EMG Automation GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz Brüser seit 18.3.2004 | Prokura |
Siegfried Koepp seit 18.3.2004 | Geschäftsführer |
Edgar Michael Schäfer seit 18.3.2004 | Geschäftsführer |
Jürgen Koch seit 18.3.2004 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMG Automation GmbHWendenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie EMG Automation GmbH operiert weltweit in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik und ist Spezialist für die Fertigungsautomatisierung in der Stahlindustrie sowie als Zulieferer von Antriebs-ZBremslüfttechnik für die Hersteller von Industriebremsen. Die Produktpalette umfasst im Wesentlichen Bandlaufregelungen und qualitätssichernde Systeme für die Metallindustrie. Die hierfür relevanten Vergleichsbranchen Stahl, Hütten- und Walzwerkseinrichtungen und Fördertechnik entwickelten sich neben der positiven Gesamt-Konjunktur in Deutschland sehr unterschiedlich. Der Auftragseingang im Maschinenbau gesamt wuchs nach Angaben des Dachverbandes VDMA in 2007 preisbereinigt um 16 % und damit in gleicher Höhe wie im Vorjahr. Die Hütten- und Walzwerkseinrichtungen verzeichneten lt. VDMA einen Zuwachs von 75 %. Dieser starke Zuwachs resultiert aus einem überproportionalen Anstieg des Auslandsgeschäfts um 83%. Bei den inländischen Produzenten der Hütten- und Walzwerkstechnik wurde - im dritten Jahr in Folge - ein deutlicher Anstieg von 36 % gegenüber dem Vorjahr erreicht. Die Stahlindustrie verzeichnete lt. VDMA eine Steigerung von 5,6 %, wobei die Inlandsentwicklung mit 4,8 % und die Auslandsentwicklung mit 6,7 % zu diesem Wachstum beigetragen haben. Für den Geschäftsbereich Antriebs-/Bremslüfttechnik, dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen hydraulische Hub-Zugsysteme für Industriebremsen und Stellantriebe, verzeichnete die Referenzbranche Fördertechnik lt. VDMA- Branchenstatistik in 2007 einen Zuwachs von 10 %, wobei die Inlandsnachfrage mit plus 9 % und die Auslandsnachfrage mit plus 10 % fast zu gleichen Anteilen an der positiven Entwicklung beteiligt waren. Auftragseingangs- und UmsatzentwicklungIm Geschäftsbereich Fertigungsautomatisierung Stahl konnten wir uns aufgrund unserer weltweit sehr guten Marktposition sowie der verstärkten Marktbearbeitung und neuer Produkte, insbesondere im Bereich der Qualitätssichernden Systeme, im Vergleich zu unseren Wettbewerbern sehr gut positionieren und unsere weltweit führende Marktposition weiter ausbauen. Dieses zeigt sich auch in der überaus positiven Auftragseingangsentwicklung. Das Investitionsverhalten zog im Vergleich zum Vorjahr vor dem Hintergrund des weiterhin positiven Konjunkturumfeldes spürbar an, so dass in allen relevanten Märkten und Regionen ein deutliches Wachstum erreicht werden konnte. In diesem Geschäftsbereich konnte eine Auftragseingangssteigerung von 15 % gegenüber Vorjahr erzielt werden. Im Bereich Antriebs~/Bremslüfttechnik war die Auftragseingangsentwicklung ebenfalls sehr erfreulich und lag mit einer Steigerung von 11 % deutlich über der Entwicklung der Referenzbranche Fördertechnik. Dieser Anstieg ist mit einem weiteren Wachstum der Lieferungen für weltweite Erweiterungen und Neubauten von Container-Krananlagen sowie im Produktbereich elektromechanische Stellantriebe für Kraftwerksausrüstungen in Europa und Asien begründet. Der Auftragseingang im Jahr 2007 betrug insgesamt Mio. EUR 86,8 und lag damit um 13 % über Vorjahr. Der Auslandsanteil am Auftragseingang betrug in 2007 44 % gegenüber 42 % im Vorjahr. Der Auftragsbestand belief sich per 31. Dezember 2007 auf Mio. EUR 23,5 und lag damit um 25 % über dem Vergleichs wert des Vorjahres. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr Mio. EUR 80,4, was eine Steigerung von 14 % gegenüber Vorjahr bedeutet. Der Auslandsumsatz, der in 2007 45,5 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 43,6 %) betrug, konnte gegenüber dem Vorjahr absolut nochmals um 19% gesteigert werden und zeigt folgende regionale Struktur:
Produktion und BeschaffungDurch weitere Verbesserungen im Bereich der Prozesssteuerung, Umsetzung einer Reihe von wertschöpfungserhöhenden Projekten, Neu- und Umorganisation von Produktionsabläufen und Arbeitsablaufoptimierungen konnte eine deutliche Steigerung der Produktivität erreicht werden. Hierzu hat auch die bereits in 2004 mit den Mitarbeitern vereinbarte Arbeitszeitflexibilisierung sowie der ab 2007 fest installierte kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) beigetragen. Bei der Beschaffung wurden durch gezielte Warengruppenstrategien, Internationalisierung durch verstärkte Einkaufsaktivitäten im Dollarraum, Ausweitung der Rahmenvertragsquote, Bündelung und Fokussierung der Bedarfe mit Unterstützung eines Einkaufsinformations- und Lieferantenbewertungssystems die sich zum Teil beschleunigt fortsetzende Erhöhung der allgemeinen Rohstoffkosten weitestgehend kompensiert. Darüber hinaus hat sich die frühzeitige Einbindung des Strategischen Einkaufs in der Produktentstehungsphase neuer Produkte günstig auf den Materialanteil ausgewirkt. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte ist trotz eines geplanten Bestandsaufbaus gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Aufbau der Vorräte war erforderlich, um das gestiegene Umsatz-/Auftragsvolumen abzudecken und aufgrund der durch die konjunkturelle Entwicklung eingetretenen teilweise erschwerten Materialbeschaffung die fristgerechte Auslieferung von Kundenaufträgen zu gewährleisten. InvestitionenIm Jahr 2007 wurden Mio. EUR 3,7 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Darüber hinaus wurden Anschaffungen von Vermögensgegenständen im Gegenwert von Mio. EUR 0,1 über Leasingvereinbarungen finanziert. Nach handelsrechtlichen Grundsätzen sind diese Gegenstände jedoch nicht beim Leasingnehmer zu bilanzieren. Schwerpunkte der Investitionen lagen im Bereich der Kapazitätserweiterung durch den Bau von Fertigungshallen, der Modernisierung des Maschinenparks unter Rationalisierungs- und Ersatzgesichtspunkten sowie Optimierung von IT-Systemen und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas Bruttoergebnis vom Umsatz wird mit insgesamt 38,8 % ausgewiesen und liegt damit fast exakt auf dem Vorjahresniveau von 38,9 %. Absolut konnte das Bruttoergebnis um 13,7 % gegenüber Vorjahr gesteigert werden. Die Materialaufwendungen betrugen, inkl. der Berücksichtigung der Bestandsveränderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse, 36,3 % (Vorjahr: 34,6 %) vom Umsatz. Die Personalaufwendungen lagen um 10,5 % über Vorjahr. Neben einer Tarif-Erhöhung der Löhne/ Gehälter zum 1. Juni 2007 um 4,1 % und der Erhöhung der Sozialkosten stiegen auch die Aufwendungen für Altersversorgung leicht gegenüber Vorjahr. Der Anstieg der Löhne/Gehälter ist auch durch eine Erhöhung des Mitarbeiterstandes (Durchschnitt) um 33 Personen begründet. Der Mitarbeiterstand betrug im Jahresdurchschnitt 368 (davon 40 Auszubildende), gegenüber 335 im Vorjahr (davon 40 Auszubildende). Der hohe operative Cashflow und die vorhandenen flüssigen Mittel dokumentieren die hohe Innenfinanzierungskraft. Das Finanzierungspotential wird zusätzlich durch vorhandene, aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien erweitert. Damit ist die Finanzierung des geplanten organischen Wachstums sichergestellt. Die Struktur der Bilanz hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert: Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr durch Sacheinlage der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage um gerundet Mio. EUR 4,3 erhöht worden und beträgt 43,5 % (Vorjahr: 43,4 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Aus der Gegenüberstellung von Eigenkapital und Rückstellungen für Pensionen mit der Summe aus Anlagevermögen und Vorräten ergibt sich eine Überdeckung von Mio. EUR 10,7 (Vorjahr: Mio. EUR 10,8). Unsere Gesellschaft hält alle Anteile an der BST International GmbH, deren Ergebnisse aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführt werden. Die Erträge betrugen TEUR 4.389 (Vorjahr: TEUR 3.506). Für das Jahr 2007 wird ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 19.216 ausgewiesen, der aufgrund eines mit der Gesellschafterin - Elexis Beteiligungsgesellschaft mbH - abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages vollständig abzuführen ist. Weitere wesentliche Leistungsindikatoren werden im Vergleich zum Vorjahr wie folgt ausgewiesen:
Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beinhalten im Wesentlichen die Weiterentwicklung bestehender Produktlinien, die Neuentwicklung von weiteren qualitätssichernden Systemen sowie einer neuen Baureihe im Bereich der Antriebs-/Bremslüfttechnik. Die wesentlichen Projekte umfassen Lösungen für Bandlageerfassung, induktive Bandkantenmessung, Bandstabilisierung, Hard- und Software-Lösungen für Regler und Komponenten. Im Berichtsjahr betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung 4,4 % vom Umsatz gegenüber 4,2 % im Vorjahr. Umwelt- und ArbeitnehmerbelangeBei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und in der Produktion wird immer auf eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit geachtet. Das Umweltmanagementsystem sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten oder übertroffen werden. Wir haben einen Management-Bericht erstellt, in dem der Status umweltschutzrelevanter Themen festgestellt und auf umweltrelevante Aspekte eingegangen wurde sowie künftige Aktionen beschrieben werden. Das bereits seit einigen Jahren eingeführte Gleitzeit- und Lebensarbeitzeitmodell ermöglicht es, die Kapazitäten an die jeweilige Auftragslage flexibel und ohne zusätzliche Mehrkosten anzupassen. Die zusätzlich vereinbarte Arbeitszeiterweiterung ermöglicht weiteren Gestaltungsspielraum und verschafft Wettbewerbsvorteile, letztlich zur Absicherung der Arbeitsplätze und der Ertragskraft. Zusätzlich partizipieren die Mitarbeiter durch ergebnisabhängige Entgeltkomponenten am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei Erreichen der Unternehmensziele. Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung gibt es bereits seit einigen Jahren eine arbeitnehmerfinanzierte Unterstützungskasse, die eine zusätzliche Versorgungsmöglichkeit bietet. Besondere Aufmerksamkeit richten wir auch auf die Ausbildung von Nachwuchskräften und die Qualifikation unserer Mitarbeiter für neue Aufgaben und Herausforderungen. In vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden technische, kaufmännische, sprachliche und EDV-technische Kenntnisse und Qualifikationen unserer Mitarbeiter aus allen Fachbereichen vermittelt und erweitert. Contractual Trust AgreementIm September 2007 ist zwischen der Gesellschaft und dem elexis-Pension-Trust e.V., Wenden, ein Treuhandvertrag geschlossen worden. Der Vertrag sieht vor, dass von dem Unternehmen gewährte Ansprüche auf Betriebsrenten aufgrund der Versorgungszusagen dauerhaft in der Weise gedeckt werden sollen, dass das Unternehmen Vermögensmittel unwiderruflich auf den elexis-Pension-Trust e.V. übertragen wird, die dieser treuhänderisch verwaltet. Das so gebildete Treuhandvermögen darf ausschließlich für die Erfüllung der Versorgungsverpflichtungen gegenüber den Berechtigten verwendet werden. Im Dezember 2007 sind TEUR 4.000 von der Gesellschaft an den Pension-Trust überwiesen und dort auf dem Treuhandkonto beim Bankhaus Lampe, Düsseldorf, angelegt worden (Zinssatz: 4,6 %). Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungBei der EMG Automation GmbH pflegen wir ein Risiko-Management-System, das der Früherkennung von Risiken dient. Daher konnten wir notwendige Gegenmaßnahmen bisher immer rechtzeitig einleiten. Die Gesellschaft ist insbesondere den vom Absatzmarkt ausgehenden Risiken ausgesetzt. Wir konzentrieren uns überwiegend auf abgegrenzte, mittelständisch strukturierte Marktsegmente, in denen das generelle Risiko der Marktakzeptanz der Produkte im Hinblick auf sich wandelnde technologische Anforderungen besteht. Unsere Ertragslage wird ferner nicht unerheblich beeinflusst durch die konjunkturelle Entwicklung wesentlicher Abnehmerbranchen, wie dem Maschinenbau. Trotz intensiver Qualitätssicherungsmaßnahmen ist nicht auszuschließen, dass wir Risiken im Bereich der Produkthaftung und -gewährleistung ausgesetzt sind. Im Rahmen des Risikomanagementsystems wird über bestehende und absehbare Risiken berichtet. Dabei werden gemäß § 289 HGB insbesondere Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erfasst. Für Forderungen besteht teilweise eine Kreditversicherung. Außerdem werden die Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und die Berichterstattung durch einen Termin- und Maßnahmenplan ergänzt. Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung von deren Eintrittswahrscheinlichkeit und unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der EMG Automation GmbH gefährden könnten, nicht bestehen. AusblickDie für den Geschäftsbereich Fertigungsautomatisierung Stahl relevanten Branchen beurteilen die Entwicklung für 2008 weiterhin optimistisch. Die erwartete weitere gute Konjunkturentwicklung wollen wir nutzen, um mit neuen Produkten überproportional am Marktwachstum zu partizipieren. Für die Qualitätssichernden Systeme wurde ein umfassendes Wachstumskonzept beschlossen, welches die bestehenden Systeme weiter ausbaut und neue Anwendungsbereiche der Qualitätssicherung erschließen wird. Aufgrund neuer technischer Lösungen sowie des teilweise schon erfolgten weiteren Ausbaus des Asien-Geschäftes planen wir, das Auftragseingangsniveau nochmals zu steigern. Wir gehen davon aus, dass wir durch die vollzogene erfolgreiche Markteinführung der neuen Produkte im Bereich Qualitätssichernde Systeme sowie den eingeleiteten Ausbau und die Intensivierung der Marktbearbeitung weiteres Wachstum generieren können. Im Geschäftsbereich Antriebstechnik planen wir durch vertriebliche Intensivierung der Aktivitäten in Osteuropa und im asiatischen Raum, die gute Marktposition auszubauen und den Marktanteil zu steigern. Darüber hinaus werden wir gemäß unserer Strategie die expansive Vertriebspolitik fortsetzen und unsere vertrieblichen Aktivitäten in ausgewählten aufstrebenden Märkten weiter verstärken und ausbauen. Kosten- bzw. Margenrisiken sehen wir in dem prognostizierten weiterhin starken Euro-Kurs, der nicht komplett kompensiert werden kann. Durch entsprechende Maßnahmen, z.B. verstärkten Einkauf aus USD-orientierten Ländern, wird jedoch versucht, diese Risiken zu mindern. Im Vordergrund unserer Investitionsvorhaben 2008 stehen neben der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Produktivität die Effizienzsteigerung in der gesamten Wertschöpfungskette und der weitere Ausbau der räumlichen und fertigungstechnischen Kapazitäten. Darüber hinaus prüfen wir Investitionen in Zielmärkte mit überdurchschnittlichem Entwicklungspotential, z.B. Russland, Indien und China. Insgesamt erwarten wir deshalb sowohl für den Umsatz als auch für das Ergebnis für 2008 eine positive Entwicklung.
Wenden, den 22. Februar 2008 EMG Automation GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007AufstellungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen alle Angaben in tausend Euro. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer für Zugänge ab 2005 gültigen Nutzungsdauer von fünf (Vorjahre vier) Jahren ermittelt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen Abschreibungen auf das abnutzbare Sachanlagevermögen, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge sind nach der linearen Methode vorgenommen worden; die Nutzungsdauern betragen 25 Jahre (Gebäude), 20 Jahre (Außenanlagen) und zwei bis zehn Jahre (bewegliche Sachanlagen). Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, die Sonstigen Ausleihungen zu Nennbeträgen angesetzt. Die Bewertung der Vorräte ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag erfolgt. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungskosten anteilige Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften nach dem Teil wert verfahren gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 6 % und der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck ermittelt. Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Fremdwährungsposten der ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten berücksichtigen Verluste aus Wechselkursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag gegenüber dem Kurs am Tage der Einbuchung eingetreten sind. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Unsere Gesellschaft ist direkt und indirekt mit einem Anteil von mehr als 20 % am Kapital der folgenden Unternehmen beteiligt:
*) vor Ergebnisabführung
Der Gewinn der BST International GmbH ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an unsere Gesellschaft abgeführt worden. Im Berichtsjahr sind TEUR 1.000 in die Kapitalrücklage der BST International GmbH als Sacheinlage durch Forderungsverzicht eingelegt worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit TEUR 4.389 (Vorjahr: TEUR 3.506) die Gewinnabführungsforderung gegen die BST International GmbH, im Übrigen Liefer- und Leistungsforderungen. In den Guthaben bei Kreditinstituten sind eine Anlage im rechtlichen Eigentum des elexis-Pension-Trust e.V. in Höhe von TEUR 4.000 sowie kurzfristige Geldanlagen und lfd. Kontokorrentguthaben enthalten. Das Eigenkapital wurde im Berichtsjahr durch Sacheinlage (Forderungsverzicht der Elexis Beteiligungsgesellschaft mbH, Wenden) in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 4.350 erhöht. Der gemäß § 281 HGB gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft mit TEUR 626 den Unterschiedsbetrag aus den nach § 4 des Fördergebietsgesetzes vorgenommenen Sonderabschreibungen der Jahre 1993 bis 1994 auf Gegenstände des Sachanlagevermögens der Betriebsstätte in Oschersleben sowie mit TEUR 19 den Unterschiedsbetrag zwischen den in der Handelsbilanz nach der linearen und in der Steuerbilanz gemäß § 7 Abs. 2 EStG nach der degressiven Methode ermittelten Abschreibungen. Der Sonderposten hat sich im Geschäftsjahr 2007 wie folgt entwickelt:
Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Garantieverpflichtungen gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Finanzverbindlichkeit (incl. Gewinnabführungsverpflichtung) gegenüber der Elexis Beteiligungsgesellschaft mbH mit TEUR 14.307 (Vorjahr: TEUR 13.499), im Übrigen Liefer- und Leistungs Verbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind vor Ablauf von fünf Jahren fällig. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungNach Geschäftsbereichen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Auf das In- und Ausland verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Nach den Vorschriften zum Gesamtkostenverfahren gliedert sich der Materialaufwand wie folgt:
Der Personalaufwand gliedert sich nach den Vorschriften zum Gesamtkostenverfahren wie folgt:
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 79) erfasst. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 41) als Abschlussprüfer-Honorar enthalten. Dieses Honorar bezieht sich ausschließlich auf die Abschlussprüfung. Sonstige Erläuterungen und AngabenHaftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2007 bestanden Eventualverbindlichkeiten aus einer Bürgschaft für Mietverpflichtungen einer Beteiligungsgesellschaft in Höhe von TEUR 4.121 (Vorjahr: TEUR 3.696). Für eine Barkreditlinie einer Bank in Höhe von TEUR 182 zu Gunsten einer Beteiligungsgesellschaft wurde ein Kreditauftrag erteilt. Bankverbindlichkeiten von Beteiligungsgesellschaften in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 819) wurden durch Patronats- bzw. Garantieerklärungen gesichert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen bis zum Ablauf der Grundmietzeit TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 1.303); davon werden TEUR 565 innerhalb eines Jahres fällig. Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr von den folgenden Herren wahrgenommen:
Die Geschäftsführung wird in Personalunion von den Vorständen der Muttergesellschaft elexis AG wahrgenommen, die Geschäftsführer erhalten von der EMG keine gesonderten Bezüge für ihre Tätigkeit. Die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen betrugen zum 31. Dezember 2007 TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 126). Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
KonzernzugehörigkeitDie Anteile am Kapital unserer Gesellschaft wurden von der Elexis Beteiligungsgesellschaft mbH (94 %) und der elexis AG (6 %), beide Gesellschaften haben ihren Sitz in Wenden, gehalten. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der elexis AG einbezogen, der nach den IFRS-Vorschriften aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die elexis AG wird beim Amtsgericht Siegen unter HRB 7549 geführt. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der elexis AG (größter und kleinster Konsolidierungskreis) ist unsere Gesellschaft von der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses befreit. GewinnabführungsvertragAufgrund des mit der Elexis Beteiligungsgesellschaft mbH abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Ergebnis 2007 abgeführt.
Wenden, den 22. Februar 2008 EMG Automation GmbH Die Geschäftsführung Siegfried Koepp Edgar M. Schäfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EMG Automation GmbH, Wenden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der EMG Automation GmbH, Wenden, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 26. Februar 2008 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Dr. Froese, Wirtschaftsprüfer gez. Becker, Wirtschaftsprüfer |
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