Stavermann GmbH
Ruller Straße 2, 49134 Wallenhorst, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Ulrich seit 7.2.2022 | Prokura |
Timo Vocke seit 7.2.2022 | Prokura |
Johannes Vocke seit 15.6.2006 | Geschäftsführer |
Stefan Ludwig seit 15.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.30% | |
| 33.30% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stavermann GmbHWallenhorstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Stavermann GmbH, WallenhorstI. GESCHÄFTSVERLAUF UND GESCHÄFTSERGEBNIS 2023 - DARSTELLUNG UND ANALYSE I.1 Grundlagen des Unternehmens Die Stavermann GmbH ist ein traditionsreiches Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich Kommunal- und Gartentechnik mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1875 zurückreicht. Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Sortiment an Maschinen und Geräten für Grünflächenpflege sowie Reinigungs-, Kommunal- und Golfplatztechnik. Der Vertrieb dieser Produkte wird durch einen umfassenden After-Sales-Service ergänzt, der Ersatzteile, Reparaturen sowie Miet- und Leihgeräte umfasst. Die Filiale in Georgsmarienhütte führt zudem ein Sortiment an Zweirädern. I.1.2 Steuerungssystem Die Geschäftsführung liegt bei zwei operativ tätigen Geschäftsführern, die die strategischen Ziele sowie das operative Geschäft der Filialen verantworten. Grundlage der Steuerung ist insbesondere ein regelmäßiges Reporting durch die Filialleitungen. I.2 Wirtschaftsbericht I.2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von geopolitischen Unsicherheiten, hoher Inflation, gestiegenen Zinsen sowie Herausforderungen in den Lieferketten. Trotz dieser Rahmenbedingungen blieb die Nachfrage in der Gartentechnikbranche weitgehend stabil. Der Garten als Rückzugsort behielt seine hohe Relevanz, insbesondere im Privatkundensegment. Im gewerblichen Bereich trugen Auftragspolster und kommunale Investitionen zur positiven Entwicklung bei. (Quelle: Branchenverband Garten- und Kommunaltechnik, Jahresbericht 2023) I.2.2 Geschäftsverlauf Zum 1. August 2023 wurde der Kommunaltechnik-Spezialist A + R in Hollenstedt in das Unternehmen integriert. Der Gesamtumsatz der Stavermann GmbH konnte im Jahr 2023 erneut gesteigert werden und erreichte 37,5 Mio. EUR (Vorjahr: 35,7 Mio. EUR). Der Höchstwert in unserer Firmengeschichte. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch stabile Umsätze im Privatkundenbereich sowie eine weiterhin positive Entwicklung im Kommunalsektor getragen. Der Wert des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen betrug 16,2 Mio. EUR (Vorjahr: 13,3 Mio. EUR). Das hohe Lager resultierte aus verzögerten und verspäteten Lieferungen der Hauptlieferanten und der Betriebsübernahme Hollenstedt. Der Materialaufwand erhöhte sich auf 25,0 Mio. EUR (Vorjahr: 23,8 Mio. EUR), was auf gestiegene Umsätze zurückzuführen ist. Der Personalaufwand belief sich auf 8,0 Mio. EUR (Vorjahr: 7,5 Mio. EUR), was sowohl auf Lohnsteigerungen als auch auf Neueinstellungen zurückzuführen ist. Im Zuge der Betriebsübernahme Hollenstedt wurden auch zusätzliche Mitarbeitende übernommen. Das Jahresergebnis entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 lediglich zu einer "schwarzen Null" nach 0,5 Mio. € im Vorjahr. Seit 2010 zahlt die Stavermann GmbH Miete für betrieblich genutzten Grundbesitz an das der Stavermann GmbH nahestehende Unternehmen Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst. Neben der kapitalmäßig nicht beteiligten Komplementärin sind die Gesellschafter der Stavermann GmbH als alleinige Kommanditisten an der Imosta GmbH & Co. KG beteiligt. Die Imosta GmbH & Co. KG weist für das Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis aus, sodass sich - bei konsolidierter Betrachtung der beiden Gesellschaften - ein positives Gesamtergebnis ergibt. Im Einklang mit den Prognosen des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 konnte der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden. Die im Lagebericht geäußerten Erwartungen hinsichtlich steigender Umsätze im Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft sowie das avisierte deutliche Wachstum im Segment der Kommunalmaschinen haben sich erfüllt. Demgegenüber entwickelten sich die Umsätze in den Bereichen Gartengeräte und Fahrräder wie erwartet rückläufig. Das Jahresergebnis entwickelte sich - wie geplant - deutlich unterhalb des Vorjahreswerts. I.2.3 Lage des Unternehmens Ertragslage Der Rohertrag lag im Jahr 2023 aufgrund gestiegener Umsatzwerte bei 12,5 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR), wurde jedoch durch einen deutlich höheren Betriebsaufwand, hier insbesondere deutlich gestiegene Personalkosten sowie ein verschlechtertes Finanzergebnis belastet. Die Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr bei 0,3 Mio. EUR und sind damit auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen deutlich auf 4,2 Mio. EUR (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR), unter anderem infolge höherer Energie- und Logistikkosten und der Betriebsübernahme Hollenstedt. Das Finanzergebnis verschlechterte sich deutlich. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen auf 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR), was insbesondere auf das deutlich gestiegene Zinsniveau und hohe Lagerbestände zurückzuführen ist. Die Margen konnten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich auf 20,1 Mio. EUR (Vorjahr: 16,4 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Vorratsvermögens zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen signifikant auf 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: 6,0 Mio EUR). Auch die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich deutlich auf 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 17,0 % (Vorjahr: 21,4 %), bedingt durch das geringe Jahresergebnis und den überproportionalen Anstieg der Bilanzsumme. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2024 3,4 Mio. EUR nach 3,5 Mio. EUR im Vorjahr. Die Liquiditätslage blieb dennoch stabil. Der Cash Flow (bestehend aus Jahresergebnis zuzüglich der Abschreibungen für Abnutzung) beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 276 (Vorjahr: T€ 811). Wir waren jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. I.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wichtige Steuerungsgrößen wie Umsatz, Rohertrag und Ergebnis vor Steuern wurden kontinuierlich überwacht. Trotz des geringen Jahresüberschusses zeigt sich das Unternehmen insgesamt stabil in einem herausfordernden Marktumfeld. I.2.5 Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Stavermann GmbH war im Geschäftsjahr 2023 trotz erschwerter Rahmenbedingungen solide. Das Unternehmen konnte Umsatzwachstum erzielen und seine Position am Markt behaupten. II. PROGNOSEBERICHT UND CHANCEN-/RISIKOBERICHT II.1 Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 war für die Stavermann GmbH erneut von einer positiven Umsatzentwicklung geprägt. Die Umsätze übertrafen das hohe Niveau des Vorjahres, was die solide Marktposition des Unternehmens unterstreicht. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte das Geschäft stabil fortgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 zeigen sich jedoch deutliche wirtschaftliche Herausforderungen. Zwar stabilisierten sich die Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres, allerdings wurde das Unternehmen mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert. Besonders ins Gewicht fielen gestiegene Zinsen, höhere Energiekosten sowie stark steigende Personalkosten. Auch der Rohertrag liegt unter den Erwartungen. Diese Faktoren belasteten die Ertragslage erheblich, sodass für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich negativer Jahresfehlbetrag und somit ein stark gesunkenes Jahresergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 zu verzeichnen ist. Im vierten Quartal 2024 wurden bereits umfassende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung eingeleitet. Diese beinhalten unter anderem: • eine gezielte Erhöhung des Rohertrags durch Optimierung der Preis- und Einkaufsstrategie, • Prozessoptimierungen zur Produktivitätssteigerung in den Werkstätten, • sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Lagerbestände, um die Kapitalbindung und Zinslast zu senken. Dank einer soliden Eigenkapitalbasis wurde die weitere Finanzierung des operativen Geschäfts durch die Banken mit ausreichend hohen Kreditlinien unterstützt. Für das Geschäftsjahr 2025 plant die Stavermann GmbH eine Anpassung der Personalstruktur, um den gestiegenen Personalkosten entgegenzuwirken. Gleichzeitig werden die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung konsequent fortgeführt. Schwerpunkte liegen dabei auf: • der Optimierung von Werkstattprozessen, • einer gezielten Anpassung der Preisstrategie zur Rohertragssteigerung, • und einer anhaltenden Reduktion des Lagerbestands zur Verbesserung der Liquidität. Im Jahr 2025 darf unser Unternehmen auf 150 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Dieses besondere Jubiläum ist für uns Anlass, sowohl die Vergangenheit zu würdigen als auch mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Die Planung sieht für 2025 eine Stabilisierung des Umsatzniveaus sowie eine Rückkehr in die Gewinnzone vor. Die strategischen Initiativen sollen die Profitabilität nachhaltig stärken und das Unternehmen langfristig wirtschaftlich stabil aufstellen. Die Geschäftsführung bleibt ihrem Ziel verpflichtet, die Stavermann GmbH sicher durch diese Marktphase zu steuern und langfristig zukunftsfähig auszurichten. Dabei gehen wir davon aus, dass sich das operative Geschäft weiter stabilisiert und mittelfristig an die Ergebnisse der Jahre 2021 und 2022 anknüpfen kann. II.2 Chancen- und Risikobericht II.2.1 Risikobericht Wesentliche Risiken ergeben sich aus Wetterextremen, geopolitischen Unsicherheiten, Preissteigerungen, zunehmendem Fachkräftemangel, Lieferengpässen, Zins- und Energiekosten sowie einem intensiven Wettbewerbsumfeld. Die Lagerhaltung belastet die Ertragslage durch steigende Zinsaufwendungen. Ein Risiko besteht zudem in der weiteren Verfügbarkeit bestehender Kreditlinien, deren Fortführung an das Erreichen gesetzter Ziele gekoppelt ist. Dem begegnet das Unternehmen mit Qualität, Innovationskraft, intensiver Ausbildung des eigenen Nachwuchses und strategischen Partnerschaften mit führenden Lieferanten unserer Branche. II.2.2 Chancenbericht Innovative Produkte und Services im Bereich After-Sales, Digitalisierung sowie moderne Marketingmaßnahmen bieten langfristige Wachstumschancen. Die Standortübernahmen sind abgeschlossen und bieten zusätzliche Potenziale in Einkauf und Vertrieb. III. RISIKOBERICHT ZU FINANZINSTRUMENTEN Die Gesellschaft arbeitet mit klassischen Finanzinstrumenten wie Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Forderungsausfälle sind selten. Ein straffes Debitorenmanagement sowie langjährige Kundenbeziehungen minimieren das Risiko. Verbindlichkeiten werden unter Nutzung von Skonti beglichen. Das Risikomanagement verfolgt eine konservative Politik zur Sicherung der Unternehmensliquidität. IV. FILIALSYSTEM Die Stavermann GmbH betreibt neben dem Stammbetrieb in Wallenhorst aktuell 10 Niederlassungen: in Georgsmarienhütte, Melle, Emsdetten, Werther, Lohne, Bad Zwischenahn, Bremen, Hollenstedt sowie zwei Standorte in Münster. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Stavermann GmbH, Ruller Str. 2, 49134 WallenhorstI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma "Stavermann GmbH" hat ihren Sitz in Wallenhorst. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 19360 eingetragen. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften erstellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach Maßgabe der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 HGB für die Bilanz und des § 275 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) in der Fassung des BilRUG aufgestellt worden. Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr waren nicht vorzunehmen. Der Anhang ist nach den Grundsätzen der §§ 284 ff. HGB erstellt worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 280.000,00 EUR resultiert aus der Übernahme des Standortes Hollenstedt im Geschäftsjahr 2023. Bei dem erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Dies spiegelt die Erwartung wider, dass die langjährigen Kundenbeziehungen des übernommenen Standortes über diesen Zeitraum mindestens weiter bestehen werden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen wurden planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Dabei werden in der Regel folgende Nutzungsdauern angewendet:
Gebraucht erworbene bewegliche Anlagegegenstände werden verkürzt abgeschrieben. Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Handelswaren wurden zu Einstandspreisen bewertet. Auf überalterte oder schwer verwertbare Bestände wurden Abschläge vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten angesetzt worden. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 19.482,23 EUR wurden in Ausübung des Wahlrechtes gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von dem Posten der Vorräte abgesetzt ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % aktivisch abgesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nominalwerten bzw. Anschaffungskosten aktiviert. Die Bewertung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag sind. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit(PUC)-Verfahren berechnet und gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften unterliegt in jedem Geschäftsjahr der sich aus der Anpassung des Durchschnittsbildungszeitraums (vergangene sieben Geschäftsjahre) zur Feststellung der maßgeblichen Abzinsungssätze ergebende Differenzbetrag einer Ausschüttungssperre. Zum 31. Dezember 2023 handelt es sich um einen Betrag in Höhe von 940,00 EUR. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Darüber hinaus wurde eine Rentenanpassungsrate von 0,00 % in der Rechnung verwendet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 43.910,00 EUR (Vorjahr 18.920,00 EUR). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt : (Vorjahreswerte in Klammern)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.972.369,43 EUR (Volksbank) sind durch Forderungsabtretungen und durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft (3.300.000,00 EUR) der Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst, besichert. Weiterhin sind Verbindlichkeiten in Höhe von 2.870.270,15 EUR (Sparkasse Osnabrück) durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft (2.000.000,00 EUR) der Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst, besichert. Bei Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten bestanden Eigentumsvorbehalte im geschäftsüblichen Rahmen. Weitere Sicherheiten wurden nicht gegeben. In der Position "sonstige Verbindlichkeiten" sind 1.279.702,25 EUR (Vorjahr: 618.159,53 EUR) Steuerverbindlichkeiten, 2.421,71 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Johannes Vocke) in Höhe von 111.952,14 EUR (Vorjahr: 122.1889,34 EUR) enthalten. Zum 31. Dezember 2023 wurde eine Steuerentlastung (latente Steuern) ermittelt. Auf eine Aktivierung wurde nach § 274 HGB verzichtet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 5.253.345,08 EUR. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft bis zum Betrag von 3.000.000,00 EUR für die Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst, zu Gunsten der Volksbank Osnabrück e.G. übernommen. Die Bürgschaft ist zeitlich nicht begrenzt. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in dem von der Imosta GmbH & Co. KG angemieteten Gebäude. Die jährlichen Mietaufwendungen betragen 312.000,00 EUR. Die Gesellschaft hat eine weitere selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 2.000.000,00 EUR für die Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst, zu Gunsten der Sparkasse Osnabrück übernommen. Die Bürgschaft dient zur Sicherung von Darlehen, die für den Neubau der Niederlassung in Georgsmarienhütte aufgenommen wurden. Die jährlichen Mietaufwendungen betragen 204.000,00 EUR. Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie des Zahlungsverhaltens der Imosta GmbH & Co. KG, Wallenhorst, nicht gerechnet. Organe der Gesellschaft: Geschäftsführung: Industriekaufmann Stefan Ludwig, Wallenhorst "Landmaschinenmechaniker Johannes Vocke, Hagen a.T.W." Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:
Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 2.906,98 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. VI. Nachtragsbericht Die Stavermann GmbH hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Verlust abgeschlossen. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht in Abschnitt II.1 Prognosebericht.
Wallenhorst, 16.05.2025 Stavermann GmbH Stefan Ludwig Johannes Vocke Anlagenspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Wallenhorst, 16.05.2025 gez Stefan Ludwig Johannes Vocke Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stavermann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stavermann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stavermann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, 19. Mai 2025 HBBN
Audit AG
gez. F. Kaulbach, Wirtschaftsprüfer gez. Th. Laute, Wirtschaftsprüfer |
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