Weileder Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Dr. Münker seit 12.1.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KMCP ASSET MANAGEMENT GMBHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31.12.2016KMCP Asset Management GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2016 bis 31.12.2016KMCP Asset Management GmbH
LageberichtTätigkeitsbereichUnsere Gesellschaft ist als Finanzdienstleister i.S.d. Kreditwesengesetzes tätig. Eine Erlaubnis wurde durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (nunmehr Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) erteilt. Es werden Finanzinstrumente vermittelt (Anlagevermittlung). Darüber hinaus ist die Gesellschaft stellvertretend für Anleger tätig, indem Wertpapiergeschäfte in fremden Namen und für fremde Rechnung angeschafft bzw. veräußert werden (Abschlussvermittlung). Schwerpunkt unseres Betätigungsfeldes im Hinblick auf die Erlöse als auch den zeitlichen Aufwand ist die Finanzportfolioverwaltung. Die Finanzportfolioverwaltung umfaßt über 90 % der Provisionserlöse Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Provisionserträge sind gegenüber dem Vorjahr im Rahmen der üblichen Schwankungen angestiegen. Derzeit wird neben dem Geschäftsführer kein fachlich hoch qualifiziertes Personal für den Bereich der Vermögensverwaltung bzw. -betreuung beschäftigt. Die zunehmenden Anforderungen an die Dokumentation geschäftlicher Sachverhalte als auch vermehrte Meldepflichten an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und Deutsche Bundesbank haben die Beschäftigung von zusätzlichem administrativem Personal erforderlich gemacht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf EUR 82.045 gegenüber EUR 23.332 im Vorjahr. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Im Rahmen der Prognoseerwartung sind wir für das Geschäftsjahr 2016 von unveränderten Provisionsumsätzen ausgegangen und haben einen Jahresüberschuss von ca. TEUR 15 erwartet. Die Umsätze entsprachen unseren Erwartungen; das Jahresergebnis hat sich hingegen über unsere Erwartung hinaus deutlich verbessert. Hierzu haben insbesondere die sonstigen betrieblichen Erträge beigetragen. Hierbei handelt es sich um einmalige Sonderfaktoren, die sich in den nächsten Geschäftsjahren nicht wiederholen werden. Wir sind mit dem Geschäftsverlauf in 2016 sehr zufrieden. FinanzlageDie Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung:
Die flüssigen Mittel unter Einbeziehung der Forderungen an Kreditinstitute sind ausreichend um sämtliche fällige Verbindlichkeiten jederzeit erfüllen zu können. Unter Berücksichtigung der Forderungen an Kunden besteht jederzeitige Zahlungsbereitschaft. Die Forderungen an Kreditinstitute umfassen TEUR 151,6. Der Cash Flow beläuft sich unter Berücksichtigung der Abschreibungen und der Auflösung der Pensionsverpflichtungen auf ca. TEUR 45,7. ErtragslageDie Erlöse aus Provisionen sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig gestiegen und erreichen TEUR 278,0 (Vorjahr TEUR 269,4). Hierbei haben die Erlöse für die Finanzportfolioverwaltung um ca. 5,1% (= TEUR 12,8) zugelegt, die Einnahmen aus Abschluss- und Anlagevermittlung sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig niedriger. Die sonstigen betrieblichen Erlöse belaufen sich auf TEUR 45 gegenüber TEUR 12 im Vorjahr. Hierbei haben die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 22,6 einen wesentlichen Anteil. Durch Zahlungen zusätzlicher Beträge im Liquidationsverfahren "Poenix" an das EDW sind nunmehr keine Sonderzahlungen erforderlich. Die hierfür gebildete Rückstellung wird nicht mehr benötigt. Der allgemeine Verwaltungsaufwand hat sich nochmals ermäßigt. Bereits im Vorjahr konnten wir die Kosten reduzieren; dieses Jahr sind die Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um etwa 15,1 % niedriger. Dies beruht im Wesentlichen auf geringeren Personalaufwendungen von ca. TEUR 9,1 als auch auf niedrigeren anderem Verwaltungsaufwendungen von etwa TEUR 8,3. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf etwa 46,9 % des Provisionsergebnisses; die gesamten Verwaltungsaufwendungen erreichen ca. 82,7 % der Provisionserträge. Die Eigenkapitalrentabilität errechnet sich mit bemerkenswerten ca. 66,7 %. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist von TEUR 23,3 auf TEUR 82,0 gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt im Geschäftsjahr 2016 bei TEUR 55,3 gegenüber TEUR 12,9 im Vorjahr. Die Vermögenslage zeigt folgendes Bild:
Die flüssigen Mittel umfassen ca. 52,8 % der Bilanzsumme und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 31 erhöht. Das langfristig gebundene Anlagevermögen beinhaltet die übliche Büroausstattung, technische Hilfsmittel und Geschäftsfahrzeuge und beläuft sich auf ca. 2,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,0 %). Das Eigenkapital (unter Einbeziehung des Bilanzgewinns) beträgt mit TEUR 138 nahezu 48,1 % der Bilanzsumme. Die Verpflichtungen aus zugesagten Pensionsleistungen für Arbeitnehmer der Gesellschaft belaufen sich unter handelsrechtlicher Bewertung auf TEUR 81,3. Diese Mittel stehen dem Unternehmen längerfristig neben den Eigenmitteln zur Verfügung. Unter Einbeziehung der Pensionsverpflichtungen haben TEUR 219,4 zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs beigetragen. Dieser Betrag entspricht etwa 76,4 % der Bilanzsumme. UnternehmenssteuerungAufgrund der überschaubaren Größe und der begrenzten hierarchischen Gliederung unseres Unternehmens sowie der Beschränkung unseres Tätigkeitsbereiches haben wir bislang auf den Einsatz finanzieller Leistungsfaktoren zur Unternehmenssteuerung verzichten können. Dies ist auch gerechtfertigt aufgrund unserer begrenzten räumlichen Ausdehnung, der Rechnungseingänge wie -ausgänge in EURO, keiner Umwelt- oder Leistungsrisiken, etc. Die nicht finanziellen Leistungsfaktoren werden gleichfalls nicht für Zwecke der Unternehmenssteuerung herangezogen. nichtfinanzielle LeistungsfaktorenUmweltspezifische Maßnahmen werden von uns nicht erbracht. Besondere umweltbelastende Maßnahmen sind mit unserer Tätigkeit im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung nicht verbunden. Eine Ausrichtung auf Mitarbeiterbelange (Fluktuation, Zufriedenheit, etc.) erfolgt aufgrund des überschaubaren Mitarbeiterstamms nicht. Fortbildungsmaßnahmen berücksichtigen das betriebliche Erfordernis. Ensprechend unseren Möglichkeiten unterstützen wir in Form von Spendenmaßnahmen gemeinnützige Einrichtungen. Besonderen Wert legen wir auf die Kundenzufriedenheit. Hier sind wir ständig um persönlichen Kontakt bemüht. Eine Steuerung des Unternehmens anhand der nichtfinanziellen Leistungsfaktoren erfolgt nicht. RisikomanagementDie Gesellschaft hat unter Berücksichtigung der Institutsgröße, der Komplexität und Umfang der Geschäftsaktivitäten die wesentlichen Risiken identifiziert und beurteilt (Risikoinventur). Auf dieser Grundlage des Gesamtrisikoprofils ist sichergestellt, dass die wesentlichen Risiken des Instituts durch das Risikodeckungspotenzial abgedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit gegeben ist. Das Risikomanagementsystem unterliegt der permanenten Überwachung durch den Geschäftsführer. Dieser ist in sämtliche Vorgänge des Unternehmens eingebunden. Die personelle als auch technische Ausstattung gewährleistet eine ordnungsgemäße Abwicklung der Wertpapiergeschäfte. Die Aufbau- und Ablauforganisation beinhaltet in ausreichendem Maße Kontrollmechanismen. Im Rahmen der Finanz- und Liquiditätsplanung überwacht die Geschäftsleitung in regelmäßigem Abstand die Forderungsaußenstände. Die Zahlungsverpflichtungen werden kontrolliert anhand der Durchsicht der gesondert erfassten Original-Rechnungen. Im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung werden Verträge über eine Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen, die sich um den gleichen Zeitraum verlängern, falls keine Kündigung erfolgt. In den vertraglichen Vereinbarungen ist die Vergütung im Vorhinein für unsere Tätigkeit festgelegt. Daher ergibt sich ein relativ sicher zu planender Zeitraum. Währungsbedingte Risiken bestehen nicht. Sämtliche Rechnungen werden in EURO geschrieben. Termingeschäfte werden nicht getätigt, ebenso gelangen derivative Finanzinstrumente (anders im Rahmen der Portfolioverwaltung für Kunden) nicht zum Einsatz. Sicherungsgeschäfte bezüglich des Ausfalls von Kundenforderungen werden nicht abgeschlossen. Dieses hierdurch bedingte Risiko ist uns bekannt und im Rahmen des Risikodeckungspotentials berücksichtigt. Aufgrund der Liquiditätssituation ist das Risiko, den eigenen finanziellen Verhältnissen nachkommen zu können, zu vernachlässigen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nur in branchenüblichem Umfang. wesentliche Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungChancen und Perspektiven Wie auch in den Vorjahren bestehen besondere Chancen aus der Verunsicherung vermögender Anleger aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit und dem Bestreben ihr Vermögen zu erhalten und zu steigern. Während ein Großteil der Kreditinstitute die Anlage von institutseigenen Produkten empfiehlt und diese Anlageberater aufgrund der internen Regelungen nur eingeschränkt agieren können, sind Vermögensberater ausgesprochen flexibel, hoch qualifiziert und verfügen über entsprechend langjährige praxiserprobte Erfahrung. Dies schätzen und suchen die Anleger und wenden sich von der standardisierten Vermögensberatung durch die Kreditinstitute ab. Zu beobachten ist, dass auch bei ausreichendem Vermögen der Anleger die Risikobereitschaft abnimmt und die Neigung zu ertragsärmeren aber sicheren Anlagen zunimmt. Hier ist der Vermögensberater gefragt, der das Sicherheitsbedürfnis in Zusammenspiel von Absicherungsgeschäften mit risikoreichen Anlageformen geschickt verknüpfen kann und hierdurch eine zusätzliche Ertragssteigerung erzielt. Unser Dienstleistungsunternehmen ist durch die Vielzahl der verschiedenen und von einander unabhängigen Auftraggeber gut aufgestellt. Aufgrund des Bedarfs an qualifizierter Beratung werden weiter steigende Umsätze erwartet. Liquiditätsrisiken Die Finanzierung ist sichergestellt. Die gute Liquiditätsausstattung und die hohe Eigenkapitalquote machen uns krisenunabhängig. Es besteht jederzeitige Zahlungsfähigkeit. Personalbestand Für qualifizierte Vermögens- und Anlageberatung bedarf es besonderes ausgebildete Fachleute, die sowohl volkswirtschaftliche Zusammenhänge als auch komplexe Auslandsfaktoren in Verbindung zu unternehmensspezifischen Vorgängen setzen können. Derart hochqualifiziertes Personal ist ausgeprochen schwierig zu erhalten. Hier liegt eine Begrenzung unseres Unternehmenswachstums entsprechend geeignete Finanzportfolioverwalter zu finden. Die Abwicklung der administrativen Aufgaben erfordert sachliche und fachliche Genauigkeit; entsprechendes Personal ist am Arbeitsmarkt zu erhalten. Wechselkursrisiken Währungsrisiken bestehen nicht. Eingangrechnungen erhalten wir ausschließlich in EURO. Rechtliche Risiken Rechtsstreitigkeiten, laufende Gerichtsprozesse oder Schadensersatzforderungen, die Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage haben könnten, sind nicht anhängig oder angedroht. Weiterer Aufwand für die Administration, Dokumentation, Verpflichtungen für statistische Meldungen und Datenaufbereitungen als auch zusätzliche Anforderungen durch die Bundesaufsicht führen zu einem zusätzlichen Kostenaufwand, der unseren Betrieb belastet und zu einer Einschränkung unseres Marktangebots führen kann. Zusammenfassung Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in zusätzlichen belastenden administrativen Aufgaben. Die Chancen für ein Unternehmenswachstum durch zusätzliche Aufträge im Bereich der Finanzportfolioverwaltung beurteilen wir weiterhin als positiv. Im Hinblick auf unsere Liquiditätssituation sind wir gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. Eine wesentliche Veränderung der Risiken gegenüber dem Vorjahr ist nicht eingetreten. voraussichtliche Entwicklung/PrognoseberichtEine Änderung der Geschäftspolitik ist nicht beabsichtigt. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir verbesserte Umsätze unter der Annahme einer moderaten Erhöhung der Kundenvermögen. Die Umsatzerlöse schätzen wir mit einem Betrag zwischen TEUR 260 und TEUR 280. Der Jahresüberschuss wird mutmaßlich zwischen TEUR 30 und TEUR 40 liegen. Anhang zum JahresabschlussFür den Jahresabschluss unserer Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB Anwendung. Ergänzend zu diesen Regelungen waren die Vorschriften der RechKredV zu beachten. Für die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung werden die für die Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute vorgegebenen Formblätter angewendet. Die Gesellschaft ist als Finanzdienstleister tätig und erbringt als Dienstleistungen an Dritten die Anlage- und Abschlussvermittlung als auch die Finanzportfolioverwaltung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1,2 und 3 KWG. Die Provisionserträge beruhen auf dieser Tätigkeit. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit sie abnutzbar sind, auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren und werden ausschließlich nach der linearen Methode berechnet. Im Jahr der Anschaffung wird die Abschreibung zeitanteilig ermittelt. Anlagegüter im Wert von nicht mehr als EUR 410 werden unabhängig vom Zeitpunkt des Zugangs im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und im gleichen Jahr im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel dargestellt. Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbare Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den Forderungen an Kunden sind in Höhe von EUR 90.210 (Vorjahr EUR 88.087) in Ausführung befindliche Aufträge enthalten, die rechtlich erst im Folgejahr entstehen. Das gesamte Sachanlagevermögen wird eigengenutzt. Die Beträge ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Der Bewertung der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. In dem Gutachten wurde ein Zinssatz von 4,01% (Vorjahr 3,89 %). In Höhe von 1,5 % (unverändert zum Vorjahr) wurde ein Rententrend (Rentenanpassung während der Rentenlaufzeit) berücksichtigt. Es wurden die Sterbetafeln 2005G nach Heubeck verwendet. Die Bewertung der Versorgungsverpflichtung erfolgt nach der "projected unit credit method" dem nach internationaler Rechnungslegung angewandten Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Rechnungszinssatz geht von einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren und einem Durchschnittszeitraum von 10 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. Nov. 2009 aus. Die Bewertung mit einem Rechnungsszins von 3,24 % auf Basis eines Durchschnittszeitraums von 7 Jahren ergibt zum Stichtag 31.12.2016 bei ansonsten unveränderten Prametern einen Sollwert von EUR 87.578. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Pensionsrückstellung mit einem 7jährigen Zinsdurchschnitt und einem 10jährigen Zinsdurchschnitt beläuft sich auf EUR 6.293. In Höhe dieses Betrags darf der Gewinn nicht ausgeschüttet werden. Zum 31.12.2016 bestand keine Unterdortierung der Pensionsleistung. Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.964 (Vorjahr EUR 4.055) gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer. Diese Verbindlichkeit hat (unverändert zum Vorjahr) eine Laufzeit von weniger als 3 Monate. Im einzelnen ergeben sich folgende Fristigkeiten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
Im Berichtszeitraum als auch im Vorjahr wird kein Währungskonto geführt. Nach § 267 Abs. 5 HGB waren unverändert zum Vorjahr drei Arbeitnehmer tätig. Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2016 bestellt: Prof. Dr. Horst Münker, von Beruf Kaufmann. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr mutmaßlich berechnete Gesamthonorar (ohne Mehrwertsteuer; auf volle 100 EUR kaufmännische gerundet) gliedert sich wie folgt auf:
Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Ausgestaltung des Vergütungssystems besteht ausschließlich in fixen Vergütungskomponenten. Für den Geschäftsführer besteht neben der Gehaltsvereinbarung eine Pensionszusage. Die Mitarbeiter erhalten neben der fixen vertraglich vereinbarten Vergütung keine weitere erfolgsabhängige Zahlung. Vorgängen von besonderer Bedeutung haben sich weder im Geschäftsjahr 2016 noch in 2017 ereignet. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von EUR 55.300,67 wird ein Bilanzgewinn von EUR 58.204,64 ausgewiesen. Der Geschäftsführer schlägt vor, eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 40.000 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschaft "KMCP Asset Management GmbH" ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nr. HRB 18245 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Nürnberg.
Nürnberg, den 12. April 2017 Prof. Dr. H. Münker, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 9. Juni 2017 festgestellt. Anlagespiegel - handelsrechtlich zum 31.12.2016 in EURKMCP Asset Management GmbH
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KMCP ASSET MANAGEMENT GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Gensingen, den 22. Mai 2017 App
Audit GmbH
Jürgen App, Wirtschaftsprüfer |
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