Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 11336
Eingetragen
14.12.2015
Branche
Reparatur und Instandhaltung von TelekommunikationsgerätenReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen GerätenReparatur und Instandhaltung von Gebrauchsgütern a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Reparaturdienstleistungen für elektronische Geräte, insbesondere das Reparatur-Management und After-Sales-Management für Versicherungsgesellschaften durch Reparatur, Austausch von Alt- oder Neugeräten sowie die Entwicklung passender Konzepte und Tools für die Serviceabwicklung und der Handel mit Hardware- und Softwareprodukten auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Udo Gerhard Buermeyer
seit 27.1.2020
Geschäftsführer
Sven Hemmer
seit 22.1.2016
Prokura
Alexander Andrä
seit 22.1.2016
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRO REPAIR GmbH

Oberkrämer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die PRO REPAIR GmbH erbringt als Spezialist Reparaturdienstleistungen für mobile Telekommunikationsprodukte und das Reparatur-Management bzw. After-Sales-Management für Versicherungsgesellschaften, Hersteller, Fachhändler sowie insbesondere Kunden der WERTGARANTIE Group. Darüber hinaus wickelt die PRO REPAIR GmbH den Austausch von Alt- oder Neugeräten ab und entwickelt passende Konzepte und Tools für die Serviceabwicklung.

Die leistungsempfangenden verbundenen Konzerngesellschaften werden auf Basis der entstandenen Reparaturkosten zuzüglich Gewinnmarge mit den Aufwendungen nach der Inanspruchnahme von Dienstleistungen belastet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

In den vergangenen Jahren sorgten die Corona-Krise, die ökonomischen Konsequenzen des Ukraine-Krieges und weitere zahlreiche Konflikte für branchenabhängig konjunkturelle Schwankungen innerhalb der deutschen Wirtschaft. Realwirtschaft und Finanzmärkte werden weiterhin durch diese Unsicherheiten belastet und vor Herausforderungen gestellt, die unter anderem die angestrebte Transformation zu einer resilienten Wirtschaft erschweren.

Die Konjunkturentwicklung in 2023 war geprägt durch stark gestiegene Energiepreise und politischen Maßnahmen, die unter anderem der Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen dienen sollten. Gemäß GfK Konsumklima-Index liegt die Konjunkturerwartung per Ende Dezember 2023 bei -0,4 Punkten und die Einkommenserwartung ebenfalls im negativen Bereich bei -6,9 Punkten. Die Statistiken zur Konjunkturentwicklung zeigen damit zum Jahresende 2023 eine negative Aussicht auf. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland verzögert sich weiterhin, aber die Hoffnung auf eine kontinuierliche Verbesserung in 2024 bleibt erhalten.

Die langsame Regeneration der deutschen Wirtschaft in 2023 bedingte sich insbesondere durch hohe Inflationswerte von zuletzt 5,9%. Diese wirkten als zusätzliche Dämpfer für Konsumausgaben der privaten Haushalte und führten zu Kaufkraftverlusten. Vermehrte Insolvenzmeldungen größerer Unternehmen sowie die weiterhin hohen Lebenshaltungskosten förderten unter anderem die Angst vor Arbeitslosigkeit. Die Investitionen in nachhaltige Anschaffungen werden daher sehr gezielt getätigt und teilweise ausgesetzt, so dass die Investitionsbereitschaft insgesamt rückläufig ist. Diese Zurückhaltung wird durch den Rückgang des realen BIP-Wachstums von lediglich 0,3% gegenüber dem Vorjahr wiedergegeben und spiegelt das Bild einer weiterhin schwächelnden Wirtschaft wider.

Auch die weltwirtschaftlichen Wachstumsaussichten sind weiterhin getrübt. Die Risiken für die globale und vernetzte Wirtschaft haben zugenommen und prägen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren. Der in den letzten Jahren begonnene Transformationsprozess zusammen mit dem Aufbruch in eine neue Klimapolitik betrifft weiterhin viele Bereiche wie z.B. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Strukturwandel, demografischen Wandel und einhergehend damit einem Fachkräftemangel. Allerdings unterliegt der Transformationsprozess stark den politischen und außenwirtschaftlichen Einflüssen, werden durch diese zum Teil verlangsamt und bedürfen einer Neuausrichtung. Weiterhin belasten Welthandelskonflikte und kriegerische Auseinandersetzungen die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Marktentwicklung für technische Gebrauchsgüter als branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirkte die Corona-Krise als Beschleuniger des digitalen Wandels ist in 2023 zu beobachten, dass die Konsumentenbedürfnisse nach technischen Produkten gesättigt erscheinen. Der Fokus verlagert sich zu hochwertigen und nachhaltigen Produkten, die einen spürbaren Mehrwert für den Verbraucher generieren. Die Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten erhält jedoch einen Dämpfer durch die pessimistisch beurteilten Einkommensaussichten. Nicht jeder Haushalt ist in der Lage, sich die hochpreisigen nachhaltigen Anschaffungen zu leisten. Zusätzlich verunsichern die Multikrisen, die die gesellschaftlichen Diskussionen und Wahrnehmung prägen, die Verbraucher. Der private Konsum wird daher eher schwach bleiben und keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland leisten.

Darüber hinaus hat der Handel mit steigenden Kosten sowie mit einer weiterhin niedrigen Anschaffungsneigung von -8,8 Punkten laut GfK-Konsumklima Index zu kämpfen. Der Druck, neben steigenden Kosten für den Verbraucher weiterhin attraktive Produkte anbieten zu können und die Interessen der Konsumenten einzufangen ist hoch. Besonders im E-Commerce Bereich, im Fokus für die Gebrauchsgüterbeschaffung, bilden sich vier Megatrends heraus. Neben Profitabilität, Konsolidierung und künstlicher Intelligenz, wird die Ausrichtung auf ökonomische Aspekte maßgeblich die Produkte und deren Vermarktung beeinflussen. Besonders Shopping-Apps sorgen bei den Verbrauchern für ein schnelles Einkaufserlebnis. Entsprechend schreitet die Transformation zum digitalisierten Geschäft in großen Schritten voran.

Folgend bewegt sich der stationäre Handel, wie bereits in den vergangenen Jahren, in einem sehr schwierigen Umfeld und verliert zunehmend die Bereitschaft der Konsumenten, lokal einkaufen zu gehen. Der stationäre Einzelhandel kann seine Wertigkeit durch die in der Pandemie viel genutzten BOPIS ("Buy Online, Pickup in Store") Konzepte heben. Darüber hinaus kann die Entwicklung zu hybriden Standortmodellen den Konsumenten neue Einkaufserlebnisse verschaffen sowie unter anderem gezielt das Online-Shopping in der Auftragsabwicklung unterstützen.

Die weiterhin wachsende Popularität der Smart-Home-Technologie sowie die wachsende Nachfrage nach Wearables zeigen die Veränderungen in den Lebensstilen und Gewohnheiten der Verbraucher. Ergänzt wird dies von einem sich verstärkenden Trend zur mobilen Endgerätenutzung mit Premium-Features. Dabei ist die Energieeffizienz in einigen Segmenten kaufentscheidend für zahlreiche Produkte, sodass Nachhaltigkeit neben Innovationen als entscheidendes Kriterium betrachtet wird und einen Wachstumstreiber darstellt.

Der Markt der technischen Gebrauchsgüter ist ein schnell und vielfältig wachsender Markt, der durch die Fortschritte der Technologie angetrieben wird. Somit ist auch in den kommenden Jahren stetig mit Veränderungen und Anpassungen zu rechnen, in denen Unternehmen sich weiterentwickeln müssen, um den Kunden bedarfsorientierte Produkte anbieten zu können.

Der Markt für technische Konsumgüter ist nach der Hochphase während der Corona-Pandemie rückläufig. So lag der Absatz von Smartphones in Deutschland für das Jahr 2023 bei 19,5 Mio. Stück (Vorjahr: 21,9 Mio. Stück) und ist damit zum Vorjahr weiterhin rückläufig. Laut einer Studie von statista sind in Deutschland bereits 81,8% der Haushalte mit einem Smartphone ausgestattet. Außerdem zeigt sich, dass im Telekommunikationsmarkt weniger Smartphones verkauft wurden und der Markt gesättigt erscheint und stagniert.

Globale Beschaffungsschwierigkeiten von Komponenten, die für Neuanschaffungen und Reparaturen notwendig sind, haben ihre Ursachen weiterhin in Störungen von Logistiknetzwerken und Lieferketten. Hohe Inflationswerte und Herausforderungen im Energiesektor wirken als zusätzliche Dämpfer im Absatz neuer Geräte.

Diese Auswirkungen spiegeln sich auch in einer verlängerten Nutzungsdauer von Smartphones seitens der Verbraucher wider, da gewünschte Produkte möglicherweise nicht sofort verfügbar sind bzw. Ausgaben neu priorisiert werden. Des Weiteren durchlaufen die Produkte mittlerweile mehrere Lebenszyklen wodurch wachsenden Elektroschrott und knappen Ressourcen entgegengetreten wird. Ein weiterer zu beobachtender Trend ist, dass bei Neuanschaffungen, neben der Überlegung Produkte mit höherwertigen Upgrades zu erwerben, der Nachhaltigkeitsgedanke noch stärker in den Fokus rückt. So setzen Verbraucher beim Kauf verstärkt auf Refurbished Produkte und entsprechende Versicherungen. Der Umsatz mit Refurbished-Smartphones wuchs Anfang 2023 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 um 53%. Dieses Marktumfeld verändert entsprechend die Wettbewerbssituation, auf die sich die Unternehmen einstellen müssen.

Daraus ergeben sich neue Chancen auf dem Absatzmarkt, die in den nächsten Jahren zu einem Umdenken für Unternehmen und Verbraucher führen sowie Produkte und zugehörige Dienstleistungen neu gestalten und verändern werden.

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 lag insbesondere auf Grund der dargestellten schwierigen Marktlage unter den Erwartungen der Geschäftsführung.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf dem Rohergebnis.

Rohergebnis

Mit 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR) ist das Rohergebnis um 613 TEUR niedriger als im Vorjahr. Die Erwartungen der Geschäftsführung für ein Rohergebnis auf Vorjahresniveau wurden daher nicht erreicht. Die Umsatzerlöse sind um 9,6 % (1.406 TEUR) auf 13,2 Mio. EUR gesunken. Wie im Vorjahr ist das Drittgeschäft nahezu gleich geblieben (0,9 Mio. EUR; Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) während das konzerninterne Geschäft einem Rückgang um 1.341 TEUR auf 12,3 Mio. EUR unterlag. Die Materialaufwendungen sind um 8,3 % (768 TEUR) auf 8,5 Mio. EUR gesunken.

Ergebnis vor Steuern

Das Ergebnis vor Steuern beträgt 25 TEUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR). Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Deutsche Garantie Gesellschaft mbH.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert, der sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 338 TEUR auf 0,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (1,0 Mio. EUR) verringert hat.

Vorräte

Die Vorräte bestehen ausschließlich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) sowie fertigten Erzeugnissen und Waren in Höhe von 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR).

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist mit 0,3 Mio. EUR unverändert zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,9 % (Vorjahr: 7,2 %).

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) betreffen mit 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 2,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR) und resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Darlehen sowie aus der Verpflichtung zur Ergebnisabführung.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Risiken der Gesellschaft ergeben sich grundsätzlich aus den Ertragsrisiken als Folge von Produktionseinbrüchen bei den verbundenen Unternehmen sowie den operativen Risiken der laufenden Leistungserstellung. Durch den Ausbau neu geschaffener Reparatur- und Logistikprozesse sowie einer stärkeren Fokussierung auf zusätzliche Vertriebspartnerschaften, konnte den zusätzlich durch Corona und dem Ukraine-Konflikt entstandenen Risiken entgegengewirkt werden. Risiken aus Strukturen der Vertragspartner sind insbesondere in der Konzentration der verwalteten Versicherungsbestände auf einzelne Konzernunternehmen und deren Verhandlungsmacht hinsichtlich der Reparaturentgelte begründet und können bei Verlust der Geschäftsbeziehung bzw. nicht hinreichender Durchsetzbarkeit von Plan-/Standardmargen zur Belastung des Ergebnisses führen. Daneben können Risiken aus dem allgemeinen Risiko für Ersatzteile neuer Produktgenerationen in steigenden Einkaufspreisen bestehen. Besondere Risiken für den Beschaffungsmarkt in Bezug auf Ersatzteile, Tauschgeräte und Lieferketten haben sich im Berichtsjahr nicht realisiert, können sich allerdings durch die Inflationsentwicklungen in zukünftigen höheren Preisen widerspiegeln. Diesen grundsätzlichen Risiken wurde durch eine verstärkte Überprüfung der Einkaufsstrukturen, der Preiskalkulation der Reparaturkosten wie auch des Vorratsmanagements entgegengewirkt. Darüber hinaus wird eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern der servicierten Marken immer wichtiger, um in einem zunehmend komplexer werdenden technischen Umfeld weiterhin umfänglich reparaturfähig zu sein.

Organisatorische Sicherungsmaßnahmen (u. a. Not- und Ausfallkonzepte, Dokumentation von Prozessen, strikte Einhaltung des 4-Augen-Prinzips, Prozessverschlankung durch Digitalisierung, mobiles Arbeiten, Video-konferenzen) sowie die Durchführung von internen Kontrollen und Tätigkeiten der internen Revision bilden neben den implementierten Risikomanagementstrukturen die Grundlage bei der Beherrschung operativer Risiken.

Optimierte Arbeitsabläufe, das mobile Arbeiten, zahlreiche Videokonferenzen und auch die Hygieneregeln sorgen unverändert unter Zuhilfenahme standardisierter Reparatur- und Logistikprozesse für einen Regelbetrieb am Standort Oberkrämer. Zum Informationsaustausch werden hierfür regelmäßige Standortinfos, Mitarbeiterinfos und entsprechende Emailverteiler genutzt.

Insgesamt geht der Markt auch in 2024 von stagnierenden bzw. eventuell leicht rückläufigen Reparaturzahlen aus, was auch mit den sinkenden Verkaufszahlen der Hersteller einhergeht.

Mit dem Ausbau des 5G-Netzes wird der Multiplayer-Mobile-Gaming-Markt explodieren. Auch die Streaming Dienste werden zukünftig immer stärker mobil genutzt. Der Kunde möchte sein Smartphone jederzeit nutzen können.

Daher setzt die PRO REPAIR GmbH auch im Jahr 2024 auf die weitere Reduzierung der Reparaturzeiten, einen immer besser werdenden Kundenservice und eine Reparaturlösung nah am Kunden.

Die Bonitäts- und Ausfallrisiken für die Gesellschaft werden durch festgelegte Abrechnungstermine für Leistungen gesichert. Im Geschäftsjahr konnten keine erhöhten Ausfallrisiken beobachtet werden.

Chancen ergeben sich aus positiven Entwicklungen der genannten Faktoren.

Ausblick

Die erwartete Unternehmensentwicklung beruht auf den Annahmen eines moderaten Wirtschaftswachstums in Europa und der Annahme einer zurückgehenden Inflation bei steigendem Zinsniveau im Euroraum.

Des Weiteren geht die Gesellschaft davon aus, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten Europas und anderen Weltregionen nicht zu einer Eskalation führen, die sich auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken.

Es wird in 2024 voraussichtlich zu einer Erholung der Wirtschaft kommen, sofern die internationalen Lieferketten nicht wesentlich durch die abnehmende Globalisierung gestört werden.

Der Smartphone-Markt 2024 wird sich wieder im Aufwärtstrend befinden, denn auch das Smartphone selbst wird stetig weiterentwickelt. So ist neben dem Umstieg auf das 5G Netz mit größeren und randlosen Displays auch mit mehr Geräten mit eSIM zu rechnen. Weitere Verbesserungen wie beispielweise im Bereich der Akkus und der in den Geräten verbauten hochauflösenden Kameras werden ebenso zu den Entwicklungen 2024 gehören und den bestehenden Trend zum Smartphone als unverzichtbares Premiumprodukt für den Nutzer zur mobilen Steuerungszentrale seines Alltags wieder weiterführen.

Das Interesse beim Kunden an einer Reparatur sowie einem entsprechenden Versicherungsschutz wird aufgrund dieser Entwicklung in Zukunft weiter bestehen.

Aufgrund erfolgreich aufgesetzter Vertriebspartnerschaften sowie der sich verstärkenden Marktakzeptanz bestehender Angebote erwarten wir für die PRO REPAIR GmbH für 2024 eine Stabilisierung des Rohergebnisses auf dem Niveau des aktuellen Jahresergebnisses.

 

Hannover, 11. März 2024

Die Geschäftsführung

Udo Buermeyer

Alexander Andrä

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.822,00 11.013,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 675.375,00 1.013.062,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 690.197,00 1.024.075,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.547,00 317.118,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.406,88 9.823,62
Summe Sachanlagen 396.953,88 326.941,62
Summe Anlagevermögen 1.087.150,88 1.351.016,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.030.368,36 899.022,23
2. fertige Erzeugnisse und Waren 79.051,47 0,00
Summe Vorräte 1.109.419,83 899.022,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 334.074,99 298.742,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 384.639,48
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.092,32 6.136,45
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 336.167,31 689.518,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 666.457,84 571.296,36
Summe Umlaufvermögen 2.112.044,98 2.159.836,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.011,61 47.907,40
SUMME AKTIVA 3.240.207,47 3.558.761,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Bilanzgewinn 4.361,23 4.361,23
Summe Eigenkapital 254.361,23 254.361,23
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 272.194,20 140.106,55
Summe Rückstellungen 272.194,20 140.106,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 374.074,19 362.064,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.292.206,81 2.769.285,23
3. sonstige Verbindlichkeiten 47.371,04 32.943,44
- davon aus Steuern: 45.279,29 (32.201,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 751,83 (89,88)
Summe Verbindlichkeiten 2.713.652,04 3.164.293,23
SUMME PASSIVA 3.240.207,47 3.558.761,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.174.960,74 14.581.045,49
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 31.339,02 0,00
Gesamtleistung 13.206.299,76 14.581.045,49
3. sonstige betriebliche Erträge 93.992,28 99.696,94
Summe betriebliche Erträge 13.300.292,04 14.680.742,43
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.213.155,38 -5.642.318,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.278.180,68 -3.616.718,31
Summe Materialaufwand -8.491.336,06 -9.259.036,47
Rohergebnis 4.808.955,98 5.421.705,96
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.838.085,73 -2.785.613,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -599.099,43 -594.192,26
- davon für Altersversorgung: -4.224,86 (- 4.322,46)
Summe Personalaufwand -3.437.185,16 -3.379.805,40
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -444.047,16 -437.018,11
Summe Abschreibungen -444.047,16 -437.018,11
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -826.330,13 -1.141.037,66
- davon aus der Währungsumrechnung: 0,00 (- 0,68)
Summe betriebliche Aufwendungen (außer Materialaufwand) -4.707.562,45 -4.957.861,17
Betriebsergebnis 101.393,53 463.844,79
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 157,50 247,02
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -76.622,03 -10.568,81
- davon an verbundene Unternehmen: - 76.622,03 (-10.568,81)
Finanzergebnis -76.464,53 -10.321,79
10. Ergebnis nach Steuern 24.929,00 453.523,00
11. sonstige Steuern -1.929,00 -1.523,00
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -23.000,00 -452.000,00
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag aus Vorjahr 4.361,23 4.361,23
15. Bilanzgewinn 4.361,23 4.361,23

Anhang zum Jahresabschluss 2023

Maßgebende Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss der PRO REPAIR GmbH (im Folgenden: die Gesellschaft) mit Sitz in Oberkrämer (Amtsgericht Neuruppin, HRB 11336) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH- Gesetzes in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die im Zusammenhang mit den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert werden, sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit ergänzende Angaben aus der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich sind, werden diese im Anhang nicht gesondert erläutert. Leerposten werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB auf.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode pro rata temporis in Anlehnung, an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen zur Anwendung. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB linear über zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Vorräte werden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB im Rahmen einer Einzelbewertung mit den letzten Einkaufspreisen bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der Nominalwert der Forderungen wird ggf. um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen korrigiert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Aktiva

A. Anlagevermögen

Die Aufgliederungen und Bewegungen der immateriellen Vermögensgegenstände, des Sachanlagevermögens und des Finanzanlagevermögens sind aus der Aufstellung über die Entwicklung der Aktivposten A. I. bis A. II. (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Passiva

A. Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 50.000 EUR und ist vollständig eingezahlt.

B. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. 272 TEUR (Vorjahr: 140 TEUR) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. 124 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) und Aufbewahrungsrückstellungen i.H.v. 64 TEUR (Vorjahr: 64 TEUR).

C. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen und Darlehen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Garantie Gesellschaft mbH, Hannover, i.H.v. 2.223 TEUR (Vorjahr: 2.656 TEUR).

Von den Verbindlichkeiten haben 2.200 TEUR (Vorjahr: 2.200 TEUR) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Sonstige Angaben

Organbezüge und Sonstiges

Für die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen die Angaben zum Abschlussprüferhonorar im Konzernabschluss der AEGIDIUS SE, Hannover.

Personalbericht

Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 74 (Vorjahr: 82) Arbeitnehmer (Berechnung gemäß § 285 Nr. 7 HGB) beschäftigt, davon 58 (Vorjahr: 67) Arbeitnehmer in Vollzeit und 16 (Vorjahr: 15) Arbeitnehmer in Teilzeit.

Unternehmensverbindungen

Mutterunternehmen ist die Deutsche Garantie Gesellschaft mbH, Hannover. Oberstes Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB ist die AEGIDIUS SE, Hannover. Der von dieser Gesellschaft aufgestellte Konzernabschluss und -lagebericht (für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen) wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören folgende Personen an:

 

Udo Buermeyer, Hannover

Diplom-Kaufmann

 

Alexander Andrä, Unterspreewald OT Neuendorf am See

Diplom-Ingenieur

 

Hannover, 11. März 2024

Die Geschäftsführung

Udo Buermeyer

Alexander Andrä

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Aktivposten Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42 8 0 0 50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.377 0 0 0 3.377
Summe A I. 3.419 8 0 0 3.427
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614 189 80 16 739
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10 27 0 -16 21
Summe A II. 624 216 80 0 760
Insgesamt: 4.043 224 80 0 4.187
Aktivposten Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32 4 0 36
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.364 338 0 2.702
Summe A I. 2.396 342 0 2.738
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298 102 36 364
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
Summe A II. 298 102 36 364
Insgesamt: 2.694 444 36 3.102
Aktivposten Buchwerte
Vorjahr 31.12.2023
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11 14
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.013 675
Summe A I. 1.024 689
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317 375
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10 21
Summe A II. 327 396
Insgesamt: 1.351 1.085

(Rundungen von EUR auf TEUR können in der Summenbildung zu Abweichungen von +/- 1 TEUR führen)

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PRO REPAIR GmbH, Oberkrämer

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PRO REPAIR GmbH, Oberkrämer- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PRO REPAIR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen)

oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 20. März 2024

Mazars GmbH & Co.KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Neurath, Wirtschaftsprüfer

Bonin, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsbeschluss zum Jahresabschluss 2023

Die Gesellschafterversammlung der PRO REPAIR GmbH hat am 21. März 2024 auf Vorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Gewinnvortrag in Höhe von 4.361,23 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Feststellung bzw. Billigung des Abschlusses erfolgte am 21. März 2024.

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