JPM Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julius Sobizack seit 16.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JuHo GmbHOberhausenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernlageberichtI. Organisation und Unternehmensprofil des Konzerns II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 3.1. Ertragslage 3.2. Finanzlage 3.3. Vermögenslage 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren 3.5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Organisation und Unternehmensprofil des Konzerns Die JuHo GmbH (kurz JuHo) fungiert als Holding. Das operative Geschäft ist dezentral organisiert und wird über Beteiligungen betrieben, die als eigenständige Profitcenter am Markt auftreten. Die dezentrale Struktur fördert eine hohe unternehmerische Eigenverantwortung der Geschäftsführer in den Beteiligungen. Die Strategie der JuHo zielt darauf ab, Mehrheitsbeteiligungen an mittelständischen Unternehmen zu bündeln. Dabei strebt sie nachhaltiges Wachstum und stabile Erträge durch eine langfristig orientierte Unternehmensstrategie an, die auf Investitionen ohne Exit-Orientierung setzt. Die Portfoliounternehmen sind in der Regel in Deutschland ansässig und zeichnen sich durch hohe Spezialisierung aus. Die Diversifikation mindert Risiken, sorgt für Unabhängigkeit von spezifischen Märkten und Abnehmern und reduziert das Risiko konjunktureller Schwankungen. Im Bereich Elektro verfolgt JuHo eine buy, build and hold Strategie. In der Rhein-Ruhr Beteiligungsunternehmen AG (RRB AG) sind eigenständige Unternehmungen im Bereich Elektro und Gebäudemanagement vereint, die organisch wie anorganisch entwickelt werden. Die JuHo gliedert sich in die Bereiche Elektro, Immobilien, Maschinen- und Anlagenbau und Dienstleistungen. Die einzelnen Bereiche unterteilen sich dabei wie folgt: Elektro - Elektroinstallation - Elektrotechnik - Energietechnik - Sicherheitstechnik - Netzwerktechnik - Gebäudemanagement Maschinen- und Anlagenbau - Röstmaschinen - OCR Gates - Workflow Lösungen für die Textilindustrie - Montage von Stickmaschinen Dienstleistungen - Gebäudereinigung - Klinikdienstleistungen Wohn- und Gewerbeimmobilien - Wohnimmobilien - Gewerbeimmobilien - Immobilienentwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war geprägt von einer allmählichen Anpassung an die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und den weiterhin bestehenden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Während weltweit die pandemiebedingten Einschränkungen weitgehend aufgehoben wurden und die Volkswirtschaften vieler Länder sich stabilisierten, bleibt die Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffmärkte bestehen. In China gab es 2023 keine großflächigen Lockdowns mehr, was zur Erholung der nationalen Wirtschaft beitrug. Jedoch bleiben die globalen Lieferketten herausgefordert, insbesondere durch Handelskonflikte und erhöhte Sicherheitsanforderungen. Der Krieg in der Ukraine hat weiterhin Auswirkungen auf die Energieversorgung in Europa, insbesondere bei Erdgas und fossilen Brennstoffen. Die europäischen Länder haben ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten weiter reduziert und vermehrt auf alternative Energiequellen gesetzt. Dies hat jedoch zu einer anhaltenden Volatilität bei den Energiepreisen geführt. Auch Rohstoffpreise und Agrarprodukte sind weiterhin von den Marktunsicherheiten betroffen. Die inflationsbedingten Kostensteigerungen setzen sich fort, wenngleich die Inflationsrate in vielen Ländern etwas nachgelassen hat. Staatliche Subventionen und Konjunkturmaßnahmen zur Abfederung der Energiekrise trugen dazu bei, den privaten Konsum zu stützen. Die Zentralbanken verfolgten im Jahr 2023 weiterhin eine restriktive Geldpolitik, um die Inflation zu bekämpfen. Die Kreditkosten stiegen entsprechend weiter an, was zu einer Abkühlung der Investitionstätigkeit in vielen Volkswirtschaften führte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte für 2023 ein globales Wirtschaftswachstum von rund +2,9 Prozent, eine Verlangsamung gegenüber den Vorjahren. Die globale Inflationsrate wird auf +6,9 Prozent geschätzt, während der internationale Warenhandel im Jahr 2023 nur um etwa +3,2 Prozent wuchs. Die Industrieproduktion in den entwickelten Volkswirtschaften verzeichnete einen moderaten Anstieg von +1,5 Prozent, während die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Wachstum von +3,5 Prozent verzeichneten. In Europa waren die Auswirkungen des Krieges weiterhin spürbar, insbesondere durch hohe Energiepreise, die das Konsumentenvertrauen schwächten. Die EU konnte jedoch durch die Diversifizierung ihrer Energiequellen und verschiedene wirtschaftliche Stützmaßnahmen im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität sowie durch nationale Programme eine gewisse Stabilität erreichen. Die Euro-Zone wuchs langsamer als im Vorjahr, blieb jedoch resilienter als erwartet. In den USA führte die restriktive Geldpolitik zu einer weiteren Abschwächung des privaten Konsums und einem leichten Rückgang der Bautätigkeit. Die USA verzeichneten ein moderates Wachstum, das von einer stabilen Arbeitsmarktentwicklung gestützt wurde, jedoch durch den inflationsbedingten Kaufkraftverlust gedämpft wurde. Japan zeigte sich erneut als schwächster Wirtschaftsteilnehmer unter den G7-Staaten, konnte jedoch durch Exporte ein gewisses Wachstum erzielen. China erholte sich weiter, wobei das Wachstum mit einem BIP-Zuwachs von etwa +4,5 Prozent über dem Durchschnitt der Schwellen- und Entwicklungsländer lag. Indien verzeichnete weiterhin ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum und blieb ein bedeutender Treiber der globalen Wirtschaftsdynamik. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Handwerker-/ Dienstleistungsbereich Elektro Im Jahr 2023 konnten die E-Handwerke ihren Umsatz weiter steigern und erreichten ein Gesamtvolumen von etwa 87,84 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Zuwachs zeigt, dass die Branche trotz anhaltender Inflationserwartungen ein solides Wachstum verzeichnen konnte. Auch der Umsatz pro Mitarbeiter stieg weiter an und lag 2023 bei rund 167.564 Euro, was einen Zuwachs von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Zahl der Beschäftigten in den E-Handwerken reduzierte sich nach einer längeren Wachstumsphase erstmals: Im Jahr 2023 arbeiteten etwa 524.224 Personen in einem e-handwerklichen Beruf, was einem Rückgang von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz des Rückgangs stellt der Fachkräftemangel weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen dar. Parallel dazu setzte sich der Trend zu einer geringeren Zahl von E-Betrieben fort. Die Anzahl sank 2023 um 0,8 Prozent auf 48.225, was die fortlaufende Konsolidierung und den Ausbau größerer Betriebsstrukturen unterstreicht. Die zunehmende Bedeutung neuer Geschäftsfelder, wie z.B. Photovoltaik und E-Mobilität, erfordert eine Diversifizierung, die insbesondere von größeren Unternehmen besser umgesetzt werden kann. Innerhalb der E-Handwerke verzeichnete erneut der Bereich "Elektrotechnik" das größte Umsatzwachstum. Hier stieg der Umsatz um 9,2 Prozent auf rund 78,96 Milliarden Euro. Der Umsatz pro Mitarbeiter/-in im Bereich Elektrotechnik nahm ebenfalls zu und lag 2023 bei 165.454 Euro, was einem Anstieg von 9,4 Prozent entspricht. Die Zahl der Beschäftigten in der Elektrotechnik reduzierte sich 2023 geringfügig um 0,2 Prozent und erreichte rund 477.261 Personen. Die Zahl der Unternehmen im Bereich Elektrotechnik sank ebenfalls, das Minus von 0,3 Prozent war jedoch moderat. Die Anzahl der Unternehmen lag bei 43.451. Der Bereich "Informationstechnik" musste 2023 einen Umsatzrückgang in Höhe von 8,0 % auf 6,09 Mrd. Euro hinnehmen. Der Umsatz pro Mitarbeiter/-in reduzierte sich um 1,8 Prozent auf 190.263 Euro. Die Zahl der informationstechnischen Betriebe nahm weiter ab und sank um 5,7 Prozent auf 3.939. Auch die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich fiel weiter und erreichte 32.004, was einem Rückgang von 6,3 Prozent entspricht. Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland übertraf nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 ihr Vorjahresniveau um real +1,2 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung blieb das Produktionswachstum weiterhin unter Druck aufgrund anhaltender Lieferkettenprobleme, eines zunehmenden Fachkräftemangels und Unsicherheiten in der Energieversorgung. Dennoch konnte die Branche die Erwartungen übertreffen und eine moderate Erholung verzeichnen. Besonders das dritte Quartal des Jahres brachte eine spürbare Verbesserung der Produktionszahlen, mit einem Plus von +2,5 Prozent, was die Prognosen des VDMA von Anfang 2023 bestätigte. Der Jahresumsatz stieg nominal um +8,3 Prozent und erreichte 264 Milliarden Euro, während die Produktion mit etwa 244 Milliarden Euro ebenfalls ein solides Wachstum zeigte. Der Auftragseingang begann im Jahr 2023 zunächst mit schwächerem Wachstum, zeigte jedoch im Verlauf des Jahres eine allmähliche Erholung. Die Nachfrage normalisierte sich, während die Auftragsbestände weiterhin auf einem hohen Niveau verharrten. Stornierungen blieben selten, was auf die hohe Stabilität und Nachfrage im Maschinen- und Anlagenbau hindeutet. Die durchschnittliche Auftragsreichweite betrug zeitweise bis zu zehn Monate, was die hohe Auslastung der Kapazitäten und das Vertrauen in die zukünftige Nachfrage unterstreicht. Im weiteren Jahresverlauf entspannte sich die Situation bei den Lieferketten, vor allem bei Metallen und Kunststoffen, spürbar. Engpässe bei Elektronikkomponenten blieben jedoch bestehen und beeinflussten die Produktionsabläufe erheblich. Im Dezember 2023 gaben noch etwa 65 Prozent der Unternehmen an, durch Störungen in den Lieferketten beeinträchtigt zu sein. Am Arbeitsmarkt setzte sich die hohe Nachfrage nach Fachkräften fort, und der Personalmangel beeinträchtigte auch 2023 die Fertigstellung von Maschinen und Komponenten. Unternehmen suchten intensiv nach Arbeitskräften, um den hohen Auftragsbestand bewältigen zu können. Besonders Fachkräfte in den Bereichen Elektrotechnik und Mechatronik waren weiterhin stark gefragt, doch der allgemeine Mangel an Arbeitskräften stellte viele Unternehmen vor Herausforderungen. Dienstleistungen Im Jahr 2023 verzeichneten die führenden Facility- und Gebäudereinigungsunternehmen in Deutschland ein bemerkenswertes Umsatzwachstum von durchschnittlich 11,8 Prozent, was auf eine starke Nachfrage nach Dienstleistungen und Anpassungen an höhere ESG-Standards zurückzuführen ist. Mit einem Gesamtumsatz von 16,9 Milliarden Euro und etwa 283.000 Beschäftigten bleibt die Branche trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten stabil und konjunkturunabhängig. Die Nachfrage nach Facility Services wurde durch die zunehmende Fokussierung auf CO 2 -neutrale Gebäude und die Verpflichtungen zur ESG-Berichterstattung angetrieben, die insbesondere im Immobilienmanagement an Bedeutung gewinnen. Angesichts des Fachkräftemangels waren viele Unternehmen auf flexiblere Personalstrategien angewiesen, wie die Nutzung von Zeitarbeit und die verstärkte Einbindung von Freelancern. Trotzdem konnte die Beschäftigtenzahl in den Top-25 Facility-Service-Unternehmen um 3,2 Prozent erhöht werden, was zeigt, dass die Branche trotz der Herausforderungen weiterhin wächst. Die Unternehmen sehen sich gezwungen, Personalstrategien anzupassen und die Einstellung neuer Mitarbeiter zu beschleunigen, um die steigende Nachfrage zu bewältigen. Gleichzeitig verlagerten sich die Vertragsvergaben zunehmend zu standortübergreifenden und nationalen Lösungen. Service-Bündelungen und digitale Kompetenzen sind mittlerweile wichtige Erfolgsfaktoren bei der Vergabeentscheidung, da Kunden zunehmend komplette Standorte und mehrere Dienstleistungen gleichzeitig in Auftrag geben. Zusätzlich haben die Unternehmen in Digitalisierung investiert, um ihre Dienstleistungen effizienter zu gestalten und auf die wachsenden Anforderungen von Kunden zu reagieren, die Flexibilität und technologische Kompetenz voraussetzen. Die Branche reagiert auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Übernahmen und die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios. Viele Facility-Service-Anbieter erwarten in den kommenden Jahren ein ordentliches Umsatzwachstum, für 2024 wird im Durchschnitt mit 8,1 % gerechnet. Nachhaltigkeitsthemen und der wachsende Bedarf an integrierten Gebäudedienstleistungen sind weiterhin bedeutende Wachstumstreiber. Die größten Herausforderungen bleiben jedoch die Deckung des steigenden Personalbedarfs und die Anpassung an dynamische Marktanforderungen. Trotz dieser Hindernisse zeigt sich die Branche gut positioniert, um auch zukünftig stabil und nachhaltig zu wachsen und dabei die Rolle als Stütze der deutschen Volkswirtschaft weiter zu festigen. Wohn- und Gewerbeimmobilien Der deutsche Immobilieninvestitionsmarkt erzielte im Jahr 2023 ein geschätztes Transaktionsvolumen von rund 230 Milliarden Euro, was erneut unter dem Zehnjahresdurchschnitt lag und insbesondere auf Unsicherheiten und gestiegene Finanzierungskosten zurückzuführen ist. Der Rückgang an Großtransaktionen und unterschiedliche Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern führten zu einer Zurückhaltung am Markt, insbesondere im Bürosegment. Diese Herausforderungen führten dazu, dass viele Investoren auf kleinere Transaktionen und alternative Anlagemöglichkeiten ausweichen mussten. Im Wohnimmobiliensektor setzte sich die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen fort, da die hohen Baukosten und die schwierige Finanzierung den Neubau drosselten. Der Mangel an neuem Wohnraum verstärkte den Trend zu steigenden Mieten und niedrigen Leerstandsraten, während Investoren zunehmend in energetische Sanierungen bestehender Gebäude investieren, um den regulatorischen Anforderungen und den ESG-Standards gerecht zu werden. Der Markt für Gewerbeimmobilien zeigte ebenfalls eine leichte Erholung mit gestiegenen Renditen in fast allen Segmenten, insbesondere bei Büroimmobilien, die durch hybride Arbeitsmodelle und steigende ESG-Anforderungen geprägt sind. Langfristig erwarten Branchenexperten eine weitere Erholung des Marktes, doch bleibt die Entwicklung stark abhängig von der wirtschaftlichen Gesamtlage, den Finanzierungskosten und dem fortschreitenden Strukturwandel in der Nutzung von Büro- und Wohnflächen. 2. Geschäftsverlauf Ziel der JuHo bleibt es, eine führende Dienstleistungsgruppe "rund um das Gebäude" zu werden. Im Jahr 2023 konnte die JuHo erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen, das durch Wachstum und verbesserte Erträge gekennzeichnet war. Externe Einflüsse wie die Corona-Pandemie spielten keine Rolle mehr. Allerdings wirkten sich der anhaltende Fachkräftemangel und die damit verbundenen steigenden Personalkosten merklich auf die Unternehmensgruppe aus. Besonders betroffen war der Bereich Elektro, der in einigen Geschäftszweigen durch die höheren Lohnkosten herausgefordert wurde. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 71,2 Mio. EUR (Vorjahr: 46,8 Mio. EUR). Auch das Betriebsergebnis (EBIT) konnte auf 8,2 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR). Das Wachstum wurde durch erfolgreiche Übernahmen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder getragen. Das Wachstum im Jahr 2023 entfiel zu einem Drittel auf die Akquisitionen neuer Unternehmen. Das übrige Wachstum entfiel dabei auf den bisherigen Konsolidierungskreis. Der Teilkonzern RRB AG zeigte sich weiterhin stabil und profitierte von einer hohen Auslastung. Im Bereich Elektro wurden erneut vielversprechende Beteiligungen geprüft, um das Wachstum der Unternehmensgruppe zu fördern. Hier wird in den kommenden Jahren ein anorganisches Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich angestrebt. Im Teilbereich Maschinen- und Anlagenbau zeigen sich erste Fortschritte: Während die Ergebnisse von IMS-RITTER und ASE noch negativ beeinflusst sind, konnten die Unternehmen durch gezielte Investitionen in die technologische Entwicklung ihre Marktstellung weiter festigen. IMS-RITTER hat sich durch strategische Anpassungen erholt, und bei ASE werden weitere Investitionen getätigt, um die Marktführerschaft im OCR-Bereich auszubauen. Bis zu einem positiven operativen Ergebnis wird - entgegen der ursprünglichen Annahme - weiterhin mit einem Zeitraum von 2-3 Jahren gerechnet. Insgesamt konnte sich die Unternehmensgruppe flexibel an die neuen Herausforderungen anpassen. Die breite Diversifikation im JuHo-Portfolio erwies sich erneut als stabilisierender Faktor, der das konjunkturelle Risiko minimierte und die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe stärkte. Dank dieser Diversifikation waren keine externen finanziellen Hilfen notwendig. Der Konzern schließt das Geschäftsjahr mit einem positiven Konzernjahresüberschuss in Höhe von 6.034 TEUR ab (Vorjahr: 156 TEUR). 3. Lage 3.1. Ertragslage a. Gesamtleistung, Rohertrag und Konzernergebnis Der Konzern wies eine Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 71.181 TEUR (Vorjahr 46.821 TEUR) aus. Die Steigerung der Gesamtleistung entfällt zum einen auf die im Vorjahr vollkonsolidierten Tochterunternehmen in Höhe von 15.711 TEUR und zum anderen auf die vollkonsolidierten Unternehmen, die durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises neu hinzugekommen sind, in Höhe 8.812 TEUR. Die Materialeinsatzquote lag in 2023 bei 34,2 % über alle Segmente (Vorjahr: 33,8 %). Der Rohertrag betrug 2023 47.907 TEUR über alle Segmente (Vorjahr: 31.933 TEUR). Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 6.034 TEUR ab (Vorjahr: 156 TEUR). Im Geschäftsjahr 2023 gab es weiter negative Einflüsse durch Jahresfehlbeträge der IMS-RITTER GmbH (-707 TEUR), der ASE GmbH (-255 TEUR) und der ZSK TES GmbH (-177 TEUR). b. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen in der Berichtsperiode 1.658 TEUR (Vorjahr: 943 TEUR). Hierin ist ein periodenfremder Ertrag aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung (+550 TEUR) enthalten. c. Personalaufwendungen Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 614 Mitarbeiter (Vorjahr: 529 Mitarbeiter) im JuHo Konzern tätig. Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr auf 28.052 TEUR (Vorjahr: 20.237 TEUR). Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen der Erwerb neuer Beteiligungen und allgemeine Lohnsteigerungen. d. Abschreibungen Die Abschreibungen belaufen sich auf 2.879 TEUR (Vorjahr: 2.109 TEUR). Davon entfällt ein Betrag in Höhe von 1.073 TEUR auf die Abschreibungen von Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung (Vorjahr: 519 TEUR). e. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Jahr 2023 auf 8.801 TEUR (Vorjahr 7.181 TEUR). Wesentliche Positionen sind Mieten und Leasing 1.884 TEUR (Vorjahr: 1.376 TEUR) sowie Aufwendungen für (Rechts-)Beratung 1.283 TEUR (Vorjahr: 874 TEUR) und Kfz-Betrieb 1.272 TEUR (Vorjahr: 927 TEUR). Die Höhe der Forderungsverluste und Wertberichtungen konnte im Berichtsjahr im Verhältnis zu den Umsatzerlösen mit 217 TEUR (Vorjahr: 130 TEUR) konstant gehalten werden. f. Finanzergebnis Das Finanzergebnis weist im Jahr 2023 einen positiven Betrag in Höhe von 895 TEUR aus (Vorjahr: -637 TEUR). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (1.572 TEUR). Die Zinsaufwendungen gegenüber Banken haben sich aufgrund der Neuaufnahme von Krediten von 530 TEUR auf 796 TEUR erhöht. g. Konzernjahresüberschuss Der Konzernjahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 6.034 TEUR erhöht (Vorjahr: 156 TEUR). Durch die Beteiligungsstruktur im Konzern wurde ein Betrag in Höhe von 113 TEUR, welcher nicht auf das Mutterunternehmen entfällt, den nicht beherrschenden Anteilen im Konzerneigenkapital gutgeschrieben. 3.2. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns und der Tochtergesellschaften ermöglicht den Geschäftsführungen einen reibungslosen Betrieb. Verbindlichkeiten werden im Normalfall unter Nutzung von Skonto beglichen. Die verfügbaren Kreditlinien decken den Bedarf vollständig ab. Im Finanzmanagement liegt der Schwerpunkt darauf, Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu realisieren. Zahlungsströme werden durchgängig elektronisch abgewickelt. Die Gewinne verbleiben im Konzern, da seit mehreren Jahren keine Ausschüttungen erfolgt sind. Insgesamt ist die Liquidität des Konzerns stabil. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 8.507 TEUR (Vorjahr: 8.034 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit im Berichtsjahr betrug -14.226 TEUR und wurde maßgeblich durch Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-743 TEUR), in das Sach- (-3.131 TEUR) und Finanzanlagevermögen (-2.074 TEUR) sowie durch Zahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (-9.089 TEUR) beeinflusst. Dem gegenüber stehen erhaltene Zinsen in Höhe von 624 TEUR und Dividenden in Höhe von 63 TEUR. Im immateriellen Anlagevermögen wurden im Wesentlichen in einen Kundenstamm und Firmenwert investiert. Im Sachanlagevermögen wurden im Wesentlichen Investitionen in Immobilien in Köln (1.082 TEUR) und Schermbeck (189 TEUR) getätigt. Überdies wurden 999 TEUR in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie 818 TEUR in Anzahlungen und Anlagen im Bau investiert. Im Finanzanlagevermögen wurden im Wesentlichen die Investitionen in Unternehmen vorgenommen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden (2.019 TEUR). Überdies wurde eine Ausleihung von 54 TEUR gewährt. Für 2023 betrug der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.690 TEUR - dies im Wesentlichen bedingt durch die Aufnahme neuer Darlehen gegenüber Kreditinstituten (6.510 TEUR). Die Kapitaldienstleistungen aus Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Form von Zinsaufwendungen (898 TEUR) und Tilgungen (1.731 TEUR) wurden planmäßig bedient. Der Konzern hat Ausschüttungen an fremde Gesellschafter in Höhe von 94 TEUR vorgenommen. Die konsolidierungskreisbedingten Veränderungen des Finanzmittelfonds resultieren aus den erworbenen liquiden Mitteln der neu in den Konsolidierungkreis einbezogenen Tochterunternehmungen (1.396 TEUR). Der Finanzmittelfonds reduzierte sich im Berichtsjahr auf -8.178 TEUR (Vorjahr: - 7.545 TEUR). 3.3. Vermögenslage Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 4.116 TEUR (Vorjahr: 3.988 TEUR) erhöht. Der höhere Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen (13.169 TEUR; Vorjahr 11.416 TEUR) wurde durch einen Anstieg der erhaltenen Anzahlungen von 9.798 TEUR auf 11.618 TEUR kompensiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtsjahr stichtagsbedingt auf 12.494 TEUR (Vorjahr: 6.895 TEUR), während die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen von 8.130 TEUR auf nunmehr 3.807 TEUR abnahmen. Das Konzerneigenkapital stieg gegenüber dem Vorjahr um 1.439 TEUR auf 27.091 TEUR. Dabei entfiel auf das Eigenkapital, welches dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist, ein Anteil von 27.853 TEUR (Vorjahr: 24.338 TEUR) - dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 3.515 TEUR. Durch die Beteiligungsstruktur im Konzern wurde ein Betrag in Höhe von 113 TEUR, welcher nicht auf das Mutterunternehmen entfällt, den nicht beherrschenden Anteilen im Konzerneigenkapital gutgeschrieben. Die Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus Vorjahren wurden im Jahr 2023 ordnungsgemäß ausgeglichen. Die Steuerrückstellungen für 2023 wurden ergebnisbedingt eingestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich insgesamt um 8.154 TEUR auf 46.663 TEUR. Die Verpflichtungen zum Stichtag bestanden aus Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 15.336 TEUR (Vorjahr: 11.961 TEUR) sowie Darlehen in Höhe von 31.327 TEUR (Vorjahr: 26.548 TEUR). Den Verbindlichkeiten stehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 7.041 TEUR (Vorjahr: 4.230 TEUR) gegenüber. Die übrigen Verbindlichkeiten erhöhten sich in Summe um 773 TEUR. Der Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+988 TEUR) sowie aus Steuern (+241 TEUR) und der Aufnahme sonstiger Darlehen (+464 TEU) standen dabei Rückführungen von Darlehen gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen (-1.785 TEUR) gegenüber. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Der JuHo Konzern verwendet als Kennzahlen für die Steuerung des Gesamtkonzerns die Eigenkapitalrendite, die Gesamtleistungsrendite und das EBITDA. Für die finanziellen Leistungsindikatoren wurde unterstellt, dass die Eigenkapitalbestandteile der nicht beherrschenden Anteile langfristig dem Gesamtkonzern zur Verfügung stehen. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen unter 3.3. Vermögenslage. Die Eigenkapitalrendite ergibt sich aus dem Verhältnis Konzernjahresüberschuss zum Konzerneigenkapital zu Beginn des Wirtschaftsjahres und beträgt für 2023 23,5 % (Vorjahr 0,6 %). Die Gesamtleistungsrendite ermittelt sich aus dem Verhältnis zwischen Konzernjahresüberschuss zur Gesamtleistung. Die Gesamtleistungsrendite in 2023 betrug 8,5 % (Vorjahr 0,3 %). Das Konzern-EBIT erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 8.175 TEUR (Vorjahr: 2.405 TEUR). Für die einzelnen Bereiche gibt es zusätzliche Kennzahlen wie Auftragsbestand, Umsatzentwicklung, Bereichsentwicklung, Umsatz je Mitarbeiter und Umsatz / Marge mit Neukunden. 3.5. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt als zufriedenstellend und solide ein. Im laufenden Geschäftsjahr haben wir wichtige Grundlagen für eine nachhaltige Verbesserung der Ertrags- und Finanzlage geschaffen, um künftiges Wachstum zu unterstützen. Der positive Trend zeigt sich bereits im Folgejahr und resultiert aus einem stabilen operativen Geschäft. Diese Entwicklung ermöglicht es uns, weiterhin in strategische Projekte zu investieren und unsere finanziellen Verpflichtungen effizient zu managen. Somit ist die Basis für eine langfristige, stabile und wachstumsorientierte Geschäftsentwicklung gelegt. III. Prognosebericht Prognose Weltwirtschaft Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert weiterhin eine langsame Erholung der Weltwirtschaft für 2024, während die Inflationsraten allmählich sinken. Nach einer globalen Inflation von 6,9 Prozent im Jahr 2023 wird erwartet, dass sie im Jahr 2024 auf 5,8 Prozent zurückgeht. Die zugrundeliegende Kerninflation, die stark schwankende Kosten für Energie und Lebensmittel ausschließt, könnte jedoch langsamer zurückgehen und auf mittlerem Niveau verharren. Für Deutschland, das laut IWF als eine der größten Volkswirtschaften mit den schwerwiegenden Auswirkungen hoher Energiepreise und einem schwachen Welthandel konfrontiert ist, wird ein leichter Rückgang von etwa 0,2 Prozent im Jahr 2024 erwartet, womit die Erholung weiter auf sich warten lässt. Herausforderungen wie die Industrierezession sowie die Unsicherheiten in der Bauwirtschaft und Energieversorgung führen in Zusammenhang mit einer nachlassenden Konsumnachfrage dazu, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Industrienationen das Schlusslicht bildet und in einer Rezession steckt. Weltweit beeinflussen die anhaltenden geldpolitischen Straffungen das Wachstum. Während die Zentralbanken weiter gegen die Inflation kämpfen, wird erwartet, dass die Zinssätze in vielen Regionen auf hohem Niveau bleiben, was die Kreditkosten belastet. Besonders Schwellenländer spüren die Auswirkungen dieser Entwicklung, da sie weiterhin mit hohen Kapitalflüssen ins Ausland konfrontiert sind. Die schwächelnde Nachfrage in den Industrieländern und ein moderates Wachstum in China und Indien sind ebenfalls entscheidend für die globale Wirtschaftsentwicklung. Insgesamt wird das weltweite Wachstum für 2024 auf rund 3,2 Prozent geschätzt, was auf eine vorsichtige Erholung hindeutet. Prognose Konzern Der JuHo Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein solides Wachstum, das vor allem durch eine weiterhin gute Performance der bestehenden Beteiligungen und gezielte Zukäufe unterstützt wird. Aufgrund der erhöhten Refinanzierungskosten und hoher Kaufpreiserwartungen der Verkäufer wird sich das Tempo neuer Akquisitionen im Vergleich zu den Vorjahren jedoch verringern. Der Fokus liegt daher stärker auf der Optimierung und Weiterentwicklung der bestehenden Unternehmen. Die IMS verzeichnet zwar noch keine positiven Ergebnisse, jedoch zeigen sich steigende Auftragseingänge und eine verbesserte Leistung, was das Unternehmen langfristig stärkt. Für die ASE wird ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erwartet, während die ZSK TES voraussichtlich positiv abschließen wird, was insgesamt zur Konsolidierung des Konzerns beiträgt. Durch die Einbindung weiterer Beteiligungen und die optimierte Leistung der bestehenden Unternehmen wird ein Umsatz- und Ergebniswachstum über dem Niveau von 2023 erwartet. Die veränderte Marktlage durch anhaltende Logistikherausforderungen und Rohstoffverfügbarkeitsprobleme bleibt weiterhin eine Unsicherheit, wird jedoch durch die breite Diversifikation und stabile Nachfrage der bestehenden Geschäftsfelder abgefedert. Insgesamt plant der Konzern ein nachhaltiges Wachstum und eine Verbesserung des positiven Jahresergebnisses. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Der JuHo Konzern sowie die Beteiligungen sind durch ihre operativen Tätigkeiten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Der Eintritt von Risiken könnte nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Der JuHo Konzern hat daher nach branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen ein Risikomanagementsystem um Risiken erkennen und beurteilen zu können. a. Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem des Konzerns unterscheidet einerseits allgemeine Risiken, also grundsätzliche Geschäftsrisiken, und andererseits konkrete Risiken, die sich aus gesetzlichen Veränderungen, aus Vertragskonstellationen und Projekten einstellen können. Im Zentrum des Systems steht die transparente Risikobewertung: Risiken werden regelmäßig anhand von Kennzahlen überprüft, die sowohl marktorientierte als auch unternehmensspezifische Indikatoren berücksichtigen. Der JuHo Konzern hat ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem in den Tochtergesellschaften implementiert, das laufend weiterentwickelt wird, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksam zu managen. Mit der integrierten Konzern- und Konsolidierungssoftware wird die finanzielle Überwachung aller Einheiten standardisiert und optimiert. Nachfolgend werden die potenziellen Risiken beschrieben, die die zukünftige Entwicklung des JuHo Konzerns beeinflussen könnten. b. Marktrisiken Neben einer möglichen weltweit ungünstigen Wirtschaftsentwicklung, wie sie durch hohe Staatsverschuldung, geopolitische Spannungen oder verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen im Energie- und Umweltbereich entstehen könnte, stellen steigende Zinsen und die rückläufige Wirtschaft in Deutschland potenzielle Herausforderungen dar. Der JuHo Konzern ist aufgrund der positiven Marktentwicklung in den Kernbereichen jedoch gut aufgestellt. Die Nachfrage bleibt hoch, und die Auftragseingänge sind stabil. Die Geschäftsfelder des Konzerns verzeichnen nach wie vor eine starke Nachfrage, und das Risiko für die Konzernergebnisse wird als gering eingestuft. c. Finanzierungsrisiken Finanzierungsrisiken können für den JuHo Konzern aus der weltweiten Entwicklung der Finanzmärkte im Hinblick auf die Rahmenbedingungen der zukünftigen Darlehensgewährung und deren Konditionen bestehen. Daher ist die Optimierung der Konzernfinanzierung und die Begrenzung der finanziellen Risiken eine der Kernaufgaben der Konzernführung. Hier trägt die permanente Liquiditätsplanung zur Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit bei. Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel reichen bei planmäßiger Entwicklung des Konzerns aus. Alle für die Konzernführung erkennbaren Finanzierungsaufgaben für den Konzern sind aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der bestehenden Finanzierungsvereinbarungen im Rahmen der Liquiditätsplanung abgesichert. Die hohe Innenfinanzierung reduziert das Liquiditätsrisiko des Konzerns. Die Finanzierungsrisiken werden gegenwärtig als gering eingestuft. d. Personalrisiken Personalrisiken können aus nicht ausreichenden branchenspezifischen Mitarbeiterqualifikationen, die aufgrund der neuen Anforderungen der Kunden und des Marktes erforderlich sind, sowie fehlenden Fachkräften aufgrund des stabilen Auftragsvolumens und dem damit verbundenen Unternehmenswachstum entstehen. Die Gesellschaften begegnen den Risiken durch zielgerichtete Weiterqualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, durch eine laufende Überwachung des Personalbedarfs und durch notwendige Personalakquisitionen durch die Geschäftsleitungen. Die Ausprägung des Risikos Personalbedarf liegt aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels in Deutschland im mittleren Bereich, die übrigen Personalrisiken sind gering ausgeprägt. e. IT-Risiken IT-Risiken können insbesondere aus der Verfügbarkeit der IT-Systeme und der gespeicherten Daten entstehen. Zahlreiche Tochterunternehmen haben ihre IT-Sicherheitsüberwachung an einen externen Dienstleister ausgelagert. Durch die Zertifizierung des dortigen Rechenzentrums nach DIN ISO 27001:2013 wird das Risiko hieraus sowie die sonstigen IT-Risiken insgesamt als gering eingestuft. f. Sonstige Risiken Unser Konzern blieb von den Auswirkungen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine bisher weitestgehend verschont; unseren Geschäftsbetrieb konnten wir in nahezu allen Bereichen durchgängig aufrechterhalten. Lediglich kleinere Verschiebungen sowie kurzzeitige Unterbrechungen auf Baustellen sowie Schwierigkeiten in der Lieferkette mussten überbrückt werden. Auswirkungen auf die Liquidität wurden bislang vermieden. Die zukünftigen Entwicklungen sind jedoch nicht absehbar; es verbleibt somit ein Restrisiko. g. Zusammenfassende Beurteilung Gravierende oder sogar bestandsgefährdende Risiken, die den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährden könnten, bestanden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses weder in rechtlicher noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 2. Chancenbericht Der JuHo Konzern ist am Markt gut positioniert und profitiert von starken, langjährigen Kundenbeziehungen sowie einer etablierten Marktstellung, die eine optimale Basis für zukünftiges Wachstum bietet. Trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und der gestiegenen Zinsen erwartet der Konzern, weiterhin an den positiven Markttrends teilzuhaben. Die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Konzerns bleibt hoch, und das operative Geschäft ist durch ein solides Auftragsvolumen abgesichert. Wachstumschancen ergeben sich zudem aus der gezielten Erweiterung des Beteiligungsportfolios. Der Konzern plant, in den kommenden Jahren neue Geschäftsfelder zu erschließen und bestehende Beteiligungen auszubauen, was die Marktstellung weiter festigen und die Diversifikation fördern wird. Besonders in Bereichen wie der Elektroinstallation und dem Maschinen- und Anlagenbau gibt es Potenzial für Wachstum, da Kunden vermehrt auf innovative, nachhaltige Lösungen setzen. Darüber hinaus wird die strategische Weiterentwicklung der operativen Gesellschaften durch gezielte Investitionen vorangetrieben, die die Position als führender Dienstleister "rund um das Gebäude" stärken sollen. Der Konzern wird weiterhin in neue Technologien und effiziente Prozesse investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und neue Geschäftschancen zu nutzen. Zusammenfassend ergeben sich für den JuHo Konzern aufgrund der starken Marktstellung und der Expansionsstrategie gute Chancen, auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld profitabel zu wachsen und die Marktanteile weiter auszubauen. a. Elektro Das elektrotechnische Ausbaugewerbe hat in den letzten Jahren stark von niedrigen Zinsen, der Aufarbeitung von Investitionsstaus im öffentlichen und privaten Sektor sowie von der allgemeinen Konjunktur profitiert. Die Nachfrage im öffentlichen Bereich dürfte auf hohem Niveau bleiben, insbesondere angesichts fortlaufender Investitionen in die Modernisierung von Infrastruktur und in zukunftsweisende Projekte. Chancen entstehen auch durch den Umbau der Energieversorgung, Klimaschutzinitiativen und die Digitalisierung - allesamt Themen, die nachhaltige Aufträge versprechen. Zudem wird die Industrie durch technologischen Fortschritt tiefgreifend transformiert. Die Einführung von 5G und der Ausbau des Internets der Dinge (IoT) bilden die Grundlage für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen, die wiederum zur Weiterentwicklung ganzer industrieller Wertschöpfungsketten beitragen. Hier setzt die "vierte industrielle Revolution" an: Industrie 4.0 birgt ein enormes Potenzial für Produktivitätssteigerungen, da Automatisierung, Sensorik und maschinelles Lernen zentrale Themen in der modernen Fertigung sind. Durch die wachsende Rolle von Künstlicher Intelligenz werden Entscheidungsprozesse optimiert und Unternehmen erhalten neue Wettbewerbsvorteile. In diesem dynamischen Umfeld eröffnen sich für das elektrotechnische Ausbaugewerbe erhebliche Wachstumschancen, insbesondere durch Innovationen und den steigenden Bedarf an nachhaltigen, digitalen Lösungen. Die Zukunft zeigt eine solide Perspektive für Unternehmen, die mit der technologischen Entwicklung Schritt halten und aktiv in die Energiewende, Klimaschutzmaßnahmen und die Digitalisierung investieren. b. Maschinen- und Anlagenbau Im Teilbereich Maschinen- und Anlagenbau wurde 2024 eine Zurückhaltung der Käufer beobachtet - relevante Auftragseingänge werden erst ab 2025/2026 erwartet. c. Dienstleistungen Im Bereich Unterhaltsreinigung und Dienstleistungen ergeben sich vielversprechende Chancen durch den Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen, gezielte Akquisitionen und die Qualität der angebotenen Leistungen. Neukunden können regelmäßig durch Empfehlungen gewonnen werden, was die Zufriedenheit und das Vertrauen der bestehenden Kundschaft unterstreicht. Zusätzliche Potenziale entstehen durch die steigenden Anforderungen an ESG-Standards, die besonders im Facility-Management an Bedeutung gewinnen. Nachhaltigkeitsaspekte und umweltfreundliche Dienstleistungen sind zunehmend entscheidende Faktoren für Auftraggeber, die sich um CO 2 -Reduktion und ökologische Verantwortung bemühen. Dies bietet Chancen für Anbieter, die sich in diesen Bereichen spezialisieren und ihre Dienstleistungen an neue regulatorische und soziale Anforderungen anpassen. Tariferhöhungen im Dienstleistungssektor können zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beitragen und die Motivation der Belegschaft steigern. Der Fokus auf Qualitätssicherung bleibt entscheidend, da durch exzellente Dienstleistungen eine langfristige Kundenbindung gefördert wird und sich das Unternehmen gegenüber dem Wettbewerb klar positionieren kann. Insgesamt versprechen diese Entwicklungen eine solide Basis für weiteres Wachstum und Marktstärke. d. Wohn- und Gewerbeimmobilien Chancen im Immobilienbereich ergeben sich nicht nur durch potenzielle Wertsteigerungen der Bestandsobjekte und Investitionen in Flächenerweiterungen, sondern auch durch neue Projekte, die langfristig vermietet sind und so bereits bei Baubeginn stabile Einnahmen garantieren. Zusätzlich bieten die aktuellen Herausforderungen für Projektentwickler - insbesondere hohe Finanzierungskosten und unsichere Marktlagen - interessante Gelegenheiten, günstig in Projekte einzusteigen, da einige Entwickler gezwungen sein könnten, geplante Vorhaben zu veräußern. Der JuHo Konzern könnte davon profitieren, indem er preiswert Zugang zu hochwertigen Projekten erhält, die in anderen Marktphasen möglicherweise kostspieliger wären. Diese Strategie bietet Potenzial für Wertsteigerungen und erschließt dem Konzern neue Geschäftsfelder. Weitere Chancen bestehen darin, ESG-Kriterien in Immobilienprojekten umzusetzen und so nicht nur die Attraktivität für Mieter und Investoren zu erhöhen, sondern auch von möglichen staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteilen zu profitieren. Durch nachhaltige und zukunftsorientierte Maßnahmen positioniert sich der Konzern langfristig als verlässlicher Partner im Immobiliensektor. 3. Gesamtaussage Der JuHo Konzern bietet ein breites Leistungsspektrum und zeichnet sich durch hohe Flexibilität und spezialisierte Fachkompetenz aus, die den Marktauftritt stärken und eine klare Abgrenzung vom Wettbewerb ermöglichen. Die Investitionen in Technologie und der Ausbau der Unternehmensstruktur sichern eine starke, zukunftsfähige Marktposition. Ein besonderes Potenzial ergibt sich durch die Spezialisierung des Konzerns auf Nachfolgeregelungen, insbesondere für mittelständische Handwerksbetriebe. Angesichts der zunehmenden Anzahl von Familienbetrieben, die eine externe Nachfolgelösung benötigen, kann die JuHo Gruppe eine wichtige Rolle bei der Sicherung und Weiterführung dieser Unternehmen spielen. Dank einer soliden Eigenkapitalausstattung und der guten Positionierung einzelner Tochterunternehmen ist der Konzern auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Die Geschäftsführung identifiziert in den kommenden Jahren Chancen, insbesondere durch die steigende Nachfrage nach nachhaltigen und digitalen Lösungen, die das Unternehmen als starken Marktteilnehmer positionieren. Diese Perspektiven schaffen eine stabile Grundlage für die profitable Weiterentwicklung des Konzerns und bieten Wachstumspotenziale für eine erfolgreiche Zukunft.
Oberhausen, den 10. Oktober 2024 Julius Sobizack KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben II. Allgemeine Angaben zur Konsolidierung III. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz V. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung VI. Sonstige Angaben I. Allgemeine Angaben Die JuHo GmbH (kurz JuHo) hat ihren Sitz in Oberhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Duisburg unter HRB 28619 eingetragen. Gemäß § 297 Abs.1 HGB besteht der Konzernabschluss aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel. Die Konzernbilanz wurde nach dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) erstellt. Der vorliegende Konzernabschluss ist nach den Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in Euro aufgestellt (§§ 290 i.V.m. 242 ff., 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Mit diesem Konzernabschluss soll von den Befreiungsmöglichkeiten des § 264b HGB für die in diesem Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Personenhandelsgesellschaften Gebrauch gemacht werden. Die JuHo GmbH, Oberhausen, wird ihren Konzernabschluss elektronisch im Unternehmensregister veröffentlichen. Der JuHo Konzern ist im Geschäftsjahr 2023 analog der Vorjahre insbesondere durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises gewachsen. Insofern sind die Zahlen der Bilanz und die Bewegungszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung mit den entsprechenden Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar. II. Allgemeine Angaben zur Konsolidierung Konsolidierungskreis Neben der JuHo GmbH, Oberhausen, als Mutterunternehmen, werden die nachfolgenden Tochter- bzw. Enkelgesellschaften aufgrund des herrschenden Einflusses der JuHo GmbH nach § 290 Abs. 1 HGB im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
Im Konzerngeschäftsjahr 2023 hat die JuHo GmbH ihre Anteile an der Rhein-Ruhr Beteiligungsunternehmen AG von 75,0 % auf 100,0 % aufgestockt. Gemäß DRS 23, Tz. 175 in Verbindung mit DRS 22, Tz. 55 ff. wurde der Erwerb bzw. die Aufstockung der Anteile als Kapitalvorgang erfolgsneutral dargestellt und als sonstige Veränderung im Eigenkapitalspiegel gezeigt. In den Konzernabschluss sind folgende Gesellschaften als assoziierte Unternehmen gemäß § 311 HGB nach der Equity-Methode einbezogen:
(1) = bezogen auf die Obergesellschaft JPM Immobilien GmbH (2) = bezogen auf die Obergesellschaft TRATHO FM Holding GmbH (3) = bezogen auf die RWM Gebäudetechnik Beteiligungen GmbH (4) = bezogen auf die Shirtful GmbH (Smake) Die folgenden Gesellschaften werden in Einklang mit § 296 Abs. 2 HGB aufgrund der untergeordneten Bedeutung nicht vollkonsolidiert:
Die Gesellschaften sind von untergeordneter Bedeutung, da die Bilanzsummen sowie die Umsatzerlöse insgesamt kleiner als 2,0 % der Konzernwerte sind. Konsolidierungsgrundsätze und Stichtag Der Konzernabschluss wird auf den Bilanzstichtag der Muttergesellschaft aufgestellt (31. Dezember). Dieser entspricht dem Abschlussstichtag aller einbezogenen Gesellschaften. Die Kapitalkonsolidierung (Erst-/Folgekonsolidierung) erfolgt für die Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden, soweit geboten, den Vermögensgegenständen und Schulden zugeordnet. Die danach verbleibenden Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung sind auf die Erwerbe von Geschäfts- und Firmenwerten zurückzuführen. In der Konzernbilanz wurde für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile von in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter gem. § 307 HGB gebildet. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge, die aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, werden gemäß § 305 Abs. 1 HGB eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wird grundsätzlich nach § 304 Abs. 2 S. 1 HGB verzichtet, weil Lieferungen und Leistungen zu üblichen Marktbedingungen erfolgen und das Verfahren einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde. Zwischengewinne, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, wurden eliminiert. Die von den assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unterscheiden sich nicht von denen der JuHo. III. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Bezüglich der Wahlrechte nach §§ 247 - 251 und §§ 268 - 274 HGB ist im Rahmen der handelsrechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht worden. Im Übrigen werden folgende Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren), bewertet. Diese entsprechen den herstellungsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über 10 Jahre planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig im Wesentlichen anhand der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR werden sofort abgeschrieben. Für Anlagegüter größer als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR wird für das Wirtschaftsjahr ein eigener Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den vier Folgejahren zu je 20 % aufgelöst wird. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind zu den Anschaffungskosten oder zu dem niedrigen am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden zum Nennwert bzw. mit dem Darlehensbetrag angesetzt. Vorräte Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit der beizulegende Wert nicht niedriger war. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertsprinzips. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den handelsrechtlichen aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bzw. einem niedrigeren Wert, der sich aus der verlustfreien Bewertung ergibt, bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden Barwerte angesetzt. Die Fakturierung erfolgt ausschließlich in Euro. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus besteht eine angemessene Pauschalwertberichtigung für den erwarteten Forderungsausfall. Wertpapiere im Umlaufvermögen Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind am Abschlussstichtag mit dem niedrigen Wert aus Anschaffungskosten und Börsen- oder Marktpreis angesetzt. Liquide Mittel Die liquiden Mittel beinhalten im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten. Diese sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Aktive latente Steuern Gem. § 306 HGB werden aufgrund von durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen führen und die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, latente Steuern angesetzt. Über die Einzelabschlussebene der jeweils einbezogenen Tochtergesellschaften wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs.1 S. 2 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 1 HGB auch für den Konzernabschluss Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern nicht anzusetzen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Bei langfristigen Rückstellungen erfolgt die Bewertung unter Einbeziehung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank. Die Abzinsung erfolgt nach der Bruttomethode. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag als Rechnungsabgrenzungsposten angesetzt, sofern sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Datum darstellen. Passive latente Steuern Gem. § 306 HGB werden aufgrund von durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen führen und die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, latente Steuern angesetzt. Die passiven latenten Steuern in Höhe von 37 TEUR sind auf Grund der Kapitalkonsolidierung entstanden und sind mit einem Prozentsatz von 20,3 % bewertet worden. Über die Einzelabschlussebene der jeweils einbezogenen Tochtergesellschaften wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs.1 S. 2 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 1 HGB auch für den Konzernabschluss Gebrauch gemacht, passive latente Steuern nicht anzusetzen. IV. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 313 Abs. 4 in Verbindung mit § 284 Abs. 3 HGB ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt: ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
Es entfällt am Bilanzstichtag ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2.588 TEUR auf die in den Einzelabschlüssen bilanzierten Firmenwerte der einbezogenen Tochterunternehmen. Aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung, der in 2023 neu hinzugekommenen Tochterunternehmen resultiert ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2.631 TEUR. Der fortgeführte Unterschiedsbetrag gemäß § 312 Abs. 1 Satz 2 HGB zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt 4.080 TEUR. Davon entfallen auf einen Geschäfts- oder Firmenwert 2.622 TEUR. Zum Bilanzstichtag beträgt der nicht bilanzierte negative Equity-Wert in Summe 218 TEUR. Die Erhöhung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von 5.212 TEUR setzt sich zusammen aus Neuerwerben in Höhe von 2.019 TEUR, einer zahlungsunwirksamen Umqualifizierung einer Forderung gegen assoziierte Unternehmen in die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von 1.619 TEUR sowie der Wertfortschreibung des Equity-Ansatzes in Höhe von insgesamt 1.572 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
*) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden mit einem Nominalvolumen von 17.020 TEUR sowie Bürgschaften in Höhe von 2.493 TEUR zugunsten dieser Kreditinstitute besichert. Von einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Bürgschaften ist derzeit nicht auszugehen, weil die betreffenden Gesellschaften über ausreichende Möglichkeiten zur Liquiditätsbeschaffung verfügen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten wie Eigentumsvorbehalte oder Vermieterpfandrechte. V. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 71.026 TEUR (Vorjahr: 43.466 TEUR) verteilen sich wie folgt:
Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge werden durch eine nachträgliche Kaufpreisanpassung in Höhe von 550 TEUR positiv beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden durch Wertminderungen auf Forderungen in Höhe von 217 TEUR (Vorjahr 114 TEUR) beeinflusst. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 2.150 TEUR. Darin enthalten sind finanzielle Verpflichtungen für Gebäude, Büro- und Lagerräume bzw. Stellplätze in Höhe von 1.521 TEUR. Diese sind innerhalb von fünf Jahren kündbar. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für EDV und Fahrzeuge von 629 TEUR. Im Wesentlichen haben diese Verträge eine Laufzeit von drei Jahren. Weitere Angaben Es werden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen durchgeführt. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 614 Mitarbeiter beschäftigt.
Geschäftsführer der JuHo GmbH ist Herr Julius Sobizack. Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung. Bezüglich der Angaben zu den im Berichtsjahr bezahlten Gesamtbezügen des Geschäftsführers wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Zusätzlich berücksichtigt wurden die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Beträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Vorjahre. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 31 TEUR und gliedert sich wie folgt:
Oberhausen, den 10. Oktober 2024 Julius Sobizack sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die JuHo GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der JuHo GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JuHo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. II. Unterzeichnung des Prüfungsberichts Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Dortmund, den 22. Oktober 2024 Revision Rhein-Ruhr GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dortmund Dipl.-Kfm. Michael Ernst, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Oliver Mehlan, Wirtschaftsprüfer |
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Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeine Gebäudereinigung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen