Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 5983
Vorher
St. Maria-Hilf-Krankenhaus gGmbH
Eingetragen
16.12.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Parkhäusern und ParkplätzenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Nach Änderung: Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb eines Parkhauses auf dem Gelände der Gudrunstraße 56 in 44791 Bochum, der Betrieb einer Praxis für ästhetisch operative Medizin und kosmetische Dermatologie sowie die Versorgung von Krankenhäusern und anderen Unternehmen mit Strom und Erdgas, die Beratung in Bereichen der Energieversorgung sowie die Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Projekten zur Energie- und Medienversorgung. In diesem Rahmen kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Darüber hinaus darf die Gesellschaft andere Unternehmen gleicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Daniel Gohres
seit 6.11.2009
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
St. Elisabeth - Stiftung
84.00%
Katholische Kirchengemeinde St. Gertrud von Brabant
16.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JosefCarree GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.300,00 214.829,00
138.300,00 214.829,00
B . Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 82.043,69 52.549,43
82.043,69 52.549,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 247.738,88 353.351,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 274,94 230,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 34.542,38 2.278,13
282.556,20 355.859,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.941.452,87 1.091.413,94
1.941.452,87 1.091.413,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.818,00 7.818,00
2.452.170,76 1.722.469,78

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 593.221,47 356.144,29
III. Jahresüberschuss 291.833,78 237.077,18
911.055,25 619.221,47
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 151.027,84 153.489,00
2. Sonstige Rückstellungen 71.150,44 58.824,33
222.178,28 212.313,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 170.866,17 378.165,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 170.866,17 € VJ: 378.165,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 982.590,44 328.569,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 982.590,44 € VJ: 328.569,09
davon gegenüber Gesellschafter: 4.480,37 € VJ: 3.455,75
3. Sonstige Verbindlichkeiten 164.980,62 183.700,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 164.980,62 € VJ: 183.700,82
davon aus Steuern 68.444,19 € VJ: 79.101,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 € VJ: 1.345,37
1.318.437,23 890.434,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 500,00 500,00
2.452.170,76 1.722.469,78

Anhang zum 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

A. Allgemeine Angaben

Die JosefCarree GmbH hat ihren Sitz in Bochum und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bochum, Reg. Nr. HRB 5983.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Dabei sind die Gesellschaften, an denen die St. Elisabeth-Stiftung Bochum mehrheitlich mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist, als verbundene Unternehmen berücksichtigt worden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vor dem Hintergrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Katholisches Klinikum Bochum Holding gemeinnützigen GmbH wurden die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr, sofern nichts anderes erwähnt, unverändert angewandt:

Anlagevermögen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der ausschließlich linearen Abschreibung wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € - ohne Umsatzsteuer - werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Folgejahr im Anlagennachweis in die Abgänge einbezogen.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit Nominalbeträgen unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres verweisen wir auf den Anlagennachweis als Bestandteil dieses Anhangs.

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, in voller Höhe auf Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen in Höhe von 42,6 T€ (Vorjahr 35,4 T€) auf Personalaufwendungen, in. Höhe von 5,5 T€ (Vorjahr: 5,5 T€) auf Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungskosten und in Höhe von 23,1 T€ (Vorjahr: 17,9 T€) auf ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 982,6 T€ (Vorjahr: 328,6 T€) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 982,6 T€ (Vorjahr: 328,6 T€) enthalten, davon entfallen 4,5 T€ (Vorjahr: 3,5 T€) auf die Gesellschafterin.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Mietaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen, Verwaltungsaufwendungen, sowie Werbungskosten.

IV. Sonstige Angaben

Altersversorgung

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2023 auf 6,0 % (Vorjahr 6,0 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt 400 T€ (Vorjahr: 516 T€).

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgte ursprünglich in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Nach Zusammenlegung der bisher getrennten Abrechnungsverbände S und P der Pflichtversicherung mit Wirkung zum 1. Januar 2020 sind zur Angleichung der Kapitaldeckung der beiden Abrechnungsverbände für einen Zeitraum von voraussichtlich 7 Jahren bis zum Jahr 2026 von den Beteiligten zusätzlich zu den Regelbeiträgen Angleichungsbeiträge zu leisten, die von der KZVK unter Berücksichtigung des im Rahmen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 ermittelten Angleichungsbedarfs jährlich neu festgesetzt werden. Im Berichtsjahr 2023 beläuft sich der von der Gesellschaft zu leistende Angleichungsbeitrag auf 4.067,32 €. Die dann jeweils noch verbleibende von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwertdifferenz als Bemessungsgrundlage für den Angleichungsbeitrag aus der ursprünglichen Zugehörigkeit zu dem Abrechnungsverband S beläuft sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 70 T€.

Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dargestellten Barwertdifferenz resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresabschluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine Rückstellung für diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde.

Haftungsverhältnisse

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern aus Altersversorgungsverpflichtungen bestehen bei der KZVK. Diese Zusagen werden durch entsprechendes Deckungsvermögen der KZVK, laufende Beiträge und Zusatzbeiträge der beteiligten Unternehmen finanziert. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht in Höhe einer eventuellen Deckungslücke. Mit einer Inanspruchnahme aus der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers ist nicht ernsthaft zu rechnen, da die KZVK eine stabile Anzahl an Beteiligten aufweist, die regelmäßig ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Bezüglich der mittelbaren Pensionsverpflichtung bei der KZVK verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Altersversorgung.

Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden 16,00 Arbeitnehmer (Vorjahr: 17,25) beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Prof. Dr. med. Christoph Hanefeld, medizinischer Geschäftsführer der Katholisches Klinikum Bochum Holding gemeinnützige GmbH

Herr Dr. Christian Raible, kaufmännischer Geschäftsführer der Katholisches Klinikum Bochum Holding gemeinnützige GmbH

Mitglieder des Aufsichtsrates

Vorsitzender: Assessor jur. Volker Goldmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bochum a. D.
Stellv. Vorsitzender: Dr. Markus Oles, Geschäftsführer der Funding2you GmbH, Hattingen
Mitglieder: Stephanie Thien, Dienststellenleiterin des Finanzamtes für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Bochum (bis 31.12.2023)
Assessor jur. Gerhard Gördes, Vorsitzender des Caritasrates des Caritasverbandes für Bochum und Wattenscheid e. V.
Propst Michael Ludwig, Propstei St. Peter und Paul Bochum
Norbert H. Müller, Rechtsanwalt (selbstständig)
Propst Werner Plantzen, Propstei St. Gertrud von Brabant (bis 24.08.2023)
Betriebswirt Hans-Wilhelm Schleich, Pensionär
Dipl.-Ing. Josef Schneiders, Rechtsanwalt (selbstständig)

Nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages finden die Vorschriften des AktG gemäß § 52 Abs. 1 GmbHG auf den fakultativen Aufsichtsrat keine Anwendung.

Der Aufsichtsrat erhält keine Bezüge.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird zum 31.12.2023 in den Konzernabschluss der Katholisches Klinikum Bochum Holding gemeinnützige GmbH, Bochum, einbezogen. Der Konzernabschluss wird Bundesanzeiger unter HRB 5638 veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bochum, 05.02.2024

Prof. Dr. med. C. Hanefeld, Geschäftsführer

Dr. C. Raible, Geschäftsführer

Anlagennachweis 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
01.01.2023 Zugänge * Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
A. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.149.989,23 3.931,00 0,00 0,00 1.153.920,23
1.149.989,23 3.931,00 0,00 0,00 1.153.920,23
Entwicklung der Abschreibung
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
A. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 935.160,23 80.460,00 0,00 0,00 1.015.620,23
935.160,23 80.460,00 0,00 0,00 1.015.620,23
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
A. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.300,00 214.829,00
138.300,00 214.829,00

* davon aktivierte Fremdkapitalzinsen: 0,00 €

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