Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 148013
Eingetragen
4.6.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit TabakwarenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Montage einschließlich der erforderlichen Serviceleistungen aller tanktechnischen sowie autowaschtechnischen Produkte und Dienstleistungen sowie Vornahme und Ausführung aller ähnlichen oder damit zusammenhängenden Arbeiten und Geschäfte, soweit sie zur Erreichung des Gesellschaftszwecks als dienlich erscheinen oder die Gesellschaft zu fördern geeignet sind; ferner Ein-, Aus- und Durchfuhrhandel mit Waren aller Art, ausgenommen erlaubnispflichtige Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Schenk
seit 7.2.2025
Geschäftsführer
Oliver Giesen
seit 25.11.2024
Geschäftsführer
Prokura
Florian Schormann
seit 6.6.2023
Prokura
Jürgen Deck
seit 6.6.2023
Prokura
Hans-Joachim Klimke
seit 6.6.2023
Prokura
Michael Hamann
seit 6.6.2023
Prokura
Linda Hageler
seit 6.6.2023
Prokura
Christoph Karl Furtner
seit 15.12.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Josef Lantzerath
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Lantzerath Tankstellentechnik GmbH
Germany
6.250 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Saxs Tank GmbH

Eching, Ortsteil Dietersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023 über das 24. Geschäftsjahr

der SAXS Tank GmbH

Der Lagebericht über das 24. Geschäftsjahr der Gesellschaft bezieht sich auf die Gesellschaft mit Sitz in Eching (München), sowie deren Niederlassungen in Berlin, Chemnitz und Pattensen (Hannover).

A. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023

Marktentwicklung

Der gesamtwirtschaftliche Verlauf in Deutschland war im Berichtsjahr geprägt durch vielfältige Gesetzesvorhaben, Planungen und teilweise anschließender Rücknahmen oder Korrekturen von Regierungsentscheidungen, insbesondere im Energiebereich.

Vor diesem Hintergrund waren Planungen in der Wirtschaft, insbesondere bezogen auf Energieanwendungen, von hoher Unsicherheit geprägt mit der Folge von zurückgestellten Investitionsentscheidungen zu Planungen und Umsetzungen. Zusätzliche Belastungen entstanden durch Rückwirkungen im Zusammenhang der Sanktionen gegen das in der Ukraine kriegführende Russland, sowie neuerliche Lieferkettenprobleme infolge des blockierten Suezkanals, mit der Folge von Lieferausfällen oder Verzögerungen und weiter steigenden Preisen.

Die infolge der hohen Inflation national und international gegenüber den Vorjahren massiv erfolgten Zinserhöhungen sorgten im Gesamtumfeld politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge für eine Zurückhaltung von Investitionsentscheidungen. Die im Vorjahr erhoffte Verbesserung der Zukunftsaussichten konnte sich insofern nicht einstellen.

Ungeachtet der Tatsache historisch höchster Energiekosten stieg nach den Pandemiejahren der Anspruch auf Mobilität, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Sektor. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht verwunderlich, dass sich die Anzahl der in Deutschland betriebenen Straßentankstellen (ohne Autobahnstationen) zum Jahresende, unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen, gerade einmal um einige wenige Standorte auf die Gesamtzahl von 14.084 (Vj.14.093) Stationen verringerte. (Quelle: EID - Energie Informationsdienst)

Eine Trendwende lässt sich hieraus nicht ableiten, bieten doch Tankstellen neben der Abgabe flüssiger Kraftstoffe, weiter stark zunehmend das Angebot von Elektroladesäulen, und die weiter aufgewertete Fahrzeugwäsche. Ganz besonders stellen die in verschiedensten Sektoren ganz erheblich ausgeweiteten Convenience-Angebote, sowohl die Zukunftssicherung des Tankstellenmarktes dar als auch die weiter zunehmende Versorgung der Verbraucher zu allen Tageszeiten. (Quelle: eigene Recherche im Vertragskundenbereich)

Bei der hohen Netzdichte von Tankstellen ist festzustellen, dass nicht nur der Tankstellen-Mittelstand an bestehenden Anlagen zusätzlich in das E-Laden investiert, sondern in hohem Maße vor allen Dingen die großen Mineralölgesellschaften. Hier erfolgt die Ausrüstung mehrheitlich mit Ultra-Schnellladesäulen, um den Ladevorgang wegen der begrenzten Platzverhältnisse an öffentlichen Tankstellen auf kurze Zeit zu beschränken. So haben BP/Aral, JET, Orlen, Shell und Total solche Schnellladesäulen in hohen Stückzahlen in Betrieb und weiter in Projektierung. (Quelle: eigene Recherche im Kundenbereich)

Über das E-Laden an Tankstellen hinausgehend, bieten sich dem Nutzer von Elektrofahrzeugen neben den Anschlüssen im privaten Eigenheimbereich und auf Parkplätzen von Wohnanlagen, vor allen Dingen in großen Stückzahlen Firmenparkplätze, öffentliche Parkplätze und Parkflächen von Supermärkten mit Ladeinfrastruktur an. Hier sind es im Besonderen die Energieversorger, welche in reine Ladeparks, zunehmend auch mit ergänzenden Angeboten im Convenience Bereich, zu Überbrückung längerer Ladezeiten investieren.

Um die Einhaltung der Klimaschutzziele zu erreichen, empfehlen aktuelle Studien allerdings neben dem Ausbau der Elektroinfrastruktur, technologieoffen unter anderem auch den Ersatz von fossilen Kraftstoffen durch synthetische Kraftstoffe, sogenannten E-Fuels. Der Vorteil eines Einsatzes dieser Kraftstoffe besteht in der vorhandenen Infrastruktur zur Lagerung, Logistik und Verteilung über Tankstellen. Dieser ist, ohne den bei alternativen Energieformen erheblichen Investitionsaufwand, sofort nutzbar. Hiergegen allerdings sprechen aktuell die aufgrund der noch geringen Produktionskapazitäten hohen Markteinführungskosten. Der Tankstellen-Mittelstand hat sich diesem Thema in diversen Zusammenarbeitsformen besonders angenommen. Für den Bereich des Schwerlastverkehrs formieren sich zunehmend Investoren in öffentlich geförderten Zusammenschlüssen zur Produktion und dem Vertrieb von Wasserstoff als neuen zusätzlichen Energieträger. (Quelle: DENA + UNITI)

Obwohl die politische Fokussierung ausschließlich auf den nicht ausreichend vorhandenen grünen Strom setzt, werden folgend diverser Studien nach dem Jahr 2030 allein im PKW-Bestand noch weit über 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Betrieb sein. Bio-Kraftstoffe in diversen Formaten und Wasserstoff werden hierbei zum angestrebten Ziel der Dekarbonisierung ihren Anteil leisten. Der Vorteil dieser Energieträger liegt in der Lagerung (Bevorratung), im Transport und der Verteilung über bestehende Infrastruktur. Ein Vorteil gegenüber Strom, welcher nur in beschränktem Umfang verfügbar und speicherbar ist. (Quelle: UNITI + Wirtschaftsforschungsinstitut ETR)

Geschäftsverlauf

Für Saxs Tank GmbH, als führendem Anbieter im Anlagenbau für die Automobilindustrie, im Bereich der Luftfahrt, sowie für Bau, Montage und Instandsetzung von Tankstellen, spiegelt sich die zuvor beschriebene Marktentwicklung wider.

Weder die vertraglich erbrachten Projektarbeiten noch der Umfang an Serviceleistungen, haben sich im Geschäftsjahr in Folge der gesamtwirtschaftlichen Lage verändert. So konnten die zu erbringenden Lieferungen und Leistungen im Geschäft mit der Mineralölindustrie für Tankstellen, auf der Basis langfristig vereinbarter Verträge auf Vorjahresniveau gehalten werden.

In Ergänzung hierzu erfuhr der Bereich Erstellung und Instandhaltung von Strom-Ladestellen ein weiteres Wachstum. Dieses hingegen nicht in dem von uns geplanten Umfang. Eine Vielzahl von Beauftragungen konnte nicht umgesetzt werden. Dieses, bedingt durch unsere Abhängigkeit, und die unserer Auftraggeber, von regional sehr schwerfällig reagierenden Stromversorgern und den zuständigen Netzbetreibern bezüglich der Bereitstellung erforderlicher Anschlusskapazitäten.

Die Gesamtzahl, der von der Berichtsgesellschaft im Verbund mit den Unternehmen der Lantzerath-Group in Deutschland vertraglich fest und teils auf Zuruf betreuten Tankstellen konnte aufgrund ergänzter Vertragsvereinbarungen im Laufe des Geschäftsjahres stabil auf Vorjahreswert gehalten werden. Die Anzahl der gesamt- oder mehrheitlich bau- und fachtechnisch zu betreuenden Vertragstankstellen lag unverändert auf einer Anzahl von 5.522 Stationen.

Es handelt sich hierbei sowohl um Vertragsleistungen für die Mineralölgesellschaften BP (ARAL), EG (Esso), ENI (Agip), ORLEN (Star), PHILLIPS66 (JET), SHELL, SPRINT/HPV, TAMOIL (HEM) und TOTAL, als auch um Vereinbarungen mit Freien Tankstellen, mittelständischen Händlern und Supermärkten, sowie im E-Bereich um eine namhafte Anzahl von Energieversorgern.

Der Geschäftsbereich Elektro-Ladeinfrastruktur konnte im Berichtsjahr durch unsere Projektleistung auf eine Anzahl von rd. 3.250 Ladepunkte in allen deutschen Bundesländern gesteigert werden. Hierin enthalten sind eine hohe Anzahl von sogenannten Hochleistungs-Ladepunkten mit Entnahmeleistungen von bis zu 350 kW (Kilowattstunden). Auf Basis des Alleinstellungsmerkmals unserer in Deutschland flächendeckend bestehenden Service-Verfügbarkeit installieren und betreuen wir diese Anlagen in vertraglicher Zusammenarbeit mit Betreibern, Energieversorgern und Herstellern.

Die in diesem Geschäftsbereich erzielten Erlöse haben in zunehmendem Umfang Anteil am Ersatz ausfallender klassischer Geschäftsfelder, wobei der Fokus als Serviceorganisation insbesondere auch auf die vertragliche Instandhaltung dieser Anlagen gerichtet ist.

Alle vereinbarten Verträge sind langfristig ausgelegt und haben bei unterschiedlichen Laufzeiten Bestand über die folgenden Wirtschaftsjahre hinaus. Nicht zuletzt durch die anerkannt hohe Leistungsbereitschaft und Qualität aller Unternehmen der Lantzerath-Group in der Umsetzung vertraglicher Leistungen, konnten im Berichtsjahr auslaufende Großkunden-Flächenverträge langfristig neu vereinbart werden.

II. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die betriebliche Gesamtleistung erhöhte sich insgesamt um rd. 1.810 T€. Der Anteil entfallener Projektaufträge im klassischen Tankstellenbereich konnte im Gegenzug durch erhöhte Leistungen im industriellen Projektbereich, sowie von Lieferungen und Leistungen im Bereich der Elektromobilität ausgeglichen werden.

Der Materialeinsatz hat sich um 186 T€ vermindert, hingegen hat sich der Aufwand für bezogene Leistungen im Projektbereich um rd. 2.629 T€ erhöht. Der Warenbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 269 T€ verringert. Höhere Materialeinstandspreise sind in der Bestandsbewertung infolge des LIFO-Verfahrens der Höhe nach nur bedingt berücksichtigt.

Die als Dienstleistungsunternehmen für den Erhalt und besonders auch die Erhöhung des Geschäftsvolumens hochwichtige personelle Ausstattung gestaltete sich für die Berichtsgesellschaft auch im Berichtsjahr unverändert schwierig. Der leichte Personalrückgang infolge altersbedingter Abgänge konnte nur in geringem Umfang ergänzt werden.

Die kontinuierliche Ersatzinvestition in den Fuhrpark, ebenso wie dessen Ergänzung, erfolgte wie im Vorjahr aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen im Leasingverfahren. Abschreibungen blieben daher gegenüber dem Vorjahr konstant bei rd. 168 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen gegenüber dem Vorjahr um rd. 428 T€ zurück. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus gegenüber dem Vorjahr verminderten Raum- und Warenabgabekosten, sowie reduzierten Fuhrpark-Aufwendungen infolge Wechsel der Leasing-Gesellschaft.

Das Finanzergebnis liegt mit 13 T€ in unveränderter Höhe des Vorjahres.

Finanzlage

Das Finanzmanagement orientiert sich an dem seit langen Jahren praktiziertem Instrument des fortlaufend aktualisierten Finanzstatus, mittels dessen Forderungen und Verbindlichkeiten aller Niederlassungen tagesaktuell überwacht, aktualisiert und ausgeglichen werden.

Ersatzinvestitionen erfolgten im Berichtsjahr aus Eigenmitteln kontinuierlich nach Plan. Lediglich Teilersatz und die Ergänzung des Fuhrparks erfolgten über Leasingverträge.

Vermögenslage

Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögenslage auf. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 59,5% (Vorjahr: 54,7%) erhöht und liegt damit über allen Markt- oder Branchen-Vergleichswerten.

Aufgrund des tagesaktuell gesteuerten Finanzmanagements betreffen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum weit überwiegenden Teil per Stichtag 31. Dezember abgegrenzter Intercompany-Verrechnungen, sowie die erst nach dem Bilanzstichtag eingegangenen Waren- und Dienstleistungs-Rechnungen Dritter für das Geschäftsjahr 2023.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die in den Vorjahren begonnenen zusätzlichen Aktivitäten im neuen Geschäftsbereich Infrastruktur und Instandhaltung der Versorgung von e-Mobilität haben im Berichtsjahr, trotz fortwährender Behinderungen durch verschiedene Energieversorger, weiter an Zuwachs erfahren. Da wir in diesem Geschäftsbereich ein weiteres erhebliches Wachstum planen, haben wir entsprechend in die personelle und materielle Ausrüstung investiert.

Aufgrund der langfristig vereinbarten Kundenverträge im klassischen Bereich des technischen Unterhalts von Tankstellen, vor allen Dingen aber im Bereich Installation und Service von E-Mobilitäts-infrastruktur wird für das Jahr 2024 mit einem über das Berichtsjahr hinausgehenden Geschäftsverlauf gerechnet.

Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich des technischen Unterhaltes von Tankstellen und Anlagen der E-Mobilität kann für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert dargestellt werden.

II. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Das Risikomanagement der Unternehmensgruppe ist darauf ausgelegt, im Rahmen des internen Kontrollsystems Risiken jedweder Art zu identifizieren, und diesen frühzeitig entgegen zu wirken. Im Rahmen der Organisation sind Soll-Konzepte und Anweisungen für alle Arten von Geschäftsprozessen mit den Zielsetzungen der Sicherstellung des Geschäftsbetriebs, der Funktionstrennung, der Fehlervermeidung und der Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Effizienz eingerichtet. Die entsprechenden Maßnahmen werden stetig weiterentwickelt.

Branchenbedingt sehen wir ein gewisses Risiko, dass die aktuelle Diskussion um neue Fahrzeug-Antriebstechnologien zukünftig die Entwicklung der Mineralölbranche und in der Folge auch die Entwicklung unserer Unternehmensgruppe negativ beeinflussen könnte.

Allgemein sehen wir für die Zukunft jedoch keine unmittelbaren Risiken, da wir einen ungebrochenen Trend zur individuellen Mobilität, wie auch der starken Zunahme des Gütertransportverkehrs sehen.

Auch bei einer teilweisen Abkehr von Verbrennungsmotoren sehen wir unsere Unternehmensgruppe in Folge der Beteiligung am Bau, an Installation, Instandhaltung und Instandsetzung von Elektroenergie-Versorgungsstationen als gut vernetzt und aufgestellt an, um sich die aus einer Änderung der Mobilitätsstruktur ergebenden Chancen zu nutzen. Zunehmend gelangen auch die regierungsseitig in der Vergangenheit nicht berücksichtigten alternativen Kraft- und Betriebsstoffe wie e-fuels, CNG und Wasserstoff in den Fokus. Ergänzend zu den aktuell zu erbringenden technischen Dienstleistungen werden sich die Unternehmen unserer Gruppe auch in diesen Feldern aktiv betätigen.

Außergewöhnliche Risiken ergeben sich aus der zum Zeitpunkt dieser Berichtserstellung weiterhin schwelenden Krisen infolge des Ukraine-Krieges, sowie der seit Herbst 2023 stattfindenden kriegerischen Handlungen im Gaza-Streifen, welche die Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt im Allgemeinen, aber auch unseren Geschäftsverlauf nach Ende des Wirtschaftsjahres 2023 weiterhin beeinflussen kann. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Versorgungslage des Energiesektors im Speziellen, und Folgewirkungen auf die weltweite Gesamtwirtschaft, insbesondere auf nationale und internationale Inflations- und Zinsentwicklungen, hängt in erheblichem Maße von der weiteren Dauer und Entwicklung und Dauer dieser Krisen ab.

Eine konkrete Bezifferung der Auswirkungen vorgenannter Krisensituationen auf unser Unternehmen ist zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht darstellbar.

Als Unternehmen zur Versorgungssicherheit fallen die Unternehmen unserer Gruppe unter "kritische Dienstleistung zur Versorgung der Allgemeinheit" (Quelle: Verordnung § 2 Abs.1.3 unter BSI-Gesetz).

Insofern, als auch in Hinsicht auf die mit unseren Kunden vereinbarten Verträge, bleibt unser Tagesgeschäft im Service unverändert operativ erforderlich. Dementsprechend können jederzeit organisatorische, personelle und materielle Maßnahmen erforderlichenfalls angepasst werden.

Spezieller Risikobericht

a) Preisänderungsrisiken

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegen wir Preisänderungsrisiken, sowohl auf der Absatz- wie auf der Einkaufs- und Personalseite.

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist nicht absehbar, wie weit sich erfolgte Sanktionen gegen das gegen die Ukraine kriegsführende Russland weiter auf Beschaffungspreise auswirken. Ebenso können weiteren Blockaden des Suezkanals infolge des im Gaza-Streifen geführten Krieges zu nicht unerheblichen weiteren Preissteigerungen führen.

Es handelt sich hierbei sowohl um benötigte Materialien als auch um Ersatzteile, insbesondere von Schlüssellieferanten, zu welchen die Kalkulation unserer Kundenverträge nur marginale Anpassungen ermöglicht.

Diesen Risiken wirkt die Lantzerath-Unternehmensgruppe durch langfristige Vereinbarungen mit Kunden, strikter Kostenkontrolle bei Lieferanten, Erhöhung der Lagerhaltung, sowie effizientem Personalkostenmanagement entgegen.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

b) Ausfallrisiken

Forderungen und liquide Mittel unterliegen prinzipiell allgemeinen Ausfallrisiken.

Möglichen Ausfallrisiken bei Forderungen treten wir durch Konzentration auf Geschäftspartner mit exzellenter Bonität entgegen. Ausfälle waren nicht und sind nicht zu erwarten. Bei Zahlungsverzögerungen greifen wir auf ein effizientes Mahnwesen zurück.

Dennoch kann es, bedingt durch die belastende Rückwirkung der seitens aller westlichen Länder gegen das kriegsführende Russland ausgesprochenen Sanktionen, in Einzelfällen zu Änderungen in der Bewertung von Ausfall- oder Bonitätsrisiken kommen; diesen wird im Bedarfsfall durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

c) Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen

Allgemeine Liquiditätsrisiken können durch inkongruente Mittelzu- und -abflüsse entstehen. Diesen Risiken tritt die Unternehmensgruppe durch konsequente Planung und Überwachung von Zahlungsströmen entgegen.

Möglichen zusätzlichen Anforderungen aufgrund Rückwirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine tritt die Unternehmensgruppe durch kurzfristige Anpassungen der Planungs- und Überwachungssysteme entgegen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist über die flüssigen Eigenmittel in Verbindung mit der über die Hausbanken für das Tagesgeschäft unbefristet vereinbarten Kreditlinien gesichert. Investitionen in langfristige Anlagen erfolgen fristenkongruent.

Zunehmende Belastungen der Liquidität entstehen hingegen durch die erheblichen Preiserhöhungen bei Schlüssellieferanten, mit welchen zum Teil nur noch Tagespreise ausgehandelt werden können.

d) Zinsänderungsrisiken

Besonderes Augenmerk wird in Anbetracht der inflationsbedingt gestiegenen Zinsen auf alle Finanzierungserfordernisse gerichtet. Eine Erhöhung der Zinssätze gegenüber aktuell bestehenden Vereinbarungen können das Betriebsergebnis negativ beeinflussen. Soweit in Einzelfällen möglich, wurden rechtzeitig entsprechend längerfristige Verträge geschlossen.

e) Personelle Risiken

Risiken im Personalbereich können wie in den Jahren der Pandemie durch Ausfälle von Personal in unbekanntem Ausmaß entstehen. Die Unternehmensgruppe ist vorbereitet, derartigen Risiken im Bedarfsfall durch zahlreiche Maßnahmen wie Kontaktrestriktionen, sowohl innerhalb des Unternehmenspersonals als auch im Kundenkontakt, strengen hygienischen Vorgaben sowie bei Bedarf einsatzartbedingt möglicher Verlagerungen von Verwaltungstätigkeiten zu entgegnen.

Weitaus schwieriger gestaltet sich eine für den aktuellen und künftigen Geschäftsverlauf erforderliche Ergänzung des Personals im operativen Einsatz. Der Geschäftsbereich E-Mobility bietet hierzu die Möglichkeit, junge Menschen für diese aktuell im Fokus stehende Technologie mehr zu begeistern als im klassischen Bereich der Tankstellentechnik. Hier durch uns eingesetzte neue zusätzliche Technologien könnten gleichermaßen zur Personalentwicklung beitragen.

Eine weitere Besonderheit stellt die bei jungen Menschen sich neu entwickelte Forderung zu einer teilweise überbordenden "Work-Life-Balance" dar. Insofern wird zur Zukunftssicherung, soweit einsatzbedingt darstellbar, über neue Arbeitszeitmodelle nachzudenken sein.

III. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung reduzierter Projektleistungen an Tankstellen werden wir weiterhin freiwerdende wie auch ergänzende Kapazitäten in die Ausweitung des Geschäftsbereiches E-Mobility verlagern. Vorbehaltlich des zeitlich weiteren Verlaufes des Krieges in der Ukraine sehen wir der weiteren Entwicklung unseres Unternehmens und der Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 positiv entgegen.

Alle Geschäftsbereiche werden auf Basis langfristiger Vertragsvereinbarungen als stabil prognostiziert.

Unter Berücksichtigung des Vorgenannten und weiterhin kontinuierlich erfolgender Ersatzinvestitionen darf für das Folgejahr mit einem dem Berichtsjahr entsprechenden Ergebnis gerechnet werden.

Wir werden weiterhin in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

C. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen.

D. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Eching, Niederlassungen Berlin, Chemnitz und Pattensen (Hannover).

Die Saxs Tank GmbH ist Tochterunternehmen der Lantzerath Tankstellentechnik GmbH, Köln und somit Teil der Lantzerath-Group (Deutschland).

 

Eching, den 1. Juli 2024

SAXS Tank GmbH

gez. Peter Madaler, Geschäftsführer

gez. Wolfgang Spiess, Geschäftsführer

gez. Jürgen Wernig, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 377.992,88 529.471,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.897,36 37.489,24
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.897,36 37.489,24
II. Sachanlagen 376.095,52 491.981,83
1. technische Anlagen und Maschinen 190.072,78 228.514,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.022,74 263.466,84
B. Umlaufvermögen 4.712.172,96 4.520.129,73
I. Vorräte 1.405.550,93 2.565.073,89
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.233,33 16.919,68
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.598.605,66 1.791.171,71
3. fertige Erzeugnisse und Waren 475.055,89 735.325,42
4. geleistete Anzahlungen 12.500,00 21.657,08
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 688.843,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.240.319,14 1.858.118,97
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.217.207,00 1.793.804,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 12.942,32
3. sonstige Vermögensgegenstände 23.112,14 51.372,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 66.302,89 96.936,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.009,40 17.430,52
Summe Aktiva 5.093.175,24 5.067.031,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.030.171,78 2.769.767,09
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 125.000,00 125.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 2.600.000,00 2.600.000,00
III. Gewinnvortrag 44.767,09 -251.278,23
IV. Jahresüberschuss 260.404,69 296.045,32
B. Rückstellungen 454.690,00 615.670,00
1. sonstige Rückstellungen 454.690,00 615.670,00
C. Verbindlichkeiten 1.605.032,21 1.681.594,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 241.690,15 93.647,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 241.690,15 93.647,23
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 791.447,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 791.447,07
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997.823,69 497.284,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 997.823,69 497.284,46
4. sonstige Verbindlichkeiten 365.518,37 299.215,47
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 365.518,37 299.215,47
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.281,25
Summe Passiva 5.093.175,24 5.067.031,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 284.463,89 315.896,89
a) Rohergebnis 6.616.897,35 7.249.704,03
Gesamtleistung 16.621.748,08 14.689.712,34
Umsatzerlöse 16.731.711,01 15.235.636,18
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -109.962,93 -545.923,84
sonstige betriebliche Erträge 102.745,74 224.566,74
Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens 1.700,00
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.270,39 104.447,49
Erträge aus der Herabsetzung / Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen 8.239,02 14.066,97
andere sonstige betriebliche Erträge 91.536,33 106.052,28
Materialaufwand 10.107.596,47 7.664.575,05
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.445.012,71 1.631.202,79
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.662.583,76 6.033.372,26
b) Personalaufwand 4.684.624,86 4.859.111,39
Löhne und Gehälter 3.844.442,90 4.012.117,26
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 840.181,96 846.994,13
c) Abschreibungen 168.135,65 166.875,42
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.479.672,95 1.907.820,33
Miet- und Pachtaufwendungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter 111.237,50 140.571,01
Aufwand für Fremdreparaturen und Instandhaltung (ohne Grundstücke) 152.714,58 149.640,09
Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge 110.501,18 51.022,23
Aufwendungen für den Fuhrpark 583.071,47 1.010.491,67
Werbeaufwand 225.878,11 225.155,68
Verwaltungsaufwendungen 289.458,01 277.165,73
andere sonstige betriebliche Aufwendungen 6.812,10 53.773,92
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -13.210,95 -14.497,50
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 242,45 265,29
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.453,40 14.762,79
3. Ergebnis nach Steuern 271.252,94 301.399,39
4. sonstige Steuern 10.848,25 5.354,07
Jahresüberschuss 260.404,69 296.045,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Saxs Tank GmbH hat ihren Sitz in Eching und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. 148013).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch.

2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Waren und Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wird zum 31.12.2023 erstmals das Wahlrecht in Anspruch genommen, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen die für die Beschaffung von Rohstoffen geleistet oder die entsprechend dem Baufortschritt gezahlt sind, von dem Posten "Vorräte" auf der Aktivseite offen abzusetzen. Da die erhaltenen Anzahlungen im Vorjahr auf der Passivseite ausgewiesen werden, ist eine direkte Vergleichbarkeit nicht möglich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Bei Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs.

Umlaufvermögen

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfällt ein Teilbetrag in Höhe von 15.407,09 EUR auf Forderungen gegen Gesellschafter und 1.788.034,73 EUR gegen verbundene Unternehmen.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für:

Geschäftsjahr Vorjahr
Personalkosten 239.430,00 296.800,00
Aufbewahrungspflicht 5.000,00 5.000,00
Berufsgenossenschaft 36.000,00 38.000,00
Schwerbehindertenabgabe 11.760,00 6.370,00
Gewährleistungen 132.000,00 239.000,00
Jahresabschuss- und Prüfungskosten 30.500,00 30.500,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr davon gesichert/ Besicherung durch
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 241.690,15 241.690,15
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 997.823,69 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 365.518,37 0,00
Vorjahr davon gesichert/ Besicherung durch
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93.647,23 93.647,23
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 791.447,07 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 497.284,46 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 299.215,47 0,00

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfällt ein Teilbetrag in Höhe von 19.559,06 EUR auf Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und 440.099,14 EUR gegen verbundene Unternehmen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von 332.578,63 EUR (Vorjahr: 248.220,12 EUR) aus umsatzsteuerlicher Organschaft ausgewiesen. Diese stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

4. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 S. 2 HGB unterlassen.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3a HGB anzugeben sind, betragen für 2024 bis 2026 durchschnittlich rd. 206.000 EUR. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung für Kreditverbindlichkeiten des Mutterunternehmens Lantzerath Tankstellentechnik GmbH, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 145.892,92 EUR valutieren, sowie für Kreditverbindlichkeiten des Schwesterunternehmens TOPTEQ Tankstellentechnik GmbH, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 10.089.049,40 EUR valutiert. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Lage des Mutter- und des Tochterunternehmens als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Mutterunternehmen

Das Stammkapital wird zu 100 % von der Lantzerath Tankstellentechnik GmbH mit Sitz in Köln gehalten. Von dieser wird als Mutterunternehmen der Konzernabschluss im Bundesanzeiger offengelegt (§ 285 Nr. 14 HGB).

Belegschaft

Im Berichtsjahr haben gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich folgende Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

Gewerbliche Arbeitnehmer: 49 Personen
technische u. kaufm. Angestellte: 29 Personen
Gesamt: 78 Personen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei

Herrn Peter Robert Madaler

Herrn Frank Müller, Kaufmann

Herrn Wolfgang Dieter Spiess, Ingenieur

Herrn Jürgen Wernig, Kaufmann

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Sonstige Angaben

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 15 TEUR und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Die Geschäftsführung geht bei Aufstellung des Jahresabschlusses nicht von wesentlichen wirtschaftlichen oder finanziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus. Hierzu wird auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft verwiesen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Gewinnvorschlag lautet, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eching, den 01.07.2024

SAXS Tank GmbH

gez. Peter Madaler, Geschäftsführer

gez. Wolfgang Spiess, Geschäftsführer

gez. Jürgen Wernig, Geschäftsführer

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten Stand
01.01.2023 Zugänge Ant. FK-Zinsen Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.531,24 126.531,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 126.531,24 126.531,24
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 513.680,50 513.680,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 576.054,89 16.657,46 592.712,35
Summe Sachanlagen 1.089.735,39 16.657,46 1.106.392,85
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.216.266,63 16.657,46 1.232.924,09
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Wirtschaftsjahr Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.042,00 35.591,88 124.633,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 89.042,00 35.591,88 124.633,88
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 285.165,51 38.442,21 323.607,72
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.588,05 94.101,56 406.689,61
Summe Sachanlagen 597.753,56 132.543,77 730.297,33
Gesamtsumme Anlagevermögen 686.795,56 168.135,65 854.931,21
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.897,36 37.489,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.897,36 37.489,24
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 190.072,78 228.514,99
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.022,74 263.466,84
Summe Sachanlagen 376.095,52 491.981,83
Gesamtsumme Anlagevermögen 377.992,88 529.471,07

Beschlüsse

Auszug aus dem Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der Saxs Tank GmbH vom 25.07.2024 zu Punkt 3. - Behandlung des Jahresüberschusses

Der Jahresüberschuss in Höhe von 260.404,69 EUR wird dem Gewinnvortrag zugerechnet. Der nach 2024 vorzutragende Gewinnvortrag beträgt somit 305.171,78 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Saxs Tank GmbH, Eching

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Saxs Tank GmbH, Eching, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Saxs Tank GmbH, Eching, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, den 30. Juni 2024

gez. Stefan Lutz, Wirtschaftsprüfer

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