Textilmaschinenkomponenten GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3526
Vorher
TEMCO Textilmaschinenkomponenten GmbH
Eingetragen
27.8.1999
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die LederverarbeitungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Fertigung von und der Handel mit Maschinen und Maschinenteilen, die in der Textilindustrie bzw. im allgemeinen Maschinenbau Anwendung finden.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Otto Dr. Blank
seit 3.12.2002
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ludwig Sauer
seit 3.12.2002
Prokura
Sigolf Meinck
seit 3.12.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Textilmaschinenkomponenten GmbH

Hammelburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Umlaufvermögen 1.590.209,27 1.524.834,45
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 47.590,65 40.693,02
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.542.618,62 1.484.141,43
B. Rechnungsabgrenzungsposten 7.015,65 7.015,65
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 21.925.781,11 21.935.156,31
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.523.006,03 23.467.006,41

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.306.459,41 2.306.459,41
III. Verlustvortrag 24.490.802,02 24.529.630,50
IV. Jahresüberschuss 8.561,50 38.014,78
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 21.925.781,11 21.935.156,31
B. Rückstellungen 8.885.824,00 8.886.424,00
C. Verbindlichkeiten 14.637.182,03 14.580.582,41
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 14.637.182,03 14.580.582,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.523.006,03 23.467.006,41

Anhang


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die TEMCO Textilmaschinenkomponenten GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 S. 1 HGB werden in Anspruch genommen.

Über das Vermögen der Gesellschaft wurde am 01.12.2005 das Insolvenzverfahren eröffnet und Herr RA Frank Hanselmann aus Würzburg zum Insolvenzverwalter bestellt.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der dem Insolvenzverwalter vorliegenden Informationen erstellt.


II. Angaben zur Bilanz sowie zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss wird nach deutschem Handelsgesetzbuch unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz wurde daher den gesetzlichen Vorschriften entsprechend in der Kontenform aufgestellt.

Aufgrund der ausschließlichen Abrechnung in Euro waren Währungsumrechnungen nicht erforderlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und sonstigen Vermögens-gegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Diese betreffen die zu erwartenden Körperschaftsteuererstattungen für die Jahre 2005 bis 2009 sowie die Umsatzsteuererstattung des abgelaufenen Geschäftsjahres.

  3. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Diese sind durch entsprechende Kontoauszüge nachgewiesen.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten für im Geschäftsjahr gezahlte Versicherungsbeiträge, die Aufwand für das folgende Geschäftsjahr darstellen, in Höhe von € 7.015,65 gebildet.

5. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt € 250.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Gesellschaft weist darüber hinaus eine Kapitalrücklage in Höhe von € 2.306.459,41 aus.

Es bestehen Verlustvorträge aus Vorjahren von insgesamt € 24.490.802,02.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von € 8.561,50 aus.

6. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Zahlungen für die betriebliche Altersversorgung ehemaliger Mitarbeiter. Diese wurden in Höhe der zur Tabelle angemeldeten Forderungen des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSVaG) angesetzt.

Die Bildung einer Rückstellung für noch nicht veranlagte Steuern war nicht erforderlich, da die Gesellschaft körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verlustvorträge hat.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Darin enthalten sind die zu erwartenden Kosten für das Insolvenzverfahren sowie die Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2009.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden in Höhe des zu erwartenden Rückzahlungsbetrages angesetzt. Diese wurden im Wesentlichen unverändert aus dem Vorjahr übernommen.

8. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB, die aus der Bilanz nicht ersichtlich sind waren zum Bilanzstichtag nicht bekannt.

 

Würzburg, den 03.02.2010

Frank Hanselmann

Rechtsanwalt
als Insolvenzverwalter

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Aufgrund der Insolvenz der Gesellschaft erfolgte keine Feststellung des Jahresabschlusses. Zur Einhaltung der gesetzlichen Offenlegungsvorschriften wurde der Jahresabschluss ohne Feststellung veröffentlicht.

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