KELLER Pressure GmbH
Schwarzwaldstraße 17, 79798 Jestetten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Daniel Ehrat seit 10.7.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Peter Keller seit 6.5.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KELLER Druckmesstechnik AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keller gesellschaft für druckmesstechnik mbHJestettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde am 26. März 1985 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb druckmesstechnischer Anlagen, insbesondere elektronischer Messwertaufnehmer und Messwertumformer für Druck, Kraft und Beschleunigung. Das Unternehmen betreibt keine Produktion mehr, so dass das Unternehmen Vertriebsaktivitäten ausführt, die im Einkauf und im Verkauf der Waren bzw. in Logistik- und Abwicklungsfunktionen bestehen. Zu den Kunden zählen neben bedeutenden Industrieunternehmen und Marktführern auch kleine Unternehmen in Deutschland und im EU-Raum. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist im Handel tätig. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung existiert daher nicht. Das Unternehmen ist insoweit von Innovationen des Hauptlieferanten bzw. der Muttergesellschaft KELLER Druckmesstechnik AG abhängig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Vorrangig die globalen Krisen bzw. die damit einhergehenden Folgen wie die Energiekrise, Inflation, Rohstoffknappheit usw. und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen haben sich im Berichtsjahr 2023 sowohl auf die deutsche Wirtschaft als auch auf den EU-Raum ausgewirkt. Aufgrund von den oben dargestellten Rahmenbedingungen ist das Bruttoinlandsprodukt der größten Volkswirtschaft Europas in Deutschland um - 0,1 % (Vorjahr + 1,9 %) gefallen. Das Wirtschaftswachstum wird durch die oben angeführten Rahmenbedingungen und die weitere Entwicklung der weltweiten Wirtschaft beeinflusst. Die obigen Faktoren bestimmen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Sensor-Branche. Das Unternehmen vertreibt Produkte der Muttergesellschaft KELLER Druckmesstechnik AG mit Sitz in der Schweiz in Deutschland und übernimmt die Abrechnungs- und Logistikfunktion für die übrigen EU-Staaten und ist damit auch direkt von der wirtschaftlichen Entwicklung im EU-Raum betroffen. Die Gesellschaft hat seit einigen Jahren insbesondere mit der asiatischen und zunehmend auch der osteuropäischen Konkurrenz und deren aggressiver Preispolitik zu kämpfen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die - im Vergleich zum Vorjahr - rückläufige konjunkturelle Lage, die sowohl in Deutschland als auch in einigen anderen europäischen Ländern durch die oben genannten Faktoren geprägt wurde, spiegelt sich im Geschäftsverlauf und in der Lage im Berichtsjahr wider. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,21 % gesunken. Ferner fiel das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Berichtsjahr auf 3,66 % im Vergleich zu 4,03 % in 2022. Die weiteren Kostenbereiche Material, Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Die Materialaufwendungen haben sich im Berichtsjahr um 2,21 % analog zur Umsatzreduzierung entwickelt. Die Personalaufwendungen sind um TEuro 81,4 bzw. 8,55 % wesentlich gestiegen und resultieren aus den jährlichen Gehaltsveränderungen bzw. Änderungen bei der Sozialversicherung beim Personal und vorrangig aus dem Aufbau von zusätzlichem Vertriebs-Personal für den deutschen Markt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEuro 12,6 bzw. 1,36 % unwesentlich gefallen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, ist aber vom absoluten Betrag her von völlig untergeordneter Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft. Das Ergebnis nach Steuern ist aufgrund der oben dargestellten Effekte um TEuro 101,2 bzw. 8,62 % geringer ausgefallen als im Vorjahr. Die Lage unseres Unternehmens ist damit geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Wesentlicher Faktor für die Ertragslage der Gesellschaft sind die Umsatzentwicklungen in Deutschland und in den anderen EU-Staaten. Aufgrund der Vertriebsfunktion für den deutschen Markt wird das operative Ergebnis durch die Umsätze in Deutschland maßgeblich geprägt. Ferner wird die Ertragslage durch die Abrechnungs- und Logistikfunktion für die weiteren EU-Länder mitgeprägt, wenn auch in geringerem Umfang. Die Ertragslage im Berichtsjahr war daher vornehmlich durch den Umsatzrückgang in Deutschland von TEuro 117 bzw. 0,93 % gekennzeichnet. Bei den anderen wesentlichen EU-Staaten konnte der hohe Rückgang der Umsätze in Italien (TEuro 1.329 bzw. 16,53 %) durch die Steigerungen in Österreich (TEuro 618 bzw. 22,66 %), Schweden (TEuro 272 bzw. 12,70 %), Finnland (TEuro 220 bzw. 34,97 %), den Niederlanden (TEuro 210 bzw. 12,33 %) und Frankreich (TEuro 208 bzw. 3,83 %) kompensiert werden. Ein finanzieller Leistungsindikator ist der Rohertrag, der sich grundsätzlich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 3.313.937,33 im Vergleich zu EUR 3.389.781,05 im Jahr 2022. Der Rohertrag ist damit um TEuro 76 bzw. 2,24 % gesunken. Der Materialeinsatz hat sich analog zum oben dargestellten Umsatz entwickelt. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Aufbaus von Personal gestiegen und die Sonstigen Aufwendungen sind leicht gesunken. Im Ergebnis haben die oben genannten Faktoren zu einer Reduzierung bei dem Ergebnis nach Steuern von EUR 1.174.345,53 auf EUR 1.073.101,98 geführt. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Es bestehen zum Bilanzstichtag ausreichend liquide Mittel um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Eigenkapitalquote ist von 58,10 % auf 48,10 % gefallen. Dies resultiert aufgrund einer vorgenommenen Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um solche aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen gegenüber Lieferanten und um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und es wird ein ordentliches Mahnwesen betrieben, um den Eingang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der Zahlungsziele zu gewährleisten. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für die zukünftigen Investitionen stehen ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. Sämtliche Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. c) Vermögenslage Die Aktiva der Gesellschaft untergliedern sich vor allem in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (Anlagevermögen), sowie Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundende Unternehmen, Sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag EUR 17.316.766,26 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1.380.081,93. Diese Steigerung geht vor allem auf den Aufbau bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurück. Auf der Passivseite resultiert dies im Wesentlichen aus der Erhöhung bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese Erhöhung hat den Abbau beim Eigenkapital mehr als kompensiert. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 146.482,00 (Vorjahr EUR 99.851,00). Wichtigste Posten sind die Fahrzeuge mit EUR 119.368,00 (Vorjahr EUR 69.463,00), die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit EUR 23.677,00 (Vorjahr EUR 25.540,00) und die Mietereinbauten Jestetten mit EUR 3.424,00 (Vorjahr EUR 4.448,00). Vorräte waren zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 248.110,98 (Vorjahr EUR 239.073,38) vorhanden, d.h. eine Steigerung von EUR 9.037,60 bzw. 3,78 %. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag EUR 4.032.554,60 (Vorjahr EUR 4.603.106,10). Dies bedeutet eine Abnahme von EUR -570.551,50 bzw. 12,39 % im Vergleich zum Vorjahresstand und erklärt sich durch die Umsatzreduzierung im Berichtsjahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag EUR 208.536,94 (Vorjahr EUR 232.741,24). Die Reduzierung geht auf den Abbau bei den Forderungen gegen die Finanzbehörde zurück. Die Passiva untergliedern sich in das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten. Wesentliche Positionen sind hier das Eigenkapital in Höhe von EUR 8.330.064,79 (Vorjahr EUR 9.258.950,96) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7.598.987,68 (Vorjahr EUR 4.748.326,05). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird im Wesentlichen der Rohertrag herangezogen, der sich als Differenz zwischen Umsatz und Waren- bzw. Materialeinsatz definiert. Der Rohertrag beträgt im Berichtsjahr EUR 3.313.937,33 im Vergleich zu EUR 3.389.781,05 im Jahr 2022. Der Rohertrag ist damit um EUR 75.843,72 bzw. 2,24 % gesunken. Eine weitere Kennzahl der Unternehmenssteuerung ist die EBIT-Marge im Sensorbereich, die von 4,03 v.H. auf 3,66 v.H. im Berichtsjahr gesunken ist. Die wirtschaftliche Lage kann im Berichtsjahr insgesamt als gut bezeichnet werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatzentwicklung war im Berichtsjahr vorrangig noch durch die erschwerten Rahmenbedingungen durch die globalen Krisen und deren Auswirkungen bzw. der damit verbundenen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in den EU-Staaten geprägt. Die trotzdem vorhandenen Umsatzsteigerungen bei einigen EU-Staaten konnten zwar die Reduzierungen bei den anderen EU-Staaten kompensieren, allerdings den Ergebnisrückgang aufgrund des schwächelnden deutschen Marktes nicht ausgleichen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es sind mehr als ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen und zur Deckung der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten vorhanden. Die Prognosen des Vorjahrs hinsichtlich des Umsatz- und Ergebnisrückgangs sind aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstum vornehmlich in Deutschland und in den maßgeblichen EU-Absatzstaaten realisiert worden. III. Bericht über Zweigniederlassungen Der Sitz des Unternehmens ist im Berichtsjahr in Jestetten. Daneben werden Betriebsstätten in Wendlingen und Schwarmstedt unterhalten. IV. Prognosebericht Sensorik und Messtechnik sind grundsätzlich die Schlüsseltechnologien des technischen Fortschritts. Ob Automobilbranche, Unterhaltungselektronik, Consumer Industrie, Sicherheitstechnologie, Maschinen- und Anlagenbau oder Industrie 4.0, es gibt kaum einen industriellen Bereich in welchem die Sensoren und Messtechniken nicht elektronisch prüfen, überwachen oder automatisieren. Aktuelle technologische Trends und Entwicklungen im Bereich der Sensoren und Messtechnik beinhalten Fortschritte in der Miniaturisierung von Sensoren, neue Materialien und Fertigungstechniken für Sensoren, Integration von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in die Messtechnik sowie Entwicklung von drahtlosen und IoT-fähigen Sensoren. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird - wie bereits in der Vergangenheit - im Wesentlichen durch die Auftragslage bei den Hauptkunden im Industriebereich in Deutschland und - wenn auch in geringerem Umfang - in den anderen EU-Staaten beeinflusst. Allerdings besteht hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit. Die Prognosefähigkeit ist durch die verhängten Sanktionen gegen Russland aufgrund des Angriffs auf die Ukraine, den stark steigenden Energiepreisen, der bestehenden Rohstoffknappheit und unvorhersehbaren Störungen in den Lieferketten nur sehr eingeschränkt möglich. Die Steigerungen bei den Energiepreisen bzw. die Sanktionen werden nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft Russlands haben, sondern auch die Wirtschaft aller EU-Staaten und Drittländer betreffen und die damit verbundenen Konsequenzen bzw. wirtschaftlichen Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht prognostizierbar. Für 2024 wird aufgrund des konjunkturellen Umfelds und einer negativ geprägten Grundstimmung in Europa weiterhin mit einer stark reduzierten Investitionsbereitschaft der Hauptbranchen und daher mit reduziertem Umsatz und niedrigerem Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Berichtsjahr gerechnet. Hier gilt es die Schlüsselkunden und - industrien nachhaltig zu betreuen und die Umsätze - so weit es geht - zu sichern. Es bleibt abzuwarten, wie stark die oben aufgeführten Faktoren das Wirtschaftswachstum in Deutschland bzw. Europa beeinträchtigt und wie stark der Handel aufgrund dieser besonderen Umstände in Deutschland und den anderen EU-Staaten davon betroffen sein wird. Weitere Einflussfaktoren bleiben auch im Jahr 2024 die Lieferkonditionen und die Lieferfähigkeit des Hauptlieferanten. Vor allem die Laufzeit der Lieferbedingungen und die Höhe der Einkaufpreise bzw. die Höhe des Lieferantenrabattes bzw. die Lieferfähigkeit wirken sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis aus. Hierbei ist vor allem zu berücksichtigen, dass die Verfügbarkeit von elektronischen Hochleistungskomponenten unverändert seit Anfang 2021 kritisch und knapp ist, obwohl in 2023 teilweise eine leichte Entspannung zu erkennen war. Die Lage wird über alles gesehen aber als immer noch sehr volatil betrachtet. Dies betrifft auch einzelne Rohstoffe und führt weltweit zu tendenziell steigenden Preisen, längeren Lieferzeiten und geringeren Verfügbarkeiten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Ursache für die Rohstoffknappheit waren und sind immer noch Lieferengpässe in Malaysia, Taiwan und China. Diesbezüglich wird auch 2024 noch keine umfassende Erholung eintreten. Die Chip-Fabriken laufen unverändert an den Kapazitätsgrenzen und geben noch immer auf Bestellungen unverbindliche Liefertermine, die sich zum Teil erheblich in die Länge ziehen oder fortlaufend weiter nach hinten verschoben werden. Wo früher Komponenten in 8 bis 16 Wochen verfügbar waren, sind heute Beschaffungszeiten auf 40 bis 70 Wochen oder noch länger keine Seltenheit. Dasselbe gilt für die Beschaffung von Kunststoffartikeln wie Dichtringe, Kabel, Stecker etc. die in unseren Produkten verbaut sind. Die Preise hierfür haben sich in den vergangenen Monaten, abgesehen von Ausreißern, auf hohem Niveau stabilisiert. Hier gehen wir davon aus, dass sich diese Problematik bis weit ins Jahr 2024 hinein fortsetzt und erst dann eine Erholung eintreten könnte. Aufgrund Ermangelung verschiedener Hochleistungskomponenten (Mikroprozessoren) könnte es auch im Jahr 2024 zu einem "line down" gewisser, von der Muttergesellschaft produzierten Messgeräte, kommen. Insgesamt wird für das Jahr 2024 voraussichtlich jedoch - trotz weiter reduzierter Umsätze - mit einem positiven Ergebnis vor Steuern gerechnet und damit auch mit einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht 3. Risikobericht Die Gesellschaft ist einer Reihe von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dazu zählen vor allem das allgemeine Marktrisiko, das Branchenrisiko, Gewährleistungsrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken und Bonitätsrisiken. Allgemeine Markt- und branchenspezifische Risiken: Das allgemeine Markt- bzw. Konjunkturrisiko lässt sich von der Gesellschaft nicht beeinflussen. Die Gesellschaft ist aber aufgrund des Vertriebs der Produkte in einer Vielzahl von Branchen an die unterschiedlichsten Kunden in den verschiedenen EU-Staaten gut positioniert, bleibt aber auch von den möglichen Auswirkungen und Folgen eines kriegs- bzw. sanktionsbedingten Konjunktureinbruchs nicht verschont. Im Rahmen des Prognoseberichts wurde des Weiteren bereits ausführlich auf das Beschaffungs- und Versorgungsrisiko bei den elektronischen Hochleistungskomponenten und einzelnen Rohstoffen eingegangen. Diesbezüglich verweisen wir auf die Ausführungen an dieser Stelle. Ertragsorientierte Risiken: Bezüglich der Absatzmarktrisiken lässt sich festhalten, dass eine breite Streuung sowohl hinsichtlich der Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen als auch hinsichtlich der belieferten Länder stattfindet, so dass damit die Festlegung auf bestimmte Abnehmer, Branchen bzw. Länder vermieden wird. Das Zusammenballungsrisiko wird dadurch zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch stark reduziert. Den Risiken, die mit dem Beschaffungsmarkt verbunden sind, wird durch optimierte Lagerhaltung und durch ein auftragsbezogenes Bestellwesen Rechnung getragen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft ihre Waren im Wesentlichen von einem Hauptlieferanten bezieht und damit eine enge Verflechtung und Abhängigkeit besteht. Hauptlieferant ist die Muttergesellschaft in der Schweiz. Die Risiken hinsichtlich Lieferqualität und Lieferschnelligkeit werden daher maßgeblich durch diesen Hauptlieferanten geprägt. Die möglichen Auswirkungen der globalen Rahmenbedingungen bzw. der Rohstoffknappheit und die damit verbundenen Risiken wurden bereits im Rahmen des Prognoseberichts dargestellt. Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung und ist hier vollständig von der beim Hauptlieferanten durchgeführten Entwicklung und Innovationen abhängig. Die vertriebenen Produkte unterliegen einem stetigen Wandel, der ebenfalls eine hohe Innovationsbereitschaft und Qualität notwendig macht. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe absehbar. Währungsrisiken werden minimiert, da Einkauf und Vertrieb in Euro abgewickelt werden. Die Gewährleistungsrisiken werden im Wesentlichen vom Produzenten übernommen. Durch ein professionelles Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen werden Bonitätsrisiken begrenzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ein Risikomanagement-System bezüglich der Auftrags- und Forderungsabwicklung ist implementiert. Hierzu zählen z. B. Bonitätsprüfungen bei größeren Projekten von neuen Kunden, Vorauskasse-Rechnungen bei Erst-Kunden und das Forderungsmanagement bei vorhandenen Kunden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ferner ist ein Risikomanagementsystem vorhanden anhand dessen frühzeitig alle Entwicklungen erkannt werden, die zu Verlusten führen oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine sehr konservative Risikopolitik. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite kann auf einen Hauptlieferanten (Muttergesellschaft) zurückgegriffen werden, der für innovative Produkte und Sensoren im qualitativ hochwertigen Segment in Europa bekannt ist. Der hohe qualitative Standard der Produkte und die schnelle Lieferfähigkeit sind positive Punkte der Beschaffung. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem der zunehmenden Konkurrenz der Anbieter in dem Sensor-Segment im In- und Ausland, werden wir auch zukünftig mit Erfahrung, Innovation und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Diese könnten sein, Verbesserung der Sensorleistung, Zuverlässigkeit oder noch höhere Genauigkeit, Anpassung an neue regulatorische Anforderungen oder Industriestandards, Einführung innovativer Sensortechnologien, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Technologische Weiterentwicklungen und Innovationen, die den Bedarf an neuen Sensoren und Messsystemen auslösen. Kundenanforderungen und Markttrends, die eine Anpassung der Sensortechnologie erfordern. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 dahingehend verändert, dass mit dem andauernden Ukraine-Krieg, den Sanktionen gegen Russland, den unverändert hohen Energiepreisen und den knappen Rohstoffen nun weitere globale Einflussfaktoren und Krisen vorhanden sind, deren konkrete Auswirkungen nicht vorhersehbar bzw. quantifizierbar sind. Die zukünftigen Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung aufgrund des noch vorhandenen Wachstumspotentials sowohl bei den industriellen OEM-Aufnehmern als auch bei den Sonderbauformen grundsätzlich als gut zu bewerten. Somit wäre nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Allerdings ist diese Entwicklung davon abhängig, dass die Auswirkungen der negativen Rahmenbedingungen auf die Wirtschaft in Deutschland bzw. den anderen EU-Staaten und auch auf die Weltwirtschaft sowohl zeitlich als auch vom Umfang her nicht wesentlich sind. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Jestetten, den 29. März 2024 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Da die Gängigkeit der vertriebenen Produkte sehr stark von der Entwicklung des technischen Fortschritts abhängig ist, wurden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Warengruppen wurden in Altersgruppen eingeteilt und es wurden entsprechende Abschreibungssätze ermittelt. Forderungen und Wertpapiere Forderungen und Wertpapiere wurden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko - soweit erforderlich - durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 0,5 % des Nettobetrages der Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung vom Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Dummy, nicht löschen! 1. Angaben zur Bilanz (Aktivseite) Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 4.500.000,00 (Vorjahr: Euro 2.500.744,00) handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von Euro 4.500.000,00 (Vorjahr: Euro 2.500.000,00) und in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 744,00) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres 551.242,14 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 545.946,97 Euro. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 3.632,60 (Vorjahr: Euro 3.632,60). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Umsatzsteuer in Höhe von Euro 160.117,97 erfasst. Dummy, nicht löschen! 1. Angaben zur Bilanz (Passivseite) Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 7.598.987,68 (Vorjahr: Euro 4.748.326,05) handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft, der Anschlussbetriebsprüfung, für Kosten der Aktenaufbewahrung, für ausstehende Rechnungen und die Abschlussprüfung. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherungen durch Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der anderen bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 8.722.454,86 Euro (Vorjahr: 6.260.141,37 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 7.598.987,68 (Vorjahr: Euro 4.748.326,05). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen. Aus den abgeschlossenen Mietverträgen ergibt sich eine jährliche Belastung von Euro 47.151,84. Hinsichtlich der Leasingverträge besteht eine jährliche Belastung von Euro 4.413,08 mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3 Jahren. Der Zweck und Vorteil der Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität. Dummy, nicht löschen! 1. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte neben dem Geschäftsführer in 2023 im Jahresdurchschnitt 12 Arbeitnehmer. Es handelt sich um Angestellte. Weitere Gruppen werden nicht unterschieden. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die KELLER gesellschaft für druckmesstechnik mbH ist in den Konzernabschluss der KELLER Druckmesstechnik AG einzubeziehen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Jestetten, den 29. März 2024 Die Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgende Bestätigungsvermerk erstellt: " BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KELLER gesellschaft für druckmesstechnik mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KELLER gesellschaft für druckmesstechnik mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KELLER gesellschaft für druckmesstechnik mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Singen, 30. April 2024 WENGERT
GmbH
Wengert, Wirtschaftsprüfer |
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