Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 89449
Eingetragen
7.12.2016
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
a) die Planung, das Design, die Konstruktion und die Wartung von Telekommunikationsnetzwerken; b) die Beratung von Unternehmen im Bereich Telekommunikation, Energie und Versorgung; c) die Softwareentwicklung; d) die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen (Sonnen-, Windenergie etc.); e) die Dienstleistungen der Elektrizitätsversorgung und -verteilung; f) der Handel mit Energie aus dem In- und Ausland; g) Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung in der Elektrizitätstechnologie; h) Bau von Stromübertragungsnetzen; i) Planungsdienstleistungen im Bereich Energieplanung; j) Beteiligung an in- und ausländischen Energiegesellschaften mit ähnlichen Zwecken; k) Übernahme und Ausführung öffentlicher und privater Aufträge; l) Erstellen von Studien und Überwachung dieser; m) Handel mit elektromechanischem Material; n) Dienstleistungen im Bereich Wartung von elektromechanischen Ausrüstungen; o) Dienstleistungen von PV-Messlaboren; sowie alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Tebbe
seit 17.1.2018
Geschäftsführer
Georgios Zidros
seit 7.12.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ARTEMIS ITS Holding GmbH i. Gr.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ARTEMIS ITS Holding GmbH i. Gr.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARTEMIS-ITS GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2022)

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.889,00 41.114,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.653,00 215.299,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.258.261,94 6.827.669,00
7.382.914,94 7.042.968,00
7.402.803,94 7.084.082,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.263.824,00 3.376.031,31
2. Unfertige Erzeugnisse, Unfertige Leistungen 25.193.457,46 8.546.529,61
28.457.281,46 11.922.560,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.842.571,41 13.747.876,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 444.660,60 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 898.899,18 920.785,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.829.274,65 2.972.061,45
16.015.405,84 17.640.723,40
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.104.279,28 3.513.450,25
46.576.966,58 33.076.734,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 65.064,87 49.468,25
54.044.835,39 40.210.284,82

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 7.762.649,05 9.196.191,35
III. Jahresüberschuss/ (Vj. Jahresfehlbetrag) 605.477,78 -1.433.542,30
8.393.126,83 7.787.649,05
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.022.598,74 3.646.386,10
2. Sonstige Rückstellungen 3.863.734,97 3.438.261,69
4.886.333,71 7.084.647,79
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.640.229,03 6.580.302,94
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 6.007.586,03 (Vj. EUR 4.331.056,36)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.183.327,25 3.098.940,50
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 4.183.327,25 (Vj. EUR 3.098.940,50)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.279.447,12 7.898.421,63
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 18.279.447,12 (Vj. EUR 7.898.421,63)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.723.099,08 1.930.403,47
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 2.588.944,29 (Vj. EUR 1.930.403,47)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.000,00 287.163,74
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 8.000,00 (Vj. EUR 287.163,74)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.931.272,37 5.158.062,56
davon aus Steuern EUR 283.429,30 (Vj. EUR 284.162,75)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 85.599,50 (Vj. EUR 60.639,65)
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 5.153.988,32 (Vj. EUR 3.460.758,01)
40.765.374,85 24.953.294,84
D. PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 384.693,14
54.044.835,39 40.210.284,82

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2022)

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 134.011.724,84 97.183.346,28
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 16.646.927,85 3.318.061,96
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.391.550,91 625.809,75
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.157.364,44 14.375.239,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 56.340.082,95 77.497.447,39 28.173.746,82
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 27.854.784,92 21.391.477,36
b) Soziale Abgaben 6.081.382,85 33.936.167,77 4.798.445,04
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.680.960,94 1.331.476,87
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.087.103,27 30.183.110,43
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.319,18 3.792,45
davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (Vj. EUR 3.792,45)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 679.793,07 195.810,20
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.524.839,34 2.069.565,20
11. Ergebnis nach Steuern 649.211,00 -1.387.860,64
12. Sonstige Steuern 43.733,22 45.681,66
13. Jahresüberschuss/ (Vj. Jahresfehlbetrag) 605.477,78 -1.433.542,30

ANHANG 2023

Allgemeines

Die ARTEMIS-ITS GmbH, Köln, ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB, hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 89449 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB unter Anwendung der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres werden grundsätzlich beibehalten, soweit nachstehend nicht auf Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen hingewiesen wird.

Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge werden als unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen ausgewiesen und zu Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Dabei werden neben direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die unfertigen Leistungen enthalten sowohl Fertigungsleistungen, die als Ganzes im Geschäftsjahr noch nicht abgerechnet werden konnten, als auch jeweils den Anteil von langfristigen Bauaufträgen, der erst mit Schlussabrechnung (Gesamtabnahme) als Umsatz realisierbar werden könnte.

Im Jahr 2023 wurde das Verfahren zur Bewertung der unfertigen Leistungen, die den Anteil der erst mit Schlussabrechnung als Umsatz realisierbaren Leistungen betreffen, verändert. Das Rechenverfahren zur Ermittlung der erfolgten Leistungen für den jeweiligen Bauauftrag enthält nunmehr eine Aufteilung der gesamten Kosten für den Auftrag in Extras, die direkt abgerechnet werden und nicht Teil des Bauauftrags i.e.S. sind, und in Bauleistungskosten. Diese werden dann in Relation zu dem Auftragswert gesetzt, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen. Der sich aus der Veränderung des Verfahrens ergebende Effekt auf die Vergleichbarkeit der unfertigen Leistungen zum Vorjahreswert liegt bei TEUR 627 höherem Vorratsvermögen bzw. höherer Bestandsveränderung.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtungen und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 898.899,18 (Vj. EUR 920.785,93) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer und haben einen Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.829.274,65 (Vj. EUR 2.972.061,45) beinhalten in Höhe von EUR 789.822,21 (Vj. EUR 652.224,70) Kautionen. Diese haben eine Restlaufzeit entsprechend der Mietverträge. Des Weiteren bestehen Darlehensforderungen in Höhe von EUR 200.000,00 die eine Laufzeit größer 1 Jahr aber kleiner 5 Jahre haben.

Alle weiteren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 3.863.734,97 (Vj. EUR 3.438.261,69) beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von EUR 1.629.652,03 (Vj. EUR 1.417.321,03), Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von EUR 500.000,00 (Vj. EUR 783.662,82), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen EUR 884.268,40 (Vj. EUR 339.000,00), Rückstellungen für Schwerbehindertenabgabe und Berufsgenossenschaft in Höhe von gesamt EUR 378.906,22 (Vj. EUR 266.140,75) sowie Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 292.386,72 (Vj. EUR 322.386,72).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 36.221.293,01 (Vj. EUR 21.006.743,71) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 4.544.081,84 (Vj. EUR 3.946.551,13) eine Restlaufzeit größer einem Jahr bis zu fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3.723.099,08 (Vj. EUR 1.930.403,47) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.588.944,29 sowie ein Darlehen in Höhe von EUR 1.134.154,79. Das Darlehen hat keine festen Rückzahlungsmodalitäten. Die Gesellschaft geht von einer Rückzahlung zwischen von größer einem Jahr bis zu fünf Jahren aus.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 8.000,00 (Vj. EUR 287.163,74) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Außerbilanzielle Geschäfte

Für verschiedene Vermögensgegenstände wurden zur Reduzierung von Kapitalbindung operative Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen Verpflichtungen aus den operativen Leasingverträgen für den Zeitraum 2024 bis 2028 betragen TEUR 5.033, wovon TEUR 2.033 in 2024 fällig werden. Das Risiko besteht in der regelmäßigen Verpflichtung zur Zahlung liquider Mittel.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ohne außerbilanzielle Geschäfte betrugen am 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 941 (TEUR 840 fällig in 2024) und entfallen auf Mietverpflichtungen mit einer Laufzeit zwischen 2024 bis 2025.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEUR 91.137 (Vj. TEUR 65.695) auf im Inland sowie in Höhe von TEUR 42.875 (Vj. TEUR 31.488) auf im europäischen Ausland erbrachte Bauleistungen im Bereich der Glasfaserverlegung.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 784 und Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 327 (Vj. TEUR 394).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hinsichtlich des Honorars des Abschlussprüfers verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der Leto Holding GmbH, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Buchverlusten in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 202).

Angabe von Betrag und Art der einzelnen Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 500 und Aufwendungen für die Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 212 erfasst. Zudem wurde die Rückstellung für drohende Verluste aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 784 aufgelöst.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

2023 Vj.
Gewerbliche Arbeitnehmer 530 502
Angestellte 177 141
Beschäftigte 707 643

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Thomas Papakonstantinou, Geschäftsführer (Chief Executive Officer), Trikala, Griechenland

 

Georgios Zidros, Geschäftsführer Technik, Thessaloniki, Griechenland

 

Stefan Tebbe, Geschäftsführer Vertrieb und Geschäftsentwicklung, Köln

Die Geschäftsführer erhalten Ihr Gehalt von einer anderen Gruppengesellschaft. Zudem macht die Gesellschaft von den Regelungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Konsolidierungskreis

Die ARTEMIS-ITS GmbH, Köln, ist eine 100-prozentige Tochter der ARTEMIS ITS Holding GmbH, Köln, die wiederum eine 82,46-prozentige Tochter der Leto Holding GmbH, Köln, ist. Auf der Ebene der ARTEMIS ITS Holding GmbH, Köln wird der Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufgestellt. Der auf der Ebene der Leto Holding GmbH, Köln, aufgestellte Konzernabschluss stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis dar.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gewinn des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Köln, den 7. Juni 2024

Thomas Papakonstantinou, Geschäftsführer

Georgios Zidros, Geschäftsführer

Stefan Tebbe, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 18. Dezember 2024 festgestellt.

In der Gesellschafterversammlung der Artemis- ITS GmbH, Köln, wurde am 18. Dezember 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 605.477,78 sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) Zugänge (Geschäftsjahr) Abgänge (Geschäftsjahr) Am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.895,46 2.864,00 0,00 175.759,46
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 463.404,24 0,00 2.227,12 461.177,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.979.066,09 2.068.544,88 140.400,96 11.907.210,01
10.442.470,33 2.068.544,88 142.628,08 12.368.387,13
10.615.365,79 2.071.408,88 142.628,08 12.544.146,59
ABSCHREIBUNGEN
Zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) Zugänge (Geschäftsjahr) Abgänge (Geschäftsjahr) Am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.781,46 24.089,00 0,00 155.870,46
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 248.105,24 89.032,00 613,12 336.524,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.151.397,09 1.567.839,94 70.288,96 4.648.948,07
3.399.502,33 1.656.871,94 70.902,08 4.985.472,19
3.531.283,79 1.680.960,94 70.902,08 5.141.342,65
BUCHWERTE
Stand Geschäftsjahr Stand Vorjahr
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.889,00 41.114,00
II. SACHANLAGEN
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.653,00 215.299,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.258.261,94 6.827.669,00
7.382.914,94 7.042.968,00
7.402.803,94 7.084.082,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die ARTEMIS-ITS GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" genannt) in Köln ist ein Anbieter für den Ausbau von Breitbandnetzen. Als Generalunternehmer bietet die Gesellschaft die Abwicklung von Breitbandprojekten von der Detailplanung bis zur Installation der Glasfasertechnik im Haushalt an. Neben Deutschland baut das Unternehmen seit 2021 auch in den Niederlanden das Glasfasernetz aus.

2. Rahmenbedingungen Situation der Branche

Der Markt und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Deutschland 1

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Trotz der verzeichneten Rückgänge blieben die Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft hoch und dämpften sie ebenso wie die Tatsache ungünstiger Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und geringerer Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, lag das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Erholung der deutschen Wirtschaft von dem tiefen Einbruch in der Corona-Krise setzte sich fort.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt

Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
4,2 3,9 0,4 0,4 2,2 1,5 2,2
2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
2,7 1,0 1,1 -3,8 3,2 1,8 -0,3

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung des Verarbeitenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Ausschlaggebend dafür war eine deutlich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung.

Im Baugewerbe machten sich, neben den anhaltend hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel, vor allem die zunehmend schlechten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war der Hochbau besonders betroffen. Insgesamt erzielte das Baugewerbe im Jahr 2023 einen geringen preisbereinigten Zuwachs von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungssektoren konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr wieder ausbauen und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Allerdings fiel der Anstieg insgesamt schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Die Informations- und Kommunikationsbranche verzeichnete mit +2,6 % das größte preisbereinigte Wachstum. Leichte Zuwächse verzeichneten auch der öffentliche Dienst und das Bildungs- und Gesundheitswesen (+1,0 %) sowie Beratungsgesellschaften (+0,3 %). Dagegen sank die Bruttowertschöpfung in Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %).

Niederlande 2

Die niederländische Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 0,1 % und damit deutlich weniger als in den Jahren 2022 und 2021, als sie um 4,3 % bzw. 6,2 % wuchs. Der staatliche Konsum trug mit einem Anstieg von 3,6 % am meisten zu diesem Wachstum bei, während die Investitionen und der Verbrauch der privaten Haushalte ebenfalls um 2 % bzw. 0,4 % stiegen. Der Beitrag der Handelsbilanz war negativ, da die Exporte um 1,5 % und die Importe um 0,8 % sanken. Der Sektor Freizeit, Sport und Kulturdienstleistungen verzeichnete im Jahr 2023 mit 6,3 % das stärkste Wachstum.

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der Niederlande im Zeitablauf

Die Niederlande sind die sechstgrößte Volkswirtschaft in der Eurozone und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Europa. Die niederländische Wirtschaft ist stark vom Außenhandel abhängig, wobei die Exporte 83 % des BIP ausmachen und die Importe 72 %. Der Konsum der privaten Haushalte ist die wichtigste Komponente des BIP (45 %), gefolgt von den Staatsausgaben (26 %), den Bruttoanlageinvestitionen (18 %) und dem Nettohandel (11 %).

2 https://tradingeconomics.com/netherlands/full-year-gdp-growth

Im Jahr 2023 konzentrierte sich das Unternehmen weiterhin auf die Planung, Entwicklung, den Bau und die Installation von Glasfasernetzen (FTTH und FTTB) für Telekommunikationsinfrastruktur- und Netzbetreiber. Die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen in Deutschland wird maßgeblich durch die Anforderungen der Digitalisierung getrieben. Die Corona-Pandemie hat den Bedarf an leistungsfähigen Breitbandanschlüssen durch Home-Office, Home-Schooling, Streaming und Videotelefonie weiter erhöht. In den Niederlanden schreitet der Ausbau von Breitbandanschlüssen weiter voran.

Aktueller Stand des FTTH-Ausbaus in Europa in Zahlen 3

Die Nachfrage nach flächendeckender Breitbandversorgung bleibt hoch. Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche mobile Datenverbrauch pro Nutzer in Europa bei 16 GB/Monat, was einem Anstieg von 23 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Es wird geschätzt, dass der Verbrauch bis 2030 auf 76 GB/Monat ansteigen wird. Der durchschnittliche Datenverbrauch aller Haushalte in Europa über das Festnetz lag 2023 bei 265 GB/Monat. Dies entspricht einem Anstieg von 18 % gegenüber dem Vorjahr, und wird bis 2030 voraussichtlich auf 912 GB/Monat ansteigen. Videoinhalte mit hoher Auflösung, Live-Streaming und die Nutzung sozialer Medien sind die Haupttreiber des hohen Datenverbrauchs.

Der weltweite Umsatz der Telekommunikationsbranche wuchs im Jahr 2023 um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr und die Prognosen sehen vor, dass der globale Telekommunikationsmarkt noch weiter wachsen wird. Das Umsatzwachstum bei den herkömmlichen Telekommunikationsdiensten wird hauptsächlich durch höhere Ausgaben für Datendienste angetrieben. Es wird erwartet, dass der Ausbau von Glasfasernetzen und die wachsende Nachfrage nach schnellen Breitbandanschlüssen die durchschnittlichen Ausgaben pro Nutzer für ihren Festnetzanschluss erhöhen werden, insbesondere in Nordamerika und Westeuropa.

3 https://report.telekom.com/annual-report-2023/management-report/the-economic-environment/telecommunications-market.html?tabc=1e3

Der Glasfaserausbau in Deutschland ist und bleibt über die nächsten Jahre trotz zahlreicher Herausforderungen ein zentrales Thema. Mit einer Glasfaserverfügbarkeit von 35,6 % 4 (Stand: Juni 2023) haben mehr als ein Drittel aller Haushalte und Unternehmen Zugang. Investitionen von neuen und bestehenden Netzbetreibern fördern weiterhin den schnellen Ausbau (64 % der Gesamtinvestitionen). Um dem Risiko des Überbaus aus dem Weg zu gehen, sind Open-Access-Vereinbarungen notwendig. Es ist kein Substitutionseffekt zwischen Fest- und Mobilfunknetz zu erkennen. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ist in den letzten drei Jahren um 300.000 gestiegen.

Branchen

Die Telekommunikationsbranche ist nach wie vor durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Die Verbraucher profitieren von einer immer vielfältiger werdenden Produktpalette. Im Festnetzbereich konkurrieren die etablierten Telekommunikationsunternehmen mit Kabelnetzbetreibern, lokalen Stadtnetzbetreibern und Fachhändlern, die überwiegend auf bestehende Vorleistungsprodukte zurückgreifen. Insbesondere große Finanzinvestoren erkannten in den letzten Jahren die Attraktivität der FTTH Branche und sind beim Aufbau von regionalen und überregionalen Glasfasernetzen durch Investitionen involviert. Darüber hinaus verstärken Unternehmen den Wettbewerbsdruck zusätzlich, die unabhängige Video-/Audioinhalte anbieten, ohne dass ein Internet-Service-Provider involviert ist (Over-the-top-content). Die großen Mobilfunknetzbetreiber nutzen zum größten Teil ihre eigene Netzinfrastruktur, die aber auch nach und nach immer weiter ausgebaut und verstärkt werden muss. Denn zusätzlich etablieren sich in vielen Märkten virtuelle Mobilfunknetzbetreiber (MVNOs), die die Netzinfrastruktur der traditionellen Mobilfunknetzbetreiber nutzen.

Strategie und Notwendigkeit

Industrie 4.0 oder Digitalisierungsstrategien und industrielle Vernetzung, der Megatrend des 21. Jahrhunderts, der mit dem Begriff Konnektivität bezeichnet wird, treiben die Nachfrage nach flächendeckenden Breitbandnetzen voran. Das vernetzte Leben, Arbeiten, Wirtschaften und Kommunizieren verändert unsere Gesellschaft ständig, indem es neue Lebenswelten, Verhaltensweisen und Geschäftsmodelle schafft. Das Internet und sein Zugang über Breitbandnetze bietet die notwendige digitale Infrastruktur.

4 https://www.brekoverband.de/site/assets/files/37980/breko_market_study_2023.pdf

Im Bewusstsein des Nachholbedarfs beim Ausbau der Glasfasernetze hat die Bundesregierung 2017 die Zukunftsoffensive Gigabit Deutschland gestartet, die besagt, dass sie bis Ende 2025 eine gigabitfähige konvergente Infrastruktur schaffen will, bei der insbesondere der Glasfaser eine größere Bedeutung zukommt. Ziel ist es nun, Glasfaser bis in jede Region und jede Gemeinde zu verlegen, möglichst direkt bis zum Haus, zu Schulen, Gewerbegebieten, sozialen Einrichtungen und Krankenhäusern. Trotz des milliardenschweren Investitionsbedarfs ist ein gut ausgebautes Glasfasernetz für Deutschland auf Dauer unverzichtbar.

Es ist davon auszugehen, dass sich der Trend über weitere Jahre fortsetzen wird, da sich die Technologie und die Komponenten immer weiter verbessern, auch wenn die Zahl der Neukunden sinkt. Die Telekommunikationsunternehmen werden in einigen Bereichen weiterhin Wachstum verzeichnen, während andere allmählich auslaufen:

Verstärkter Fokus auf SMB im Breitbandbereich 5 : Angesichts der Sättigung des Verbrauchermarktes in der gesamten Telekommunikationsbranche, der anhaltend hohen Zinssätze und der niedrigen Haushaltsgründungsrate wird das Wachstum bei den Netto-Neuzugängen im Breitbandbereich wahrscheinlich anämisch bleiben. Allerdings sind die Chancen, Neukunden zu gewinnen, in den weniger städtischen Gebieten weiterhin gut. Im Geschäftskundenmarkt wird sich das Wachstum infolge des verschärften Wettbewerbs verstärkt auf den Markt für kleine und mittelständische Unternehmen (SMB) konzentrieren. Die Telekommunikationsunternehmen werden die Art und Weise, wie sie diesen Markt bedienen, neu bewerten und ihre Produkte entsprechend weiter bündeln.

Al-Faktor: Kl-gesteuerte integrierte Planung wird die Kapitalrendite für den Netzausbau optimieren. Es werden konkrete Anwendungsfälle für die Netzplanung, den Kundenservice, Vertrieb und Marketing entwickelt und die Forschung wird hier immer weiter voranschreiten. Die Voraussetzung für ganzheitlich KI gesteuerte Prozesse ist eine kontinuierlich hohe und schnelle Datenversorgung, die durch ein flächendeckendes Breitbandnetz bereitgestellt werden kann.

5 https://www.isemag.com/industry-trends-and-research/article/14302442/2023-telecom-year
-in-review-and-2024-predictions

5G: Sowohl 5G auf Entwicklerebene im Geschäftskundenumfeld als auch im Privaten, wird 5G eine große Rolle spielen. Während einige große Telekommunikationsunternehmen ihre Ambitionen für den Markt zurückgeschraubt haben, gehen Hyperscaler wie Amazon Web Services und Microsoft Azure Partnerschaften mit Telekommunikationsunternehmen wie Federated Wireless ein, um private 5G- Netzwerke auf dem CBRS-Spektrum anzubieten. Voraussetzung für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist die Anbindung an das Glasfasernetz.

Das Gesamtbild der Telekommunikationsbranche im Jahr 2023-24 zeigt ein zunehmend komplexes und vielschichtiges Umfeld, das von Übernahmen, Partnerschaften, neuen Technologien und Innovationen und natürlich von den Bedürfnissen der Verbraucher abhängt. Von 5G über Glasfaser bis hin zu Satelliten im Weltraum - wir sehen eine Branche, die für weiteres Wachstum und Expansion bereit ist.

3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Entwicklung

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 40.210 auf TEUR 54.045, was einer Steigerung von TEUR 13.835 entspricht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Vorräte und hier der unfertigen Leistungen zurückzuführen. Auf der Passivseite der Bilanz gab es wesentliche Veränderungen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten.

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.403 (Vorjahr: TEUR 7.084) stellt mit 13,7 % (Vorjahr: 17,6 %) der Bilanzsumme einen wesentlichen Anteil am Vermögen der Gesellschaft dar. Im Geschäftsjahr erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 319, wobei die Investitionen in das Anlagevermögen TEUR 2.071 betrugen.

Die Vorräte erhöhten sich deutlich von TEUR 11.923 auf TEUR 28.457. Der Anstieg ist auf die Zunahme der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen zurückzuführen. Insgesamt stiegen im Geschäftsjahr 2023 durch die Ausweitung der Regionen in Deutschland und den Niederlanden, in denen die ARTEMIS-ITS GmbH Dienstleistungen anbietet sowie der noch nicht abgeschlossenen Projekte, die unfertigen Leistungen von TEUR 8.547 um TEUR 16.647 auf TEUR 25.193.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 13.748 auf TEUR 11.843 gesunken. Der geringere Bestand entsteht durch höhere Zahlungen am Jahresende im Vergleich zum Vorjahr. Der Forderungsbestand zeichnet sich durch eine gute Bonität und geringe Ausfallraten aus. Im Jahr 2023 kamen neue Kunden hinzu wie Unsere grüne Glasfaser, Glasfaser Plus.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 2.104 (Vorjahr TEUR 3.513) und sind kurzfristig bei in- und ausländischen Banken angelegt.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss von TEUR 605. Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von TEUR -1.434 wurde in voller Höhe gegen den Gewinnvortrag gebucht. Die EK- Quote sank im Geschäftsjahr, entgegen der Prognose, auf 16 %.

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.886 (Vorjahr TEUR 7.085) beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.023 (Vorjahr TEUR 3.646) und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.864 (Vorjahr TEUR 3.438). Die Steuerrückstellung beinhaltet die Rückstellung für Deutschland für das Geschäftsjahr 2021 sowie die Rückstellung für die niederländische Niederlassung für das Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.864 (Vj. TEUR 3.438) beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.630 (Vj. TEUR 1.417), Rückstellungen für drohende Verluste TEUR 500 (Vj. EUR 784), Rückstellungen für Schäden/Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEUR 292 (Vj. TEUR 322), für ausstehende Rechnungen TEUR 884 (Vj. TEUR 339) sowie für Schwerbehindertenabgabe und Berufsgenossenschaft in Höhe von gesamt TEUR 379 (Vj. TEUR 266).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 6.580 auf TEUR 7.640 leicht erhöht. In den Verbindlichkeiten sind auch erhaltene Anzahlungen aus Aufträgen in Höhe von TEUR 4.183 (Vorjahr: TEUR 3.099) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 18.279; Vorjahr: TEUR 7.898) sind aufgrund des höheren Auftragsvolumens deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 3.723 (Vorjahr: TEUR 1.930). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf einem gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 1.134. Hinzu kommen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.931 (Vorjahr: TEUR 5.158), die Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern, Finanzierungsleasing, externe Finanzierung sowie Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt im Vergleich zum Vorjahr sowie der Aufnahmen eines externen Darlehens in Höhe von TEUR 415, welches kurzfristig fällig ist.

Die Finanzlage wird als gesichert angesehen. Die Verbindlichkeiten wurden in der Regel innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage entsprach im Wesentlichen der Planung.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr konnte der erwirtschaftete Umsatz von TEUR 97.183 auf TEUR 134.012, also um TEUR 36.828, gesteigert werden. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf den stark gestiegenen Auftragseingang bei FTTH-Projekten bei gleichzeitiger hoher Auslastung der Baukolonnen zurückzuführen. Darüber hinaus hat das Geschäft in den Niederlanden mit einem Umsatzanteil von TEUR 42.875 (Vorjahr: EUR 31.488) wesentlich zum Wachstum im Geschäftsjahr beigetragen.

Der Materialaufwand erhöhte sich aufgrund des Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 77.497. Die Materialaufwandsquote 6 betrug im Geschäftsjahr 51,4 % (Vorjahr 42,3 %). Der Gesamtanstieg resultiert aus dem höheren Umsatz, die prozentuale Veränderung ist auf den verstärkten Einsatz von Subunternehmern sowie gestiegenen Materialkosten zurückzuführen.

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 33.936 nach TEUR 26.190 im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote 7 ist im Vergleich zum Vorjahr von 26,1 % auf 22,5 % gesunken. Dies ist unter anderem auf den verstärkten Einsatz von Subunternehmern zurückzuführen, deren Kosten im Materialaufwand als Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten sind.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöhten sich auf TEUR 1.681 (Vorjahr TEUR 1.331). Aufgrund der weiter gestiegenen Auftragslage waren zusätzliche Investitionen in das Anlagevermögen notwendig. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 2.071 in das Anlagevermögen investiert.

6 Materialaufwand / (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung)
7 Personalaufwand / (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 36.087 im Vergleich zum Vorjahr TEUR 30.183. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das weiter gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen. Die wesentlichen Aufwandspositionen sind Reisekosten (TEUR 9.480; Vorjahr TEUR 7.095), Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter (TEUR 5.894; Vorjahr TEUR 5.804), Kfz-Kosten (TEUR 5.596; Vorjahr TEUR 4.558), Aufwendungen für Abraum- und Abfallbeseitigung TEUR 3.269 (Vj. TEUR 2.237) sowie Aufwendungen für Schadensfälle TEUR 2.143 (Vj. TEUR 1.352).

Der leichte Rückgang der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf TEUR 1.525 resultiert aus Ertragsteuererstattungen für Deutschland in Höhe von TEUR 69 und Ertragsteuerzahlungen für die Niederlande in Höhe von TEUR 1.594.

Das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft verlief umsatzseitig unterhalb der Planung. Auf der Ertragsseite verbesserte sich sowohl das Jahresergebnis als auch das EBITDA des Geschäftsjahres im deutschen Markt und lag deutlich über dem Vorjahr and nahe den Erwartungen des Managements. In den Niederlanden konnten die Erwartungen übertroffen werden.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 beurteilen wir hinsichtlich der Vermögens- und Finanzlage als gut. Das Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2023 seinen Wachstumskurs fortsetzen und den Umsatz steigern. Hingegen haben Kostensteigerungen das Jahresergebnis in Deutschland belastet, wohingegen in den Niederlanden das Jahresergebnis auf hohem Niveau geblieben ist.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der letzten zwei Jahre sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Für die interne Unternehmenssteuerung werden verschiedene operative Kennzahlen wie Umsatzerlöse, EBITDA, Nettoergebnis und Eigenkapitalquote verwendet.

2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 134.012 TEUR 97.183
EBITDA 8 TEUR 4.529 TEUR 2.205
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag TEUR 605 TEUR (1.434)
Eigenkapitalquote 9 16 % 19 %

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als Unternehmen der Baubranche sind die Mitarbeiter das wertvollste Kapital des Unternehmens. Ihr Fachwissen, ihre Kompetenz, ihr Engagement und ihre Leistungsbereitschaft sind die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens. Durch ihre Leistungen überzeugen sie Kunden und gewinnen ihr Vertrauen, das Folgeaufträge sichert. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Berichtsjahr 707 (Vorjahr 643).

8 Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und vom Ertrag + Finanzergebnis + Abschreibungen
9 Eigenkapital/ Bilanzsumme

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Deutschland hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 leicht angehoben und seine Inflationsprognose gesenkt. Die Prognose eines Wachstums von 0,3 % (zuvor 0,2 %) und die Senkung der Inflationserwartungen um 0,4 Prozentpunkte waren Teil der Frühjahrsprojektion der Regierung. Aus dem privaten Konsum werden erhebliche Wachstumsimpulse erwartet, da die Reallöhne auf einem robusten Arbeitsmarkt steigen dürften. Die deutsche Wirtschaft war im vergangenen Jahr die schwächste unter den großen Ländern der Eurozone, da hohe Energiekosten, schwache globale Aufträge und hohe Zinssätze ihren Tribut forderten. Obwohl sich die Inflation in diesem Jahr abschwächen dürfte, wird ein relativ schwaches Wachstum prognostiziert, wobei das BIP im Jahr 2025 voraussichtlich nur um 1,0 % wachsen wird. Die Preise sind schneller gefallen als erwartet, und die Inflation wird für dieses Jahr auf 2,4 % prognostiziert, während zuvor von 2,8 % ausgegangen worden war. Im vergangenen Jahr lag die Inflation bei 5,9 %, was sich auf den privaten Konsum auswirkte. Ausschlaggebend für die Senkung der Inflationsprognosen war der deutliche Rückgang der Energie- und Lebensmittelpreise. Die Europäische Zentralbank überwacht die Kerninflation, bei der die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie nicht berücksichtigt werden. Die deutsche Regierung prognostiziert eine Kerninflation von 2,8 % in diesem Jahr und 1,9 % im nächsten Jahr. 10

Übergreifendes Ziel der Bundesregierung in Deutschland ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus und modernster Mobilfunkstandard bis 2030. Der Schwerpunkt liegt auf dem privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau. Für Regionen, die für den privaten Ausbau unwirtschaftlich sind, werden Bundesmittel zur Verfügung gestellt. 11

Es wird erwartet, dass die niederländische Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,8 % wächst. Der private Konsum sollte sich in 2024 etwas erholen, da sich die Reallöhne aufgrund der sinkenden Inflationsraten und eines starken Nominallohnwachstums erhöhen. Zusätzlich soll das Wachstum 2024 durch höhere staatliche Investitionsausgaben gestützt werden. Die privaten Investitionen werden aufgrund des Arbeitskräftemangels und der anhaltenden Anpassungen der Unternehmen an die verschärften wirtschaftlichen Bedingungen schwach bleiben. Die Herbstprognose wurde damit deutlich nach unten korrigiert. Für 2025 wird ein gegenüber der Herbstprognose weitgehend unverändertes Wachstum von 1,6 % prognostiziert, dass sich auf eine weitere Erholung des privaten Konsums und verbesserte Aussichten für Handel und Investitionen stützt. 12

10 https://www.reuters.com/markets/europe/german-government-nudges-up-2024-gdp-forecast-03-2024-04-24/
11 https://bmdv.bund.de/DE/Themen/Digitales/Digitale-Gesellschaft/Gigabitstrategie/gigabitstrategie.html

Der weltweite Fiber To The Home (FTTH)-Markt steht vor einem beträchtlichen Wachstum. Prognosen zufolge wird er bis zum Jahr 2030 einen Marktwert von 110,44 Milliarden US-Dollar erreichen. Dieses Wachstum soll durch eine robuste jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 11,6 % von 2023 bis 2030 erreicht werden. 13

Die treibende Kraft hinter diesem Wachstum ist die steigende Nachfrage nach High-speed Internetanschlüssen und die immer stärkere Abhängigkeit von datenintensiven Applikationen, Streaming und dem Arbeiten im Home Office. Zusätzlich werden private Haushalte immer häufiger mit Smart-Home- Technologien ausgestattet, die ebenso eine sichere, robuste und ununterbrochene Verbindung zum Internet benötigen. Um diese Erwartungen an schnelle und zuverlässige Verbindungen zu erfüllen, bauen die Netzbetreiber ihre FTTH-Infrastruktur aus. 14

Für das Geschäftsjahr 2024 strebt das Management einen leicht steigenden Umsatz im Vergleich zu 2023 an und legt hohen Fokus auf die Profitabilität. Die in 2023 abgeschlossenen Verträge für Projekte, die im Jahr 2024 schrittweise abgewickelt werden, enthalten alle an die Inflation und den Markt angepasste Preise. Dies wird sich entsprechend deutlich positiv auf die Profitabilität auswirken. Weiterhin positiv wird sich der Ausbau und somit die Diversifikation des Kundenportfolios auswirken. Hinzu kommen Schlüsselkunden wie Unsere grüne Glasfaser und Glasfaser Plus. Zusätzlich werden weitere Optimierungen in den internen Steuerungs-/Managementmechanismen umgesetzt. Obwohl sich die hohen Energiepreise in Folge des Krieges in der Ukraine vor allem bei den Materialkosten bemerkbar machen, sollen sich die wesentlichen Kennzahlen (Jahresergebnis, EBITDA, Eigenkapitalquote) in 2024 deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessern. Bei der Anzahl der Mitarbeiter gehen wir von einer gleichbleibenden Anzahl an Mitarbeitern aus.

12 https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/netherlands/economic-forecast-netherlands_en Economic forecast for Netherlands - European Commission (europa.eu)
13 https://www.globenewswire.com/en/news-release/2023/11/03/2773198/28124/en/
Fiber-to-the-Home-FTTH-Industry-Outlook-2023- 2030-Telecom-Operators-Lead
-the-Charge-as-FTTH-Takes-Center-Stage-in-the-Digital-Age.html
14 https://www.globenewswire.com/en/news-release/2023/11/03/2773198/28124/en/Fiber
-to-the-Home-FTTH-Industry-Outlook-2023- 2030-Telecom-Operators-Lead-the-
Charge-as-FTTH-Takes-Center-Stage-in-the-Digital-Age.html

Chancenbericht

Die vergangene Corona-Pandemie und der schnelle technologische Fortschritt (z.B. KI, virtual reality) beschleunigten die Digitalisierung und erfordern leistungsfähige Breitbandverbindungen und digitale Infrastrukturen, die den Austausch großer Datenmengen und sehr kurze Reaktionszeiten ermöglichen.

Virtuelle/Augmented Reality in der Unterhaltung: Für diese neue Entwicklung der Unterhaltungsindustrie sind Netzwerkverbindungen mit höherer Kapazität und niedrigeren Latenzzeiten zwischen in der Cloud gehosteten oder Live-Inhalten und den virtuellen Usern zu Hause erforderlich, die durch die neueste Netzwerkinfrastruktur und Edge-Computing-Technologien ermöglicht werden.

Symmetrische Breitbandkonnektivität für Remote-, Heim- und Hybridarbeit sowie für die Erstellung und Verbreitung von Inhalten: Da Millionen von Menschen weltweit von zu Hause aus arbeiten, Tools für die Zusammenarbeit nutzen und Inhalte erstellen, ist auch die Upload-Geschwindigkeit von entscheidender Bedeutung. Daher wird es auch 2024 neue Netzwerkinitiativen geben, die darauf abzielen, Latenzzeiten zu verringern, die Gesamtleistung des Netzwerks zu erhöhen und symmetrische Download- und Upload-Geschwindigkeiten bereitzustellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Konnektivität mit integrierter Endpunktsicherheit: Da immer mehr ländliche und abgelegene Gebiete und Gemeinden an schnellere Breitbandverbindungen angeschlossen werden, wird die Branche einen entsprechenden Anstieg der Sicherheitsrisiken erleben. Immer mehr Menschen tätigen online Bankgeschäfte, Einkäufe und knüpfen soziale Kontakte, was sie anfälliger für Betrug und andere Sicherheitsrisiken macht.

Des Weiteren arbeiten wir daran, unsere Kostenoptimierungs- und Produktionsoptimierungsprozesse weiter zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurde bzw. wird:

a)

eine Abteilung geschaffen, die sich mit der Optimierung des Produktionsprozesses befasst und die neuen Verfahren an den Standorten einführt und überwacht.

b)

Business Analysen und Monitoring Werkzeuge führen zu einem aussagekräftigen KPI Set und einer standardisierten und genaueren Betrachtung der Gesamtleistung.

c)

ein höherer Anteil der Aufträge durch Subunternehmer durchgeführt. Dieses Hybridmodell ermöglicht es uns, die Produktion zu steigern, ohne das Management vor Ort und in unseren Strukturen wesentlich zu erhöhen. Darüber hinaus können wir unser Risiko von Leerlaufzeiten im Falle eines Baustopps (Wetter, Probleme mit den Gemeinden usw.) verbessern.

d)

der Informationsfluss von den Baustellen wurde bzw. wird weiter verbessert, sodass tagesaktuell Informationen über den Stand der Baustelle vorliegen.

Glasfasernetze bieten die notwendigen Bandbreiten und unterliegen nicht den Beschränkungen der heute noch meist verlegten Kupfernetze. Die Nachfrage nach Unternehmen, die vertikal aufgestellt sind und die Abwicklung von Breitbandprojekten als Generalunternehmer von der Detailplanung bis zur Installation der Glasfasertechnik im Haushalt anbieten können, ist nach wie vor als gut zu bezeichnen, woraus sich weitere Chancen für das Unternehmen ergeben.

Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Unternehmerische Risiken ergeben sich aus der Abhängigkeit vom Telekommunikationsmarkt. Der Breitbandmarkt wächst sehr schnell, denn die Trends der letzten Jahre erfordern eine stabile und sicherere Konnektivität.

Der Aufbau von Glasfasernetzen erfordert Investitionen in Milliardenhöhe. Der Druck, wirtschaftliche und kosteneffiziente Lösungen zu finden, ist hoch bei gleichzeitig raschem Ausbau und erfordert ein hohes Maß an Kooperation und Koordination zwischen allen Beteiligten.

Die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter des Unternehmens versuchen, die Chancen des Marktes zu prüfen, konsequent zu nutzen und inhärente Risiken zu erkennen, zu kontrollieren oder zu minimieren.

b) Ertragsorientierte Risiken

Die ertragsorientierten Risiken bestehen aus den Kosten für Gewährleistungsgarantien, Projektverzögerungen und die Verfügbarkeit von Mitarbeitern. Insbesondere Risiken aus Projektverzögerungen, die zu Wartezeiten und geringerer Auslastung führen, führen zu höheren Kosten.

Auch Lieferengpässe und stark steigende Energie-, Personal- und Materialkosten als Folge der Corona- Pandemie und des Krieges in der Ukraine werden 2024 weiterhin eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Dies beeinträchtigt die Produktivität und bedroht die Margen. Ein weiteres Wachstum könnte einen raschen Personalaufbau erfordern, der angesichts der knappen Verfügbarkeit von Arbeitskräften zu einem Risiko steigender Personalkosten führen kann. Neben der Aufstockung des Personals können auch erhebliche Investitionen in Baumaschinen, den Fuhrpark und Werkzeuge erforderlich werden.

Bisher ist es dem Unternehmen gelungen, mit einem guten Betriebsklima, flachen Hierarchien und einer leistungsorientierten Vergütung qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu integrieren.

Das Management analysiert laufend Chancen/Risiken und Stärken/Schwächen mit dem Ziel, die Prozesse und Leistungen des Unternehmens in den nächsten Jahren weiter zu optimieren.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Das starke Wachstum des Unternehmens erfordert auch einen entsprechenden Mix aus Eigen- und Fremdfinanzierung. Ein Mangel an Finanzierungsmöglichkeiten kann sich auch negativ auf das Wachstum des Unternehmens auswirken.

Entsprechend arbeitet das Unternehmen konsequent an einem Finanzierungsmix, um das Wachstum weiter vorantreiben zu können.

Zusammenfassung des Gesamtrisikos

Das Unternehmen bewegt sich weiterhin in einem positiv wachsenden Marktumfeld und ist bestrebt, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Demgegenüber stehen Risiken wie der Fachkräftemangel, Risiken aus Projektverzögerungen und ein geeigneter Finanzierungsmix. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass aufgrund der beschriebenen Risiken geeignete Maßnahmen ergriffen wurden und werden, um eine weiterhin gute wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den vom Unternehmen gehaltenen Finanzinstrumenten gehören hauptsächlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Bankguthaben sowie Verbindlichkeiten.

Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm und ein angemessenes Debitorenmanagement. Die Gesellschaft achtet darauf, dass die Forderungen innerhalb des gewährten Zahlungszeitraums eingehen.

Die Verbindlichkeiten werden im Allgemeinen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Bei der Verwaltung seiner Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Köln, den 7. Juni 2024

Thomas Papakonstantinou, Geschäftsführer / CEO

George Zidros, Geschäftsführer / Technik

Stefan Tebbe, Geschäftsführer / Marketing und Vertrieb

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ARTEMIS-ITS GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ARTEMIS-ITS GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARTEMIS-ITS GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, , planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. Juni 2024

GaMa GmbH
Wirtschaftspüfungsgesellschaft

Baum, Wirtschaftsprüfer

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