Schöler GmbH
Frankfurter Straße 4, 23689 Ratekau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine, geb. Schöler Schöler-Olsson seit 19.1.2011 | Geschäftsführer |
Lennart Olsson seit 14.2.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Schöler Vermögensgesellschaft bürgerlichen Rechts | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schöler GmbHPansdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021SCHÖLER GMBH, PANSDORFI. Grundlagen des Unternehmens Die Schöler GmbH ist ein 1928 gegründetes mittelständisches Familienunternehmen, das einer der weltweit führenden Systemlieferanten und Anlagenbauer für die Wärmetauscher-Industrie ist. Das Produktspektrum reicht von Präzisionsmaschinen für die Herstellung von dünnwandigen Lamellen und Rohren über halb- und vollautomatische Netzmontagelinien bis zu schlüsselfertigen Produktionsstraßen für die Herstellung von Kondensatoren, Wasserkühlern, Ölkühlern, Ladeluftkühlern und vielem mehr. Die Maschinen, die Schöler selbst entwickelt und fertigt, werden in der Autoindustrie ebenso eingesetzt wie bei der Herstellung von Wärmetauschern für stationäre Anwendungen. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft ist nach dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 und dem damit verbundenen Einbruch der weltweiten Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr wieder angestiegen. In Deutschland war ein Anstieg des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts in 2021 in Höhe von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. (Quelle: destatis.de). Für die Automobilindustrie sind 2022 aufgrund der noch anhaltenden Corona-Pandemie, des Ukraine-Konflikts sowie den strukturellen Umbrüchen weiterhin schwache Umsatzerlöse zu erwarten, wenn auch auf höherem. Die Investitionen der Automobilhersteller werden daher zurückgehen und Folgeauswirkungen auf den Maschinenbau haben. 2. Umsatz, Gesamtleistung und Auftragsentwicklung sowie Geschäftsergebnis Wir haben im Jahr 2021 einen Umsatz von Mio. 12,2 € erreicht (davon Inland Mio. 0,9 €, davon EU-Länder Mio. 4,3 € und Drittländer Mio. 7,0 €). Die Gesamtleistung erhöhte sich aufgrund des deutlichen Anstiegs bei den unfertigen Erzeugnissen im Berichtsjahr um 15,1 % auf Mio. 15,0 €. Der Bestandsaufbau liegt im Wesentlichen in einer steigenden, wenn auch nach wie vor nicht befriedigenden Auftragslage begründet. Die Entwicklung der Gesamtleistung lag aufgrund von zögerlicher Nachfrage seitens der Kunden deutlich unter unseren Erwartungen. Unser Ergebnis positiv beeinflusst haben Erträge aus Corona-Überbückungshilfen in Höhe von rd. Mio. 1,5 €. Die höhere Gesamtleistung war mit einem überproportionalem Anstieg der Materialaufwendungen verbunden. Der Personalaufwand stieg dagegen unterproportional an. Wir haben im Jahr 2021 einen deutlichen operativen Verlust erlitten. Zum 31.12.2021 haben wir Mio. 4,1 € angearbeitete Kundenaufträge zu Herstellungskosten aktiviert. Bei einem Auftragsbestand von Mio. 8,3 € bleibt ein Restauftragsvolumen in Höhe von Mio. 4,2 €, das wir im Jahr 2022 abarbeiten wollen. 3. Produktion Kern unserer Produktion ist die Herstellung von Maschinen zur Herstellung von Wärmetauschtechnik. Für die Modularisierung der Produktionsgruppen Lamellenwalzanlagen, Haspel, Rohrfalt- und Rohrschweißanlagen sowie Core-Builder sind in den Jahren bis 2015 Herstellungskosten in Höhe von T€ 1.795 angefallen. Die Modularisierung ist abgeschlossen und die geforderten Funktionen werden erfüllt. Die weitere Optimierung und Entwicklung von Funktionen erfolgte ab 2016 ggf. im Rahmen von Kundenaufträgen. Alle modularisierten Maschinen wurden bereits mehrfach realisiert. Die Produktionsauslastung hat sich zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessert, ist aber weiterhin nicht befriedigend. 4. Beschaffung Alle wesentlichen Beschaffungsaktivitäten waren im Berichtsjahr ohne nennenswerte Friktionen möglich. Die Arbeitsvorbereitung und Beschaffung arbeiten im Einkauf zusammen. 5. Investitionen Im Berichtsjahr sind Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen durchgeführt worden. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. Finanzierungsvorhaben Die Gesellschafter der Schöler GmbH haben der Gesellschaft im Jahr 2016 eine stille Beteiligung (mit Gewinn- und Verlustbeteiligung) in Höhe von T€ 600 zur Verfügung gestellt; steuerlich: GmbH & Still. Eine weitere Beteiligung mit Rangrücktritt wurde ebenfalls im Jahr 2016 durch eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft in Höhe von T€ 300 mit 10-jähriger Laufzeit bereitgestellt. Wie im Vorjahr steht zum Bilanzstichtag ein Avalkreditrahmen zur Verfügung. Für sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen. 7. Personal- und Sozialbereich Wir haben im Jahr 2021 138 Mitarbeiter sowie 10 Auszubildende beschäftigt. Das aktive Personalmanagement in Form von Förderung von Leistungsträgern einerseits sowie die Ansprache von leistungsschwachen Mitarbeitern wurde 2021 kontinuierlich fortgeführt. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage
Wirtschaftliches Eigenkapital Das wirtschaftliche Eigenkapital betrifft das bilanzielle Eigenkapital, die Gesellschafterdarlehen und die stillen Beteiligungen. Entwicklung:
In der Spalte Veränderung ist der an die "stille Beteiligung Schöler" abgeführte Gewinn (T€ 47) ausgewiesen. 2. Finanzlage
Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt deutlich unter Vorjahreswert. Bestimmender Einflussfaktor des Rückgangs ist die hohe Mittelbindung im Vorratsbereich. Im Investitionsbereich sind im Berichtsjahr im Sachanlagevermögen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen durchgeführt worden. Im Finanzierungsbereich wurden T€ 353 für die Rückführung von Finanzierungen eingesetzt und T€ 401 Zinsen gezahlt. 3. Ertragslage
Die Gesamtleistung ist deutlich von Mio. 13,0 € auf Mio 15,0 € angestiegen. Das EBITDA konnte im Wesentlichen aufgrund von Corona-Hilfen (dargestellt in den sonstigen betrieblichen Erträge) mit T€ 1.178 deutlich verbessert werden. Unter Herausrechnung dieses Sondereffekts wäre das EBITDA jedoch deutlich negativ und würde auch unter dem Vorjahreswert leigen. Das Finanzergebnis verrringerte sich im Wesentlichen aufgrund des Wegfalls der Gewinnausschüttung einer Tochtergesellschaft im Vorjahr sowie des Wiederauflebens von gewinnabhängigen Zinsverpflichtungen aus Vorjahren. Es verbleibt ein EAT von T€ 191, davon T€ 47 an stille Gesellschafter abgeführt, Jahresüberschuss danach T€ 144. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung Basierend auf den in der Geschäftsführung festgelegten Maßnahmen haben wir Planungsrechnungen für die Jahre 2022 und 2023 aufgestellt. Aus dem vorhandenen Auftragsbestand, der Ausplanung der angearbeiteten Aufträge und dem geplanten Auftragseingang erwarten wir im Jahr 2022 eine Gesamtleistung von Mio. 18,2 € und einen Jahresüberschuss von rd. Mio. 0,1. In den Planungen nicht enthalten sind Erträge aus der Überbrückungshilfe IV für das erste Quartal 2022. Wegen des Projektgeschäfts und den damit verbundenen Unsicherheiten hinsichtlich des Zeitpunktes der Umsatz- und Gewinnrealisierung der jeweiligen Projekte sowie der weiterhin coronabedingten verzögerten Nachfrage, weisen wir darauf hin, dass das Jahresergebnis signfikantes Schwankungspotenzial aufweist. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Auf Basis der bilanzierten Vermögens- und Schuldposten zum 31.12.2021 sowie der Erfolgsplanung 2022 haben wir eine detaillierte Liquiditätsplanung erstellt und dabei festgestellt, dass für das Geschäftsjahr 2022 ausreichende Kreditlinien (einschließlich Avale) vorhanden sind. Sollte jedoch, nicht zuletzt aufgrund des Andauerns der Corona-Pandemie, der Auftragseingang sowie die Auftragsabwicklung deutlich unter den prognostizierten Annahmen verbleiben, könnte der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sein. In der Folge würden weitere Umstrukturierungen mit dem Ziel der Kostensenkung durchgeführt werden. Darüber hinaus bestehen Unsicherheiten hinsichtlich des Fortbestands der Tochtergesellschaft Schöler of China Ltd. und einem damit verbundenen möglichen Zahlungsausfall bei den Forderungen der Berichtsgesellschaft. Auf die globalen Risiken aufgrund des Ukraine-Konflikts, die sich ebenfalls negativ auf die Geschäftstätigkeit auswirken können, weisen wir hin.
Pansdorf, den 15. Februar 2022 Schöler GmbH gez. Jan-Peter Schöler, Geschäftsführer gez. Sabine Schöler-Olsson, Geschäftsführerin gez. Lennart Olsson, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021SCHÖLER GMBH, PANSDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021SCHÖLER GMBH, PANSDORFI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der Schöler GmbH, Amtsgericht Lübeck, HRB 488 BS, ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die erhaltenen Anzahlungen werden von den Vorräten aktivisch offen abgesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorschriften des BilRUG werden beachtet. Bei der Gesellschaft handelt es sich im Sinne von § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der laufenden Abschreibungen bilanziert. Grundsätzlich werden geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis € 800,00) im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Auf die Beteiligung an der Schöler of China Ltd. wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen; danach beträgt der Buchwert noch € 5.494,00. Die Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der entsprechenden Gemeinkosten und der Verwaltungsgemeinkosten mit einbezogen. Die Bewertungssystematik nach den Kriterien letzter Zugang, Alter, Gängigkeit und Reichweite wurde fortgeführt; es wurden Einzelwertberichtigungen und Reichweitenabschläge vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen mit T€ 44 und den laufenden Verrechnungsverkehr mit T€ 151. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Dritten (insgesamt T€ 576, Vorjahr T€ 200) gebildet. Für den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung (T€ 59; Vorjahr T€ 71) abgesetzt. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen den mit dem Rechnungszinsfuß von 1,87 % errechneten versicherungsmathematischen Barwert der den Geschäftsführern gewährten Pensionszusagen. Es werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck angewandt. Die Bewertung des Verpflichtungsumfangs erfolgte unter Zuhilfenahme der PUC-Methode bei einem unterstellten Gehaltstrend von 2,0 % p. a. und einem Rententrend von 1,5 % p. a. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (Rechnungszinssatz 1,35 %) beläuft sich auf € 314.417,00. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Zeitwert (das ist der Aktivwert, der auch als Anschaffungskosten unterstellt wird) bewertet und mit den Pensionsrückstellungen verrechnet worden. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr ergibt sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Nach Neuberechnung wurden geringfügige Anpassungen der Vorjahreszahlen der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen vorgenommen. Die Gesellschaft ist mit 100 % an der Schoeler of America Inc., 28210 Charlotte, USA, beteiligt. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital und Waren in Höhe von € 57.725,83 eingebracht. Der Jahresüberschuss 2021 beträgt TUSD 16, das vorläufige Eigenkapital TUSD 221. Die Gesellschaft ist weiterhin mit 100 % an der Schöler of China Ltd., 511555 Guangzhou, Volksrepublik CHINA, beteiligt. Die Anschaffungskosten betragen € 201.416,46. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31.12.2021 beträgt TRMB 2.158; der Jahresüberschuss beträgt TRMB 943. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Erstattungsansprüche aus Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von T€ 593 (§ 268 Abs. 4 S. 2 HGB). Der Posten hat insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausgezahlte Softwarepflegekosten und Versicherungsprämien für das folgende Geschäftsjahr. Eigenkapital Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt
Bei den Pensionsrückstellungen wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 3.324.323,00 mit zu saldierendem Deckungsvermögen in Höhe von € 565.122,00 verrechnet. Von den Pensionsverpflichtungen entfallen € 1.260.293,00 auf frühere Organmitglieder. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 01.01.2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von € 408.474,00. Dieser Betrag ist bis spätestens zum 31.12.2024 in jedem Jahr zu mindestens einem Fünfzehntel (€ 27.232,00) anzusammeln. Dementsprechend wurden bislang bis zum 31.12.2021 € 326.784,00 zugeführt. Es verbleibt ein weiterer Unterschiedsbetrag von € 81.690,00. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für nachlaufende Kosten (T€ 308), Abfindungen (T€ 25), Resturlaub und Gleitzeitguthaben (T€ 51), ausstehende Rechnungen (T€ 131), Garantien (T€ 21) sowie übrige (T€ 99). Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH (MBG) (T€ 764), Verbindlichkeiten aus Mietkäufen (T€ 481) sowie kreditorischen Debitoren (T€ 574). Von den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Grundschulden, durch Sicherungsübereignung der Betriebseinrichtung und Waren, durch selbstschuldnerische Bürgschaften sowie durch Globalzession in voller Höhe besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus den Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von insgesamt T€ 1.513 enthalten. Die im Berichtsjahr erfolgte Zuführung in Höhe von € 27.232,00 zur Pensionsrückstellung im Rahmen der Fünfzehntel-Regelung ist als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 68.407,00 mit korrespondierenden Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 3.827,02 saldiert dargestellt. IV. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:
Haftungsverhältnisse Sonstige Haftungsverhältnisse bestehen aus Anzahlungsbürgschaften in Höhe von T€ 734. Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaften wird nicht gerechnet, da bislang jede erhaltene Anzahlung bedient wurde. Ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich gem. § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 6. Des Weiteren ergäbe sich bei den Pensionsrückstellungen unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein um T€ 314 höherer Rückstellungsbetrag, so dass eine weitere Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB in dieser Höhe besteht. Ein weiterer Betrag von € 81.690,00 ist als Unterschiedsbetrag (Art. 67 Abs. 1 EGHGB) gesperrt. Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 138 (Vj. 138) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 72 (Vj. 72) Angestellte und 66 (Vj. 66) gewerbliche Mitarbeiter. Darüber hinaus waren 10 (Vj. 13) Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit waren im Berichtsjahr: Frau Sabine Schöler-Olsson, Wirtschaftsingenieur BA, kfm. Leiterin, Pansdorf, Herr Jan-Peter Schöler, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Vertrieb, Techau, Herr Lennart Olsson, Wirtschaftsingenieur BA, Entwicklung und Produktion, Pansdorf. Bezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer einschließlich der Versorgungsbezüge an frühere Mitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2021 T€ 470. Ergebnisverwendungsbeschluss der GesellschafterAufgrund des Ergebnisverwendungsbeschlusses vom 15. März 2022 wird der Jahresüberschuss 2021 mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht ereignet. Es wird jedoch auf die allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten verwiesen, die seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krise bestehen und zu einer Verzögerung von Aufträgen sowie andauerndem Nachfragerückgang führen. Die Folgen lassen sich nicht genau beziffern, werden sich aber auch im Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 deutlich auswirken. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 29. März 2021 festgestellt.
Pansdorf, den 15. Februar 2022 Schöler GmbH gez. Sabine Schöler-Olsson, Geschäftsführerin gez. Jan-Peter Schöler, Geschäftsführer gez. Lennart Olsson, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schöler GmbH, Pansdorf: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schöler GmbH, Pansdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schöler GmbH, Pansdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Abschnitt IV des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass für den Fall, dass die Aufträge nicht wie geplant eingehen und die Betriebsleistung deutlich hinter den Planzahlen zurückbleiben, sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Wie Abschnitt IV des Lageberichts darlegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellen könnte. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, 15. März 2022 ARGON
GmbH
gez. Dr. Schreiber |
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