Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 21050
Vorher
CROWN Bender GmbH
Eingetragen
31.1.1907
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Die Herstellung und der Verkauf von Verschlüssen für die Getränkeindustrie sowie der Vertrieb von Verschließmaschinen und den dazugehörenden Ersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Kirschenlohr
seit 18.12.2025
Prokura
Arnaud Koch
seit 18.12.2024
Geschäftsführer
Petr Musil
seit 10.12.2024
Geschäftsführer
Ulrich Deters
seit 6.10.2021
Geschäftsführer
Mark William Miles
seit 2.8.2019
Geschäftsführer
Stephan Gerhard Bender
seit 23.10.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Global Closure Systems Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Global Closure Systems Germany GmbH
Germany
15000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bender GmbH

Frankenthal/Pfalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Bender GmbH am Standort Frankenthal produziert Verpackungskomponenten aus Kunststoff, hauptsächlich Flaschenverschlüsse für die Getränkeindustrie. Außerdem vertreiben wir Verschließmaschinen und Ersatzteile sowie Wartungs- und Serviceleistungen, um unseren Kunden die gesamte Verschließtechnik aus einer Hand zu bieten.

Die Gesellschaft tätigt am Standort keine Produktentwicklungen, da die gemeinsame Forschung und Entwicklung innerhalb des Berry-Konzerns an anderen Standorten betrieben wird. Die Bender GmbH setzt ihre Produkte hauptsächlich im Inland ab (ca. 69 % der gesamten Umsätze).

Unsere wichtigsten finanziellen Steuergrößen sind Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) nach US GAAP, wie sie in der Berry Gruppe angewendet werden. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Rechnungslegung nach HGB und nach US GAAP betreffen dabei die unterschiedliche Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die hauptsächlich verwendeten nicht finanziellen Kennzahlen sind die Anlageneffektivität (OEE, berechnet aus der tatsächlich produzierten Menge geteilt durch die errechnete Produktionsmenge gemäß Konzern-Maschinenstandard, im Geschäftsjahr 79,9 %) und die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full, im Geschäftsjahr 98,4 %).

II. Wirtschaftsbericht

Im gesamten Jahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % zurückgegangen (kalenderbereinigt -0,1 %, Statistisches Bundesamt).

Der Umsatz der gesamten Kunststoffverarbeitenden Industrie in Deutschland ist 2023 um 6 % zurückgegangen (Kunststoffweb.de). Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie verzeichnete 2023 einen Umsatzrückgang von 7,7 % (neue-verpackung.de)

Laut den vorläufigen Branchendaten des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) haben die deutschen Mineralbrunnen im zurückliegenden Jahr 9,6 Milliarden Liter Mineralwasser und Heilwasser abgesetzt, 4,5 % weniger im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtabsatz der Mineralbrunnenbranche bezogen auf Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ist 2023 um 3,4 Prozent auf insgesamt 12,8 Milliarden Liter zurückgegangen.

Im Markt für Getränkeverschlüsse war die Wettbewerbssituation wie in den Vorjahren von einem harten Wettbewerb geprägt. Trotzdem schätzen wir, dass wir unseren Marktanteil gehalten haben.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 entsprach insgesamt den Erwartungen. Der Umsatz betrug 79.186 T€ (Vorjahr 77.490 T€), dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,2 %. Diese Entwicklung lag unter den von uns prognostizierten Umsatzerlösen, welche einen Anstieg um 10 % vorsahen. Hauptgrund dafür waren gesunkene Materialpreise, welche an die Kunden weitergegeben wurden.

Die Absatzmenge betrug 8.040 Mio. Stck. (Vorjahr 7.928 Mio. Stck.) und lag damit ca. 1,4 % über dem Vorjahr. Das in die Gruppe berichtete Ergebnis nach US GAAP vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) betrug T€ 12.502 (Vorjahr T€ 6.990) und lag damit über unserer Prognose, welche welche einen Anstieg um 30 % vorsah. Der wesentliche Unterschied zwischen dem EBITDA nach US GAAP und nach HGB liegt in der Bewertung der Pensionsrückstellungen.

Innerhalb des Betriebes hat sich die Gesamtanlageneffektivität nur unwesentlich gegenüber dem hohen Vorjahresniveau verringert (79,9 %, Vorjahr 80,5 %). Die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full) konnte annähernd wieder erzielt werden (98,4 %, Vorjahr 98,5 %). Damit konnten wir die von uns prognostizierten Werte erreichen.

Investitionen

Sachinvestitionen wurden in Höhe von T€ 13.870 durchgeführt und betrafen im Wesentlichen neue Maschinen und Spritzgießwerkzeuge.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung erfolgte ausschließlich über den Berry-Konzern (Treasury und Cash-Pooling). Die Cash Pool führende Gesellschaft RPC Packaging Holdings BV, Deventer, Niederlande, ist aufgrund der positiven Entwicklung des gesamten Berry-Konzerns als gesichert.

Die Forderungen aus Cash-Pooling betrugen zum Bilanzstichtag T€ 223.

Der operative Cash-Flow des Jahres beträgt T€ -4.799 (Vorjahr T€ 2.828).

Personal

Am 30. September 2023 waren insgesamt 173 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 159 Mitarbeiter).

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Mio. € verringert.

Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen um T€ 15.297 erhöht, darin enthalten ist eine Erhöhung der Sachanlagen um T€ 10.342 (hauptsächlich neue Maschinen und Spritzgießwerkzeuge) sowie eine Zuschreibung auf unsere Beteiligung an der Berry Ace Packaging Company Limited, Jiaxing/China. Ein durch Verkaufsverhandlungen bereits durch den Käufer zugesicherten Kaufpreis ergab zum Stichtag einen Werterhöhungsbedarf in Höhe von T€ 4.961. Der Beteiligungsbuchwert wurde daraufhin um diesen Betrag aufgewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nur unwesentlich auf T€ 13.110 verändert (Vorjahr T€ 13.310). Die Forderungen gegen Gesellschafter haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 21.710 verringert. Die Forderung enthielt im Vorjahr die Verlustübernahme durch den Gesellschafter aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 22.000 verringert. Aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung wurde die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 22.000 aufgelöst und an den Gesellschafter ausgeschüttet. Daraus resultiert der Rückgang der Eigenkapitalquote auf 33,3 % (Vorjahr 52,5 %). Die eigenen Mittel (Eigenkapital) decken zusammen mit dem langfristigen Fremdkapital (Pensionsrückstellungen) das Anlagevermögen zu 77 % ab (Vorjahr 177 %).

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 3.303 auf T€ 5.145 reduziert. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Reduzierung der Rückstellungen für Konzernumlagen, da diese im Gegensatz zum Vorjahr noch vor dem Bilanzstichtag berechnet wurden. Außerdem sind stichtagsbedingt die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen stark gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.451 auf T€ 15.848 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich stichtagsbedingt um T€ 824 auf T€ 3.419.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergeben enthalten die Gewinnabführung des Geschäftsjahres.

Ertragslage

Die Bruttomarge (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwendungen als Anteil von den Umsatzerlösen) beträgt 48,1 % (Vorjahr 39,7 %). Ursächlich für die Veränderung ist im Wesentlichen die Bestandserhöhung und die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert: Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt T€ 10.997 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 32.707 gestiegen. Ursächlich dafür war in erster Linie die im Vorjahr vorgenommene Wertminderung auf die chinesische Beteiligung in Höhe von T€ 21.117. Weiterhin haben sich die Preise für die wichtigsten Rohmaterialien normalisiert und die Verzögerung in der Weitergabe der Preise an die Kunden, die im Vorjahr zur Ergebnisverschlechterung geführt hatte, konnte aufgeholt werden.

Durch die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter ist der Personalaufwand um T€ 1.426 auf T€ 10.925 gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 14.782 auf T€ 17.659 resultiert hauptsächlich aus den im Geschäftsjahr 2022/2023 deutlich gestiegenen Konzernumlagen.

Wie im Vorjahr ergaben sich durch die Anpassung der Pensionsrückstellung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz im Geschäftsjahr sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 168. Aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen wurde ein Zinsaufwand von T€ 265 ausgewiesen (Vorjahr T€ 276).

Finanzlage

Durch die Einbindung des Unternehmens in den RPC-Konzern (Treasury- und Cash-Pooling Konzept) schätzen wir die Liquiditätslage als gesichert ein. Die Zahlungsfähigkeit war und ist jederzeit gewährleistet. Bei Bedarf werden dem Unternehmen im Rahmen des Cash-Poolings Kredite gewährt.

IV. Prognosebericht

Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet (Jahreswirtschaftsbericht 2024, www.bundestag.de/presse).

Die Mehrheit der Kunststoff verarbeitenden Unternehmen meldet für das vergangene Jahr gegenüber dem Vorjahr einen Ergebnisrückgang. Und auch für 2024 erwartet lediglich eine Minderheit von 28 % der vom GFK befragten Unternehmen eine Verbesserung des Betriebsergebnisses (www.k-zeitung.de).

Im zum 30. September 2024 endende Geschäftsjahr erzielten wir Umsatzerlöse in Höhe von T€ 80.868 (ungeprüft) und ein EBITDA nach US GAAP in Höhe von T€ 11.113. Für das Geschäftsjahr zum 30. September 2025 erwarten wir Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau des am 30. September 2024 geendeten Geschäftsjahres und ein ca. 20 % höheres EBITDA nach US GAAP. Unsere Prognosen basieren auf der Entwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres und den Umsatzveränderungen bei unseren Kunden.

Hintergrund für diese Prognosen ist, dass die Preiserhöhungen für die Rohmaterialien aufgrund entsprechender vertraglicher Vereinbarungen größtenteils weitergegeben werden konnten und in Zukunft auch weitergegeben werden können. Weiterhin gehen wir davon aus, dass sich die Preissteigerungen nicht mehr in diesem Ausmaß fortsetzen werden. Außerdem haben wir die Produktion neu entwickelter Verschlüsse zur Umsetzung einer EU-Richtlinie erfolgreich im Markt etabliert und versprechen uns dadurch auch eine Reduzierung der Produktvielfalt und entsprechende Kosteneinsparungen.

Innerhalb des Betriebes sollen die Gesamtanlageneffektivität und die Quote der vollständig und rechtzeitig eingetroffenen Lieferungen (on time in full) auf dem sehr guten Vorjahresniveau gehalten werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Ein als hoch eingeschätztes Risiko für unsere Gesellschaft besteht durch die partielle Abhängigkeit von einigen Großkunden sowie der Geschäftstätigkeit überwiegend in einem einzigen Markt, da der Wegfall eines Kunden zu Ausfällen und Unterauslastungen führen kann bzw. sich die Veränderungen in diesem Markt unmittelbar auf uns auswirken. Dies könnte auch eine starke Auswirkung auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Erweiterungen des Produktportfolios und des Kundenkreises werden weiter vorangetrieben.

Besondere Risiken bei Forderungen oder in den Beständen (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) bestehen ebenfalls nicht. Die wesentlichen Rohstoffpreise werden durch den Konzerneinkauf zu branchenüblichen Marktpreisen vereinbart, so dass aus diesem Bereich keine unvorhersehbaren Risiken erwachsen. Auf mögliche Risiken hinsichtlich etwaiger Forderungsausfälle reagieren wir mit einem aktiven Kreditmanagement.

Chancen sehen wir hauptsächlich in unserem Knowhow sowie in unserer Etablierung am Markt, da wir als langjähriger Anbieter über eine große Marktkenntnis verfügen, die uns unserer Einschätzung nach zu den bevorzugten Anbietern am Markt gehören lässt. Gelingt es uns, diese Stellung weiter zu halten erwarten wir auch hier in Zukunft einen leicht positiven Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dem weiterhin zu erwartenden Wettbewerb begegnen wir mit einem hohen Qualitätsstandard und verstärkten Serviceaktivitäten.

Eine weitere große Chance mit ebensolchem Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir in der ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte, bei der wir auf die Erfahrung unserer Schwesterbetriebe im Hinblick auf Produktentwicklung und Werkzeugbau zurückgreifen können. Durch die permanente Optimierung der vorhandenen und die Etablierung neuer Produkte möchten wir nachhaltig zusätzliches Wachstum generieren.

Insgesamt sehen wir uns für das Wettbewerbs- und Marktumfeld gut gerüstet. Die volatilen Preisentwicklungen auf dem Rohstoffsektor (Kunststoffgranulat) werden weitestgehend aufgefangen durch die mit fast allen Kunden vereinbarten Rohmaterialpreisgleitklauseln, die sich auf marktübliche Indizes abstützen und die im abgelaufenen Jahr weiter optimiert wurden.

Die Gesellschaft ist in den internationalen Berry-Konzern eingebunden. Es besteht ein monatliches Reporting, das eine systematische Erfassung und die Bewertung von Geschäftsvorfällen sowie die Meldung von hieraus resultierenden Risiken beinhaltet. Im Rahmen von Budget-, Forecast- und Vorjahresvergleichen wird die Zahlenbasis auch während des Monats permanent auf Aktualität und Richtigkeit geprüft. Durch das bestehende Berichtswesen werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir nicht. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Deutschland-Holding Global Closure Systems Germany GmbH, Zell.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über Forderungen, Verbindlichkeiten und Finanzanlagen, die nach herrschender Meinung als Finanzinstrumente eingestuft werden. Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr nicht eingesetzt.

Durch ein aktives Kreditmanagement werden Ausfallrisiken bei Forderungen vorgebeugt. So werden z.B. regelmäßige Fälligkeitsanalysen der Forderungen durchgeführt. Überfällige Positionen werden umgehend an den Vertrieb kommuniziert und angemahnt. Ebenso werden regelmäßig Auskünfte über die Debitoren eingeholt und die darin angegebenen Kreditlimits strikt eingehalten. Sicherungsvereinbarungen gegen Kursrisiken sind nicht notwendig, da die wesentlichen Geschäfte in Euro abgewickelt werden.

Bezüglich der im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen wird jährlich eine Werthaltigkeitsüberprüfung durchgeführt. Außerdem sind die Tochterunternehmen in das konzerninterne Berichtswesen eingebunden, so dass monatlich die aktuellen Entwicklungen analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Frankenthal, den 19. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

Petr Musil

Ulrich Deters

Arnaud Koch

Mark William Miles

Jason Kent Greene

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bender GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bender GmbH, Frankenthal/Pfalz - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bender GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 19. Dezember 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grathwol, Wirtschaftsprüfer

Tunn, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

I. Allgemeine Angaben

Sitz der Bender GmbH ist Frankenthal. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 21050 im Register des Amtsgericht Ludwigshafen a. Rhein (Ludwigshafen) eingetragen. Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen.

Mit der Global Closure Systems Germany GmbH mit Sitz in Zell als herrschendem Unternehmen ist am 10. Juli 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2006 zugestimmt. Zudem besteht mit der Global Closure Systems Germany GmbH eine ertragsteuerliche Organschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bender GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird entsprechend nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften sowie denen des GmbH-Gesetzes.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die abnutzbaren Gegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben:

Abschreibungsmethode Abschreibungszeitraum
Jahre
Gebäude linear 15 bis 40
Außenanlagen, Technische Anlagen und Maschinen linear 5 bis 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 5 bis 10

Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten sowie Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, werden Wertminderungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung zu Herstellungskosten bewertet; diese umfassen die direkten Material- und Lohnkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Verwertbarkeit ergeben, werden bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, aktive Rechnungsabgrenzungsposten, Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nominalwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,81 % (Vorjahr 1,78 %) bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,30 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,5 % p.a. unterstellt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag gebildet; sie decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend § 253 HGB abgezinst.

Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,66 % (Vorjahr 1,40 %) und auf der Grundlage der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Jubiläumsrückstellungen sind mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,66 % (Vorjahr 1,40 %), einer Inflationssteigerung von 2,30 % sowie einer Fluktuation in Höhe von 0,5 % p.a. bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden im Zugangszeitpunkt mit dem jeweils gültigen Konzernumrechnungskurs bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten liegen nicht vor.

Latente Steuern

Aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern auf Ebene der Gesellschaft erfasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Anteil Eigenkapital 30.09.2023 Ergebnis 30.09.2023
Berry Ace Packaging Company Limited, Jiaxing/China 66,43% -51.538 2.112

Alle Angaben in T€ und gem. US GAAP

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit verbundenen Unternehmen T€ 850 (Vorjahr T€ 855), sowie Cashpool-Forderungen in Höhe von T€ 223 (Vorjahr T€ 9.191).

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von DM 15.000.000 (€ 7.669.378) wird zum 30. September 2023 von der Global Closure Systems Germany GmbH zu 100 % gehalten und ist voll einbezahlt.

Pensionsrückstellungen

Auf den 1. Januar 2010 wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 12.885 berechnet. Diesen standen zum 31. Dezember 2009 nach dem steuerlichen Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG bilanzierte Verpflichtungen in Höhe von T€ 10.359 gegenüber. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 2.526 wurde zu 1/15 (T€ 168) den Pensionsverpflichtungen zugeführt. Zum 30. September 2023 betragen die passivierten Pensionsverpflichtungen T€ 13.749.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 243. Dieser Betrag ist gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungs-, nicht aber ergebnisabführungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Konzernumlagen, Kundenrabatte, ausstehende Lieferantenrechnungen, Bonuszahlungen sowie Jubiläumsvergütung.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 3.418; Vorjahr T€ 2.595).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich in voller Höhe um die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung des Vorjahres in Höhe von T€ 10.997 aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages.

Alle Verbindlichkeiten haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Inlandsumsätze 54.237 53.378
Auslandsumsätze EU 16.823 15.190
Auslandsumsätze Drittland 8.126 8.923
79.186 77.491

Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend mit Kunststoffverschlüssen für Flaschen generiert.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremden oder außergewöhnlichen Erträge.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden oder außergewöhnlichen Aufwendungen.

V. Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 518 (Vorjahr T€ 2.222) davon sind T€ 225 (Vorjahr T€ 244) innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig. Die Miet- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark, Stapler und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 164 Arbeitnehmer (Vorjahr 158) beschäftigt, davon 71 Angestellte und 93 Arbeiter.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Das Honorar des Abschlussprüfers für die von ihm erbrachten Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf ins gesamt T€ 85 für Abschlussprüfungsleistungen und T€ 13 für andere Bestätigungsleistungen.

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von Global Closure Systems Germany GmbH gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Berry Global Group Inc., Evansville/Indiana/USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Berry Global Group Inc., die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Als verbundene Unternehmen werden alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen dieses Mutternehmens betrachtet.

Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache im Bundesanzeiger offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Berry Global Group Inc.) nach US GAAP aufgestellt.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - "sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen" - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrages der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt werden.

Latente Steuern

Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Ulrich Deters, Lohne, Kunststofftechniker

Petr Musil, Erfurt, Graduate Engineer (seit 1. November 2024)

Arnaud Koch, Bad Dürkheim, Master of Finance and Business Development

(seit 1. Dezember 2024)

Mark William Miles, Newburgh, Indiana, USA, Chief Finance Officer, Berry Global

Jason Kent Greene, Newburgh, Indiana, USA, Chief Legal Officer, Berry Global

Herbert Alf, Osburg, Dipl.-Ingenieur (FH) (bis 28. Oktober 2024)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Nachtragsbericht

Mit Kaufvertrag vom 18. September 2024 wurde die Beteiligung an der Zeller Plastik Shanghai Limited, Shanghai/China verkauft. Daneben haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres ergeben.

 

Frankenthal, den 19. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

Petr Musil

Ulrich Deters

Arnaud Koch

Mark William Miles

Jason Kent Greene

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Anschaffungskosten
30.09.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.681 0 0 0 135.681
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.024.815 0 115.591 0 12.140.406
2. technische Anlagen und Maschinen 43.336.847 0 2.488.591 0 45.825.438
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.705.542 0 6.901.363 1.268.943 36.338.217
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.400.710 13.870.274 -9.505.544 0 8.765.439
90.467.914 13.870.274 0 1.268.943 103.069.500
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.754.998 0 0 0 48.754.998
139.358.593 13.870.274 0 1.268.943 151.960.178
Abschreibungen
30.09.2022 Zuschreibungen Zugänge Abgänge 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.916 0 6.483 0 122.399
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.204.459 0 87.242 0 11.291.701
2. technische Anlagen und Maschinen 33.607.852 0 1.849.769 0 35.457.621
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.704.073 0 1.461.345 1.138.716 27.026.702
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
71.516.384 0 3.398.356 1.138.716 73.776.024
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 32.816.219 4.961.221 0 0 27.854.998
104.448.519 4.961.221 3.404.839 1.138.716 101.753.421
Restbuchwerte
30.09.2023 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.282 19.765
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 848.705 820.356
2. technische Anlagen und Maschinen 10.367.817 9.728.995
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.311.515 4.001.469
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.765.439 4.400.710
29.293.476 18.951.530
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.900.000 15.938.779
50.206.758 34.910.074

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.282 19.765
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 848.704 820.356
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.367.817 9.728.995
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.311.515 4.001.469
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.765.439 4.400.710
29.293.475 18.951.530
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.900.000 15.938.779
50.206.757 34.910.074
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.247.842 3.389.582
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 481.057 294.753
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.980.003 3.593.530
8.708.902 7.277.865
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.109.985 13.309.991
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.072.741 10.045.875
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0 21.710.100
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.450.185 1.713.911
15.632.911 46.779.877
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 198.291 199.696
24.540.104 54.257.438
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.269 84.669
74.791.130 89.252.181

Passiva

30.09.2023 30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.669.378 7.669.378
II. Kapitalrücklage 17.214.417 39.214.417
III. Jahresüberschuss 0 0
24.883.795 46.883.795
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 8.322 15.810
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.748.776 14.799.044
2. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen 81.096 118.368
3. Sonstige Rückstellungen 5.145.157 8.447.801
18.975.030 23.365.212
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.847.888 14.396.801
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.418.964 2.594.545
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.996.768 860.979
4. Sonstige Verbindlichkeiten 660.363 1.135.041
(davon aus Steuern 321.620 € , Vorjahr € 614.336)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0, Vorjahr € 11.852)
30.923.983 18.987.364
74.791.130 89.252.181

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1.10.2022-30.09.2023 1.10.2021-30.09.2022
1. Umsatzerlöse 79.186.308 77.490.436
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.324.577 -76.157
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.995.834 140.945
(davon aus Währungsumrechnung € 16.397; Vorjahr € 7.384)
83.506.719 77.555.224
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -40.381.158 -44.836.107
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.012.791 -1.965.196
-45.393.949 -46.801.303
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.761.708 -9.094.061
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.163.509 -3.257.305
(davon für Altersversorgung € 533.487; Vorjahr € -1.611.092)
-10.925.217 -12.351.366
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.404.839 -3.791.331
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.659.294 -14.781.911
(davon aus Währungsumrechnung € 49.593; Vorjahr € -20.325)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 805.770 3.015
(davon aus verbundenen Unternehmen € 805.770; Vorjahr € 3.015)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -21.117.414
10. Zuschreibungen auf Finanzanlagen 4.961.221 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -494.099 -385.393
(davon aus verbundenen Unternehmen € -229.579; Vorjahr € -109.602)
(davon aus Aufzinsung € 264.520; Vorjahr € -275.791)
12. Ergebnis nach Steuern 11.396.312 -21.670.479
13. Sonstige Steuern -399.544 -39.621
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (Vorjahr: Erträge aus Verlustübernahme) -10.996.768 21.710.100
15. Jahresüberschuss 0 0

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