EnBW WindInvest Management GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Jens Radl seit 26.10.2017 | Geschäftsführer |
Thorsten Ernst Koch seit 26.10.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EnBW Wind Onshore 2 GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016A. Bilanz der EnBW Wind Onshore 2 GmbH, Stuttgart, zum 31. Dezember 2016
B. Gewinn- und Verlustrechnung der EnBW Wind Onshore 2 GmbH, Stuttgart, vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
C. AnhangC.I. Allgemeine GrundlagenDie EnBW Wind Onshore 2 GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. HRB 19709). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB unter Berücksichtigung der Änderungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des GmbHG, des EnWG und des Gesellschaftsvertrags erstellt und in Euro (€) ausgewiesen. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW AG), wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, des Weiteren besteht mit der EnBW AG ein Organschaftsverhältnis bezüglich der Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer sowie Umsatzsteuer. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der EnBW AG im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EnBW AG einbezogen, der entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Der Konzernabschluss der EnBW AG wird entsprechend § 315a Abs. 1 HGB zu den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. C.II. Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Sachanlagen werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den amtlichen AfA-Tabellen und unter Berücksichtigung konzerninterner Richtlinien abgeschrieben. Es wird ein linear verlaufender Werteverzehr zu Grunde gelegt. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis). Für geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG wird aufgrund der untergeordneten Bedeutung aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben wurde. Stilllegungskosten für den späteren Rückbau werden über die Nutzungszeit der Anlagen ratierlich angesammelt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C.III. Erläuterungen zur Bilanz(1) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen Forderungen aus ausstehender Marktprämie enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber der EnBW Offshore Service GmbH im Zusammenhang mit dem Betriebsführungsvertrag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Körperschaft-steuerguthaben von 13 T€ (Vorjahr 25 T€), das über mehrere Jahre ausbezahlt wird. (2) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 2.556 T€ (Vorjahr: 2.556 T€) ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin zum Bilanzstichtag ist die EnBW AG. (3) Sonderposten Der Sonderposten in Höhe von 7 T€ (Vorjahr: 7 T€) enthält einen Kapitalzuschuss für die Windkraftanlage 1 Dabergotz. (4) sonstige Rückstellungen
Die Erhöhung der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen ergibt sich aus der ratierlichen Ansammlung und dem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Abzinsungszinssatz der deutschen Bundesbank. Die übrigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und andere ausstehende Rechnungen (9 T€; Vorjahr 99 T€). (5) Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um ein Darlehen von der Gesellschafterin EnBW AG für die Finanzierung des Kaufes von PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, die im Jahr 2014 an die EnBW Wind Onshore 2 GmbH angewachsen ist. Des Weitern beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen den Saldo aus dem konzerninternen Cash-Pooling mit der EnBW AG, welches den kurzfristigen Finanzbedarf deckt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen haben 14.537 T€ eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 12.000 T€ eine Restlaufzeit über fünf Jahren. C.IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(6) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus der Einspeisung der beiden Windparks Neuruppin und Görike-Söllenthin. (7) Sonstige betriebliche Erträge Im Wesentlichen ergeben sich die sonstigen betrieblichen Erträge aus der Weiterverrechnung von Aufwendungen im Rahmen des Betriebsführungsvertrages mit der EnBW Offshore Service GmbH. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 7 T€ (Vorjahr 21 T€), die sich aus der Differenz zwischen dem abgegrenzten Stromaufwand zum Jahresabschluss 2015 und dem tatsächlichen Stromaufwand für das Jahr 2015 ergeben. (8) Materialaufwendungen
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen Kosten für die Betriebsführung und die Bildung der Stilllegungsrückstellungen. (9) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den übrigen Aufwendungen des Jahres 2015 sind im Wesentlichen Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von 34 T€, sowie Aufwendungen für die Betriebsführung des UW Vehlin in Höhe von 21 T€ enthalten. Bei den weiterbelasteten Aufwendungen (81T€) handelt es sich um Rechnungen von Dritten, die an die Wind Onshore 2 berechnet worden sind und nicht wie im Rahmen des Betriebsführungsvertrages vereinbart an die der EnBW Offshore Service GmbH. (10) Finanzergebnis
Bei den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen handelt es sich um periodenfremde Erträge in Höhe von 1,3 T€ (Vorjahr 0 T€) aus der CashPooling-Finanzierung mit der EnBW AG. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen betreffen Zinsen für das Darlehen, Avalprovisionen sowie Zinsen für die Cash-Pooling-Verbindlichkeiten. Die Zinsen aus der Aufzinsung betreffen die Rückbauverpflichtungen. (11) Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand (periodenfremd) resultiert aus der Gewerbesteuer 2014 der zwischenzeitlich auf die Gesellschaft angewachsenen Windfarm Neuruppin GmbH & Co. KG. C.V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 10.636 T€, die sich wie folgt zusammensetzen: Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Betriebsführungsvertrag mit der EnBW Offshore Service GmbH: 10.412 T€ Sonstiges Bestellobligo: 224 T€ Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB liegen nicht vor. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG)Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen sowie assoziierten Unternehmen, wenn sie aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, gesondert auszuweisen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden folgende wesentliche Geschäfte durchgeführt: Im Rahmen des mit der EnBW Offshore Service GmbH (EOS) geschlossenen Instandhaltungs- und Betriebsführungsvertrages, übernimmt die EOS für die EnBW Wind Onshore 2 GmbH die Funktionen Rechnungswesen und Steuern, Einkauf und Logistik, Informationsverarbeitung, Recht und Versicherungen und Gebäudemanagement. Die Leistungen werden anhand eines detaillierten Leistungsverzeichnisses mittels konzerneinheitlicher Verrechnungspreise abgerechnet. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Angaben zu den Organen Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten in 2016 keine Vergütung von der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2016 wurden von der Gesellschaft keine Vorschüsse und Kredite an die Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Eckert, Malsch EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Leiter Erzeugung Betrieb Dirk Güsewell, Tamm EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung Dr. Georgios Stamatelopoulos, Stuttgart EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Leiter Erzeugung Betrieb Stuttgart, den 26. Juli 2017 Die Geschäftsführung Dr. Wolfgang Eckert Dirk Güsewell Dr. Georgios Stamatelopoulos Feststellung JahresabschlussDie Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26.10.2017. |
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