Johann Georg Dannhäuser KG
Selbe AdresseGraugießereien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Dannhäuser seit 14.5.2002 | Geschäftsführer |
Günter Dannhäuser seit 14.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DANNHÄUSER GMBHHersbruckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen Das Autohaus Dannhäuser GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen. Es vertritt am Standort Hersbruck als exklusiver Neuwagenvertragspartner, Service-Vertragspartner, und Professional-Vertragspartner die Marke Peugeot. Zweigniederlassungen existieren nicht. Geschäftsgegenstand ist der Handel mit Neu -und Gebrauchtwagen, Ersatzteilen und Zubehör, Wartung und Instandsetzung von Fahrzeugen, Unfallreparatur, Vermietung sowie die Vermittlung von Finanzdienstleistungen wie Finanzierungs- und Leasingverträgen. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der französische Autobauer PEUGEOT, Vertragspartner der Dannhäuser GmbH, wurde durch die bereits erfolgte Übernahme der Marke Opel und die im Jahr 2021 durchgeführte Fusion mit der FCA (Fiat / Chrysler/ Jeep) Gruppe zum Stellantis Konzern entwickelt. Auch das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von andauernden Prozessintegrationen und Veränderungen in den täglichen Abläufen, die eine Vielzahl von organisatorischen Schwierigkeiten mit sich brachten. Dadurch blieb die Hersteller-Händler-Zusammenarbeit das Hindernis für eine bessere Performance der Marke Peugeot auf dem ohnehin schwachen deutschen Automobilmarkt. Der Marktanteil von Peugeot lag im Jahr 2023 bei 1,7 %. 3. Geschäftsverlauf Im Vergleich zu einem Marktanteil der Marke Peugeot bundesweit erreicht das Autohaus Dannhäuser GmbH in seinem Vertriebsgebiet einen Marktanteil an den Neuwagen-Zulassungen von knapp 20%. Darüber hinaus wurden viele Fahrzeuge außerhalb des Kernvertriebsgebietes verkauft. Im Nutzfahrzeugvertrieb lag der Marktanteil sogar bei ca. 35%. Die Zahl der verkauften Neufahrzeuge konnte 2023 auf hohem Niveau leicht gesteigert werden, ebenso die Zahl der verkauften Gebrauchtwagen. Die Erträge im Servicegeschäft waren stabil. Der gesamte Umsatz wuchs um rund 22% auf TEUR 22.403. Die Umsatzsteigerung in einem weiterhin zurückgehenden Gesamtmarkt ist einerseits auf die außerordentliche Performance im Neufahrzeugabsatz, andererseits auf ein weiter professionalisiertes Servicegeschäft zurückzuführen. Leider entstanden auf der Ausgabenseite viele Sonderaufwendungen durch weiterhin schwierige Lieferketten, viele Verzögerungen und Falschlieferungen des Herstellers, die mit kostenintensiven Maßnahmen (Leihfahrzeuge, Preisminderungen) gegenüber unseren Kunden ausgeglichen werden mussten. Das Betriebsergebnis ist daher auf gutem Niveau leicht rückläufig. 4. Ertragslage Der Gewinn des Unternehmens ist sowohl relativ als auch absolut leicht gesunken. Mit einer Umsatzrendite von über 3,77% ist der Gewinn im Branchenvergleich als gut einzustufen. In allen Profitcentern wurde solide gewirtschaftet und ist die Auftragslage stabil. Im Neuwagengeschäft wurde das Jahr 2023 mit einem sehr guten Polster an bestellten Fahrzeugen abgeschlossen. Die von der deutschen Bundesregierung im Dezember 2023 plötzlich beschlossene Beendigung der Förderung der E-Mobilität hat bereits zum JE 2023 zu negativen Sondereffekten der gesamten Automobilbranche, aber natürlich auch bei uns, geführt. Die Verluste dadurch liegen bereits für 2023 im niedrigen 6-stelligen Bereich. 5. Finanzlage und Vermögenslage Die Finanzielle Lage des Unternehmens ist sehr gut. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 77%. Das Unternehmen ist in der Lage, alle laufenden finanziellen Aufwendungen ohne Bankmittel zu leisten. Bankverbindungen bestehen mit der Sparkasse Nürnberg und HypoVereinsbank Nürnberg. Hier werden Zahlungsverkehrskonten geführt, deren Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen werden. Eine weitere Bankverbindung besteht mit der PSA Bank (Herstellerbank), über die die Bezahlung der gelieferten Neufahrzeuge sowie die Abrechnung von Finanzierungs- und Leasingverträgen getätigt werden. Hier nimmt die Dannhäuser GmbH die zinsfreie Einkaufsfinanzierung von Neufahrzeugen teilweise in Anspruch. Weiterhin bestehen verschiedene Anlagekonten bei der Sparkasse Nürnberg. 6. Prognose mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Das Geschäftsjahr 2023 stellte sich für die Handelspartner der Stellantis Gruppe, zu der wir als Peugeot Händler gehören, als weiterhin herausfordernd dar, allerdings mit leichter Tendenz zur Stabilisierung der Abläufe. Die Konzernintegration, einhergehend mit Umstellungen der EDV-Systeme, radikalem Personalabbau auf Herstellerseite, und damit einer extrem reduzierten Service- und Organisationsqualität des Herstellers bleiben bestehen und werden weiter intensiviert. Auf der anderen Seite hat sich im 2. HJ 2023 die Lieferkettenthematik weitestgehend erledigt und wir wurden so stark mit Neufahrzeugen beliefert, dass wir diese gar nicht rasch genug an Kunden übergeben konnten. Dies führte auch zu erheblichen finanziellen Aufwendungen. Die dritte Baustelle ist die Tendenz unseres Herstellers, den Vertrieb von Automobilen auf ein Agenturmodell umzustellen, was zwar erst 2025 stattfinden soll, aber die Vorbereitungen dafür sind bereits voll im Laufen. Zuletzt war es Ende 2023 die Bundesregierung, die durch plötzliche Streichung der E-Auto-Förderung die Nachfrage nach entsprechenden Fahrzeugen von einem Tag auf den Anderen abwürgte, und somit weitere Spannung ins Automobilgeschäft brachte. Diese Thematik wir 2024 zu erheblichem Rückgang der Vermarktung von Elektrofahrzeugen führen und ebenso zu einem starken Preisverfall von gebrauchten E-Fahrzeugen. Die nach Jahren des Automangels nun stark ansteigende Bestandssituation sowohl im Neuwagenbereich, vor allem aber im GW-Bereich lässt hier deutlich fallende Preise und damit Erträge erwarten. Somit sehen wir für das Jahr 2024 aus diesem Grund und aufgrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Konjunkturerwartung eher schwächere Erträge und Ergebnisse. Allerdings sind bestandsgefährdende Risiken nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.
Hersbruck, den 30.04.2025 Axel Dannhäuser, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma Dannhäuser GmbH, Sitz Hersbruck, AG Nürnberg, HRB 2489, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§ 264 ff HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie Bilanzvermerke werden im Interesse einer besseren Darstellung der Finanzlage im Anhang angegeben. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden im Anhang angegeben. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen richten sich nach den jeweils aktuellen von der Finanzverwaltung veröffentlichten allgemeinen AfA-Tabellen. Die vorgegebenen Nutzungsdauern werden als die jeweils zulässigen Höchstwerte angewendet. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 und nicht mehr als EUR 800 werden seit dem Geschäftsjahr 2018 im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben und als Abgang bilanziert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Fertigungsmaterial- und Fertigungslohnkosten auch die steuerlich aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Durchgängig werden die Herstellungskosten nach dem Grundsatz der Einzelbewertung ermittelt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bzw. Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertsverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelten Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen waren aufgrund der Struktur der Pensionszusagen bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaften nicht zu berücksichtigen. Für die Abzinsung wird seit dem 1. Januar 2010 der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet (Stand 31.12.2023: 1,82 %, Vorjahr: 1,78%). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 746,00 EUR. Es handelt sich dabei um die Differenz zwischen dem Verpflichtungswert mit Rechnungszins aus 7-Jahres-Durchschnitt und 10-Jahres-Durchschnitt. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
In den sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 632 (Vorjahr TEUR 485) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, Urlaubsgewährung, Elektrofahrzeuge, Garantie und interne/externe Jahresabschlusskosten enthalten. Verbindlichkeiten Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr TEUR 131). Sie werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen bzw. aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 97) aus jährlichen Mietverpflichtungen. 2. Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren in unserer Gesellschaft durchschnittlich 19 (Vorjahr 24) Mitarbeiter beschäftigt, davon 9 (Vorjahr 10) Angestellte, 8 (Vorjahr 10) gewerbliche Arbeitnehmer und 2 (Vorjahr 4) Auszubildende. 3. Geschäftsführung und Vertretung Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 Herr Axel Dannhäuser (technischer und kaufmännischer Geschäftsführer) bestellt. Angaben zu Vergütungen an Mitglieder der Geschäftsführung entfallen für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB. 4. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn i. H. v. 11.008.204,75 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Hersbruck, den 30. April 2025 Dannhäuser GmbH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dannhäuser GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Dannhäuser GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Dannhäuser GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Moosburg a. d. Isar, 18.05.2025 Sebastian Maier, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.4.2025. |
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