Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 261320
Vorher
RM 20219 Vermögensverwaltungs GmbHBig Mamma Deutschland GmbHGiorgia Trattoria GmbH
Eingetragen
3.12.2020
Branche
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische DienstleistungenSonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenMobile Gastronomie auf Jahrmärkten u. Ä.
Gegenstand
Betreiben von Gastronomiebetrieben, insbesondere von Bars, Restaurants und Lieferdienst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicolas Heintz
seit 23.7.2025
Geschäftsführer
Victor Lugger
seit 18.5.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BIG MAMMA SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BIG MAMMA SAS
France
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Big Squadra GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.860,00 14.480,00
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.438.854,00 980.927,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.185.675,00 7.846.722,00
3. Geleistete Anzahlungen 89.486,16 2.795.473,80
13.714.015,16 11.623.122,80
13.724.875,16 11.637.602,80
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 444.158,56 265.921,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.221,48 148.765,55
2. Forderungen gegen Gesellschafter 71.057,42 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 622.782,22 462.819,33
742.061,12 611.584,88
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 780.732,46 655.208,92
1.966.952,14 1.532.714,90
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 299.012,81 349.412,00
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 659.753,30
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 5.731.356,53 3.518.418,85
21.722.196,64 17.697.901,85

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -3.543.418,85 -673.226,45
III. Jahresfehlbetrag -2.212.937,68 -2.870.192,40
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.731.356,53 3.518.418,85
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 583.144,20 252.535,59
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 101.251,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.103.383,17 1.090.817,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.209.136,94 4.237.550,63
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.534.311,46 12.078.242,11
5. Sonstige Verbindlichkeiten 190.969,87 38.755,91
21.139.052,44 17.445.366,26
21.722.196,64 17.697.901,85

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.098.857,63 4.057.920,60
2. Sonstige betriebliche Erträge 26.824,66 13.906,65
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.664.465,64 -1.334.427,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.434.566,62 -2.505.480,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.240.586,78 -548.396,81
-6.675.153,40 -3.053.877,76
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.311.727,98 -545.444,28
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.466.776,51 -2.555.438,51
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -560.743,14 -112.585,28
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -659.753,30 659.753,30
9. Ergebnis nach Steuern -2.212.937,68 -2.870.192,40
10. Jahresfehlbetrag -2.212.937,68 -2.870.192,40

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Big Squadra GmbH
Firmensitz laut Registergericht München
Registergericht Handelsregister
Registergericht Amtsgericht München
Register-Nr. 261320

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Trotz bilanzieller Überschuldung liegt keine Überschuldung im Rechtsinne vor, da die Unternehmensfortführung durch den operativen Cash Flow und eine bis zum 31. Dezember 2026 befristete Garantieerklärung des Gesellschafters sichergestellt ist.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

AKTIVA

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Im Laufe des Jahres erworbene Anlagegüter werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

PASSIVA

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 wird gesondert im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 71.057,42 (Vorjahr: EUR 0,00) handelt es sich um ausstehende Zinszahlungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten solche aus Steuern in Höhe von EUR 8.176,95 (Vorjahr: EUR 65.638,15). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 133.500,00 (Vorjahr: EUR 133.500,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 411.587,80 (Vorjahr: EUR 250.478,42) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Personal und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und betreffen Intercompany-Leistungsverrechnungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Gesellschafterdarlehen der Big MAMMA S.A.S. in Höhe von insgesamt EUR 14,3 Mio. zuzüglich Zinsen. EUR 1,1 Mio. des Darlehens hat eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, EUR 4,6 Mio. des Darlehens hat eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und EUR 8,6 Mio. des Darlehens hat eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von EUR 140.781,61 (Vorjahr: EUR 2.927,82). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.190,27 (Vorjahr: EUR 2.628,81).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwenungen aus der Währungsumrechnung in Höhe EUR 9.630,60 (Vorjahr: EUR 13.016,24).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen resultieren wie im Vorjahr weitgehend aus dem Gesellschafterdarlehen.

V. SONSTIGE ANGABEN

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 3.274,0 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 193.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgt durch

Victor Lugger, London/UK

Tigrane Jacques Seydoux Fornier de Clausonne, Madrid/Spanien

Nicolas Heintz, Paris/Frankreich (ab 25. Juli 2025)

Giuseppe Cacciapuoti, Saint-Ouen-sur-Seine (bis 23. Juli 2025)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Big Squadra GmbH wurde in den Konzernabschluss der BIG Mamma SAS einbezogen.

Der Konzernabschluss der BIG Mamma SAS wird in Frankreich im nationalen Unternehmensregister veröffentlicht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beläuft sich auf EUR 2.212.937,68 und wird auf neue Rechnungen vorgetragen.

 

München, den 12. September 2025

Nicolas Heintz, Geschäftsführer

Victor Lugger, Geschäftsführer

Tigrane Jacques Seydoux Fornier de Clausonne, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.100,00 0,00 0,00 0,00 18.100,00
18.100,00 0,00 0,00 0,00 18.100,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.041.970,61 37.291,44 0,00 571.322,82 1.650.584,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.313.024,05 2.295.493,69 7.257,03 3.200.880,03 13.802.140,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.795.473,80 1.465.987,75 0,00 -4.171.975,39 89.486,16
12.150.468,46 3.798.772,88 7.257,03 -399.772,54 15.542.211,77
12.168.568,46 3.798.772,88 7.257,03 -399.772,54 15.560.311,77
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.620,00 3.620,00 0,00 7.240,00
3.620,00 3.620,00 0,00 7.240,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 61.043,61 150.687,26 0,00 211.730,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.302,05 1.157.420,72 7.257,03 1.616.465,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
527.345,66 1.308.107,98 7.257,03 1.828.196,61
530.965,66 1.311.727,98 7.257,03 1.835.436,61
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.860,00 14.480,00
10.860,00 14.480,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 1.438.854,00 980.927,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.185.675,00 7.846.722,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.486,16 2.795.473,80
13.714.015,16 11.623.122,80
13.724.875,16 11.637.602,80

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Wirtschaftsbericht und Geschäftsentwicklung

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 hat das Unternehmen sein Restaurantgeschäft in einer angespannten und komplexen allgemeinen Wirtschaftslage fortgesetzt. Die politischen Verhältnisse (Ukraine-Krieg und Gaza-Konflikt) und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu allgemeinen Preissteigerungen sowohl für unser Unternehmen als auch für unsere Kunden geführt.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich die Big Squadra GmbH trotzdem weiterhin dynamisch und setzte seine Expansionsstrategie konsequent um. Nach dem vollständigen Betriebsbeginn der Restaurants Giorgia in München und Coccodrillo in Berlin wurde im April 2023 mit der Trattoria Edmondo in Hamburg ein dritter Standort eröffnet. Die Restaurants Giorgia in München und Coccodrillo in Berlin legten somit in 2023 ihr erster volle Betriebsjahr zurück. Beide Standorte konnten sich erfolgreich im Markt positionieren und sorgten gemeinsam mit der im April 2023 neu eröffneten Trattoria Edmondo in Hamburg für eine positive Geschäftsentwicklung. Der Umsatz der Big Squadra Gmbh konnte im Vergleich zum Vorjahr um EUR 10 Mio. gesteigert werden und erzielte mit ihren drei Restaurants in Deutschland einen Gesamtumsatz von EUR 14,1 Mio.

Ein wesentliches Ereignis im Berichtszeitraum war der Gesellschafterwechsel bei der Big Mamma SAS, der Alleingesellschafterin der Big Squadra GmbH. Am 17. Oktober 2023 wurde die Big Mamma Gruppe durch die Gran Mamma Gesellschaft übernommen, indem sämtliche übertragbaren Gesellschaftsanteile - mit Ausnahme der zum Vollzugszeitpunkt nicht übertragbaren Anteile - erworben wurden. Grundlage hierfür war das "Sale and Purchase Agreement", welches am 5. August 2023 zwischen TRT Invest S.à r.l. - handelnd im Namen und auf Rechnung der erwerbenden Gesellschaft - und bestimmten Gesellschaftern der Big Mamma SAS als Verkäufer abgeschlossen wurde. Im Rahmen des Gesellschafterwechsels wurde eine Refinanzierung der Big Squadra GmbH durchgeführt. Die Big Mamma SAS als Darlehensgeberin schloss einen Vertrag über ein Intercompany-Darlehen in Höhe von EUR 14,3 Mio. ab. Das Darlehen dient der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten sowie des Ausgleichs von Kontokorrentverhältnissen der Big Squadra GmbH.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Umsatz entwickelte sich durch die Etablieriung der Restaurants in Berlin und München sowie durch die Neueröffnung in Hamburg deutlich positiv und konnte um EUR 10 Mio. auf EUR 14,1 Mio. gesteigert werden. Der Materialaufwand ist von EUR 1,3 Mio. auf EUR 3,7 Mio. gestiegen.

Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer gestiegenen Mitarbeiterzahl um TEUR 3.621 auf TEUR 6.675 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 2.555 auf TEUR 3.467 erhöht. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der Neueröffnung des Restaurants in Hamburg und damit verbundenen gestiegenen Raumkosten (TEUR 1.470, Vorjahr: TEUR 530).

Das Finanzergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr auf -TEUR 561 und resultiert aus Zinsen aus dem Gesellschafterdarlehen von EUR 14,3 Mio.

Das EBIT beläuft sich auf -TEUR 992,4.

Insgesamt verringerte sich der Jahresfehlbetrag von -TEUR 2.870,2 auf -TEUR 2.212,9.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Big Squadra GmbH hat sich von TEUR 14.179,5 auf TEUR 15.990,58 erhöht. Das Vermögen umfasst im Wesentlichen Sachanlagevermögen, Vorräte, sonstige Vermögensgegenstände (Forderungen gegenüber der Zahlungsdienstleister) sowie liquide Mittel.

Das Eigenkapital ist zum 31. Dezember 2023 mit -TEUR 5.731,4 negativ. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus Verlusten aus dem Aufbau des Geschäfts und Eröffnung der Restaurants sowie aus Investitionen in den Aufbau und die Expansion des Geschäftsmodells. Mit der erfolgreichen Etablierung der Standorte und dem erwarteten weiteren Umsatzwachstum wird in den kommenden Jahren eine sukzessive Erholung des Eigenkapitals angestrebt.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 780,7 (Vorjahr: TEUR 655,2).

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatioren

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren zählen insbeondere Umsatz und das EBITDA.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die KPIs der Gesellschaft wie folgt verändert:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR %
Umsatz 14.098,9 4.057,9 247 %
EBITDA 319,3 -2.871,9 111%

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden die Kundenzufriedenheit, die Mitarbeiterfluktuation sowie Maßnahmen im Bereich der Corporate Social Responsibility.

II. Chancen- und Risikobericht

Die Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation des Unternehmens durch die Geschäftsführung der Big Squadra fällt überwiegend positiv aus. Über die im nachfolgenden Abschnitt beschriebenen Risiken hinaus sind derzeit keine wesentlichen Risiken aus dem Konzernumfeld, der Branche, der Unternehmensstrategie, dem Personalbereich oder Risiken finanzieller Natur bekannt. Für den Prognosezeitraum sind keine weiteren Risiken erkennbar, die nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen beherrscht werden könnten oder den Fortbestand der Big Squadra GmbH gefährden würden.

Gleichzeitig weist die Geschäftsführung darauf hin, dass der Lagebericht zukunftsgerichtete Aussagen enthält. Diese beruhen auf den derzeit verfügbaren Informationen, aktuellen Einschätzungen des Marktes sowie den Prognosen und Erwartungen der gesetzlichen Vertreter. Sie stellen jedoch keine Garantie für den Eintritt der genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse dar. Trotz sorgfältiger Planung und realistischer Annahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Prognosen oder zugrunde liegende Erwartungen im Nachhinein als unzutreffend erweisen. Die tatsächlichen Entwicklungen können aufgrund zahlreicher Einflussfaktoren wesentlich von den prognostizierten Ergebnissen abweichen.

Risiken

Reputationsrisiken

Qualitäts- oder Hygienemängel könnten zu behördlichen Prüfungen sowie negativen Berichterstattung führen und dadurch den Ruf der Big Squadra GmbH nachhaltig beeinträchtigen. Um diesem Risiko wirksam entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf umfassende Qualitäts- und Verfahrensstandards, regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden sowie interne und externe Hygieneaudits.

Personelle Risiken

Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass der Big Squadra GmbH nicht gelingt, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und ausreichend qualifizierte Fach- und Führungskräfte für Schlüsselpositionen im Management sowie in den Restaurants zu gewinnen. Zur Risikominimierung setzt das Unternehmen auf den gezielten Ausbau interner Förderprogramme und ein strukturiertes Talentmanagement.

Risiken der Produktverfügbarkeit

Globale Krisen können zu Störungen in der Warenverfügbarkeit führen und damit die Lieferketten der Big Squadra GmbH beeinträchtigen. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko durch ein breit aufgestelltes, diversifiziertes Lieferkettenmanagement sowie durch eine flexible Menügestaltung, die es ermöglicht, potenzielle Engpässe abzufedern.

Chancen

Aufgrund des bisherigen Erfolgs evaluiert die Gesellschaft weitere Restaurants in Deutschland zu eröffnen. Der Schwerpunkt liegt jedoch zunächst vorranging auf der Stabilisierung und Effizienzsteigerung der bestehenden Trattorias.

III. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Unser Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchgeführt.

IV. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine wesentlichen Ereignisse ergeben, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft maßgeblich beeinflussen.

Für das folgende Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich ab, dass der Umsatz leicht gesteigert werden kann. Nach der aktuellen Prognose wird für 2024 ein Umsatz von EUR 16,3 Mio. (2023: EUR 14,1 Mio.) erwartet. Es wird erwartet, dass sich das EBIT stabil zeigt und gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

 

München, den 12. September 2025

Nicolas Heintz, Geschäftsführer

Victor Lugger, Geschäftsführer

Tigrane Jacques Seydoux Fornier de Clausonne, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Big Squadra GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Big Squadra GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Big Squadra GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 12. September 2025

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