M & M Consumables Solutions GmbHLiquidiert
22339 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Köster seit 3.5.2006 | Geschäftsführer |
Kai Roosen seit 17.7.2002 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Honeywell Consumables Solutions GmbH
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| • |
Ergebnisbeitrag aus der Brutto-Marge gemäß Gewinn- und Verlustrechnung € -1,5 Mio. |
| • |
Aus dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge mit einem Ergebnisbeitrag von € -0,4 Mio. Dieser resultiert hauptsächlich aus rückläufigen Kursgewinnen. |
| • |
Ein Rückgang des Personalaufwandes als Folge der weiterführenden funktionalen Transformation (Auslagerung) im Bereich von Honeywell Aerospace Standardarbeitsprozessen mit einem Ergebnisbeitrag von € 0,1 Mio. |
| • |
Aus dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einem Ergebnisbeitrag von € 0,03 Mio., deren teils gegenläufige Haupteffekte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt darstellen: |
| ― |
Anstieg der Verluste aus der Ausbuchung von Forderungen in Höhe von T€ -96,6 |
| ― |
Aus der Nachbelastung von Management Fees (Corporate Charges) T€ -810,9 |
| ― |
Anstieg der Kosten für Miete, Wartung, Instandhaltung und Leasing von Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen außer den Grundstücken und Gebäuden um T€ -73,9 |
| ― |
Währungseffekte in Höhe von T€ 548,8 |
| ― |
Kosteneinsparungen aus der Eingliederung der Versandabteilung (vormals SMI Logistics GmbH) in Höhe von T€ 240,3 |
| ― |
Aus der erfolgreichen Umsetzung interner Projekte zur Kostenkontrolle im Bereich von Porto, Kfz-Kosten und Telekommunikation T€ 128,5 |
| ― |
Durch die weiterhin auf Honeywell Aerospace Ebene stark getriebene Kostenkontrolle der Reise- und Flugkosten T€ 38,8 |
| ― |
Einsparungen von Kosten in den Bereichen der Prüfungs- und Beratungskosten sowie der Mieten und Pachten von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von insgesamt T€ 64,3 |
| • |
Ein rückläufiges Zinsergebnis in Höhe von € -0,2 Mio. |
c) Vermögens- und Finanzlage
Das Vorratsvermögen ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um € 0,3 Mio. angestiegen. Der Zuwachs im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (€ 1,1 Mio.) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 0,1 Mio.) ist im Jahresvergleich zum einen im saisonalen Umsatzanstieg im Monat Dezember 2007 zum selben Monat des Vorjahres und zum anderen in einer steigenden Personalfluktuation und Reorganisation bei Honeywell Global Cash and Treasury Service in Prag begründet, an die das Forderungsmanagement ausgelagert ist.
Die positiven Auswirkungen einer verstärkten Integration der Kollegen/-innen in Prag in die operativen Honeywell Arbeitsbereiche werden im Jahr 2008 erwartet.
Der Liquiditätsbedarf der GmbH wird stets seitens des Honeywell Konzerns im Rahmen des Cash-Poolings sichergestellt. Das Unternehmen ist somit jederzeit fähig, Zahlungsverpflichtungen innerhalb vereinbarter Ziele nachzukommen.
Die Eigenkapitalquote blieb im Geschäftsjahr 2007 unverändert bei 0,14%.
5. Investitionen
Im Geschäftsjahr 2007 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt.
6. Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte per 31. Dezember 2007 58 Mitarbeiter. Dies entspricht gegenüber dem 31. Dezember 2006 einem Anstieg von 3 Mitarbeitern. Im Jahresdurchschnitt 2007 blieb die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 56 Mitarbeitern.
7. Risikoberichterstattung
Die Unternehmensleitung geht aufgrund der Einbindung in die Muttergesellschaft und der vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnisse davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist und derzeit auch keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Die Risiken des Unternehmens liegen auch zukünftig im Margen- und Debitorenrisiko. Obwohl auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine weitgehende Risikovorsorge betrieben wurde, ist auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Lage der Branche und deren speziellen Gegebenheiten kein erhöhtes Risiko zu sehen.
Die operativen Ausfallrisiken werden mit einem aktiven Forderungsmanagement gesteuert und die Bonität der Vertragspartner wird laufend überwacht.
Aufgrund der Gegebenheit, dass die Mehrzahl der Geschäftsfälle im Aerospace-Bereich in US-Dollar abgewickelt wird, besteht für die Gesellschaft außerdem ein Währungsrisiko. Es wird versucht, bei Verträgen die Einkaufs- und Verkaufswährung identisch zu gestalten. Kurssicherungsmaßnahmen erfolgen seit 2006 ausschließlich auf Konzernebene.
Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden bestehen nicht, da Airbus Industries als größter Kunde der GmbH mit einem Umsatzanteil von ca. 15 % im Jahr 2007 auf die gesamte EMEA - Region zu beziehen ist. Eine isolierte Länderbetrachtung ist bei Airbus Industries nicht aussagekräftig, da die Hauptkorrespondenz mit diesem Kunden stets auf EMEA - Ebene stattfindet und für alle EMEA - Länder gleichermaßen gilt.
Gegen potentielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowohl im externen Umfeld (Entwicklung der Branche; politischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmen) als auch in den internen betrieblichen Funktionsbereichen (Beschaffung, Lagerhaltung, Vertrieb, EDV, Personal und Finanzen) sind Systeme etabliert, die diese Risiken rechtzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten lassen.
Hierzu zählen monatliches Berichtswesen (Länderrisiken, Delcredererisiken und Währungsrisiken), Marketing- und Produktmanagement (Wettbewerbsbeobachtung, Kundenumfragen und allgemeine Markttrends), Lieferantenbewertung, Qualitätsmanagement, besondere Betreuung der Schlüsselkunden, Reklamations-/Problemdatenbank, monatliche Finanzstatusmeldungen sowie regelmäßige Produkt-/Personal- und IT-Strategieüberarbeitungen.
Darüber hinaus besteht sowohl ein umfangreiches internes Reporting als auch ein Konzernreporting. Hier werden die Bereiche Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, Erfolgsrechnung, Bilanz, Investitionen, Personal, aktuelle Angebote und Projekte, Reklamationsfälle, Einkauf, Lagerbestände, offene Forderungen usw. dargestellt.
Neben dem regelmäßigen monatlichen Reporting mit drei vierteljährlichen Prognosen wird eine umfangreiche Planung der Umsätze, Brutto-Margen und Abteilungskosten für das Folgejahr erstellt. Einmal jährlich wird die strategische Ausrichtung des Unternehmens überarbeitet. In den wöchentlich stattfindenden Führungskreissitzungen, den wöchentlich stattfindenden Treffen der Geschäftseinheit sowie den Budget- und Strategieberatungen werden diese Informationen berichtet, diskutiert und gegebenenfalls Maßnahmen bei Abweichungen eingeleitet.
Risiken der künftigen Entwicklung können für die Gesellschaft nicht vom Gesamtrisiko der weltweiten Honeywell-Gruppe isoliert werden. Durch die enge Einbindung der Honeywell Consumables Solutions GmbH in das weltweite Netzwerk verhält sich das landesspezifische Unternehmensrisiko nahezu analog zum Risiko der weltweiten Unternehmensgruppe, das als gering eingeschätzt wird.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Vergangenheit, die derzeitige Marktpositionierung sowie die Planungen für die Zukunft lassen derzeit keine Risiken für die wirtschaftliche Substanz der Honeywell Consumables Solutions GmbH erkennen.
Die fehlende Mehrwährungsfähigkeit des Warenwirtschaftssystems und die diesbezüglich entstehenden Wechselkursrisiken wurden in Abstimmung mit der operativen Muttergesellschaft HCS US (mit Sitz in Tempe/Arizona) kritisch begutachtet. Es wurde eine Darstellungsmöglichkeit unter Nutzung von Datenbanken entwickelt, die speziell im Bereich Inventurbewertung das Wechselkursrisiko minimiert. Durch Sichtbarmachung und Zuordnung historischer Wechselkurse zum Anschaffungszeitpunkt ist somit eine korrekte Bewertung zu Anschaffungskosten möglich.
8. Chancenberichterstattung und Ausblick
Wie bereits vorab erwähnt, ist die derzeitige Marktlage eine ideale Voraussetzung für die weitere Festigung der Gesellschaft im Konzern. Um diesen Trend weiter zu festigen, legt die Gesellschaft auch weiterhin großen Wert auf die Servicequalität gegenüber unseren Kunden. Eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter trägt hierzu ihren maßgeblichen Anteil bei.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2008 ist weiterhin unter den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2007 zu betrachten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Umsatz für 2008 erhöhen und sich das Betriebsergebnis weiterhin positiv entwickeln wird. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 erwarten wir ein erneutes Umsatzwachstum mit Dritten von über 10%, welches sich in unserer Jahresplanung (AOP) darstellt. Diese Entwicklung ist sowohl durch die weiter steigenden prognostizierten Passagierzahlen und Flugstunden in 2008 als auch durch die anlaufende Produktion des Airbus A380 gestützt. Wie bereits in 2007 erwarten wir weiterhin einen starken Bedarf an sogenannten Ad-hoc Aufträgen, die kurzfristig von unserer Kundschaft abgerufen werden. Hier schlägt die kontinuierlich gute Qualität der HCS Leistungserbringung positiv zu Buche. Da Ad-hoc Aufträge in den meisten Fällen nur aus bestehendem Lagerbestand erfüllt werden können, erbringen diese Aufträge höhere Margen. Bei den unter dem Stichwort "Gap-Buys" abgewickelten Geschäftsvorfällen ist dieser Margeneffekt umgekehrt, da in diesen Fällen vertragliche Zusagen erfüllt werden müssen. Des Weiteren plant die Gesellschaft aufgrund einer Konzernentscheidung die Kundenbasis in den Regionen Indien und Pakistan sowie an diese angrenzenden Länder ab Mitte 2008 zu übernehmen. Aufgrund der Übernahme der Kundenbasis ab Mitte 2008 wird nach vorsichtigen Prognosen der Konzernleitung mit einer Steigerung des Umsatzes um mindestens $ 1,0 Mio. gerechnet.
Als weitere Stütze des europäischen Marktsegmentes wird die Zusammenarbeit mit Airbus in Europa - gerade im Hinblick auf die neuen Baumuster A380 und A350 - intensiviert. Hier wird sich die strategische Platzierung der Honeywell Consumables Solutions GmbH am Standort von Airbus in Hamburg weiterhin auszahlen. Die vertragliche Bindung mit Airbus durch den "Fastener Contract" gibt der Gesellschaft Planungssicherheit sowie eine weitere strategische Bindung an Airbus Industries. Zurzeit ist die Gesellschaft mit Airbus in Verhandlung, um den bereits seit über zehn Jahren bestehenden Vertrag für den Support der weltweiten Airbus Flotte als sogenannter "Preferred Supplier" zu erneuern. Der Abschluss der Verhandlung und Unterzeichnung des Vertrages ist für die 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2008 geplant.
Der Wettbewerbsdruck wird sich durch die fortgesetzten Konsolidierungsbemühungen der Luftfahrtindustrie - speziell in den Bereichen der Hersteller als auch der Handelsvertretungen - und dem damit verbundenen Preisdruck und dem Kampf um Marktanteile weiter erhöhen. Speziell im Bereich "Aftermarket Support" (Reparatur und Wartung) erwarten wir in den nächsten Jahren eine Trendwende in Bezug auf mögliche Änderungen der Kundenanforderungen. Es wird erwartet, dass sich Boeing sowie Airbus stärker in diesem Segment positionieren werden, da die Fluggesellschaften den Druck auf Boeing sowie Airbus für weitere Zugeständnisse in Bezug auf Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Modelle erhöhen werden. Die Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Doch ist die Gesellschaft sowohl über die Muttergesellschaft in den USA als auch über unsere sehr guten Kontakte zu Airbus bereits in diesen Prozess integriert.
Die Einführung von SAP hat sich um ein Jahr verzögert und ist nunmehr für 2010 geplant.
Hamburg, im Mai 2008
Honeywell Consumables Solutions GmbH
Der Geschäftsführer
Uwe Köster
Bilanz zum 31. Dezember 2007
Aktiva
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software | 0 | 5.625 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Einbauten auf fremden Grundstücken | 33.470 | 47.400 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 88.858 | 106.268 |
| 122.328 | 153.668 | |
| 122.328 | 159.293 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Waren | 11.817.625 | 11.515.856 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.863.515 | 4.787.455 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.173.641 | 1.090.538 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.776 | 3.226 |
| 7.039.932 | 5.881.218 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 1.019 | 753 |
| 18.858.576 | 17.397.827 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 54.227 | 30.713 |
| 19.035.131 | 17.587.833 |
Passiva
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| € | € | |
| A. Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 26.000 | 26.000 |
| B. Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 1.007.043 | 1.038.942 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.599.779 | 1.919.911 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.877.363 | 1.902.512 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin | 13.371.273 | 12.315.993 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 153.673 | 384.474 |
| (davon aus Steuern € 52.812; Vorjahr € 54.667) | ||
| 18.002.088 | 16.522.891 | |
| 19.035.131 | 17.587.833 |
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
| 2007 | 2006 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 52.049.905 | 53.380.444 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 967.247 | 1.363.038 |
| 3. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Waren | -38.751.842 | -38.596.943 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -3.109.002 | -3.149.185 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -502.513 | -545.227 |
| (davon für Altersversorgung € 1.556; Vorjahr € 1.290) | ||
| -3.611.515 | -3.694.412 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | -35.232 | -50.073 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.180.051 | -5.206.125 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 107.157 | 239.025 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen € 107.157 ; Vorjahr € 239.025) | ||
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -427.119 | -354.783 |
| (davon an verbundene Unternehmen € 425.055 ; Vorjahr € 352.684) | ||
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 5.118.550 | 7.080.171 |
| 10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn | -5.118.550 | -7.080.171 |
| 11. Jahresüberschuss | 0 | 0 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2007
I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften
Der Jahresabschluss der Honeywell Consumables Solutions GmbH, Hamburg, wurde gemäß den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften und dem GmbHG erstellt. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften der §§ 264 bis 283 HGB.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen werden linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis zu 25 Jahren vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftgüter (€ 410) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Waren werden zu Anschaffungskosten gemäß FIFO-Methode bewertet. Auf USD-Basis angeschaffte Handelswaren werden mit dem historischen Kurs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag (0,68 €/USD) bewertet. Die aus der Umbewertung resultierende Abwertung beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 3.570 (Vorjahr T€ 1.724).
Weiterhin wurden Wertberichtigungen auf Basis einer Reichweitenanalyse vorgenommen. Bei der Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs wurde unterschieden zwischen Teilen, für die Honeywell Ersteller der technischen Zeichnung ist (Honeywell Zeichnungsteile) und sonstigen Teilen (Standardteile). Abschläge wurden nach folgendem Algorithmus vorgenommen:
| Kriterium | Abschlag |
| 1. Standardteile | |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 3 Jahre | 92% |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 2 Jahre | 75% |
| Kein Umsatz innerhalb des letzten Jahres | 25% |
| Teile mit einer Reichweite von mehr als 6 Jahren | 25% |
| 2. Honeywell Zeichnungsteile | |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 5 Jahre | 80% |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 4 Jahre | 60% |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 3 Jahre | 40% |
| Kein Umsatz innerhalb der letzten 2 Jahre | 20% |
Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag Wertberichtigungen in Höhe von T€ 1.943 (Vorjahr T€ 1.614) gebildet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden, abgesehen von der Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG, die mit einem Rechnungszinsfuß von 3,94 v. H. abgezinst wurde, mit dem Nennbetrag angesetzt. Zur Abdeckung des Ausfallrisikos wurde zum Bilanzstichtag eine pauschalierte Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 117 (Vorjahr T€ 336) gebildet, die 100% der seit mehr als 180 Tagen überfälligen Forderungen entspricht.
Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet.
Das Stammkapital in Höhe von T€ 26 ist in voller Höhe eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die Honeywell Deutschland GmbH, Offenbach am Main.
Mit der Honeywell Deutschland GmbH wurde ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2011 geschlossen. Damit besteht mit der Honeywell Deutschland GmbH, Offenbach am Main, ein ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis.
Darüber hinaus besteht seit dem 1. Januar 2000 ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis mit der Muttergesellschaft der Gesellschafterin, der Honeywell Deutschland Holding GmbH, Offenbach am Main, als Organträgerin.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Monatlich findet eine Umbewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Monatsstichtagskurs statt. Zum Bilanzstichtag werden sämtliche kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem zum Bilanzstichtag gültigen Umrechnungskurs bewertet. Während zum Bilanzstichtag des Vorjahres noch ein Kurs von USD 1 = € 0,76 zugrunde gelegt wurde, lag der Stichtagskurs zum 31. Dezember 2007 bei USD 1 = € 0,68. Aufgrund dessen sowie der unterjährigen Schwankungen des USD-Kurses ergab sich im Berichtsjahr insgesamt ein stärkerer negativer Ergebniseffekt aus der Fremdwährungsumrechung als im Vorjahr.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
| Anschaffungskosten | ||||
| 01.01.2007 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2007 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Software | 63.266 | 0 | 42.214 | 21.052 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Einbauten auf fremden Grunstücken | 244.750 | 973 | 19.781 | 225.942 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 534.246 | 5.308 | 82.646 | 456.908 |
| 778.996 | 6.281 | 102.427 | 682.850 | |
| 842.262 | 6.281 | 144.641 | 703.902 | |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2007 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2007 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Software | 57.641 | 2.700 | 39.289 | 21.052 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Einbauten auf fremden Grunstücken | 197.350 | 9.814 | 14.692 | 192.472 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 427.978 | 22.718 | 82.646 | 368.050 |
| 625.328 | 32.532 | 97.338 | 560.522 | |
| 682.969 | 35.232 | 136.627 | 581.574 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software | 0 | 5.625 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Einbauten auf fremden Grunstücken | 33.470 | 47.400 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 88.858 | 106.268 |
| 122.328 | 153.668 | |
| 122.328 | 159.293 | |
Umlaufvermögen
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG (T€ 1; Vorjahr T€ 0) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweist. Alle übrigen Forderungen, die unter dem Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen sind, sind unverändert zum Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.
Rückstellungen
Der Posten "Sonstige Rückstellungen" enthält im Wesentlichen Rückstellungen für noch abzurechnende Kundenboni (T€ 642; Vorjahr T€ 737) sowie ferner personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 200 (Vorjahr T€ 95) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 90; Vorjahr T€ 81).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen überwiegend Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.253 (Vorjahr T€ 5.236) und der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 5.119 (Vorjahr T€ 7.080). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten sind für die Verbindlichkeiten nicht bestellt.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse nach Produktgruppen
| 2007 | 2006 | |
| T€ | T€ | |
| Mechanische Verbindungselemente | 23.487 | 27.231 |
| Kugellager | 3.089 | 3.310 |
| Elektronische Bauteile | 5.480 | 5.465 |
| Sonstige | 19.994 | 17.374 |
| 52.050 | 53.380 |
Umsatzerlöse nach Regionen
| 2007 | 2006 | |
| T€ | T€ | |
| Inland | 13.852 | 16.789 |
| EU-Ausland | 16.937 | 14.369 |
| Drittländer | 21.261 | 22.222 |
| 52.050 | 53.380 |
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 587, die hauptsächlich aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 286; Vorjahr T€ 226) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 298; Vorjahr T€ 191) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten diverse periodenfremde Posten in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 55).
V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden in nachfolgender Tabelle gemäß § 285 Nr. 3 HGB aufgeführt:
| Fällig 2008 |
Fällig nach
2008 |
Gesamt | ||
| davon gegen
verbundene Unternehmen |
||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Mietverträge für Gebäude | 524 | 258 | 782 | 7 |
| Miet- und Leasingverträge für technische Geräte | 70 | 108 | 178 | 143 |
| Leasingverträge für KFZ | 32 | 4 | 36 | 21 |
| Serviceverträge | 18 | 29 | 47 | 33 |
| Sonstige Verträge | 2 | 0 | 2 | 0 |
| Summe | 646 | 399 | 1.045 | 204 |
Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.
Folgende Herren sind zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt:
| • |
Hugh Morgan, Director Consumables Solutions EMEA, Lugwardine, Hereford / Großbritannien (bis 06. September 2007) |
| • |
Uwe Köster, Aftermarket Business Leader, Bokholt-Hanredder |
Geschäftsführerbezüge
Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 56 (Vorjahr 56) Mitarbeiter. Sämtliche Mitarbeiter waren im Angestelltenverhältnis beschäftigt.
Konzernzugehörigkeit
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Honeywell International Inc., Morristown, New Jersey/USA. Der Konzernabschluss wird in die deutsche Sprache übersetzt und in Deutschland veröffentlicht.
Hamburg, den 29. Mai 2008
Der Geschäftsführer
Uwe Köster
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Honeywell Consumables Solutions GmbH (ehemals Honeywell Hardware Product Group GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 3. Juni 2008
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ppa. Thomas Tilgner Wirtschaftsprüfer
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