Werk North Carolina GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Holderried seit 21.1.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DYNA SYSTEMS GmbHScheideggJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Als Folge der seit Mitte 2008 weltweit zu beobachtenden Finanz- und Wirtschaftskrise ging das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2009 um rd. 5,0 % zurück. Damit ist Deutschland in die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gefallen. Von dieser negativen Entwicklung waren zahlreiche Branchen (z. B. Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau) betroffen. Diesem negativen Trend konnte sich auch die Gesellschaft in 2009 nicht entziehen. Die DYNA SYSTEMS GmbH produziert und vermarktet keine Endprodukte, sondern vielmehr Komponenten und Baugruppen, welche von ihren Kunden in deren Geräte bzw. Produkte verbaut werden. Aus diesem Grund ist die DYNA SYSTEMS GmbH weitgehend abhängig vom konjunkturellen Umfeld ihrer Kunden. Dieses Umfeld war über das gesamte Geschäftsjahr 2009 von der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise gekennzeichnet. Die Folge waren starke Kontraktionen der Absatzmärkte als Reaktion auf stark einbrechende Nachfrage sowie in Folge von Aussetzungen von Neuinvestitionen sowie Reduktion von Lagerbeständen auf breiter Front. 1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz lag aufgrund der stark rückläufigen Kundennachfrage mit € 15,4 Mio. um ca. 24 % deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Vj. € 20,3 Mio.). Ausnahmslos mussten alle Produktbereiche mehr oder weniger grosse Einbussen gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der Auftragseingang lag mit € 15,6 Mio. ebenfalls signifikant unter dem Wert des Vorjahres (€ 18,7 Mio.). 1.3. Beschaffung Durch den durch die Wirtschaftskrise ausgelösten deutlichen Nachfragerückgang bei Bauteilen und Komponenten für unsere Tastaturen und Eingabesysteme kam es auf der Beschaffungsseite zu einer leichten Entspannung. 1.4. Investitionen Die Investitionsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) betrug im Geschäftsjahr ca. 17 % und lag damit bedingt durch Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 2.464 T€ (Vj. 1.000 T€) und einer um rd. 24 % geringeren Gesamtleistung deutlich über dem Niveau des Vorjahres (5,0 %). Die Investitionen in dem Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich auf T€ 207 (Vj. T€ 19). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2009 betrugen 107 T€ (Vorjahr 146 T€). 1.5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Investitionen wurden über den Cash-Flow sowie Leasing finanziert. Dem Alleingesellschafter Demmel AG wurde im Mai 2009 ein weiteres Darlehen über € 0,8 Mio. ausgereicht. Damit beträgt das Gesamtdarlehen an die Demmel AG € 1,8 Mio. Das Darlehen wird zu Marktkonditionen verzinst und ist unbesichert. Es wurde von der Demmel AG zur Rückführung der Restverbindlichkeiten aus dem Kauf der DYNA SYSTEMS-Geschäftsanteile aus dem Jahr 2006 verwendet. Ausserdem wurde der Tochtergesellschaft Demmel Metal Components (Nanjing) Co., Ltd., China, (DMCC) im Dezember 2009 ein Darlehen über T€ 200 gewährt. Die Laufzeit dieses Darlehens geht bis zum 31.12.2010, es wird zu Marktkonditionen verzinst und ist unbesichert. Die Finanzierung dieses Darlehens erfolgte über ein kurzfristiges Bankdarlehen. 1.6. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl hat sich mit 24 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr (24 Mitarbeiter) nicht verändert. Aufgrund der schlechten Geschäftslage musste teilweise Kurzarbeit eingeführt werden. 1.7. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Keine. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch die Gewährung eines weiteren langfristigen Darlehens an die Muttergesellschaft, die Demmel AG, in Höhe von € 0,8 Mio. sowie die Zubuchung zweier Beteiligungen nach Abschluss der Unternehmensübernahmen, dem die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres von 107 T€ gegenüber stehen, deutlich um 2.491 T€ erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 1.793 T€ um 1.235 T€ auf 558 T€ reduziert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Buchungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von zwei Unternehmen in China in Höhe von € 1,4 Mio. Trotz des erwirtschafteten Jahresüberschusses von 676 T€ hat sich infolge des Anstiegs der Bilanzsumme von 9.588 T€ auf 10.063 T€ und aufgrund von Ausschüttungen die Eigenkapitalquote von im Vorjahr 60,6 % auf neu 57,5% reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Banken haben sich infolge der Aufnahme von Tilgungszahlungen für eines langfristigen Bankdarlehen in Höhe von 286 T€, denen die Aufnahme eines kurzfristigen Darlehens von 200 T€ gegenüber steht, von 2.000 T€ im Vorjahr auf 1.914 T€ in 2009 verringert. 2.2. Finanzlage Die Barliquidität (Bankguthaben und kurzfristig veräußerbare Wertpapiere) zum 31.12.2009 betrug 316 T€ (Vj. 1.153 T€) und die freien Kontokorrentlinien lagen bei 1.050 T€. Die DYNA SYSTEMS GmbH hat ihre finanziellen Verpflichtungen stets fristgerecht beglichen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 794 T€ (Vj. -218 T€). 2.3. Ertragslage
Bei stark rückläufigen Umsatzerlösen und gleichzeitig niedrigeren Erträgen aus Beteiligungen hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2009 mit 860 T€ (Vj. 2.079) deutlich reduziert. Darüber hinaus wurde das Ergebnis durch gestiegene Zinsaufwendungen im Wesentlichen aus der Fremdfinanzierung von Beteiligungserwerben in China mit 98 T€ (Vj. 8 T€) sowie durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit unverfallbaren Abfindungsansprüchen des Geschäftsführers mit 414 T€ belastet. Die Ertragsteuerquote lag mit 21,1 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (20,2 %). Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr wiederum einen Jahresüberschuss erzielt, der allerdings mit 676 T€ um 980 T€ niedriger ausgefallen ist als im Vorjahr (1.656 T€). Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartungsgemäß negativ entwickelt. Die Geschäftsführung schätzt die weitere Geschäftsentwicklung insgesamt vorsichtig ein, mit einer wesentlichen Verbesserung ist im laufenden Geschäftsjahr nicht zu rechnen Die Umsatzrentabilität auf EBIT-Basis hat sich verringert auf 3,1 % (Vj. 7,5 %). Die Personalaufwandsquote betrug 10,9 % in 2009 gegenüber 7,0 % in 2008. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert. Es beläuft sich für das Geschäftsjahr 2009 auf 380 T€ (Vj. 554 T€) 3. Ereignisse nach dem Stichtag Im Rahmen einer Neuordnung der Unternehmensfinanzierung wurde die Zusammenarbeit mit einem neuen Bankpartner begonnen, gleichzeitig die Kooperation mit einem bisherigen Bankpartner beendet. Im Resultat führt diese Veränderung zu einer Verbesserung der Zinskonditionen sowie einer Ausweitung der Kontokorrentlinien. Diese Refinanzierungsaktivitäten wurden gemeinsam mit der Muttergesellschaft Demmel AG unternommen. Dabei ist es der Demmel AG ebenfalls gelungen, ihre Finanzierungskonditionen insgesamt sowie das Finanzierungsvolumen zu erhöhen. Ein Teil dieses Pakets war ein von der KFW gefördertes Darlehen zu besonders günstigen Zinssätzen. Für dieses Darlehen in Höhe von insgesamt € 1,5 Mio. hat die Gesellschaft eine Garantie zur Zahlung der Zins- und Tilgungsleistungen durch die Demmel AG übernommen. Insgesamt entspricht die bisherige Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2010 der konservativen Planung. Auftragseingang und Umsatz bewegen sich ungefähr auf dem Vorjahresniveau, ebenso das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, bereinigt um Sondereffekte. Kurzarbeit ist aktuell nicht mehr notwendig. 4. Hinweise auf Risiken und Chancen bei der künftigen Entwicklung Die DYNA SYSTEMS GmbH ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, welche bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage haben können, hinzuweisen. Die DYNA SYSTEMS GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontrollsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Kontrollinstrumente werden genutzt, um Risiken frühzeitig erkennen, bewerten und handhaben zu können. Grundsätzliche Ertragsrisiken sieht die DYNA SYSTEMS GmbH aufgrund der aktuell weiter schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage. Eine Prognose über den weiteren Verlauf der konjunkturellen Entwicklung erscheint schwierig. Damit unterliegen sämtliche Planungen für den weiteren Geschäftsverlauf derzeit einem hohen Unsicherheitsfaktor. Das allgemeine Geschäftsrisiko ist weiter deutlich höher einzustufen als während der Jahre vor der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Konkret stagniert die Geschäftsentwicklung gegenwärtig auf dem niedrigen Niveau aus dem Geschäftsjahr 2009. Die derzeitige kurz- und mittelfristige Finanzierung des Unternehmens erscheint aber gesichert. Sollte jedoch aufgrund der Geschäftsentwicklung eine weitere Ausweitung der Kreditlinien notwendig sein, so bleibt vor dem Hintergrund der Verwerfungen auf dem Finanzmarkt und der damit einhergehenden erkennbar reduzierten Bereitschaft der Banken zu zusätzlichen Unternehmensfinanzierungen das Risiko, eine ausreichende Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs sicherzustellen. Ein weiteres Risiko erwächst aus der Tatsache, dass der Kreditversicherer der DYNA SYSTEMS aufgrund eigener neuer Abschätzung von Risiken sowie der schlechteren Geschäftslage von vielen Unternehmen vermehrt die Kreditversicherung für verschiedene Kunden kündigt. Damit muss DYNA SYSTEMS das Kreditausfallrisiko selbst tragen. Ein Forderungsausfall kann erhebliche negative Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung der DYNA SYSTEMS GmbH haben. Der Erwerb von zwei Unternehmen in China wurde mit Darlehen finanziert. Diese unterliegen einem langfristigen Zinsänderungsrisiko, welches aber aufgrund der derzeitigen Lage auf den Kapitalmärkten als gering eingestuft wird. An die Muttergesellschaft wurden Darlehen über € 1,8 Mio. ausgereicht. Spezielle Sicherheiten wurden nicht bestellt. Die Demmel AG unterliegt im Wesentlichen den gleichen Risiken, wie sie hier beschrieben werden. Konkret ist jedoch gegenwärtig nicht erkennbar, dass die Rückzahlung dieser Darlehen gefährdet sein könnte. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise ist es wahrscheinlich, dass sich auch der Geschäftsverlauf bei den Tochterunternehmen nur allmählich verbessert. Dies kann dazu führen, dass der Ergebnisbeitrag aus Beteiligungen im neuen Geschäftsjahr nicht den Erwartungen entsprechen kann. Die Gefahr für unser Unternehmen aus dem ungebrochenen Markttrend, verstärkt aus Niedriglohnländern einkaufen zu wollen, besteht weiter. Diesem Trend setzen wir unsere Innovationskraft und unsere Serviceleistungen entgegen. Chancen ergeben sich aus dem in 2008/2009 erfolgten Erwerb von zwei Unternehmen in China. Aufgrund der Möglichkeit, unsere bestehenden Kunden nun auch in Asien lokal vor Ort zu beliefern, können sich neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Ausserdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das deutlich niedrigere Kostenniveau in China zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der DYNA SYSTEMS GmbH auch in Europa einzusetzen. Weitere Chancen ergeben sich aus den Weiterentwicklungen insbesondere unserer Piezotastaturen. Dadurch erscheint es möglich, insbesondere den Markt für hochwertige Haushaltsgeräte breiter zu durchdringen. Erheblich höhere Umsatzpotentiale wären die Folge. Weitere besondere wirtschaftlichen, rechtlichen oder sonstigen Bestandsgefährdungsrisiken sind darüber hinaus derzeit nicht erkennbar. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Sofern dieser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält besteht die grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. 5. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz auf dem relativ niedrigen Niveau des Vorjahres. Auch beim Geschäftsergebnis erwarten wir keine wesentliche Änderung. Eine Besserung wird erst für das Geschäftsjahr 2011 erwartet. Wir sehen uns in unserem Geschäftsumfeld einem fortgesetzten starken Preisdruck ausgesetzt, und zwar trotz signifikant reduzierter Abnahmemengen unserer Kunden. Die Konkurrenz durch Wettbewerber aus Osteuropa und Asien intensiviert sich. Dies hat zur Folge, dass unsere Deckungsbeiträge unter Druck bleiben. Wir werden unsere Produktionsstandorte in Singapur und in China nutzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Kostenseite wird in entscheidendem Maß durch die Entwicklung der Einkaufspreise beeinflusst werden. Eine Prognose für die weitere Entwicklung auf diesem Feld ist vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Unsicherheiten auf den Finanz- und Wirtschaftsmärkten sehr problematisch. Im ungünstigen Fall müssen wir uns auf steigende Preise einstellen aufgrund anziehender Nachfrage. Im Bereich Innovation werden wir uns weiter auf die für unsere mittelfristige Entwicklung definierten Schwerpunkte "Eingabesysteme für Haushaltsgeräte" sowie "Kombination von Elektronik und Mechanik" konzentrieren. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte in diesen Bereichen, gemeinsam mit unseren Lieferanten, ist weiter ein wichtiger Schlüssel sein für unseren zukünftigen Erfolg. Scheidegg, 19. Mai 2010 Die Geschäftsführung Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, pro rata temporis abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, diese erfolgen überwiegend linear und zum Teil degressiv. Die Abschreibung erfolgt linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen. Die Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Wirtschaftsgüter unter 150 € werden in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die in diesem Geschäftsjahr zugegangen sind, werden pro rata temporis abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Warenbestand ist zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung gesichert sind. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital einschließlich der Überschussanteile angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf der Basis eines Zinsfußes von 6% (§6a EStG) ermittelt. Dabei kommen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden mit dem amtlichen Briefkurs des Bilanzstichtages bewertet, sofern dieser höher war als der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles. Bei dem Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung erfolgt, soweit es das Niederstwertprinzip erfordert, die Umrechnung zum Geld- bzw. Briefkurs des Stichtages. Soweit Forderungen in fremder Währung abgesichert wurden, wurden sie mit dem Stichtagskurs angesetzt. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ SOWIE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen € 106.955,29.
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen:
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 123 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Darlehensforderungen in Höhe von T€ 97 enthalten. Die Forderungen beinhalten zugleich vollumfänglich Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 259 sowie das Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von T€ 35 mit einer Restlaufzeit vom mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Eigenkapital Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 4.111.129,80. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden mit einer stillen Zession für Forderungen aus Warenlieferungen besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 956 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 6. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 28. C. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen: Verpflichtungen aus Leasing-, Miet-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen
2. Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer der DYNA SYSTEMS GmbH ist Herr Thomas Holderried (Betriebswirt, einzelvertretungsberechtigt). Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 24 (Vj. 24) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 15 (Vj. 14) Angestellte, 7 (Vj. 7) Aushilfen und 2 (Vj. 3) gewerblicher Arbeitnehmer für die Gesellschaft tätig. 4. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Demmel AG, Scheidegg, Allgäu, ist Mutterunternehmen der GmbH und besitzt eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 100,00%. 5. Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 675.968,29 zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Scheidegg, 19. Mai 2010 Die Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurde am 29. Juni 2010 festgestellt. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass sich der erteilte Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 der DYNA SYSTEMS GmbH, Scheidegg, bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DYNA SYSTEMS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der DYNA SYSTEMS GmbH den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. München, den 19. Mai 2010 AWT Horwath GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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