WMM Software Development GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jennifer Bauschmid seit 4.12.2024 | Prokura |
Sebastian Waltl seit 30.3.2023 | Prokura |
Tobias Waltl seit 25.2.2022 | Geschäftsführer |
Antonio Marco Romano seit 3.11.2021 | Geschäftsführer |
Holger Griesser seit 3.11.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WMM AGMindelheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2021Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 die Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres stets zeitnah und umfassend teilweise in schriftlicher und Großteils in mündlicher Form über alle wesentlichen Entscheidungen, die die Lage des Unternehmens betreffen und über den Geschäftsverlauf unmittelbar unterrichtet. Auf Grundlage der Berichterstattung des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Führung der Geschäfte der Gesellschaft laufend überwacht. Sämtliche Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, und solche Geschäfte, zu denen nach der Geschäftsordnung die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich ist, wurden sorgfältig geprüft und mit dem Vorstand vor den Beschlussfassungen eingehend erörtert. Im Geschäftsjahr 2021 fanden im April und November Aufsichtsratssitzungen statt. Die Aufsichtsräte haben sich über die finanziellen Eckdaten des Geschäftsjahres 2021 beraten. Am 06.05.2022 fand die ordentliche Hauptversammlung in Ingolstadt, Steuartstr. 1 statt. Dort beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Feststellung des Jahresabschlusses 2020. Außerdem wurde die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2021 für das Jahr 2022 beschlossen. Die Prüfung der Konzernbilanz 2021 erfolgte von der Wirtschaftsprüfungskanzlei Zieglmeier & Partner, Ingolstadt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2021 in einem Umlaufbeschluss eingehend erörtert und stimmt den Jahresabschluss nach sorgfältiger eigener Prüfung zu. Der Jahresabschluss der WMM AG für das Geschäftsjahr 2021 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2021. Gleichfalls gilt der Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Mindelheim, Mai 2022 Andreas Hagl, Vorsitzender des Aufsichtsrats Lagebericht 2021Gesamtwirtschaftliche branchenbezogenen Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich konnten wir uns in Deutschland im Jahr 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,7 % wieder etwas vom Einbruch des Vorjahres erholen. Nichtsdestotrotz waren die letzten 12 Monate sehr herausfordernd, da wir vor allem seit Mitte des Jahres mit Materialpreissteigerungen zu kämpfen hatten und haben. Auch die Verfügbarkeit von Materialien war im Jahr 2021 deutlich schlechter als in den Vorjahren. Der Automobilbau als die stärkste Säule der deutschen Wirtschaft hat zwar weniger produziert aber aufgrund von staatlichen Hilfen Rekordgewinne erzielen können. Die Steigerung bei den Energiekosten wird sich weiterhin negativ auf die Inflation auswirken, die bis zu 5 % zum Ende des Jahres 2021 ausmachte. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Corona bedingten Einschränkungen waren in 2021 weiterhin das bestimmende Thema und haben der Unternehmensgruppe empfindliche Umsatzeinbußen zugefügt. Weiterhin sind die steigenden Energiepreise eine Herausforderung gewesen, da diese, bei uns insbesondere im Strombereich, leider nicht kurzfristig zu verändern waren. Der zum Ende des Jahres heraufziehende Krieg in der Ukraine hat dann sein übrigens getan, um die Inflation zu verstärken und damit auch die Zinsen deutlich nach oben zu bringen. Die Unsicherheit ob der zukünftigen Entwicklung der Unternehmensgewinne nimmt deutlich zu. Der einzige Weg aus diesem Dilemma sind sowohl Energieautarkie, die die neue Bundesregierung mit deutlichen Signalen nach vorne treibt und weitere Innovationen, die den Standort Deutschland sichern. Das Fehlen von Fachkräften wirkt hier natürlich gegenteilig und verhindert weiteres Wachstum. Deshalb ist es auch eminent wichtig Fachkräfte so weit wie möglich durch Robotik zu ersetzen. Branchenentwicklung Im Einzelnen gehen wir hier wieder auf die Branchen ein, in denen der Konzern tätig ist. Baugewerbe / Baunebengewerbe Sehr erfreulich hat sich auch die Amisol GmbH entwickelt. Wir bauen hier laufend Glasfaseran-schlüsse aus, die wir durch öffentliche Aufträge gewinnen und können dabei Neubaugebiete häufig kostengünstig mit erschliessen. Wir sehen hier in den nächsten 3-5 Jahren eine deutliche Zunahme von Aufträgen von der öffentlichen Hand und sind aktuell gerade bei mehr als einem Dutzend Ausschreibungen mit dabei. Die angeschlossenen Kundenzahlen konnten gehalten und leicht gesteigert werden. Hier wirkt natürlich das Verlieren von Richtfunkanschlüssen gegen den Trend des gewin-nens von Glasfaseranschlüssen. Das Unternehmen ist weiterhin Ziel von interntionalen Infrastrukturaufkäufern. Hier sehen wir aber für uns keine Vorteile, da die Amisol einen schönen Gewinnbeitrag ins Unternehmen liefert und künftig einer der wichtigsten Ertragsbringer des Konzerns sein wird. Für das Jahr 2022 und 2023 streben wir aufgrund von Preiserhöhungen deutliche Umsatzsteigerungen an. Telekommunikation Bei der Amisol hat sich auch im Corona Jahr wieder bewahrheitet, dass Geschäftsmodelle mit stetigen Cash Flows für eine Firma sehr nachhaltig und profitabel sein können. Der Ausbau der Glasfaserstrecken bewährt sich immer mehr und somit können wir in den nächsten Jahren von steigenden Kundenzahlen ausgehen. Die Prognose des letzten Jahres von steigenden Umsätzen konnte leider nicht erreicht werden, da der Durchschnittspreis pro Kunde gefallen ist. Hier können wir nunmehr nachbessern und einen höheren Preis am Markt durchsetzen. Durch den Ausbauauftrag in Altusried haben wir eine Auslastung für die nächsten 5 Jahre nunmehr garantiert. Hotelbetrieb Der Hotelbetrieb macht jeden Tag sehr viel Freude. Wir haben auch in "Corona Zeiten" hier ein sicheres Geschäftsmodell welches den Zeitgeist vollumfänglich trifft. Auch im Jahr 2021 hatten wir trotz 8 Monaten Lockdown eine Auslastung die andere Hotelkonzepte niemals erreichen könnten. Zusammen mit den niedrigen Gestehungskosten für ein Hotelzimmer erreichen wir hier einen Marktvorteil, welcher zu bemessen teilweise gar nicht möglich ist. Auch in 2021 haben wir 13 Hotels neu eröffnet und 18 Stück gebaut. In 2022 werden wir die 20 Eröffnungen auch schaffen, da wir in 2021 aufgrund der Witterung zum Ende des Jahres leider nicht genug Objekte fertigbekommen haben. Die Expansion ins europäische Ausland werden wir in den nächsten Jahren insbesondere in Österreich, Schweiz und Italien forcieren. Grundstück sind bis weit ins Jahr 2024 schon gesichert und wir sind aktuell bei mehr als 100 Grundstücken die wir für den Hotelzweck reserviert haben. In Deutschland werden die Expansion vorwiegend weiterhin in Bayern und Baden-Württemberg stattfinden. Zusätzlich haben wir allerdings auch die Standorte an der Autobahn A2 zwischen Wolfsburg und Dortmund und Nord Hessen als interessante Hotelstandorte identifiziert. Immobilien In 2021 haben wir die Vermietungsquote zum Ende des Jahres endlich auf nahe 100 % bringen können. Die Hotels laufen ausnahmslos sehr gut und die anderen Objekte sind alle nunmehr gut vermietet. Mietausfälle mussten wir kaum verkraften. Aktives Portfoliomanagement gehört zu unseren Aufgaben ebenso dazu, wie der ständige Zukauf von Objekten. Hier haben wir ins 2021 ein Objekt veräußert und gerade für den Bereich Wohnmodule einige Grundstück hinzugekauft. Die Gründung der WMM Bauträger GmbH erlaubt uns nunmehr die Trennung von Objekten die sich "ewig" im Bestand befinden werden (WMM Immobilien) und Objekten, die potentiell auch mal verkauft werden könnten (WMM Bauträger). Steigende Grundstückspreise sorgen dafür, dass der Kapitalbedarf sich erhöht und wir in Zukunft mit höheren Investitionen anteilig pro Grundstück rechnen müssen. Die steigenden Preise im Bereich der Mieten und auch Verkaufspreise helfen uns diesen Trend auch positiv abzufangen und trotzdem noch unsere Erträge zu erzielen. Geschäftsverlauf Überblick 2021 war wiederum ein Rekordjahr für das Unternehmen und wir dürfen insgesamt sehr zufrieden sein. Ein Ebitda von 11,3 Mio. € sind der Beweis für unser erfolgreiches Wirtschaften. Die Eigenkapitalquote hat sich um circa 1 % auf fast 19 % erhöht. Steigende Gewinne und Kapitaleinbringungen von Gesellschaftern haben dafür gesorgt, das wir trotz der enormen Investitionen auf der Aktivseite von 35 Mio. € das Eigenkapital steigern konnten. Weiterhin ist auf der Passivseite noch Posten als Verbindlichkeiten gebucht, die im Rahmen der nächsten Hauptversammlung ins Eigenkapital überführt werden. Ertragsbringer des Konzerns sind ganz klar die Modulproduktion, der Betrieb der Hotels und die Telekommunikation. Hier werden wir auch in den kommenden Jahren unsere Anstrengungen deutlich verstärken und damit den Erfolg des Gesamtunternehmens nochmal steigern können. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2022 sieht man schon die positiven Auswirkungen unserer Strategie in den Erträgen und somit können wir auch voller Zuversicht ins Jahr 2022 blicken. Wir werden uns im Bereich des Baugewerbes weiterhin mit Zukäufen verstärken und Investitionen in die Modulfertigung, das Betonfertigteilwerk und die Schreinerei tätigen. Bedanken muss sich der Vorstand und der Aufsichtsrat dafür vor allem dem Team welches diese Leistungen möglich macht. Die Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG, die WMM Brandschutz GmbH, die Einsiedel GmbH, die WMM Bauträger GmbH und die WMM Hotel Betriebs GmbH sowie die WMM Immobilien GmbH entwickeln sich alle nach Plan. Die Finanzierungssituation aller Tochtergesellschaften ist komfortabel. Die Liquidität der Gesellschaften war und ist ausreichend und wird durch die laufenden Kapitalmaß-nahmen bei der WMM AG immer weiter verbessert. Die Aktionäre nutzen die WMM AG auch als ihr Investmentvehikel und sorgen so immer wieder für einen Zustrom an Kapital durch Kapitalerhöhungen. Das bedingte Kapital dazu ist aufgrund eines neuen Beschlusses der Hauptversammlung nun bis zu weiteren Kapitalerhöhungen von circa EUR 30 Mio. vorhanden. Im Jahr 2022 werden die Aktien in zwei Teile getrennt. Es werden Vorzugs- und Stammaktien gebildet um künftig die Stimmrechte auf weniger Personen zu beschränken. Vermögenslage Ein weiterhin wesentlicher Faktor für die Vermögenslage sind die Hotelgrundstücke und Bauten. Zum 31. Dezember 2021 belaufen sich die Grundstücke und Gebäude auf 61.822 TEUR (Vorjahr TEUR 39.142) und damit auf 64,34 % der Bilanzsumme. Insgesamt beträgt das Anlagevermögen 85.474 TEUR (Vorjahr TEUR 52.472), so dass 88,96 % des Konzernvermögens langfristig gebunden sind. Bei der Beteiligung an der Hagl/Wagner GbR handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus in Kempten gegenüber dem Rathaus, welches in Teileigentum unterteilt ist und mehrheitlich der Hagl/Wagner GbR gehört. An dieser ist Herr Andreas Hagl mit 50 % beteiligt und die Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG ebenfalls mit 50 %. Den Beständen im Vorratsvermögen zum 31. Dezember 2021 in Höhe von insgesamt 19.693 TEUR (Vorjahr TEUR 14.446) stehen erhaltene Anzahlungen von Kunden in Höhe von TEUR 14.900 gegenüber. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 18.878 beinhalten alle noch nicht fertig gestellten Produkte aus Kundenaufträgen, welche noch im Bau sind. Eine Fakturierung ist erst möglich, wenn die komplette Leistung erbracht ist. Die Ausstattung des Konzerns mit liquiden Mitteln war während des Geschäftsjahrs stets ausreichend; zum 31. Dezember 2021 belaufen sich die liquiden Mittel auf TEUR 1.498. Die Rückstellungen beinhalten zum großen Teil Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Überstunden und Urlaub. Weiterhin haben wir Archivierungsrückstellungen gebildet und Rückstellungen für ungewisse Gewährleistungsforderungen sowie Prozesskosten in jeweils unwesentlicher Höhe. Finanzierung Der Konzern finanziert sich hauptsächlich mit Eigenkapital und Krediten für Immobilieninvestitionen. Hier sind die Genobank Unterallgäu, die VR Bank Augsburg - Ostallgäu und nunmehr die Sparkasse Allgäu die Hauptbanken. Weiterhin gewinnen die Oberbank und die RB Bayern Mitte als Finanzpartner weiteren Stellenwert. Die meisten Finanzierungen schließen wir weiterhin lokal an den jeweiligen Standorten der Hotels ab. Zum Geschäftsjahrsende belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 63.994 bzw. 66,60 % der Bilanzsumme. Weiterhin hat die Gruppe zum Bilanzstichtag circa EUR 2.7 Mio. an freien Kreditlinien. Das Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Stichtag TEUR 18.057 bzw. 18,79 % der Bilanzsumme. Wiederum hat sich der Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.762 positiv auf das Eigenkapital ausgewirkt. Der operative Cashflow des Geschäftsjahres betrug TEUR 10.457 (Vorjahr TEUR 8.438). Die weiteren Arten des Cashflows konnten wie folgt ermittelt werden:
Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Durch die hohen aktivierten Eigenleistungen (bedingt durch die Hoteleinbauten) beziehen wir in diesem Jahr die Kennzahlen auf die Gesamtleistung. Die Gesamtleistung pro Vollzeitmitarbeiter beträgt TEUR 217 (Vorjahr TEUR 171), die Gesamtleistungsrendite im Geschäftsjahr beträgt 10,71 % (Vorjahr 6,4 %) und der Cashflow beträgt TEUR 10.047 (Vorjahr TEUR 8.438). Ertragslage Der Konzern entwickelt sich weiterhin dynamisch und unglaublich positiv. Die Hotels haben auch im Corona Jahr 2021 deutlich steigende Erträge erwirtschaftet. Mieten und PV Erträge sind sehr stabil, genauso wie die Erträge aus der Telekommunikation. Der Innenausbau und alle sonstige Aktivitäten haben ordentlich performt. Im Geschäftsjahr 2021 konnte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 17.310 TEUR (Vorjahr TEUR 17.274) erzielen; davon entfallen 27 % auf Modulfertigung, 5,5 % auf Schreinerei/Innenausbau, 19 % auf Generalunternehmung, 7 % auf Telekommunikation, 22 % auf den Hotelbetrieb und mit 19,5 % auf die übrigen Aktivitäten. Die umfangreichen Eigenleistungen bei der Immobilienentwicklung insbesondere im Hotelbereich sind aus den anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 32.151 TEUR (Vorjahr TEUR 20.054) ersichtlich. Im Personalbereich belaufen sich die Aufwendungen des Geschäftsjahrs 2021 auf 9.744 TEUR (Vorjahr TEUR 6.795). Ein weiterer wesentlicher Kostenfaktor sind die zugekauften Bauleistungen in Höhe von TEUR 8.812. Hier haben wir keine großen Verhandlungsmöglichkeiten, da der Markt relativ schwierig ist aufgrund der guten Auftragslage. Insgesamt beträgt der Materialaufwand TEUR 27.055 (Vorjahr TEUR 23.776), so dass die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung bei 50,05 % liegt (Vorjahr 59 %) liegt. Die Abschreibungen in Höhe von insgesamt 3.152 TEUR (Vorjahr TEUR 2.586) entfallen weit überwiegend auf das Sachanlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6.907 TEUR (Vorjahr TEUR 4.231) beinhalten unter anderem rd. TEUR 2.840 für Raumkosten sowie Fahrzeugkosten in Höhe von rd. TEUR 550. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 661 TEUR (Vorjahr TEUR 416) resultieren aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Nach Ertragsteuern in Höhe von 2.404 TEUR (Vorjahr TEUR 957) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss 2021 von 5.762 TEUR (Vorjahr TEUR 2.603). Gesamtaussage Die Aussage aus dem Vorjahr gilt weiterhin, dass die Hotel -und Modulproduktion die hauptsächlichen Ertragsbringer sind und weiterhin sein werden. Die Telekommunikation erweist sich immer mehr als sichere Bank und guter Cash Flow Produzent. Die anderen Divisionen verlieren anteilig hier deutlich an Gewicht sind aber als Zahnrad im Gesamten enorm wichtig und somit essentiell für die Entwicklung des Gesamtkonzerns. Human Resources Zum 31. Dezember 2021 beschäftigt der Konzern in der Summe 391 Mitarbeiter / Köpfe. Das KMU Kriterium mit 250 Vollzeitmitarbeitern halten wir für 2021 noch vollumfänglich ein. Auch in 2021 konnten wir den Personalbestand wieder deutlich aufbauen und vor allem einige hochqualifizierte Führungskräfte gewinnen. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Risiken Es bestehen im WMM Konzern aus Sicht des Vorstands weiterhin keine Substanz- oder Liquiditätsrisiken. Die Grundstücke für die Hotels werden ausnahmslos aus vorhandenen liquiden Mitteln gekauft und somit ist auch für den Fall der Nichterteilung einer Baugenehmigung das Risiko sehr überschaubar. Zudem sind in den meisten Grundstücksverträgen für einen solchen Fall Rücktrittsrechte zugunsten der Gesellschaft eingeräumt. Das konjunkturelle Risiko und Branchenrisiko im Hotelbetrieb ist als überschaubar anzusehen, da sich ein höheres Preisbewusstsein seitens der Kunden positiv auf unser Hotelgeschäft auswirken sollte und wir jetzt schon Preisführer in unserem Segment sind. Bei der Wagner Möbel Manufaktur und der Allgäu DSL ist ebenfalls nicht von signifikanten Branchenrisiken auszugehen. Die Nachfrage der Kunden nach leistungsfähigen Internetanbindungen ist unverändert gegeben. Für die Möbel-Manufaktur resultiert ein Teil der Auslastungen auch aus eigenen Aufträgen, die im Zusammenhang mit dem Neubau von Hotels stehen. Die Modulfertigung lasten wir zu großen Teilen mit unseren eigenen Hotels aus. Die Fertigung von Wohnmodulen wird in 2022 deutlich wachsen und der Markt den wir uns dadurch erschließen erlaubt uns eine weitere Risikostreuung. Für die Metallbranche sehen wir eher Schwierigkeiten und wir werden hier einen deutlichen Rutsch in Richtung Roboter-Einrichtung machen und somit uns von der Konjunktur in diesem Bereich entkoppeln. Alle Objekte, bei denen eine Vermietung erfolgt, sind nahezu vollständig vermietet. Ein Entmietungsrisiko besteht nur in geringem Maße, da die Objekte jeweils auf viele Mietparteien verteilt sind. Die IT Sicherheit ist aufgrund der sehr kompetenten Mitarbeiter der Amisol GmbH gesichert und wir hoffen auch durch weitere Investitionen mögliche Risiken von vorneherein auszuschließen. Ein Eindringen in unsere Systeme ist aber nie ganz auszuschließen und deshalb haben wir ein ausreichendes Backup Konzept für diesen Fall. Kundenrisiken haben wir fast keine, da wir große Teile unserer Forderungen bereits bei Projektbeginn vereinnahmen können. Hotel und DSL sind Vorauskasse Geschäfte und somit auch kaum Aus-fallgefährdet. Weiterhin gilt: Als Sicherungsmaßnahmen nehmen wir von allen Kunden 80 % Anzahlung, bis wir die Ware ausliefern. Kunden aus allen Ländern mit unsicherer Jurisdiktion müssen 100 % Vorauskasse leisten. Der Konzern ist keinen nennenswerten Währungsrisiken ausgesetzt, da wir sowohl Anzahlungen als auch Rechnungen alle in Euro fakturieren. Für den Konzern würde ein deutlich steigender Zins eine wirtschaftliche Belastung darstellen, wobei die Kreditlinien und die ausgereichten Darlehen noch sehr lange laufen. Die einzige positive Konstante dabei ist dann die erhöhten Zimmerpreise aufgrund der Inflationsentwicklung. Die Duration steigt aufgrund der hohen Neuinvestitionen in die Hotels weiterhin und wird erst in 2023 leicht fallen. Die Inflation, die wir schon im letzten Bericht gesehen haben, hat sich nunmehr deutlich materialisiert und wird zum Echten Problem aufgrund der steigenden Zinsen. Die Profitabilität der Hotel Geschäfte lässt zwar ein steigendes Zinsniveau locker zu, aber das Risiko stellt sich natürlich, dass die Preiserhöhungen die Kostensteigerungen in den Neu Hotels nicht abfangen. Durch die lange Fristigkeit unserer Darlehen von aktuell circa 7,5 Jahren und die Streuung der Darlehen über mehrere Banken sehen wir niedrige Finanzierungsrisiken im Gesamtkonzern. Weiterhin müssen wir uns breiter aufstellen was unsere Bankenstruktur angeht, da unsere Hausbanken einfach nicht in der Lage sind unser Wachstum einzeln oder alleine zu finanzieren. Alle erkennbaren Risiken sind versichert. Der Brand an unserer Eingangsmaschine im Innenausbau Ende 2021 hat eindrucksvoll gezeigt wie wichtig die Versicherung von Risiken ist. Im Konzern sehen wir keine Gesamtrisiken die den Bestand des Konzerns in irgendeiner Art und Weise gefährden könnten. Gerade die enormen Gewinnsteigerungen in 2021 haben gezeigt wie resilient unser Unternehmen aufgestellt ist. Chancen Die Produktion von modularen Häusern wie wir unsere Hotels bauen wird die Zukunft des Unternehmens sein. Zum Einen ist das Produkt patentgeschützt und zum Anderen entspricht das Produkt exakt dem Zeitgeist. Niedrigere Kosten, hohe Energieeffizienz und schnelle Realisierung sind die Vorteile, die dieses Produkt deutliche Vorteile gegenüber Marktteilnehmern bringt. Zum Zweiten ist natürlich das Hotel Produkt zu nennen, welches für stetigen Cash Flow und gute Renditen sorgt. Aktuell haben wir bereits mehr als 25 % des von uns definierten Marktes gesichert über Grundstücks-käufe. Somit haben wir auch hier eine hohe Sicherheit der Marktführerschaft über die nächsten Jahre und Jahrzehnte in diesem Submarkt des Hotelgewerbes. Die Kostenführerschaft versuchen wir über höhere Energieeffizienz noch weiter auszubauen und damit unabhängiger vom Preisgeschehen an den Märkten zu werden. Unsere Investitionen in 2022 sind die Schreinerei in Kammlach, das Fertigteilwerk in Kammlach und ein weiteres Werk in Illertissen für die Produktion von Wohnmodulen. Dadurch erzielen wir weitere Umsätze und Effizienzen die das Unternehmen noch besser und stärker werden lassen. Bereits im Jahr 2021 sieht man die Auswirkungen unserer Zahnradstrategie, dass wir deutlich niedrigere Kostensteigerungen im Bereich des Materials haben, als im Umsatz. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir die Eigenfertigungsquote weiter erhöht haben und das in 2022 noch ausbauen. Die Ausschreibungen getriggert durch die Gigabitrichtlinie werden das Unternehmen Amisol weiterhin beschäftigen und uns große Vorteile bescheren, was Anzahl und Größe unserer Glasfaserstrecken anbelangt betrifft. Lokalität ist hier von enormer Bedeutung und somit glauben wir hier deutlich höhere Chancen zu haben als Risiken. Im ehemaligen Stammgeschäft des Innenausbaus leidet natürlich ein wenig die Konzentration, da andere Business Units deutlich höhere Erträge erzielen. Wir sind aber weiterhin der Meinung, dass in diesem Bereich gute Renditen erzielt werden können. Emotional gesehen ist das Geschäft sicher das schönste und vor allem auch das traditionsreichere. Die Einschränkung bei der Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern ist weiterhin ein großes Thema. Die WMM Maschinenbau hat als sicheres Geschäft im letzten Jahr die Arbeit im Konzern als Metall-baubetrieb aufgebaut und wird durch den Einstieg in den Bereich der Roboterinbetriebnahmen mit Cobots weiter wachsen können. Wir gehen davon aus, dass der angestammte Bereich der Fräs- und Dreharbeiten weiter nachlassen wird und im Bereich des Co Working mit Robotern deutlich höhere Chancen darzustellen sind. Prognose In Kriegszeiten Prognosen zu stellen ist teilweise wie ein Roulette Spiel. Dennoch sind wir aufgrund unserer guten Aufstellung relativ sicher vor externen Einflüssen, die wir bisher sehen. Wir erwarten für das Jahr 2022 einen Gesamtumsatz im Bereich von 70- 80 Mio €. Somit ergibt sich wieder eine Steigerung von 30- 40 % im Umsatz. Negativ auf Umsatz und Ertrag kann sich die Materialpreisentwicklung und der Fachkräftemangel auswirken. Zusätzlich dazu hat es sich in den letzten Monaten erwiesen, dass der alte Spruch "Pacta sunt servanda" nicht von allen mehr eingehalten wird. Die im letzten Jahr angekündigten Wachstumsschübe für das Jahr 2022 werden wohl kleiner ausfal-len, da der Krieg in der Ukraine sicher nicht positiv auf die Investitionsfähigkeit der Unternehmen und Menschen wirkt. Weiterhin ist der Anfang 2022 gesehene Zinsanstieg von 2% bei den 10-Jährigen beispiellos und wird sich auch negativ auf die Marktpreisentwicklung der Immobilien auswirken. Der Auftragseingang im Jahr 2022 ist weiterhin so gut, dass wir die Umsatzziele wohl erreichen können. Im Telko-Bereich warten wir aktuell auf neue Aufträge aus Ausschreibungen um die bisherige Auslastung von 4 Jahren auf weitere 4 Jahre, somit 8 Jahre ausweiten zu können. Hier sind wir gerade im Tiefbau so gut aufgestellt, dass wir kaum Risiken sehen, dass wir unsere Ziele nicht erreichen können. Die Kommunen müssen und werden weiterhin Glasfaserleitungen ausschreiben und dadurch ergibt sich aufgrund der begrenzten Tiefbauvolumina automatisch Geschäft für uns. Im Bereich der Hotels erwarten wir Umsätze von 14-16 Mio. € für das Jahr 2022, sofern es keine weiteren externen Schocks gibt. Das wäre eine Umsatzsteigerung von 70 - 100 % zum Vorjahr. Dies resultiert vor allem aus steigenden Preisen und Neueröffnungen.
Mindelheim, 05.05.2022 Der Vorstand Tobias Waltl Bilanz zum 31.12.2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.2021 bis 31.12.2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WMM AG, Mindelheim: Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der WMM AG, Mindelheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der WMM AG, Mindelheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts'' meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 05.05.2022 KLAUS ZIEGLMEIER, Wirtschaftsprüfer ANHANG 2021I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss für das zum 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der Konzern ist aufgrund des Unterschreitens der Größenkriterien zum Abschlussstichtag gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit; die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts erfolgt daher freiwillig. Die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB wurden beachtet. Die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) wurden soweit zutreffend angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahreskonzernabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. (§§ 265 I, 266 ff HGB). Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die WMM AG mit Sitz in Mindelheim, Rubihornstr. 4 - 6, ist beim Amtsgericht Memmingen unter HRB 16726 registriert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der WMM AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet: Anlagevermögen: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und bei abnutzbaren Vermögensgegenständen um die planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 EUR werden sofort abgeschrieben. Die Schutzrechte bei den Immateriellen Vermögensgegenständen werden über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben, EDV-Software von acht Jahren. Immobilien werden je nach Nutzung zwischen 11 und 33 Jahren abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden je nach Verwendungszweck zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben. Einbauten in fremde Grundstücke wurden mit acht bis 15 Jahren abgeschrieben, je nach Verwendungszweck des zu Grunde liegenden Vermögensgegenstands. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird - ebenfalls je nach Verwendungszweck des zu Grunde liegenden Vermögensgegenstandes - zwischen drei und 15 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen des aus der Kapitalkonsolidierung der Amisol GmbH resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren. Diese basiert auf den Kundenbeziehungen und der Markenpräsenz der Allgäu DSL, die eine Nutzung über diesen Zeitraum erwarten lassen. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet; außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund eines niedrigen beizulegenden Werts waren nicht erforderlich. Vorratsvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die projektbezogenen Vollkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Die Erfassung der Vorräte erfolgt durch körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzip. Bei den unfertigen Erzeugnissen und fertigen Erzeugnissen werden als Herstellungskosten Lohn und Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten sowie notwendige andere Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Vertriebskosten und Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Bewertungsabschläge aufgrund von Reichweite oder verminderter Gängigkeit wurden zum Bilanzstichtag in angemessener Höhe vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquide Mittel Die Bestände an liquiden Mitteln in EUR werden zum Nennwert angesetzt. Die Bestände an ausländischen Devisen werden zu aktuellen Wechselkursen am Bilanzstichtag in EUR umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung zu erwartender Steuerzahlungen und aller erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Risiken zwischen den einzelnen verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern Vom Wahlrecht des § 274 HGB, aktive latente Steuern aufgrund von Bilanzierungs- bzw. Bewertungsunterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie steuerlichen Verlustvorträgen zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Der Aktivüberhang latenter Steuern auf einzelgesellschaftlicher Ebene resultiert insbesondere aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Rückstellungen sowie dem Vorhandensein steuerlicher Verlustvorträge. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden passive latente Steuern ausgehend von den in der Kapitalkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven gebildet. Dabei wurde ein Körperschaftsteuersatz inkl. SolZ von 15,825 % zugrunde gelegt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs, unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzips, bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr zwingend mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Angaben zum Konsolidierungskreis einschließlich Anteilsbesitz Der Konsolidierungskreis besteht neben der WMM AG aus folgenden Unternehmen:
Diese Gesellschaften fallen unter die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB. Folgende Gesellschaften werden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, sondern zu fortgeführten Anschaffungskosten innerhalb der Finanzanlagen ausgewiesen:
* gemäß
Einnahmen-Überschussrechnung zum 31. Dezember 2021
Beim Erwerb der Anteile an der Wagner Cabinetry Corp. und der WMM Projektentwicklung Kulmbach GmbH & Co. KG sind keine Anschaffungskosten angefallen. Diese Beteiligungen wurden mit einem Erinnerungswert von je 100 € bei den Finanzanlagen ausgewiesen. Für die Wagner Cabinetry Corp., Nashville/USA, wurde vom Konsolidierungswahlrecht des § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, da diese Gesellschaft keine operativen Tätigkeiten ausübt, sondern nur einen Rechtsmantel für Aktivitäten in den USA darstellt und somit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. Ebenso wird auf die Equity-Bewertung der Anteile an der Hagl/Wagner GbR aufgrund untergeordneter Bedeutung verzichtet. IV. Konsolidierungsgrundsätze Allgemeines Der Stichtag des Jahresabschlusses der mittels der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss 2021 einbezogenen Unternehmen entspricht dem Konzernabschlussstichtag. Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den für große Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland geltenden Regelungen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbs der jeweiligen Tochterunternehmen mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital im Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital ermittelt sich dabei grundsätzlich als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögensgegenstände und Schulden im Erwerbszeitpunkt. Da das Mutterunternehmen im Geschäftsjahr 2018 erstmalig freiwillig einen Konzernabschluss aufgestellt hat, wurden die Wertansätze zum Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss zugrunde gelegt. Der nach der Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag als Differenz zwischen den Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbs abzüglich des anteiligen Eigenkapitals wurde in der Konzernbilanz wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, als technischer passiver Unterschiedsbetrag dem Konzerneigenkapital (Konzernbilanzgewinn) zugeordnet. Aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2018 resultierten Geschäfts- oder Firmenwerte von in Summe TEUR 269. Aufgrund des Erwerbs weiterer Anteile an der Amisol GmbH hat sich der Geschäfts- oder Firmenwert um 511 TEUR erhöht. Aus der Erstkonsolidierung der Franz Einsiedel GmbH resultiert zum 01.01.2021 ein Geschäfts- und Firmenwert von 391 TEUR und für die Haustechnik Mayer GmbH von 12 TEUR. Für die Haustechnik Mayer GmbH wurde der nicht beherrschende Anteil von 66 TEUR gesondert ausgewiesen. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Aus der Schuldenkonsolidierung resultierende echte Aufrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam behandelt. Zwischenergebniseliminierung Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wurde nach §304 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Bei den Umsatzerlösen wurden die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenen Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht als Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen oder als andere aktivierte Eigenleistungen auszuweisen waren. V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital war zum Berichtsdatum aufgeteilt in 1.573.758 Stammaktien zu jeweils EUR 1 Nennwert. Die Kapitalrücklagen betrugen zum 31. Dezember 2021 TEUR 4.039.393,18. Das genehmigte Kapital bei der Muttergesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2021 noch TEUR 426. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen sowie Rückstellungen für die Archivierung. Weiterhin sind Tantiemerückstellungen sowie Gewährleistungsrückstellungen gebildet worden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 63.995 haben am Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten: Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von > 5 Jahre TEUR 43.921 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1-5 Jahre TEUR 15.803 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von < 1 Jahr TEUR 4.271. Für alle langfristigen Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten größer als 1 Jahr bestehen Grundschulden oder Pfandrechte an den bestehenden Photovoltaikanlagen oder Grundstücken. Die Tilgung der Darlehen erfolgte planmäßig. Die durchschnittliche gesicherte Zinsbindungsfrist beträgt 7,5 Jahre. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren i. H. v. TEUR 1.201 und größer 5 Jahre von TEUR 246 enthalten. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.426 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 16. VI. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Aufteilung der Umsatzerlöse Die Umsätze der WMM Gruppe wurden auch in 2021 zu 97,9 % im EU Wirtschaftsraum erzielt. In Deutschland wurde ein Umsatzanteil von 91,2 % erreicht. Die restlichen 7 % wurden zu 90 % in der Schweiz und der Rest anderweitig umgesetzt. Nach Divisionen verteilen sich die Umsätze i. H. v. TEUR 54.052 (ungekürzt) im Berichtszeitraum wie folgt:
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge / Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im Berichtszeitraum hat der Konzern keine weiteren periodenfremden Aufwendungen oder Erträge zu verzeichnen gehabt. Gleiches gilt für außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge. Ein Brandschaden führte zu Versicherungsentschädigungen i. H. v. 500 TEUR, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind, sowie zu Anlagenabgängen i. H. v. 298 TEUR, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. VII. Sonstige Abgaben Sonstige finanzielle nicht bilanzierte Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die Jahre 2022 bis 2030 aus Miet- und Leasingverträgen sowie anderen Dauerschuldverhältnissen beträgt TEUR 13.912. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es wurden im Berichtszeitraum Mitarbeitergeschäfte mit einem Aufschlag von 15 % verrechnet. Weiterhin wurde Umsätze mit Aufsichtsräten und Aktionären getätigt, die alle an üblichen geschäftlichen Konditionen gebunden waren. Mitarbeiteranzahl Es wurden im Durchschnitt des Jahres 2021 215 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 176 gewerbliche Mitarbeiter und 39 kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt. Vorstand Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der WMM AG durch den Vorstand
Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokuristin fungierte im Berichtszeitraum Frau Saskia Seidel, Kammlach. Die Prokuristin ist nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es wird von dem Recht Gebrauch gemacht, die Vorstandsvergütungen nicht zu veröffentlichen. Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2021 bestand der Aufsichtsrat der WMM AG aus folgenden Personen:
Die Vergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtszeitraum EUR 1.500, gleichmäßig verteilt auf die Mitglieder. Angaben zum Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 gliedert sich wie folgt auf:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 158 Abs. 1 AktG wie folgt zu ergänzen:
Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss 2021 der WMM AG auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Das Unternehmen ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht wesentlich beeinflusst. Trotzdem kann die wirtschaftliche Situation des Konzerns negativ beeinflusst werden und deshalb die Prognosen nicht wie geplant erreicht werden. Die Auswirkungen der Materialknappheit und der Ukraine Krise sind aktuell noch untergeordnet, können sich aber definitiv zu einem Bremser des geplanten Wachstums erweisen. Weiterhin ist die aktuelle Zinssituation zu benennen, welche die Kosten für die künftigen Finanzierungen deutlich steigern könnte. Trotz der bestehenden Unsicherheiten gehen wir in 2022 von einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Ertrag aus. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die seit dem Ende des Geschäftsjahres 2021 eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Mindelheim, 05.05.2022 Der Vorstand Tobias Waltl Entwicklung des Anlagevermögens Konzern WMM AG zum 31.12.2021Handelsbilanz
Konzernkapitalflussrechnung
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL 2021
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