Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 270279
Eingetragen
24.9.1975
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Herstellung, Entwicklung und der Vertrieb von elektronischen und elektrotechnischen Bauteilen und Systemen der Automatisierungstechnik

Historie

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Management

NameRolle
Holger Scheib
seit 1.12.2025
Prokura
Jürgen Erkert
seit 28.7.2023
Geschäftsführer
Markus Nigg
seit 22.7.2022
Prokura
Paul Dr. Zeller
seit 22.7.2022
Prokura
Ernst Greisiger
seit 16.3.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (7)

NameAnteil
Hafner Familienstiftung
35.90%
Hafner Familienstiftung
21.39%
14.17%
8.44%
Hafner Familienstiftung
8.31%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Germany
2.503.350 €
50.07%
Germany
1.491.940 €
29.84%
Germany
705.060 €
14.10%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Murrelektronik GmbH

Oppenweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011

1. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2011 war wirtschaftlich ein äußerst ereignisreiches Jahr. Im Frühjahr wurden noch die Folgen des Erdbebens in Japan diskutiert. Doch im Lauf des Jahres hat die Schuldenkrise im Euroraum, die Situation der Banken und eine schwache Dynamik in den Schwellenländern zunehmend die Märkte beeinflusst. Dadurch wurde die konjunkturelle Erholung deutlich abgebremst. Letztlich verzeichnete die Weltwirtschaft in 2011 trotzdem noch ein durchschnittliches Wachstum um 3 %.

Die für uns wichtigste Leitbranche, der deutsche Maschinen- und Anlagenbau, blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Das Produktionswachstum lag laut VDMA bei 12,1 % und verzeichnet damit den höchsten Anstieg in den letzten 10 Jahren. Bei Werkzeugmaschinen verzeichnen die Hersteller sogar ein Wachstum von 38 %. Am Jahresende zeichnete sich allerdings eine Abschwächung an. Und für 2012 geht die Branche inzwischen aufgrund der Unsicherheiten in Europa und China von stagnierenden Umsätzen aus.

Geschäftsverlauf der Murrelektronik

Der starke Aufwärtstrend des Vorjahres hat sich in 2011 fortgesetzt und sogar verstärkt. Vom Anfang des Jahres an hatten wir deutlich Zuwächse zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Sommer 2011 war ein Rückgang der Auftragseingänge zu verzeichnen.

Insgesamt wurde in 2011 mit einem Produktumsatz von 144,0 Mio. Euro ein neuer Rekordwert erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um 31,8 % gesteigert werden.

Ertragsentwicklung

Durch die hervorragende Umsatzentwicklung konnte auch das Ergebnis deutlich gesteigert werden. Mit 24,5 Mio. Euro verzeichnet Murrelektronik beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in 2011 einen neuen Firmenrekord. Dies entspricht einer Verbesserung von 54,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzrentabilität erhöhte sich auf nun 16,4 %.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2011 wurde die Rekordsumme von knapp 15,0 Mio. Euro in den Ausbau der Murrelektronik investiert. Der Fokus lag dabei auf der Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten und der Automatisierung unserer Produktionsprozesse. Aus diesem Grund wurden allein 4,7 Mio. Euro Investitionen in Maschinen und Anlagen getätigt.

In Stollberg wurde mit der Erweiterung unseres Werkes begonnen. Die Fertigstellung dieser Baumaßnahme ist im Mai 2012 geplant. Ein beträchtlicher Teil der Investitionen floss in die Neuproduktentwicklung.

Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 2011 ca. 4,8 Mio. Euro.

Bilanz- und Finanzstruktur

Durch die hohen Investitionen in den letzten beiden Geschäftsjahren hat sich das Anlagevermögen erhöht. Am Jahresende 2011 beträgt das Anlagevermögen 34,4 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs um 28,4 %.

In 2011 hat Murrelektronik nachhaltig in die Zukunft des Unternehmens investiert. Neben der Einstellung von neuen Mitarbeitern zeigt sich dies im oben ausgewiesenen Investitionsvolumen. Das Umlaufvermögen ist um 18,3 % auf nun 62,5 Mio. Euro gestiegen.

Der Anstieg der Bestände konnte trotz Umsatzwachstum mit 4,4 % in Grenzen gehalten werden. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag 2011 Vorräte in Höhe von 23,2 Mio. vorhanden. Besonders positiv hat sich die Barliquidität entwickelt. Nach einem Zuwachs um knapp 54 % waren am Jahresende Guthaben in Höhe von 23,4 Mio. Euro vorhanden. Die Eigenkapitalquote hat sich um 1,3 % leicht erhöht und beträgt am Jahresende 83,9 %.

Der Cash Flow vor Steuern (Vereinfachte Berechnung) hat sich deutlich um 46,7 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies entspricht einer Quote von 19,9 % vom Umsatz. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 97,1 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung um 21,9 %.

Organisation

Durch die stabile und schlagkräftige Organisation konnte das große Wachstum des Jahres 2011 bewältigt werden. Die Neugestaltung der Zuständigkeiten innerhalb der Geschäftsleitung förderte diese Entwicklung.

Mitarbeiter

Durch die positive Umsatzentwicklung und das fortgesetzte Wachstum in den ersten Monaten 2011 wurden viele neue Mitarbeiter benötigt. Ausgehend von 664 Mitarbeitern am Ende des Vorjahres wurden bis Ende Mai mehr als 100 zusätzliche Stellen besetzt. Neben Produktion und Logistik wurden zunehmend auch die Bereiche Vertrieb und Verwaltung ausgebaut. Am Jahresende 2011 waren insgesamt 790 Mitarbeiter bei der Murrelektronik GmbH angestellt. Dies sind 126 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt waren es 757 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende.

2. Risikobericht

Als weltweit agierendes Unternehmen ist Murrelektronik mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert. Das Risikomanagement trägt den jeweils aktuellen betrieblichen, kundenseitigen und gesetzlichen Anforderungen Rechnung und unterliegt einer permanenten Verbesserung.

Konjunktur- und Marktrisiken

Eine deutliche Abschwächung der konjunkturellen Lage in den Industrieländern würde unsere Geschäftsentwicklung erheblich beeinträchtigen. Unsere Präsenz in den wichtigsten Märkten und der direkte Zugang zu den Kunden bietet eine große Chance. Dadurch lassen sich lokale Risiken in einzelnen Märkten ausgleichen und kompensieren. Aus diesem Grund haben der globale Ausbau unseres Vertriebsnetzes und die Internationalisierung von Murrelektronik eine zentrale Bedeutung in unserer Strategie. Der Direktversand an die Endkunden ermöglicht es der Vertriebsorganisation die volle Konzentration auf die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden zu legen. Damit sehen wir das Risiko als beherrschbar.

Produktrisiken

Eine dauerhaft hohe Produktqualität ist eine der wichtigsten Anforderungen unserer Kunden. Deren Maschinen und Anlagen müssen den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. In einigen Ländern ist die externe Zertifizierung der Produkte gesetzlich geregelt. Wir stellen uns diesen Anforderungen und arbeiten an permanenten Qualitätsverbesserungen. Produktrisiken begegnen wir mit sicherheitstechnischen Standards, optimierten Produktionsprozessen sowie hohen Qualitätsstandards. Ein wichtiger Baustein übernimmt dabei unser akkreditiertes EMV-Prüflabor, in welchem auch Umwelt-, Medien- und Dauerversuche durchgeführt werden. So ist Murrelektronik, als ein Partner mit hoher Produktqualität am Markt bekannt.

Operative Risiken

Das operative Geschäft unterliegt verschiedenen rechtlichen und finanziellen Risiken. Der konsequente Ausbau des Murrelektronik Produktionssystems ist die Grundlage für stabile Unternehmensprozesse. Die Verankerung von KVP und Kaizen in unserer Organisation schreitet schnell voran. Das Qualitätsmanagement-System arbeitet seit Jahren erfolgreich und trägt entscheidend dazu bei, die Qualität unserer Produkte sicherzustellen. Jährliche durchgeführte interne und externe Audits bestätigen die hohe Qualität des Systems.

Das Debitorenmanagement ist ein fester Bestandteil unseres Risikomanagements. Zwar hat sich durch den Aufschwung der letzten beiden Jahre das Insolvenzrisiko in Deutschland wieder etwas abgeschwächt. Jedoch bleibt die regelmäßige und strukturierte Überwachung von Kundenforderungen eine zentrale Aufgabe des Unternehmens. Dazu nutzen wir neben dem traditionellen Mahnwesen vor allem die Überwachung des Zahlungsverhaltens im Rahmen des internen Ratingsystems. Ergänzend werden zum Teil externe Auskünfte eingeholt. Und das Forderungscockpit mit den wichtigsten Kennzahlen hat sich als geeignetes Frühwarnsystem etabliert.

Seit Jahren ist die Logistik Kernkompetenz der Murrelektronik. Dies zeigt die große Bedeutung dieses Bereiches für das Unternehmen. Die schnelle Belieferung unserer Kunden innerhalb von 48 Stunden ist eine permanente Herausforderung an die Logistik und die Produktionswerke. In 2011 konnte durch eine Investition im Logistikzentrum Oppenweiler die Kapazität und Geschwindigkeit bei der Kommissionierung deutlich gesteigert werden. Über Kennzahlen messen wir diese Performance um bei Problemen zeitnah agieren zu können.

Personalrisiken

Qualifiziertes Fachpersonal hat eine hohe Bedeutung für die Zukunftssicherung des Unternehmens. Im Wachstumsjahr 2011 hat sich einmal mehr gezeigt, dass motivierte und engagierte Mitarbeiter eine entscheidende Größe für den Erfolg des Unternehmens sind. Deshalb haben Führurig, Motivation und Weiterbildung einen großen Stellenwert bei Murrelektronik. Konsequent setzen wir seit Jahren auf eine gute betriebliche Ausbildung in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studiengängen.

Informationstechnische Risiken

Die IT ist die Basis der wichtigsten Unternehmensprozesse. Traditionell hat das IT Risikomanagement bei Murrelektronik einen hohen Stellenwert. Durch den hohen Integrationsgrad unserer ausländischen Murrelektronik Gesellschaften hat die Bedeutung der IT- Sicherheit in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Deshalb arbeiten wir konsequent an deren Optimierung. Durch zusätzliches Personal sowie erhöhte Kapazitäten für Investitionen in die Infrastruktur bauen wir sowohl die Sicherheit aus als auch neues Wachstum.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die direkten finanzwirtschaftlichen Risiken für die Murrelektronik sind gering. Die Geschäfte mit den Niederlassungen werden weitgehend in Euro abgewickelt. Das Währungsrisiko wird in den Vertriebsniederlassungen in Fremdwährungsräumen durch Absicherungsinstrumente gesichert. Der Einfluss der Zinsentwicklung auf Murrelektronik ist gering. Durch den äußerst geringen Verschuldungsgrad besteht im Moment kein Zinsrisiko.

Die Krise hat gezeigt, dass die Risikoinstrumente der Murrelektronik weitgehend funktionieren. Gerade deshalb und auf Grundlage aller derzeit verfügbaren Informationen sind in Summe keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens in absehbarer Zukunft gefährden.

3. Prognosebericht

Die Umsätze der ersten beiden Monate in 2012 liegen weiterhin über dem Vorjahr. Die Auftragseingänge sind stabil. Alle Produktionswerke sind ausgelastet. Wir gehen von einem anhaltenden Wachstum. Für 2012 gehen wir von einem einstelligen Umsatzwachstum aus.

4. Nachtragsbericht

Anfang 2012 ist Herr Zeltwanger in die Geschäftsleitung eingetreten. Als Einzelprokurist ist er für den Bereich Vertrieb International verantwortlich.

5. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Entwicklung unserer Produkte erfolgt an den Standorten Oppenweiler und Stollberg, sowie bei unseren Schwesterfirmen in Stod (Tschechien).

Bei der Murrelektronik GmbH waren 2011 im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt. Dazu zählt auch unser akkreditiertes Prüfzentrum in Oppenweiler.

6. Zweigniederlassungsbericht

In unserem Zweigwerk in Stollberg im Erzgebirge werden Murrelektronik-Steckverbinder gefertigt. Am Standort Stollberg waren in 2011 im Durchschnitt 335 Mitarbeiter beschäftigt. Im Laufe des Jahres 2011 sind dort aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs insgesamt 80 neue Mitarbeiter eingestellt worden.

 

Oppenweiler, 5. April 2012

Jochen Breßmer

Stefan Grotzke

BILANZ 31. Dezember 2011

AKTIVA

Euro 31.12.2011
Euro
31.12.2010
Euro
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.654.418,00 1.415.861,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.242.381,98 11.986.155,64
2. technische Anlagen und Maschinen 8.390.283,00 4.988.220,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.344.218,00 4.444.599,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.773.637,78 1.680.116,18
31.750.520,76 23.099.090,82
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.000.000,00 2.274.486,47
Davon Forderungen an Gesellschafter 0,00 Euro (Vj. 2.274.000,00 Euro)
2. Genossenschaftsanteile 3.075,00 3.075,00
1.003.075,00 2.277.561,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.615.081,77 13.227.859,45
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.059.419,17 3.393.671,80
3. fertige Erzeugnisse und Waren 6.539.750,69 5.611.057,85
23.214.251,63 22.232.589,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.623.021,67 14.289.240,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.297.663,60 1.110.130,90
15.920.685,27 15.399.371,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.369.503,43 15.209.162,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.402,13 18.574,56
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 69.380,33 0,00
97.105.236,55 79.652.210,11

PASSIVA

Euro 31.12.2011
Euro
31.12.2010
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.700.350,00 4.700.350,00
II. Kapitalrücklage 1.610.389,42 1.610.389,42
III. Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen 25.000.000,00 8.389.610,58
IV. Gewinnvortrag 32.474.627,20 39.619.632,38
V. Jahresüberschuss 17.699.986,64 11.465.384,24
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 115.439,82
2. Steuerrückstellungen 2.610.971,91 1.420.200,25
3. sonstige Rückstellungen 7.889.413,00 5.622.412,66
C. Verbindlichkeiten 10.500.384,91 7.158.052,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 455.646,00 1.183.469,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.277.612,88 3.632.515,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 707.875,98
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.386.239,50 1.184.930,47
5.119.498,38 6.708.790,76
97.105.236,55 79.652.210,11

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse 148.308.163,91 112.683.901,51
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 802.152,77 2.726.499,76
3. sonstige betriebliche Erträge 2.334.662,87 1.181.191,86
davon aus Währungsumrechnung 246.600,16 Euro (Vj. 121.654,87 Euro)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 59.483.342,11 46.933.712,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.456.290,01 72.939.632,12 10.507.089,70
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 31.000.793,89 24.436.431,58
b) soziale Abgabe und für in und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.351.941,62 36.352.735,51 4.250.732,97
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 5.037.808,53 4.311.019,78
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.816.202,94 10.476.503,31
davon aus Währungsumrechnung 44.893,34 Euro (Vj. 29.963,11 Euro)
8. Erträge aus Beteiligungen 147,50 147,50
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 291.096,93 284.742,13
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.792,39 130.922,20
davon aus Abzinsung von Rückstellungen 25.617,60 Euro > (Vj. 33.845,93 Euro)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 24.513.052,49 15.830.070,55
12. außerordentliche Erträge 0,00 124.730,89
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 66.839,00
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 57.891,89
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.766.029,80 4.376.335,15
16. sonstige Steuern 47.036,05 6.813.065,85 46.243,05
17. Jahresüberschuss 17.699.986,64 11.465.384,24

ANHANG zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben

I. Gliederung

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt unter Anwendung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften. Dementsprechend ist die Bilanz in Kontoform aufgestellt worden, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die in den §§266 und 275 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

II. Angaben zu § 42 Abs. 3 GmbHG

Im Jahresabschluss enthaltene Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind gesondert ausgewiesen und im Berichtsteil näher erläutert.

III. Euroumrechnung von Fremdwährungsposten § 256a HGB

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei langfristigen Forderungen darunter bzw. bei langfristigen Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

IV. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach Gruppen § 285 Nr. 7 HGB

Arbeiter 426
Angestellte 309
Auszubildende 22
Gesamt 757

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

V. Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwerten § 285 Nr. 13 HGB

Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

Die Gründe für eine betriebliche Nutzung von mehr als 5 Jahren sind die langfristige Verwendbarkeit der übernommenen Geschäftsbeziehungen und Kundenstruktur.

B. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

I. Bilanzierungsmethoden

1. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, sämtliche Schulden, sämtliche Aufwendungen und sämtliche Erträge enthalten.

2. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet.

3. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

4. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

5. Rückstellungen sind im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden.

II. Bewertungsmethoden

1. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergegangenen Geschäftsjahres überein.

2. Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten sind entgegen.

3. Die Vermögensgegenstände und die Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

4. Es ist vorsichtig bewertet, es sind insbesondere alle vorhersehbaren Risiken lind Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, und zwar auch dann, wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

5. Bewertung einzelner Positionen:

a) Die Vermögensgegenstände der Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150 Euro, aber nicht mehr als 1.000 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

b) Bei Vorräten erfolgt die Ermittlung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten grundsätzlich auf Grundlage gewogener Durchschnittspreise.

c) Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Umstände, die ein höheres Ausfallrisiko beinhalten, sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

d) Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. §253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Nach Saldierung mit dem Deckungsvermögen ergibt die Pensionsrückstellung einen aktiven Unterschiedsbetrag in Höhe von 69.380,33 Euro.

e) Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

f) Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

I. Anlagevermögen

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2011

Bewegungen im Geschäftsjahr 2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
AHK 6.591.861,17 895.759,36
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten AfA - 5.787.557,17 - 613.452,36
BW 804.304,00
AHK 1.550.180,64 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwart AfA - 938.623,64 - 94.495,00
BW 611.557,00
AHK 8.142.041,81 895.759,36
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände AfA - 6.726.180,81 - 707.947,36
BW 1.415.881,00
II. Sachanlagen
AHK 15.967.072,49 633.770,55
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken AfA - 3.970.916,85 - 448.676,47
BW 11.966.155,64
AHK 13.565.577,41 4.738.406,55
2. Technische Anlagen und Maschinen AfA - 8.577.357,41 - 1.440.450,66
BW 4.988.220,00
AHK 22.111.699,52 4.183.460,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung AfA - 17.667.100,52 - 2.440.734,04
BW 4.444.599,00
AHK 1.680.116,18 3.711.056,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Sau AfA 0,00 0,00
BW 1.680.116,18
AHK 53.314.465,60 13.266.693,87
Summe Sachanlagen AfA - 30.215.374,78 - 4.329.861,17
BW 23.099.090,62
III. Finanzanlagen
AHK 2.274.486,47 1.084.323,92
1. Sonstige Ausleihungen AfA 0,00 0,00
BW 2.274.486,47
AHK 3.075,00 0,00
2. Beteiligungen AfA 0,00 0,00
SW 3.075,00
AHK 2.277.561,47 1.064.323,92
Summe Finanzanlagen AfA 0,00 0,00
BW 2.77.561,47
AHK 63.734.068,88 15.246.777,15
Summe ANLAGEVERMÖGEN AfA - 36.941.555,59 - 5.037.608,53
BW 26.792.513,29
Bewegungen im Geschäftsjahr 2011
GJ Beginn 01.01.2011 AHK AfA Buchwert Umbuchungen Nachaktivierung AfA auf Nachakt. Zuschreibungen Summe AfA GJ Ende 31.12.2011 aktuelle AHK kum. AfA lfd. Buchwert
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- 621.789,62 50.745,00 0,00 0,00 6.916.575,91
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 621.789,62 0,00 0,00 8.337,26 - 5.779.219,91
1.137.356,00
0,00 0,00 0,00 0,00 1.550.180,64
2. Geschäfts- und Firmenwart 0,00 0,00 0,00 - 94.495,00 - 1.033.118,64
517.062,00
- 621.789,62 50.745,00 0,00 0,00 8.466.758,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 621.789,62 0,00 0,00 - 86.157,74 - 8.812.338,55
1.654.418,00
II. Sachanlagen
0,00 71.132,26 0,00 0,00 16.661.975,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 448.676,47 - 4.419.593,32
12.242.381,98
- 921.828,41 243.481,11 0,00 0,00 17.625.636,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 782.454,41 0,00 0,00 - 657.996,25 - 9.235.353,66
8.390.283,00
- 752.594,49 250.846,30 0,00 0,00 25.793.411,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 658.640,85 0,00 0,00 - 1.782.093,1? - 19.449.193,71
6.344.218,00
- 1.330,12 - 616.204,67 0,00 0,00 4.773.637,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Sau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.773.637,78
.1.675.753,02 - 50.745,00 0,00 0,00 64.854.661,45
Summe Sachanlagen 1.441.095,26 0,00 0,00 - 2.668.765,91 - 33.104.140,69
31.750.520,76
III. Finanzanlagen
- 2.358.810,39 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.000.000,00
0,00 0,00 0,00 0,00 3.075,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.075,00
- 2.358.810,39 0,00 0,00 0,00 1.003.075,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.003.075,00
- 4.656.353,03 0,00 0,00 0,00 74.324.493,00
Summe ANLAGEVERMÖGEN 2.062.684,88 0,00 0,00 - 2.974.923,65 - 39.916.479,24
34.408.013,76

II. Aktive latente Steuern

Mit den Änderungen aus dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmals Latente Steuern ermittelt. Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn.

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:

Pensionsrückstellungen 19.569,24
Sonstige Rückstellungen 2.111,39
Summe latente Steuern 21.680,63

Für Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 27,6 % angesetzt. Saldiert handelt es sich um eine aktive latente Steuerlast. Gemäß §274 HGB wird auf den Ausweis in der Bilanz verzichtet.

Passiva

I. Rückstellungen

1. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

 

Zinssatz: 5,14 % p.a.

 

Rentenanpassungen: 0 % p.a.

 

Zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafel 2005 G von Prof. Dr. Heubeck

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden:

Erfüllungsbetrag der Schulden 682.457,00 Euro
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 751.837,33 Euro
Zeitwerte der verrechneten Vermögenswerte 751.837,33 Euro
Verrechnete Aufwendungen 43.491,07 Euro
Verrechnete Erträge 19.057,47 Euro

2. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungen für Tantiemen und Prämien (5.890 TEUR), für Berufsgenossenschaft (198 TEUR), sowie Gewährleistungsrückstellungen (1.464 TEUR).

II. Verbindlichkeiten

Spiegel der Verbindlichkeiten

Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:

Murrelektronik GmbH - Übersicht der Verbindlichkeiten zum 31.12.2011 (Beträge in Euro)

An der Verbindlichkeiten Bestand zum 31.12.2011 Aufschlüsselung nach Restlaufzeiten Davon gesichert - § 285 Nr. 1 b) HGB - Art der Sicherheit -§285 Nr. 1 b) HGB -
Bis zu 1 Jahr -§268Aba5S.1HGB- 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre - § 285 Nr. 1 a) HGB -
Gegenüber Kreditinstituten 455.646,00 0,00 455.646,00 0,00 455.646,00 Grundschulden
Gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Aus Lieferungen und Leistungen 3.277.612,88 3.277.612,88 0,00 0,00 3.277.612,88 Eigentumsvorbehalte
Sonstige Verbindlichkeiten 1.386.239,50 1.379.983,27 0,00 6.256,23 0,00
davon aus Steuern 1.199.099,49 1.192.843,26 0,00 6.256,23 0,00
davon im Rahmen der soz. Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summen 5.119.498,38 4.657.596,15 455.646,00 6.256,23 3.733.258,88

III. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften: 1.929.002,22 Euro.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Gründe hierfür sind die wirtschaftliche Stabilität und die gute konjunkturelle Lage der Hauptschuldner.

Haftungsverhältnisse aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind derzeit nicht vorhanden.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erläuterung der außerordentlichen Erträge

Die außerordentlichen Erträge betreffen Anpassungen aufgrund von BilMoG in Bezug auf die Umbewertung eines Fremdwährungskontos, sowie sonstige Rückstellungen.

II. Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen Anpassungen aufgrund von BilMoG in Bezug auf Pensionsrückstellungen.

III. Steuern vom Einkommen und Ertrag:

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

E. Sonstige Angaben

1. Verwendung des Jahresüberschuss

Über die Verwendung des Jahresüberschusses 2011 entscheidet die Gesellschafterversammlung im Mai 2012.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr

Herr franz Hafner Technischer Betriebswirt
Herr Jochen Breßmer Kaufmann und Betriebswirt
Herr Stefan Grotzke Dipl.-Ing. und Dipl.- Wirtschaftsingenieur

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 35.000 Euro und betrifft ausschließlich Leistungen für Abschlussprüfungen.

 

Oppenweiler 16. März 2012

Caroline Hafner-Pinnel

Jochen Breßmer

Stefan Grotzke

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir heben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter! Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Murrelektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz* und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festigung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme folgender Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt:

Im Arthang wurden die gesetzlich geforderten Angaben gem. § 285 Nr. 4 HGB (Aufgliederung der Umsatzerlöse) sowie § 285 Nr. 9 HGB (Angabe über die Bezüge des Geschäftsführungsorgans) unterlassen.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 20. April 2012

WM Treuhand Stuttgart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wolfgang Maier Wirtschaftsprüfer

Monika Ludwig Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2012 festgestellt.

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