F.Jos.Huber GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Malz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Sebastian Buchetmann seit 22.12.2020 | Prokura |
Erwin Dötter seit 23.7.2014 | Geschäftsführer |
Josef Seidl seit 4.3.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Huber GmbHTiefenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Huber GmbH, TiefenbachI. Grundlagen des Unternehmens Die Huber GmbH ist als kompetenter Partner von Industrie und Handwerk insbesondere in den Bereichen Maschinen-, Werkzeug- und Stahlhandel tätig. Das traditionsreiche Familienunternehmen beschäftigt derzeit 67 Arbeitnehmer. Die Firma hat ihren Hauptsitz in Passau und seit Oktober 2005 eine Zweigniederlassung in Ampfing/Oberbayern. Die Bereiche Verwaltung, Logistik und Zentrallager sind in Passau angesiedelt. Unser Verkaufsgebiet umfasst Niederbayern und das südöstliche Oberbayern. Hauptumsatzträger ist die Produktgruppe Stahl, gefolgt von Werkzeugen und Maschinen, Zauntechnik, Zimmereibedarf Verbindungstechnik und Bedachung. Als Vollsortimenter für Industrie und Handwerk wird der Markt in Niederbayern mit einem ähnlich gelagerten Konkurrenzunternehmen in Plattling geteilt. Im oberbayrischen Gebiet stehen wir in unserem Marktsegment mit zwei vergleichbaren Unternehmen im Wettbewerb. Unsere Stärken liegen in der flexiblen Lagerhaltung und der überdurchschnittlich schnellen Beschaffung der gewünschten Waren. Für die Abteilung Stahl verfügen wir über entsprechend große Lagerflächen in Passau; das Handling im Stahl bewältigen wir mit Magnetkränen. Die Auslieferung erfolgt durch den eigenen Fuhrpark, sowie aus Kapazitätsgründen, mit Speditionen. Unserem Anspruch der täglichen Kundenbelieferung werden wir so gerecht. Die Kleinteile werden aus Kostengründen mit Paketdiensten versandt. Die Absatzmärkte im bayrischen Raum werden ständig über unsere Produktpalette erweitert bzw. angepasst. Die Kunden werden mit unseren 6 Außendienstmitarbeitern umfassend beraten. Als Vollsortimenter stehen wir der Industrie und dem Handwerk als Dienstleistungs- und Beratungspartner in fast allen Bereichen zur Verfügung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Mengenmäßig war 2023 für den Stahlhandel ein solides Jahr. Es wurde preisbereinigt etwa die gleiche Menge als im Jahr 2022 erzielt. Im Berichtsjahr mussten wir bei einigen Produkten einen weiteren Preisverfall von bis zu 15 Prozent hinnehmen, was auf die Zinserhöhungen der EZB und den damit verbundenen Rückgang der Bautätigkeit und die weitere Verunsicherung der Investoren zurückzuführen ist. Trotz all dieser Probleme und der schwierigen Gesamtsituation wurde ein positives Ergebnis erzielt. Im Maschinen- und Anlagenbau blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter Ihrem Vorjahreswert (Quelle: Wirtschaft Kompakt). 2. Geschäftsverlauf Umsätze und Deckungsbeitrage konnten auf Grund der schwierigen Marktsituation nicht gehalten werden, jedoch wurde durch die Anpassung der Geschäftsabwicklungen, selbst in dieser schwierigen Zeit ein positives Ergebnis erwirtschaftet. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Der Rohertrag veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um -15,53 %. Hauptverantwortlich dafür war der bereits in Punkt 1 genannte Preisverfall bei Stahlprodukten und zusätzlich leicht rückläufigen Mengen. Die Produktgruppe Werkzeug und Maschinen, entwickelte sich im Vorjahresvergleich leicht positiv, da wir uns vermehrt auf die Schweißtechnik konzentrierten und durch externe Mitarbeiterschulungen die Beratung und den Service steigern konnten, was sich positiv auf die verkauften Mengen auswirkte. Der Kleinteilebereich entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr leicht negativ, bedingt durch den extremen Preisdruck, vor allem durch den Onlinehandel. Auch in Zukunft wird es schwierig, im Kleinteilebereiche, Umsätze und Deckungsbeiträge zu halten. Den niedrigeren Umsatzerlösen (-15,66%) standen niedrigere Materialeinsatzkosten (-15,08 %) gegenüber. Insgesamt verschlechterte sich der Deckungsbeitrag leicht um -0,54 %, da noch im Jahr 2022 teuer eingekaufte Ware in 2023 zu niedrigeren Margen weiterverkauft werden musste. Diese Entwicklung lag innerhalb der erwarteten Bandbreite. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 120 TEUR (-11,68%) gesenkt werden. Anteil daran hatten leicht rückläufige Spritkosten (-16%) aufgrund von Routenoptimierung und leicht sinkenden Spritpreisen, Optimierung der Kreditausfallversicherung (-23,71%), niedrigere Leasingkosten (-10,54 %) aufgrund des Erwerbs zuvor geleaster LKW-Fahrzeuge, niedrigere Raumnebenkosten (-27,62%) durch Einsparungen hauptsächlich aufgrund von selbst erzeugtem Strom und Reduzierung von Forderungsausfällen (-99,88 %) aufgrund von verbesserten Forderungsmanagement. Das Finanzergebnis verbesserte sich leicht von -26 TEUR auf -15 TEUR. Die Zinskosten konnten aufgrund weiterer Kredittilgungen reduziert werden, während nach der sogenannten Zinswende wieder eine risikoarme Geldanlage möglich war, die zu gestiegenen Zinserträgen führte. b) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 322 TEUR gestiegen. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus den geplanten Investitionen in den Fuhrpark (164 TEUR), die Erweiterung der eigenen Photovoltaikanlage um einen Energiespeicher (23 TEUR) und Investitionen in IT-Sicherheit (25 TEUR). Dem gegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von 75 TEUR und Abgänge in Höhe von 17 TEUR (Übernahme einer Plasmaschneidanlage in die Vorräte für den zukünftigen Verkauf). Aufgrund des sinkenden Preisniveaus reduzierte sich der wertmäßige Lagerbestand um -278 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 328 TEUR, was dem gesunkenen Preisniveau und einem verbesserten Forderungsmanagement geschuldet ist. Der Barmittelbestand verringerte sich um 270 TEUR und wurde hauptsächlich zur Tilgung bestehender Kredite genutzt, um das Finanzergebnis zu verbessern. Das Eigenkapital hat sich um +268 TEUR auf 1.757 TEUR verbessert und die Eigenkapitalquote stieg auf 47,29 %, da Gewinne und bestehende Gewinnvorträge nicht ausgeschüttet und Bankkredite weiter reduziert worden sind. Die Rückstellungen verringerten sich um 150 TEUR aufgrund der Veränderung der Berechnung von Pensionsrückstellungen und niedrigeren Steuer- sowie Tantiemen-Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditgebern wurden um 665 TEUR reduziert, um hohe Zinskosten bei den Kreditlinien mit variablem Zinssatz zu vermeiden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 37 TEUR, um beim Jahreswechsel die Skontomöglichkeiten weiter zu optimieren. c) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr auf 342 TEUR (Vorjahr 753 TEUR), bereinigt um die Verringerung bei den Rückstellungen beträgt der Cashflow 192 TEUR (Vorjahr 1.050 TEUR). Dieser erwartete Rückgang ist auf die überdurchschnittlich gute Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten wurde weiter gesenkt und die Eigenkapitalquote stieg auf 47,29 %. Freie Kreditlinien auf Grund von gestellten Sicherheiten nahestehender Unternehmen und die oben erwähnten Barmittelreserven stellen die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft für den Prognosezeitraum der nächsten 12 Monaten sicher. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung. Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite, Cashflow und die Kapitalflussrechnung. Die Umsatzrendite reduzierte sich um 1,8% auf 1,48 %. e) Gesamtaussage Die Entwicklung der Ertragslage, lag trotz des schwierigen Branchenumfeldes, innerhalb der erwarteten Bandbreite. Durch die Umsetzung der außerplanmäßigen Darlehnstilgungen, wurde ein weiterer Schritt zu einer höheren Unabhängigkeit der Gesellschaft geschaffen. Die Erweiterung einer bereits bestehenden PV-Anlage und die Installation eines Batteriespeichers, tragen für die Zukunft zu einer planbaren Energiekostenentwicklung bei. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Tiefenbach unverändert über eine inländische Verkaufsniederlassung in Ampfing. Dort bedienen 6 Mitarbeiter unsere Kunden vor Ort oder telefonisch. IV. Prognosebericht a) Chancen- und Risiken Marktchancen und -risiken Einflussfaktor auf das künftige Geschäft wird auch in Zukunft die Lage am Weltmarkt insbesondere im Stahlsektor sein. Der Umsatz des Stahlgeschäfts trägt mit mehr als der Hälfte zum Gesamtdeckungsbeitrag bei. 2024 sehen wir die Preisentwicklung am Rohstoffmarkt bis Jahresmitte auf einem gleichbleibenden Niveau, obwohl die Werke die Produktionen zurückgefahren haben, um die Überkapazitäten abzubauen. Bedingt durch die fehlende Nachfrage in der Bauwirtschaft, die geringen Auftragsbestände im Maschinen- und Anlagenbau sowie die Einfuhr chinesischer Stahlprodukte mit deutlichen Preisnachlässen (Quelle: MBI Stahl Aktuell), wird sich eine Erhöhung der Preise nur schwer umsetzen lassen. Aktuell ist die Auftragslage beim Handwerk und bei der Bauindustrie eher bescheiden und auch die Industrie kämpft mit sinkenden Auftragseingängen. Unkalkulierbar sind weiterhin die Auswirkungen des nach wie vor andauernden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und der weiteren globalen Handelskriege und die politischen Spannungen, zwischen China und Taiwan. Unternehmensbezogene Chancen und Risiken Neben unserem stationären Handel in Passau und Ampfing nutzen wir hierzu verstärkt Multichannel E-Commerce in Verbindung mit unserem Außendienst, um bestimmte Zielgruppen mit auf sie zugeschnittenen Produktgruppen verstärkt anzusprechen. Mit steigenden Mengen lassen sich hierbei weit bessere Einkaufskonditionen erreichen, was gerade für den Online-Handel wichtig ist, da hier ein massiver Preiskampf herrscht. Konzentration auf Produkte mit guten Deckungsbeiträgen ist das Ziel. Im Bereich Veredelung bauen wir mit Hilfe spezieller Kundenkontakte unsere Stärken weiter aus. Dies betrifft sowohl den Bereich Stahl als auch den Bereich Gabionen-Bau und die Zauntechnik. Hier erwarten wir durch gezielte Werbung zusätzliche Umsätze und höhere Deckungsbeiträge. Risiko Stahlpreis: Der Stahlpreis bewegt sich aktuell auf einem niedrigen Niveau und dürfte sich, wenn überhaupt, nur leicht nach oben bewegen, da von keiner schnellen Konjunkturerholung auszugehen ist. Durch unsere Flexibilität und vor allem durch unsere Zuverlässigkeit halten uns unsere Kunden nach wir vor die Treue. Der persönliche Kontakt, den wir seit Jahren pflegen, wird auch in Zeiten des Internets wichtiger denn je sein. b) Zukünftige Entwicklung des Unternehmens Die Umsatzentwicklung im Baugewerbe, der Industrie und im Handwerk sind rückläufig. Im privaten Bereich stagnieren die Investitionen, bedingt durch hohe Verunsicherung durch die Politik und die Zinsanhebungen der EZB. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir in etwa 10 Prozent weniger Umsätze, 7,5 % weniger Deckungsbeitrag, 0,85% weniger Umsatzrendite und einen Rückgang des positiven Cashflows um 50 % wie im Jahr 2023. Die Geschäftsleitung sieht den Fortbestand des Unternehmens nicht als gefährdet. Die genannten Risiken sind aus derzeitiger Sicht beherrschbar und steuerbar, können sich jedoch auf die Prognosen auswirken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten und E-Commerce Plattformen wie Amazon und Ebay. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Nutzung der Skontomöglichkeiten, sofern gewährt, gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Barmitteln, Lieferantenkrediten und gewährter Kreditlinien. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem wurde im Berichtsjahr eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen, um zusätzliche Sicherheit bei nicht beeinflussbaren Ereignissen wie der Coronakrise und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu schaffen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Tiefenbach, den 21.05.2024 Erwin Dötter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Huber GmbH, TiefenbachI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die im Vorjahr angewandte Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert beibehalten. Der Jahresabschluss der Huber GmbH, Tiefenbach, zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der Satzung erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bei den planmäßigen Abschreibungen werden im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten mit ihrem gleitenden Durchschnittswert. Soweit zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Wertansatz gemäß § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB geboten ist, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Ein Einzelwertberichtigungsbedarf besteht nicht. Darüber hinaus wird zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos, des Zinsverlustes und der Skontierung durch Kunden eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Lieferforderungen vorgenommen. Die Liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für die Folgejahre darstellen. Der Ansatz der latenten Steuern erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Ertragssteuersatz von 28,91 % (Vorjahr 28,91 %). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Bewertung der Pensionsrückstellungen (§ 285 S.1 Nr. 24 HGB) Die Pensionsrückstellungen wurden anhand folgender Rechnungsgrundlagen und Bewertungsparameter mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem, einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechendem, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 51,00 Euro (Vorjahr 1.191,00 Euro) aus der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag berechnet mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und berechnet mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz. Insofern ist eine Ausschüttungssperre gegeben.
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich zum 1. Januar 2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 8.481,90 Euro. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Der einmalige Rückstellungsbetrag wird dementsprechend bis Ende 2024 mit einem Anteil von mindestens 1/15 p.a. aufgelöst. Im Geschäftsjahr wurde 1/15 in Höhe von 565,46 Euro den Pensionsrückstellungen zugeführt und im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 beträgt noch 565,46 Euro (Art. 67 Abs. 2 EGHGB). Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurde die Ermittlung des Pensionsbarwertes bezüglich der ausgezahlten Pensionsbeträge und des Rententrends angepasst. Hieraus resultierte ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von TEUR 40. III. Jahresabschlusserläuterungen 1. Erläuterungen zur Bilanz 1.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 199 (Vorjahr TEUR 0). 1.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit 24 TEUR (Vorjahr 24 TEUR) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 0 TEUR (Vorjahr 11 TEUR). 1.3 Verrechnung von Planvermögen (§ 285 S. 1 Nr. 25 HGB) Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung für Pensionsanwartschaften) betragen 91.961 Euro. Aufwendungen und Erträge zur Verrechnung ergaben sich keine. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 106.638 Euro. 1.4 sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen mit einem Betrag größer 20 TEUR: • Rückstellung Gewährleistungen 66 TEUR • Rückstellung für Personalkosten 124 TEUR • Rückstellung Berufsgenossenschaft 21 TEUR 1.5 Verbindlichkeiten Die Gliederung der Restlaufzeiten nach Fristen ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Zur Sicherstellung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Grundschulden in Höhe von insgesamt 1.376 TEUR auf nicht im Eigentum der Berichtsfirma stehenden Grundbesitz eingetragen. Soweit die Anschaffung einzelner Wirtschaftsgüter finanziert wurde, sind diese dem jeweiligen Kreditinstitut sicherungsübereignet. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr 86 TEUR). 1.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 262 TEUR. 1.7 Latente Steuern
2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt 4.672,51 Euro. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält einen außerordentlichen Aufwand in Höhe von 565,46 Euro aus 1/15 des Übergangsbetrages für die Anpassung der Pensionsrückstellung nach BilMoG. IV. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Quartalsdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft ohne Berücksichtigung der Auszubildenden 67 Arbeitnehmer (Vorjahr 66), davon 49 in Vollzeit und 18 in Teilzeit. Im Durchschnitt war ein Auszubildender beschäftigt. 2. Ausschüttungsgesperrte Beträge Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung (siehe unter II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden") besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von 51 Euro. In Höhe des in der Bilanz ausgewiesen aktiven latenten Steuerüberhangs besteht eine Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB. 3. Organe Die Geschäftsleitung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn Erwin Dötter ausgeführt. An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Jahr 2023 Pensionsbezüge in Höhe von 11 TEUR geleistet. Zum Stichtag besteht eine Rückstellung für diese Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 107, die mit entsprechendem Deckungskapital verrechnet wurde. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht) § 285 Nr. 33 HGB Hinsichtlich der Auswirkungen der anhaltenden Russland-Ukraine-Krise verweisen wir auf die Prognoseberichterstattung im Lagebericht. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss von 267.087,67 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.139.715,62 Euro für das Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe vorzutragen.
Tiefenbach DIE GESCHÄFTSLEITUNG Erwin Dötter, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Tiefenbach gez. Erwin Dötter Geschäftsführung Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn Bezug auf die Offenlegung des vorstehenden Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Landestreuhand Weihenstephan GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freising, unter dem 27. Juni 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Huber GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Huber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Huber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freising-Weihenstephan, 27. Juni 2024 Landestreuhand
Weihenstephan GmbH
A. Funken, Wirtschaftsprüfer ppa. R. Schoss, Wirtschaftsprüfer" |
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