Plaschka Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Freiherr von Stackelberg-Bulla seit 2.8.2019 | Prokura |
Karl-Peter Plaschka seit 10.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Plaschka GmbHAmelinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein bekanntes Autohaus mit regionalen Absatzmärkten. Neben unserer Hauptniederlassung in Amelinghausen verfügen wir über Zweigniederlassungen in Winsen (Luhe) und Lüneburg. Unsere Tätigkeiten erstrecken sich auf den Absatz von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie auf die Erbringung von Serviceleistungen im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen. Daneben betreiben wir in unseren Niederlassungen Amelinghausen und Lüneburg Tankstellen, in Amelinghausen mit anhängigem Shop. Unser Geschäftsmodell hat sich in 2023 nicht verändert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Hohe Preise dämpften die Konjunktur. Zu dem krisengeprägten Marktumfeld gehörten eine geringere Nachfrage im In- und Ausland und ein steigendes Zinsniveau, das den Wachstumsmotor abwürgte. 2023 konnte der deutsche Kfz-Markt nochmals zulegen und mit einem Plus an Neuwagenzulassungen und Gebrauchtwagenumschreibungen abschließen. Die Anzahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen ist nach Verlautbarung des Kraftfahrt-Bundesamtes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mit 3,48 Mio. Einheiten (Vorjahr 2,65 Mio. Einheiten) um 7,3 % gestiegen. Von den Neuwagen wurden 67,1 Prozent gewerblich (+ 12,4%) zugelassen. Die Zahl der Besitzumschreibungen von Personenkraftwagen lag bei 7,02 Mio. und ist damit nach den Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um 5,7 % gestiegen. Die Durchschnittspreise für die auf dem deutschen Markt verkauften Neuwagen stiegen nach Angaben des ADAC von Euro 42.790 auf Euro 44.630 (+4,3 %). Im Gebrauchtwagensegment lagen die durchschnittlichen Fahrzeugpreise mit Euro 18.620 nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau (Euro 18.880). Die Autohaus Plaschka GmbH vertreibt Neuwagen der Marke koda, Aixam und Maxus. koda war auch 2023 die führende Importmarke in Deutschland, vor Seat und Hyundai. Die Neuzulassungen stiegen von 143.928 verkauften Einheiten um 17,1 % auf 168.561 Einheiten. koda konnte den Marktanteil von 5,4 % auf 5,9 % steigern. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 begann für uns mit einer außergewöhnlich starken Belieferung mit dringend benötigten Neuwagen. Dadurch konnten wir bereits im ersten Quartal des Jahres unsere Fähigkeit unter Beweis stellen, größere Mengen an Fahrzeugen an unseren Kunden auszuliefern. Das spiegelte sich entsprechend auch in unserem Ergebnis wider. Unser Umzug am Standort Winsen zeigte ebenso bereits zu Jahresbeginn deutlich Wirkung und wir konnten über das Jahr hinweg unsere Planung an diesem Standort merklich überschreiten. Dennoch verlief die Belieferung seitens Skoda nicht gleichmäßig, wodurch wir auch in 2023 gezwungen waren, monatlich mit dem Importeur über die Erreichung unserer Vertriebsziele zu verhandeln. Ein Ausfall an Bonuszahlungen konnte durch diese Konsequenz nachhaltig vermieden werden. Wie viele Unternehmen in Deutschland hatten auch wir in 2023 mit einem außerordentlich hohen Krankenstand zu kämpfen. Insbesondere im Monat November ist diese Entwicklung deutlich erkennbar, da wir zu dieser Zeit personell auf fast unsere gesamte Gebrauchtwagenabteilung verzichten mussten. Im Service konnten die andauernden Ausfälle nur durch den Mehreinsatz vorhandener Kräfte aufgefangen werden, weshalb wir uns entschlossen haben, mehrere Stellen im Produktiven Bereich zusätzlich zu besetzen und zum Jahreswechsel 2023/2024 vier Auszubildende in eine Vollzeitstelle übernommen haben. Besonders der Standort Amelinghausen wird im kommenden Jahr hiervon profitieren. Darüber hinaus konnten alle offenen Stellen neu- bzw. wiederbesetzt werden. Ziel unserer aktuellen Personalpolitik ist es, unseren Personalbestand nicht weiter wachsen zu lassen, sondern die vorhandenen Kapazitäten zu stabilisieren. Hinsichtlich der neuen Nutzfahrzeug-Marke Maxus war 2023 auf einen Neuanfang ausgerichtet. Zum 01. April entschied der Hersteller SAIC den Import der Fahrzeuge für die norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg von der belgisch/deutschen Maxomotive GmbH in die Hände der norwegischen RSA Deutschland GmbH zu übergeben. Dieser Wechsel war auch mit dem Neuabschluss eines Händlervertrages verbunden. So froh wir über diesen durchaus angebrachten Wechsel sind, so sehr behinderte er die Händler in 2023 hinsichtlich der Etablierung der Marke. Im gesamten zweiten Quartal war es uns nicht möglich neue Fahrzeuge über den neuen Importeur zu bestellen, da zunächst Vertriebswege auf Seiten des Importeurs geschaffen werden mussten. Inzwischen sind die notwendigen Strukturen geschaffen worden. Der Lagerbestand des Importeurs ist unmittelbar abrufbar, die Konditionen der Partnerbank Santander Consumer Bank sind marktgerecht und wir verfügen über eine ausreichend große Factoring-Linie bei der Santander Consumer Bank. Bei der Roller-Marke DREEMS haben wir in 2023 die ersten 30 Fahrzeuge erhalten und konnten bereits ohne großen Marketing-Aufwand einen Teil der Fahrzeuge verkaufen. Die Rückmeldung der Kunden ist bisher positiv, wodurch wir uns im kommenden Jahr dazu angehalten sehen, unsere Vertriebswege weiter zu professionalisieren und den Verkauf an einen designierten Mitarbeiter übergeben werden. Im Jahr 2023 lief zudem der bestehende Vertrag mit der Shell Deutschland GmbH über den Vertrieb von Kraftstoffen in Amelinghausen aus. Neuverhandlungen über eine Verlängerung des Vertrages um weitere 10 Jahre verliefen zunächst vielversprechend, dann jedoch im Sande. Im Sommer haben wir uns entschieden, die Geschäftsbeziehung mit Shell nach 70 Jahren einzustellen. Nach umfangreichen Abstimmungen konnten wir die team energie GmbH & Co. KG als neuen Partner gewinnen und haben nach einer 2-monatigen Umbauphase zum 01.03.2024 unter der neuen Marke wiedereröffnet. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Wir haben in 2023 den im letzten Prognosebericht erwarteten Turn-Around geschafft. Die Ertragslage ist im Berichtsjahr gekennzeichnet durch einen Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 300 und eine damit einhergehende Ergebnisverbesserung um TEuro 611. Die Umsatzerlöse stiegen um 13,7 % bei proportionaler Steigerung des Materialaufwands. Im Einzelnen hat sich das Rohergebnis um +TEuro 1.237 (= +13,0 %) auf TEuro 10.764 spürbar verbessert. Grund hierfür waren steigenden Stückmargen im Gebrauchtwagenhandel bei Ausweitung der abgesetzten Menge (Anstieg um 23,7 %) sowie ein - von krankheitsbedingten Ausfällen abgesehen - störungsfreies Werkstattgeschäft mit angeschlossenem Teilehandel. Durch zusätzliche Werkstattarbeitsplätze am Standort Winsen/Luhe konnte das Werkstattangebot gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet werden. Das Neuwagengeschäft war wie im Vorjahr geprägt durch Zielverhandlungen und enge Absprachen mit unserem Hersteller. Nach einem starken ersten Quartal waren Lieferprobleme weiter spürbar und Zielvorgaben anzupassen. Die Anzahl der verkauften Neuwageneinheiten ist gegenüber dem Vorjahr um 15,6 % gesunken. Die Beschaffungsproblematik hat im Gebraucht- und Vorführwagenwagenbereich gegenüber dem Vorjahr abgenommen und ermöglichte einen deutlichen Anstieg der verkauften Einheiten bei erfreulichen Stückmargen. Die Serviceabteilungen lagen im Rohergebnis um rd. 17 % über dem Vorjahr. Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite konnten kundenseitig weitergegeben werden. Die geplante Steigerung der Produktivität und des durchgesetzten Stundenverrechnungssatzes konnten erreicht werden. Der Servicebereich lag im Ergebnis insgesamt deutlich über dem Vorjahresergebnis. Die im Bereich des Rohergebnisses enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEuro 40 (- 14,0 %) auf TEuro 242 gesunken. Dem Rückgang der Erträge aus Auflösung von Rückstellungen um TEuro 88 standen gestiegene Erträge aus der Gebrauchsüberlassung von Fahrzeugen und sonstigen Sachbezügen (+ TEuro 40) gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Personalkosten um TEuro 385 (= +6,7 %) auf TEuro 6.149 bei um 5,1 % gestiegenen Beschäftigtenzahl. Die Beschäftigtenzahl trägt weiterhin den Ansprüchen des Herstellers an die Qualifikation und die Anzahl der Mitarbeiter Rechnung. Die Gehälter orientierten sich grundsätzlich am Branchendurchschnitt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen mit TEuro 561 investitionsbedingt leicht über Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEuro 3.460 nur geringfügig um TEuro 52 (+ 1,5 %) über dem Vorjahr. Dabei stiegen die Kosten der Warenabgabe um TEuro 109 durch Mengen- und Preissteigerungen bei den Frachtkosten und Kosten der Fahrzeugaufbereitung. Die Raumkosten erhöhten sich um TEuro 58 (+ 6,6 %), insbesondere durch die um TEuro 57 gestiegenen Energiekosten infolge von Energiepreissteigerungen. Gegenläufig hierzu verminderten sich die Reparatur- und Instandhaltungskosten um TEuro 127, die im Vorjahr ganz überwiegend auf die Umbaumaßnahmen am neuen Standort in der Lüneburger Straße in Winsen/Luhe einmalig deutlich angestiegen waren. Die übrigen Kostenbereiche innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei unterschiedlicher Entwicklung der Einzelposten in Summe um TEuro 12 über dem Vorjahresniveau. Die Zinsaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr infolge des deutlich gestiegenen Zinsniveaus um T€ 167 (+ 123,9 %) auf T€ 301 erhöht. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresergebnis von TEuro 300 (Vorjahr: T€ -311). b) Finanzlage Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist durch unser Eigenkapital gedeckt. Das kurzfristig gebundene Vermögen deckt das kurzfristig verfügbare Kapital. Die strukturelle Liquidität hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht. Das langfristig verfügbare Kapital übersteigt das langfristig gebundene Vermögen um TEuro 6.405 (Vorjahr T€ 5.991). Unsere Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung der Skontofristen beglichen. Forderungen wurden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfristen vereinnahmt. Die Finanzierung unserer Fahrzeugbestände erfolgte 2023 durch unser Eigenkapital und Lieferantenkredite. Für den Einkauf von Neu- und Gebrauchtwagen bedienten wir uns der Kreditlinie einer herstellerunabhängigen Autobank. Letztere wurde im Vorjahr um TEuro 1.000 erhöht. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben mit TEuro 3.337 (Vorjahr: TEuro 2.919) überwiegend eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Gesellschaft stehen langfristige Finanzierungsdarlehen von einem nahestehenden Unternehmen zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 1.825 valutieren und in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen sind. Hiervon haben TEuro 1.650 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Auf Kreditlinien bei unseren Hausbanken und kurzfristige Gesellschafterdarlehen musste nicht zurückgegriffen werden. Neben den branchenüblichen laufenden Investitionen in den Geschäfts- und Vorführwagenbestand (TEuro 1.362) wurde im Berichtsjahr in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEuro 203) investiert. Für 2024 sind Investitionen in Höhe von ca. TEuro 350 geplant, die größtenteils auf die Tankstelle in Amelinghausen entfallen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Berichtsjahr durch einen deutlichen Anstieg der Bilanzsumme um TEuro 1.755 (+ 14,9 %) gekennzeichnet. Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr hingegen nur unwesentlich geändert. Im Vermögensbereich betrug das mittel- und langfristig gebundene Vermögen 21 % (Vorjahr 23 %) und das kurzfristig gebundene Vermögen 79 % (Vorjahr 77 %) der Bilanzsumme. Die Steigerungen vollzogen sich investitionsbedingt im Bereich des langfristig gebundenen Vermögens in Höhe von TEuro 154 und vor allem im Bereich des kurzfristig gebundenen Vermögens in Höhe von TEuro 1.601, wobei hierfür im Wesentlichen der Aufbau der Vorratsbestände an Neu- und Gebrauchtwagen um TEuro 972 und die stichtagsbedingt gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEuro 832 verantwortlich waren. Von der Erhöhung des Neufahrzeugbestands entfielen auf die erstmalig bevorrateten Marken Maxus (Nutzfahrzeuge) TEuro 373 und DREEMS (E-Roller) TEuro 66. Die Liquidität ging hingegen um TEuro 501 auf TEuro 725 weiter zurück. Im Kapitalbereich betrug das mittel- und langfristig verfügbare Kapital 68 % (Vorjahr 74 %) und das kurzfristig verfügbare Kapital 32 % (Vorjahr 26 %) der Bilanzsumme. Das mittel- und langfristige Fremdkapital hat sich durch das positive Jahresergebnis und im Zusammenhang mit dem kreditfinanzierten Aufbau des Vorratsvermögens an Neufahrzeugen um TEuro 568 (+6,5 %) zugenommen. Der Verschuldungsgrad hat sich von 195 % auf 216 % erhöht. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 4.286. Die Eigenkapitalquote hat sich von 34 % auf 32 % leicht vermindert. Die Eigenkapitalausstattung ist zufriedenstellend. Die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist unverändert solide. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung monatlich eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung der Bereiche Neuwagen, Gebrauchtwagen, Lager, Werkstatt, Lackierung, Tankstelle und Waschanlage nach Standorten heran und überwachen zeitnah die Salden unserer Bankkonten. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Das EBIT verbesserte sich im Berichtsjahr um TEuro 771 auf TEuro 594. 5. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage ist aufgrund des erzielten Jahresüberschusses befriedigend. Einmaleffekte, die sich im Jahresergebnis wesentlich niedergeschlagen haben, sind ausgeblieben. Die wesentliche Umstrukturierung der letzten Jahre ist abgeschlossen. Das operative Ergebnis hat sich deutlich verbessert. Unsere Kapitalstruktur und Liquiditätsausstattung sehen wir weiterhin positiv. III. Prognosebericht Wir sehen für 2024 die Versorgung unserer Hersteller mit produktions-relevanten Komponenten als größten Einflussfaktor für unseren Geschäftsverlauf. Die Verfügbarkeit von Neuwagen hängt stark mit globalen Lieferströmen zusammen und kann jederzeit ungeplant einbrechen. Dennoch sind wir hinsichtlich der Modell-Politik von koda durchaus positiv gestimmt, da koda seine Modell-Palette im Jahr 2024 umfassend neu aufstellen wird. Daher ist unsere oberste Prämisse in diesem Jahr, den Auftragsbestand weiter auszubauen und zu erhöhen. Im Bereich Maxus-Nutzfahrzeuge setzen wir in unserer Planung stark auf das Modell "Deliver 9" mit Diesel-Aggregat, den voll-elektrischen eDeliver 3, der bisher unser meist verkauftes Produkt ist und den neuen Deliver 7, der voraussichtlich Mitte 2024 ebenfalls mit Diesel-Motor und Elektro-Antrieb angeboten werden wird. Daher sind unsere Erwartungen an die Vertriebsteams Neuwagen PKW und Nutzfahrzeuge auch für 2024 unverändert positiv. Unser Gebrauchtwagen-Einkauf ist sehr schnell und effektiv. Wir können kurzfristig und nachhaltig agieren. Großes Potenzial sehen wir auch in der Neuausrichtung unseres Tankstellen-Gewerbes. Die team Tankstelle in Amelinghausen ist die einzige freie Tankstelle auf der B209 zwischen Lüneburg und der Autobahn-Auffahrt Soltau-Ost und hat dadurch einen wesentlichen Preisvorteil gegenüber Marken, wie Aral oder Shell. Ein 24-Stunden-Tankautomat ermöglicht den Verkauf von Kraftstoff auch außerhalb der Öffnungszeiten. Das neue Shop-Konzept schließt insbesondere auch margenstarke Food-Artikel mit ein. Eine Produktgruppe, die bei uns in den vergangenen Jahren nicht stattgefunden hat, da wir keine Zubereitungsmöglichkeiten hatten. Zudem ist geplant bis Ende 2024 einen HPC-Ladepark mit 4 Schnelllade-Punkten vor Ort zu installieren, den einzigen in der Samtgemeinde Amelinghausen. Auch dieses Projekt wird den Absatz an der Tankstelle messbar optimieren. Im Service wollen wir unsere Betriebserweiterung in Winsen weiter zu unserem Vorteil nutzen. Eine zuverlässige Personaldecke im Produktiv-Bereich wird an allen Standorten das Geschäft beleben. In Lüneburg sind wir langfristig auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten im Bereich der ertragsstarken Karosserie-Abteilung, da diese einen Wachstumsbereich darstellt, der kaum von der Entwicklung der Elektromobilität beeinflusst sein wird. Der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023 moderat steigen. Umsatzeinbrüche im Neuwagenbereich sind aktuell nicht zu erwarten, auch wenn sich die Vorhersage monatsgenauer Umsätze schwierig gestaltet. Wir werden auch 2024 umfangreich am Gebrauchtwagenmarkt agieren um die sich im ersten Quartal 2024 abzeichnenden rückläufigen Auftragszahlen im Bereich der E-Fahrzeuge auszugleichen. Im Servicebereich planen wir mit einem etwa gleichbleibenden Ergebnis wie in 2023. Unsere Planung des Jahresergebnisses ist stark davon beeinflusst, wie sich der Automobilmarkt im Hinblick auf die in Deutschland vorherrschende Rezession entwickeln wird. Wir gehen von einem leicht positiven Jahresergebnis aus. Wesentliche Annahme ist hier, dass die Margen im Gebrauchtwagenbereich stabil bleiben und der Absatz von Neuwagen trotz der Kaufzurückhaltung bei E-Fahrzeugen im ersten Quartal 2024 nicht einbricht. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Als wesentliche Unsicherheit gelten in 2024 die gestiegenen Zinsen auf Konsumentenkredite und die aktuelle Zurückhaltung auf dem Markt für elektrische PKW. Zudem erachten wir die politische und wirtschaftliche Lage im Hinblick auf die momentan in Deutschland herrschende Rezession und die Europa- & Kommunalwahlen in der zweiten Jahreshälfte als instabil an. Die gestiegenen Zinsen wirken sich negativ auf die Höhe von Leasing- und Finanzierungsraten aus. Dies wirkt sich besonders auf die Nachfrage in unserem Privatkunden-Bereich aus. Der Gewerbekundenbereich ist hiervon bisher nur nachrangig betroffen. Bestandsgefährdende Risiken bringen diese Rahmenbedingungen im Hinblick auf unsere positive Entwicklung in 2023 derzeit jedoch nicht mit sich, auch wenn wir dadurch mit der gebotenen Vorsicht am Markt agieren müssen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir im Wesentlichen kurz- mittel- und langfristige Risiken sehen, deren Eintrittswahrscheinlichkeiten stark variieren können. Einige dieser Risiken bergen das Potenzial die Entwicklung wesentlich zu beeinträchtigen; es existieren in 2024 jedoch keine Unsicherheiten über die Unternehmensfortführung oder wesentliche bestandsgefährdende Risiken. Volkswirtschaftliche und branchenspezifische Risiken: Als größtes volkswirtschaftliches und branchenspezifisches Risiko sehen wir in 2024 definitiv die Versorgung mit produktionsrelevanten Teilen und die stetig steigenden Leitzinsen der Zentralbanken in Verbindung mit der hohen Inflation und der momentan in Deutschland herrschenden Rezession. Risiken im Absatz für das Geschäftsjahr 2024 sehen wir daher in der weiteren, nicht einzuschätzenden konjunkturellen Entwicklung und in der zukünftigen Wertschätzung des Autos in der Bevölkerung, vor allem im Hinblick auf alternative Antriebsformen. Die starke Nachfrage nach unserem bisher einzigen BEV, dem koda Enyaq, deutet jedoch auf eine positive Entwicklung in dieser Hinsicht hin. In 2024 werden der Kodiaq, der Superb und der Octavia neu und als PHEV aufgelegt. Der Kamiq und Scala erhalten ein Facelift. Unser Importeur konzentriert sich stärker auf die Produktion von Lagerwagen, was den Absatz auch in 2024 positiv beeinflussen wird. Für Herbst 2024 ist zudem die Einführung eines neuen Kompakt-SUV-BEV, dem koda ELROQ geplant. Trotz der aktuellen Zurückhaltung am Markt ist das Wachstumspotenzial nicht weg zu diskutieren. Das Risiko des potenziell margen-gefährdende Agenturmodells, das auch bei koda für den Vertrieb von BEVs eingeführt werden soll, können wir aktuell noch nicht abschätzen. Weder existiert im Moment ein finales Vertragsdokument, noch ein genauer Stichtag für die Einführung des Agenturmodells. Bisher ist nur der 01.10.2024 von koda angepeilt worden. Konkrete Verhandlungen mit dem koda Händlerverband, der ein Mitspracherecht bei dieser Veränderung hat, laufen derzeit. Auf der Beschaffungsseite stehen wir in branchenüblicher Abhängigkeit zu den Herstellern. Durch die voll ausgelastete Fertigung im Herstellungsland und das gleichzeitige Fehlen von wichtigen Bauteilen erwarten wir für 2024 Produktions- und Lieferengpässe bei Neuwagen auf Vorjahresniveau. Die Elektromobilität sehen wir nicht als Unsicherheit, da die Entwicklung in diese Antriebsart derzeit stark volatil ist und durch Hersteller-Aktionen positiv beeinflusst werden kann. Neu bewertet werden muss hingegen das Risiko der Entwicklung des Gebrauchtwagenbereichs. Ist diese bisher außerordentlich erfreulich, kann sie doch durch veränderte Neuwagen-Versorgung oder eine andersartige Veränderung am Markt, wie beispielsweise steigende Zinsen beeinflusst werden. Wir beobachten aber, dass die Margen trotz steigender Leitzinsen nur sehr träge reagieren und der hohen Nachfrage ein nach wie vor sehr niedriges Angebot gegenüber steht. Derzeit gehen wir davon aus, dass die Sonderkonjunktur in diesem Bereich langsam abflauen wird, da eine verbesserte Versorgung mit Neuwagen nicht ruckartig, sondern über Monate verteilt steigend geschehen wird. Erst spät und langsam geraten die Margen der Gebrauchtwagen daher unter Druck. Diesem Risiko haben wir mit unserer personell sehr gut aufgestellten und eingespielten Einkaufsabteilung Sorge getragen, die unseren Bestand und die Margen täglich beobachtet und zeitnah reagiert. Ertragsorientierte Risiken: Ertragsorientierte Risiken, die mit rückläufigen Umsatzerlösen einhergehen, sehen wir insbesondere durch die Versorgungsengpässe unseres Herstellers koda, die Rezession, sowie die gestiegenen Zinsen auf Kredite für unsere Kunden. Durch die Einflussfaktoren können sich ertragreiche Geschäftsabschlüsse zeitlich nach hinten verlagern oder Kaufentscheidungen ausgesetzt oder verzögert werden. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die in den Jahren 2017 bis 2022 erwirtschafteten Jahresfehlbeträge waren teilweise mit negativen operativen Cashflows verbunden. Unsere Liquiditätslage entspricht jedoch grundsätzlich den Anforderungen aus dem operativen Geschäft. Im Ausnahmefall kann es bei einer unvorhersehbaren Zusammenballung von Fahrzeuganlieferungen durch den Hersteller zu einer starken, kurzfristigen Belastung der Liquiditätslage kommen. Wir haben diesem Risiko durch Ausweitung der Kreditlinie bei unserer Hausbank im zweiten Halbjahr 2019 Rechnung getragen. Inzwischen haben wir diese Kreditlinie zugunsten einer langfristigen Finanzierung und der erheblichen Erhöhung unserer Einkaufsfinanzierungslinie zurückgeführt und unseren Liquiditätsspielraum nochmals deutlich erhöht. Im unwahrscheinlichen Falle des übermäßigen Liquiditätsbedarfs durch ungewöhnlich hohe Fahrzeuganlieferungen innerhalb eines kurzen Zeitraumes und ggf. zusätzlicher unvorhersehbarer Ereignisse, können wir auf kurzfristig zurückzahlbare Privatkredite der Gesellschafterfamilie zugreifen. Durch die Umfinanzierung unserer Kontokorrent-Kredite auf einen langfristigen Kredit und die Rückführung einer Kontokorrent-Linie bei unserer Partnerbank Santander Consumer Bank AG erhöhten wir unsere Einkaufsfinanzierungslinie in 2021 um TEuro 1.000 (+ 33,3%). Im Dezember 2022 konnten wir unsere Einkaufsfinanzierungslinie bei unserer Partnerbank gegen Vorlage einer Sicherheit von 200 TEUR um weitere 1.000 TEUR erhöhen. Dies verschafft uns deutlich mehr Spielraum auf Seiten unserer Fahrzeugbestände, senkt unsere Zinsen deutlich und löst ein wesentliches Problem der letzten Jahre. Dieser große Vorteil steht dem Risiko gegenüber dass Kontokorrentlinien in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen und der Kredit schrittweise abgetragen werden muss. Die Gesellschaft verfügt über einen soliden und solventen Kundenstamm. Dieser und ein entsprechendes Debitorenmanagement vermindern das Ausfallrisiko von Forderungen. So ist diese Quote über Jahre hinweg fast ohne Relevanz. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen steigt das Risiko von Forderungsausfällen im privaten und gewerblichen Bereich. Da Fahrzeugverkäufe erst gegen Vorkasse bzw. Finanzierungszusage erfolgen und Dienstleistungen der Werkstätten auf das gesetzliche Werkunternehmerpfandrecht zurückgreifen kann, ist dieses Risiko begrenzt. Im Finanzierungsbereich verfolgt die Gesellschaft eine sehr konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Personelle Risiken: Als bedeutsames personelles Risiko gilt nach unserer Auffassung der immer deutlicher einsetzenden Fachkräfte-Mangel. Wir tragen diesem Risiko weiterhin Rechnung, indem wir eine große Menge Auszubildender beschäftigen, aus denen wir Jahr für Jahr Fachkräfte für unsere Abteilungen rekrutieren können. Darüber hinaus pflegen wir ein umfangreiches Reputationsmanagement, um bei potenziellen Bewerbern auch in den Online-Medien stets positiv präsent zu sein. Weitere personelle Risiken sind derzeit nicht gegeben. Die Mitarbeiterfluktuation ist in allen Betriebsbereichen branchenüblich bis gering. Durch die eigene Ausbildung von Nachwuchskräften und deren weitere Förderung durch Qualifizierung wird die Qualität des Stammpersonals kontinuierlich verbessert. 2. Chancenbericht Unsere Hauptchancen sehen wir durch die Bereitstellung eines ausgezeichneten Service, der eine hohe Kundenbindung gewährleistet. Durch Prozessoptimierungen und strukturelle Veränderungen sehen wir steigenden Erträgen entgegen. Um unsere Chancen zu vergrößern setzen wir in diesem Bereich auf verstärkte Kapazitätsauslastungen, Senkung interner Prozesskosten, Senkung bzw. Haltung der Personalkosten und Konzentration auf ertragsstarke Geschäfte, auch in Zusammenarbeit mit unserem Hersteller. Auch im Vertrieb sehen wir Chancen, insbesondere, was die Auslieferungs-Schnelligkeit gegenüber Kunden und die hohe Kundenzufriedenheit auch bei der Neukundenakquise angeht. Neue Antriebsarten begreifen wir auch als Chance, da die positive Grundeinstellung unserer Kunden gegenüber unserer Marke koda sich zusammen mit neuer, innovativer Technologie ergänzt und potenzieren kann. Im Gebrauchtwagenbereich sehen wir die Chance, uns als verlässlicher und teilweise unabhängiger Händler am Markt immer besser positionieren zu können als zuvor und so unsere Ertragschancen optimal ausschöpfen zu können. Dabei ist sicherlich auch zu beachten, dass wir durch unseren größeren Standort in Winsen (Luhe) eine gesteigerte Bekanntheit und eine deutlich bessere Marktabdeckung erreicht haben und weiterhin ausbauen. Durch die überlegte Aufnahme neuer Marken in unser Portfolio versprechen wir uns die Erschließung neuer Kunden und die deutlich bessere Bedienung vorhandener Bedarfe unserer Stammkunden. Ein wichtiger Aspekt dieser Strategie ist der Gedanke, dass durch die Diversifikation der angebotenen Fahrzeugmarken Engpässe bei der einen Marke durch Überkapazitäten bei einer anderen Marke ausgeglichen werden können. Dies entspricht einem Effekt, den wir auch bei unseren Wettbewerbern mit mehr als einer Neuwagenmarke beobachten. Bisher ist uns dies durch die Konzentration auf koda nicht möglich, was sich in den vergangenen Jahren seit der Aufgabe des Volkswagen-Neuwagenvertriebes als Nachteil erwiesen hat. Daher ist auch die Suche nach einer weiteren PKW-Marke für uns von höchster Wichtigkeit. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz anderer Anbieter, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Die fortgesetzt negative Ertragssituation bis 2022 hat unsere Entwicklung gebremst. In 2023 konnten wir diese Phase mit Erfolg beenden und eröffnen uns daher für 2024 neue Möglichkeiten. Den Risiken der gestiegenen Zinsen und temporärer Lieferengpässe im Vertrieb stehen die guten Ertragsaussichten im Service und potenziellen Kosteneinsparungen seitens der Betriebs-, Personal- und Prozesskosten gegenüber. Die teilweise auch räumliche Erweiterung unserer Geschäfte sehen wir als große Chance für die Zukunft, da wir neben dem Vertrieb auch den lukrativen Servicebereich ausbauen können. Durch die eingeleiteten Maßnahmen im Vertrieb, im Service und der Gesamtorganisation wird sich unsere Ertragslage, wie bereits in den letzten Jahren ersichtlich, weiter verbessern. Weitere Maßnahmen werden permanent entwickelt und kurzfristig umgesetzt. Liquiditätsrisiken sehen wir als relevant, aber durch die Linienerweiterungen in den Vorjahren als weniger vordergründig an. Für die Zukunft sind wir verhalten optimistisch. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten oder bestandsgefährdende Risiken, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Amelinghausen, Niederlassungen in Lüneburg und Winsen. Hierzu verweisen wir auf die vorstehenden Ausführungen.
Amelinghausen, den 07. Juni 2024 gez. Karl-Peter Plaschka BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Autohaus Plaschka GmbH hat ihren Sitz in Amelinghausen. Die Firma ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter HRB 1056 eingetragen. Der Jahresabschluss der Autohaus Plaschka GmbH, Amelinghausen, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses macht die Gesellschaft von größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, wobei sich die Nutzungsdauer an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientiert. Die im Anlagevermögen ausgewiesenen Vorführwagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um vereinnahmte und zurechenbare Bonuszahlungen aktiviert. Abschreibungen werden ab dem Kalendermonat des Zugangs gebildet. Im Jahr der Veräußerung der Vorführwagen werden die jeweiligen Kfz in das Umlaufvermögen umgebucht, die Veräußerungsabsicht wird hierbei mit Abmeldung des jeweiligen Fahrzeuges unterstellt. Die Verkaufserlöse wurden als Umsatzerlöse, der Wareneinsatz im Materialaufwand ausgewiesen. Bewegliche, selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im laufenden Zugangsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für geringwertige Vermögensgegenstände in der Größenordnung von Euro 250,01 bis Euro 1.000,00 wurden zuletzt im Anschaffungsjahr 2019 Sammelposten gebildet. Diese Sammelposten werden auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren gleichmäßig abgeschrieben (Poolbewertung). Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die PKW-Tageszulassungen wurden im Umlaufvermögen unter den Waren ausgewiesen und mit den Anschaffungskosten unter Abzug der zurechenbaren Bonuszahlungen der Hersteller ggf. unter Berücksichtigung des Marktpreises, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Neuwagen wurden zu Anschaffungskosten und Gebrauchtwagen mit den Anschaffungskosten (inkl. entstandener Instandsetzungskosten) unter Berücksichtigung des Marktpreises und gegebenenfalls des niedrigen beizulegenden Werts - ausgehend von Veräußerungspreisen bzw. Schätzwerten nach Abzug von Kosten im Folgejahr - nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:
Die Abgänge im Bereich der Geschäfts- und Vorführwagen betreffen Umbuchungen in das Umlaufvermögen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Von den ausgewiesenen liquiden Mitteln sind TEuro 600 nicht frei verfügbar, da sie der Besicherung von Verbindlichkeiten dienen. sonstige Rückstellungen Die Aufbewahrungsrückstellung und die Rückstellung für Kosten der Rücknahmeverpflichtungen aus laufenden Leasinggeschäften wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Aufbewahrungsrückstellung berücksichtigt Kostensteigerungen von 2 % (p.a.). Verbindlichkeiten Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEuro 4.519) sind in Höhe von TEuro 4.422 durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge und durch die Verpfändung eines Bankkontos (TEuro 200) besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEuro 400 durch ein Sperrkonto und darüber hinaus im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEuro 1.825 durch Sicherungsübereignungen besichert. Diese Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 1.050 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat Pachtverträge für die Anmietung der Autohäuser an allen drei Standorten in Amelinghausen, Lüneburg und Winsen/Luhe abgeschlossen. Zudem wurden an den Standorten Lüneburg und Winsen/Luhe zusätzliche Stell- und Verkaufsflächen für Fahrzeuge angemietet. Die Pachtverträge sichern der Gesellschaft einen geringeren Verschuldensgrad und eine bessere Eigenkapitalquote im Vergleich zum Fall des Erwerbs einer Immobilie. Im Gegenzug hat sich die Gesellschaft als Pächterin verpflichtet sämtliche Reparaturen an den Autohäusern durchzuführen. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 36,5 enthalten. Zudem wurden die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtsjahr um TEuro 36,4 erhöht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten finanzielle (Rücknahme-) Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen für die Jahre 2024 bis 2027 in Höhe von TEuro 5.280 (Vorjahr: TEuro 5.120). Die aus Mietverträgen für die betrieblich genutzten Immobilien bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Außerdem bestehen Leasingverpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen für Geschäftsfahrzeuge und sonstige bewegliche Wirtschaftsgüter (E-Bikes und Waschanlage). Diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind ebenfalls der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Des Weiteren bestehen zum Bilanzstichtag Bestellobligos aus der Bestellung von Fahrzeugen bei den Herstellern im branchenüblichen Umfang. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023:
Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von Herrn Karl-Peter Plaschka geführt. Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 103 , davon 44 im gewerblichen und 59 im kaufmännischen Bereich.
Amelinghausen, den 07.06.2024 gez. Karl-Peter Plaschka Bericht des Aufsichtsratsentfällt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Form offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Plaschka GmbH, Amelinghausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Plaschka GmbH, Amelinghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Plaschka GmbH, Amelinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 7. Juni 2024 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Grimm, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Hoffmann, Wirtschaftsprüfer |
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