DLD GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Kirschenlohr seit 18.12.2025 | Prokura |
Arnaud Koch seit 18.12.2024 | Geschäftsführer |
Petr Musil seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Ulrich Deters seit 6.10.2021 | Geschäftsführer |
Mark William Miles seit 2.8.2019 | Geschäftsführer |
Stephan Gerhard Bender seit 23.10.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Global Closure Systems Germany GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bender GmbHFrankenthal/PfalzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Bender GmbH am Standort Frankenthal produziert Verpackungskomponenten aus Kunststoff, hauptsächlich Flaschenverschlüsse für die Getränkeindustrie. Außerdem vertreiben wir Verschließmaschinen und Ersatzteile sowie Wartungs- und Serviceleistungen, um unseren Kunden die gesamte Verschließtechnik aus einer Hand zu bieten. Die Gesellschaft tätigt am Standort keine Produktentwicklungen, da die gemeinsame Forschung und Entwicklung innerhalb des Berry-Konzerns an anderen Standorten betrieben wird. Die Bender GmbH setzt ihre Produkte hauptsächlich im Inland ab (ca. 69 % der gesamten Umsätze). Unsere wichtigsten finanziellen Steuergrößen sind Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) nach US GAAP, wie sie in der Berry Gruppe angewendet werden. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach HGB und nach US GAAP betreffen dabei die unterschiedliche Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die hauptsächlich verwendeten nicht finanziellen Kennzahlen sind die Anlageneffektivität (OEE, berechnet aus der tatsächlich produzierten Menge geteilt durch die errechnete Produktionsmenge gemäß Konzern-Maschinenstandard, im Geschäftsjahr 79,9 %) und die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full, im Geschäftsjahr 98,4 %). II. Wirtschaftsbericht Im gesamten Jahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % zurückgegangen (kalenderbereinigt -0,1 %, Statistisches Bundesamt). Der Umsatz der gesamten Kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland ist 2023 um 6 % zurückgegangen (Kunststoffweb.de). Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie verzeichnete 2023 einen Umsatzrückgang von 7,7 % (neue-verpackung.de) Laut den vorläufigen Branchendaten des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) haben die deutschen Mineralbrunnen im zurückliegenden Jahr 9,6 Milliarden Liter Mineralwasser und Heilwasser abgesetzt, 4,5 % weniger im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtabsatz der Mineralbrunnenbranche bezogen auf Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ist 2023 um 3,4 Prozent auf insgesamt 12,8 Milliarden Liter zurückgegangen. Im Markt für Getränkeverschlüsse war die Wettbewerbssituation wie in den Vorjahren von einem harten Wettbewerb geprägt. Trotzdem schätzen wir, dass wir unseren Marktanteil gehalten haben. Das Geschäftsjahr 2022/2023 entsprach insgesamt den Erwartungen. Der Umsatz betrug 79.186 T€ (Vorjahr 77.490 T€), dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,2 %. Diese Entwicklung lag unter den von uns prognostizierten Umsatzerlösen, welche einen Anstieg um 10 % vorsahen. Hauptgrund dafür waren gesunkene Materialpreise, welche an die Kunden weitergegeben wurden. Die Absatzmenge betrug 8.040 Mio. Stck. (Vorjahr 7.928 Mio. Stck.) und lag damit ca. 1,4 % über dem Vorjahr. Das in die Gruppe berichtete Ergebnis nach US GAAP vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) betrug T€ 12.502 (Vorjahr T€ 6.990) und lag damit über unserer Prognose, welche welche einen Anstieg um 30 % vorsah. Der wesentliche Unterschied zwischen dem EBITDA nach US GAAP und nach HGB liegt in der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Innerhalb des Betriebes hat sich die Gesamtanlageneffektivität nur unwesentlich gegenüber dem hohen Vorjahresniveau verringert (79,9 %, Vorjahr 80,5 %). Die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full) konnte annähernd wieder erzielt werden (98,4 %, Vorjahr 98,5 %). Damit konnten wir die von uns prognostizierten Werte erreichen. Investitionen Sachinvestitionen wurden in Höhe von T€ 13.870 durchgeführt und betrafen im Wesentlichen neue Maschinen und Spritzgießwerkzeuge. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung erfolgte ausschließlich über den Berry-Konzern (Treasury und Cash-Pooling). Die Cash Pool führende Gesellschaft RPC Packaging Holdings BV, Deventer, Niederlande, ist aufgrund der positiven Entwicklung des gesamten Berry-Konzerns als gesichert. Die Forderungen aus Cash-Pooling betrugen zum Bilanzstichtag T€ 223. Der operative Cash-Flow des Jahres beträgt T€ -4.799 (Vorjahr T€ 2.828). Personal Am 30. September 2023 waren insgesamt 173 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 159 Mitarbeiter). III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Mio. € verringert. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen um T€ 15.297 erhöht, darin enthalten ist eine Erhöhung der Sachanlagen um T€ 10.342 (hauptsächlich neue Maschinen und Spritzgießwerkzeuge) sowie eine Zuschreibung auf unsere Beteiligung an der Berry Ace Packaging Company Limited, Jiaxing/China. Ein durch Verkaufsverhandlungen bereits durch den Käufer zugesicherten Kaufpreis ergab zum Stichtag einen Werterhöhungsbedarf in Höhe von T€ 4.961. Der Beteiligungsbuchwert wurde daraufhin um diesen Betrag aufgewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nur unwesentlich auf T€ 13.110 verändert (Vorjahr T€ 13.310). Die Forderungen gegen Gesellschafter haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 21.710 verringert. Die Forderung enthielt im Vorjahr die Verlustübernahme durch den Gesellschafter aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 22.000 verringert. Aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung wurde die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 22.000 aufgelöst und an den Gesellschafter ausgeschüttet. Daraus resultiert der Rückgang der Eigenkapitalquote auf 33,3 % (Vorjahr 52,5 %). Die eigenen Mittel (Eigenkapital) decken zusammen mit dem langfristigen Fremdkapital (Pensionsrückstellungen) das Anlagevermögen zu 77 % ab (Vorjahr 177 %). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 3.303 auf T€ 5.145 reduziert. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Reduzierung der Rückstellungen für Konzernumlagen, da diese im Gegensatz zum Vorjahr noch vor dem Bilanzstichtag berechnet wurden. Außerdem sind stichtagsbedingt die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen stark gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.451 auf T€ 15.848 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich stichtagsbedingt um T€ 824 auf T€ 3.419. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergeben enthalten die Gewinnabführung des Geschäftsjahres. Ertragslage Die Bruttomarge (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwendungen als Anteil von den Umsatzerlösen) beträgt 48,1 % (Vorjahr 39,7 %). Ursächlich für die Veränderung ist im Wesentlichen die Bestandserhöhung und die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert: Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt T€ 10.997 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 32.707 gestiegen. Ursächlich dafür war in erster Linie die im Vorjahr vorgenommene Wertminderung auf die chinesische Beteiligung in Höhe von T€ 21.117. Weiterhin haben sich die Preise für die wichtigsten Rohmaterialien normalisiert und die Verzögerung in der Weitergabe der Preise an die Kunden, die im Vorjahr zur Ergebnisverschlechterung geführt hatte, konnte aufgeholt werden. Durch die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter ist der Personalaufwand um T€ 1.426 auf T€ 10.925 gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 14.782 auf T€ 17.659 resultiert hauptsächlich aus den im Geschäftsjahr 2022/2023 deutlich gestiegenen Konzernumlagen. Wie im Vorjahr ergaben sich durch die Anpassung der Pensionsrückstellung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz im Geschäftsjahr sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 168. Aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen wurde ein Zinsaufwand von T€ 265 ausgewiesen (Vorjahr T€ 276). Finanzlage Durch die Einbindung des Unternehmens in den RPC-Konzern (Treasury- und Cash-Pooling Konzept) schätzen wir die Liquiditätslage als gesichert ein. Die Zahlungsfähigkeit war und ist jederzeit gewährleistet. Bei Bedarf werden dem Unternehmen im Rahmen des Cash-Poolings Kredite gewährt. IV. Prognosebericht Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet (Jahreswirtschaftsbericht 2024, www.bundestag.de/presse). Die Mehrheit der Kunststoff verarbeitenden Unternehmen meldet für das vergangene Jahr gegenüber dem Vorjahr einen Ergebnisrückgang. Und auch für 2024 erwartet lediglich eine Minderheit von 28 % der vom GFK befragten Unternehmen eine Verbesserung des Betriebsergebnisses (www.k-zeitung.de). Im zum 30. September 2024 endende Geschäftsjahr erzielten wir Umsatzerlöse in Höhe von T€ 80.868 (ungeprüft) und ein EBITDA nach US GAAP in Höhe von T€ 11.113. Für das Geschäftsjahr zum 30. September 2025 erwarten wir Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau des am 30. September 2024 geendeten Geschäftsjahres und ein ca. 20 % höheres EBITDA nach US GAAP. Unsere Prognosen basieren auf der Entwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres und den Umsatzveränderungen bei unseren Kunden. Hintergrund für diese Prognosen ist, dass die Preiserhöhungen für die Rohmaterialien aufgrund entsprechender vertraglicher Vereinbarungen größtenteils weitergegeben werden konnten und in Zukunft auch weitergegeben werden können. Weiterhin gehen wir davon aus, dass sich die Preissteigerungen nicht mehr in diesem Ausmaß fortsetzen werden. Außerdem haben wir die Produktion neu entwickelter Verschlüsse zur Umsetzung einer EU-Richtlinie erfolgreich im Markt etabliert und versprechen uns dadurch auch eine Reduzierung der Produktvielfalt und entsprechende Kosteneinsparungen. Innerhalb des Betriebes sollen die Gesamtanlageneffektivität und die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full) auf dem sehr guten Vorjahresniveau gehalten werden. IV. Chancen- und Risikobericht Ein als hoch eingeschätztes Risiko für unsere Gesellschaft besteht durch die partielle Abhängigkeit von einigen Großkunden sowie der Geschäftstätigkeit überwiegend in einem einzigen Markt, da der Wegfall eines Kunden zu Ausfällen und Unterauslastungen führen kann bzw. sich die Veränderungen in diesem Markt unmittelbar auf uns auswirken. Dies könnte auch eine starke Auswirkung auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Erweiterungen des Produktportfolios und des Kundenkreises werden weiter vorangetrieben. Besondere Risiken bei Forderungen oder in den Beständen (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) bestehen ebenfalls nicht. Die wesentlichen Rohstoffpreise werden durch den Konzerneinkauf zu branchenüblichen Marktpreisen vereinbart, so dass aus diesem Bereich keine unvorhersehbaren Risiken erwachsen. Auf mögliche Risiken hinsichtlich etwaiger Forderungsausfälle reagieren wir mit einem aktiven Kreditmanagement. Chancen sehen wir hauptsächlich in unserem Knowhow sowie in unserer Etablierung am Markt, da wir als langjähriger Anbieter über eine große Marktkenntnis verfügen, die uns unserer Einschätzung nach zu den bevorzugten Anbietern am Markt gehören lässt. Gelingt es uns, diese Stellung weiter zu halten erwarten wir auch hier in Zukunft einen leicht positiven Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dem weiterhin zu erwartenden Wettbewerb begegnen wir mit einem hohen Qualitätsstandard und verstärkten Serviceaktivitäten. Eine weitere große Chance mit ebensolchem Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir in der ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte, bei der wir auf die Erfahrung unserer Schwesterbetriebe im Hinblick auf Produktentwicklung und Werkzeugbau zurückgreifen können. Durch die permanente Optimierung der vorhandenen und die Etablierung neuer Produkte möchten wir nachhaltig zusätzliches Wachstum generieren. Insgesamt sehen wir uns für das Wettbewerbs- und Marktumfeld gut gerüstet. Die volatilen Preisentwicklungen auf dem Rohstoffsektor (Kunststoffgranulat) werden weitestgehend aufgefangen durch die mit fast allen Kunden vereinbarten Rohmaterialpreisgleitklauseln, die sich auf marktübliche Indizes abstützen und die im abgelaufenen Jahr weiter optimiert wurden. Die Gesellschaft ist in den internationalen Berry-Konzern eingebunden. Es besteht ein monatliches Reporting, das eine systematische Erfassung und die Bewertung von Geschäftsvorfällen sowie die Meldung von hieraus resultierenden Risiken beinhaltet. Im Rahmen von Budget-, Forecast- und Vorjahresvergleichen wird die Zahlenbasis auch während des Monats permanent auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Durch das bestehende Berichtswesen werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir nicht. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Deutschland-Holding Global Closure Systems Germany GmbH, Zell. Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über Forderungen, Verbindlichkeiten und Finanzanlagen, die nach herrschender Meinung als Finanzinstrumente eingestuft werden. Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr nicht eingesetzt. Durch ein aktives Kreditmanagement werden Ausfallrisiken bei Forderungen vorgebeugt. So werden z.B. regelmäßige Fälligkeitsanalysen der Forderungen durchgeführt. Überfällige Positionen werden umgehend an den Vertrieb kommuniziert und angemahnt. Ebenso werden regelmäßig Auskünfte über die Debitoren eingeholt und die darin angegebenen Kreditlimits strikt eingehalten. Sicherungsvereinbarungen gegen Kursrisiken sind nicht notwendig, da die wesentlichen Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Bezüglich der im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen wird jährlich eine Werthaltigkeitsüberprüfung durchgeführt. Außerdem sind die Tochterunternehmen in das konzerninterne Berichtswesen eingebunden, so dass monatlich die aktuellen Entwicklungen analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.
Frankenthal, den 19. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Petr Musil Ulrich Deters Arnaud Koch Mark William Miles Jason Kent Greene Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bender GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bender GmbH, Frankenthal/Pfalz - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bender GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 19. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Grathwol, Wirtschaftsprüfer Tunn, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Sitz der Bender GmbH ist Frankenthal. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 21050 im Register des Amtsgericht Ludwigshafen a. Rhein (Ludwigshafen) eingetragen. Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen. Mit der Global Closure Systems Germany GmbH mit Sitz in Zell als herrschendem Unternehmen ist am 10. Juli 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2006 zugestimmt. Zudem besteht mit der Global Closure Systems Germany GmbH eine ertragsteuerliche Organschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bender GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird entsprechend nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften sowie denen des GmbH-Gesetzes. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Sachanlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die abnutzbaren Gegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben:
Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten sowie Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, werden Wertminderungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten bewertet; diese umfassen die direkten Material- und Lohnkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Verwertbarkeit ergeben, werden bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, aktive Rechnungsabgrenzungsposten, Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nominalwert angesetzt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,81 % (Vorjahr 1,78 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,30 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,5 % p.a. unterstellt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet; sie decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend § 253 HGB abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,66 % (Vorjahr 1,40 %) und auf der Grundlage der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Jubiläumsrückstellungen sind mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,66 % (Vorjahr 1,40 %), einer Inflationssteigerung von 2,30 % sowie einer Fluktuation in Höhe von 0,5 % p.a. bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden im Zugangszeitpunkt mit dem jeweils gültigen Konzernumrechnungskurs bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten liegen nicht vor. Latente Steuern Aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern auf Ebene der Gesellschaft erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Alle Angaben in T€ und gem. US GAAP Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit verbundenen Unternehmen T€ 850 (Vorjahr T€ 855), sowie Cashpool-Forderungen in Höhe von T€ 223 (Vorjahr T€ 9.191). Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von DM 15.000.000 (€ 7.669.378) wird zum 30. September 2023 von der Global Closure Systems Germany GmbH zu 100 % gehalten und ist voll einbezahlt. Pensionsrückstellungen Auf den 1. Januar 2010 wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 12.885 berechnet. Diesen standen zum 31. Dezember 2009 nach dem steuerlichen Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG bilanzierte Verpflichtungen in Höhe von T€ 10.359 gegenüber. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 2.526 wurde zu 1/15 (T€ 168) den Pensionsverpflichtungen zugeführt. Zum 30. September 2023 betragen die passivierten Pensionsverpflichtungen T€ 13.749. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 243. Dieser Betrag ist gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungs-, nicht aber ergebnisabführungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Konzernumlagen, Kundenrabatte, ausstehende Lieferantenrechnungen, Bonuszahlungen sowie Jubiläumsvergütung. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 3.418; Vorjahr T€ 2.595). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich in voller Höhe um die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung des Vorjahres in Höhe von T€ 10.997 aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages. Alle Verbindlichkeiten haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend mit Kunststoffverschlüssen für Flaschen generiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremden oder außergewöhnlichen Erträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden oder außergewöhnlichen Aufwendungen. V. Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 518 (Vorjahr T€ 2.222) davon sind T€ 225 (Vorjahr T€ 244) innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig. Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark, Stapler und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 164 Arbeitnehmer (Vorjahr 158) beschäftigt, davon 71 Angestellte und 93 Arbeiter. Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar des Abschlussprüfers für die von ihm erbrachten Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf ins gesamt T€ 85 für Abschlussprüfungsleistungen und T€ 13 für andere Bestätigungsleistungen. Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von Global Closure Systems Germany GmbH gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Berry Global Group Inc., Evansville/Indiana/USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Berry Global Group Inc., die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutternehmens betrachtet. Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache im Bundesanzeiger offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Berry Global Group Inc.) nach US GAAP aufgestellt. Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt. Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - "sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen" - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB. Rückstellungen Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrages der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden. Latente Steuern Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Nachtragsbericht Mit Kaufvertrag vom 18. September 2024 wurde die Beteiligung an der Zeller Plastik Shanghai Limited, Shanghai/China verkauft. Daneben haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres ergeben.
Frankenthal, den 19. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Petr Musil Ulrich Deters Arnaud Koch Mark William Miles Jason Kent Greene Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen