Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 56908
Eingetragen
10.1.2006
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlBau von Industrieanlagen, außer GebäudenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
die Industriemontage, Rohrleitungsbau, Schweißfachbetrieb und Vermittlung von Fachpersonal und Zeitarbeit.

Historie

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Management

NameRolle
Zvonko Ban
seit 14.3.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marica Cutura
Luisenstr. 98, 53129 Bonn
12.500 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMZ GmbH

Wesseling

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

der FMZ GmbH, Wesseling

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Dienstleistungen der FMZ GmbH

Die FMZ GmbH ist eine Leiharbeits- und Zeitarbeitsfirma für qualifiziertes Personal für den Sektor Bau sowie Instandhaltung von technischen Anlagen und Gewerken, Verrichten von Schlosserarbeiten, Schweißarbeiten und Industriemontage für Raffinerien, Papierindustrie, chemische und petrochemische Industrie und Kraftwerke.

Die FMZ GmbH hat ständig Mitarbeiter in Bau, Instandhaltung bzw. Revisionen von Anlagen und Gewerken, sowohl für die produzierende als auch für die chemische und petrochemische Industrie, sowie für Kraft- und Kernkraftwerke im Einsatz. Je nach Auftragslage und Kundenwunsch wird nach den Plänen des Kunden oder, falls gewünscht, nach eigener Planung gearbeitet.

Von der Konstruktion über die Projektleitung, die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Qualitätssicherung bietet die FMZ GmbH eine optimale und maßgeschneiderte Lösung für Projekte.

Durch ständige und eingehende Kontrollen, verbunden mit bewährten Prüfverfahren nach den neuesten technischen Richtlinien und Anforderungen werden höchste Qualitätsstandards garantiert. Neben dem Qualitätsmanagementsystem ISO9001 und dem Sicherheitsmanagement nach SCC, besitzt die FMZ GmbH alle relevanten Zulassungen und Nachweise sowohl für die Fertigung, als auch für die Schweißtechnik.

1.2. Organisationsstruktur und rechtliche Struktur

Die FMZ GmbH wird von der Geschäftsführerin und Gesellschafterin Marica Cutura geführt. Am Sitz der Gesellschaft in Wesseling werden die Verwaltungstätigkeiten durchgeführt. Die Mitarbeiter bearbeiten die Aufträge direkt an den Anlagen und Gewerken vor Ort. Dabei befinden sich die Einsatzorte sowohl im In- und Ausland. Im Ausland werden die Mitarbeiter überwiegend in den Niederlanden und in Belgien tätig.

2. Mitarbeiter

Bei den Mitarbeitern handelt es sich im Wesentlichen um

Schweißfachingenieure

Schweißfachmänner

Bauleiter

Obermonteure

Vorrichter

Raffinerieschlosser

Schlosser

Sicherheits- und Brandposten

Dabei handelt es sich um hochqualifiziertes Fachpersonal, das regelmäßig geschult wird und über entsprechende Qualifikationen verfügt. Die Mitarbeiter sind nach SCC geschult, mit gültigen Strahlenpässen ausgestattet und nach G20, G26, G39 und G41 untersucht und testiert. Sie sind in der Lage, Materialien jeglicher Werkstoffgruppen und Stärken zu be- und verarbeiten.

3. Gesamtwirtschaft und Branche

3.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Während das Vorjahr von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise deutlich betroffen war, konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2010 kräftig wachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg dabei um 3,6%. War in 2009 mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 4,7% noch der stärkste wirtschaftliche Rückgang seit Bestehen der Bundesrepublik zu verzeichnen, bedeutet der Zuwachs im Jahr 2010 das höchste Wachstum seit der Wiedervereinigung.

Zu dem Aufschwung trug nicht nur ein gestiegenes Konsumverhalten und ein höherer Export bei, sondern auch das gestiegene Investitionsvolumen. Dies wurde durch das niedrige Zinsniveau begünstigt.

Auch der Arbeitsmarkt konnte von dem Aufschwung profitieren. Dies lässt sich sowohl an der Anzahl der Erwerbstätigen und der Arbeitslosenquote ablesen. Zum ersten Mal konnte die Anzahl der Erwerbstätigen die Marke von 41 Millionen überschreiten. Die Arbeitslosenquote sank im Jahresdurchschnitt auf 7,7%. Der höhere Personaleinsatz in den Unternehmen aufgrund des Wirtschaftswachstums wurde auch durch einen großen Teil über Zeitarbeit bewältigt.

3.2. Branchensituation

Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland inzwischen auf dem Arbeitsmarkt etabliert. Der Vorteil der Arbeitnehmerüberlassung liegt in der Flexibilität des Einsatzes der Beschäftigten. Damit kann der steigende Personalbedarf zu Beginn eines Aufschwungs sehr flexibel abgedeckt werden. Der Rückgang der Branche in 2009 konnte aufgehalten werden und in einen Anstieg wieder umgekehrt werden. Dadurch konnte die Zeitarbeitsbranche wieder auf das Niveau vor Beginn der Weltwirtschaftskrise zurückkehren.

Der Abschwung in 2009 hatte zur Folge, dass die Anzahl der Zeitarbeitsfirmen gesunken ist. Insbesondere waren hiervon kleinere und mittlere Unternehmen betroffen. Da der Bedarf an Zeitarbeitsfirmen weiter vorhanden ist, bedeutet dies eine Chance für die am Markt verbliebenen Unternehmen.

Im Rahmen eines lange anhaltenden Aufschwungs werden von Unternehmen vermehrt Zeitarbeitsplätze in reguläre Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt. Insbesondere Betriebsräte und Gewerkschaften forcieren dies. Dadurch wird der wirtschaftliche Druck auf die Zeitarbeitsfirmen steigen.

4. Geschäftsverlauf

4.1. Wesentliche Ereignisse für den Geschäftsverlauf

4.1.1. Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfung und Auswirkungen auf Jahresergebnis und Liquidität

Im Dezember 2009 fand eine kombinierte Lohnsteueraußenprüfung und Steuerfahndungsprüfung für die Jahre 2006 bis 2009 statt, deren Ermittlung im Geschäftsjahr 2010 noch weiter andauerte. Damit verbunden war auch eine von der Deutschen Rentenversicherung durchgeführte sozialversicherungsrechtliche Außenprüfung. Die Gesellschaft stand im Verdacht, dass sie in dem Prüfungszeitraum Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben in erheblichen Umfang nicht oder nicht vollständig angemeldet oder abgeführt hatte. Es wurde festgestellt, dass im Prüfungszeitraum in teils erheblichen Umfang Lohnzahlungen steuerfrei gestellt wurden. Außerdem wurden Schwarzlöhne an geringfügig Beschäftigte sowie Aushilfen gezahlt.

Im August 2011 wurde das Verfahren im Rahmen einer tatsächlichen Verständigung zwischen der FMZ GmbH und dem zuständigen Finanzamt sowie den zuständigen Sozialversicherungsträgern abgeschlossen. Aufgrund der tatsächlichen Verständigung sind an Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag 893.750,80 EUR nachzuzahlen.

Basierend auf der tatsächlichen Verständigung mit dem Finanzamt Brühl hat die Deutsche Rentenversicherung ein Bescheid erlassen, aus dem sich Nachzahlungen zur Sozialversicherung in Höhe von 1.511.969,69 EUR sowie Säumniszuschläge in Höhe von 316.060,00 EUR ergeben. Hinsichtlich des Säumniszuschlages erfolgt ein hälftiger Verzicht der Deutschen Rentenversicherung, so dass sich eine Belastung in Höhe von 158.030,00 EUR aus Säumniszuschlägen ergibt.

Kern dieser tatsächlichen Verständigung ist es, dass die FMZ GmbH in den Folgejahren die vereinbarten Raten und Konditionen der Auflagen konsequent einhält und im Einklang mit den Behörden weiterwirtschaftet.

Die Auswirkungen der tatsächlichen Verständigung wurden bereits im Jahresabschluss 2009 erfolgswirksam berücksichtigt, so dass der Jahresüberschuss des Jahres 2010 nicht negativ beeinflusst wurde. Allerdings wurde die Liquidität auch in 2010 weiter belastet. Zum einen wurden an das zuständige Finanzamt weitere 149.936,76 EUR für Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag bezahlt. Außerdem wurden 200.000 EUR auf ein Rechtsanwaltsanderkonto bezahlt. Das Guthaben dient als Sicherung der noch zu leistenden Zahlung für Sozialversicherungsbeiträge. In den Folgejahren werden sich weitere negative Auswirkungen auf die Liquidität durch die Nachzahlungen ergeben. Da mit den Sozialversicherungsträgern eine Ratenzahlung vereinbart wurde, werden Auswirkungen auf die Liquidität bis in das Jahr 2013 spürbar sein.

4.1.2. Buchmäßige Überschuldung und Darstellung der bestandsgefährdenden Tatsachen

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 der FMZ GmbH weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.034.513,04 EUR aus. Damit liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Eine rechtliche Überschuldung ist neben der Zahlungsunfähigkeit und der drohenden Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzgrund. Diese liegt gemäß § 19 Abs. 2 InsO vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Sofern eine positive Fortführungswahrscheinlichkeit festgestellt werden kann, ist die Geschäftsführung von der Erstellung eines Überschuldungsstatus und von der Insolvenzantragspflicht entbunden.

Daher wurde Herr Dipl.-Vw. Michael Scherz mit einer Fortführungsprognose gemäß dem IDW Standard S6 beauftragt. Eine positive Fortführungsprognose ist demnach gegeben und es liegt keine rechtliche Überschuldung vor.

Für die Gesellschaft besteht dennoch weiterhin das Risiko eines Liquiditätsengpasses. Die Liquidität ist durch bereits geleistete Zahlungen in Folge der Lohnsteuer-Außenprüfung deutlich gemindert worden. Weitere Zahlungen werden die Liquidität zusätzlich belasten. Mit den Sozialversicherungsträgern konnte inzwischen eine Ratenzahlung vereinbart werden, so dass sich eine monatliche Belastung in Höhe von 57 TEUR ab September 2011 ergibt. Ein in 2010 auf einem Rechtsanwaltsanderkonto bereitgestellter Betrag wurde im September 2011 an die Deutsche Rentenversicherung überwiesen. Die Ratenzahlungen werden bis in das Jahr 2013 geleistet. Außerdem besteht durch den erhöhten Bedarf an Rechtsberatung im Zusammenhang mit dem Verfahren ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf.

Vorübergehende Liquiditätsengpässe sind in den Sommermonaten zu erwarten, da in diesem Zeitraum die Auftragslage saisonbedingt schwächer ist. Außerdem sind Belastungen durch teilweise schlechte Zahlungsmoral der Kunden der FMZ GmbH zu erwarten. Vereinbarte Zahlungsziele von in der Regel 30 Tagen netto werden von einigen Kunden auf bis zu 60 Tage ausgedehnt. Insofern wird der FMZ GmbH verspätet Liquidität zugeführt, während Liquidität an Mitarbeiter und Lieferanten weiterhin fristgerecht abfließt.

Um die zu erwartenden Liquiditätsengpässe auszugleichen, ist eine Ausweitung der Kreditlinien ab dem Jahr 2011 bei der Sparkasse KölnBonn auf 500.000 EUR notwendig. Diese ist gelegentlich auf 1.000.000 EUR auszuweiten, um Spitzen im Liquiditätsbedarf zu decken. Die Ausweitung der Kreditlinien ist Bestandteil des Sanierungskonzeptes. Ohne diese ist der Fortbestand der FMZ GmbH gefährdet. Hierdurch bedingt kommen auf die FMZ GmbH höhere Finanzierungskosten zu, die das laufende Ergebnis zusätzlich belasten werden.

Die FMZ GmbH hat die Missstände im Bereich der Personalabrechnung abgestellt. Es wurde durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt, dass die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge in korrekter Höhe abgerechnet werden. Daher sind in ausreichendem Umfang die Liquiditätsabflüsse aus der Abfuhr von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen in der Planrechnung berücksichtigt. Mit weiteren Nachzahlungen ist nicht zu rechnen.

Die Auftragslage der FMZ GmbH ist als stabil anzusehen und die Umsatzentwicklung entspricht den Planungen. Eine Produkt- oder Absatzkrise wurde nicht festgestellt. Insofern besteht kein Bestandsrisiko der Gesellschaft.

Die allgemeine wirtschaftliche Lage hat allerdings grundsätzlich einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Leiharbeitsunternehmen. Dies gilt auch für die FMZ GmbH. Ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung kann somit ein bestandsgefährdendes Risiko bedeuten. Zum einen kann dies die FMZ GmbH negativ beeinflussen, dass sich die Auftragslage verschlechtert und damit geringere Umsätze erzielt werden. Der damit verbundene geringere Liquiditätszufluss könnte zu Engpässen und gegebenenfalls zu einer Zahlungsunfähigkeit der FMZ GmbH führen. Außerdem besteht das Risiko, dass es zu Zahlungsausfällen bei den Kunden kommt oder die Zahlungen der Kunden weiter hinausgezögert werden. Wenn die daraus resultierenden Finanzierungslücken nicht durch die Kreditlinien aufgefangen werden können, ist das Fortbestehen der FMZ GmbH gefährdet.

4.1.3. Positive Fortführungsprognose, wenn Liquidität gesichert ist

Die Fortführungsprognose hat eine Stakeholder- und Liquiditätskrise bei der FMZ GmbH festgestellt.

Die Stakeholderkrise ist daran zu identifizieren, dass ein vereintes Handeln zwischen Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und Anderen nicht mehr oder nur eingeschränkt funktioniert. Dies lag bei der FMZ GmbH vor, da die Erfassung, Abrechnung, Anmeldung und Bezahlung von geleisteten Arbeitsstunden nicht korrekt erfolgt ist. Diese Missstände wurden von der FMZ GmbH abgestellt. Dadurch wurde die Stakeholderkrise beendet.

Die Liquiditätskrise ist verursacht durch die Nachzahlungen an Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. Die Zahlungen in 2009 konnten aus der laufenden Liquidität gezahlt werden. Damit ist in Zukunft nicht mehr zu rechnen. Wesentliche Zahlungen sind nur durch die Vereinbarung einer Ratenzahlung mit der Deutschen Rentenversicherung über ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge und eine Ausweitung der Kreditlinie mit der Sparkasse KölnBonn möglich. Nur damit wird sichergestellt, dass die FMZ GmbH ihre Verbindlichkeiten bedienen kann.

Eine Strategiekrise konnte ebenso wenig festgestellt werden wir eine Produkt- oder Absatzkrise.

Eine Erfolgskrise wurde ebenfalls nicht festgestellt. Nach einem Jahresfehlbetrag in 2009 in Höhe von 1.409.160,21 EUR, der durch die bilanziellen Auswirkungen der Folgen der Lohnsteuer-Außenprüfung geprägt war, konnte in 2010 wieder ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. Dieser belief sich auf 269.641,73 EUR. Für die Zukunft ist mit weiteren und auch höhere Jahresüberschüssen zu Rechnen.

Die Überwindung der gegenwärtigen Krise ist gemäß dem Gutachten von Herrn Dipl.-Vw. Michael Scherz möglich, wenn folgende Sanierungsschritte eingehalten werden:

Durchführung der getroffenen Ratenzahlungsvereinbarung mit der Deutschen Rentenversicherung über die Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge

Beendigung der Lohnsteuer-Außenprüfung durch tatsächliche Verständigung mit dem zuständigen Finanzamt

Ordnungsgemäße Abrechnung der Mitarbeitervergütungen sowie Abführung der daraus resultierenden Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen

Ausdehnung der Kontokorrentlinie bei der Sparkasse KölnBonn auf permanent 500.000 EUR sowie zum Ausgleich von Liquiditätsspitzen auf 1.000.000 EUR

Einführung eines Debitorenmanagements mit dem Ziel, dass die den Auftraggebern vertraglich fixierten Zahlungsziele eingehalten werden

5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

5.1. Vermögenslage

2010 2009 2008
Anlagevermögen 270 351 206
Forderungen aus Lieferung und Leistung 2.861 2.320 2.554
sonstige Vermögensgegenstände 850 290 76
Wertpapiere 0 0 30
Kasse, Bankguthaben 279 390 1,228
ARAP 23 26 22
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag -1.035 -1.407 0
Eigenkapital 0 0 2
Sonderposten mit Rücklageanteil 0 147 147
Rückstellungen 882 807 2.082
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 355 94 42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung 853 278 290
sonstige Verbindlichkeit 3.194 3.457 1.553
passive latente Steuern 44 0 0
Bilanzsumme 5.328 4.783 4.116

Die Bilanzsumme der FMZ GmbH ist im Verglich zum Vorjahr um 545 TEUR gestiegen. Auch in diesem Jahr wurde dies durch verschiedene Änderungen verschiedener Bilanzposten verursacht.

Das Anlagevermögen ist um 81 TEUR gesunken, da Bereiche der Werkstatt an die Gesellschaft FMZ Engineering GmbH veräußert wurden. Es kam somit zum Abgang von Werkzeugen, die im Anlagevermögen bilanziert waren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 541 TEUR gestiegen. Dies hängt unter anderem mit der einseitigen Ausweitung der Zahlungsziele durch die Kunden zusammen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 560 TEUR gestiegen. Unter anderem ist unter diesem Posten das Rechtsanwaltsanderkonto ausgewiesen, auf dem 200 TEUR für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge bereitstehen. Außerdem sind die Forderungen gegenüber Personal um 273 TEUR gestiegen, da aufgrund eines Abrechnungsfehlers Mitarbeitern zu viel Gehalt gezahlt wurde. Ebenfalls zur Erhöhung des Bilanzposten trug die Aktivierung der zu viel geleisteten Gewerbesteuer-und Körperschaftsteuerzahlungen bei (+ 84 TEUR).

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind um 111 TEUR gesunken. Hier sind weiter die Auswirkungen der Nachzahlungen für Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge spürbar.

Die Rückstellungen sind nahezu unverändert. Der Anstieg in Höhe von 75 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 105 TEUR, während die Gewerbesteuerrückstellung aufgrund von Nachzahlungen in Höhe von 43 TEUR gesunken ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 261 TEUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Einrichtung eines Finanzierungskontos im Rahmen einer stillen Forderungs-Finanzierung. Dies war aufgrund der verspäteten Zahlungseingänge notwendig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 575 TEUR auf 853 TEUR gestiegen. Größter Kreditor ist dabei die FMZ Engineering GmbH mit 675 TEUR.

Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen weiterhin einen hohen Bestand auf, da die Nachzahlungen für Sozialversicherungsbeiträge unter diesem Posten erfasst sind und in 2010 noch keine Zahlungen stattgefunden haben. Der Rückgang um 263 TEUR lässt sich im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt um 234 TEUR zurückführen.

5.2. Finanzlage

2010 2009 2008
Kasse 28 8 23
Guthaben bei Kreditinstituten 251 382 1.205
Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten 355 94 42

Der hohe Liquiditätsabfluss in 2009 war auch noch im Jahr 2010 spürbar. Für Nachzahlungen für Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag wurden weitere 150 TEUR an das zuständige Finanzamt überwiesen. Außerdem machte sich in der laufenden Liquidität deutlich spürbar, dass Kunden die Zahlungsziele verlängerten und die Liquidität erst verspätet zur Verfügung stand. Außerdem führte der gestiegene Beratungsbedarf zu Liquiditätsabflüssen, der auf die Lohnsteuer-Außenprüfung zurückzuführen ist.

In den Folgejahren sind noch weitere Zahlungen für Sozialversicherungsbeiträge zu leisten. Diese werden zu einer angespannten Finanzlage führen und können nicht aus der laufenden Liquidität bedient werden. Um eine Bestandsgefährdung der FMZ GmbH zu vermeiden, hat die FMZ GmbH eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Deutschen Rentenversicherung geschlossen. Ab September 2011 werden die bestehenden Verbindlichkeiten durch monatliche Zahlungen in Höhe von 57 TEUR abgebaut. Die Auswirkungen auf die Finanzlage durch die Nachzahlungen werden sich damit bis in das Jahr 2013 ziehen.

Zusätzlich ist es nötig, die bestehenden Kontokorrentlinien bei der Sparkasse KölnBonn auszuweiten. Ohne die Ausweitung wird es der FMZ GmbH nicht möglich sein, ihre Lieferanten und Mitarbeiter fristgerecht zu bedienen. Dies ist das oberste Ziel des Finanzmanagements der FMZ GmbH.

Da die Aufträge der FMZ GmbH sämtlich in Euro vereinbart werden, besteht für die FMZ kein Währungsrisiko.

5.3. Ertragslage

2010 2009 2008
Gesamtleistung 16.326 14.104 14.450
Personalaufwand 7.047 12.495 11.345
Betriebsergebnis 417 -1.204 1.424
Ergebnis vor Steuern 293 -1.092 411
Jahresüberschuss 270 -1.409 280

Das Geschäftsjahr 2010 weist ein deutliches Umsatzwachstum auf 16.326 TEUR aus. Die FMZ GmbH konnten zum einen von dem allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland und in Europa profitieren. Zum anderen konnte die FMZ GmbH durch den neuen Bereich des Werkstatt-Geschäftes zusätzliches Umsatzwachstum erzielen.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund eines geänderten Ausweises der Reisekosten gesunken. Die Reisekosten sind ab 2010 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Ohne den geänderten Ausweis hätten sich Personalaufwendungen in Höhe von 10.942 TEUR ergeben. Danach ergibt sich auch ein Rückgang der Personalkosten, da in 2009 Einmaleffekte aufgrund der Lohnsteuer-Außenprüfung enthalten waren. Außerdem konnte das gestiegene Umsatzvolumen auch durch einen erheblichen Anteil von Fremdleistungen erbracht werden, wodurch die FMZ GmbH selber keinen Personalaufwand benötigte.

Durch die bestehenden Verlustvorträge sind die Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer verhältnismäßig niedrig. Insbesondere für die Gewerbesteuer reicht der bestehende Verlustvortrag, um keine Gewerbesteuern zu zahlen.

6. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

6.1. Risikobericht

Die FMZ GmbH unterliegt vielen Risiken, die mit dem unternehmerischen Handeln immer verbunden sind. Dabei gibt es sowohl interne als auch externe Faktoren, die sich negativ auf die Entwicklung der FMZ GmbH auswirken können. Daher ist das Risikomanagement ein fester Bestandteil der Planung und Umsetzung der Geschäftsstrategie der FMZ GmbH. Dadurch sollen Risiken möglichst früh erkannt werden und mit Hilfe geeigneter Maßnahmen abgemildert werden.

Das Geschäft der FMZ GmbH wird durch die Veränderungen der allgemeinen Wirtschaftslage stark beeinflusst. Insbesondere die hohe Staatsverschuldung einiger EU-Mitgliedsstaaten könnte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Ein Nachlassen des Anstieges des Bruttoinlandsprodukts würde sich auf die Umsatzentwicklung der FMZ GmbH negativ auswirken. Da die Zeitarbeitsbranche sehr schnell auf Konjunkturschwankungen reagiert, ist die FMZ GmbH sehr schnell von einem Konjunkturabschwung betroffen. Dieses Risiko wird dadurch abgemildert, dass sogenannte Stillstandsarbeiten von der FMZ durchgeführt werden. Hierbei werden Industrieanlagen in der Ruhephase gewartet. Die FMZ GmbH ist deshalb in der Lage die Auswirkungen von Konjunkturabschwüngen abzumildern.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die FMZ GmbH vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden.

Die Liquidität wird in den folgenden Jahren durch die Nachzahlungen für Sozialversicherungsbeiträge belastet. Um die bestehenden Verpflichtungen zu erfüllen, ist eine Ausweitung der Kontokorrentlinie notwendig. Aufgrund von langen Zahlungszielen kann sich zeitweise ein höherer Liquiditätsbedarf als ursprünglich geplant ergeben. Dies kann dazu führen, dass eine weitere Ausweitung der Kontokorrentlinie notwendig aus und höhere Zinskosten anfallen. Es besteht auch das Risiko, dass eine Ausweitung der Kontokorrentlinie nicht genehmigt wird und damit Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nicht gezahlt werden.

Die FMZ GmbH benötigt für ihr Geschäft hochqualifiziertes Fachpersonal. Die Qualifikationen der Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der FMZ GmbH. Die FMZ GmbH ist daher darauf angewiesen, ausreichend qualifiziertes Personal zu beschäftigen. Die Gewinnung und nachhaltige Bindung einer ausreichenden Zahl von Mitarbeitern sind wesentlich für das weitere Wachstum der FMZ GmbH. Die Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal stellt in Deutschland ein zunehmendes Problem dar und wird schwieriger. Durch die Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern aus dem Ausland, insbesondere den neu beigetretenen EU-Mitgliedsstaaten, wird dieses Risiko abgemildert.

Die Missstände im Bereich der Abrechnung der Mitarbeitervergütungen wurden abgestellt. Es wurden zusätzliche Kontrollfunktionen eingebaut, so dass es nicht zu einer erneuten fehlerhaften Abrechnung kommt.

Für die bestehenden rechtlichen Risiken wurden im Jahr 2010 Rückstellungen in entsprechendem Umfang gebildet. Für die verbleibenden Risiken sind keine bilanziellen Vorsorgen notwendig. Managementrisiken sind nicht erkennbar.

6.2 Voraussichtliche Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Die voraussichtliche Entwicklung der FMZ GmbH wird trotz der Hindernisse und außerordentlichen Gegebenheiten als positiv bewertet. Grund für diesen Optimismus sind unsere von Grund auf soliden Beziehungen zu Dauerkunden. Anhand der Daueraufträge dieser Dauerkunden geht die FMZ GmbH von einem jährlichen Jahresumsatz von 12 Mio. Euro aus. Das in 2010 betriebende Werkstatt-Geschäft wird an die FMZ Engineering GmbH verkauft, wodurch die hohen Umsätze in 2010 zunächst nicht erreicht werden. Es wird aber mit dauerhaft positiven Jahresergebnissen gerechnet, da auch ohne den Werkstatt-Bereich ein Umsatzwachstum erzielt wird. Die bilanzielle Überschuldung wird im Jahr 2011 noch nicht abgebaut. Es wird damit gerechnet, dass erst im Jahr 2012 die bilanzielle Überschuldung abgebaut ist und ein positives Eigenkapital ausgewiesen wird.

Darüber hinaus steht die FMZ GmbH aktuell in Gesprächen und Verhandlungen zur Realisierung von Auslandsprojekten, insbesondere in Norwegen, Libyen und Kraftwerkinstandhaltungen in den neuen EU-Ländern.

Basierend auf der Betriebsprüfung (Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfung), der die FMZ GmbH im Jahr 2009 unterzogen wurde, spielt für das weitere Wirtschaften des Unternehmens insbesondere das Sanierungskonzept eine entscheidende Rolle. Zentral ist hierbei vor allem die Senkung der Gesamtkosten, die anhand eines verbesserten Controlling-Systems Löhne optimieren und zeitgleich die angewandten Verrechnungssätze erhöhen soll.

Auch ist man bestrebt die durch die Betriebsprüfung anfallenden Zusatzkosten, wie Anwalts-, Steuerberatungs- und Buchführungskosten schnellstmöglich auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren um auch an diesem Punkt die Liquidität des Unternehmens nicht ferner zu belasten. Hier kommt der allmähliche Abklang der Notwendigkeit dieser Kosten dem Unternehmen zu Gute.

Ferner, wird auch von der Finanzdienstleistung des Factorings abgesehen um weitere Kosten einzusparen, während dessen Aufgaben nun intern im Controlling-System eingebettet werden. Nimmt man hinzu, dass dieses, unseres Erachtens nach, durchdachtere Controlling-System auch Säumniszuschläge und erhöhten Bankkosten vermeidet, gehen wir davon aus, dass ein sicheres und positives Wirtschaften des Unternehmens in Zukunft gewährleistet ist, welches damit auch die mit dem Finanzamt vereinbarten Auflagen gewissenhaft erfüllen kann.

6.3 Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die Ermittlungen im Rahmen der in 2009 begonnenen Lohnsteuer-Außenprüfung wurden in den Folgejahren weiter geführt. In 2011 wurde das Verfahren schließlich durch eine tatsächliche Verständigung zwischen der FMZ GmbH und dem zuständigen Finanzamt sowie den zuständigen Sozialversicherungsträgern abgeschlossen. Hierzu wird auf Punkt 4.1.1. des Lageberichts verwiesen.

Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht zu berichten.

 

Wesseling, den 7. November 2011

Marica Cutura

B i l a n z z u m 31. Dezember 2010

A k t i v a

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 45.693,05 47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.650,00 304
270.343,05 351
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 10.480,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.860.838,26 2.320
2. sonstige Vermögensgegenstände 850.004,67 290
3.710.842,93 2.610
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 278.539,91 390
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.042,36 25
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.034.513,04 1.407
5.327.761,29 4.783

P a s s i v a

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 102.760,00 0
III. Bilanzverlust -1.162.273,04 -1.432
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.034.513,04 1.407
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 147
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 389.405,00 433
2. sonstige Rückstellungen 492.807,63 374
882.212,63 807
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 354.881,09 94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 852.680,07 278
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.193.947,50 3.457
4.401.508,66 3.829
- davon aus Steuern EUR 633.122,96 (Vorjahr: TEUR 715)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.953.697,59 (Vorjahr: TEUR 1.911)
E. Passive latente Steuern 44.040,00 0
5.327.761,29 4.783

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

2010 2009
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 16.325.611,77 14.104
2. Gesamtleistung 16.325.611,77 14.104
3. sonstige betriebliche Erträge
a) ordentliche betriebliche Erträge
aa) Grundstückserträge 0,00 2
ab) sonstige ordentliche Erträge 38.019,33 21
b) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 201.316,36 0
c) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.684,20 484
d) sonstige Erträge 3.337,29 8
244.357,18 515
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 291.719,29 171
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.666.813,80 1.940
3.958.533,09 2.111
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.762.264,47 10.864
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.284.645,91 1.632
7.046.910,38 12.495
- davon für Altersversorgung EUR 1.200,00 (TEUR 0)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 108.492,30 70
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) ordentliche betriebliche Aufwendungen
aa) Raumkosten 126.113,81 65
ab) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 51.879,21 205
ac) Reparaturen und Instandhaltungen 12.665,99 22
ad) Fahrzeugkosten 146.436,60 153
ae) Werbe- und Reisekosten 3.987.178,71 36
af) Kosten der Warenabgabe 41.128,46 3
ag) verschiedene betriebliche Kosten 415.073,96 517
b) Verluste aus dem Abgang von Gegen- ständen des Anlagevermögens 15.688,33 0
c) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 348.700,00 0
5.144.865,07 999
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.325,16 12
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.318,04 47
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 293.175,23 -1.092
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.262,50 313
12. sonstige Steuern 3.271,00 5
23.533,50 317
13. Jahresüberschuss 269.641,73 -1.409
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.431.914,77 23
15. Bilanzverlust 1.162.273,04 1.432

A N H A N G für das Geschäftsjahr 2010

der FMZ GmbH, Wesseling

I n h a l t

I. Allgemeine Angaben

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3. Gezeichnetes Kapital

4. Gewinnrücklagen

5. Bilanzverlust

6. Rückstellungen

7. Verbindlichkeiten

8. Forderungen Gesellschafter

9. Passive latente Steuern

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter

2. Geschäftsführer

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 - Entwicklung des Anlagevermögens

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der FMZ GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) im Jahr 2010 wurden die Vorjahresvergleichszahlen aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) unter Aufnahme von weiteren Unterpositionen, soweit dadurch die Aussagekraft verbessert werden konnte, gewählt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich der Ausweis bei den Posten "5. Personalaufwand" und "7. Sonstige betriebliche Aufwendungen" geändert. In 2009 wurden die den Arbeitnehmern erstatteten Fahrtkosten, Übernachtungskosten sowie Verpflegungsmehraufwendungen unter den Personalkosten ausgewiesen. Ab 2010 erfolgt der Ausweis dieser Kosten in Höhe von TEUR 3.895 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgte die Abschreibung pro rata temporis.

Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu EUR 410,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurden die Einzelrisiken von Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von insgesamt EUR 529.724,81 durch Wertberichtigung in Höhe von insgesamt EUR 296.500,00 berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung wurde - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da die Geschäftsführung aufgrund eigener Ermittlungen sowie einer Prognoserechnung eines Sachverständigen von einer positiven Fortführungsprognose ausgeht. Voraussetzung dieser positiven Fortführungsprognose ist es jedoch, dass die Hausbank die bestehenden Kreditlinien entsprechend ausweitet.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 29.226,49 (Vorjahr: TEUR 62) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt TEUR 290 enthalten, davon TEUR 280 Steuererstattungsansprüche und TEUR 10 im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer.

3. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt.

4. Gewinnrücklagen

Der zum 31.12.2009 ausgewiesene Sonderposten mit Rücklageanteil (Existenzgründerrücklage gemäß § 7g EStG) in Höhe von EUR 146.800,00 wurde gemäß Art. 67 Abs. 3 S. 1 EGHGB in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die aus dieser Position resultierenden Aufwendungen aus passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 44.040,00 wurden gemäß Art. 67 Abs. 6 EGHGB unmittelbar mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

5. Bilanzverlust

Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:

EUR
- Verlustvortrag zum 31. Dezember 2009 1.431.914,77
- Jahresüberschuss 2010 269.641,73
- Bilanzverlust zum 31. Dezember 2010 1.162.273,04
- davon durch Eigenkapital einschl. Gewinnrücklage gedeckt 127.760,00
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.034.513,04

6. Rückstellungen

a) Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Zahlungen aus nicht veranlagten Steuern.

b) sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2010 2009
TEUR TEUR
Urlaubsansprüche 265 188
Beratungskosten 30 100
Arbeitszeitkonten 151 44
Abschluss- und Prüfungskosten 45 25
Tantiemen 0 15
Aufbewahrungsverpflichtungen 2 2
493 374

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeiten Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009 Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 354.881,09 93.585,90 331.310,44 0,00
( 44.902,55) (0,00)
2. aus Lieferungen und Leistungen 852.680,07 278.176,60 852.680,07 0,00
(Vorjahr) (278.176,60) (0,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.193.947,50 3.456.853,58 1.951.947,81 0,00
(Vorjahr) (1.786.853,89) (0,00)
davon aus Steuern EUR 633.122,96 (Vorjahr: TEUR 715)
3.135.938,32
4.401.508,66 3.828.616,08 (2.109.933,04) 0,00

8. Forderungen gegen Gesellschafter

Unter den Forderungen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 29.226,49 (Vorjahr: TEUR 62) ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungen aus laufenden Verrechnungen.

9. Passive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Da in den Folgejahren die Steuerbilanz entsprechend einen höheren Gewinn ausweisen wird, wurden passive latente Steuern gebildet.

Hierbei wurde ein einheitlicher Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von 30% zu Grunde gelegt.

Die latenten Steuern wurden für den in der Steuerbilanz ausgewiesenen Sonderposten mit Rücklageanteil (Existenzgründerrücklage gemäß § 7g EStG) in Höhe von EUR 146.800,00 gebildet.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 271 (Vorjahr: 287) Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Geschäftsführer

Geschäftsführerin während des Geschäftsjahres war Frau Marica Cutura, Bonn.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Wesseling, 07. November 2011

Marica Cutura

E n t w i c k l u n g d e s A n l a g e v e r m ö g e n s

A n s c h a f f u n g s - u n d H e r s t e l l u n g s k o s t e n
Stand am 01.01.2010 Zugänge Abgänge Umgliederungen Stand am 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.335,18 0,00 0,00 0,00 48.335,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) PKW 106.172,61 83.059,17 67.126,15 0,00 122.105,63
b) LKW 14.095,00 0,00 0,00 0,00 14.095,00
c) Werkzeuge 109.533,99 42.560,87 109.533,99 0,00 42.560,87
d) Büroeinrichtung 53.177,92 6.113,90 12.366,29 0,00 46.925,53
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 16.760,83 0,00 0,00 16.760,83
f) GWG Sammelposten 103.538,29 0,00 0,00 0,00 103.538,29
g) sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.413,29 17.760,53 39.953,37 0,00 20.220,45
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.931,10 166.255,30 228.979,80 0,00 366.206,60
Summe Sachanlagen 477.266,28 166.255,30 228.979,80 0,00 414.541,78
Summe Anlagevermögen 477.266,28 166.255,30 228.979,80 0,00 414.541,78
A b s c h r e i b u n g e n
Stand am 01.01.2010 Jahreabschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.829,13 813,00 0,00 2.642,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) PKW 46.101,61 26.360,17 20.019,15 52.442,63
b) LKW 3.899,00 4.698,00 0,00 8.597,00
c) Werkzeuge 23.871,99 24.008,87 44.476,99 3.403,87
d) Büroeinrichtung 12.652,92 6.726,90 11.317,29 8.062,53
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 16.760,83 0,00 16.760,83
f) GWG Sammelposten 27.295,29 20.709,00 0,00 48.004,29
g) sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.080,29 8.415,53 15.210,37 4.285,45
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.901,10 107.679,30 91.023,80 141.556,60
Summe Sachanlagen 126.730,23 108.492,30 91.023,80 144.198,73
Summe Anlagevermögen 126.730,23 108.492,30 91.023,80 144.198,73
B u c h w e r t e
Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.693,05 46.506,05
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) PKW 69.663,00 60.071,00
b) LKW 5.498,00 10.196,00
c) Werkzeuge 39.157,00 85.662,00
d) Büroeinrichtung 38.863,00 40.525,00
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
f) GWG Sammelposten 55.534,00 76.243,00
g) sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.935,00 31.333,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.650,00 304.030,00
Summe Sachanlagen 270.343,05 350.536,05
Summe Anlagevermögen 270.343,05 350.536,05

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FMZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist unter Punkt 4.1.2 auf die bilanzielle Überschuldung sowie die bestandsgefährdenden Tatsachen und die angespannte Liquidität hingewiesen worden. Des Weiteren ist darauf hingewiesen worden, dass die Gesellschaft in ihrem Fortbestand substantiell gefährdet ist, wenn die Liquidität der Gesellschaft nicht durch die Ausweitung von Kreditlinien gesichert wird.

 

Bergisch Gladbach, den 07. November 2011

Hans-Jürgen Jansen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde noch nicht durch Beschluss festgestellt.

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