WIKA Beteiligungs-SE
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Schüssler seit 10.11.2016 | Prokura |
Matthias Scholz seit 23.8.2016 | Prokura |
Stefan Heidinger seit 11.5.2016 | Geschäftsführer |
Peter Ballweg seit 11.5.2016 | Prokura |
Franz-Josef Vogel seit 11.5.2016 | Prokura |
Dirk Fellermann seit 11.5.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH & Co. KGKlingenbergKonzernabschluss zum 31. Dezember 2016Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Klingenberg am MainA. Konzernstruktur Wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Entwicklung des WIKA-BV-Konzerns sind die großen Produktionsstandorte in Deutschland, der Schweiz, Polen, China, Indien, Kanada und den USA. Die weltweite Präsenz wird unterstützt durch ein Netzwerk von kleineren Produktionseinheiten sowie den lokal tätigen Vertriebsgesellschaften. Zur Stärkung der Position des WIKA-BV-Konzerns auf dem Gebiet der Füllstands - und Temperaturmessung wurde zum 1. Januar 2016 die IMB Industrielle Messtechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Mosbach, Baden-Württemberg, erworben. IMB ist als innovativer Produzent von Füllstandsgrenzschaltern auf dem deutschen Markt bekannt. Das Produktportfolio, das unter der Marke IMB vertrieben wird, reicht von Füllstandsgrenzschaltern und Niveausonden, Temperaturschaltern und -sonden bis hin zu Bypass-Niveaustandsanzeigern verschiedenster Größen. IMB wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt 17 hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Umsatz von 1,7 Mio. EUR erwirtschaftet. Am 1.4.2016 hat die WIKA Australia Pty. Ltd., Rydalmere, Australien, im Rahmen eines Asset-Deals das KD-Industries-Geschäft der Process Cal. Pty. Ltd. erworben. Der Fokus des Geschäfts der KD Industries liegt im Handel mit Messgeräten und der Erbringung von Kalibrationsdienstleistungen. Durch die Akquisition stärkt der WIKA-BV-Konzern seinen Marktanteil und seine Präsenz in Westaustralien. KD Industries und erwirtschaftet mit 13 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 2 Mio. EUR. Am 1.8.2016 wurde das Hochtemperaturgeschäft von Emerson Process Management GmbH & Co. oHG in Karlstein-Dettingen, von der neu gegründeten TS Temperatur Sensorik GmbH, Karlstein-Dettingen, gekauft. Der neu erworbene Geschäftsbereich produziert Hochtemperatursensoren vor allem auf kundenspezifische Anforderungen und vervollständigt somit das Produktspektrum der WIKA-BV-Konzerns im Bereich der elektronischen Temperaturmesstechnik. Im Geschäftsjahr 2016 wurde in Karlstein-Dettingen mit 69 Mitarbeitern ein Jahresumsatz von 1,1 Mio. EUR erwirtschaftet. Am 7.10.2016 wurde die KFG-Level-Gruppe erworben. Die Gruppe besteht aus der KFG Level AG, der Heinrich Kübler AG und zwei nicht operativen Gesellschaften in Baar, Schweiz, und einer deutschen Vertriebsgesellschaft, der KFG Level GmbH in Eberbach. Die Heinrich Kübler AG war ursprünglich Teil der KSR Kuebler Niveau-Messtechnik AG, und hat sich vor ca. 25 Jahren von der Muttergesellschaft getrennt. Durch die Akquisition werden die beiden zwischendurch unabhängigen Konzernteile nun wieder unter einem Dach vereint. Die KFG-Level-Gruppe baut seit 35 Jahren Füllstandsmesstechnik nach dem Schwimmerprinzip auf allerhöchstem Niveau und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 mit 69 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 10,0 Mio. EUR. B. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Gesamtwirtschaftliche Situation und Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft durchläuft seit drei Jahren eine ausgedehnte Aufschwungsphase. Für 2016 erwartet das IfW, Kiel, einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,8%. Hierbei wirken die geldpolitischen Maßnahmen und die Wechselkursentwicklung insbesondere für die Exportnation Deutschland sehr fördernd. Getragen wird der Aufschwung jedoch vor allem von den binnenwirtschaftlichen Auftriebskräften. Sowohl die Bauwirtschaft als auch der private Konsum profitieren von dem niedrigen Zinsniveau und der geringen Arbeitslosigkeit. Dank einer äußerst expansiven Geldpolitik und verschiedener unkonventioneller Maßnahmen seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum in den meisten Ländern nun langsam in Schwung. Die geringeren Kapitalkosten verringern den Druck auf die Regierungen, notwendige Strukturmaßnahmen anzugehen. Durch den starken Verfall der Weltmarktpreise für Öl und Gas Anfang des Jahres waren die Investitionen in Exploration und Förderung besonders im Bereich der unkonventionellen Vorkommen in Nordamerika fast vollständig zum Erliegen gekommen. Gegen Ende des Jahres haben sich die Öl- und Gaspreise wieder etwas erholt, sind aber noch weit von den Höchstständen vergangener Jahre entfernt. Die US-Wirtschaft hat sich demzufolge bei moderat positiven Zuwachsjahren schwächer entwickelt als in den vergangenen Jahren. In China lag das Wirtschaftswachstum im Rahmen des Gesamtziels der Regierung (6,5% - 7%). Die weltpolitischen Unsicherheiten haben im Berichtsjahr weiter deutlich zugenommen. Der Entscheidung des Vereinigten Königreichs aus der EU auszutreten hat neue Unklarheiten geschaffen. Die Euroschuldenkrise ist nach wie vor nicht endgültig gelöst und die Erholung im Euroraum bleibt fragil. Darüber hinaus zeichnet sich in einer zunehmenden Anzahl von Ländern eine wieder stärker protektionistisch und nationalistisch ausgerichtete Wirtschaftspolitik ab. Auf das Wirtschaftswachstum 2016 hatten diese Ereignisse noch wenig Auswirkungen. Insgesamt erwartet das IfW, Kiel, dass sich die Weltwirtschaft 2016 um ca. 3,1% erhöhte. Tabelle: Reales Bruttoinlandsprodukt 2015 und 2016 in ausgewählten Regionen
Quelle: IfW, Kiel (Stand: Dezember 2016) Die Sensorik und Messtechnik konnte laut Branchenverband im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von vier Prozent erreichen. Diese Entwicklung ist dabei insbesondere auf einen Anstieg der Exporte in das europäische Ausland um 7 Prozentpunkte zurückzuführen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz des WIKA-BV-Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um 0,4% auf 643,1 Mio. EUR (Vorjahr: 640,3 Mio. EUR). Die Effekte aus der Veränderung von Wechselkursen bei der Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften haben sich mit 0,3% umsatzverringernd ausgewirkt. Die Konsolidierungskreisänderungen hatten mit 0,7% eine umsatzerhöhende Auswirkung. Durch das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurde der Begriff der Umsatzerlöse neu definiert. Nach der neuen Gesetzesvorschrift sind auch solche Erlöse als Umsatz zu qualifizieren, die nicht der typischen Geschäftstätigkeit entstammen und somit unter den sonstigen betrieblichen Erträgen auszuweisen waren. Die erstmalige Anwendung des BilRUG hat zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse um 1,9% geführt. Organisch ohne Berücksichtigung von Wechselkurs-, Konsolidierungskreis- und BilRUG-Effekten ist der Umsatz des WIKA-BV-Konzerns dagegen um 1,9% zurückgegangen, womit der Konzern - aufgrund der oben beschriebenen anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - die Umsatzerwartungen nicht erreichen konnte. Regional liegen die Umsatzschwerpunkte des WIKA-BV-Konzerns in Europa und Amerika. In Europa konnte der WIKA-BV-Konzern ein leichtes Wachstum verzeichnen. Dagegen entwickelte sich der Geschäftsverlauf in Amerika deutlich negativ. Ursache hierfür war wie schon im Vorjahr die rückläufige Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie. In Asien konnte WIKA erneut von der stabilen Konjunktur profitieren. Tabelle: Umsatzentwicklung nach Absatzmärkten
Bei Betrachtung der Umsatzentwicklung nach Sparten hat der Bereich Druck mit 58,0% weiterhin den größten Umsatzanteil (Vorjahr: 59,6%). Tabelle: Umsatzentwicklung nach Sparten
Der Auftragsbestand des WIKA-BV-Konzerns lag zum Jahresende über dem des Vorjahres. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass im Markt der Druck- und Temperaturmesstechnik mit seinen schnellen Durchlaufzeiten zwischen Auftragseingang und Umsatzfakturierung der Auftragsbestand nur eine Indikation für die folgenden ein bis zwei Monate darstellt. 3. Investitionen Im Berichtsjahr lagen die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen bei 37,5 Mio. EUR (Vorjahr: 25,1 Mio. EUR). Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 6,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) gebildet. Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des WIKA-BV-Konzerns auf Ersatzinvestitionen sowie gezielten Erweiterungsinvestitionen zur Ausdehnung des Produktprogramms. Der Aufbau der Infrastruktur ist ein wichtiges Fundament für das künftige Wachstum des WIKA-BV-Konzerns. Der WIKA-BV-Konzern investiert deshalb gezielt in den Aufbau neuer Produktionsstätten. Ziel der Erweiterungsinvestitionen ist die Nutzung von Kostenvorteilen und der Ausbau dezentraler Fertigungskapazitäten. Im Berichtsjahr stand die Fertigstellung des neuen Firmensitzes der Micro Precision Products Pvt. Ltd. in Palwal, Indien, südlich der Hauptstadt Neu-Delhi im Fokus. Im neuen Werk auf dem 19.000 Quadratmeter großen Areal werden Durchflussmessgeräte und Ventilblöcke hergestellt. Hinzu kommt ein Strömungslabor zur Kalibrierung. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte der AO WIKA Mera bei Moskau, Russland, begonnen. 4. Finanzierungsmaßnahmen Das Management von Liquiditäts-, Zins-, Wechselkurs-, und Kontrahentenrisiken wird für den WIKA-BV-Konzern durch das zentrale Finanzmanagement ausgeführt. Das Finanzmanagement hat das Ziel der Sicherung der Liquidität in der Muttergesellschaft sowie in den Tochtergesellschaften. Zur Optimierung der Finanzströme im Konzern führen einige ausgewählte Gesellschaften ein Cash Pooling durch. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtsjahr deutlich auf 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 25,1 Mio. EUR) verringert. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 97,2 Mio. EUR (Vorjahr: 104,7 Mio. EUR). Der WIKA-BV-Konzern verfügt somit über eine angemessene und solide Finanzierungsstruktur. Ein weiteres Ziel des Finanzmanagements ist es, Wechselkursrisiken zu minimieren. Die Kursentwicklungen werden regelmäßig beobachtet und überwacht. Wesentliche Kurssicherungsgeschäfte bestanden im Berichtsjahr zwischen Polnischem Zloty und Euro sowie zwischen US-Dollar und Euro. 5. Personalbereich Zum 31.12.2016 betrug die Anzahl der Mitarbeiter im WIKA-BV-Konzern 5.633 (Vorjahr: 5.420). Durch Konsolidierungskreisänderungen hat sich der Mitarbeiterstand um 155 erhöht. Auch in Indien und Polen wurde die Mitarbeiterzahl zur Erweiterung der Produktionskapazitäten erhöht. Dagegen wurde insbesondere in Amerika die Mitarbeiterzahl an die rückläufigen Bedarfe in der Ölförderindustrie angepasst. Tabelle: Mitarbeiter nach Regionen
6. Umweltschutz Zielstellung des WIKA-BV-Konzerns im Bereich Umweltschutz ist es, umweltfreundliche und energiesparende Fertigungsprozesse einzusetzen sowie WIKA-Produkte von umweltschädlichen Materialien freizuhalten. Die Reduzierung des Ressourcenverbrauches wird durch Umwelt-KAIZEN Aktivitäten forciert, wobei der Fokus auf Energiethemen liegt. Eine regelmäßigen Überwachung erfolgt durch das Energiekennzahlencontrolling, das regelmäßig verfeinert wird. Durch die Zertifizierung nach ISO 14001 wird die Legal Compliance des Unternehmens in Bezug auf umweltrechtliche Regelungen dauerhaft sichergestellt. Aktuelle Gesetzes-änderungen werden zeitnah bearbeitet, um möglichst frühzeitig Gesetzeskonformität zu erreichen. Die gewonnenen Erfahrungen werden sukzessive auch auf die Tochtergesellschaften ausgeweitet. Von unseren Produktionsgesellschaften im Ausland sind derzeit acht Gesellschaften in Brasilien, China, Italien, Polen und der Schweiz nach ISO 14001 zertifiziert. 2017 werden wir mit der ISO 14001-Zertifizierung der Ettore Cella SPA, Bareggio, Italien, beginnen. 7. Forschung und Entwicklung Der WIKA-BV-Konzern verfolgt mit seinen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten kontinuierlich das Ziel, bestehende Produkte zu verbessern oder neue Einsatzmöglichkeiten zu eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Neuentwicklung von Produkten. Damit stärkt der WIKA-BV-Konzern seine technologische Position und baut seine Marktposition weiter aus. Darüber hinaus steht die Weiterentwicklung der Fertigungsprozesse im Fokus von Forschung und Entwicklung. Im Rahmen der im WIKA-BV-Konzern gelebten KAIZEN-Philosophie bilden dabei die Verkürzung der Durchlaufzeiten, die Steigerung der Produktivität und die Vermeidung von Fehlern durch kontinuierliche Verbesserung das Zentrum der Aktivitäten. Zur Sicherung und zum Ausbau der technologischen Position im Markt wurden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf hohem Niveau weiter fortgeführt. C. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 1. Ertragslage Der Umsatz des WIKA-BV-Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um 0,4% auf 643,1 Mio. EUR (Vorjahr: 640,3 Mio. EUR). Insbesondere aufgrund der Erstanwendung des BilRUG sind die sonstigen betrieblichen Erträge von 30,0 Mio. EUR auf 17,8 Mio. EUR rückläufig Die Materialaufwendungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung im Berichtsjahr mit 44,0% der Gesamtleistung zurückgegangen (Vorjahr: 44,5%). Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung ist mit 33,5% im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Bereinigt man die Strukturkennzahlen um den Effekt aus der Anwendung des BilRUG, so haben sich beide Kennzahlen gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Aufgrund der gestiegenen Investitionstätigkeit des WIKA-BV-Konzerns stieg der Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung im Berichtsjahr auf 5,0% (Vorjahr: 4,6%). Das operative Ergebnis verringerte sich von 39,5 Mio. EUR um 26,1% auf 29,2 Mio. EUR. Ursache hierfür ist vor allem, dass sich der um Sondereffekte bereinigte Umsatz im Berichtsjahr um 1,9% verringert hat und die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung somit nicht erfüllt wurden. Bei einem etwas schlechteren Finanzergebnis und niedrigeren Steueraufwendungen erwirtschaftete der WIKA-BV-Konzern mit 18,2 Mio. EUR einen Konzernjahresüberschuss, der um 25,6% unter dem des Vorjahres liegt (24,4 Mio. EUR). 2. Vermögens- und Finanzlage Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 15,9 Mio. EUR auf 229,3 Mio. EUR erhöht. Den Zugängen zum Sachanlagevermögen und zum immateriellen Vermögen in Höhe von 37,5 Mio. EUR (Vorjahr: 25,1 Mio. EUR) und Zugängen aus Konsolidierungskreisveränderungen in Höhe von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR) stehen Buchwertabgänge von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) und Abschreibungen von 32,3 Mio. EUR (Vorjahr: 29,7 Mio. EUR) gegenüber. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 6,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) gebildet. Ferner beeinflussten Wechselkursentwicklungen die Entwicklung der Restbuchwerte. Die Finanzanlagen belaufen sich auf 17,1 Mio. EUR (Vorjahr: 16,9 Mio. EUR). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Ausleihungen an nahestehende Unternehmen. Das Vorratsvermögen des WIKA-BV-Konzerns wurde zur Sicherstellung der Versorgung von Produktion und Kunden in Teilbereichen gezielt auf 83,9 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 80,9 Mio. EUR). Die Umschlagshäufigkeit betrug 7,7 und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert von 7,9. Auch der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen ist im Geschäftsjahr auf 115,5 Mio. EUR (Vorjahr: 112,8 Mio. EUR) gestiegen. Das Eigenkapital des WIKA-BV-Konzerns verbesserte sich zum Bilanzstichtag auf 356,4 Mio. EUR (Vorjahr: 345,0 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote belief sich mit 61,0% in etwa auf Vorjahresniveau (60,9%). Der Cashflow aus laufender Tätigkeit betrug 64,9 Mio. EUR. Die Investitionen des laufenden Jahres wurden aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert. Insgesamt stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des WIKA-BV-Konzerns, insbesondere vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen in 2016, weiterhin gut dar. D. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken 1. Risikomanagement Chancen und Risiken, die für den WIKA-BV-Konzern oder einzelne Konzerngesellschaften von Bedeutung sein könnten, werden kontinuierlich durch die Geschäftsleitung sowie durch das operative Management in den Konzerngesellschaften beobachtet und im Hinblick auf Risikosicherung und -prävention bewertet. Dabei ist sichergestellt, dass die Risiken schon bei der Entstehung und Entwicklung einem laufenden Monitoring durch die Geschäftsleitung unterliegen. Im Rahmen des Risikomanagements informieren die Konzerngesellschaften und Produktionsbereiche jährlich in Risikoinventuren über den aktuellen Status ihrer Risikosituation. Dabei wurden die einzelnen Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet und klassifiziert. Zu den Risiken wurden Maßnahmen zur Risikosteuerung aufgeführt. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und direkt an das Management berichtet. Die Beurteilung der Chancen und Risiken fließen in die strategischen Zielsetzungen des Managements ein. Dies wird ergänzt durch das Reporting und Controlling in den Zentralbereichen des Konzerns, welches über detaillierte Kennzahlenübersichten auf Monatsbasis verfügt. Hierzu werden die eingeführten Verfahrensanweisungen sowie die Reporting- und Controlling-systeme kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. In den Ergebnisverantwortungs-bereichen sind Kennzahlensysteme vorhanden, welche Analysen durchgängig über die jeweiligen Organisationsbereiche ermöglicht. Darüber hinaus gibt es für ausgewählte Themenkreise ein Maßnahmenreporting, um schnell auf aktuelle Sachverhalte reagieren zu können. Risiken werden nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und die Chancen zur Steigerung des Unternehmenserfolgs überwiegen. Die Kursentwicklungen der für den WIKA-BV-Konzern wesentlichen Fremdwährungen werden regelmäßig beobachtet und überwacht. Zur Absicherung von Währungsrisiken bestanden im Berichtsjahr Devisentermingeschäfte. Die Darlehensaufnahmen werden zu kurzfristigen Zinssätzen abgeschlossen. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht, ein effizientes Mahnverfahren durchgeführt wird und die Kunden in definierte Risikoklassen eingestuft werden. In diesem Zusammenhang werden entsprechende Kreditlimite festgelegt. Alle für das Forderungs- und Kreditmanagement relevanten Regelungen wurden in einer für alle Konzerngesellschaften gültigen Verfahrensanweisung zusammengefasst. Im Beschaffungsbereich liegt der Schwerpunkt des Risikomanagements im Bereich der Versorgungssicherheit. Das Unternehmensziel, die Lieferzuverlässigkeit zu unseren Endkunden zu steigern, führt entlang der Lieferkette auch zu erhöhten Anforderungen gegenüber den Lieferanten. Der WIKA-BV-Konzern wählt seine Lieferanten sorgfältig aus. Der Gefahr von Lieferantenausfällen auf Grund von Insolvenz wird dadurch begegnet, dass für wesentliche Beschaffungsgüter grundsätzlich immer zwei Lieferanten ausgewählt werden. Der Geschäftsablauf des WIKA-BV-Konzerns setzt eine gut funktionierende EDV-Infrastruktur voraus. Eine wesentliche Störung oder gar ein Ausfall der EDV-Systeme könnte zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Durch die Einführung eines weltweit einheitliches ERP-Systems bietet sich für den WIKA-BV-Konzern die Chance, die Prozesse effizienter zu gestalten, die Transparenz im Konzern weiter zu erhöhen und die globalen IT-Kosten zu optimieren. Der WIKA-BV-Konzern ist Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder -verfahren ausgesetzt, die sich in der Zukunft ergeben könnten bzw. derzeit anhängig sind. Dazu gehören u.a. Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs- und Kartellrecht, Patentrecht, Steuerrecht sowie Umweltschutz. Der Ausgang solcher Verfahren ist nicht vorhersehbar. Aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder von Vergleichen können Aufwendungen entstehen, die nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind. Zur weiteren Optimierung der Zusammenarbeit sowie zur Nutzung von gegenseitigen Potentialen wurde am 28. September 2009 auf der Hauptversammlung der KSR Kuebler Niveau-Messtechnik AG ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Celbar GmbH abgeschlossen. Gegen die Ermittlung des angebotenen jährlichen Ausgleichs für die Minderheitsaktionäre sowie die angebotene Barabfindung für den Erwerb der sich in Umlauf befindlichen Aktien sind derzeit neun Klagen vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe anhängig. Der Ausgang der Klagen ist derzeit ungewiss. Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat darüber hinaus am 12. April 2012 der Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Hauptaktionärin gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung ("Squeeze-out") zugestimmt. Gegen die Ermittlung der angebotenen Barabfindung für den Erwerb der sich in Umlauf befindlichen Aktien sind derzeit 45 Klagen vor dem Landgericht Mannheim anhängig. Auch der Ausgang dieser Klagen ist derzeit ungewiss. Allgemeine Risiken der betrieblichen Geschäftstätigkeit sind durch ein internationales Versicherungsprogramm in ausreichendem Umfang abgedeckt. Für alle trotz der ergriffenen Maßnahmen absehbaren Risiken ist im Konzernabschluss 2016 in angemessenem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen worden. Die Gesamtbewertung der Risikolage des WIKA-BV-Konzerns führt zu dem Ergebnis, dass die Risiken begrenzt sind. Der Fortbestand des WIKA-BV-Konzerns wird als sicher gesehen. 2. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 Nach Ansicht der Konjunkturforscher vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) wird sich die Weltproduktion gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten von 3,1 Prozent (2016) auf 3,5 Prozent (2017) erhöhen. Deutschland und der Euroraum werden weiter von den geldpolitischen Maßnahmen der EZB profitieren. Auch in Amerika wird ein weiteres Wachstum prognostiziert, ausgelöst auch durch angekündigte staatliche Investitionen. Die zunehmenden weltpolitischen Unsicherheiten dürften kurzfristig nur begrenzte negativen Auswirkungen zeigen, langfristig können sie aber zu einer deutlichen Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums führen. Insbesondere ein Anstieg von protektionistischen Maßnahmen einzelner Länder würde die Weltwirtschaft deutlich hemmen. Tabelle: Reales Bruttoinlandsprodukt 2017 in ausgewählten Regionen (Prognose)
Quelle: IfW, Kiel (Stand: Dezember 2016) 2017 stehen die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Erhöhung der Kundenzufriedenheit weiterhin im Mittelpunkt der strategischen Aktivitäten des WIKA-BV-Konzerns. Der WIKA-BV-Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, die Erwartungen der Kunden hinsichtlich Lieferperformance und Produktqualität zu übertreffen. Workshops zur Verbesserung des Kundenservices mittels Standardisierung wurden in Asien und Europa bereits mit guten Ergebnissen durchgeführt. Der WIKA-BV-Konzern wandelt sich von einem produktionsorientierten in ein marktorientiertes Unternehmen. Durch Analyse der Kundenbedürfnisse insbesondere in definierten Zielmärkten sollen Umsatzpotentiale erkannt und Innovationsprozesse angestoßen werden. Durch diese Innovationsprozesse erwartet der WIKA-BV-Konzern deutliche Wachstumsimpulse in den kommenden Jahren. Ein weiteres wesentliches Ziel ist es, die Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum des WIKA-BV-Konzerns zu schaffen. Hierzu wurden strategische Ziele definiert: Erweiterung unseres Produktprogramms durch Kraftsensorik, Margenoptimierung durch verbessertes Preisverhalten, Ausbau des Servicegeschäfts, Erhöhung der Effizienz im Vertrieb durch Schulungsmaßnahmen und Einsatz des CRM-Systems, Optimierung unserer Präsenz im Internet, Verbesserung des Produktentwicklungsprozesses und ein neuer organisatorischer Ansatz für das Projektgeschäft sind die Themen, die ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Getragen von der erwarteten konjunkturellen Entwicklung und basierend auf den eingeleiteten Investitionen in Produktentwicklung, Vertrieb und Produktion sowie einer spürbaren Belebung des Auftragseinganges im ersten Quartal 2017 geht die Geschäftsführung für das Jahr 2017 von einem deutlichen Umsatzwachstum in Europa und insbesondere in Asien aus. Die leichte Erholung des Öl- und Gasmarkts lässt auch wieder steigende Nachfrage aus diesem für den WIKA-BV-Konzern wichtigen Segment erwarten und die verstärkten Anstrengungen in den letzten beiden Jahren den Einbruch des Öl- und Gasmarktes anderweitig zu kompensieren tragen langsam Früchte. Außerdem werden die durchgeführten und geplanten Akquisitionen zur Steigerung der Umsatzerlöse beitragen. Sofern es zu keinen zusätzlichen wirtschaftlichen oder politischen Verwerfungen kommt geht der WIKA-BV-Konzern insgesamt davon aus, seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017 deutlich steigern zu können. Dabei ist es das Ziel, das EBIT des WIKA-BV-Konzerns überproportional zum Umsatzwachstum zu steigern.
Klingenberg am Main, 24. April 2017 WIKA Beteiligungs GmbH gez. Alexander Wiegand, als, Geschäftsführer Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016WIKA ALEXANDER WIEGAND BETEILIGUNGS- UND VERWALTUNGS-GMBH & CO. KG - KAP, KLINGENBERG A. MAINAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
A. MAIN KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016WIKA ALEXANDER WIEGAND BETEILIGUNGS- UND VERWALTUNGS-GMBH & CO. KG - KAP, KLINGENBERGAllgemeine Hinweise Die WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs- GmbH & Co. KG, Klingenberg am Main, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter der Nummer HRA 5161 registriert. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Einzelne Angaben zu Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zur Klarheit in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgrund der Neufassung des § 277 Absatz 1 HGB durch das BilRUG wurden einzelne Erlöse aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Eine Anpassung der Vorjahreswerte erfolgte nicht. Damit sind die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge des Jahres 2016 nicht mit den Werten des Jahres 2015 vergleichbar. Bei Anwendung des BilRUG auf die Vorjahreszahlen hätte sich eine Verschiebung von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.321 und somit Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 652.638 ergeben. Aufgrund der Änderung des § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB wurde erstmalig bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zu Grunde gelegt; in den Vorjahren wurde der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren verwendet. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs- GmbH & Co. KG, Klingenberg/Main (kurz: WIKA BuV), sowie sämtliche - mit Ausnahme der unten aufgeführten - inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die WIKA BuV unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Im Einzelnen wurden folgende Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen:
In 2016 wurden die folgenden Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss der WIKA BuV einbezogen:
Folgende Tochterunternehmen wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil ihr Jahresergebnis in der Summe weniger als 3 % des Konzernergebnisses ausmacht:
Folgende inländische Tochtergesellschaften machten im Geschäftsjahr 2016 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB zur Offenlegung des Jahresabschlusses Gebrauch:
Folgendes assoziiertes Unternehmen wurde in 2016 gemäß § 312 HGB im Konzernabschluss der WIKA BuV erfasst:
Folgende assoziierte Unternehmen wurden gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit ihren Anschaffungskosten angesetzt:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemein Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen wurden auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Abschlüsse wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen nach der linearen Methode. Soweit zulässig wird für Altzugänge weiterhin die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum zwischen zwei und sieben Jahren abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer erfolgt entsprechend der Einschätzung über die voraussichtliche Bestandsdauer der erworbenen operativen Einheiten und damit des Nutzens für den Konzern. Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 151 und EUR 1.000 werden als Sammelposten in jedem Geschäftsjahr um ein Fünftel abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs-, bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Dabei wurden die Werte mit Hilfe der Lifo-Methode unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergaben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben zu den Beträgen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Latente Steuern wurden in Höhe der sich in zukünftigen Geschäftsjahren ergebenden steuerlichen Effekte bilanziert. Sie ergeben sich aus Anpassungen auf die konzerneinheitliche Bewertung gemäß § 300 Abs. 2 S. 2 HGB i. V m. § 274 HGB sowie aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB. Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 2 HGB zur Aktivierung latenter Steuern im Einzelabschluss wurde Gebrauch gemacht. Die Latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Steuersätze zwischen 11,9% und 40% zugrunde gelegt. Für bestehende steuerliche Verlustvorträge wurden aktive latente Steuern gebildet und erfolgswirksam berücksichtigt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Schulden verrechnet. Der übersteigende Betrag wird als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft die zur Anschaffung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erhaltenen Zuschüsse. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt analog zu den planmäßigen Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände über deren jeweilige Nutzungsdauer. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden zu den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten mit einem Rechnungszinsfuß von 4,01% (Vj.: 3,89%) bewertet. Bei der Ermittlung der Zinssätze wurde das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ausgeübt. Der Bewertung wurden darüber hinaus die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Der Rententrend wurde mit 1 % angenommen. Die Auswirkungen durch Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre diskontiert. Die Bewertung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen erfolgte nach einem Barwertverfahren unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Grundsätze. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,60 % (Vj. 2,14 %), und der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Im vorliegenden Konzernabschluss kommt die Umrechnung zu Stichtagskursen und zu Periodendurchschnittskursen zur Anwendung. Dabei wurden sämtliche Bilanzposten mit dem jeweiligen Devisenmittelkurs des Bilanzstichtags und die Posten der Gewinn- und Verlust-Rechnung zum Periodendurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Ausgenommen hiervon wurden in der Bilanz die Beteiligungen und das Eigenkapital, deren Umrechnung historische Kurse zugrunde gelegt wurden, sowie die Bestandsveränderungen und die latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung, die mit dem jeweiligen Devisenmittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet wurden. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für sämtliche im Rahmen dieses Konzernabschlusses konsolidierten Gesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt zu dem die Gesellschaft Tochterunternehmen wurde. Die passivischen Unterschiedsbeträge werden, soweit sie auf während der Konzernzugehörigkeit, aber vor der Erstkonsolidierung erfolgten Gewinnthesaurierungen bei den Tochterunternehmen beruhen, als Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und über zwei bis sieben Jahre abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzern-Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Im Geschäftsjahr wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Ansprüche aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und Investmentfondsanteilen mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen bzw. Rückstellungen aus Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet. Folgende Verrechnungen wurden vorgenommen:
Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt TEUR 10. Die Zeitwerte der Investmentfondsanteile wurden anhand der Marktpreise zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Investmentfondsanteile wurden zur Sicherung der Altersteilzeitguthaben an die Mitarbeiter der Gesellschaft verpfändet. Steuerabgrenzungsposten Zur Anpassung der Steuerbelastung aus den Einzelabschlüssen an das Konzernergebnis wurde ein aktiver Steuerabgrenzungsposten in Höhe von EUR 6,8 Mio. (Vj.: EUR 4,7 Mio.) gebildet, der zusammen mit den aus nationalen Einzelabschlüssen übernommenen aktiven Steuerabgrenzungsposten nach § 274 Abs. 2 HGB in Höhe von EUR 8,9 Mio. (Vj.: EUR 9,5 Mio.) sowie den aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge von EUR 0,5 Mio. unter den latenten Steuern auf der Aktivseite ausgewiesen ist. Die latenten Steuern beruhen im Wesentlichem auf Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den sonstigen Vermögensgegenständen, Rückstellungen für Pensionen und sonstigen Rückstellungen. Sie wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Auf der Passivseite sind Passive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB in Höhe von EUR 8,9 Mio. (Vj.: EUR 10,1 Mio.) ausgewiesen. Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich in 2016 wie folgt dar:
Eigenkapital Im ausgewiesenen Konzernbilanzgewinn von EUR 41,6 Mio. (Vj.: EUR 32,8 Mio.) ist ein Konzern-Gewinnvortrag in Höhe von EUR 32,8 Mio. (Vj.: EUR 18,2 Mio.) enthalten. Rückstellungen für Pensionen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zu der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von rd. EUR 0,6 Mio. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Altersteilzeit, Jubiläumszuwendungen, Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen und Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 52,7 Mio. (Vj.: EUR 43 Mio.) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat für das Jahr 2017 innerhalb eines Rahmenvertrags für Termingeschäfte insgesamt TSGD 993 auf Termin verkauft. Der beizulegende Zeitwert beläuft sich auf TEUR -43. Die Bewertung leitet sich vom mid-market Preis ab. Des Weiteren hat die Gesellschaft für das Jahr 2017 ein Termingeschäft über TPLN 42.749 abgeschlossen. Die Absicherung bezieht sich auf Zahlungsverpflichtungen in PLN und bildet demnach eine Bewertungseinheit. Die Fremdwährungsrisiken aus antizipativen Transaktionen (vor Sicherung) werden mit gegenläufigen Devisensicherungsinstrumenten zu einer Makro-Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Messung der Wirksamkeit erfolgt über die Critical Term Match-Methode. Der beizulegende Zeitwert beläuft sich auf TEUR -20. Darüber hinaus hat die Gesellschaft zur Absicherung künftiger Währungsrisiken aus den auf Fremdwährung lautenden Darlehensforderungen in Höhe von TUSD 10.141 gemäß §254 HGB mit gegenläufigen Darlehensverbindlichkeiten und Devisentermingeschäften eine Bewertungseinheit gebildet. Die Absicherung bezieht sich auf eingehende USD-Zahlungen. Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente werden zu einer Makro-Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Messung der Wirksamkeit erfolgt über die Critical Term Match-Methode. Die Höhe des abgesicherten Risikos beläuft sich auf TEUR 344. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 13.833 (Vj.: TEUR 14.869). Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.825 enthalten. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Erträge aus der Auflösung nicht verbrauchter Rückstellungen (TEUR 1.160) und Schadensersatzansprüche (TEUR 265). Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.564 enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Abschreibung und Anpassung von Einzelwertberichtigungen bzw. Pauschalwertberichtigung von zweifelhaften Forderungen (TEUR 1.413) und Verluste aus dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 1.028). Im Berichtsjahr wurde der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und von Altersteilzeitrückstellungen mit dem Marktwertzuwachs für die Pensionsverpflichtungen bzw. Altersteilzeitverpflichtungen bestehenden Zweckvermögen verrechnet. Der aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen resultierende Saldo ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Der aus der Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen resultierende Saldo ist im Zinsaufwand ausgewiesen.
Sonstige Angaben Honorare für die Abschlussprüfer Gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurden die nachfolgenden Gesamthonorare vom Konzernabschlussprüfer an die WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs- GmbH & Co. KG sowie anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen in Rechnung gestellt bzw. als Rückstellung im Konzernabschluss berücksichtigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Zur Stärkung der Position des WIKA-BuV-Konzerns auf dem Markt mobile Ar-beitsmaschinen wurde am 24. Februar 2017 eine Vereinbarung getroffen, dass der Betrieb der Hirschmann Mobile Machine Control Solution mit Sitz in Ettlingen, Deutschland übernommen wird. Im Rahmen eines Asset Deals werden alle Anlagen, der Standort, Mitarbeiter und Kunden an die WIKA Mobile Control GmbH & Co.KG und die WIKA Mobile Control LP übertragen. Dieser Asset Deal ist mit Wirkung für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. Das Produktportfolio von Hirschmann Mobile Machine Control Solution ergänzt sich perfekt zu dem WIKA Produkten um zukünftig Komplettlösungen für eine Vielzahl von mobilen Arbeitsmaschinen anzubieten. Der WIKA-BV-Konzern hat zum 01. April 2017 das MI-Kabel Geschäft von ABB mit Sitz in Alzenau, Deutschland übernommen. MI-Kabel sind ein wesentlicher Bestandteil von elektrischen Thermometern und die Qualität der Kabel ist ent-scheidend für die Qualität und Zuverlässigkeit der elektrischen Thermometer. WIKA hat sich bereits viele Jahre auf die sehr gute Qualität der in Alzenau pro-duzierten Kabel verlassen. Nach der Übernahme des Geschäfts werden die Produkte unter dem Namen SensyMIC GmbH verkauft. Im März 2017 wurde ein Rechtsstreit in den USA durch Vergleich beigelegt. Hieraus ergab sich eine Zahlung in Höhe von USD 7,5 Mio. an den WIKA BV-Konzern, die aufgrund des Realisationsprinzips nicht im Konzernabschluss zum 31.12.2016 zu berücksichtigen war. Beirat Die Beiratsbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB betrugen im Berichtsjahr TEUR 75. Geschäftsführung Bezüglich der Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in analoger Anwendung Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Kapitalflussrechnung Die Aufstellung der Kapitalflussrechnung erfolgte im Geschäftsjahr nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Klingenberg am Main, 27. April 2017 WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs-GmbH Alexander Wiegand, als, Geschäftsführer
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das Geschäftsjahr 2016
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den von der WIKA Alexander Wiegand Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Klingenberg a. Main, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember Geschäftsjahr geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 27. April 2017 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer Nestmann, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
17 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen