M & M Consumables Solutions GmbHLiquidiert

22339 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 47517
Vorher
Honeywell Hardware Product Group GmbHHoneywell Consumables Solutions GmbH
Eingetragen
21.6.1991
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und LuftfahrzeugenErbringung von LogistikdienstleistungenGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Unterhaltung und Betrieb eines Auslieferungslagers auch als Freigutlager, insbesondere für Ersatzteile und Ausrüstungsgegenstände für Flugzeuge, der Einkauf und Verkauf sowie die Ein- und Auslagerung dieser Ersatzteile und Ausrüstungsgegenstände im eigenen Namen.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Köster
seit 3.5.2006
Geschäftsführer
Kai Roosen
seit 17.7.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Honeywell Consumables Solutions GmbH
(vormals: Honeywell Hardware Product Group GmbH)

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1. Geschäftstätigkeit

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika liegt im Vertrieb, in der Lagerung und im Einkauf von Normteilen für die kommerzielle, regionale, allgemeine und militärische Luftfahrt. Neben dem reinen Verkauf von Ersatzteilen wird den Kunden auch die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Bewirtschaftung der Lieferkette angeboten und erfolgreich durchgeführt.

2. Grundsätzliches

Per 20. Februar 2007 ist die Firma Honeywell Hardware Product Group GmbH in Honeywell Consumables Solutions GmbH umfirmiert worden, um die Integration des Geschäftsbereiches in die Aerospace Sparte des Konzerns zu verdeutlichen.

Hamburg, als Sitz unserer Gesellschaft, ist das größte Honeywell Consumables Solutions Warenwirtschaftszentrum außerhalb der USA. Die Zulassung unseres Qualitätssystems durch Schlüsselkunden wie Airbus, BAe Systems, Lufthansa Technik u.a. und die Zertifizierungen nach den ISO9001:2000, AS9100:2004 (Quality Management Systems - Aerospace Requirements) und AS9120:2002 (Quality Management Systems - Aerospace Requirements for Stockist Distributor) Normen sind Ausdruck für den hohen technischen und serviceorientierten Standard der Honeywell Consumables Solutions GmbH.

Die Gesellschaft gehört als eigenständige Geschäftseinheit innerhalb der Division "Air Transport and Regional" zur Luftfahrtsparte des Honeywell Konzerns, in den sie über die Honeywell Deutschland GmbH, Offenbach am Main, eingebunden ist.

Hauptgrundlage für die Servicequalität in Hamburg ist der Aus- und Fortbildungsstand der Mitarbeiter. Unsere Gesellschaft ist - wie auch in den Vorjahren - bestrebt, diesen Qualitätsstandard stets durch bedarfsorientierte Schulungsmaßnahmen sowie die Umsetzung des "Six Sigma Plus" - Konzeptes zur kontinuierlichen Prozessverbesserung nachhaltig zu verbessern.

3. Marktlage

Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2007 leicht rückläufig. Dies ist primär bedingt durch die Wertentwicklung des Euro gegenüber der Luftfahrtwährung US Dollar. Die Umsatzeinbußen bei Kunden, die sowohl direkt als auch indirekt an der Produktion bei den Airbus Programmen teilhaben, konnten durch Umsatzwachstum hiervon unabhängiger Kunden - im Speziellen Untervertragsnehmer von Boeing - ausgeglichen werden. Bei Airbus war die Verzögerung der Produktion und Auslieferung des Airbus A380 hier der wesentliche Faktor, obwohl Airbus weiterhin eine sehr gute Auslastung der Produktion vorweist und die Anzahl der ausgelieferten Flugzeuge im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% steigern konnte (2006: 434 Flugzeuge; 2007: 453 Flugzeuge; Quelle: http://www.airbus.com/en).

Die positive Entwicklung in den Bereichen "MRO-Provider" (Maintenance, Repair & Overhaul - Wartung, Reparatur & Überholung) hat sich auch im Jahr 2007 fortgesetzt. Die weiter steigenden Flugstunden tragen hier zum Wachstum bei. Die weltweiten Flugstunden stiegen im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr erneut um weitere 7,8% (Quelle: Honeywell Aerospace Market Indikator auf Basis von Daten der Firma OAG Worldwide Inc.).

Für das Geschäftsjahr 2008 ist mit einer erneuten Umsatzsteigerung beider Segmente (Aftermarket und OE) zu rechnen, da neben der angelaufenen Auslieferung des Airbus A380 auch weiterhin mit einer Steigerung der allgemeinen Flugaktivitäten im zivilen Luftfahrtbereich zu rechnen ist.

4. Geschäftsentwicklung

a) Umsatz, Herstellungskosten und Rohergebnis

Der Umsatz in der Gewinn- und Verlustrechnung auf Euro-Basis ist für 2007 leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr (-2,5%). Auf Basis des US GAAP Abschlusses in US Dollar kann die Gesellschaft hingegen erneut auf ein deutliches Umsatzwachstum von 7,3% verweisen. Der Umsatz auf Euro-Basis ist daher maßgeblich durch den überdurchschnittlichen Wertanstieg des Euro gegenüber dem US Dollar im Gesamtjahr 2007 beeinflusst. In der Luftfahrtindustrie ist der US Dollar allerdings die beherrschende Währung und somit entspricht das Wachstum im US GAAP Abschluss in US Dollar zum einen dem Planungstrend als auch dem kontinuierlichen Wachstum dieser Industrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2006.

Historisch wurden die dem Unternehmen zugrunde liegenden Kundenmärkte in Regionen mit separaten Rechtseinheiten aufgeteilt. Diese Rechtseinheiten haben eigene Rechnungskreise im Warenwirtschaftssystem. Das Segment "EMEA" ist aufgeteilt in regionale Märkte für Großbritannien, Frankreich, Resteuropa, den mittleren Osten und Afrika. Die genannten Regionen Resteuropa, mittlerer Osten und Afrika bilden die Kundenbasis des Geschäftes der Honeywell Consumables Solutions GmbH.

Die bestehenden Verträge der Gesellschaft werden in US Dollar geschlossen.

Die Brutto-Marge verringerte sich im Jahresvergleich um 2,2 Prozentpunkte (2006: 27,7%; 2007: 25,5%). Dieser Effekt kommt im Wesentlichen durch den oben beschriebenen Wertanstieg des Euro gegenüber dem US Dollar.

Nach wie vor ist das Geschäft durch sehr variierende Lieferzeitfenster der Zulieferbetriebe und Hersteller von Normteilen der Luftfahrtindustrie bestimmt. Eine Varianz von 8 bis mehr als 50 Wochen ist in unserem Marktsegment nicht ungewöhnlich. Dem konnte in vielen Fällen durch aktive Kommunikation zum Kunden und daraus resultierenden Preisanpassungen kompensierend entgegengewirkt werden. Dennoch blieben kurzfristige teurere Materialbeschaffungen - sogenannte Gap-Buys (Überbrückungsbeschaffung) - nicht aus, die im Ergebnis die operative Brutto-Marge negativ beeinflussten. Der generelle Brutto-Margeneffekt dieser Gap-Buys lässt sich nicht exakt beziffern, da der individuelle Beschaffungspreis von der Verfügbarkeit am Markt und der Dringlichkeit der Anfrage bestimmt ist.

b) Ergebnis

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um € -2,0 Mio. gesunken. Dieser Effekt wurde durch folgende Faktoren maßgeblich bedingt:

Ergebnisbeitrag aus der Brutto-Marge gemäß Gewinn- und Verlustrechnung € -1,5 Mio.

Aus dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge mit einem Ergebnisbeitrag von € -0,4 Mio. Dieser resultiert hauptsächlich aus rückläufigen Kursgewinnen.

Ein Rückgang des Personalaufwandes als Folge der weiterführenden funktionalen Transformation (Auslagerung) im Bereich von Honeywell Aerospace Standardarbeitsprozessen mit einem Ergebnisbeitrag von € 0,1 Mio.

Aus dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einem Ergebnisbeitrag von € 0,03 Mio., deren teils gegenläufige Haupteffekte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt darstellen:

Anstieg der Verluste aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von T€ -96,6

Aus der Nachbelastung von Management Fees (Corporate Charges) T€ -810,9

Anstieg der Kosten für Miete, Wartung, Instandhaltung und Leasing von Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen außer den Grundstücken und Gebäuden um T€ -73,9

Währungseffekte in Höhe von T€ 548,8

Kosteneinsparungen aus der Eingliederung der Versandabteilung (vormals SMI Logistics GmbH) in Höhe von T€ 240,3

Aus der erfolgreichen Umsetzung interner Projekte zur Kostenkontrolle im Bereich von Porto, Kfz-Kosten und Telekommunikation T€ 128,5

Durch die weiterhin auf Honeywell Aerospace Ebene stark getriebene Kostenkontrolle der Reise- und Flugkosten T€ 38,8

Einsparungen von Kosten in den Bereichen der Prüfungs- und Beratungskosten sowie der Mieten und Pachten von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von insgesamt T€ 64,3

Ein rückläufiges Zinsergebnis in Höhe von € -0,2 Mio.

c) Vermögens- und Finanzlage

Das Vorratsvermögen ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um € 0,3 Mio. angestiegen. Der Zuwachs im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (€ 1,1 Mio.) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 0,1 Mio.) ist im Jahresvergleich zum einen im saisonalen Umsatzanstieg im Monat Dezember 2007 zum selben Monat des Vorjahres und zum anderen in einer steigenden Personalfluktuation und Reorganisation bei Honeywell Global Cash and Treasury Service in Prag begründet, an die das Forderungsmanagement ausgelagert ist.

Die positiven Auswirkungen einer verstärkten Integration der Kollegen/-innen in Prag in die operativen Honeywell Arbeitsbereiche werden im Jahr 2008 erwartet.

Der Liquiditätsbedarf der GmbH wird stets seitens des Honeywell Konzerns im Rahmen des Cash-Poolings sichergestellt. Das Unternehmen ist somit jederzeit fähig, Zahlungsverpflichtungen innerhalb vereinbarter Ziele nachzukommen.

Die Eigenkapitalquote blieb im Geschäftsjahr 2007 unverändert bei 0,14%.

5. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2007 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt.

6. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte per 31. Dezember 2007 58 Mitarbeiter. Dies entspricht gegenüber dem 31. Dezember 2006 einem Anstieg von 3 Mitarbeitern. Im Jahresdurchschnitt 2007 blieb die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 56 Mitarbeitern.

7. Risikoberichterstattung

Die Unternehmensleitung geht aufgrund der Einbindung in die Muttergesellschaft und der vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist und derzeit auch keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Die Risiken des Unternehmens liegen auch zukünftig im Margen- und Debitorenrisiko. Obwohl auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine weitgehende Risikovorsorge betrieben wurde, ist auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Lage der Branche und deren speziellen Gegebenheiten kein erhöhtes Risiko zu sehen.

Die operativen Ausfallrisiken werden mit einem aktiven Forderungsmanagement gesteuert und die Bonität der Vertragspartner wird laufend überwacht.

Aufgrund der Gegebenheit, dass die Mehrzahl der Geschäftsfälle im Aerospace-Bereich in US-Dollar abgewickelt wird, besteht für die Gesellschaft außerdem ein Währungsrisiko. Es wird versucht, bei Verträgen die Einkaufs- und Verkaufswährung identisch zu gestalten. Kurssicherungsmaßnahmen erfolgen seit 2006 ausschließlich auf Konzernebene.

Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden bestehen nicht, da Airbus Industries als größter Kunde der GmbH mit einem Umsatzanteil von ca. 15 % im Jahr 2007 auf die gesamte EMEA - Region zu beziehen ist. Eine isolierte Länderbetrachtung ist bei Airbus Industries nicht aussagekräftig, da die Hauptkorrespondenz mit diesem Kunden stets auf EMEA - Ebene stattfindet und für alle EMEA - Länder gleichermaßen gilt.

Gegen potentielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowohl im externen Umfeld (Entwicklung der Branche; politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmen) als auch in den internen betrieblichen Funktionsbereichen (Beschaffung, Lagerhaltung, Vertrieb, EDV, Personal und Finanzen) sind Systeme etabliert, die diese Risiken rechtzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten lassen.

Hierzu zählen monatliches Berichtswesen (Länderrisiken, Delcredererisiken und Währungsrisiken), Marketing- und Produktmanagement (Wettbewerbsbeobachtung, Kundenumfragen und allgemeine Markttrends), Lieferantenbewertung, Qualitätsmanagement, besondere Betreuung der Schlüsselkunden, Reklamations-/Problemdatenbank, monatliche Finanzstatusmeldungen sowie regelmäßige Produkt-/Personal- und IT-Strategieüberarbeitungen.

Darüber hinaus besteht sowohl ein umfangreiches internes Reporting als auch ein Konzernreporting. Hier werden die Bereiche Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, Erfolgsrechnung, Bilanz, Investitionen, Personal, aktuelle Angebote und Projekte, Reklamationsfälle, Einkauf, Lagerbestände, offene Forderungen usw. dargestellt.

Neben dem regelmäßigen monatlichen Reporting mit drei vierteljährlichen Prognosen wird eine umfangreiche Planung der Umsätze, Brutto-Margen und Abteilungskosten für das Folgejahr erstellt. Einmal jährlich wird die strategische Ausrichtung des Unternehmens überarbeitet. In den wöchentlich stattfindenden Führungskreissitzungen, den wöchentlich stattfindenden Treffen der Geschäftseinheit sowie den Budget- und Strategieberatungen werden diese Informationen berichtet, diskutiert und gegebenenfalls Maßnahmen bei Abweichungen eingeleitet.

Risiken der künftigen Entwicklung können für die Gesellschaft nicht vom Gesamtrisiko der weltweiten Honeywell-Gruppe isoliert werden. Durch die enge Einbindung der Honeywell Consumables Solutions GmbH in das weltweite Netzwerk verhält sich das landesspezifische Unternehmensrisiko nahezu analog zum Risiko der weltweiten Unternehmensgruppe, das als gering eingeschätzt wird.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Vergangenheit, die derzeitige Marktpositionierung sowie die Planungen für die Zukunft lassen derzeit keine Risiken für die wirtschaftliche Substanz der Honeywell Consumables Solutions GmbH erkennen.

Die fehlende Mehrwährungsfähigkeit des Warenwirtschaftssystems und die diesbezüglich entstehenden Wechselkursrisiken wurden in Abstimmung mit der operativen Muttergesellschaft HCS US (mit Sitz in Tempe/Arizona) kritisch begutachtet. Es wurde eine Darstellungsmöglichkeit unter Nutzung von Datenbanken entwickelt, die speziell im Bereich Inventurbewertung das Wechselkursrisiko minimiert. Durch Sichtbarmachung und Zuordnung historischer Wechselkurse zum Anschaffungszeitpunkt ist somit eine korrekte Bewertung zu Anschaffungskosten möglich.

8. Chancenberichterstattung und Ausblick

Wie bereits vorab erwähnt, ist die derzeitige Marktlage eine ideale Voraussetzung für die weitere Festigung der Gesellschaft im Konzern. Um diesen Trend weiter zu festigen, legt die Gesellschaft auch weiterhin großen Wert auf die Servicequalität gegenüber unseren Kunden. Eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter trägt hierzu ihren maßgeblichen Anteil bei.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2008 ist weiterhin unter den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2007 zu betrachten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Umsatz für 2008 erhöhen und sich das Betriebsergebnis weiterhin positiv entwickeln wird. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 erwarten wir ein erneutes Umsatzwachstum mit Dritten von über 10%, welches sich in unserer Jahresplanung (AOP) darstellt. Diese Entwicklung ist sowohl durch die weiter steigenden prognostizierten Passagierzahlen und Flugstunden in 2008 als auch durch die anlaufende Produktion des Airbus A380 gestützt. Wie bereits in 2007 erwarten wir weiterhin einen starken Bedarf an sogenannten Ad-hoc Aufträgen, die kurzfristig von unserer Kundschaft abgerufen werden. Hier schlägt die kontinuierlich gute Qualität der HCS Leistungserbringung positiv zu Buche. Da Ad-hoc Aufträge in den meisten Fällen nur aus bestehendem Lagerbestand erfüllt werden können, erbringen diese Aufträge höhere Margen. Bei den unter dem Stichwort "Gap-Buys" abgewickelten Geschäftsvorfällen ist dieser Margeneffekt umgekehrt, da in diesen Fällen vertragliche Zusagen erfüllt werden müssen. Des Weiteren plant die Gesellschaft aufgrund einer Konzernentscheidung die Kundenbasis in den Regionen Indien und Pakistan sowie an diese angrenzenden Länder ab Mitte 2008 zu übernehmen. Aufgrund der Übernahme der Kundenbasis ab Mitte 2008 wird nach vorsichtigen Prognosen der Konzernleitung mit einer Steigerung des Umsatzes um mindestens $ 1,0 Mio. gerechnet.

Als weitere Stütze des europäischen Marktsegmentes wird die Zusammenarbeit mit Airbus in Europa - gerade im Hinblick auf die neuen Baumuster A380 und A350 - intensiviert. Hier wird sich die strategische Platzierung der Honeywell Consumables Solutions GmbH am Standort von Airbus in Hamburg weiterhin auszahlen. Die vertragliche Bindung mit Airbus durch den "Fastener Contract" gibt der Gesellschaft Planungssicherheit sowie eine weitere strategische Bindung an Airbus Industries. Zurzeit ist die Gesellschaft mit Airbus in Verhandlung, um den bereits seit über zehn Jahren bestehenden Vertrag für den Support der weltweiten Airbus Flotte als sogenannter "Preferred Supplier" zu erneuern. Der Abschluss der Verhandlung und Unterzeichnung des Vertrages ist für die 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2008 geplant.

Der Wettbewerbsdruck wird sich durch die fortgesetzten Konsolidierungsbemühungen der Luftfahrtindustrie - speziell in den Bereichen der Hersteller als auch der Handelsvertretungen - und dem damit verbundenen Preisdruck und dem Kampf um Marktanteile weiter erhöhen. Speziell im Bereich "Aftermarket Support" (Reparatur und Wartung) erwarten wir in den nächsten Jahren eine Trendwende in Bezug auf mögliche Änderungen der Kundenanforderungen. Es wird erwartet, dass sich Boeing sowie Airbus stärker in diesem Segment positionieren werden, da die Fluggesellschaften den Druck auf Boeing sowie Airbus für weitere Zugeständnisse in Bezug auf Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Modelle erhöhen werden. Die Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Doch ist die Gesellschaft sowohl über die Muttergesellschaft in den USA als auch über unsere sehr guten Kontakte zu Airbus bereits in diesen Prozess integriert.

Die Einführung von SAP hat sich um ein Jahr verzögert und ist nunmehr für 2010 geplant.

 

Hamburg, im Mai 2008

Honeywell Consumables Solutions GmbH

Der Geschäftsführer

Uwe Köster

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0 5.625
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 33.470 47.400
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.858 106.268
122.328 153.668
122.328 159.293
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 11.817.625 11.515.856
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.863.515 4.787.455
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.173.641 1.090.538
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.776 3.226
7.039.932 5.881.218
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.019 753
18.858.576 17.397.827
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.227 30.713
19.035.131 17.587.833

Passiva

31.12.2007 31.12.2006
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.007.043 1.038.942
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.599.779 1.919.911
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.877.363 1.902.512
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 13.371.273 12.315.993
4. Sonstige Verbindlichkeiten 153.673 384.474
(davon aus Steuern € 52.812; Vorjahr € 54.667)
18.002.088 16.522.891
19.035.131 17.587.833

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007

2007 2006
1. Umsatzerlöse 52.049.905 53.380.444
2. Sonstige betriebliche Erträge 967.247 1.363.038
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -38.751.842 -38.596.943
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.109.002 -3.149.185
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -502.513 -545.227
(davon für Altersversorgung € 1.556; Vorjahr € 1.290)
-3.611.515 -3.694.412
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen -35.232 -50.073
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.180.051 -5.206.125
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.157 239.025
(davon aus verbundenen Unternehmen € 107.157 ; Vorjahr € 239.025)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -427.119 -354.783
(davon an verbundene Unternehmen € 425.055 ; Vorjahr € 352.684)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.118.550 7.080.171
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -5.118.550 -7.080.171
11. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss der Honeywell Consumables Solutions GmbH, Hamburg, wurde gemäß den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften und dem GmbHG erstellt. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften der §§ 264 bis 283 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen werden linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis zu 25 Jahren vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftgüter (€ 410) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten gemäß FIFO-Methode bewertet. Auf USD-Basis angeschaffte Handelswaren werden mit dem historischen Kurs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag (0,68 €/USD) bewertet. Die aus der Umbewertung resultierende Abwertung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 3.570 (Vorjahr T€ 1.724).

Weiterhin wurden Wertberichtigungen auf Basis einer Reichweitenanalyse vorgenommen. Bei der Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs wurde unterschieden zwischen Teilen, für die Honeywell Ersteller der technischen Zeichnung ist (Honeywell Zeichnungsteile) und sonstigen Teilen (Standardteile). Abschläge wurden nach folgendem Algorithmus vorgenommen:

Kriterium Abschlag
1. Standardteile
Kein Umsatz innerhalb der letzten 3 Jahre 92%
Kein Umsatz innerhalb der letzten 2 Jahre 75%
Kein Umsatz innerhalb des letzten Jahres 25%
Teile mit einer Reichweite von mehr als 6 Jahren 25%
2. Honeywell Zeichnungsteile
Kein Umsatz innerhalb der letzten 5 Jahre 80%
Kein Umsatz innerhalb der letzten 4 Jahre 60%
Kein Umsatz innerhalb der letzten 3 Jahre 40%
Kein Umsatz innerhalb der letzten 2 Jahre 20%

Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag Wertberichtigungen in Höhe von T€ 1.943 (Vorjahr T€ 1.614) gebildet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden, abgesehen von der Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG, die mit einem Rechnungszinsfuß von 3,94 v. H. abgezinst wurde, mit dem Nennbetrag angesetzt. Zur Abdeckung des Ausfallrisikos wurde zum Bilanzstichtag eine pauschalierte Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 117 (Vorjahr T€ 336) gebildet, die 100% der seit mehr als 180 Tagen überfälligen Forderungen entspricht.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Das Stammkapital in Höhe von T€ 26 ist in voller Höhe eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die Honeywell Deutschland GmbH, Offenbach am Main.

Mit der Honeywell Deutschland GmbH wurde ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2011 geschlossen. Damit besteht mit der Honeywell Deutschland GmbH, Offenbach am Main, ein ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis.

Darüber hinaus besteht seit dem 1. Januar 2000 ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis mit der Muttergesellschaft der Gesellschafterin, der Honeywell Deutschland Holding GmbH, Offenbach am Main, als Organträgerin.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Monatlich findet eine Umbewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Monatsstichtagskurs statt. Zum Bilanzstichtag werden sämtliche kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem zum Bilanzstichtag gültigen Umrechnungskurs bewertet. Während zum Bilanzstichtag des Vorjahres noch ein Kurs von USD 1 = € 0,76 zugrunde gelegt wurde, lag der Stichtagskurs zum 31. Dezember 2007 bei USD 1 = € 0,68. Aufgrund dessen sowie der unterjährigen Schwankungen des USD-Kurses ergab sich im Berichtsjahr insgesamt ein stärkerer negativer Ergebniseffekt aus der Fremdwährungsumrechung als im Vorjahr.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anschaffungskosten
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 63.266 0 42.214 21.052
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grunstücken 244.750 973 19.781 225.942
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.246 5.308 82.646 456.908
778.996 6.281 102.427 682.850
842.262 6.281 144.641 703.902
Abschreibungen
01.01.2007 Zugänge Abgänge 31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 57.641 2.700 39.289 21.052
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grunstücken 197.350 9.814 14.692 192.472
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 427.978 22.718 82.646 368.050
625.328 32.532 97.338 560.522
682.969 35.232 136.627 581.574
Restbuchwerte
31.12.2007 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0 5.625
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grunstücken 33.470 47.400
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.858 106.268
122.328 153.668
122.328 159.293

Umlaufvermögen

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG (T€ 1; Vorjahr T€ 0) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweist. Alle übrigen Forderungen, die unter dem Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen sind, sind unverändert zum Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellungen

Der Posten "Sonstige Rückstellungen" enthält im Wesentlichen Rückstellungen für noch abzurechnende Kundenboni (T€ 642; Vorjahr T€ 737) sowie ferner personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 200 (Vorjahr T€ 95) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 90; Vorjahr T€ 81).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen überwiegend Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.253 (Vorjahr T€ 5.236) und der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 5.119 (Vorjahr T€ 7.080). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten sind für die Verbindlichkeiten nicht bestellt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Produktgruppen

2007 2006
T€ T€
Mechanische Verbindungselemente 23.487 27.231
Kugellager 3.089 3.310
Elektronische Bauteile 5.480 5.465
Sonstige 19.994 17.374
52.050 53.380

Umsatzerlöse nach Regionen

2007 2006
T€ T€
Inland 13.852 16.789
EU-Ausland 16.937 14.369
Drittländer 21.261 22.222
52.050 53.380

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 587, die hauptsächlich aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 286; Vorjahr T€ 226) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 298; Vorjahr T€ 191) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten diverse periodenfremde Posten in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 55).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden in nachfolgender Tabelle gemäß § 285 Nr. 3 HGB aufgeführt:

Fällig 2008 Fällig nach
2008
Gesamt
davon gegen
verbundene
Unternehmen
T€ T€ T€ T€
Mietverträge für Gebäude 524 258 782 7
Miet- und Leasingverträge für technische Geräte 70 108 178 143
Leasingverträge für KFZ 32 4 36 21
Serviceverträge 18 29 47 33
Sonstige Verträge 2 0 2 0
Summe 646 399 1.045 204

Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.

Folgende Herren sind zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt:

Hugh Morgan, Director Consumables Solutions EMEA, Lugwardine, Hereford / Großbritannien (bis 06. September 2007)

Uwe Köster, Aftermarket Business Leader, Bokholt-Hanredder

Geschäftsführerbezüge

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 56 (Vorjahr 56) Mitarbeiter. Sämtliche Mitarbeiter waren im Angestelltenverhältnis beschäftigt.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Honeywell International Inc., Morristown, New Jersey/USA. Der Konzernabschluss wird in die deutsche Sprache übersetzt und in Deutschland veröffentlicht.

 

Hamburg, den 29. Mai 2008

Der Geschäftsführer

Uwe Köster

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Honeywell Consumables Solutions GmbH (ehemals Honeywell Hardware Product Group GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 3. Juni 2008

PricewaterhouseCoopers
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Michael Rohkämper Wirtschaftsprüfer

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