Kurprinz GmbHLiquidiert

09603 Großschirma, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 25495
Eingetragen
16.9.2009
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Pappe, Bierglasuntersetzer, anderen Produkten aus Pappe und Papier sowie Vornahme damit zusammenhängender Handelsgeschäfte aller Art

Historie

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Management

NameRolle
Kai Michael Furler
seit 19.12.2011
Liquidator
Frank Lendowski
seit 19.12.2011
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kurprinz GmbH

Großschirma

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

31.12.2010

31.12.2009

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

145.833,32

229.166,66

II. Sachanlagen

608.809,37

754.642,69

725.789,87

954.956,53

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

636.427,24

460.604,87

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

724.029,87

1.189.804,93

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

822,79

1.361.279,90

20.690,99

1.671.100,79

Summe Aktiva

2.115.922,59

2.626.057,32



PASSIVA

31.12.2010

31.12.2009

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

1.250.000,00

1.250.000,00

II. Bilanzgewinn

-227.738,14

1.022.261,86

-125.178,28

1.124.821,72

B. Rückstellungen

85.400,00

262.500,00

C. Verbindlichkeiten

1.008.260,73

1.238.735,60

Summe Passiva

2.115.922,59

2.626.057,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Kurprinz GmbH, Großschirma, für das Geschäftsjahr 2010 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB als "kleine" Kapitalgesellschaft. Auf die Aufstellung eines Lageberichtes haben wir gemäß § 264 Abs. 1 HGB verzichtet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Fremdleistungen) bzw. unter Ansatz von Lohn-, Material- und angemessenen Gemeinkosten (Eigenleistungen), vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen werden, soweit dem tatsächlichen Wertverzehr entsprechend, zunächst nach der degressiven, später nach der linearen Abschreibungsmethode errechnet. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern erfolgt auf Basis der betriebs- oder branchenspezifischen Erfahrungen in Bezug auf die wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag 150 €, aber nicht 1.000 € übersteigen, wird nach § 6 Abs. 2a EStG n.F. ab dem 01.01.2008 ein Sammelposten gebildet. Der jeweilige Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, die dem Pflichtinhalt nach § 255 Abs. 2 Satz 2-4 HBG entsprechen. Dazu gehören die Einzelkosten und die variablen Gemeinkosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung.

Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

2. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Vorräte wurden entsprechend dem maßgeblichen Beschaffungsmarkt zum Devisengeldkurs umgerechnet.

III. Bilanzerläuterungen

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

2. Gezeichnetes Kapital

Alleinige Gesellschafterin ist unverändert zum Vorjahr die Katz GmbH & Co. KG mit Sitz in Weisenbach mit einem Kapitalanteil von € 1.250.000,00.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u.a. Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für ausstehende Lohn- und Gehaltsverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Resturlaubsverpflichtungen.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

(§ 285 Nr. 10 HGB)

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit sind:

Herr Daniel Bitton, Wiesbaden,

Geschäftsführer The Katz-Group,

Herr Kai Furler, Baden-Baden,

Vorstandsvorsitzender der Papierfabrik August Koehler AG,

Herr Werner Ruckenbrod, Forbach,

Technischer Vorstand der Papierfabrik August Koehler AG,

Herr Frank Lendowski, Offenburg, (seit 01. Januar 2011)

Vorstand Finanzen und Verwaltung der Papierfabrik August Koehler AG,

Herr Bruno O. Schwelling, Oberkirch, (bis 31. Dezember 2010)

Vorstand Finanzen und Verwaltung der Papierfabrik August Koehler AG

2. Mutterunternehmen

(§ 285 Nr. 14 HGB)

Der Jahresabschluss der Kurprinz GmbH, Großschirma, wird in den Konzernabschluss der Koehler Holding GmbH & Co. KG, Oberkirch, (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Großschirma, 31. März 2011

Kurprinz GmbH

Geschäftsführung

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30.05.2011

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