Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin Stanley-Jones seit 22.2.2024 | Geschäftsführer |
Martin Dirr seit 16.12.2002 | Geschäftsführer |
Norbert Müller seit 25.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
beko GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die beko GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der beko GmbH, Monheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der beko GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens-tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest-stellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 17. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Heubach, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang gemacht. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma beko GmbH mit Sitz in Monheim im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 15179 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Zugangsmonat dem Anlagevermögen zugeordnet und ohne Erinnerungswert sofort abgeschrieben. GWG Sammelposten wurden nicht gebucht. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 4.857 (Vj. TEUR 1.848) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 331 (Vj. TEUR 439) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Aktive Steuerlatenzen ergeben sich aufgrund von Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die Aktivierung der latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantieme, Resturlaubsansprüche und Kundenboni gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahre bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht ein branchenüblicher Eigentumsvorbehalt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 167 (Vj. TEUR 22) und betreffen ausschließlich Aufwendungen aus Forderungsverlusten. Sonstige Angaben Geschäftsführung Norbert Müller, Kfm., kaufmännischer Geschäftsführer Martin Dirr, Dipl. Ing., technischer Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres vollbeschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beträgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.585. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn von EUR 20.708.191,28 einen Betrag in Höhe von EUR 3.400.949, 73 auszuschütten. Nachtragsbericht Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben zum Abschlussprüferhonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Konzernabschluss Von der Erstellung eines Konzernabschlusses ist die beko GmbH zum 31. Dezember 2023 gemäß § 293 Abs. 1 HGB befreit.
Monheim, 10. Juni 2024 beko GmbH Die Geschäftsführung Norbert Müller Martin Dirr Lagebericht 2023Die beko GmbH hat sich seit der Gründung auf Innovation und stetige Optimierung fokussiert. Deshalb wird stetig ihre Produktpalette erweitert, um den Anforderungen der neuesten Technik und des Marktes gerecht zu werden. Das Unternehmen bietet Kleb- und Dichtstoffe sowie chemisch-technische Produkte an, die über den Fachhandel verkauft werden. Die Kunden profitieren von der hohen Qualität und der professionellen, persönlichen Beratung durch fachlich geschulte Außendienstmitarbeiter. Da die beko GmbH großen Wert auf Qualität und stetige Prozessoptimierung legt, ist sie nach ISO 9001:2015 zertifiziert. I. Geschäft und Rahmenbedingungen Trotz der allgemein unsicheren und schwierigen Marktlage konnte die beko GmbH ihren Umsatz leicht unter Vorjahresniveau halten. Dieses Ergebnis ist auf jahrelang gepflegte, persönliche Beziehungen und das Vertrauen der Kunden zurückzuführen. Durch die vorausschauende Beschaffungsplanung und die kontinuierliche Anpassung der Produktionskapazitäten war die beko GmbH stets lieferfähig. Dadurch konnte die stetig anhaltende Nachfrage der Kunden bedient und Lieferengpässe vermieden werden. Insgesamt betrachtet war der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gehörten ohne Geschäftsführer einschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten und der Teilzeitbeschäftigten 129 Mitarbeiter zur Belegschaft der Gesellschaft. Für den Wettbewerb auf den Absatzmärkten ist die beko GmbH bestens vorbereitet. Die vorhandenen kapillaren Vertriebsstrukturen ermöglichen eine persönliche und professionelle Betreuung der Kunden. Das erklärte Ziel der Geschäftspolitik ist es, weitere Umsatzsteigerungen im gesamten Bundesgebiet sowie in den Tochtergesellschaften im Ausland zu erreichen. II. Ertragslage Aufgrund der angespannten Marktlage wurden bereits zu Beginn des Jahres sämtliche Kostenstellen beleuchtet und individuelle Einsparungen getroffen. Durch die stetige und konsequente Marktbearbeitung konnte der Umsatz auf einem hohen Niveau gehalten werden. Dieses Zusammenspiel aus Kostenreduzierung bei fast gleichen Umsatzzahlen haben zu einem positiven Ergebnis im Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) beigetragen. Die erzielten Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 36.615 etwas unter Vorjahresniveau (Vj. TEUR 37.519). Davon entfielen Umsätze in Höhe von TEUR 30.834 im Inland, TEUR 4.999 in den übrigen EU-Ländern und TEUR 782 im übrigen Europa. Der Gesamtumsatz 2023 setzt sich im Wesentlichen aus den Produktkategorien Kleb- und Dichtstoffe und Schäume zusammen. Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2023 lag mit 78.057 Aufträgen (Vj. 78.503) auf Vorjahresniveau. Die Aufträge werden in der Regel taggleich bearbeitet. Die Ware geht dem Kunden am Folgetag zu. Die Quote für Materialaufwand hat sich mit 50,2 % (Vj. 54,2 %) gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Der Personalaufwand betrug TEUR 9.770 (Vj. 2022: TEUR 9.234; 2021: TEUR 9.425) und ist gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % gestiegen. Im Vergleich zu 2021 jedoch nur um 3,7%. Gründe hierfür sind periodenfremde Provisionen und Tantiemen. Die Personalquote hat sich zur Umsatzleistung um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr negativ entwickelt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen mit TEUR 524 (Vj. TEUR 521) fast unverändert auf Vorjahreshöhe. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) in Höhe von TEUR 4.407 (Vj. TEUR 4.870) abgeschlossen. Trotz des allgemeinen Rückgangs der Konjunktur im Baugewerbe ist die Geschäftsführung rückblickend auf die zu Beginn aufgestellten Erwartungen an das Jahr 2023 mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wie prognostiziert konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz fast auf Vorjahresniveau erzielt werden. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) lag im Hinblick auf die Prognose von -5,3 % bei rund -9,5 % gegenüber dem Vorjahr. III. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Sachanlageinvestitionen in Höhe von TEUR 77 getätigt, die vor allem den Kauf von 2 Fahrzeugen beinhalten. Die Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. IV. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von TEUR 22.839 zeigt die Bilanz des Geschäftsjahres 2023 in jeder Hinsicht solide Vermögensverhältnisse und Finanzstrukturen. Die Bilanzsumme liegt um TEUR 1.731 über der des Vorjahres. Auf der Aktivseite zeigt sich dies vor allem durch die höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite kann die Erhöhung der Bilanzsumme auf das höhere Eigenkapital unter Berücksichtigung der Rückführung des Darlehens zurückgeführt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 90,9 %, der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 54,8 %. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf TEUR 568. V. Risikobericht Die aktuelle politische Lage sowie die Unsicherheiten am Finanzmarkt stellen die gesamte Branche vor neue Herausforderungen. In der heutigen Geschäftswelt ist es unerlässlich, sich mit einer Vielzahl von Risiken auseinanderzusetzen. Diese Risiken können aus verschiedenen Quellen stammen, wie beispielsweise dem Markt (Wettbewerbsdruck mit entsprechenden Risiken hinsichtlich Verkaufspreisen, Wechselkursrisiken, Risiken auf dem Beschaffungsmärkten), dem technologischen Fortschritt oder der Einführung neuer oder der Änderung alter Gesetze. Die Risikopolitik der beko GmbH basiert auf der Maxime, Chancen zur Sicherung zukünftiger Erfolge zu nutzen und dabei kontrollierbare Risiken einzugehen, wenn dadurch ein angemessener Mehrwert geschaffen werden kann. Durch bilanzielle Vorsorgemaßnahmen wird der gegenwärtigen Risikosituation ausreichend Rechnung getragen. Bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt. Die Fakturierung von Lieferungen und Leistungen erfolgt vollständig in EUR, weshalb etwaige Währungsrisiken minimal sind. Als etablierter und hochflexibler Anbieter von Speziallösungen hat sich die beko GmbH auf ihren Absatzmärkten stabile Positionen erarbeitet. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, auch in diesen Zeiten flexibel auf die ständigen Marktveränderungen zu reagieren. Durch anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten strebt die beko GmbH weiterhin an, sich im Wettbewerb durch ihre Produkte zu differenzieren. Darüber hinaus legt sie großen Wert auf den weiteren Ausbau des Kundenservices. Durch die laufende Investitionstätigkeit werden die Produktionsmöglichkeiten auf zeitgemäßem Stand gehalten. Den mit Insolvenzen bei Abnehmern verbundenen (Ausfall-) Risiken wird durch Maßnahmen der Unternehmensorganisation konsequent begegnet. Eine aktive Personalpolitik dient dazu, auch in diesem Bereich stetige Verbesserungen zu erzielen und Engpässe zu vermeiden. Das Vorhalten von Liquiditätsreserven und die dauerhafte Eigenkapitalstärke stehen für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung. Die Risiken der Konjunktur, des Wettbewerbs und des technischen Fortschritts sind in angemessener Weise berücksichtigt. VI. Prognosebericht Im Hinblick auf Investitionen konzentriert sich die beko GmbH weiterhin darauf, das hohe technische und logistische Niveau des Unternehmens zu optimieren und aufrechtzuerhalten. Dies umfasst eine effiziente Gestaltung der Produktion und Logistik sowie die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Personal. Für das kommende Geschäftsjahr zeigt sich die Geschäftsführung verhalten optimistisch. Aufgrund der allgemeinen Konjunkturschwäche sieht sich das Unternehmen vor Herausforderungen gestellt, die es zu bewältigen gilt. Diese Situation erfordert eine strategische Anpassung der Geschäftsprozesse, um die Effizienz zu steigern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Einflüssen zu erhöhen. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass das Unternehmen gestärkt aus dieser Phase hervorgehen wird. Unter Berücksichtigung der oben genannten Entwicklung der Wirtschaft erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 einen Umsatzwachstum von rund 7,1 % sowie ein um rund 6,8 % höheres Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen). Die bisherige Geschäftsentwicklung des laufenden Geschäftsjahres bestätigt die Ziele und Erwartungen für das Jahr 2024. Insgesamt betrachtet entwickelt sich das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) der letzten Jahre überaus positiv. In den Jahren 2020 und 2021 wurden aufgrund der Corona Pandemie außerordentliche Erträge erzielt, welche keinen direkten Vergleich zulassen. Im Vergleich zu 2019 hat sich das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Beteiligungserträgen) 2022 um 100 % gesteigert. Im Jahr 2023 konnte das hohe Niveau nahezu gehalten werden.
Monheim, 11. Juni 2024 beko GmbH Die Geschäftsführung Norbert Müller Martin Dirr |
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