projektDE GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horst Günter Haese seit 29.8.2017 | Prokura |
Susanne Haese-Schumacher seit 25.4.2007 | Prokura |
Christina Haese seit 25.4.2007 | Prokura |
Patrick Haese seit 5.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Haese Automobile Beteiligungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Haese GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Autohaus Haese GmbH1) Angaben zum Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Grundlagen des Unternehmens - Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst den Verkauf von Neufahrzeugen der Marken Volvo, Nissan und Lotus als autorisierter Vertragshändler. Darüber hinaus den Handel von Gebrauchtwagen, Ersatzteilen und Zubehör sowie alle Serviceleistungen im Bereich der Fahrzeugwartung, Instandsetzung und Pflege. Für die Marke Lotus wird zudem ein Onlineshop für Teile und Accessoires unter dem Markennamen moto-concept.de betrieben. Im Werkstatt-, Service- und Teilebereich werden des Weiteren als autorisierte Vertragswerkstatt die Marken POLESTAR und LYNK & Co vertreten. - Allgemeine wirtschaftliche Lage in 2023 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die bereits Ende 2022 angesichts des Kriegs in der Ukraine eingetretene wirtschaftliche Schwächephase fort. Die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, Materialengpässe und teils noch bestehende Coronaschutzmaßnahmen dämpften zu Jahresbeginn die Konjunktur. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken inflationsbedingt vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und den hohen Unsicherheiten, etwa über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts. - Kfz-Branche allgemein Die Kfz-Branche ist nach wie vor in einem Verdrängungswettbewerb und schwierigen Umfeld angesiedelt. Die Anzahl der Kfz-Betriebe in Deutschland reduziert sich jährlich kontinuierlich. Mit einem Gesamtumsatz in Höhe von €207,3 Mrd. lag der Umsatz im Kfz-Gewerbe jedoch bei +11,9 % über dem Vorjahr. - PKW Neuwagen Handel Mit einem Gesamtumsatz von €66,6 Mrd. lag der Umsatz im PKW-Neufahrzeughandel +2,6% über dem Vorjahr. Insgesamt wurden 2,844 Millionen neue PKW im Jahr 2023 zugelassen, das entspricht einem Anstieg von +7,3% gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der benzinbetriebenen Pkw (978.660) stieg erstmalig wieder an gegenüber dem Vorjahr (+13,3%). Dieselbetriebene Pkw (486.581) nahmen gegenüber 2022 ebenso erstmalig wieder zu (+3,0%). Elektro (524.219) (+11,4%) und Hybridfahrzeuge (840.304) (+1,6%) gewannen ebenso an Zulassungsanteilen und gewinnen in Betrachtung zum Gesamtvolumen auch weiter immer mehr an Bedeutung. Eine weiterhin anhaltende positive Tendenz ist für Elektro und Hybridfahrzeuge eindeutig erkennbar, jedoch stieg erstmalig seit den letzten Jahren wieder deutlich der Absatz an Benzingetriebenen Fahrzeugen an. - Entwicklung der Marken Volvo, Nissan und Lotus in Deutschland Bei den Neuzulassungen verzeichnete der deutsche Importeur der schwedischen Premium-Marke Volvo ein starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um ca. +22% auf 44.739 Einheiten in 2023 (2022: 36.653 Einheiten). Im Rahmen des definierten Wachstumsplanes sollen bis Ende 2025 rund 60.000 Verkäufe realisiert werden. Die Premium Strategie mit skandinavischer Eleganz und Einfachheit in der Bedienung erfreut sich auch weiterhin hoher Beliebtheit. Zudem weiterhin positiv zu bewerten ist die konsequente Ausrichtung der gesamten Modellpallette in die Elektrifizierung. Alle Modelle sind als Plug-In Hybrid Varianten verfügbar. Darüber hinaus wurden vollelektrische Modelle erfolgreich eingeführt. Die Marke Nissan erreichte mit 31.842 Neufahrzeugzulassungen im Jahr 2023 ein Zulassungswachstum von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr. (2022: 25.716) Eine positive Entwicklung hat Nissan mit der Einführung von neuen Modellen und der Elektrifizierung (e-power Systeme) begonnen, die sich über 2023 und 2024 erstrecken wird und eine weitere Steigerung der Absatzzahlen zukünftig für Nissan ermöglichen soll. Die Sportwagenmarke Lotus bewegt sich wie in den Vorjahren auf einem gleichbleibenden Niveau eines Kleinserienherstellers mit 219 Neuzulassungen in Deutschland. Mit dem neuen Eigentümer (Geely Konzern) und der kommunizierten und geplanten Einführung neuer Modelle und einer Elektrostrategie ist das Potential gegeben, in den nächsten Jahren deutlich an Volumen mit der Marke Lotus zu gewinnen. - PKW Gebrauchtwagen Handel Der Gebrauchtwagenverkauf lag mit €58,4 Mrd. Umsatz im Markenhandel mit +15,2% über dem Vorjahr. Der Gebrauchtwagenumsatz bei freien Gebrauchtwagenhändlern stieg an auf €32,2 Mrd (+19,3%). Der erhebliche Umsatzanteil liegt im Gebrauchtwagenbereich weiterhin beim Markenhandel. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Kunden ein hohes Vertrauen dem Markenhandel beim Gebrauchtwagenkauf gegenüber aufbringen. - Fahrzeugwartung und Kundendienstverhalten Das Serviceverhalten erhöhte sich Berichtsjahr um +17,7% und erreichte einen Umsatz von €33,8 Mrd. Die jährlichen Fahrleistungen mit dem PKW stiegen nach der Corona Pandemie nach und nach wieder an, was dementsprechend auch einen positiven Einfluss auf den Service und Wartungsbedarf hat. 2) Geschäftsverlauf: Entwicklung der Autohaus Haese GmbH - Ertragslage und relevante Informationen im Jahr 2023 Der Geschäftsjahresumsatz 2023 der Autohaus Haese GmbH beträgt €49,36 Millionen. Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von €914,73. Relevante Quoten: Die Materialaufwandsquote liegt bei 84,6%. Die Personalaufwandsquote liegt bei 8,8%. Die Abschreibungsquote liegt bei 1,0%. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt €16.842.390. Der Anteil des Anlagevermögens liegt bei 15,0% und beträgt €2.540 TEUR. Der Warenbestand liegt bei €8.447 TEUR und macht 50,2% der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2023 €1.433.303,65. Investitionen Beginnend mit dem Jahr 2019 werden anhaltende, umfangreiche Investitionen getätigt. Die Autohaus Standorte Anna-Birle-Str.7, 55252 Mainz-Kastel (Volvo/Nissan/Lotus), Schönbergstr.17, 65199 Wiesbaden (Volvo) sowie Schönbergstr.15, 65199 Wiesbaden (Nissan) wurden in den Jahren 2019 bis 2022 alle umfangreich modernisiert und umgebaut. Im Jahr 2022 wurde darüber hinaus die Gebrauchtwagenpräsentationsfläche am Standort Mainz-Kastel um zusätzliche 700 m 2 erweitert, insgesamt stehen nun 4.200 m 2 zur Verfügung um den Geschäftsbereich Gebrauchtwagen in den nächsten Jahren weiter positiv zu entwickeln und auszubauen. Zudem wurde am Standort in Mainz-Kastel, Anna-Birle-Strasse im Jahr 2022 ein eigenes, neues Reifenlager in Betrieb genommen, um auch dieses Geschäftsfeld zukünftig selbständig profitabel betreiben zu können. Ebenso wurden an das Gebäude des Reifenlagers drei neue, moderne Werkstattarbeitsplätze errichtet und in Betrieb genommen, um zusätzliche Werkstattkapazitäten zu schaffen. Die Installation einer Photovoltaikanlage mit 27,88 KWp wurde im Jahr 2023 umgesetzt, welche den Gewerbebetrieb, die Elektroladestationen und die Wärmepumpe/Klimatisierung nachhaltig mit Strom versorgen. Eine weitere 27,88 KWp Photovoltaikanlage für den Standort Wiesbaden Schönbergstr.17 wurde bereits entschieden und im Jahr 2023 verbindlich beauftragt, die Installation wird im Folgejahr 2024 erfolgen. Hersteller CI Vorgaben für die Marken Volvo und Nissan wurden bereits alle umgesetzt und bieten Vertragssicherheit und Investitionsschutz für die nächsten Jahre. Alle Gebäude wurden klimatisiert, um für Kunden und Mitarbeiter einen Mehrwert zu bieten. CI-Investitionen für die Marke Lotus wurden am Standort Boelckestrasse 38, 55252 Mainz-Kastel (LOTUS Vertrieb) bereits im Jahr 2022 getätigt und mit Umbaumaßnahmen begonnen, die fortgesetzt werden sollen. Eine komplett neue IT-Infrastruktur (Hard/Software/) wurde in Zusammenarbeit mit einem renommierten IT-Systemhaus erarbeitet und bereits im Jahr 2021 vollständig umgesetzt. Weitere Investitionen in IT erfolgten ergänzend hierzu im Jahr 2022. Eine hochmoderne, schnelle und innovative IT, die alle technischen Voraussetzungen für mobiles, vernetztes online Arbeiten (auch Homeoffice), mit maximaler Geschwindigkeit verbindet, bietet eine herausragende Basis für die weitere Umsetzung der Digitalisierungsstrategie. In diesem Zusammenhang wurden auch Investitionen in die IT/Netzwerk Verkabelungen und externen Anbindungen getätigt. Darüber hinaus wurden W-LAN Hotspots für Kunden und Mitarbeiter in nahezu allen Räumlichkeiten des Unternehmens und darüber hinaus im Außenbereich zur Kommunikation mit den Fahrzeugen installiert. Energiesparende LED-Beleuchtungen wurden im Jahr 2022 in allen Werkstattbereichen neu installiert. Im Jahr 2023 wurden im Nachgang nunmehr auch alle Büroräumlichkeiten vollständig auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Darüber hinaus wurden umfangreiche weitere Investitionen in zusätzliche und neue Elektroladestationen für Elektrofahrzeuge getätigt. Die bereits getroffene Entscheidung, an den Standorten in Wiesbaden und Mainz-Kastel jeweils öffentlich zugängige (24/7) Schnelladestationen (DC) für Elektrofahrzeuge mit integriertem Bezahlsystem zu installieren, um auch den Bereich der Ladeinfrastruktur und Stromverkauf abzudecken, wurde Ende 2023 abgeschlossen und die Ladestationen bereits zum Jahresende in Betrieb genommen. Daneben wurde im Jahr 2023 in 8 weitere AC Ladepunkte für Elektromobilität gesamtbetrieblich investiert. Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen konnten stets erfüllt werden. Die in Anspruch genommenen Kredite (Kontokorrent, Einkaufsfinanzierungslinien, sonstige Verbindlichkeiten) sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen am Warenbestand und durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter gesichert. Das Stammkapital beträgt €101.250,00. Ertragslage Umsatz im Jahr 2023: € 49.358.629,63 Ordentliches Ergebnis/Betriebsergebnis im Jahr 2023: € 498.930,61 After Sales/Werkstatt/Teile/Zubehör/Kundendienst/Service Der Umsatz im Werkstatt-/Servicebereich konnte durch zielgerichtetes After Sales Marketing sowie Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung erneut gesteigert werden. 2023: €3.050.697 (Vorjahr 2022: €2.828.062). Die Ertragslage konnte durch den gestiegenen Umsatz gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Der Teile/Zubehörumsatz im After Sales Geschäft liegt im Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahr. 2023: €4.081.519 (Vorjahr 2022: €3.694.892) Die Ertragslage blieb hierbei stabil. Hohe Aufwendungen werden in die jährliche Weiterqualifizierung des Werkstatt- und Servicepersonals getätigt, was zu einer messbaren Steigerung der Kundenzufriedenheit und Qualität der ausgeführten Arbeiten und der Effizienz führt. Neben dem bereits im Jahr 2020 geschlossenen Werkstattservice-Vertrag für die Elektro Marke POLESTAR wurde im Jahr 2021 ein weiterer Werkstattservice Vertrag für die Marke LYNK & Co geschlossen. Durch beide geschlossenen Verträge ergab sich auch im Geschäftsjahr 2023 eine Erweiterung des Angebotes im Werkstattbereich und neues Ertragspotential, welches spürbar zu einer höheren Auslastung der Werkstatt geführt hat. Gebrauchtwagen Das bereits bestehende, eigene Gebrauchtwagenzentrum wurde auch im Berichtsjahr 2023 kontinuierlich weiterentwickelt. Es wurden im Rahmen einer weiter professionalisierten Gebrauchtwagenstrategie und neuer Partnerschaften im Einkauf der Zukauf gängiger Fahrzeuge getätigt. Permanente Preisbeobachtungen und marktkonforme Abwertungen wurden weiterhin, wie auch in den Vorjahren konsequent durchgeführt. Der Gebrauchtwagenbereich wird intensiv anhand von Kennzahlen und Prozessanalysen ausgewertet und optimiert. Eine Zentralisierung aller Gebrauchtwagen der Autohaus Haese GmbH in der Hereinnahme und internen Instandsetzung sowie das gesamte Management wurde zentralisiert und wird über den Standort in Mainz-Kastel umgesetzt, was optimierte Prozesse und einheitliche Abläufe sowie Standards für alle anderen Standorte gewährleistet. Der Umsatz im Gebrauchtwagengeschäft belief sich im Berichtsjahr 2023 nahezu auf dem hohen Vorjahresniveau mit €14.407.442 (2022: €14.375.881). Der Bruttoertrag liegt unter dem Vorjahresniveau, hierbei ist das Vorjahr 2022 jedoch als Ausnahmejahr im Bruttoertrag zu bewerten, da es stark profitierte von den Lieferschwierigkeiten im Neufahrzeugmarkt und zahlreiche Gebrauchtwagenkäufe den Neuwagenkauf im Vorjahr daher substituierten. Die Entwicklung im Gebrauchtwagenbereich ist insgesamt jedoch weiterhin positiv zu bewerten. Die durchschnittliche Standzeit des Gebrauchtwagenbestandes betrug 62 Tage und wurde jederzeit konsequent überwacht. Hierdurch konnte ein unbelasteter Gebrauchtwagenbestand in das Jahr 2024 übergeben werden. Neuwagen Im deutschen Geschäftsbereich der Marke Volvo wurden die geplanten Verkaufsziele für das Geschäftsjahr erfüllt. Das geplante Umsatzwachstum konnte erreicht werden. Der erzielte Umsatz mit der Marke Volvo liegt im Jahr 2023 ca. 2,8 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Der Geschäftsbereich Volvo US/Diplomat Sales entwickelte sich nach der in den Vorjahren vom Hersteller vollzogenen Umstrukturierung, insbesondere im US Military Bereich nun bleibend konstant. Das Geschäftsjahr zeigt eine Beständigkeit und Konstanz in diesem Geschäftsbereich. Vertragliche Regelungen wurden bereits in den Vorjahren verbindlich mit dem Hersteller gefunden, um auch in Zukunft die Bereiche Military und Diplomat Sales für Volvo im Rhein Main Gebiet exklusiv abdecken zu können. Mit der Marke Nissan wurden die geplanten Verkaufsziele in unserem Unternehmen erreicht. Durch eine verstärkte Vertriebssteuerung verbunden mit der Lieferfähigkeit des Herstellers wurden die gesetzten Ziele realisiert. Insgesamt liegt der erzielte Umsatz im Jahr 2023 mit ca. 2,7 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Mit der Marke Lotus wurde im Jahr 2023 durch den Produktionsstart und Verfügbarkeit erster neuer Modelle ein Umsatzzuwachs realisiert. Das Jahr 2023 ist jedoch als Übergangsjahr zu bewerten für die Marke Lotus, die sich komplett neu ausrichtet und in den Folgejahren neue Modelle im Portfolio haben wird. Der Umsatz im Neuwagengeschäft konnte im Berichtsjahr 2023 deutlich über Vorjahresniveau abgeschlossen werden. Im Jahr 2023 wurde ein Neuwagenumsatz von € 27.595.132 realisiert (2022: €18.905.874). Die Ertragslage ist stabil, der Bruttoertrag liegt umsatzbedingt über Vorjahresniveau. Kundenzufriedenheit In den gängigen und bekannten Internet Online Portalen wird Autohaus Haese GmbH in mittlerweile über 1400 Bewertungen durchweg positiv bewertet. Im Schnitt wurden über 4,4 Punkte von 5,0 Punkten vergeben. Wiederholt hatte der Hersteller Volvo das Unternehmen als einen der Top 20 Volvo Händler in Deutschland ausgezeichnet. In den letzten 7 Jahren erhielt Autohaus Haese GmbH diese Auszeichnung bereits dreimal. Bewertungskriterien waren vorrangig die Punkte Kundenzufriedenheit, Marktausschöpfung und Umsatzwachstum. In der Rangliste eines renommierten Wirtschaftsmagazins wurde Autohaus Haese im Jahr 2020 als TOP Arbeitgeber Mittelstand in den Bereichen Rhein-Main und Automobil aufgeführt. Personal Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr Ø 85 Mitarbeiter einschließlich Auszubildende. Alle Mitarbeiter/innen erfahren umfassende Möglichkeiten für Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Diese werden vorrangig auch durch virtuelle Schulungsplätze im Unternehmen mit Live Web Online Schulungen und Web Based Training online geführt. Zukunftssicherung erfolgt durch Ausbildung im technischen und kaufmännischen Bereich mit einem hohen Grad an Übernahmen nach Beendigung der Ausbildungszeit. Die bereits 2019 begonnene Analyse der Struktur des Personalbereiches für die Zukunft, insbesondere mit den anstehenden Veränderungen im Automobilbereich wurde auch 2023 weiter fortgesetzt, um das Unternehmen erfolgreich auszurichten und weiter zu optimieren. Ein umfangreiches Mitarbeiterprojekt, welches über einen Zeitraum von mehreren Jahren geplant und ausgerichtet ist, wurde im Jahr 2020 begonnen. Auch 2023 wurde das Projekt in vollem Umfang fortgesetzt. Hieran beteiligen sich alle Mitarbeiter/innen fortlaufend, um das Unternehmen gemeinsam erfolgreich weiterzuentwickeln und für die Zukunft neu auszurichten. Interne, regelmäßige Mitarbeiter Workshops sind ein wesentlicher Bestandteil hierin. Im Rahmen des Wachstumsplans wurden 2023 neue Stellen definiert und geschaffen, die es in der Vergangenheit nicht gab, um die Professionalität des Unternehmens weiter auszubauen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt schätzt die Geschäftsleitung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens als zufriedenstellend ein. 3) Bericht über die voraussichtliche Entwicklung Chancen und Risikobericht Durch die installierte Führungsstruktur ist das Unternehmen optimiert und gut aufgestellt. Gute Marktchancen sehen wir durch eine in die Wege geleitete kontinuierliche Verbesserung unseres Vertriebs und des Vertriebscontrollings. Im Geschäftsbereich der Elektromobilität ist unser Unternehmen bereits sehr aktiv und betreibt diesen Geschäftsbereich erfolgreich. Darüber hinaus bietet der Geschäftsbereich der E-Mobilität neue Geschäftsfelder, an deren Erschließung intensiv gearbeitet wird, um einen Full Service im E-Mobilitätsbereich vollumfänglich anbieten zu können. Im Gebrauchtwagenvertrieb wurden erneut bauliche, personelle und strukturelle Maßnahmen eingeleitet, um den Herstellerunabhängigen Geschäftsbereich Gebrauchtwagen in den Folgejahren weiter auszubauen und dieses Geschäftsfeld weiter positiv zu stärken. Für den Vertrieb der Marke Nissan konnten wir mit dem Hersteller bereits getroffene Vereinbarungen umsetzen, welche die Vertriebskosten in der Zukunft senken. Die strategische Ausrichtung und Modellpolitik der Marke Nissan für den europäischen Markt bietet mit neuen Produkten und Dienstleistungen beginnend ab dem Jahr 2023 wieder eine positive Entwicklung der Ertragsmöglichkeiten in den nächsten Jahren. Nissan hat eine klare Aussage getätigt auch weiterhin mit dem Händlernetz im Rahmen des Vertragshändlersystems zu arbeiten und hat keine Bestrebungen auf Umstellung in ein anderes Vertriebsmodell wie es derzeit diverse Hersteller anstreben. Für die Marke Volvo sehen wir die zentrale Entscheidung einer kompletten Elektrifizierung der Modellpalette grundsätzlich als positiv an. Darüber hinaus wird Volvo auch Hybridmodelle weiter anbieten um der Nachfrage auf dem europäischen Markt gerecht zu werden. Die ursprüngliche Absicht, ab 2022 neue Elektromodelle nur noch online zu vermarkten wurde vollständig revidiert und hingegen wurde eine klare Strategie kommuniziert, dass der Vertrieb bei Volvo im Omni Channel erfolgen soll. In jeder Art der Bestellung eines Neufahrzeuges, online oder offline ist der Volvo Vertragspartner, also unser Unternehmen immer mit eingebunden. Diese Entscheidung ist eine klare Zusage an den stationären Handelbetrieb und das Autohaus. Dies bewerten wir sehr positiv für die Zukunft. Im Jahr 2022 wurde die Basis seitens Volvos geschaffen für einen neuen Vertrag, der ab dem Jahr 2025 in ein Agentursystem geändert werden soll, jedoch wurde die Umstellung nunmehr - ohne feste Terminierung - weiter nach hinten verschoben. Für die Marke Lotus ist die Neueinführung komplett neuer Fahrzeugmodelle sehr positiv zu bewerten. Im Werkstattbereich sind durch die Teilmodernisierung und optimierte Strukturen und Abläufe sowie das zertifizierte Volvo VPS System weiter Umsatzsteigerungen geplant und werden angestrebt. Zeiten mit geringerer Auslastung sollen konstant und anhaltend gezielt durch Marketingaktivitäten nach saisonalen Kurven minimiert werden, was im Geschäftsjahr erneut gute Erfolge erzielt hat. Die Einführung einer eigenen Rädereinlagerung, welche in der Vergangenheit extern vergeben wurde, bietet mit diesem Geschäftsbereich zukünftig zusätzliche neue Ertragsmöglichkeiten. Insgesamt wird dem gesamten Bereich Räder und Reifen ein Potential an möglichem Wachstum zugeschrieben, so dass hierfür auch ein Handelsvertrag mit einem namhaften Reifen Systempartner geschlossen wurde, um diesen Bereich weiter zu professionalisieren. Für das Erkennen wesentlicher Risiken hat unser Unternehmen verschiedene Kontrollsysteme eingesetzt, welche kontinuierlich erweitert und angepasst werden, darunter auch ein modernes IT-Tool zur konsequenten unterjährigen Auswertung von Kennzahlen aller Abteilungen. Monatlich werden alle relevanten Ergebnisse einer Soll/Ist-Analyse unterzogen und innerhalb der Abteilungsbesprechungen mit den verantwortlichen Mitarbeitern abgestimmt. Liquiditätsrisiken bestehen keine, da das Unternehmen auf verschiedene Finanzierungsinstrumente zurückgreifen kann und zusätzlich ausreichende Kontokorrentlinien zur Verfügung stehen. Liquiditätsplanungen werden im Controlling regelmäßig erstellt und überwacht. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in der starken Wettbewerbssituation im Automobilhandel, vorrangig im PKW-Vertrieb und die Abhängigkeit zur Geschäftspolitik des Herstellers/Importeurs. Ebenso birgt der Online-Direktvertrieb der Hersteller und neue Mobilitätsangebote wie Auto Abos oder Functions on Demand ein gewisses Maß an Risiko. Die Elektromobilität birgt Umsatzrisiken im Werkstatt-/Servicebereich, deren Umsatzrückgang durch andere Geschäftsbereiche kompensiert werden müssen. Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus liegt eine hohe Kostensteigerung im Bereich der Einkaufsfinanzierungen für Neu und Gebrauchtfahrzeuge vor, welche ein stringentes Standzeitmanagement erfordern. Wir haben Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das Risikomanagement unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess. Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für unser Risikomanagementsystem sind das interne Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die nach § 91 Abs. 2 AktG analog erforderlichen Maßnahmen wurden unter Beachtung unserer Betriebsgröße eingerichtet. Unser Unternehmen verfügt über geeignete Planungs- und Kontrollinstrumente, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Zum internen Überwachungssystem gehören: • die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, • die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, • Abweichungsanalysen, • Arbeitsanweisungen, • Regelungen zur Vertretungsvollmacht, • Maßnahmen zur Funktionstrennung. Das Frühwarnsystem wurde zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. 4) Prognosebericht Wir gehen durch die bereits eingeleiteten und geplanten Maßnahmen davon aus, dass die Kostenstruktur gezielt gesenkt- und das Umsatzvolumen im neuen Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau erreicht werden kann. Weitere Modernisierungen in IT, modernste Software-Anwendungen und Maßnahmen zur weiteren Digitalisierung sind bereits entschieden und werden sukzessive umgesetzt. Weitere bauliche Modernisierungen sind entschieden und werden weiter umgesetzt werden, um auch zukünftig den Anforderungen der Kunden an ein modernes Autohaus gerecht zu werden. Der Bereich der E-Mobilität und damit zusammenhängende Dienstleistungen und Services werden ausgebaut und sollen zu einem zusätzlichen Geschäftsfeld ausgebaut werden. Die Geschäftsleitung hat einen klaren Business Plan und arbeitet zielorientiert, so dass im Jahr 2024 wieder ein positives Ergebnis angestrebt und erwartet wird.
Wiesbaden, im September 2024 Patrick Haese, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag bewertet. Soweit erforderlich, werden bei den Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach Art. 28 Abs.1 S.2 EGHGB Gebrauch und bildet für mittelbare Pensionsverpflichtungen keine Rückstellungen nach § 249 Abs.1 S.1 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind, soweit vorhanden, gem. § 253 Abs.2 HGB entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassakurs (Briefkurs bzw. Geldkurs) am Entstehungstag des Geschäftsvorfalls in Euro bewertet. Am Bilanzstichtag erfolgte die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs. Die aus der Stichtagsbewertung resultierenden Gewinne und Verluste sind erfolgswirksam in der GuV-Rechnung erfasst (§ 256a S.1 HGB); Kursgewinne jedoch nur insoweit, als sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen (§ 256a S.2 HGB). Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Es besteht zum Bilanzstichtag eine Deckungslücke für eine mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von EUR 59.775,25. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgt mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 58) sowie Gewährleistungs- und Garantieaufwand in Höhe von TEUR 100 (Vj. TEUR 88). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit länger als 5 Jahre in Höhe von EUR 233.165,31 (Vj. EUR 290.187,53). Die in Anspruch genommenen Kredite (Kontokorrent, Einkaufsfinanzierungslinien, sonstige Verbindlichkeiten) sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen am Fahrzeugbestand und durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter gesichert. Nicht bilanzierte Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Wert von 12.963,01 EUR (Vj.: 32.766,53 EUR) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wert von 21.513,71 EUR (Vj.: 5.850,06 EUR) enthalten. Weitere erläuternde Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht erforderlich. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 85 (Vorjahr: 79). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von den Befreiungsmöglichkeiten des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge wird Gebrauch gemacht. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bis auf die Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (siehe Risikobericht im Lagebericht) haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 914,73 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bericht des AufsichtsratsEin Aufsichtsrat ist nicht notwendig. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Pstrick Haese Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDie Offenlegung gem. § 325 HGB erfolgt unter Berücksichtigung der Offenlegungsvorschriften des § 327 HGB. Der nachfolgend verwendete und wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Haese GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Haese GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Haese GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Kreuznach, den 30. September 2024 RGW
Content GmbH & Co. KG
Gerlach, Wirtschaftsprüfer |
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