Godwood GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Christoph Hußmann seit 27.3.2024 | Prokura |
Peter Backes seit 29.7.2019 | Prokura |
Tobias Gottwald seit 17.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Promostore GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Promostore GmbH hat sich auf die Herstellung und den Verkauf von Werbeartikeln spezialisiert. Das Geschäftsmodell basiert darauf, hochwertige Werbeartikel zu entwickeln und zu produzieren, die von Unternehmen und Organisationen zur Verbesserung ihrer Marketingstrategien eingesetzt werden können. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Werbeartikeln an. Das Sortiment beinhaltet günstige Streuwerbeartikel, Merchandisingprodukte, On-Pack-Werbeartikel und Premium-Marken-Artikeln. Produkte wie Kugelschreiber, Tassen, USB-Sticks, Taschen, Regenschirme, Schlüsselanhänger und vieles mehr. Kunden können ihre Werbeartikel mit ihrem Logo oder Slogan bedrucken lassen, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Das Unternehmen betreibt einen Online-Shop, über den Kunden ihre Werbeartikel einfach auswählen und bestellen können. Hierbei legt das Unternehmen viel Wert auf eine einfache und intuitive Bedienung der Webseite sowie auf einen schnellen und zuverlässigen Versandprozess. Des Weiteren bietet der Online-Shop eine personalisierte Beratung bei Fragen rund um das individuelle Werbeartikel-Design. Promostore GmbH beliefert Kunden sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern. Durch eine effiziente Logistik und enge Kooperation mit Lieferanten und Kunden, ist das Unternehmen in der Lage, hochwertige Produkte bei gleichzeitig kostenoptimierten Preisen anzubieten. Die Coronapandemie hat zu deutlichen Umsatzrückgängen geführt, weil ganze Brachen wie Hotel- und Gastronomie, Veranstaltungen und Messen in den Jahren 2020 und 2021 vollständig zum Erliegen kamen und auch 2022 nicht auf das Vor-Corona-Niveau angewachsen sind. Dieser Situation wurde mit Kosteneinsparungen und einem internen Changeprozess begegnet. Die Situation wurde als Chance begriffen, interne Prozesse weiterzuentwickeln und neue IT-Systeme einzubinden. Der Auswahlprozess für ein neues ERP-System mit integrierter Finanzbuchhaltung wurde abgeschlossen und in die Projektphase hinein gestartet. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Promostore GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Verkauf, Einkauf, Projektentwicklung, Produktion und Verwaltung. Rechtliche Struktur Hauptsitz der Promostore GmbH ist Essen. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung in Deutschland Europa und vor allem Deutschland scheinen sich in einer Dauer-Krise zu befinden. Die Energiepreise drücken - trotz leichtem Rückgang - nach wie vor auf den Konsum und weitere Krisenherde in der Welt sorgen für Verunsicherung. Daher wundert es nicht, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr war. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland kamen erschwerend hinzu. Die Entwicklung verlief dabei in den einzelnen Wirtschaftsbereichen jedoch sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging - insbesondere wegen einer sehr viel niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung - deutlich um 2,0 % zurück. Energieintensive Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie waren erneut deutlich rückläufig. Das Baugewerbe erzielte nur ein Plus von 0,2 %, weil neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen auf die Nachfrage drückten. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. In den meisten Dienstleistungsbereichen wurde die wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausgeweitet und stützten damit die Wirtschaft im Jahr 2023. Dieser Anstieg fiel jedoch schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % (preisbereinigt). Die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging um -1,0 % (preisbereinigt) zurück. Ursache hierfür waren im Wesentlichen der Rückgang bei Groß- und Einzelhandel, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Der private Konsum ging in 2023 um 0,8 % (preisbereinigt) gegenüber dem Vorjahr zurück und entfernte sich erneut vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies wird vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückgeführt. Die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken um -6,2 % (preisbereinigt). Der Staat reduzierte im Jahr 2023 darüber hinaus erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben (1,7 %; preisbereinigt). 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Marktvolumen der sog. Werbewirtschaft wuchs im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 1,5 % auf rund 48,79 Mrd. Euro. Die medienbasierten Investitionen in Werbung stiegen um rund 2,2 % auf 36,98 Mrd. Euro (2022: 36,18 Mrd. Euro). Nach einem Rückgang der Netto-Werbeeinnahmen der Medien in 2022 konnten nunmehr deren Nettoerlöse um 0,7 Prozent zulegen. Dagegen sanken die Erlöse durch weitere Arten von kommerzieller Kommunikation um 0,8 Prozent. Die Werbeartikelbranche, als ein Teil der Werbewirtschaft, erlebte in 2023 insgesamt ein positives Geschäftsjahr. Nach den schwierigen Pandemiejahren, die die Branche schwer getroffen hatten, klettern die Umsätze 2022 und 2023 jeweils leicht. Trotzdem gelingt es der Branche scheinbar nicht, das Vorkrisenniveau zu erreichen. Die Gründe hierfür vermutet man vor allem in dem aktuell schwierigen Umfeld. Die allgemeine Unsicherheit, in Verbindung mit der schlechten konjunkturellen Entwicklung wirken sich zusätzlich hemmend auf die Umsätze der Branche aus. Die Energiekrise sorgt außerdem für eine Verteuerung in allen Lebensbereichen. So stiegen auch die Erzeugerpreise für Werbeartikel im Zuge der Energiekrise deutlich, was deren Absatz zusätzlich ausbremst. Die Pandemie hat außerdem die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Ein großer Teil der Zusammenkünfte, die früher persönlich stattfanden, hat sich in virtuelle Räume verlagert. Das Geschäftsreiseaufkommen ist zwar - ähnlich wie bei den Werbeartikeln - im Erholungsmodus, kommt aber bislang nicht an frühere Zeiten heran. Bei Messen, die 2023 mit 11,4 Mio. Besuchern das Ergebnis aus 2019 bereits überbieten konnten läuft es dagegen besser. Fazit: Das aktuelle positive Ergebnis der Werbeartikelbranche reicht nicht aus, um das Vorkrisenniveau von 2019 abzubilden. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass in den Umsätzen der Branche die Preissteigerungen der letzten Jahre bereits enthalten sind. Im Bereich der physischen Werbemittel blieben in 2023 weiterhin die Klassiker wie bedruckte Kugelschreiber, Tassen, Schlüsselanhänger und T-Shirts beliebt. Hinzu kamen in den letzten Jahren - um zumindest einige zu nennen - Artikel wie Baumwoll-Taschen, Trinkflaschen, Sonnenbrillen und Handy-Halterungen. Unternehmen nutzten diese Artikel als Werbegeschenke und Streuartikel, um ihre Markenbotschaft zu verbreiten. 3. Wettbewerbssituation / Marktstellung Der Werbemittelmarkt ist geprägt von einer stark ausgebildeten Wettbewerbssituation. Die Branche steht im Zeichen der Digitalisierung. Prozesse und Abläufe müssen automatisiert werden, damit man der Entwicklung des Marktes gerecht werden kann. Hier hat die Gesellschaft eine exponierte Marktstellung durch ihre jahrelange E-Commerce-Positionierung. III. Darstellung, Analyse und Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft 1. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Anbieter von Werbeartikeln ist die Promostore GmbH vorwiegend in Deutschland und innerhalb der europäischen Union tätig. Das Berichtsjahr 2023 war für die Promostore mit einigen Veränderungen verbunden. Optimierte Prozesse und neue verantwortliche Personen im Unternehmen haben dafür gesorgt, dass das Unternehmen für die Veränderungen am Markt noch besser gerüstet ist als bisher. Im Bereich Online-Shop und ERP-System tätigte das Unternehmen weitere Investitionen, um die Marktposition zu sichern. Das herausfordernde Marktumfeld prägte auch im Geschäftsjahr 2023 den Geschäftsverlauf. 2. Ertragslage
Das Rohergebnis erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 1.200 und lag damit um 17,29 % über dem Vorjahreswert. Damit hat die Promostore den Rückgang des Vorjahres aufgeholt. Im Vergleich zu der branchenweiten Entwicklung einer minimalen Erholung, bewegt sich die Gesellschaft in 2023 deutlich über dem Branchendurchschnitt. In Anbetracht der noch immer verhaltenen Nachfrage im Bereich der Werbemittel sowie der wirtschaftlichen Unsicherheiten bewerten wir die Umsatzentwicklung insgesamt als positiv. Aufgrund eines weiterhin aktiven Vertriebs und gezielter Kundenansprache konnte das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden. 3. Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Weiterhin wird von dem Großteil der Kunden per Vorkasse bestellt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ +4.998 (Vorjahr: T€ -1.666). Aufgrund der hohen Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen ohne weiteres finanziert und Zahlungen an Geschäftspartner bedient werden. Aus der Investitionstätigkeit resultierten Mittelabflüsse von nur T€ -415. Die Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft wurden zum größten Teil für Darlehenstilgungen verwendet, was zu Mittelabflüssen aus der Finanzierungstätigkeit (T€ -3.563) führte; der Rest sorgte für eine Erhöhung der vorhandenen liquiden Mittel um T€ 1.020 auf nun T€ 1.762. 4. Vermögenslage
Der Buchwert des Anlagevermögens ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 185 höher. Dies resultierte insbesondere aus den Investitionen in immaterielles Vermögensgegenstände (davon Anzahlungen in Höhe von T€ 174), sowie Investitionen in andere Anlagen, Betriebs- und geschäftsausstattung, die die vorgenommenen Abschreibungen deutlich übertrafen. Der Barmittelbestand ist im Wesentlichen aufgrund des positiven Cash-Flows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um T€ 1.345 angewachsen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.237 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Neukunden wurden primär mit Vorkasse beliefert. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 4.592 und ist aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags identisch zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöht sich aufgrund eines Rückgangs der Bilanzsumme und liegt nun bei 53,4 %, was deutlich über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche liegt. Die Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 1.372 verringert, die Rückstellungen um T€ 172 erhöht. Unsere Geschäftsbetrieb hat sich im Jahr 2023 trotz weiterhin bestehender multipler Krisen stabilisiert und hat sich im - vor allem im Vergleich zum Branchendurchschnitt - überdurchschnittlich entwickelt. IV. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts 1. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als noch gut ein. Unsere Umsatzentwicklung hat sich weiterhin stabilisiert. Das Unternehmen hat vor dem Hintergrund des nach wie vor schwierigen Umfeldes ein deutlich positives Ergebnis erzielt. Die erwartete Marktstabilisierung hat sich damit gefestigt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses liegt eine positive Umsatzrendite in Höhe von +5,8 % vor (Vorjahr negativ). Beim Vergleich mit 2022 müssen jedoch einige Besonderheiten des Vorjahres berücksichtigt werden. Die Umstellung des Buchführungssystems in Verbindung mit der Einführung eines ERP-Systems verursachte hohe Kosten und einen enormen Personaleinsatz. Im Personalbereich hat es in dessen Folge eine Anzahl von nicht vorhersehbaren Veränderungen gegeben. Der Rohertrag hat sich von T€ 6.941 in 2022 auf T€ 8.141 (+17,29 %) verbessert, was auf die Folgen und Ergebnisse der vorgenommenen Einsparungen zurückzuführen ist. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Gut ausgebildete, erfahrene und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg. Ihre Leistungen, ihre Fähigkeiten und ihr engagierter Einsatz tragen erheblich dazu bei, dass wir in unseren Märkten positiv wahrgenommen werden. Großes Plus des Unternehmen ist seine Bekanntheit am Markt und sein bestehender Kundenstamm. Außerdem ist in einem Markt von kleiner werdenden Margen die Ausrichtung hin zu mehr digitalen und automatischen Prozessen im Unternehmen mittelfristig ein weiterer relevanter Faktor der Leistungsfähigkeit. V. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken künftiger Entwicklung (Prognose-, Chancen- und Risikobericht) 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Prognosebericht) Die Promostore GmbH ist ein erfahrener Werbemittelhändler in einem Markt, der europaweit, bedingt durch die Coronapandemie, grundsätzlich rückläufig ist. Auch in den vergangenen Jahren hat die Promostore GmbH kontinuierlich Prozesse und Systeme umfassend verbessert. Weitere technische Optimierungen des ERP-Systems und des Online-Shops wurden konsequent fortgesetzt. Damit ist das Unternehmen gut aufgestellt, um zukünftige Chancen im Werbemittelmarkt wahrzunehmen. Allerdings lassen die Auswirkungen der zunehmend angespannten weltpolitischen Lage und die anhaltend schwache Konjunktur in Europa eine abschließende Bewertung derzeit nicht zu. Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt sich der Werbemittelmarkt stagnierend; zurückgestellte Projekte konnten teilweise durch neue Projekte kompensiert werden. Aufgrund der sehr schwachen Konjunktur im Berichtsjahr 2024 reduzierten sich der Umsatz und dementsprechend auch das Ergebnis des Geschäftsjahres. Diese Abschwächung resultiert vor allem aus einem vorsichtigen Bestellverhalten der Kunden. Für das Berichtsjahr 2025 erwartet die Gesellschaft aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Schwäche eine Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf Vorjahresniveau. Dennoch hält die Gesellschaft weiterhin an ihrer offensiven Investitionsstrategie sowie an weiteren Prozessoptimierungen fest, um sich bei einer nachhaltigen Marktbelebung erneut profitabel zu positionieren. Die Geschäftsführung erwartet trotz des schwierigen Umfelds mittelfristig weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, gestützt auf die bereits getroffenen Modernisierungsmaßnahmen und eine allmähliche Erholung des Werbemittelmarkts. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) a. Allgemeine Aussagen Einzelrisiken aus Abhängigkeiten von Herstellern, weder im Inland noch im Ausland, bestehen derzeit nicht. Aufgrund der globalen Transport- und Logistiksituation können jedoch Risiken bezüglich der Lieferfähigkeit und Lieferzeiten bei Produkten aus dem Ausland auftreten. Ein wesentliches Risiko für die zukünftige Entwicklung liegt in möglichen negativen Auswirkungen der weltpolitischen Entwicklungen infolge zunehmender Handelsstreitigkeiten. Der Markt für Werbeartikel reagiert besonders sensibel auf ungünstige gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, da Marketing- und Werbemaßnahmen in konjunkturellen Schwächephasen überproportional stark reduziert werden. Weitere unkalkulierbare Risiken können ebenfalls extern in den Markt getragen werden. Dazu zählen insbesondere plötzliche Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen sowohl auf dem deutschen Markt als auch auf internationalen Märkten. Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden regelmäßig bewertet und sind entsprechend in den vorliegenden Bericht sowie in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt diese Risiken als überschaubar ein und geht aktuell nicht davon aus, dass sie einen nennenswert negativen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Als Anbieter von Werbeartikeln agiert die Promostore GmbH in einem europaweit umkämpften Wettbewerbsumfeld. Besondere Chancen sieht das Unternehmen in seinen Aktivitäten im Ausland. Die Expansion erfolgt hierbei primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen, verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln sowie in Märkte mit vergleichsweise hohem Potenzial. Auch zukünftig wird die Promostore GmbH diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion konsequent fortführen und bestehende Marktchancen entschlossen nutzen. Neben der Internationalisierung bleiben die Perspektiven im etablierten deutschen Markt weiterhin attraktiv. Parallel zu den im Berichtsjahr sowie in den Jahren 2023 und 2024 fortgesetzten organisatorischen Veränderungsmaßnahmen werden diese expansiven Vorhaben vorbereitet. Einige Change-Projekte wurden 2024 erfolgreich fortgeführt oder abgeschlossen; weitere Maßnahmen folgen sukzessive mit Augenmaß. Die damit verbundenen finanziellen und personellen Belastungen werden bewusst über mehrere Jahre verteilt, um die Unternehmensstabilität langfristig sicherzustellen. Nach Einschätzung der Geschäftsführung haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken, mit Ausnahme der genannten Besonderheiten, gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Unternehmensentwicklung bleiben nach Einschätzung der Geschäftsführung insgesamt positiv. Somit ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht erkennbar. b. Angaben zu Risikomanagementzielen und -methoden Es besteht ein der Größe des Unternehmens angepasstes und angemessenes Risikomanagementsystem. Durch monatliche Reportings und einem monatlichen Vorjahresvergleich können negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Dies wird ergänzt durch eine tägliche Liquiditätsüberwachung sowie ein persönliches Kostencontrolling. Möglichst hohe Variabilität in den betrieblichen Aufwendungen sorgt dafür, dass kurzfristigen Umsatzschwankungen ohne sofortige Sondermaßnahmen begegnet werden kann. Die Zusammenarbeit mit solventen Kunden sowie die grundsätzliche Vereinbarung von Vorauszahlungen, sowie der Unterhalt eines angemessenen Debitorenmanagements, sorgen für ein geringes Ausfallrisiko von Forderungen, so dass die Promostore GmbH - im Unternehmensverbund der Gesellschafterin - auf eine solide Liquiditätslage zurückgreifen kann. c. Angaben zu bestandsgefährdenden Risiken Derzeit sieht die Geschäftsführung weder Einzelrisiken noch allgemeine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden. Eine Erläuterung der Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erübrigt sich damit.
Essen, den 10. April 2025 Tobias Gottwald, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie gemäß den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen begrenzter Nutzungsdauer erfolgt linear über eine Dauer von 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung von Sachanlagen begrenzter Nutzungsdauern erfolgt linear über eine Dauer von 3 bis 15 Jahren. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitraum darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtugen abzudecken. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 509.969,86 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 748.124,43
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen 57 TEUR für Urlaubsrückstellungen (Vorjahr: 75 TEUR), 54 TEUR für sonstige Personalkosten (z.B. geleistete Überstunden; Vorjahr: 23 TEUR), 57 TEUR für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (Vorjahr: 51 TEUR), 3 TEUR Beiträge an die Unfallversicherung (Vorjahr: 3 TEUR) und 11 TEUR für die Schwerbehindertenabgabe (Vorjahr: 13 TEUR) sowie 159 TEUR für nachlaufende Kosten (z.B. Nebenkostenabrechnungen; Vorjahr: 0 TEUR). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.658.333,79 (Vorjahr: EUR 5.030.265,63). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 2.028.276,13 (Vorjahr: EUR 2.538.376,24). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige Angaben Zum Abschlussstichtag 31.12.2023 bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten weitere wesentliche sonstige Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von rd. TEUR 1.756, wovon allein rd. TEUR 1.727 auf die Mietverträge für die Objekte "Tenderweg 1 und 10", "Am Lichtogen 4" und "Zur Schmiede 5" entfallen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurden 77 Arbeitnehmer (Vorjahr 88) beschäftigt, davon 75 Angestellte (Vorjahr 86) und 2 leitende Angestellte (Vorjahr 2). die Berechnung der Arbeitnehmerzahl erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Jörg Bittorf (einzelvertretungsberechtigt) wurde mit Eintragung am 17.07.2023 im Handelsregister als Geschäftsführer abberufen. Herr Tobias Gottwald ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von Besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ergeben. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Essen, den 14.04.2025 gez. Herr Tobias Gottwald Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Promostore GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Promostore GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Promostore GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Nach unserer Beurteilung vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Krefeld, den 11.04.2025 Dr. Michael Dreist, Wirtschaftsprüfer Der vorstehende Bestätigungsvermerk wurde für die ungekürzte Fassung erteilt. |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen