LH Weilburg Wohnen GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Lewalter seit 3.1.2022 | Prokura |
Björn Keidl seit 3.1.2022 | Prokura |
Marco Koppel seit 3.1.2022 | Prokura |
Oliver Hortig seit 11.1.2011 | Geschäftsführer |
Cornelia Lewalter seit 20.2.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl-Heinz Lewalter GmbHWeinbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Karl-Heinz Lewalter GmbH, Forsthausstraße 15a 35796 Weinbach1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Karl-Heinz Lewalter GmbH ist als mittelständische Haustechnik-Unternehmen im Bereich Sanitär, Heizung, sowie der Lüftungstechnik tätig. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Sanierung und Instandhaltung bestehender Mehrfamilienhäuser. Hier verstehen wir uns als Partner für, die in der Rhein-Main Region ansässigen, Wohnungsbaugesellschaften. Im Mittelpunkt der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 stand neben der Sanierung auch der Neubau von Mehrfamilienhäusern. Hier leisten wir mit über 60 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Beitrag zur Energiewende. Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produkt oder Verfahrensentwicklungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Gesamtwirtschaftlich Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bauwirtschaft blieb von dieser Entwicklung nicht unberührt. Das Bauhauptgewerbe erzielte 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro, was einem nominalen Anstieg von 1,4 % gegenüber 2022 entspricht. Allerdings stiegen die Preise für Bauleistungen im selben Zeitraum um 7,0 %, sodass real ein Umsatzrückgang von 5,2 % zu verzeichnen war. Im Wohnungsbau betrug der Umsatzanteil im Bauhauptgewerbe 35,7 %, was etwa 58,7 Mrd. Euro entspricht. Die Heizungs- und Sanitärbranche profitierte weiterhin von der hohen Nachfrage nach neuen Wärmeerzeugern. Es wurden bundesweit fast 1 Million neue Anlagen installiert, wobei der Anteil der Wärmepumpen weiter zunahm. Die Inflation blieb 2023 auf einem hohen Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigte. Insgesamt war das Jahr 2023 von wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt, die sich auch auf die Bauwirtschaft auswirkten. Die nominalen Umsatzsteigerungen konnten die realen Rückgänge aufgrund der hohen Inflation nicht vollständig kompensieren. 2.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war von einer stabilen Auftragslage geprägt. Die Wettbewerbsintensität, die sich bereits 2022 weiter verschärft hatte, blieb in einem stark fragmentierten Markt mit zahlreichen regionalen und überregionalen Mitbewerbern unverändert hoch. Trotz dieser Herausforderungen gelang es uns, unsere Marktposition erfolgreich zu behaupten. Dies verdanken wir vor allem einer hohen Arbeitsleistung, durch die wir unsere Kunden vollends zufriedenstellen konnten. Diese Kundenzufriedenheit führte dazu, dass wir einige Folgeaufträge gewinnen und somit die Basis für weiteres Wachstum schaffen konnten. Die gesetzten Plan- und Ergebnisvorgaben wurden im vergangenen Geschäftsjahr übertroffen. Sowohl die Umsätze als auch das Betriebsergebnis konnten erneut gesteigert werden, was den erfolgreichen Kurs unseres Unternehmens unterstreicht. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1 Ertragslage Der betriebliche Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 39,7 % auf nunmehr 12.146,5 TEUR gesteigert werden. Bei den Gesamtkosten ist eine Steigerung von 6,58 % zu verzeichnen. Eine ähnliche Steigerung von 7,58 % wies der hierin enthaltende wesentliche Posten der Personalkosten auf. Das Betriebsergebnis nahm im Vorjahresvergleich um 71,0 % zu und beträgt absolut gesehen 6.681 TEUR 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13,1 % erhöht und lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 11.942 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt sehr solide 65,7 % Die Anlagendeckung ist überproportional mit 1.325 % abgebildet. 3.3 Finanzlage Da bedingt durch das Finanzmanagement der Zahlungseingang von Forderungen weit überwiegend störungsfrei verläuft, werden auch laufende Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Zahlungsziele skontiert ausgeglichen. Das finanzielle Gleichgewicht ist als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen nicht vor. Die Barliquidität ersten Grades bezogen auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 220,08 % während das Umlaufvermögen im Verhältnis zu kurzfristigem Fremdkapital einen stabilen Wert von 320,68 % aufweist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als außerordentlich gut bezeichnet werden. 4. Nachtrags- und Zweigniederlassungsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. 5. Prognose Das Jahr 2023 war geprägt von einer Stabilisierung vieler zuvor herausfordernder Rahmenbedingungen. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die im Vorjahr noch maßgeblichen Einfluss auf die stark gestiegenen Energiekosten und die beschleunigte Inflation hatten, waren 2023 spürbar abgeflacht. Für das Jahr 2024 erwarten wir hier keinen wesentlichen Einfluss mehr. Auch die Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten, insbesondere Wärmepumpen und Regelungstechnik, haben sich im Jahr 2023 merklich reduziert. Für das Jahr 2024 rechnen wir sogar mit einer Überkapazität bei Wärmepumpen, was neue Marktchancen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen könnte. Trotz dieser Unsicherheiten sehen wir unser Unternehmen gut aufgestellt und blicken optimistisch in die Zukunft. Durch unsere konsequente Ausrichtung auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter haben wir auch 2023 die personelle Basis für weiteres Wachstum gestärkt. Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine etwa 5-prozentige Verminderung des Umsatzes sowie ein weiterhin positives Ergebnis. 6. Chancen- und Risikobericht 6.1 Risikobericht Im Jahr 2023 haben sich die Risiken im wirtschaftlichen Umfeld etwas entspannt. Wir gehen davon aus, dass die Inflation weiter zurückgeht, was sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Lage auswirken dürfte. Die Zinsen dürften mittlerweile ihren Höhepunkt erreicht haben, wodurch sich das Risiko einer Investitionszurückhaltung zunehmend abflacht. Dennoch bleibt der Beschaffungsmarkt ein wichtiger Faktor, den wir weiterhin genau im Auge behalten. Zwar zeigt sich hier aktuell eine gewisse Entspannung, jedoch könnte diese Situation jederzeit wieder umschlagen. 6.2 Chancen Für das Jahr 2024 sehen wir in der SHK-Branche weiterhin große Chancen, insbesondere durch die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Heiz- und Klimasystemen sowie nachhaltigen Lösungen wie Wärmepumpen und Solarthermie. Der zunehmende Fokus auf die Energiewende und staatliche Förderprogramme bietet attraktive Wachstumschancen. Zudem eröffnet die mögliche Überkapazität an Wärmepumpen Potenzial für eine stabilere und planbare Materialbeschaffung. Durch unser fachliches Know-how und unsere Kundennähe sind wir bestens aufgestellt, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.
Weinbach, den 31. März 2024 gez. Oliver Hortig, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangLagebericht 2023Karl-Heinz Lewalter GmbH, Forsthausstraße 15a 35796 Weinbach1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Karl-Heinz Lewalter GmbH ist als mittelständische Haustechnik-Unternehmen im Bereich Sanitär, Heizung, sowie der Lüftungstechnik tätig. Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Sanierung und Instandhaltung bestehender Mehrfamilienhäuser. Hier verstehen wir uns als Partner für, die in der Rhein-Main Region ansässigen, Wohnungsbaugesellschaften. Im Mittelpunkt der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 stand neben der Sanierung auch der Neubau von Mehrfamilienhäusern. Hier leisten wir mit über 60 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Beitrag zur Energiewende. Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produkt oder Verfahrensentwicklungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Gesamtwirtschaftlich Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Bauwirtschaft blieb von dieser Entwicklung nicht unberührt. Das Bauhauptgewerbe erzielte 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro, was einem nominalen Anstieg von 1,4 % gegenüber 2022 entspricht. Allerdings stiegen die Preise für Bauleistungen im selben Zeitraum um 7,0 %, sodass real ein Umsatzrückgang von 5,2 % zu verzeichnen war. Im Wohnungsbau betrug der Umsatzanteil im Bauhauptgewerbe 35,7 %, was etwa 58,7 Mrd. Euro entspricht. Die Heizungs- und Sanitärbranche profitierte weiterhin von der hohen Nachfrage nach neuen Wärmeerzeugern. Es wurden bundesweit fast 1 Million neue Anlagen installiert, wobei der Anteil der Wärmepumpen weiter zunahm. Die Inflation blieb 2023 auf einem hohen Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigte. Insgesamt war das Jahr 2023 von wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt, die sich auch auf die Bauwirtschaft auswirkten. Die nominalen Umsatzsteigerungen konnten die realen Rückgänge aufgrund der hohen Inflation nicht vollständig kompensieren. 2.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war von einer stabilen Auftragslage geprägt. Die Wettbewerbsintensität, die sich bereits 2022 weiter verschärft hatte, blieb in einem stark fragmentierten Markt mit zahlreichen regionalen und überregionalen Mitbewerbern unverändert hoch. Trotz dieser Herausforderungen gelang es uns, unsere Marktposition erfolgreich zu behaupten. Dies verdanken wir vor allem einer hohen Arbeitsleistung, durch die wir unsere Kunden vollends zufriedenstellen konnten. Diese Kundenzufriedenheit führte dazu, dass wir einige Folgeaufträge gewinnen und somit die Basis für weiteres Wachstum schaffen konnten. Die gesetzten Plan- und Ergebnisvorgaben wurden im vergangenen Geschäftsjahr übertroffen. Sowohl die Umsätze als auch das Betriebsergebnis konnten erneut gesteigert werden, was den erfolgreichen Kurs unseres Unternehmens unterstreicht. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1 Ertragslage Der betriebliche Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 39,7 % auf nunmehr 12.146,5 TEUR gesteigert werden. Bei den Gesamtkosten ist eine Steigerung von 6,58 % zu verzeichnen. Eine ähnliche Steigerung von 7,58 % wies der hierin enthaltende wesentliche Posten der Personalkosten auf. Das Betriebsergebnis nahm im Vorjahresvergleich um 71,0 % zu und beträgt absolut gesehen 6.681 TEUR 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13,1 % erhöht und lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 11.942 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt sehr solide 65,7 % Die Anlagendeckung ist überproportional mit 1.325 % abgebildet. 3.3 Finanzlage Da bedingt durch das Finanzmanagement der Zahlungseingang von Forderungen weit überwiegend störungsfrei verläuft, werden auch laufende Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Zahlungsziele skontiert ausgeglichen. Das finanzielle Gleichgewicht ist als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen nicht vor. Die Barliquidität ersten Grades bezogen auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 220,08 % während das Umlaufvermögen im Verhältnis zu kurzfristigem Fremdkapital einen stabilen Wert von 320,68 % aufweist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als außerordentlich gut bezeichnet werden. 4. Nachtrags- und Zweigniederlassungsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. 5. Prognose Das Jahr 2023 war geprägt von einer Stabilisierung vieler zuvor herausfordernder Rahmenbedingungen. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die im Vorjahr noch maßgeblichen Einfluss auf die stark gestiegenen Energiekosten und die beschleunigte Inflation hatten, waren 2023 spürbar abgeflacht. Für das Jahr 2024 erwarten wir hier keinen wesentlichen Einfluss mehr. Auch die Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten, insbesondere Wärmepumpen und Regelungstechnik, haben sich im Jahr 2023 merklich reduziert. Für das Jahr 2024 rechnen wir sogar mit einer Überkapazität bei Wärmepumpen, was neue Marktchancen, aber auch Herausforderungen mit sich bringen könnte. Trotz dieser Unsicherheiten sehen wir unser Unternehmen gut aufgestellt und blicken optimistisch in die Zukunft. Durch unsere konsequente Ausrichtung auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter haben wir auch 2023 die personelle Basis für weiteres Wachstum gestärkt. Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine etwa 5-prozentige Verminderung des Umsatzes sowie ein weiterhin positives Ergebnis. 6. Chancen- und Risikobericht 6.1 Risikobericht Im Jahr 2023 haben sich die Risiken im wirtschaftlichen Umfeld etwas entspannt. Wir gehen davon aus, dass die Inflation weiter zurückgeht, was sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Lage auswirken dürfte. Die Zinsen dürften mittlerweile ihren Höhepunkt erreicht haben, wodurch sich das Risiko einer Investitionszurückhaltung zunehmend abflacht. Dennoch bleibt der Beschaffungsmarkt ein wichtiger Faktor, den wir weiterhin genau im Auge behalten. Zwar zeigt sich hier aktuell eine gewisse Entspannung, jedoch könnte diese Situation jederzeit wieder umschlagen. 6.2 Chancen Für das Jahr 2024 sehen wir in der SHK-Branche weiterhin große Chancen, insbesondere durch die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Heiz- und Klimasystemen sowie nachhaltigen Lösungen wie Wärmepumpen und Solarthermie. Der zunehmende Fokus auf die Energiewende und staatliche Förderprogramme bietet attraktive Wachstumschancen. Zudem eröffnet die mögliche Überkapazität an Wärmepumpen Potenzial für eine stabilere und planbare Materialbeschaffung. Durch unser fachliches Know-how und unsere Kundennähe sind wir bestens aufgestellt, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.
Weinbach, den 31. März 2024 gez. Oliver Hortig, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Karl-Heinz Lewalter GmbH, Weinbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karl-Heinz Lewalter GmbH, Weinbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karl-Heinz Lewalter GmbH, Weinbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wetzlar, 29. November 2024 RPA Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thomas Ruhmann, Wirtschaftsprüfer |
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