Switchcraft
Europe GmbH
Dinslaken
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2011 bis zum 31.03.2012
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2012
EUR |
31.3.2011
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.958.015,80 |
1.715.968,10 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.207.820,00 |
630.625,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.723.783,50 |
1.058.930,80 |
| III.
Finanzanlagen |
26.412,30 |
26.412,30 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.205.566,06 |
6.411.283,20 |
| I.
Vorräte |
760.315,57 |
5.937.595,52 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
436.166,04 |
203.875,37 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
24.000,00 |
24.000,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
9.084,45 |
269.812,31 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.816,10 |
37.567,60 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
4.181.397,96 |
8.164.818,90 |
Passiva
|
|
31.3.2012
EUR |
31.3.2011
EUR |
| A.
Eigenkapital |
421.144,64 |
900.448,92 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| 1.
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen |
-13.000,00 |
-13.000,00 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
13.000,00 |
13.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
4.300.000,00 |
2.300.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
1.412.551,08 |
262.371,06 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
2.479.304,28 |
1.150.180,02 |
| B.
Rückstellungen |
356.091,59 |
13.600,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.404.161,73 |
7.250.769,98 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
1.784.265,11 |
806.224,27 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.603.058,90 |
6.427.707,99 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.603.058,90 |
6.427.707,99 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
4.181.397,96 |
8.164.818,90 |
Anhang
I. GRUNDLAGEN
Die Switchcraft Europe GmbH ist gemäß
§ 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Der
Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)
aufgestellt.
Alle Beträge werden in EURO (€) angegeben.
II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND
AUSWEIS-METHODEN
Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für
das Geschäftsjahr die größenabhängigen
Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch genommen.
Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde gem.
§ 264 Abs. 1 HGB verzichtet.
In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung
wird der Darstellungsstetigkeit Rechnung getragen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
aufgestellt.
In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge
angegeben.
Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB
wird eingehalten.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind
gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Die
Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit vorgenommen.
Aktiva:
Bei den
Immateriellen Vermögensgegenständen
handelt sich um die Aktivierung von Entwicklungskosten
gemäß § 248 Abs. 2 HGB zu Anschaffungs- und
Herstellungskosten sowie um entgeltlich erworbene
EDV-Programme zu Anschaffungskosten.
Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibungen
bewertet. Auf die Zugänge zum beweglichen
Anlagevermögen wird die "Pro rata temporis"-Regelung
angewandt.
Bei den
Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen
Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet.
Bei den
Vorräten handelt es sich um Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe mit Bewertung zu Anschaffungskosten, um
Fertigerzeugnisse, die zu Herstellungskosten bewertet
wurden und um unfertige Erzeugnisse mit Bewertung zu
Wiederherstellungskosten.
Der Ansatz von
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen erfolgt zu Nennwerten.
Die Bewertung der
liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.
Die Vorauszahlungen für künftige
Zeiträume sind im aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.
Passiva:
Bei der Bildung der
Rückstellungen wurde den erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen
Rechnung getragen.
Passive Latente Steuern werden für zeitliche
Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und
steuerrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen ermittelt. Die Ermittlung
der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines
Gewerbesteuersatzes sowie auf Basis eines aus
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag
kombinierten Steuersatzes. Im Vorjahr wurde für eine
sich insgesamt ergebende Steuerentlastung das
Aktivierungswahlrecht nicht ausgeübt.
Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt
mit dem für das Geschäftsjahr geltenden
Steuersatz für Gewerbesteuer in Höhe von 434%
sowie eines aus Körperschaftsteuer und
Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes in
Höhe von 15,825%
Alle
Verbindlichkeiten sind zu ihren
Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
Währungsumrechnung:
Fremdwährungsforderungen und
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum
Bilanzstichtag zum Kurs vom 31.03.2012 bewertet.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände:
Die Angaben nach § 268 Abs. 4 HGB sind aus der
Bilanz ersichtlich.
Eigenkapital:
Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete
Kapital beträgt € 26.000,00.
Rückstellungen:
Bei den
Steuerrückstellungen handelt es sich um eine
Rückstellung für latente Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem
gebildet für Verpflichtungen aus Rechts- und
Beratungskosten sowie für Verpflichtungen
gegenüber der Berufsgenossenschaft.
Verbindlichkeiten:
Die Angaben nach § 268 Abs. 5 HGB und nach
§ 42 Abs. 3 GmbHG sind aus der Bilanz ersichtlich.
Weitere Angaben zur Bilanz:
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene
Jahresfehlbetrag in Höhe von € 2.479.304,28 soll
auf neue Rechnung vorgetragen werden.
IV. ERGÄNZENDE ANGABEN
Ausschüttungssperre:
Der Gesamtbetrag der gemäß § 268 Abs.
8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
1.019.802,00 Euro. Der Betrag ergibt sich aus der
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind durch
die laufende Geschäftstätigkeit gedeckt.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Es handelt sich Anteile in Höhe von 100 % an der
Switchcraft Systems GmbH. Das gezeichnete Kapital der
Gesellschaft beträgt € 25.000,00.
V. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN
Der
Geschäftsführung der
Gesellschaftgehörten im Berichtsjahr an:
Detlef Lange, Oberhausen
Der Geschäftsführer ist
alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Angaben gemäß § 285 Nr. 9a und §
285 Nr. 9b HGB werden nicht gemacht.
Dem Geschäftsführer wurde im Jahr 2011 ein
Darlehen von 8.076,23 EUR gewährt. Der Zinssatz
beträgt 6 % p.a. Rückzahlung bis Dezember 2011.
VI. VORGÄNGE IM NÄCHSTEN
GESCHÄFTSJAHR
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich
bisher im nächsten Geschäftsjahr nicht ergeben.
Dinslaken, den 24. August 2012
Detlef Lange
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich
vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung
offengelegt.
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