RH Beteiligung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Domenic Brammer seit 9.7.2018 | Prokura |
Ralf Hofmann seit 3.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hofmann GmbHRastattJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Chronologie und Standort Unsere Gesellschaft ist ein Unternehmen aus dem Bereich der Abfallwirtschaft. Es wurde durch Herrn Albert Hofmann im Jahre 1959 als Einzelunternehmen in Rastatt gegründet. Es erfolgte die Umwandlung des Unternehmens im Jahre 1996 in die aktuelle Hofmann GmbH. Der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer dieses Unternehmens ist nunmehr Herr Ralf Hofmann. Das Unternehmen wird auf eigenen oder im Familienverband gepachteten Grundstücken in der Größenordnung von ca. 3 ha erfolgreich betrieben. Die Grundstücke entsprechen den umweltrechtlichen Vorgaben hinsichtlich der Befestigung und Bebauung. 1.2. Geschäftsmodell und Ziele Die Zulieferer kommen neben dem privaten überwiegend aus dem gewerblichen Bereich. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Abfallerzeugern und Betreibern von Verwertungsanlagen. Wir erfassen Materialien und sichern deren Anforderung in spezifischer Qualität, bevor wir sie erneut in den Verwertungs- und Entsorgungskreislauf zurückführen. Unsere Tätigkeit geschieht unter modernsten, umweltrelevanten Kriterien und auf aktualisiertem Wissensstand mithilfe neuester Technologien. Im Rahmen des Recyclings schaffen wir die Grundlagen für neue Rohstoffe und Sekundärmaterialien. Als starker Partner bieten wir unseren Kunden, Lieferanten und Kooperationen nutzbringende Mehrleistungen und gesicherte Nachhaltigkeit auf allen unseren Kompetenzfeldern. Wir arbeiten nach einem von uns entwickelten Leitbild. Unser Ziel ist die Einhaltung unserer Vorgaben, die ständig an die gestiegenen Anforderungen und Veränderungen angepasst werden. Die Nachfrage nach unseren Leistungen steigt stetig. 1.3. Strategien Wir versuchen auf einem hohen Qualitätsstandard unter der Einhaltung der behördlichen und selbst auferlegen Auflagen zu arbeiten. Als unsere Leitlinien gelten für uns in diesem Bereich die Einhaltung der Anforderungen der Behörden und die ständige Verbesserung der Geschäftsabläufe durch Fortbildung und Technik. Zur Bestätigung unseres Geschäftsmodels nehmen wir alle Möglichkeiten von sinnvollen Zertifizierungen wahr. Wir sind seit 1998 als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert, ebenso arbeiten wir nach dem Qualitätssicherungssystem DIN ISO 9001:2015 sowie dem Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 für den Bereich der Entsorgungsanlage, Gefahrguttransporte einschließlich des Transports von gefährlichen Abfällen, den Container und Kippmuldendienst und die Erstbehandlung nach dem ElektroG. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Das Abflauen der weltweiten wirtschaftlichen Konjunktur wird auch durch unser Unternehmen wahrgenommen. Diese Entwicklung hat zusammen mit dem sich ändernden Bewusstsein der Nutzbarkeit von Ressourcen aus Abfallprodukten dazu geführt, dass unser Beschaffungsmarkt zunehmend herausfordernder wird, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Die Rahmenbedingungen für unser Geschäftsfeld sehen wir dennoch weiterhin günstig. Wir sind in der Umsetzung unserer Dienstleistungen flexibel in der Leistungserbringung und versuchen die Aufträge zügig zu erledigen. Dies ist unseres Erachtens einer der Grundlagen für die Sicherung unserer Marktposition und ein entscheidender Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern. Durch unseren umfangreichen Dienstleistungskatalog sind wir mit anderen Unternehmen aus der Branche jedoch nicht uneingeschränkt vergleichbar. 2.2. Geschäftsverlauf Die oben beschriebenen geänderten Rahmenbedingungen hatten im nicht unwesentlichen Maße Auswirkung auf unsere Rohstoffbeschaffung. So lag das angekaufte Abfallvolumen aus dem wir unsere Rohstoffe gewinnen, um ca. 10 Tonnen unter dem geplanten Einkauf. Aufgrund der instabilen Konjunktur zeigte sich zudem eine sehr volatile Preisentwicklung auf den für uns relevanten Rohstoffmärkten, die nicht vollumfänglich kalkulierbar war. Der durchschnittliche Zahlungseingang hat sich leicht verschlechtert, ist aber im Vergleich zu der Branche immer noch ausgezeichnet. Ein wesentlicher Kostenfaktor ist weiterhin der Bereich Personal. Notwendige Anpassung der Löhne und Gehälter, orientiert an den gesetzlichen Vorgaben und den Vorgaben des Marktes, konnten wir dabei durch Effizienzsteigerungen in unseren Techniken nur bedingt auffangen. Der Gesamtaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr aus diesem Grund deutlich erhöht. Unsere eingesetzten Maschinen einschließlich der Fahrzeuge entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Etwaige neue Investitionen werden an die zu erwartende Nachfrage angepasst. Wir führen unsere Instandhaltungen und Modernisierungen planmäßig durch. Die Reduktion des Abfallaufkommens, die volatilen Preisentwicklungen auf dem Rohstoffmarkt sowie die inflationsbedingten Kostensteigerungen haben insgesamt dazu geführt, dass wir an die sehr gute Ertragslage der vergangenen Jahre nicht anschließen konnten. Es ist uns dennoch, trotz des herausfordernden Marktumfelds gelungen, das Jahr mit einem deutlich positiven Ergebnis zu schließen. Wir sehen darin eine Bestätigung unserer vorausschauenden und gezielten Geschäftspolitik. 2.3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage Obwohl sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit verschlechtert haben, ist es uns gelungen, im Berichtsjahr 2023 ein Rohergebnis von € 9,5 Mio. zu erwirtschaften. Das außergewöhnlich hohe Niveau des Vorjahres konnte dabei jedoch nicht gehalten werden. Gegenüber dem Vorjahr (€ 10,3 Mio.) hat sich das Rohergebnis um € 0,8 Mio. oder 7,8 % verringert. Die Personalaufwendungen zeigen einen Anstieg von € 3,4 Mio. auf € 3,6 Mio., der insbesondere der gestiegenen Beschäftigtenzahl und der inflationsbedingten Erhöhung der Lohn- und Gehaltsstruktur geschuldet ist. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich ebenso wie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Ergebnisabführungen aus Vergütungen an atypische stille Gesellschafter waren wie im Vorjahr in Höhe von T€ 72 zu berücksichtigen. Nach den Belastungen durch Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 216. Unser Brutto Cash-Flow (Jahresergebnis abzüglich laufender Abschreibung auf das immaterielle, das Sach- und Finanzanlagevermögen) liegt bei € 0,45 Mio. 2.3.2. Vermögenslage Das Anlagevermögen bestimmt die Bilanzsumme mit 30%. Gegenüber dem Vorjahr zeigt sich hierbei abschreibungsbedingt eine geringfügige Reduktion. Auf der Aktivseite haben sich die kurzfristigen Mittel aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rd. € 0,4 Mio. erhöht, die liquiden Mittel um knapp € 0,2 Mio. reduziert. Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls moderat um € 0,1 Mio. reduziert. Dank der Gewinnthesaurierung ist die Eigenkapitalquote von 42% im Vorjahr auf 45% gestiegen. Planmäßige Tilgungen führten bei den langfristigen verzinslichen Fremdmitteln zu einem Rückgang von € 0,1 Mio. Im gleichen Zeitraum haben sich die kurzfristig verfügbaren Mittel bestehend aus kurzfristigen Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Verbindlichkeiten und passiven latenten Steuern gegenüber dem Vorjahr nicht eklatant verändert. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben branchentypisch in diesem Bereich weiterhin den größten Anteil. Das Anlagevermögen in Höhe von € 2,1 Mio. ist durch das Eigenkapital in Höhe von € 3,3 Mio. mehr als vollständig gedeckt. Die Vermögenslage ist geordnet, die Finanz- und Kapitalstruktur ist solide. 2.3.3. Finanzlage Das Unternehmen ist sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachgekommen. Die kurzfristig liquiden Mittel reichen aus, um unvorhersehbare Veränderungen im Geschäftsablauf (z.B. Veränderungen der Weltmarktpreise für Rohstoffe) über mehr als zwölf Monate auffangen zu können. Es handelt sich bei den Kunden um Unternehmen aus dem Bereich des Rohstoffhandels und der Verarbeitung, die sich durchweg an die vereinbarten Zahlungsziele gehalten haben. Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus langfristigen Bankdarlehen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese zwei Positionen sind durch das Eigenkapital abgedeckt. Aufgrund unseres Geschäftsergebnisses und auch der Einhaltung unserer Unternehmensplanungen ergibt sich ein regelmäßiger Liquiditätszufluss, der die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens auch zukünftig sichert. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Rohertrag, den Brutto Cash-Flow sowie das Ergebnis vor Steuern heran. Unser Rohertrag, ermittelt aus unseren im Geschäftsjahr erwirtschafteten Umsatzerlösen abzüglich der Materialaufwendungen, hat sich im Berichtsjahr um 8% reduziert. In der Folge hat sich auch unser Brutto Cash Flow, der sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen errechnet, gegenüber dem Wert des Vorjahres um € 0,8 Mio. gemindert. Er ist aber weiterhin deutlich positiv. Das von unserer Gesellschaft erzielte Ergebnis vor Steuern liegt bei € 0,4 Mio. Auch hier zeigt sich aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. 2.5. Gesamtaussage Wir sehen unsere Geschäftspolitik mehr als bestätigt. Wir stellen uns den verschärfenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und sind mit der Ertragslage, unseren Vermögensverhältnissen und unserer Finanzlage aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation zufrieden. 3. Risiko und Chancenbericht 3.1. Risiken der künftigen Entwicklung Die Daten unseres Warenwirtschaftssystems und der laufenden Buchhaltung unterliegen einem monatlichen Controlling. Wir sind darauf ausgerichtet, eine dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und das Eigenkapital zu stärken. Wir haben dazu Risikoindikatoren ermittelt. Diese Daten werden von uns laufend geprüft. Unsere Bankdarlehen sind langfristig verhandelt sowohl hinsichtlich der Tilgung als auch der Zinsen. Die Liquidität des Unternehmens ist so ausgerichtet, dass diese Darlehen auch bei wirtschaftlichen Einschnitten über einen längeren Zeitraum problemlos bedient werden können. Die strengen Vorgaben der Umweltbehörden für die Durchführung unseres Geschäftsmodells werden ständig überprüft und eingehalten. 3.2. Chancen der künftigen Entwicklung Aufgrund des Bewusstseins der verbesserten Ausnutzung der Rohstoffressourcen ist unser Geschäftsmodell absolut zukunftsträchtig. Unsere angebotenen Dienstleistungen unterliegen einer stetig steigenden Nachfrage. Sowohl unsere technische Ausstattung, als auch der Bereich der Digitalisierung, werden laufend aktualisiert, um für zukünftige Anforderungen gut gerüstet zu sein. Es sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken erkennbar, die zu einer ungünstigen Entwicklung im Unternehmen mit negativer Beeinflussung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. 4. Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft entwickelt sich weiterhin positiv. Aufgrund der aktuellen Marktlage und der zu erwartenden Entwicklung unseres Unternehmens ist eine Gefährdung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erkennen. Die Investitionen wurden entsprechend der Marktsituation in allen Bereichen unseres Unternehmens ausgewogen durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir auf Basis der vorläufigen Daten von einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 von ca. 13% aus. Der Rohertrag wird sich auf rd. € 9,6 Mio. belaufen. Die Personalkosten sind mit einer Steigerung von 6% eingeplant, insbesondere auch zur Abfederung der immer noch aktuellen Inflationsproblematik. Auch bei den sonstigen Betriebsaufwendungen sind Preissteigerungen insbesondere im Bereich Energie zu erwarten. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wurden aus diesem Grund bereits Investitionen im Bereich der Reduzierung der CO 2 -Emissionen eingesetzt. Trotz dieser Mehrbelastungen erwarten wir für 2024 ein Betriebsergebnis vor Steuern, das leicht besser ausfallen wird als im aktuellen Berichtsjahr 2023. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 planen wir trotz der bereits beschriebenen Risikofaktoren mit einer entsprechenden positiven Entwicklung. Das Eigenkapital wird weiter gestärkt aufgrund des freiwilligen Verzichts des Gesellschafters auf Gewinnausschüttung und ist damit auch die Basis für künftige Investitionen. Die ständige Anpassung an die sich sehr schnell verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den fehlenden Bürokratieabbau in den Behörden erfordert weiterhin große Anstrengungen, verbunden mit einem nicht unerheblichen zusätzlichen Aufwand. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben sowie Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten und Bankdarlehen. Unsere Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, zu dem langjährige Kundenbeziehungen bestehen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend durch Eigenmittel sowie kurzfristige Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Geschäftsführung eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über eine Kreditausfallversicherung, ein effizientes Debitorenmanagement sowie strukturierte Workflows, die eine schnelle Abwicklung gewährleisten. Darüber hinaus steht uns die Möglichkeit offen, uns bei Bedarf zeitnah über die Bonität unserer Kunden zu informieren.
Rastatt, den 07. März 2025 Hofmann GmbH gez. Ralf Hofmann HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Hofmann GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BILRUG) aufgestellt. Die Form der Darstellung und die bisher angewendeten Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es handelt sich um eine mittlere Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Es führten keine besonderen Umstände dazu, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu vermitteln. Die dargestellten Beträge sind mit denen der Vorjahre vergleichbar. Die Gesellschaft firmiert unter Hofmann GmbH, hat ihren Sitz in Rastatt und ist beim Registergericht Mannheim unter HRB 521673 eingetragen. B. Angaben zu den Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungsvorschriften richten sich nach den §§ 242ff, §§ 264 ff. HGB. Die Bewertung richtet sich nach den §§ 252 ff. HGB. Erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden grundsätzlich die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten nach § 6 Absatz 2a EStG wurde fortgeführt. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Absatz 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der gesetzlichen Bewertungsmethoden bewertet. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Insoweit der nach der Steuerbilanz sich ergebende Steueraufwand nicht identisch ist mit der Handelsbilanz, wurde dies in der Bildung von latenten Steuern auf der Basis des unternehmensindividuellen Steuersatzes ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu Positionen des Jahresabschlusses 1. Anlagevermögen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. 2. Forderungen Es bestehen Forderungen größer ein Jahr in Höhe von T€ 15. 3. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten in Euro ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eigene Sicherheiten in Form einer Grundschuld in Höhe von T€ 511 gesichert. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Ertragssteueraufwand ist ein Aufwand für die Zuführung von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 3 enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Art und Zweck nicht in der Bilanz enthaltener Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen Pachtverträge für Grundstücke sowie Leasingverträge für Maschinen sowie diverse Geschäfts- und Betriebsausstattung. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Das Risiko liegt in den ausstehenden Leasingverpflichtungen innerhalb der jeweiligen Vertragslaufzeit. Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen in Höhe von T€ 1.748, aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.071 und aus Mietverträgen in Höhe von T€ 794. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Bei der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 58 Mitarbeiter beschäftigt. 3. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Ralf Hofmann, Geschäftsführer Kaufmann Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde gem. § 286 Abs. 3 HGB verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Ereignisse mit wesentlichen Einflüssen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. G. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rastatt, den 07. März 2025 Hofmann GmbH gez. Ralf Hofmann sonstige BerichtsbestandteileAnlagespiegel zum 31.12.2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Hofmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hofmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hofmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
St. Leon-Rot, den 10.
März 2025
HETTINGER
UND PARTNER GMBH
Dipl.-Kffr. Nora Heimburger, Wirtschaftsprüferin ppa. Dipl.-Kfm. Roland Hettinger, Wirtschaftsprüfer |
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