S & O Handelsgesellschaft mbH

Speckstraße 3, 33775 Versmold, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 5098
Vorher
Tischlerei Seidel GmbH
Eingetragen
3.3.1997
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
der An- und Verkauf von Gegenständen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dariusz Rudziewicz
seit 19.4.2021
Geschäftsführer
Petra Seidel
seit 21.2.2018
Prokura
Fred Seidel
seit 19.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Versmold
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

S & O Handelsgesellschaft mbH

Versmold

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell

Die S & O Handelsgesellschaft hat Ihren Sitz in Versmold. Das Unternehmen betreibt einen Online-Handel für Möbeltechnik und Heimwerkerbedarf. Dies ist zurückzuführen auf eine Großzahl von Geschäfts- und Privatkunden in ganz Europa. Seit der Gründung im Jahr 1996 ist das im Online-Handel angebotene Sortiment kontinuierlich gewachsen. Aktuell können die Kunden der Gesellschaft aus mehr als 8.000 Artikeln von diversen Marken und Herstellern auswählen. Das von der Gesellschaft genutzte Logistikzentrum wird vom Gesellschafter des Unternehmens langfristig angemietet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Betrachtung.

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

Die geringere Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher spiegelte sich im Jahr 2023 erneut in deutlich gesunkenen Gesamtumsätzen im deutschen E-Commerce wider. Der Brutto-Umsatz mit Waren fiel im Gesamtjahr 2023 erstmals zweistellig um 11,8 Prozent auf 79,7 Mrd. Euro, nach 90,4 Mrd. Euro im Jahr davor. Der Anteil des E-Commerce mit Waren am gesamten Einzelhandel im engeren Sinn (inkl. Lebensmittel, aber ohne Apotheken-Umsätze) ging vergangenes Jahr auf 10,2 Prozent zurück (2022: 11,8 Prozent).

2.2 Geschäftsverlauf

Finanzverlauf

Im Jahr 2023 erhöhte sich der Umsatz der S & O Handelsgesellschaft mbH um 2,3 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr - 1,6 %). Der wesentliche Teil des Umsatzes (77 %) wird nach wie vor mit Kunden im Inland erzielt. Die übrigen Umsätze werden in der europäischen Union (23 %) erwirtschaftet. Die Umsatzsteigerung entfällt mit 4,1 % auf das Inland während sich der Umsatz des europäischen Auslands um 3,2 % reduzierte.

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich nur geringfügig um 0,1 Prozentpunkte (Vorjahr + 3,8 Prozentpunkte). Durch die Einstellung weiterer festangestellter Mitarbeiter und Lohnerhöhungen zum Ausgleich der Inflation erhöhte sich die Personalaufwandsquote um 10,9 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 95 auf T€ 10.604. Die Erhöhung der Werbekosten bei einzelnen Handelsplattformen (ca. T€ 400) konnte durch die sich weiter reduzierte Ausgangsfrachten (ca. T€ -100) und sich reduzierende Verkäufergebühren (ca. T€ -300) aufgefangen werden. Die Kosten der Warenabgabe erhöhten sich um ca. T€ 80.

Das Jahresergebnis reduzierte sich auf T€ 1.090, was insbesondere auf die oben beschriebene Personalkostensteigerung zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 82,8 % (Vorjahr 75,8 %) und liegt auf einem überdurchschnittlichen Niveau.

Personalentwicklung

Mittlerweile beschäftigt die S & O Handelsgesellschaft mbH 145 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Anzahl der festangestellten Arbeitskräfte weiter zugenommen, die Anzahl der Aushilfskräfte ist ebenfalls angestiegen.

Die Mitarbeiter der Gesellschaft sind mit ihrem Einsatz für das Unternehmen, ihrem Fachwissen und mit ihren Verbesserungsvorschlägen maßgeblich für den Unternehmenserfolg verantwortlich. Um das strategisch gesetzte Ziel der Unternehmenserweiterung zu erreichen, wird auf ein angenehmes und ruhiges Betriebsklima gesetzt. Um dies zu erreichen, bietet die S & O Handelsgesellschaft mbH verschiedenste Arbeitszeitmodelle an und fördert damit die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter. Ausgangspunkt für ein solches Arbeitsumfeld ist ein offener und wertschätzender Umgang auf den Führungsebenen. Um die Mitarbeiter auch langfristig an das Unternehmen zu binden, wird die persönliche Entwicklung eines jeden Einzelnen gefördert. Dies umfasst sowohl die berufliche Fort- und Weiterbildung als auch die gesundheitliche Förderung in Form der betrieblichen Fahrradnutzung sog. E-Bikes.

Zusammenfassend ist die Mitarbeiterbindung damit einer der wesentlichen Kernbau- steine des Unternehmenserfolges, der sich letztlich auch in dem Geschäftsergebnis widerspiegelt.

2.3 Lage

Die Lage des Unternehmens ist stets als "gut" zu bezeichnen und stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

2.3.1 Vermögenslage

Die im Berichtsjahr vorgenommenen Abschreibungen (T€ 143) übersteigen die Investitionen (T€ 135) geringfügig; durch die gleichzeitige Erhöhung der Finanzanlagen (+ T€ 730) steigt das buchmäßige Anlagevermögen in Summe um T€ 723 auf nunmehr T€ 2.083. Grund für den Anstieg der Finanzanlagen ist im Wesentlichen die Gewährung eines weiteren Darlehen in Höhe von T€ 550 an den Gesellschafter sowie die Übernahme eines Darlehen aus der Verschmelzung der Junker GmbH in Höhe von T€ 200.

Die Anlagenintensität beträgt zum Bilanzstichtag 21,5 % und ist damit für ein Handelsunternehmen - ohne eigenen Grundbesitz - als marktüblich zu bewerten.

Das Umlaufvermögen (ohne Berücksichtigung der Rechnungsabgrenzungsposten) reduzierte sich um T€ 474 auf T€ 7.554. Hier ist als Grund insbesondere die Reduzierung der Vorräte durch Abverkauf von Überbeständen zu nennen.

Das nominelle Eigenkapital erhöhte sich durch das Ergebnis auf T€ 8.018. Dies entspricht einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von 82,8 % (Vorjahr 75,8 %) zum Bilanzstichtag.

Unter den Schulden werden insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 237), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 724) sowie Sonstige Verbindlichkeiten (T€ 364) ausgewiesen.

2.3.2 Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird als "gut" eingeschätzt. Das Finanzwesen ist darauf ausgerichtet, die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Abzug von Skonto auszugleichen. Aufgrund der im Onlinehandel üblichen Zahlungsvarianten, die eine Zahlung vor Ausführung der Lieferung vorsehen, kommt es kaum zu Zahlungsausfällen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Der Cashflow, definiert als Jahresüberschuss, den Abschreibungen und den Veränderungen der Rückstellungen belief sich im Berichtsjahr auf T€ 1.210. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen (T€ 135) wurden aus dem laufenden Cashflow bestritten.

Zur Finanzierung des Warenlagers wurde im Kalenderjahr 2022 ein Bankkredit aufgenommen. Dieser Bankkredit wurde in monatlichen Raten bis zum 30.11.2023 zurückgezahlt.

Die liquiden Mittel betragen am Bilanzstichtag T€ 23.

2.3.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % (T€ 580); die Materialaufwandsquote reduzierte sich gleichzeitig (-0,4 Prozentpunkte) was insgesamt zu einem besseren Rohergebnis (T€ 16.519) als im Vorjahr (T€ 16.256) führte.

Im Berichtsjahr wurden sonstige betriebliche Erträge von T€ 120 (Vorjahr: T€ 333) erzielt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Sachbezügen, Versicherungserstattungen und Wechselkursgewinnen.

Der Personalaufwand (T€ 4.191) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 3.780) aufgrund einer Lohnerhöhung (+10 %) sowie der gestiegenen Mitarbeiteranzahl. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 dadurch um rd. 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen mit T€ 143 geringfügig unter dem Vorjahr (T€ 165).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um T€ 95 auf T€ 10.604. Diese Kostensteigerung ist u.a. den gestiegenen Ausgaben für Werbe- und Marketing geschuldet.

Insgesamt verschlechterte sich der Jahresüberschuss um T€ 110 auf T€ 1.090.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird zusammenfassend als "gut" bewertet.

2.3.4 Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren

Mit Hilfe des ERP-Systems und den darin implementierten internen Kontrollen werden regelmäßig und teilweise auf Echtzeitbasis Auswertungen erstellt. Hierbei werden insbesondere folgende Indikatoren analysiert:

• Anzahl der offenen Aufträge

• Umsatzerlöse (Tageserlöse und Durchschnittsumsatz je Auftrag)

• Deckungsbeiträge (pro Tag und je Auftrag)

Bei Überschreiten bestimmter Grenzwerte wird unmittelbar eine Überprüfung der Ursachen vorgenommen und es werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Durch monatlich zusammengefasste Erfolgsrechnungen wird die Geschäftsführung umfassend über das jeweilige Monatsergebnis sowie das aufgelaufene Jahresergebnis informiert.

2.4 Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung werden im Wesentlichen die Bereiche IT und Logistik fortentwickelt. Im Bereich Logistik werden die Verpackungs- und Lieferprozesse analysiert und entsprechend den Vorgaben der Handelspartner sowie den Kundenwünschen angepasst. Zudem wird an der Verbesserung des Lagerwesens gearbeitet. So wird beispielsweise mit einer regelmäßigen Inventur einzelner Bereiche der tatsächliche Lagerbestand überwacht.

Im Bereich IT wird auf das ERP-System von SAP zurückgegriffen. Die vorhandenen Softwarelösung "SAP Business One" wird von der Gesellschaft laufend an die betrieblichen Abläufe angepasst. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Update auf die SAP-Version 10.0 durchgeführt. Anregungen und Verbesserungsvorschläge einzelner Abteilungen bzw. Mitarbeiter werden systematisch erfasst und auf Basis ihrer Dringlichkeit umgesetzt. Konkrete Weiterentwicklungen umfassen beispielsweise die Verbesserung der Auswertungsanalysen sowie die Echtzeitdarstellung der Artikelbestände auf den jeweiligen Marktplätzten.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Die Geschäftsführung entwickelt ihre Prognosen aufgrund zukunftsorientierter Aussagen generell unter Unsicherheit. Berücksichtigung finden dabei stets die Vergangenheitswerte als Indikator für eine plausible und nachprüfbare Ableitung.

Das Ziel der Gesellschaft ist ein konstantes Umsatz- und Ergebniswachstum im Online-Handel. Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 u.a. durch ein erweitertes Produktportfolio und aufgrund der guten Branchenlage im Internetgeschäft ein Umsatzwachstum von ca. 3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Umsatz im B2C-E-Commerce Bereich ist Bundesweit um 11,8 % auf 79,7 Mrd. € gesunken. Die Umsätze der S&O haben sich dagegen stabilisiert; trotz steigender Transportkosten rechnet die Gesellschaft im Kalenderjahr 2024 mit einem Jahresergebnis zwischen T€ 1.100 und T€ 1.200.

Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt und erwartet eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im kommenden Jahr.

4. Chancen- und Risiken

Operative Risiken

Aufgrund des reinen Online-Handels, ohne eine etwaige eigenständige Herstellung von Produkten bestehen die geschäftstypischen Beschaffungsrisiken eines Handelsunternehmens. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden für die Produkte verschiedene Beschaffungsquellen gesucht. Zusätzlich besteht eine gute Kommunikation sowie Kooperationen mit den Lieferanten.

Neben dem Beschaffungsrisiko bestehen weiterhin die mit dem Geschäftsmodell einhergehenden Absatzrisiken. Insbesondere im E-Commerce-Bereich konkurriert die Gesellschaft stetig mit neuen Wettbewerbern. Hier besteht in diesem Zusammenhang das Risiko, dass größere Onlinehandelsplattformen verkaufsstarke Artikel eigenständig in ihr Portfolio aufnehmen und damit die Fremdanbieter von ihrem Marktplatz verdrängen. Diesen Absatzrisiken tritt die S & O Handelsgesellschaft mbH durch eine Produktausweitung entgegen. Zusätzlich wird daran gearbeitet, die eigenen Vertriebswege in Form von eigenen Online-Shops auszubauen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Ausfallrisiken bei Kundenforderungen bestehen nur bei vergleichsweise kleinen Kundengruppen (B2B), da üblicherweise durch Zahlungseingang vor Versendung der Ware ein Zahlungsausfall dem Grunde nach bereits ausscheidet.

Organisationsrisiken

Aufgrund des Geschäftsmodells "Online-Handel" besteht eine hohe Abhängigkeit von EDV basierten Prozessen. Daher besteht das grundsätzliche Risiko eines Hackerangriffs. Um diesen Risiken entgegenzutreten, hat die Gesellschaft umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der IT ergriffen sowie ab dem Geschäftsjahr 2023 eine Cyberversicherung abgeschlossen.

Im Personalbereich besteht das allgemeine Problem des Fachkräftemangels. Inzwischen hat sich der Arbeitsmarkt zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Um Mitarbeiter weiter an das Unternehmen zu binden sind weitere Zugeständnisse an die Mitarbeiter zu machen. Aufgrund eines starken regionalen Engagement sowie darüberhinausgehende überregionalen Werbemaßnahmen im Profi-Fußball gelingt es dem Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber in der Region wahrgenommen zu werden.

Zusammenfassend sieht sich die S & O Handelsgesellschaft mbH, aufgrund der aktuellen Marktentwicklung und der finanziellen Stabilität, gegenüber den künftigen Risiken gut gewappnet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, bestehen nicht.

Chancen

Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft liegen im Wachstum der E-Commerce-Branche und dem veränderten Käuferverhalten in der Gesellschaft. In der Vergangenheit wurde ein erhebliches Umsatzwachstum generiert. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass auch in Zukunft ein solches Wachstumspotenzial vorhanden ist. Deshalb wird das Produktportofolio ständig erweitert um dadurch Umsatzwachstum zu generieren - Hierzu hat die Gesellschaft ihre Lagerkapazität weiter ausgebaut.

Zur weiteren Ergebnisverbesserung wird weiter versucht, geringere Einkaufspreise je Stück aufgrund der erhöhten Abnahmemengen zu erzielen.

Abschließend bestehen weitere Chancen in dem Ausbau des direkten Online-Handels über eigene Webshops in anderen Teile Europas.

 

Versmold, 14. August 2024

gez. Fred Seidel, Geschäftsführer

gez. Dariusz Rudziewicz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.082.353,21 1.359.773,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.592,21 4.204,21
II. Sachanlagen 526.261,00 532.978,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.108,00 43.572,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 484.153,00 489.406,00
III. Finanzanlagen 1.552.500,00 822.590,80
1. Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 1.500.000,00 810.000,00
3. übrige 40.000,00 90,80
B. Umlaufvermögen 7.555.138,81 8.028.264,74
I. Vorräte 6.915.387,64 7.344.012,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 616.642,49 669.741,82
1. Forderungen gegen Gesellschafter 146.009,31 0,00
2. übrige 470.633,18 669.741,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.108,68 14.510,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.666,66 19.615,31
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 30.157,00 30.626,15
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.684.315,68 9.438.279,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.017.960,89 7.158.787,88
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 248.939,44 0,00
III. Gewinnvortrag 6.653.187,88 5.933.469,33
IV. Jahresüberschuss 1.090.233,57 1.199.718,55
B. Rückstellungen 335.800,00 358.500,00
C. Verbindlichkeiten 1.330.554,79 1.920.991,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 237.293,27 771.822,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 26.812,45
3. übrige 1.093.261,52 1.122.356,30
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.684.315,68 9.438.279,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.519.804,16 16.256.378,36
2. Personalaufwand 4.190.769,70 3.780.363,95
a) Löhne und Gehälter 3.369.964,92 3.061.266,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 820.804,78 719.097,50
3. Abschreibungen 142.635,39 165.400,40
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 142.635,39 165.400,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.604.041,49 10.509.187,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.196,31 16.402,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.619,01 39.228,65
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 479.141,68 561.061,20
8. Ergebnis nach Steuern 1.107.793,20 1.217.539,15
9. sonstige Steuern 15.309,63 15.570,60
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.250,00 2.250,00
Jahresüberschuss 1.090.233,57 1.199.718,55

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Versmold. Sie ist in das Handelsregister unter HRB 5098 beim Amtsgericht Gütersloh eingetragen.

Mit Rückwirkung zum 1. Januar 2023 wurde die Junker GmbH zu Buchwerten auf die S & O Handelsgesellschaft mbH verschmolzen. Innerhalb der Bilanz ergab sich im Wesentlichen ein Zugang hinsichtlich der Ausleihungen an Gesellschaftern in Höhe von T€ 200. Das positive Reinvermögen der übertragenden Gesellschaft wurde entsprechend § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von T€ 249 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Darüberhinaus ist die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Darüber hinaus wurden zur Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses "Davon-Vermerke" der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang übernommen.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird der niedrigere beizulegende Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer und degressiver Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen in Form der Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niederigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ausleihungen werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Wertminderungen werden dabei auf Basis von Einzelwertberichtigungen und der Gängigkeit der jeweiligen Artikel über ein Lagerreichweitenverfahren berücksichtigt. Auf der Grundlage der Verkaufsmengen des jeweiligen Artikels im Geschäftsjahr erfolgt eine Eingruppierung in Gängigkeitsklassen.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. dem durch Abschreibungen niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten die auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zum Stichtag umgerechnet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung erfasst nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB den Saldo aus Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Die Vermögensgegenstände sind dabei gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem Zeitwert bewertet.

Der Aktivüberhang latenter Steuern nach dem "Temporary" Konzept für unterschiedlicher Wertansätze in der Handels- und in der Steuerbilanz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer wurde entsprechend dem Wahlrecht des § 274 HGB nicht angesetzt.

Pensionsrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem der Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz aus den vergangenen 10 Jahre der Bundesbank abgezinst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
immaterielle Vermögensgegenstände 269.390,44 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.548,43 3.353,09 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.211.244,05 131.953,30 0,00
Summe Sachanlagen 1.296.792,48 135.306,39 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Gesellschafter 810.000,00 750.000,00 60.000,00
übrige 90,80 40.000,00 90,80
Summe Finanzanlagen 822.590,80 790.000,00 60.090,80
Summe Anlagevermögen 2.388.773,72 925.306,39 60.090,80
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 269.390,44
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 88.901,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.343.197,35
Summe Sachanlagen 0,00 1.432.098,87
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 12.500,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.500.000,00
übrige 0,00 40.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.552.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.253.989,31
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
immaterielle Vermögensgegenstände 265.186,23 612,00 0,00 0,00 265.798,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.976,43 4.817,09 0,00 0,00 46.793,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 721.838,05 137.206,30 0,00 0,00 859.044,35
Summe Sachanlagen 763.814,48 142.023,39 0,00 0,00 905.837,87
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
übrige 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.029.000,71 142.635,39 0,00 0,00 1.171.636,10
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
immaterielle Vermögensgegenstände 3.592,21 4.204,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.108,00 43.572,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 484.153,00 489.406,00
Summe Sachanlagen 526.261,00 532.978,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
Ausleihungen an Gesellschafter 1.500.000,00 810.000,00
übrige 40.000,00 90,80
Summe Finanzanlagen 1.552.500,00 822.590,80
Summe Anlagevermögen 2.082.353,21 1.359.773,01

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen Gesellschaftern betreffen sonstige Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Teilwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• Durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde,

• Gehaltsdynamik von 0,0 %,

• Rententrend von 0,0 %,

• Keine Fluktuation,

• Sterbetafeln nach Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 0,00.

Es besteht eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 208 die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von insgesamt TEUR 177 (Erfüllungsbetrag) verrechnet wurde.

Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Restlaufzeit
Gesamt
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 237 237 0
(Vorjahr) (772) (772) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0
(Vorjahr) (27) (27) (0)
übrige Verbindlichkeiten 1.093 1.093 0
(Vorjahr) (1.122) (1.122) (0)
1.330 1.330 0
(Vorjahr) (1.921) (1.921) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 237 durch Sicherungsübereignungen und Globalzessionen besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch im Geschäftsverkehr übliche Sicherheiten wie Eigentumsvorbehalte abgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten.

Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 125) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 20).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 113) sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 71) enthalten, denen Aufwendungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entgegenstehen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 45) enthalten.

Weitere Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung waren nicht vorhanden.

Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 85).

Die Zinserträge beinhalten zusammengefasste Erträge in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 10) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2) aus der Abzinsung von zukünftigen Pensionsverpflichtungen.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahresdurchschnitt sind folgende Arbeitnehmer beschäftigt worden (Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB):

Anzahl 2023
Geschäftsführer 2
Angestellte 68
Aushilfen 75
145

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Summe von TEUR 623 p.a. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Dem Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Fred Seidel wurden Darlehen über insgesamt EUR 1.500.000,00 gewährt. Die Laufzeiten der Darlehen enden zwischen dem 31. Dezember 2025 und dem 31. Dezember 2031. Die Verzinsung der Darlehen erfolgt mit Zinssätzen in Höhe von 1,5% p.a., 2,0% p.a. und 3,0% p.a. Sicherheiten für die Darlehen wurden nicht gestellt. Rückzahlungen erfolgten im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 60.000,00.

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch:

- Fred Seidel, Versmold, Kaufmann und

- Dariusz Rudziewicz, Warendorf, Kaufmann.

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

 

Versmold, 14. August 2024

gez. Fred Seidel, Geschäftsführer

gez. Dariusz Rudziewicz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerkt erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die S & O Handelsgesellschaft mbH, Versmold

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der S & O Handelsgesellschaft mbH, Versmold, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der S & O Handelsgesellschaft mbH, Versmold, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Versmold, den 14. August 2024

Wortmann & Fabian GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Versmold,

Kim Pascal Fabian, Wirtschaftsprüfer

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