Check Point Software Technologies GmbH

Oskar-Messter-Straße 13, 85737 Ismaning, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 116538
Eingetragen
15.5.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Presales Supportleistungen (Vorverkaufsunterstützungsleistungen) für den Vertrieb der Hard- und Softwareprodukte der Check Point Software Technologies Ltd. und damit verbundene Dienstleistungen, sowie alle Geschäfte, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks erforderlich und zweckdienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Itzkoviz
seit 25.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Check Point Software Technologies (Netherlands) B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Check Point Software Technologies (Netherlands) B.V.
Netherlands
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Check Point Software Technologies GmbH

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.490,98 266.062,98
Summe Anlagevermögen 188.490,98 266.062,98
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.912.818,20 5.587.320,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 149.014,73 262.326,49
8.061.832,93 5.849.647,16
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 110.377,32 1.019.907,77
Summe Umlaufvermögen 8.172.210,25 6.869.554,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 24.350,00
Summe AKTIVA 8.360.701,23 7.159.967,91

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.935.787,44 930.128,13
III. Jahresüberschuss 1.094.281,30 1.005.659,31
Summe Eigenkapital 3.055.633,33 1.961.352,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 654.870,91 309.111,95
2. Sonstige Rückstellungen 3.980.385,79 4.365.558,74
4.635.256,70 4.674.670,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.937,14 45.356,55
2. sonstige Verbindlichkeiten 630.874,06 478.588,64
669.811,20 523.945,19
Summe PASSIVA 8.360.701,23 7.159.967,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 34.175.392,99 28.539.714,28
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.896.843,18 -22.166.568,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.924.890,69 -2.195.186,58
- davon für Altersversorgung EUR 66.785,96 (Vj. EUR 78.128,40)
-28.821.733,87 -24.361.755,14
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -90.082,79 -101.394,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.632.171,43 -2.712.784,93
5. Betriebsergebnis 1.631.404,90 1.363.780,21
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.404,80 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -14.095,44
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -546.528,40 -344.025,46
9. Ergebnis nach Steuern 1.094.281,30 1.005.659,31
10. Jahresüberschuss 1.094.281,30 1.005.659,31

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE HINWEISE

Die Gesellschaft ist unter der Firma Check Point Software Technologies GmbH mit Sitz in Ismaning im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 116538 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Für den Jahresabschluss gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft macht von den ihr eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen entsprechend § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze angewandt:

 

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt, die sich an den steuerlichen AfA-Tabellen orientieren. Geringwertige abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu 800,00 werden seit dem Geschäftsjahr 2022 in voller Höhe abgeschrieben.

 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

 

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

 

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

 

Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

 

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

 

Die Gesellschaft setzt als latente Steuern den Saldo aus den gesamten Steuerbe- und -entlastungseffekten an (Nettomethode). Dabei wird ein Überhang an aktiven latenten Steuern gemäß dem bestehenden Aktivierungswahlrecht nicht angesetzt.

 

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich in Höhe von TEUR 7.913 (Vorjahr: TEUR 5.587) auf Lieferungen und Leistungen mit Check Point Software Technologies Ltd., Tel Aviv, Israel.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital beträgt DEM 50.000,00 (EUR 25.564,59).

Die Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen variable Gehaltsbestandteile für Mitarbeiter, nicht genommenen Urlaub, ausstehende Eingangsrechnungen und Abfindungen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Wesentliche außerordentliche Aufwendungen und Erträge sowie wesentliche Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung lagen in 2023 nicht vor.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beträgt TEUR 169.

2. GESCHÄFTSFÜHRUNG

Der Geschäftsführung bestand aus nachfolgenden Mitgliedern:

 

Roei Golan, CFO, Tel Aviv / Israel, (bis 28. Februar 2024)

 

Josef Itzkoviz, Head of Accounting, Tel Aviv / Israel, (seit 28. Februar 2024)

Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

3. MITARBEITER

Im Geschäftsjahr beläuft sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 178 (Vorjahr 161) Mitarbeiter.

Die im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter teilen sich in folgende Gruppen auf:

Service 174 (Vorjahr 157)
Verwaltung 4 (Vorjahr 4)
178 (Vorjahr 161)

4. KONZERNZUGEHÖRIGKEIT

Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Check Point Software Technologies B.V., Bunnik, Niederlande, die wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der Check Point Software Technologies Ltd., Tel Aviv, Israel, ist. Die Gesellschaft wird als mittelbares Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Check Point Software Technologies Ltd., Tel Aviv, Israel, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission offengelegt und ist auf der Website www.checkpoint.com abrufbar.

VI. NACHTRAGSBERICHT

Ereignisse und Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres mit nennenswerten Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor.

VII. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ismaning, den 22. November 2024

Josef Itzkoviz, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge / Umgliederungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 489.876,37 12.510,79 -5.260,50 497.126,66
489.876,37 12.510,79 -5.260,50 497.126,66
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 223.813,39 90.082,79 -5.260,50 308.635,68
223.813,39 90.082,79 -5.260,50 308.635,68
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 188.490,98 266.062,98
188.490,98 266.062,98

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Check Point Software Technologies GmbH mit Sitz in Ismaning (im Folgenden "Gesellschaft") gehört zur internationalen Check Point Gruppe. Die Check Point Gruppe ist ein Technologiekonzern, der sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Produkten im Bereich der IT-Security spezialisiert hat (Firewall- und VPN Produkte). Das Mutterunternehmen Check Point Software Technologies Ltd. hat ihren Sitz in Israel und ist an der NASDAQ börsennotiert.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst Presales Supportleistungen (Vorverkaufsunterstützungsleistungen) für den Vertrieb der Hard- und Softwareprodukte der Check Point Gruppe. Die Gesellschaft generiert ihre Umsatzerlöse dabei ausschließlich als Dienstleister für die Check Point Software Technologies Ltd. Der Verrechnungspreis ergibt sich dabei nach Berechnung eines Gewinnaufschlags auf die operativen Kosten der Gesellschaft (Kostenaufschlagsmethode).

Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit von Büros in Ismaning und Köln aus.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist eine reine Servicegesellschaft und führt somit keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das weltweite Wachstum in 2023 betrug rund 3,2% und zeigte sich widerstandsfähiger als erwartet, wobei regional sehr unterschiedliche Ausprägungen zu spüren waren und das Eurogebiet eine Konjunkturschwäche erlebte. (Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Klimaschutz, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik 06/2024)

Der IT-Security Markt in Deutschland wächst weiter. Cyberattacken sind aktuell eine der größten Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft, so dass Unternehmen und Behörden entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Auch vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen müssen deutsche Unternehmen besser vorbereitet sein. (Quelle: Bitkom, "Cybersicherheit: Deutscher Markt erstmals über 10-Milliarden-Marke", Presseinformation vom 14. Februar 2024).

Aus Sicht der Geschäftsführung waren die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen für die Gesellschaft im Geschäftsjahr herausfordernd, jedoch insgesamt positiv.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäft der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 gut entwickelt, was sich in einer Zunahme der operativen Aktivitäten widerspiegelt. Die positive Entwicklung der Vorjahre hat sich damit fortgesetzt.

Dabei konnte die Gesellschaft auf diversen Events und Veranstaltungen ihr Netzwerk ausbauen und sich weiter in der Branche vernetzen. Im März 2023 wurde die globale Check Point Veranstaltung CPX 360 in München ausgerichtet.

Durch weitere Einstellungen von Mitarbeitern ist der durchschnittliche Mitarbeiterbestand im Geschäftsjahr von 161 auf 178 gestiegen. Daraus resultiert eine Erhöhung des Personalaufwands von TEUR 24.362 auf TEUR 28.822.

Insgesamt haben sich durch die Ausweitung der operativen Aktivitäten auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stark von TEUR 2.713 auf TEUR 3.632 erhöht.

Aufgrund der stark gestiegenen operativen Kosten im Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse aus der konzerninternen Verrechnung (Kostenaufschlagsmethode) ebenfalls stark von TEUR 28.540 auf TEUR 34.175 erhöht. Das EBIT (Betriebsergebnis) hat sich dabei moderat von TEUR 1.364 auf TEUR 1.631 erhöht.

3. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Aufgrund der stark gestiegenen operativen Kosten aus der Ausweitung der operativen Tätigkeit im Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse aus der konzerninternen Verrechnung (Kostenaufschlagsmethode) von TEUR 28.540 auf TEUR 34.175 erhöht.

Durch weitere Einstellungen von Mitarbeitern ist der durchschnittliche Mitarbeiterbestand im Geschäftsjahr von 161 auf 178 gestiegen. Daraus resultiert eine Erhöhung des Personalaufwands von TEUR 24.362 auf TEUR 28.822. Der Personalaufwand wird dabei stark von variablen Gehaltsbestandteilen der Mitarbeiter beeinflusst.

Insgesamt haben sich durch die Ausweitung der operativen Aktivitäten auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stark von TEUR 2.713 auf TEUR 3.632 erhöht. Im Wesentlichen sind Kosten für Veranstaltungen, Messen und Events für die Erhöhung verantwortlich.

Die Gesellschaft erreichte in 2023 ein EBIT (Betriebsergebnis) von TEUR 1.631 (Vorjahr TEUR 1.364). Die EBIT Marge (EBIT/Jahresumsatz) lag bedingt durch die Kostenaufschlagsmethode mit rund 5% auf Vorjahresniveau.

Nach Steuern vom Einkommen und Ertrag wurde insgesamt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.094 (Vorjahr TEUR 1.006) erzielt.

Finanzlage

Die Versorgung der Liquidität wird grundsätzlich durch den operativen Cashflow der Gesellschaft sichergestellt, der wesentlich durch die Veränderungen der Positionen innerhalb des Working-Capitals beeinflusst wird. Darlehen bzw. Kredite bei Kreditinstituten bestehen unverändert zum Vorjahr nicht.

Einen negativen Effekt auf den operativen Cashflow hatte im Geschäftsjahr der starke Anstieg der kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 5.587 auf TEUR 7.913. Dadurch sind die liquiden Mittel von TEUR 1.020 auf TEUR 110 gesunken.

Die Finanzierung der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Die Finanzlage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr wieder zufriedenstellend.

Wesentliche Investitionen oder außerbilanzielle Verpflichtungen lagen im Geschäftsjahr nicht vor und sind nicht geplant.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 7.160 auf TEUR 8.361 erhöht.

Auf der Aktivseite haben sich dabei die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 5.587 auf TEUR 7.913 erhöht. Gegenläufig dazu haben sich die liquiden Mittel von TEUR 1.020 auf TEUR 110 vermindert.

Das Eigenkapital hat sich von TEUR 1.961 auf TEUR 3.056 aufgrund des Jahresüberschusses erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 37% (Vorjahr 27%).

Die sonstigen Rückstellungen haben sich von TEUR 4.366 auf TEUR 3.980 vermindert. Insbesondere war zum Stichtag ein Rückgang der Rückstellungen für variable Vergütungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend. Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des EBIT entsprechen im Wesentlichen unseren Prognosen aus dem Vorjahr.

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Check Point Gruppe und die Gesellschaft verwenden zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit insbesondere die Umsatzerlöse, den Personalaufwand, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie das EBIT (Betriebsergebnis) als finanzielle Leistungsindikatoren.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind für die Gesellschaft nicht relevant.

III. Prognosebericht

Der IT-Security Markt in Deutschland wird im Jahr 2024 weiter wachsen mit voraussichtlich 13,1%. (Quelle: Bitkom, "Cybersicherheit: Deutscher Markt erstmals über 10-Milliarden-Marke", Presseinformation vom 14. Februar 2024).

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund der stetigen Zunahme von Bedrohungen durch Cyberkriminalität eine wachsende Nachfrage nach IT-Sicherheitslösungen. Dadurch wird auch eine zunehmende Nachfrage nach Servicedienstleistungen durch die Check Point Software Technologies Ltd erwartet, welche einen leichten Anstieg der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit sich bringt.

Aufgrund der der konzerninternen Verrechnung der operativen Kosten mittels Kostenaufschlagsmethode wird somit insgesamt für das Geschäftsjahr 2024 eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse und eine leichte Steigerung des EBIT erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

Wir sind stark von der Entwicklung der Check Point Gruppe abhängig. Daher sind die Chancen und Risiken der Check Point Gruppe auch auf die Gesellschaft anwendbar.

1. Chancen

Aufgrund der steigenden und immer intelligenteren Bedrohungen und Hackerangriffe sowohl in der Industrie, im öffentlichen Bereich (Smart City), als auch in Privathaushalten (Smart Home), wird die Notwendigkeit für neue und verbesserte Sicherheitslösungen weiterhin stark zunehmen. Diese Situation eröffnet der Check Point Gruppe Chancen für die bestehenden und auch für neue Produkte. Dies kann sich als Dienstleister innerhalb der Check Point Gruppe positiv auf die Entwicklung der Umsatzerlöse und des EBIT der Gesellschaft auswirken.

2. Risiken

Die Gesellschaft ist in das globale Risikomanagement der Check Point Gruppe eingebettet, das sicherstellen soll, dass Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden.

Die künftige Entwicklung der Gesellschaft als Dienstleister für die Check Point Gruppe ist von der Fortführung des bestehenden Dienstleistungsvertrags abhängig. Daneben sind unsere Risiken sehr begrenzt, da die operativen Kosten zuzüglich eines Aufschlags konzernintern weiterbelastet werden.

Der künftige Erfolg der Gesellschaft hängt von den Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter ab. Sollte in der Zukunft keine Neueinstellung von qualifiziertem Personal möglich sein, würde dies die Entwicklung und die Presales Supportleistungen der Gesellschaft negativ beeinflussen mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das EBIT.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditäts- und Solvenzrisiken derzeit nicht erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung nicht.

3. Gesamtaussage

Die Check Point Gruppe hat in den letzten Jahren viele erfolgreiche Sicherheitslösungen entwickelt und so auch die Entwicklung der Gesellschaft beeinflusst. Die Lage der Gesellschaft ist weiterhin sehr solide und stabil und durch die Integration in die Check Point Gruppe eng mit deren Entwicklung verbunden.

Unter Berücksichtigung der genannten Chancen und Risiken erwarten wir insgesamt eine weiterhin positive Entwicklung.

 

Ismaning, den 22. November 2024

Josef Itzkoviz, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Check Point Software Technologies GmbH, Ismaning:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Check Point Software Technologies GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Check Point Software Technologies GmbH, Ismaning, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Be-langen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins-gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Be-langen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Über-einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rodgau, 22. November 2024

DW Drasler Wullenkord Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Wullenkord, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss mit Beschluss vom 2.12.2024 festgestellt.

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