Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 29667
Eingetragen
22.5.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Waren, insbesondere Handel mit Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge sowie Zubehörteilen; Erbringung von Servicedienstleistungen, insbesondere Beschaffung und Lagerung von Serviceund Ersatzteilen für Fahrzeuge sowie die Logistik im Zusammenhang mit der Beschaffung, Lagerung und Vertrieb von Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge; Produktion von Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge; Erwerb, Besitz, Verwaltung und Verwertung von Beteiligungen an inund ausländischen Gesellschaften; Koordination der Aktivitäten der Beteiligungsgesellschaften; alle sonstigen mit der Erreichung des Gesellschaftszwecks verbundenen Nebentätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Kleinschmidt
seit 27.2.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

TL Services GmbH

Wuppertal

(vormals: München)

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz
zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490.718,50 613.175,50
II. Sachanlagen 15.671,50 16.660,50
  506.390,00 629.836,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 4.462.295,00 3.911.622,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.954.423,73 2.585.802,07
(davon gegen verbundene Unternehmen € 2.852.910,63; Vorjahr € 1.436.499,54)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.209.296,15 375.211,29
  9.626.014,88 6.872.636,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.640,00 18.094,57
  10.139.044,88 7.520.566,76

Passiva

   
  31.12.2018 31.12.2017
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.050.000,00 1.050.000,00
II. Kapitalrücklage 2.100.000,00 2.100.000,00
III. Bilanzverlust -1.082.466,11 -1.110.397,99
  2.067.533,89 2.039.602,01
B. Rückstellungen 457.925,00 278.150,00
C. Verbindlichkeiten    
(davon gegenüber verbundene Unternehmen € 5.759.421,99; Vorjahr € 4.502.544,95)    
(davon aus Steuern € 29.637,24; Vorjahr € 14.464,41)    
  7.613.585,99 5.202.814,75
  10.139.044,88 7.520.566,76

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

2018 2017
1. Rohergebnis 2.681.307,43 1.813.253,24
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -838.341,94 -679.674,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -145.353,15 -125.104,13
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -93.441,01 -101.210,97
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.489.490,37 -1.026.490,94
  114.680,96 -119.227,65
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 206,50 440,50
(davon von verbundenen Unternehmen € 206,50; Vorjahr € 440,50)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.259,78 -60.977,80
(davon an verbundene Unternehmen € 86.255,00; Vorjahr € 52.411,00)    
7. Ergebnis nach Ertragsteuern 28.627,68 -179.764,95
8. Sonstige Steuern -695,80 -774,98
9. Jahresüberschuss 27.931,88 -180.539,93
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr (Vorjahr Gewinnvortrag) -1.110.397,99 -929.858,06
11. Bilanzgewinn -1.082.466,11 -1.110.397,99

Anhang
für das Geschäftsjahr 2018

Die Gesellschaft firmiert unter "TL Services GmbH" mit Sitz in Wuppertal und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal in Abteilung B unter der Nummer 29667 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften in §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB erstellt.

Von der Möglichkeit der größenabhängigen Erleichterungen für diese Kapitalgesellschaft sowie der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz, bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-Prinzip).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen.

Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Im Jahr des Zu- oder Abgangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden entsprechend dem steuerlichen Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG in vollem Umfang im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Bei den Vorräten sind die Handelswaren zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert aktiviert. Die Vornahme von Wertberichtigungen war nicht erforderlich.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet, soweit sich nicht aufgrund von abgeschlossenen Währungskurssicherungsgeschäften eine abweichende Bewertung ergibt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter auf den Seiten 4 und 5.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen und Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 77 (Vorjahr T€ 294).

Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.050.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

In den sonstigen Rückstellungen werden als wesentliche Posten Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von insgesamt T€ 44 (Vorjahr T€ 17), Jahresabschlusskosten in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 27) sowie ausstehende Eingangsrechnungen und Bonusgutschriften von T€ 230 (Vorjahr T€ 355) ausgewiesen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen - wie im Vorjahr - keine gegenüber den Gesellschaftern.

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 1.863.585,99 (Vorjahr € 702.814,75) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren lagen in Höhe von € 5.000.000,00 (Vorjahr € 4.500.000,00) vor.

Sonstige Angaben

Muttergesellschaft der Gesellschaft ist die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft, Wiehl, die auch den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Miet- und Leasingverträge über Grundstücksteile und diverse bewegliche Ausstattungsgegenstände mit jährlichen Aufwendungen von derzeit T€ 236 (Vorjahr T€ 202).

Als Geschäftsführer ist bestellt:

 

Herr Frank Kleinschmidt, Kaufmann,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 10 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr 10).

Entwicklung des Anlagevermögens
im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 31.12.2017 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 762.090,70 58.987,00 208.581,28 612.496,42
  762.090,70 58.987,00 208.581,28 612.496,42
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.425,44 10.401,01 52.429,23 37.397,22
  79.425,44 10.401,01 52.429,23 37.397,22
  841.516,14 69.388,01 261.010,51 649.893,64
kumulierte Abschreibungen
Stand 31.12.2017 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.915,20 84.501,00 111.638,28 121.777,92
  148.915,20 84.501,00 111.638,28 121.777,92
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.764,94 8.940,01 49.979,23 21.725,72
  62.764,94 8.940,01 49.979,23 21.725,72
  211.680,14 93.441,01 161.617,51 143.503,64
Restbuchwerte
Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490.718,50 613.175,50
  490.718,50 613.175,50
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.671,50 16.660,50
  15.671,50 16.660,50
  506.390,00 629.836,00

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt, vor den Bilanzverlust von € 1.082.466,11 - bestehend aus dem Jahresüberschuss von € 27.931,88 und dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr von € 1.110.379,99 - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wuppertal, im Februar 2019

Der Geschäftsführer

Frank Kleinschmidt

Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeiner Teil

Gegenstand der TL Services GmbH (TLS) ist der Handel mit Waren, insbesondere der Handel mit Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge sowie Zubehörteilen und die Erbringung von Servicedienstleistungen, insbesondere die Beschaffung und Lagerung von Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge sowie die Logistik im Zusammenhang mit der Beschaffung, Lagerung und der Vertrieb von Service- und Ersatzteilen für Fahrzeuge.

Die TLS ist ein Tochterunternehmen der BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft, Wiehl, und ist für die Beschaffung und Sortimentierung innerhalb der BPW Aftermarket Group verantwortlich. Die Aftermarket Group ist in 25 Ländern in Europa tätig. Die TLS bedient sich ausschließlich bei namhaften O.E. Herstellern, die qualitativ hochwertige Produkte liefern.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Betrachtet man die Entwicklung des Marktes der TLS, so erlebten wir in 2018 weitere Zusammenschlüsse im Handelsbereich und weiterhin Bestrebungen der Fahrzeughersteller, sich Anteile am IAM (Independent Aftermarket) zu sichern. Auch O.E. Teilehersteller greifen aktiv durch Zukäufe oder Sortimentserweiterung im Bereich Handelsware in den Aftermarkt ein. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

In der folgenden Übersicht sind die einzelnen Posten der Bilanz nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten in zusammengefasster Form und im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresbeträgen dargestellt:

Vermögens- und Kapitalstruktur

31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
AKTIVA            
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 506   630   -124 -19,7
  506 5,0 630 8,4 -124 -19,7
Umlaufvermögen            
Vorräte 4.462   3.912   +550 +14,1
Forderungen 3.955   2.585   +1.370 +53,0
Liquide Mittel 1.209   375   +834 +222,4
Rechnungsabgrenzungsposten 7   18   -11 -61,1
  9.633 95,0 6.890 91,6 +2.743 +39,8
  10.139 100,0 7.520 100,0 +2.619 +34,8
PASSIVA            
Eigenkapital            
Gezeichnetes Kapital 1.050   1.050   +0 +0,0
Kapitalrücklage 2.100   2.100   +0 +0,0
Bilanzverlust -1.082   -1.110   +28 -2,5
  2.068 20,4 2.040 27,1 +28 +1,4
Fremdkapital            
Rückstellungen 458   278   +180 +64,7
Übrige Verbindlichkeiten 7.613   5.202   +2.411 +46,3
  8.071 79,6 5.480 72,9 +2.591 +47,3
  10.139 100,0 7.520 100,0 +2.619 +34,8

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen verringerte sich im Berichtsjahr abschreibungsbedingt (T€ 93) sowie aufgrund von Anlagenabgängen (T€ 100) auf 5,0 % (Vorjahr 8,4 %). Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 69 entfielen auf EDV-Software und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen erhöhte sich entsprechend um 3,4 %-Punkte auf 95,0 %. Das Umlaufvermögen ist in seiner Zusammensetzung unverändert gegenüber dem Vorjahr. Den größten Posten innerhalb des Umlaufvermögens stellt nach wie vor das Vorratsvermögen dar.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresergebnisses um T€ 28 auf insgesamt T€ 2.068. Aufgrund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote von bislang 27,1 % um 6,7 %-Punkte auf 20,4 %. Entsprechend erhöhte sich die Fremdkapitalquote von 72,9 % im Vorjahr auf nun 79,6 % zum Bilanzstichtag.

2. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag in Form von Bankguthaben betrug T€ 1.209 gegenüber T€ 375 im Vorjahr. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist nach wie vor gut. Die liquiden Mittel II. Grades, bestehend aus Bankguthaben und kurzfristigen Forderungen, belaufen sich auf 222,8 % der kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten (Vorjahr: 303,9 %).

3. Ertragslage

Zur Veranschaulichung der Entwicklung der Ertragslage wurden die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengestellt und das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres mit dem Vorjahr verglichen:

2018 2017 Ergebnisauswirkung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 2.681 1.813 +868 +47,9
Personalaufwand -984 -805 -179 +22,2
Abschreibungen -93 -101 +8 -7,9
Übrige betriebliche Aufwendungen -1.489 -1.026 -463 +45,1
Sonstige Steuern -1 -1 +0 +0,0
Betriebsaufwendungen -2.567 -1.933 -634 +32,8
Betriebsergebnis 114 -120 +234 -195,0
Finanzergebnis -86 -60 -26 +43,3
Jahresüberschuss 28 -180 +208 -115,6

Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 868 auf T€ 2.681 verbessert werden. Bei Betriebsaufwendungen von T€ 2.567 verbleibt ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern von T€ 114, das um T€ 234 über dem des Vorjahres lag.

Das Finanzergebnis von T€ -86 betrifft ausschließlich Zinsen für Darlehensverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Nach Abzug des negativen Finanzergebnisses verbleibt für das Geschäftsjahr 2018 ein Jahresüberschuss von T€ 28 gegenüber einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr von T€ 180.

IV. Risiken und Chancen sowie Ausblick über die künftigen Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2018 war für TLS ein erfolgreiches. Der Umsatz wurde um mehr als 30 % gesteigert. Der größte Hebel war die Sortimentsentwicklung. Die TLS hat in Tiefe und Breite des Sortimentes investiert und zusätzlich neue Lieferanten ins Portfolio aufgenommen. Dies ist und bleibt die Kernaufgabe innerhalb der BPW Aftermarket Group. Die TLS beliefert ausschließlich Tochterunternehmen innerhalb der BPW Gruppe. Diese wiederum sind auf der Handelsseite in ihren Märkten tätig. Insofern kann TLS auch von konjunkturellen Schwankungen auf der Absatzseite betroffen sein. Bisher konnten diese Schwankungen durch die bereits genannten Sortimentserweiterung aufgefangen werden.

Auch in 2019 besteht die Strategie darin, Einkaufsvolumen über die TLS zu bündeln und eine klare Sortimentsstrategie für die BPW Aftermarket Group zu entwickeln. Hier bestehen insbesondere die Chancen, vom Wachstum der gesamten BPW Aftermarket-Group zu profitieren.

V. Sonstige Angaben

Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung bestehen nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben.

 

Wuppertal, den 28. Februar 2019

Der Geschäftsführer

Frank Kleinschmidt

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TL Services GmbH, Wuppertal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TL Services GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TL Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 1. März 2019

SJS Schwieren Jansen Scherer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schwieren, Wirtschaftsprüfer

Jansen, Wirtschaftsprüfer

Zusätzliche Angabe

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 4. April 2019 festgestellt. Der Bilanzverlust wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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