Regio-Invest-Umwelt & Grundstücksentwicklungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Gerhard Buermeyer seit 27.1.2020 | Geschäftsführer |
Sven Hemmer seit 22.1.2016 | Prokura |
Alexander Andrä seit 22.1.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PRO REPAIR GmbHOberkrämerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 2023Grundlagen der GesellschaftGeschäftsmodellDie PRO REPAIR GmbH erbringt als Spezialist Reparaturdienstleistungen für mobile Telekommunikationsprodukte und das Reparatur-Management bzw. After-Sales-Management für Versicherungsgesellschaften, Hersteller, Fachhändler sowie insbesondere Kunden der WERTGARANTIE Group. Darüber hinaus wickelt die PRO REPAIR GmbH den Austausch von Alt- oder Neugeräten ab und entwickelt passende Konzepte und Tools für die Serviceabwicklung. Die leistungsempfangenden verbundenen Konzerngesellschaften werden auf Basis der entstandenen Reparaturkosten zuzüglich Gewinnmarge mit den Aufwendungen nach der Inanspruchnahme von Dienstleistungen belastet. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenIn den vergangenen Jahren sorgten die Corona-Krise, die ökonomischen Konsequenzen des Ukraine-Krieges und weitere zahlreiche Konflikte für branchenabhängig konjunkturelle Schwankungen innerhalb der deutschen Wirtschaft. Realwirtschaft und Finanzmärkte werden weiterhin durch diese Unsicherheiten belastet und vor Herausforderungen gestellt, die unter anderem die angestrebte Transformation zu einer resilienten Wirtschaft erschweren. Die Konjunkturentwicklung in 2023 war geprägt durch stark gestiegene Energiepreise und politischen Maßnahmen, die unter anderem der Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen dienen sollten. Gemäß GfK Konsumklima-Index liegt die Konjunkturerwartung per Ende Dezember 2023 bei -0,4 Punkten und die Einkommenserwartung ebenfalls im negativen Bereich bei -6,9 Punkten. Die Statistiken zur Konjunkturentwicklung zeigen damit zum Jahresende 2023 eine negative Aussicht auf. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland verzögert sich weiterhin, aber die Hoffnung auf eine kontinuierliche Verbesserung in 2024 bleibt erhalten. Die langsame Regeneration der deutschen Wirtschaft in 2023 bedingte sich insbesondere durch hohe Inflationswerte von zuletzt 5,9%. Diese wirkten als zusätzliche Dämpfer für Konsumausgaben der privaten Haushalte und führten zu Kaufkraftverlusten. Vermehrte Insolvenzmeldungen größerer Unternehmen sowie die weiterhin hohen Lebenshaltungskosten förderten unter anderem die Angst vor Arbeitslosigkeit. Die Investitionen in nachhaltige Anschaffungen werden daher sehr gezielt getätigt und teilweise ausgesetzt, so dass die Investitionsbereitschaft insgesamt rückläufig ist. Diese Zurückhaltung wird durch den Rückgang des realen BIP-Wachstums von lediglich 0,3% gegenüber dem Vorjahr wiedergegeben und spiegelt das Bild einer weiterhin schwächelnden Wirtschaft wider. Auch die weltwirtschaftlichen Wachstumsaussichten sind weiterhin getrübt. Die Risiken für die globale und vernetzte Wirtschaft haben zugenommen und prägen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren. Der in den letzten Jahren begonnene Transformationsprozess zusammen mit dem Aufbruch in eine neue Klimapolitik betrifft weiterhin viele Bereiche wie z.B. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Strukturwandel, demografischen Wandel und einhergehend damit einem Fachkräftemangel. Allerdings unterliegt der Transformationsprozess stark den politischen und außenwirtschaftlichen Einflüssen, werden durch diese zum Teil verlangsamt und bedürfen einer Neuausrichtung. Weiterhin belasten Welthandelskonflikte und kriegerische Auseinandersetzungen die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Marktentwicklung für technische Gebrauchsgüter als branchenbezogene RahmenbedingungenWirkte die Corona-Krise als Beschleuniger des digitalen Wandels ist in 2023 zu beobachten, dass die Konsumentenbedürfnisse nach technischen Produkten gesättigt erscheinen. Der Fokus verlagert sich zu hochwertigen und nachhaltigen Produkten, die einen spürbaren Mehrwert für den Verbraucher generieren. Die Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten erhält jedoch einen Dämpfer durch die pessimistisch beurteilten Einkommensaussichten. Nicht jeder Haushalt ist in der Lage, sich die hochpreisigen nachhaltigen Anschaffungen zu leisten. Zusätzlich verunsichern die Multikrisen, die die gesellschaftlichen Diskussionen und Wahrnehmung prägen, die Verbraucher. Der private Konsum wird daher eher schwach bleiben und keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland leisten. Darüber hinaus hat der Handel mit steigenden Kosten sowie mit einer weiterhin niedrigen Anschaffungsneigung von -8,8 Punkten laut GfK-Konsumklima Index zu kämpfen. Der Druck, neben steigenden Kosten für den Verbraucher weiterhin attraktive Produkte anbieten zu können und die Interessen der Konsumenten einzufangen ist hoch. Besonders im E-Commerce Bereich, im Fokus für die Gebrauchsgüterbeschaffung, bilden sich vier Megatrends heraus. Neben Profitabilität, Konsolidierung und künstlicher Intelligenz, wird die Ausrichtung auf ökonomische Aspekte maßgeblich die Produkte und deren Vermarktung beeinflussen. Besonders Shopping-Apps sorgen bei den Verbrauchern für ein schnelles Einkaufserlebnis. Entsprechend schreitet die Transformation zum digitalisierten Geschäft in großen Schritten voran. Folgend bewegt sich der stationäre Handel, wie bereits in den vergangenen Jahren, in einem sehr schwierigen Umfeld und verliert zunehmend die Bereitschaft der Konsumenten, lokal einkaufen zu gehen. Der stationäre Einzelhandel kann seine Wertigkeit durch die in der Pandemie viel genutzten BOPIS ("Buy Online, Pickup in Store") Konzepte heben. Darüber hinaus kann die Entwicklung zu hybriden Standortmodellen den Konsumenten neue Einkaufserlebnisse verschaffen sowie unter anderem gezielt das Online-Shopping in der Auftragsabwicklung unterstützen. Die weiterhin wachsende Popularität der Smart-Home-Technologie sowie die wachsende Nachfrage nach Wearables zeigen die Veränderungen in den Lebensstilen und Gewohnheiten der Verbraucher. Ergänzt wird dies von einem sich verstärkenden Trend zur mobilen Endgerätenutzung mit Premium-Features. Dabei ist die Energieeffizienz in einigen Segmenten kaufentscheidend für zahlreiche Produkte, sodass Nachhaltigkeit neben Innovationen als entscheidendes Kriterium betrachtet wird und einen Wachstumstreiber darstellt. Der Markt der technischen Gebrauchsgüter ist ein schnell und vielfältig wachsender Markt, der durch die Fortschritte der Technologie angetrieben wird. Somit ist auch in den kommenden Jahren stetig mit Veränderungen und Anpassungen zu rechnen, in denen Unternehmen sich weiterentwickeln müssen, um den Kunden bedarfsorientierte Produkte anbieten zu können. Der Markt für technische Konsumgüter ist nach der Hochphase während der Corona-Pandemie rückläufig. So lag der Absatz von Smartphones in Deutschland für das Jahr 2023 bei 19,5 Mio. Stück (Vorjahr: 21,9 Mio. Stück) und ist damit zum Vorjahr weiterhin rückläufig. Laut einer Studie von statista sind in Deutschland bereits 81,8% der Haushalte mit einem Smartphone ausgestattet. Außerdem zeigt sich, dass im Telekommunikationsmarkt weniger Smartphones verkauft wurden und der Markt gesättigt erscheint und stagniert. Globale Beschaffungsschwierigkeiten von Komponenten, die für Neuanschaffungen und Reparaturen notwendig sind, haben ihre Ursachen weiterhin in Störungen von Logistiknetzwerken und Lieferketten. Hohe Inflationswerte und Herausforderungen im Energiesektor wirken als zusätzliche Dämpfer im Absatz neuer Geräte. Diese Auswirkungen spiegeln sich auch in einer verlängerten Nutzungsdauer von Smartphones seitens der Verbraucher wider, da gewünschte Produkte möglicherweise nicht sofort verfügbar sind bzw. Ausgaben neu priorisiert werden. Des Weiteren durchlaufen die Produkte mittlerweile mehrere Lebenszyklen wodurch wachsenden Elektroschrott und knappen Ressourcen entgegengetreten wird. Ein weiterer zu beobachtender Trend ist, dass bei Neuanschaffungen, neben der Überlegung Produkte mit höherwertigen Upgrades zu erwerben, der Nachhaltigkeitsgedanke noch stärker in den Fokus rückt. So setzen Verbraucher beim Kauf verstärkt auf Refurbished Produkte und entsprechende Versicherungen. Der Umsatz mit Refurbished-Smartphones wuchs Anfang 2023 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 um 53%. Dieses Marktumfeld verändert entsprechend die Wettbewerbssituation, auf die sich die Unternehmen einstellen müssen. Daraus ergeben sich neue Chancen auf dem Absatzmarkt, die in den nächsten Jahren zu einem Umdenken für Unternehmen und Verbraucher führen sowie Produkte und zugehörige Dienstleistungen neu gestalten und verändern werden. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 lag insbesondere auf Grund der dargestellten schwierigen Marktlage unter den Erwartungen der Geschäftsführung. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf dem Rohergebnis. RohergebnisMit 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR) ist das Rohergebnis um 613 TEUR niedriger als im Vorjahr. Die Erwartungen der Geschäftsführung für ein Rohergebnis auf Vorjahresniveau wurden daher nicht erreicht. Die Umsatzerlöse sind um 9,6 % (1.406 TEUR) auf 13,2 Mio. EUR gesunken. Wie im Vorjahr ist das Drittgeschäft nahezu gleich geblieben (0,9 Mio. EUR; Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) während das konzerninterne Geschäft einem Rückgang um 1.341 TEUR auf 12,3 Mio. EUR unterlag. Die Materialaufwendungen sind um 8,3 % (768 TEUR) auf 8,5 Mio. EUR gesunken. Ergebnis vor SteuernDas Ergebnis vor Steuern beträgt 25 TEUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR). Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Deutsche Garantie Gesellschaft mbH. Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert, der sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 338 TEUR auf 0,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (1,0 Mio. EUR) verringert hat. VorräteDie Vorräte bestehen ausschließlich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) sowie fertigten Erzeugnissen und Waren in Höhe von 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR). EigenkapitalDas Eigenkapital ist mit 0,3 Mio. EUR unverändert zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,9 % (Vorjahr: 7,2 %). Rückstellungen und VerbindlichkeitenDie Rückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) betreffen mit 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 2,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR) und resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Darlehen sowie aus der Verpflichtung zur Ergebnisabführung. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie Risiken der Gesellschaft ergeben sich grundsätzlich aus den Ertragsrisiken als Folge von Produktionseinbrüchen bei den verbundenen Unternehmen sowie den operativen Risiken der laufenden Leistungserstellung. Durch den Ausbau neu geschaffener Reparatur- und Logistikprozesse sowie einer stärkeren Fokussierung auf zusätzliche Vertriebspartnerschaften, konnte den zusätzlich durch Corona und dem Ukraine-Konflikt entstandenen Risiken entgegengewirkt werden. Risiken aus Strukturen der Vertragspartner sind insbesondere in der Konzentration der verwalteten Versicherungsbestände auf einzelne Konzernunternehmen und deren Verhandlungsmacht hinsichtlich der Reparaturentgelte begründet und können bei Verlust der Geschäftsbeziehung bzw. nicht hinreichender Durchsetzbarkeit von Plan-/Standardmargen zur Belastung des Ergebnisses führen. Daneben können Risiken aus dem allgemeinen Risiko für Ersatzteile neuer Produktgenerationen in steigenden Einkaufspreisen bestehen. Besondere Risiken für den Beschaffungsmarkt in Bezug auf Ersatzteile, Tauschgeräte und Lieferketten haben sich im Berichtsjahr nicht realisiert, können sich allerdings durch die Inflationsentwicklungen in zukünftigen höheren Preisen widerspiegeln. Diesen grundsätzlichen Risiken wurde durch eine verstärkte Überprüfung der Einkaufsstrukturen, der Preiskalkulation der Reparaturkosten wie auch des Vorratsmanagements entgegengewirkt. Darüber hinaus wird eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern der servicierten Marken immer wichtiger, um in einem zunehmend komplexer werdenden technischen Umfeld weiterhin umfänglich reparaturfähig zu sein. Organisatorische Sicherungsmaßnahmen (u. a. Not- und Ausfallkonzepte, Dokumentation von Prozessen, strikte Einhaltung des 4-Augen-Prinzips, Prozessverschlankung durch Digitalisierung, mobiles Arbeiten, Video-konferenzen) sowie die Durchführung von internen Kontrollen und Tätigkeiten der internen Revision bilden neben den implementierten Risikomanagementstrukturen die Grundlage bei der Beherrschung operativer Risiken. Optimierte Arbeitsabläufe, das mobile Arbeiten, zahlreiche Videokonferenzen und auch die Hygieneregeln sorgen unverändert unter Zuhilfenahme standardisierter Reparatur- und Logistikprozesse für einen Regelbetrieb am Standort Oberkrämer. Zum Informationsaustausch werden hierfür regelmäßige Standortinfos, Mitarbeiterinfos und entsprechende Emailverteiler genutzt. Insgesamt geht der Markt auch in 2024 von stagnierenden bzw. eventuell leicht rückläufigen Reparaturzahlen aus, was auch mit den sinkenden Verkaufszahlen der Hersteller einhergeht. Mit dem Ausbau des 5G-Netzes wird der Multiplayer-Mobile-Gaming-Markt explodieren. Auch die Streaming Dienste werden zukünftig immer stärker mobil genutzt. Der Kunde möchte sein Smartphone jederzeit nutzen können. Daher setzt die PRO REPAIR GmbH auch im Jahr 2024 auf die weitere Reduzierung der Reparaturzeiten, einen immer besser werdenden Kundenservice und eine Reparaturlösung nah am Kunden. Die Bonitäts- und Ausfallrisiken für die Gesellschaft werden durch festgelegte Abrechnungstermine für Leistungen gesichert. Im Geschäftsjahr konnten keine erhöhten Ausfallrisiken beobachtet werden. Chancen ergeben sich aus positiven Entwicklungen der genannten Faktoren. AusblickDie erwartete Unternehmensentwicklung beruht auf den Annahmen eines moderaten Wirtschaftswachstums in Europa und der Annahme einer zurückgehenden Inflation bei steigendem Zinsniveau im Euroraum. Des Weiteren geht die Gesellschaft davon aus, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten Europas und anderen Weltregionen nicht zu einer Eskalation führen, die sich auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken. Es wird in 2024 voraussichtlich zu einer Erholung der Wirtschaft kommen, sofern die internationalen Lieferketten nicht wesentlich durch die abnehmende Globalisierung gestört werden. Der Smartphone-Markt 2024 wird sich wieder im Aufwärtstrend befinden, denn auch das Smartphone selbst wird stetig weiterentwickelt. So ist neben dem Umstieg auf das 5G Netz mit größeren und randlosen Displays auch mit mehr Geräten mit eSIM zu rechnen. Weitere Verbesserungen wie beispielweise im Bereich der Akkus und der in den Geräten verbauten hochauflösenden Kameras werden ebenso zu den Entwicklungen 2024 gehören und den bestehenden Trend zum Smartphone als unverzichtbares Premiumprodukt für den Nutzer zur mobilen Steuerungszentrale seines Alltags wieder weiterführen. Das Interesse beim Kunden an einer Reparatur sowie einem entsprechenden Versicherungsschutz wird aufgrund dieser Entwicklung in Zukunft weiter bestehen. Aufgrund erfolgreich aufgesetzter Vertriebspartnerschaften sowie der sich verstärkenden Marktakzeptanz bestehender Angebote erwarten wir für die PRO REPAIR GmbH für 2024 eine Stabilisierung des Rohergebnisses auf dem Niveau des aktuellen Jahresergebnisses.
Hannover, 11. März 2024 Die Geschäftsführung Udo Buermeyer Alexander Andrä Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss 2023Maßgebende RechnungslegungsvorschriftenDer Jahresabschluss der PRO REPAIR GmbH (im Folgenden: die Gesellschaft) mit Sitz in Oberkrämer (Amtsgericht Neuruppin, HRB 11336) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die im Zusammenhang mit den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert werden, sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit ergänzende Angaben aus der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich sind, werden diese im Anhang nicht gesondert erläutert. Leerposten werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB auf. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode pro rata temporis in Anlehnung, an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen zur Anwendung. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB linear über zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. UmlaufvermögenVorräte werden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB im Rahmen einer Einzelbewertung mit den letzten Einkaufspreisen bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der Nominalwert der Forderungen wird ggf. um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen korrigiert. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der BilanzAktivaA. AnlagevermögenDie Aufgliederungen und Bewegungen der immateriellen Vermögensgegenstände, des Sachanlagevermögens und des Finanzanlagevermögens sind aus der Aufstellung über die Entwicklung der Aktivposten A. I. bis A. II. (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. PassivaA. EigenkapitalDas Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 50.000 EUR und ist vollständig eingezahlt. B. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen i.H.v. 272 TEUR (Vorjahr: 140 TEUR) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. 124 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) und Aufbewahrungsrückstellungen i.H.v. 64 TEUR (Vorjahr: 64 TEUR). C. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen und Darlehen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Garantie Gesellschaft mbH, Hannover, i.H.v. 2.223 TEUR (Vorjahr: 2.656 TEUR). Von den Verbindlichkeiten haben 2.200 TEUR (Vorjahr: 2.200 TEUR) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Sonstige AngabenOrganbezüge und SonstigesFür die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen die Angaben zum Abschlussprüferhonorar im Konzernabschluss der AEGIDIUS SE, Hannover. PersonalberichtDurchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 74 (Vorjahr: 82) Arbeitnehmer (Berechnung gemäß § 285 Nr. 7 HGB) beschäftigt, davon 58 (Vorjahr: 67) Arbeitnehmer in Vollzeit und 16 (Vorjahr: 15) Arbeitnehmer in Teilzeit. UnternehmensverbindungenMutterunternehmen ist die Deutsche Garantie Gesellschaft mbH, Hannover. Oberstes Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB ist die AEGIDIUS SE, Hannover. Der von dieser Gesellschaft aufgestellte Konzernabschluss und -lagebericht (für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen) wird im Unternehmensregister veröffentlicht. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. GeschäftsführungDer Geschäftsführung gehören folgende Personen an:
Hannover, 11. März 2024 Die Geschäftsführung Udo Buermeyer Alexander Andrä Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
(Rundungen von EUR auf TEUR können in der Summenbildung zu Abweichungen von +/- 1 TEUR führen) Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PRO REPAIR GmbH, Oberkrämer Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PRO REPAIR GmbH, Oberkrämer- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRO REPAIR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 20. März 2024 Mazars
GmbH & Co.KG
Neurath, Wirtschaftsprüfer Bonin, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss zum Jahresabschluss 2023Die Gesellschafterversammlung der PRO REPAIR GmbH hat am 21. März 2024 auf Vorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Gewinnvortrag in Höhe von 4.361,23 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Die Feststellung bzw. Billigung des Abschlusses erfolgte am 21. März 2024. |
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