GG Modehaus Würzburg GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Schuhen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Walter seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 10.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Herrmann u. Holzner GmbHLeipheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen1. Grundlagen des UnternehmensDie Herrmann u. Holzner GmbH ist ein inhabergeführtes Einzelhandelsunternehmen mit Fokus auf dem stationären Verkauf von Schuhen, Mode und ergänzenden Sortimenten für Damen, Herren und Kinder. Das Unternehmen ist Teil der Unternehmensgruppe Herrmann Schuhe und Mode und betreibt ein kontinuierlich wachsendes Filialnetz in Süddeutschland. Die Sortimente werden markenorientiert und zielgruppenübergreifend ausgerichtet und durch qualifizierte Beratung, saisonale Verkaufsaktionen sowie Serviceangebote wie Umtauschgarantie oder Kunden-App ergänzt. Im Geschäftsjahr 2023 setzte die Gesellschaft ihre Expansionsstrategie konsequent fort und eröffnete bzw. übernahm mehrere neue Filialen. Das Netzwerk umfasst zum Jahresende elf Standorte, darunter auch spezialisierte Kids- und Shoe-Stores sowie Sport- und Outdoor-Flächen. Ziel ist es, regional präsent zu sein, lokale Märkte differenziert zu bedienen und Synergieeffekte im Einkauf, Personal und Marketing zu realisieren. 2. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDas Jahr 2023 war für den deutschen Einzelhandel von einem insgesamt schwierigen konjunkturellen Umfeld geprägt. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 %, kalenderbereinigt um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr [1]. Wesentliche Belastungsfaktoren waren: • anhaltend hohe Preise für Energie, Transport und Beschaffung, • gestiegene Zinsen infolge der EZB-Leitzinsanhebungen, die sowohl Konsum als auch Investitionen hemmten, • geringe Konsumfreude der privaten Haushalte bei gleichzeitig anhaltender Inflation, • international schwächelnde Nachfrage, insbesondere in der Exportwirtschaft. Für den Einzelhandel führten diese Bedingungen zu einer insgesamt gedrückten Verbraucherstimmung. Zwar zeigte sich der stationäre Handel nach dem Ende der pandemiebedingten Einschränkungen stabiler, jedoch blieb eine spürbare Erholung weitgehend aus. Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) verringerte sich die Kaufkraft im Jahresverlauf weiter, was zu einer stärkeren Preissensibilität der Konsumenten führte [2]. Besonders betroffen war der Onlinehandel: Der E-Commerce mit Schuhwaren verzeichnete 2023 laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) einen Umsatzrückgang von 14,1 % auf 3,91 Mrd. EUR, was auf eine Konsolidierung und eine Rückbesinnung auf stationäre Einkaufserlebnisse hindeutet [3]. Für die Herrmann u. Holzner GmbH ergab sich aus dieser Entwicklung die Chance, ihre Position im stationären Handel auszubauen und neue Kundengruppen zu erschließen - insbesondere durch persönliche Beratung, lokale Nähe und differenzierte Sortimentierung. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft1. Analyse der VermögenslageDie Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 ihre Umsatzerlöse auf 27,6 Mio. EUR steigern. Dies entspricht einem Zuwachs von 24 % gegenüber dem Vorjahr und ist insbesondere auf die Eröffnung und Übernahme neuer Filialen zurückzuführen. Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich um 6,4 Mio. EUR auf insgesamt 17,9 Mio. EUR (+55,3 %). Wesentliche Aktivposten sind: • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 6,0 Mio. EUR (33,6 % der Bilanzsumme), • Vorräte: 5,7 Mio. EUR, was einem Anstieg von 89,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, • Liquide Mittel: 1,6 Mio. EUR bzw. 8,9 % der Bilanzsumme (Rückgang um 0,4 Mio. EUR). Auf der Passivseite erhöhten sich: • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,3 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR, • Sonstige Verbindlichkeiten auf 13,1 Mio. EUR - insbesondere im Zusammenhang mit der Expansion. Das Eigenkapital wurde auf 1,8 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR), was die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens stärkt. 2. Analyse der FinanzlageDer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ging von 4,3 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR zurück. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus dem Anstieg des Vorratsvermögens und der damit verbundenen Kapitalbindung, aber auch aus saisonalen Zahlungsabflüssen im Zusammenhang mit dem Filialausbau. Das Unternehmen verfügte zum Bilanzstichtag über keine Bankverbindlichkeiten. Die bestehenden Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die laufende Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die Finanzlage der Herrmann u. Holzner GmbH ist somit als solide und risikobegrenzt zu bewerten. 3. Analyse der ErtragslageDie Gesellschaft konnte ihren Wareneinsatz im Berichtsjahr auf 82 % der Umsatzerlöse senken (Vorjahr: 85 %). Dies ist auf optimierte Einkaufsprozesse und eine verbesserte Margensteuerung zurückzuführen. Der Jahresüberschuss verringerte sich hingegen deutlich auf 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR), was in erster Linie auf die erheblichen Kosten für den Aufbau von sieben neuen Filialen zurückzuführen ist. Trotz dieser temporären Ergebnisbelastung zeigt sich die Gesellschaft mit der Entwicklung zufrieden, da damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum geschaffen wurde. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt als geordnet zu bewerten. C. Wesentliche Chancen und potenzielle RisikenDie Geschäftsführung identifiziert, analysiert und bewertet fortlaufend die wesentlichen Chancen und potenziellen Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können. Auf dieser Grundlage werden geeignete Maßnahmen zur Nutzung von Chancen sowie zur Begrenzung von Risiken definiert und umgesetzt. Im Folgenden werden die aus Sicht der Gesellschaft relevanten Chancen- und Risikofelder dargestellt: 1. Chancena. Breite Kundenbasis Schuhe und Bekleidung gehören zu den Gütern des täglichen Bedarfs. Aufgrund ihrer universellen Anwendbarkeit über sämtliche Alters- und Zielgruppen hinweg ergeben sich für die Gesellschaft kontinuierlich stabile Absatzpotenziale im stationären Handel. b. Stärkung des stationären Einzelhandels Die zunehmende Konsolidierung im Onlinehandel sowie das anhaltende Bedürfnis vieler Kundinnen und Kunden nach persönlicher Beratung eröffnen dem stationären Einzelhandel neue Chancen. Die Gesellschaft profitiert hierbei von der Möglichkeit der direkten und individuellen Kundenansprache. Insbesondere bei Schuhen und Modeartikeln legen Konsumentinnen und Konsumenten großen Wert auf Qualität, Passform und persönlichen Service. c. Markenbindung und Kundenloyalität Viele Kundinnen und Kunden zeigen eine ausgeprägte Markenpräferenz. Die Gesellschaft begegnet diesem Verhalten mit einer markenorientierten Sortimentspolitik sowie einem konsistenten Einkaufserlebnis. Dadurch wird die langfristige Kundenbindung gestärkt und die Wiederkaufswahrscheinlichkeit erhöht. d. Saisonal bedingte Absatzpotenziale Im Schuh- und Modeeinzelhandel kommt es erfahrungsgemäß zu saisonalen Nachfragespitzen, etwa zu Beginn der Frühjahr-/Sommer- bzw. Herbst-/Wintersaison. Diese Phasen bieten der Gesellschaft die Möglichkeit, durch gezielte Sortimentsanpassungen und aktionsbezogene Verkaufsmaßnahmen zusätzliche Umsätze zu generieren. e. Erweiterung des Sortiments und Serviceangebote Durch die kontinuierliche Erweiterung des Sortiments um ergänzende Modeartikel sowie durch individuelle Beratung durch geschultes Fachpersonal positioniert sich die Gesellschaft klar gegenüber dem Wettbewerb. Diese Maßnahmen tragen zur Erhöhung der Kundenfrequenz sowie zur Steigerung des durchschnittlichen Einkaufswertes bei. 2. Risikena. Schwache Konsumstimmung Ein weiterhin verhaltenes Konsumverhalten kann sich dämpfend auf die Umsatzentwicklung auswirken. Eine anhaltend geringe Kaufbereitschaft betrifft insbesondere Filialen mit geringer Kundenfrequenz oder Standorte in Regionen mit unterdurchschnittlicher Kaufkraft. b. Wettbewerbsintensität Der Schuh- und Bekleidungseinzelhandel ist durch einen hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Neben stationären Mitbewerbern stellen insbesondere Online-Plattformen eine starke Konkurrenz dar. Dies führt zu einem anhaltenden Margendruck und stellt die Gesellschaft vor die Herausforderung, sich durch Sortiment, Service und Preisgestaltung zu differenzieren. c. Saisonale Nachfrageschwankungen Trotz saisonaler Umsatzchancen bestehen Risiken in nachfrageschwachen Perioden. In diesen Zeiten kann es zu geringerer Umschlagshäufigkeit, temporären Liquiditätsengpässen und erhöhtem Planungsaufwand in der Warenbewirtschaftung kommen. d. Trendabhängigkeit des Sortiments Das Kaufverhalten im Modebereich unterliegt stark wechselnden Trends. Eine unzureichende Reaktion auf aktuelle Entwicklungen kann zu Absatzverlusten, Lagerüberhängen und erhöhtem Abschreibungsbedarf führen. Die Aktualität und Marktfähigkeit des Sortiments stellen somit einen kritischen Erfolgsfaktor dar. e. Lager- und Sortimentsrisiken Ein ineffizientes Bestandsmanagement, insbesondere bei saisonalen Waren, kann zu Überbeständen und daraus resultierenden Preisnachlässen führen. Dies wirkt sich negativ auf die Bruttomarge aus und erhöht die Kapitalbindung im Umlaufvermögen. f. Wachsende Relevanz des Online-Handels Die fortschreitende Digitalisierung und das veränderte Einkaufsverhalten zugunsten des E-Commerce erfordern Investitionen in Online-Vertriebskanäle und die Entwicklung integrierter Omnichannel-Strategien, um Marktanteile langfristig zu sichern. g. Personalgewinnung und -bindung Der strukturelle Fachkräftemangel im Einzelhandel stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Die Gewinnung und langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeitender, insbesondere im Verkauf, gestaltet sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer hohen Fluktuation schwierig. Die Gesellschaft ist bestrebt, vorhandene Marktchancen durch gezielte Maßnahmen zu nutzen und zugleich identifizierte Risiken durch eine vorausschauende Unternehmenssteuerung, kontinuierliche Sortiments- und Prozessoptimierung sowie gezielte Investitionen in Personal, Digitalisierung und Kundenbindung zu begrenzen. D. PrognoseberichtDie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben im Jahr 2024 herausfordernd. Laut Gemeinschaftsdiagnose führender Wirtschaftsinstitute wird für das BIP im Jahr 2024 lediglich ein Wachstum von 0,1 % erwartet, bei weiterhin unsicheren Preis- und Zinsentwicklungen [4]. Vor diesem Hintergrund plant die Herrmann u. Holzner GmbH konservativ, aber wachstumsorientiert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein moderates Umsatzwachstum auf rund 29 Mio. EUR erwartet. Die positive Wirkung der im Vorjahr eröffneten Filialen sollen im weiteren Jahresverlauf sukzessive zur Ergebnissteigerung beitragen. Gleichzeitig sollen durch Prozessoptimierungen in Einkauf und Logistik sowie eine intensivere Sortimentssteuerung die Kosten stabil gehalten werden. Der Jahresüberschuss soll deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Investitionen in digitale Kundenansprache, Mitarbeiterschulungen und Warenwirtschaft sind vorgesehen, ohne die Liquidität zu gefährden. Die Gesellschaft sieht sich auch 2024 gut aufgestellt, um im anspruchsvollen Einzelhandelsumfeld weiter zu wachsen. E. Sonstige AngabenIm Mai 2025 wurde das Filialnetz der Gesellschaft um einen neuen Standort in Ainring (Ortsteil Hammerau) erweitert. Der Standort ergänzt das regionale Angebot im südöstlichen Bayern. Quellenangaben[1] Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 014 vom 15.01.2024[2] Handelsverband Deutschland (HDE), Konsumbarometer Jahresbericht 2023 [3] Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), Jahresreport 2023 [4] Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute, Frühjahr 2024 - Prognosebericht der Bundesregierung
Leipheim, 02.06.2025 Sven Walter HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 89.256,82 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagespiegel zum 31.12.2023
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbH Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Im Juni und August 2023 wurden Anzahlungen für die Bestellung von Glasplatten geleistet. Im November 2023 wurde ein Insolvenzverfahren gegenüber dem Lieferanten eröffnet. Durch die Absicherung der geleisteten Anzahlungen über Bürgschaften wurden im März 2024 die Beträge in Höhe von 48.433,38 EUR bezahlt. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden nicht angesetzt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.271,00 EUR.
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsdeckungsverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.271 EUR. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Betrag der Verbindlichkeiten und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt beträgt 15.473 TEUR (Vorjahr: 9.388 TEUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR (Vorjahr 0,00 TEUR). Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Betrag in Höhe von 1.220 TEUR enthalten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegen Verbundene Unternehmen betreffen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen insgesamt in Höhe von 14.022 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen für die nächsten 7 Jahre.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Mietverträge für die angemieteten Geschäftsräume bestehen i.d.R. über langfristig abgeschlossene Verträge. Es bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von 1.241 TEUR für das Jahr 2024, sowie in Summe in Höhe von 7.094 TEUR für die nächsten 7 Jahre gegenüber fremden Dritten gem. § 285 HGB. Das Bestellobligo für verbindlich bestellte Ware zum Bilanzstichtag betrug 6.928 TEUR. Die Mietverpflichtungen i. H. v. 7.094 TEUR sowie das Bestellobligo i. H. v. 6.928 TEUR ergibt die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten i. H. v. 14.022 TEUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerordentliche Erträge Aus der Schlussabrechnung Überbrückungshilfe III sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen einmalig 79.648,93 EUR enthalten. Außergewöhnliche Aufwendungen Aus dem Bonusprogramm der neu erstellten Herrmann-APP wurde erstmalig der Wert der noch einzulösenden Punkte zum Bilanzstichtag in Höhe von 146 TEUR berücksichtigt. Steuern vom Einkommen und Ertrag Gemäß Gewerbesteuerumlagevertrag mit der GG Modehaus Würzburg GmbH wird für die GG Modehaus Würzburg GmbH eine Gewerbesteuerumlage berechnet. Diese beträgt im laufenden Geschäftsjahr 139 TEUR und wird an die Herrmann u. Holzner GmbH weitergeleitet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigen Arbeitnehmer ohne Auszubildende betrug 88,00 (VJ. 36).
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde verzichtet gem. § 286 abs. 4 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 306.316,93 EUR. Einschließlich des Gewinnvortrages ergibt sich ein Bilanzgewinn von 1.726.701,89 EUR. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Leipheim, 15.05.2025 gez. Sven Walter sonstige Berichtsbestandteile
gez. Sven Walter, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Herrmann u. Holzner GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Herrmann u. Holzner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Herrmann u. Holzner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte im Vorjahr in Höhe von 3.021 TEUR konnte aufgrund des Mengengerüstes der Inventuraufnahme nicht mit hinreichender Sicherheit nachgeprüft werden, da Teile der Ware nicht aufgenommen wurden und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine Sicherheit über den tatsächlich vorhandenen Warenbestand gewinnen konnten. Da die Vorräte zu Beginn des vorhergehenden Geschäftsjahres in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, konnten wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des vorhergehenden Geschäftsjahres ausgewiesenen Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht für das vorherige am 31.12. endende Geschäftsjahr 2022 wurde entsprechend modifiziert. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31.12. endenden Geschäftsjahr 2023 ist aufgrund der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss des Jahres 2022 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert. Da dieser Sachverhalt auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht des Berichtzeitraums modifiziert. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Nördlingen, 05.06.2025 Düll
& Partner mbB
gez. Christian Düll, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Einzelhandel mit Schuhen
Herstellung von Prüfmaschinen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen