Bilfinger Maintenance Nord EMV GmbHLiquidiert

41468 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 2610
Vorher
EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH
Eingetragen
22.7.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenWärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Handel, die Planung und der Service mit elektrischen und mechanischen Waren aller Art. Weiter führt die Gesellschaft Industriemontagen durch. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung zu betreiben. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, auch zur Beteiligun an anderen Unternehmen oder zum Erwerb anderer Unternehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Till Rubahn
seit 31.1.2013
Geschäftsführer
Hermann Andreas Holme
seit 20.9.2012
Geschäftsführer
Hans-Joachim Neubert
seit 22.7.2003
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

EMV Montagen für Elektro- und MSR- Technik GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH wurde im Jahre 1984 gegründet und hat ihren Sitz in Mönchengladbach.

Die Firma ist Dienstleister auf dem Sektor Elektro-, Mess- und Regelungstechnik mit Schwerpunkt chemische und petrochemische Industrie. Die Geschäftstätigkeit beruht im Wesentlichen auf der operativen Führung von Rahmenvertrags-, Projekt- und Wartungsbaustellen.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Bereichen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des abgeschlossenen Geschäftsjahres war durch die Erholung der Märkte, der Planung und Realisierung neuer Investitionen gekennzeichnet.

Entwicklung der Branche

Trotz zusätzlicher Investitionen unserer Kunden herrscht nach wie vor ein starker Wettbewerb, der sich in den Konditionen wiederspiegelt.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH war zufriedenstellend. Wir können wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen konnte der Umsatz leicht gesteigert werden.

Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht verbessert werden. Dies gilt sowohl für das Betriebs- als auch für das Finanzergebnis.

Der Rohgewinn ist mit 7.121.101,92 EUR um 9,42 % gestiegen. Die Personalkosten sind aufgrund der Einstellung höher qualifizierter Mitarbeiter für das Instandhaltungsgeschäft um 10,18 % gestiegen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 0,45 % erhöht.

Die Erträge aus Wertpapieren des Anlagevermögens und die sonstigen Zinsen sind mit 54.074,37 EUR (27,71 %) höher als im Vorjahr.

Die Geschäftstätigkeit basiert auf Rahmen-, Projekt- und Wartungsverträgen mit kurzem bis mittlerem Planungshorizont und erheblichem administrativen Aufwand.

Mitarbeiterqualifikation, Qualität der ausgeführten Arbeiten und hoher Sicherheitsstandard sind die Grundlage für den nachhaltigen Markterfolg der Gesellschaft.

II. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2011 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Basierend auf erheblichen Anstrengungen in einem wettbewerbsträchtigen Marktumfeld ist es der Gesellschaft gelungen weitere Rahmen-, Projekt- und Wartungsverträge zu gewinnen, wodurch der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,74 % auf 10.860.211,81 EUR gesteigert werden konnte.

Dennoch konnten wir den Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen (Personalleasing und Fremdleistungen) von 4.231.341,97 EUR in 2010 um -9,75 % auf 3.818.631,94 EUR in 2011 verringern.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 10,18 % gestiegen und belaufen sich auf 5.583.205,78 EUR.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr zufriedenstellend.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Gegenüber dem Vorjahr konnten wir eine Steigerung unseres betriebsbedingten Cashflow um 711.918,40 EUR auf 620.466,01 EUR verzeichnen.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 4.498.160,46 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2010 (4.548.499,47 EUR) um 1,11 % verringert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich infolge der Umsatzsteigerung und der Änderung der Zahlungsziele.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 53,71 % gekennzeichnet und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unsere Kapazitäten in den ersten Monaten des laufenden Jahres waren ausgelastet. Wir rechnen auch in den nächsten Monaten mit einer Vollbeschäftigung, so dass wir für das laufende Geschäftsjahr einen nahezu konstanten Umsatz erwarten. Grundlage hierfür sind anstehende Projekte bei unseren Kunden.

Aufgrund steigender Lohn- und Materialkosten ist allerdings noch nicht abzusehen, ob das Ergebnis des Berichtsjahres wieder erreicht werden kann.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens

I. Risikobericht

1. Risikomanagmentziele und -methoden

Das Risikomanagement des Unternehmens verfolgt das Ziel auch weiterhin der Konkurrenz durch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Qualität und Erfahrung zu begegnen.

Desweiteren unterstützt es die Geschäftsleitung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Die ständige Schulung unseres Personals sowie die Nutzung interner Qualitätssicherungssysteme gewährleistet darüber hinaus auf allen Unternehmensebenen, dass die unternehmerischen und qualitativen Risiken minimiert werden.

Diese Systeme werden permanent weiterentwickelt und an die branchenspezifischen Begebenheiten angepasst.

2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Dadurch, dass die überwiegende Anzahl an Geschäftsverbindungen mit unseren Kunden durch längerfristige Rahmenverträge geschlossen wurde, können Preisänderungsrisiken nahezu ausgeschlossen werden.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, so dass Forderungsausfälle die absolute Ausnahme darstellen.

Somit sind aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Branche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Aus heutiger Sicht deutet die bisherige gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres auf eine konjunkturelle Stabilität hin.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken hinsichtlich der Investitionen oder der Finanzierung der Gesellschaft erkennbar.

Personalrisiken

Die EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Hinsichtlich der anstehenden Projekte wird es deshalb erforderlich sein, den bestehenden Mitarbeiterstamm mit qualifiziertem Personal weiter auszubauen.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Die permanente Überwachung von unternehmerischen Risiken wird durch die Unternehmensleitung persönlich durchgeführt.

II. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Bei gleichbleibender Geschäftspolitik und gleichbleibendem Wirtschaftsumfeld sehen wir keine Risiken für unser Unternehmen.

Unsere Chancen sehen wir auf dem Sektor der höherwertigen Wartungsaktivitäten, sofern es uns gelingt, entsprechendes Fachpersonal zu rekrutieren. Des Weiteren sehen wir Chancen in der derzeitigen verstärkten Investitionsplanung unserer Kunden begründet.

Weiterhin wird versucht, unseren Kundenstamm kontinuierlich auszubauen.

Somit werden wir auch in Zukunft ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen und werden immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Mönchengladbach, den 15. März 2012

Monika Bolten-Rieger

Dr. Hans W Gerresheim

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 768.871,95 904.801,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 126.789,86 152.528,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.166,00 17.920,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.623,86 134.608,18
III. Finanzanlagen 642.081,09 752.272,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.600,00 18.600,00
2. sonstige Finanzanlagen 623.481,09 733.672,24
B. Umlaufvermögen 3.704.843,88 3.623.164,83
I. Vorräte 64.941,92 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.343.359,50 2.922.897,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 991.172,89 593.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 972.000,00 593.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.352.186,61 2.329.897,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 36.777,57 42.930,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 296.542,46 700.267,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.444,63 20.533,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.498.160,46 4.548.499,47

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 2.416.151,72 2.028.387,37
I. gezeichnetes Kapital 256.700,00 256.700,00
II. Gewinnvortrag 1.771.687,37 0,00
III. Jahresüberschuss 387.764,35 0,00
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 1.771.687,37
davon Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 1.507.154,94
B. Rückstellungen 1.057.167,96 1.033.694,91
C. Verbindlichkeiten 1.024.686,08 1.486.417,19
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.024.686,08 1.486.417,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.024.686,08 1.486.417,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 154,70 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.498.160,46 4.548.499,47

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 7.151.779,78 6.565.683,76
2. Personalaufwand 5.583.205,78 5.067.308,13
a) Löhne und Gehälter 4.812.914,22 4.269.006,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 770.291,56 798.301,81
davon für Altersversorgung 36.793,94 103.598,70
3. Abschreibungen 38.231,91 38.398,05
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.231,91 38.398,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 919.470,89 915.330,38
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 28.808,21 24.472,15
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.266,16 17.869,19
davon aus verbundenen Unternehmen 19.172,89 10.939,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 11.705,25 3.462,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.541,45 9,81
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 589.698,87 583.516,73
10. außerordentliche Aufwendungen 11.400,00 30.000,00
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BILMOG 11.400,00 30.000,00
11. außerordentliches Ergebnis -11.400,00 -30.000,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 185.246,31 184.129,49
13. sonstige Steuern 5.288,21 4.854,81
14. Jahresüberschuss 387.764,35 364.532,43

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
14. Jahresüberschuss 387.764,35 364.532,43
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   1.507.154,94
16. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 0,00 100.000,00
17. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 1.771.687,37

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten im Einzelwert zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR wurde in den Jahren 2008 und 2009 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Ab dem Jahr 2010 wurden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, soweit diese Forderungen darstellen, werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Finanzanlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 11.705,25 EUR vorgenommen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es werden folgende Annahmen gem. § 285 Nr. 24 HGB berücksichtigt:

- durchschnittlicher Marktzins 5,14 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wird

- Lohn- und Gehaltstrend von 0,0 % pro Jahr

- Rententrend von 2,0 % pro Jahr

- Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafel 2005 G"

Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich zum 1. Januar ein Zuführungsbetrag von 170.900,00 EUR, der gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB bis spätestens 31.12.2024 zu mindestens einem Fünfzehntel je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wird ein Teilbetrag von 11.400,00 EUR zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag 129.500,00 EUR. Der unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesene Betrag ergibt sich nach Saldierung mit den Rückdeckungsversicherungen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen 857.566,29 EUR, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen beträgt 952.465,00 EUR.

Durch die Saldierung des Planvermögens mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen sind Erträge i. H. v. 108.484,03 EUR und Aufwendungen i. H. v. 99.885,00 EUR verrechnet worden.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

  EUR
Gewährleistungen 54.300,00
Abschluss- und Prüfungskosten 24.700,00
Aufbewahrungspflicht 8.200,00
Tantiemen 242.556,00
Erfolgsbeteiligungen 83.800,00
Urlaub 99.106,82
Arbeitszeitkonten 58.998,53
Mitarbeiterprämien 299.900,00
Berufsgenossenschaft 27.500,00
  899.061,35

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Bürgschaften 232.767,20 EUR

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erfoderlich machen würde, liegen nicht vor.

Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen

Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Aufwendungen handelte es sich um die Zuführungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 387.764,35 EUR.

Auf neue Rechnung werden 387.764,35 EUR vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Monika Bolten-Rieger, Dr. Hans W. Gerresheim

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 89
Angestellte 22

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 111.

 

Mönchengladbach, den 15. März 2012

Monika Bolten-Rieger

Dr. Hans Wilhelm Gerresheim

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten
  01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.853,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.853,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.562,30 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 516.570,92 12.504,59 20.935,77 0,00
Summe Sachanlagen 555.133,22 12.504,59 20.935,77 0,00
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.600,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 738.395,08 79.312,10 178.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 756.995,08 79.312,10 178.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.314.981,30 91.816,69 199.435,77 0,00
  Abschreibungen Zuschreibungen Buchwert Abschreibungen
  kumulierte 31.12.2011
EUR
Geschäftsjahr
EUR
31.12.2011
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.852,00 0,00 1,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.852,00 0,00 1,00 0,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.396,30 0,00 15.166,00 2.754,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.515,88 0,00 111.623,86 28.953,86
Summe Sachanlagen 419.912,18 0,00 126.789,86 31.707,86
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 18.600,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 16.428,09 702,00 623.481,09 11.705,25
Summe Finanzanlagen 16.428,09 702,00 642.081,09 11.705,25
Summe Anlagevermögen 439.192,27 702,00 768.871,95 43.413,11

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EMV Montagen für Elektro- und MSR-Technik GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Remscheid, 18. April 2012

Joachim Frey, vereidigter Buchprüfer

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