Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 26043
Eingetragen
19.8.2015
Branche
Fernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenVerlegen von ComputerspielenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
die Entwicklung und Produktion von Medien für Unterhaltungs-, Bildungs-und alle sonstigen Zwecke in jeder Form bzw. mit jeglichem Inhalt und deren nationaler und internationaler Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Ullmann
seit 11.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
R+B Verlagsbeteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

R+B Verlagsbeteiligungsgesellschaft mbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ullmann Medien GmbH

Rheinbreitbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.926,00 1
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.100,00 61
57.026,00 (62)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.838.902,20 3.999
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 48
2. Übrige 4.176.778,55 5.387
4.176.778,55 (5.435)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.363.634,95 3.031
14.379.315,70 (12.465)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.110,73 6
14.442.452,43 12.533

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500
II. Bilanzgewinn 6.778.759,46 8.144
7.278.759,46 (8.644)
B. Rückstellungen 1.650.120,14 1.841
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.165.308,18 133
2. Übrige 2.348.264,65 1.915
5.513.572,83 (2.048)
14.442.452,43 12.533

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für den Zeitraum vom 1.1.2023 bis 31.12.2023

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 6.674.314,92 5.182
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.621.355,98 -1.400
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -328.434,72 -279
- davon für Altersversorgung: € 3.693,37 (Vorjahr: T€ 4) -1.949.790,70 (-1.679)
3. Abschreibungen
a) auf imaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -19.327,83 -24
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -64.414,17 0
-83.742,00 (-24)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.725.854,95 -1.949
- davon aus Währungsumrechnung: € 21.171,74 (Vorjahr: T€ 54)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 58.994,44 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.234,00 4
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.809,14 -17
davon Zinsen an verbundene Unternehmen € 2.922,35 (Vorjahr: T€ 5)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -835.825,25 -225
9. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 2.134.521,32 1.292
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.144.238,14 6.852
11. Gewinnausschüttung für das Vorjahr -3.500.000,00 0
12. Bilanzgewinn 6.778.759,46 8.144

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Ullmann Medien GmbH mit Sitz in Rheinbreitbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der Registernummer HRB 26043, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbHG zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat von den Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 HGB bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden grundsätzlich beibehalten.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Dabei wurde eine Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren zugrunde gelegt.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei den linearen, planmäßigen Abschreibungen wurde von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis elf Jahren ausgegangen.

Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungspreis von bis zu € 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter behandelt und im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wird teilweise in Anspruch genommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet bereits geleistete Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Das Gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Bei auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten erfolgt die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Der Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) beinhaltet abgegrenzte Zahlungen, die Aufwand der Folgejahre darstellen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht geleistet.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 745 zuzüglich Umsatzsteuer, die auf Mietverhältnisse (T€ 67 zuzüglich Umsatzsteuer) und weitere Verpflichtungen aus Rahmenverträgen mit Lieferanten (T€ 678 zuzüglich Umsatzsteuer) entfallen. Die Mietverträge sowie die Rahmenverträge mit Lieferanten haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 bzw. 1. Januar 2027. Die Leasingverträge haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.

Angabe zu Arbeitnehmern

Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 24 angestellte Arbeitnehmer.

Angaben zu der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angaben zu den von der Geschäftsführung im Berichtsjahr bezogenen Gesamtbezügen im Sinne des § 285 Nr. 9 a) HGB macht die Gesellschaft von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Geschäftsführer: Florian Ullmann, Kaufmann, Bonn.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die für die Ullmann Medien GmbH von besonderer Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage der Gesellschaft führen würden.

 

Rheinbreitbach, den 4. November 2024

gez. Florian Ullmann

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.260,00 11.907,32 24.167,32
II. Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.719,00 1.771,51 117.490,51
127.979,00 13.678,83 141.657,83
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023 Zugänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.914,00 4.327,32 15.241,32 8.926,00 1.346,00
II. Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.390,00 15.000,51 69.390,51 48.100,00 61.329,00
65.304,00 19.327,83 84.631,83 57.026,00 62.675,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zur Geschäftstätigkeit

Das seit der Aufnahme des operativen Geschäftes der Ullmann Medien GmbH im Jahr 2016 ausgeübte Aktionsgeschäft mit verschiedenen Medienartikeln ist im Wesentlichen auf Discountunternehmen ausgerichtet und beinhaltet die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb für diesen Kundenkreis mit Frequenzartikeln wie Bücher, Buchkombinationsartikel und Kalender.

Im Discountbereich konzipiert Ullmann an Markt- und Kundenbedürfnissen orientierte Produktideen für Aktionswaren. Aktionsgeschäft bedeutet den Abverkauf von massenmarktfähigen Produkten in hoher Stückzahl im Wesentlichen über Filialsysteme der Lebensmittel- und Drogerie-Discounter sowie Textilketten in einem zeitlich limitierten Verkaufszeitraum. Die Belieferung der Kunden des Discountbereiches erfolgt ausschließlich auftragsbezogen, das heißt, die Produkte werden für eine spezifische Aktion des Handelskunden entwickelt, hergestellt und geliefert. Die mit dem Aktionsgeschäft verbundene Auflage führt in der Regel zu einem außerordentlich guten Preis-Leistungsverhältnis, was die Gesellschaft auch in die Lage versetzt, Markenprodukte und inhaltlich qualitativ hochwertige No-Name-Produkte abzusetzen.

B. Wirtschaftsbericht

Die Gesamtwirtschaft stand in 2023 unter dem Einfluss multipler Krisen, wie z.B. des anhaltenden Ukraine-Kriegs, der Energiepreiskrise sowie zum Jahresende des wieder verschärften Nahost-Konfliktes. Gleichzeitig bedingt der Klimawandel ein Umdenken, das die Unternehmen vor großen Herausforderungen stellt, ressourcenschonend zu wirtschaften und gleichzeitig die Profitabilität zu wahren. Die Inflation ist zwar nicht mehr ganz so stark gestiegen, aber die Preise bleiben auf einem hohen Niveau, was sich auf die Wirtschaft und die Konsumentenstimmung auswirkt. Das Bruttoinlandsprodukt ist preisbereinigt um 0,3 % gesunken 1 , aber die Reallöhne sind um durchschnittlich 0,1 % gestiegen 2. Das Konsumklima hat sich im Vergleich zu 2022 daher verbessert, ist jedoch immer noch deutlich negativ 3. Der Einzelhandelsumsatz sank in 2023 um 3,3 % 4. Der Umsatz mit Büchern ist mit EUR 9,7 Mrd. 5 um ca. 2,8 % gestiegen.

C. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 und Lage der Gesellschaft

1. Geschäftsverlauf

Als Lieferant von Medienartikeln an Unternehmen der Discount-Sparte ist die eigene Geschäftsentwicklung abhängig von den Geschäftsentwicklungen der belieferten Discount-Filialisten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich die Gesellschaft trotz der vielen Krisen deutlich besser entwickelt als geplant. Die Planzahlen betreffend der finanziellen Leistungsindikatoren wurden deutlich überschritten.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr von T€ 1.531 um T€ 1.384 auf T€ 2.915 gestiegen. Das Jahresergebnis 2023 beträgt T€ 2.135 und ist um T€ 843 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung des Rohertrages (T€ 1.493), der überwiegend aus der Erhöhung der Umsatzerlöse (T€ 578) sowie der Verminderung des Wareneinsatzes (T€ 704) resultiert. Der Personalaufwand ist um T€ 271 gestiegen, die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere im Bereich Kosten der Warenabgabe um T€ 223 gesunken.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/_inhalt.html
3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_041_45212.html#:~:text=WIESBADEN%20- %20Der%20Einzelhandel%20in%20Deutschland, erwirtschaftet%20als%20im%20Jahr%202022.
5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/195369/umfrage/umsaetze-im-deutschen-buchhandel-seit-2007/#:~: text=Im%20Jahr%202023%20wurden%20im,mehr%20als%20vier%20Milliarden%20Euro.

2. Vermögenslage

Die zusammengefassten Bilanzen der Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigen folgende Struktur der Vermögenslage:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ TE T€
Aktiva
Anlagevermögen 57 62 -5
Umlaufvermögen
Vorräte 3.839 3.999 -160
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.845 5.033 -1.188
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 48 -48
Sonstige Vermögensgegenstände 331 354 -23
Flüssige Mittel 6.364 3.031 3.333
Rechnungsabgrenzungsposten 6 6 0
14.442 12.533 1.909
Passiva
Eigenkapital Fremdkapital 7.279 8.644 -1.365
Rückstellungen 1.650 1.841 -191
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.292 1.762 530
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.165 133 3.032
Sonstige Verbindlichkeiten 56 153 -97
14.442 12.533 1.909

Wesentliche Posten auf der Aktivseite der Bilanz sind die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die rund 53,2 % der Bilanzsumme ausmachen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 50,4 % nach 69,0 % im Vorjahr. Das Fremdkapital hat sich im Wesentlichen auf Grund der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 3.032) um T€ 3.274 erhöht. Die Zunahme resultiert insbesondere aus der im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttung.

3. Finanzlage

Über die Finanzlage gibt der Cash-Flow Auskunft:

2023 2022
T€ TE
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 3.347 1.565
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -14 -1
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 3.333 1.564
Finanzmittelbestand zum 1.1. 3.031 1.467
Finanzmittelbestand zum 31.12. 6.364 3.031
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands:
Liquide Mittel 6.286 2.953
Avale 78 78
6.364 3.031

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Wesentlichen durch die Zunahme des Jahresüberschusses um T€ 842 und den Rückgang der Vorräte sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 1.418) erhöht. Im Gegenzug haben sich die Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 243 vermindert.

Bedingt durch das unbedeutende Anlagevermögen sind die Cash-Flow-Veränderungen aus der Investitionstätigkeit unwesentlich.

Die Kapitalstruktur per 31.12.2023 stellt sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr zusammenfassend wie folgt dar:

Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022 Veränderung
in T€ in T€ in T€
Eigenkapital 7.279 8.644 -1.365
Kurzfristiges Fremdkapital 7.163 3.889 3.274
Bilanzsumme 14.442 12.533 1.909

Die Ullmann Medien GmbH kann jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachkommen. Um die Liquidität jederzeit zu sichern, besteht bei der Deutsche Bank eine Betriebsmittelkreditlinie über T€ 500 zusammen mit der R+B Verlagsbeteiligungsgesellschaft mbH. Die Kreditlinie wurde zum 31.12.2023 nicht in Anspruch genommen.

Insgesamt ist die Liquiditätsentwicklung in dem betrachteten Zeitraum stabil. Die Ullmann Medien GmbH hat die notwendigen Instrumente installiert, um eine jederzeitige Überwachung, Analyse und Prognose der Liquiditätsentwicklung zu gewährleisten.

4. Ertragslage

Die Ertragslage zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€
Umsatzerlöse 16.318 15.740 578
Bestandsveränderungen -147 -425 278
Sonstige betriebliche Erträge 63 130 -67
Betriebsleistung 16.234 15.445 789
Materialaufwand -9.559 -10.263 704
Rohertrag 6.675 5.182 1.493
Personalaufwand -1.950 -1.679 -271
Abschreibungen Anlagevermögen -19 -24 5
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.791 -1.949 158
Betriebsergebnis (EBIT) 2.915 1.531 1.384
Zinsergebnis 56 -14 70
Gesamtergebnis vor Steuern 2.971 1.517 1.454
Ertragsteuern -836 -225 -611
Jahresergebnis 2.135 1.292 843

Der Rohertrag hat gegenüber 2022 absolut um T€ 1.493 zugenommen. Prozentual, bezogen auf die Umsatzerlöse, ist er auf 40,9 % nach 32,9 % im Vorjahr gestiegen. Ursächlich hierfür waren insbesondere die um T€ 578 erhöhten Umsatzerlöse sowie der um T€ 704 gesunkene Materialaufwand.

Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt infolgedessen um T€ 1.384 über dem des Vorjahres und beläuft sich auf 17,9 % der Betriebsleistung (2022: 9,9 %). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der um T€ 1.493 gestiegene Rohertrag.

Aus diesen Gründen liegt das Jahresergebnis - bei einem um T€ 611 gestiegenen Ertragsteueraufwand - um T€ 843 oder 65,2 % über dem des Vorjahres.

Die Auftragslage des Geschäftsjahres 2024 ist rückläufig.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen EBIT (= Betriebsergebnis) und Jahresergebnis herangezogen.

Es erfolgt eine regelmäßige Analyse dieser Kennzahlen mit Besprechung und Ableitung von Maßnahmen in der Geschäftsleitung.

6. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Insgesamt weist die Gesellschaft, wie im Vorjahr, eine gute und stabile Ergebnissituation (EBIT und Jahresergebnis) auf. Die Vermögens- und Liquiditätslage sind ebenfalls als stabil und solide zu bezeichnen.

D. Risiko- und Chancenbericht

1. Risiken und Chancen

Allgemein

Grundsätzliche Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich insbesondere aus der Entwicklung der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse im Discount- und geringfügig auch im Buchhandelsbereich.

Absatz- und Beschaffungsmärkte

Der Abschluss von Lizenz- und Kooperationsverträgen sowie Produktentwicklungen werden sich auch weiterhin positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Als Lieferant von Medienartikeln an Unternehmen der Discount-Sparte ist die eigene Geschäftsentwicklung abhängig von den Geschäftsentwicklungen der belieferten Discount-Filialisten.

Finanzwesen

Zur Deckung des Kapitalbedarfs stehen grundsätzlich ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung, die zusätzlich durch eine genehmigte Kreditlinie ergänzt werden.

Kontrollwesen

Um sowohl interne als auch externe Risiken frühzeitig zu erkennen, bestehen entlang der Wertschöpfungskette sowohl interne als auch externe Kontrollsysteme, die Schaden vom Unternehmen abwenden.

EUDR (Entwaldungs-Verordnung)

Die EU-Verordnung zur Entwaldung wird voraussichtlich Ende 2024 wirksam. Wenngleich eine Verschiebung um ein Jahr geplant ist, stellt diese die Unternehmen vor große Herausforderungen bezüglich der Umsetzung und Kontrolle. Letztendlich können durch den erheblichen bürokratischen Mehraufwand die Papierkosten steigen. Und Verkaufsverbote von nicht-konformen Produkten können zum Ausschluss vom Markt führen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir die EUDR sowohl inhaltlich auch technisch umsetzen können.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht und werden auch künftig nicht erwartet.

2. Gesamtaussage

Die guten und stabilen Kundenbeziehungen, gezielte Investitionen in neue Entwicklungen, Inhalte, Rechte und Marken verbunden mit schnellen Entscheidungsprozessen werden die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin festigen und die Unternehmensentwicklung fördern.

E. Prognosebericht

In 2024 wird die Gesellschaft wahrscheinlich ein deutlich niedrigeres EBIT und Jahresergebnis als in 2023 erwirtschaften. Die derzeit hohe Ungewissheit hinsichtlich der diversen Krisen und deren Folgen erschweren eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2025. In der Gesamtsicht 2025 geht die Gesellschaft jedoch davon aus, dass das Umsatzniveau von 2024 unterschritten wird. Diese unsicheren Abschätzungen für das Geschäftsjahr 2025 ergeben ein leicht niedrigeres EBIT und Jahresergebnis als im Geschäftsjahr 2024.

 

Rheinbreitbach, den 4. November 2024

Ullmann Medien GmbH

gez. Florian Ullmann, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ullmann Medien GmbH, Rheinbreitbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ullmann Medien GmbH, Rheinbreitbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ullmann Medien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 3. Dezember 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer

gez. Danijela Mijatov, Wirtschaftsprüferin"

HRB 26043

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 04.12.2024 festgestellt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Bilanzgewinn für 2023 in Höhe von € 6.778.759,46 wird gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04.12.2024 auf neue Rechnung vorgetragen.

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