Dialog Travel GmbH
Selbe AdresseReiseveranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Kemper seit 25.1.2022 | Prokura |
David Rönker seit 25.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bistum Münster | 93.32% |
Bischöflicher Stuhl, Münster | 4.68% |
Römisch-Katholische Kirche im Oldenburgischen Teil der Diözese Münster | 2.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dialog Medien Verwaltungsgesellschaft mbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Dialog Medien Verwaltungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Münster und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Münster, Reg. Nr. HRB 4780. Zum 30. Juni 2023 wurden die operativen Geschäftszweige der Gesellschaft auf drei Tochtergesellschaften übertragen. Insofern ist ein Jahresvergleich der Geschäftsjahre 2023 zu 2022 nicht sinnvoll möglich. Der Jahresabschluss der Dialog Medien Verwaltungsgesellschaft mbH, Münster, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die bezüglich der abnutzbaren Sachanlagen um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert werden. Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 (ohne Umsatzsteuer) werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagennachweis in die Abgänge einbezogen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit Nominalbeträgen unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. Rückstellungen für Pensionen wurden im Vorjahr auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens für die Pensionsverpflichtungen gebildet, die nach dem 31. Dezember 1986 entstanden sind. Diese Verpflichtungen sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 entfallen. Die Verpflichtungen wurden bis zum Vorjahr anhand des allgemein anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Der Bewertung lagen die folgenden weiteren Parameter zugrunde:
Bei der Ermittlung der Höhe der Pensionsverpflichtungen wurde der Durchschnittzinssatz der Deutschen Bundesbank für einen Zeitraum von 10 Geschäftsjahren verwendet. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB betrug im Vorjahr TEUR 2; aufgrund des Entfalls der Verpflichtung im Geschäftsjahr, entfällt auch ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Bilanzstichtag. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen. Verbindlichkeiten sind mit Erfüllungsbeträgen angesetzt. Der Ansatz der passiven latenten Steuern erfolgt unter Berücksichtigung des zutreffenden Steuersatzes und der erforderlichen Auflösung im Zeitablauf. Die Wahlrechte nach § 274 Absatz 1 Sätze 2 und 3 HGB wurden nicht in Anspruch genommen. III. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter, bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser Kurs angesetzt. Unter dem Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten werden ausländische Kassen und Banken geführt, die auf Fremdwährungen lauten. Von den Verbindlichkeiten haben EUR 3.062.180,90 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.847.436,60 sind durch eine Patronatserklärung des Bischöflichen Stuhls zu Münster besichert. IV. Sonstige Angaben Kirchliche Zusatzversorgungskasse Einem Teil der Arbeitnehmer der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2020 auf 6,0 % (Vorjahr 6,0 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt EUR 136.174,33. Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgte ursprünglich in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Nach Zusammenlegung der bisher getrennten Abrechnungsverbände S und P der Pflichtversicherung mit Wirkung zum 1. Januar 2020 sind zur Angleichung der Kapitaldeckung der beiden Abrechnungsverbände für einen Zeitraum von voraussichtlich 7 Jahren bis zum Jahr 2026 von den Beteiligten zusätzlich zu den Regelbeiträgen Angleichungsbeiträge zu leisten, die von der KZVK unter Berücksichtigung des im Rahmen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 ermittelten Angleichungsbedarfs jährlich neu festgesetzt werden. Im Berichtsjahr 2023 beläuft sich der von der Gesellschaft zu leistende Angleichungsbeitrag auf EUR 2.431,47. Die dann jeweils noch verbleibende von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwertdifferenz als Bemessungsgrundlage für den Angleichungsbeitrag aus der ursprünglichen Zugehörigkeit zu dem Abrechnungsverband S beläuft sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt EUR 41.783,00. Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dargestellten Barwertdifferenz resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresabschluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine Rückstellung für diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde. Anzahl Mitarbeiter Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren 23 Mitarbeiter beschäftigt (durchschnittliche Kopfzahl).
Münster, den 15. November 2024 David Rönker, Geschäftsführer In der Gesellschafterversammlung vom 2. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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