FFD transport GmbHLiquidiert

47059 Duisburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 9411
Vorher
Pape Frischdienst Logistik + Service GmbH
Eingetragen
3.5.2002
Branche
Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
der Großhandel mit Lebensmitteln und Haushaltswaren sowie der Güternahverkehr.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pape Beleitungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pape Beleitungs GmbH
Germany
625.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

FFD transport GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   39,00 39,00
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.125.973,46   663.138,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 305.765,86 1.431.739,32 6.315,80
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 294.504,74 (EUR 2.137,95)      
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.173.442,51 660.391,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 2.710,00
    2.605.220,83 1.332.595,47

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   625.000,00 625.000,00
II. Kapitalrücklage   1.129,18 1.129,18
III. Bilanzgewinn   680.571,76 100.697,75
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 366.133,53   168.133,53
2. sonstige Rückstellungen 250.890,29 617.023,82 65.469,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.500,85   27.115,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 30.500,85 (EUR 27.115,13)      
2. sonstige Verbindlichkeiten 650.995,22 681.496,07 345.050,88
- davon aus Steuern EUR 287.808,29 (EUR 196.782,70)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 11.915,61 (EUR 13.107,82)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 650.995,22 (EUR 345.050,88)      
    2.605.220,83 1.332.595,47

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014

FFD transport GmbH Duisburg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   5.769.122,89 1.934.908,62
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 2.861.963,01   492.466,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 540.705,29 3.402.668,30 95.401,99
- davon für Altersversorgung EUR 2.052,00 (EUR 2.370,00)      
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   184,87 18.544,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.502.301,50 414.557,34
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   860,79 0,00
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   864.829,01 913.939,09
7. außerordentliche Erträge 0,00   2.146.578,82
8. außerordentliche Aufwendungen 0,00   339.213,42
9. außerordentliches Ergebnis   0,00 1.807.365,40
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 198.000,00   90.541,34
11. sonstige Steuern 86.955,00 284.955,00 18.698,00
12. Jahresüberschuss   579.874,01 2.612.065,15
13. Vortrag auf neue Rechnung   100.697,75 -2.511.367,40
14. Bilanzgewinn   680.571,76 100.697,75

Entwicklung des Anlagevermögens
im Geschäftsjahr 2014

ANSCHAFFUNGS-
UND
HERSTELLUNGSKOSTEN
AUFGELAUFENE
ABSCHREIBUNGEN
1. Jan 14 Zu-
gänge
Ab-
gänge
31. Dez. 2014 1. Jan 14 Zufüh-
rungen
Auflö-
sungen
31. Dez. 2014
SACHANLAGEN            
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.999,13 184,87 0,00 177.184,00 176.960,13 184,87 0,00 177.145,00
NETTO-
BUCHWERTE
31. Dez. 2014 31. Dez. 2013
SACHANLAGEN    
Andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 39,00 39,00

Anhang
für das Geschäftsjahr 2014

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der FFD transport GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden, soweit sie sich gleichartig und fällig gegenüberstehen, gegeneinander aufgerechnet.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 82 enthalten. Der verbleibende Betrag betrifft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und könnte auch unter dieser Position ausgewiesen werden.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 306) haben T€ 152 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern des Geschäftsjahres und für Vorjahre.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten Beiträge für die Berufsgenossenschaft (T€ 84) und Urlaubsansprüche (T€ 92).

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Beim im Vorjahr ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Erträge (T€ 1.807) handelte es sich um einen Sanierungsgewinn aus dem in 2013 abgeschlossenen Insolvenzverfahren.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 82 aus einer Umsatzsteuerforderung des Jahres 2010 gegen den damaligen Organträger, die Pape Beteiligungsgesellschaft mbH, enthalten.

C. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2014
Arbeiter 143,25
Angestellte 2,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 145,25.

Im Vorjahr wurden durchschnittlich 33,5 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Frank Schulte ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

3. Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft

Die Anteile der Gesellschaft gehören zu 100 % der Pape Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Duisburg. Diese erstellt für 2014 einen Konzernabschluss, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird und in den die Gesellschaft einbezogen wird.

4. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Hinsichtlich eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird auf den folgenden Lagebericht verwiesen.

5. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 579.874,01 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Duisburg, 19. Mai 2015 / 23. Dezember 2015

FFD transport GmbH

Frank Schulte

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

A. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die FFD transport GmbH wurde am 22.04.1982 gegründet und hat ihren Sitz in Duisburg. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2014 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der FFD transport GmbH liegt bei der Durchführung von Frachttransporten, überwiegend im Güternahverkehr und im nationalen Fernverkehr. Teilweise werden auch grenzüberschreitende Transporte durchgeführt.

Die Geschäftstätigkeit umfasste in 2014 die Durchführung von Transportdienstleistungen mit eigenem Personal und gemietetem Equipment für die Pape Internationale Spedition GmbH, Duisburg.

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nicht an.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Situation hat sich grundsätzlich verbessert; dies spiegelte sich wiederum nicht merklich in den am Markt erzielbaren Frachten wieder.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

In seinem Bericht vom Herbst 2014 stellt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) fest, dass die im Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsgüterverkehr in der ersten Jahreshälfte beförderte Gütermenge im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 deutlich um 7,5 % anstieg. Die Verkehrsleistung stieg dabei um 3,3 %. Die höchsten Zuwächse verzeichnete der Straßengüterverkehr mit deutschen Fahrzeugen. Hier war ein Zuwachs von 8,9 bei der Gütermenge und 3,9 % bei der Verkehrsleistung zu verzeichnen. Die Zuwächse im Straßengüterverkehr beschränken sich dabei auf den deutschen Binnenverkehr. Der seit dem Jahr 2008 zu beobachtende Rückgang des grenzüberschreitenden Verkehrs mit deutschen Lastkraftwagen setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2014 fort. In dem für die FFD transport GmbH bedeutenden Bereich der Gütertransporte für die Lebensmittelindustrie und den Lebensmittelhandel kam es gegen den allgemeinen Trend im ersten Halbjahr 2014 zu einer Abnahme der Verkehrleistung um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Für das Jahr 2015 rechnet des Bundesamt für Güterverkehr wieder mit einem Anstieg der Beförderungsmenge um 2,6 % und der Verkehrsleistung um 3,3 %.

Die Umsatzrenditen im gewerblichen Güterkraftverkehr bewegten sich in der ersten Jahreshälfte 2014 nach Einschätzung des Bundesamtes weiterhin im unteren einstelligen Prozentbereich und haben sich im Vergleich zum Vorjahresniveau nur geringfügig erhöht. Angesichts eines wettbewerbesintensiven Marktumfeldes und einer moderaten Kostenentwicklung, die insbesondere unter dem Einfluss eines höheren Lohnkosten- und eines niedrigeren Kraftstoffkostenniveaus und rückläufiger Finanzierungskosten stand, vollzogen die Beförderungsentgelte lediglich einen geringen Anstieg.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres entspricht im Großen und Ganzen den Erwartungen und Planungen der Geschäftsführung sowie der allgemeinen Entwicklung der Wirtschaft.

Die Ertragsentwicklung der FFD transport GmbH entsprach dem schwierigen Marktumfeld und den im Mengengeschäft erzielbaren geringen Margen.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der FFD transport GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2014 dennoch insgesamt positiv entwickelt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der FFD transport GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 2.605. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2013 (T€ 1.332) um 96 % erhöht.

Der Anstieg ergibt sich aus Steigerungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 1.126, VJ: T€ 663), in 2014 gegebenen Darlehen sowie bei den Bankguthaben.

Das Eigenkapital hat sich auf T€ 1.307 (Vorjahr: T€ 727) erhöht.

Finanzlage

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der FFD transport GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben.

Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum T€ 513 (Vorjahr: T€ 552).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist zum 31. Dezember 2014 mit einem Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 1.173 (Vorjahr: T€ 660) gut.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Ertragslage

Der Umsatz mit T€ 13.588 entwickelte sich stark ansteigend (Vorjahr: T€ 3.774). Ursächlich ist das Ruhen des Geschäftsbetriebes im ersten Halbjahr des Vorjahres und die Fokussierung auf nur ein Kerngeschäft, dass sich in 2013 noch im Aufbau befunden hat.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich von T€ 3.774 um 260 % auf T€ 13.588.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 865 erzielt, nach T€ 915 im Vorjahr.

Der Materialaufwand (T€ 7.966) erhöhte sich um T€ 6.109 gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.857)

Das außerordentliche Ergebnis betrug in 2014 T€ 0 nach T€ 1.807 in 2013. Das außerordentliche Ergebnis ergibt sich aus den Sanierungsgewinnen im Zusammenhang mit dem in 2013 beendeten Insolvenzverfahrens abzüglich der Kosten des Verfahrens.

Nach einem Jahresüberschuss vor Ertragsteuern in 2013 in Höhe von T€ 2.703 sank das Jahresergebnis vor Ertragsteuern gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.925 auf T€ 778.

Der Jahresüberschuss sank in 2014 auf T€ 580 nach einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.612 im Vorjahr.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Wir gehen davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung in diesem Jahr fortsetzen wird.

Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

D. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Prognosebericht

Durch die Integration von geschäftlichen Aktivitäten, die in 2014 von der DLR services GmbH abgewickelt wurden, rechnet die Geschäftsführung für das laufende Geschäftsjahr weiterhin mit erheblichen Umsatzsteigerungen. Das Ergebnis wird dabei voraussichtlich erneut durch Mängel in der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere durch die Sperrung von zwei Autobahnrheinbrücken, belastet werden. Ergebnisprognosen zum kommenden Geschäftsverlauf sind derzeit noch nicht möglich.

Der Fuhrpark wurde fast komplett erneuert und auf die neue Abgasnorm Euro 6 umgestellt. Durch die Implementierung eines neuen Telematiksystems in den Fahrzeugen wird eine umfassende Überwachung des Kraftstoffverbrauches gewährleistet. Die Erneuerung des Fuhrparks bedingt eine erhebliche Abnahme der Pannenhäufigkeit und damit weniger Aufälle von Fahrzeugen und einen reibungsloseren und effizienteren Betriebsablauf.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Wesentliches Element des Risikomanagements ist ein nun vollständig integriertes internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem sowie ein neu implementiertes Schadensmanagement. Dabei werden Ergebnisse und Entwicklungen sofort zeitnah einer ausführlichen Analyse unterzogen. Die Geschäftsleitung ist damit umfassend reaktionsfähig.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Transportpreise werden mit den Auftraggebern kurzfristig abgestimmt. Preisänderungen können sich insbesondere aus der Veränderung der Kostensituation ergeben und werden im laufenden Jahr weiterhin vorrangig bearbeitet.

weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen, dort insbesondere der private Konsum, da die speditionellen Leistungen direkt vom Transportvolumen abhängig sind.

Personalrisiken

Die FFD transport GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifiziertes Fahrpersonal angewiesen. Innerhalb der Pape Gruppe wird an Bereitstellung von Fahrpersonal und dessen Schulung weiterhin konsequent gearbeitet, insbesondere die neu implementierten Management- und Kontrollsysteme zeigen sich hier hilfreich.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem

Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

 

Duisburg, 31. März 2015 -23. Dezember 2015

FFD transport GmbH

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FFD transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Koblenz, 23. Dezember 2015

ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer

ppa. Torsten Schmitz, Wirtschaftsprüfer

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