RMD Rhein-Main Deponie GmbH
Selbe AdresseBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH | 33.33% |
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biomasse Rhein-Main GmbHFlörsheim am MainJahresabschluss zum 30.09.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Biomasse Rhein-Main GmbH, Flörsheim am Main PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Biomasse Rhein-Main GmbH, Flörsheim am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Biomasse Rhein-Main GmbH, Flörsheim am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, 28. November 2023 Muth
& Reich GmbH
Muth, Wirtschaftsprüfer Reich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 7. Mai 2002 gegründet. Als GmbH ist sie seit 5. Juni 2002 unter der Registernummer HRB 18486 beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Flörsheim am Main. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. Der Jahresabschluss der Biomasse Rhein-Main GmbH wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Gesellschaftsvertrag vom 7. Mai 2002, zuletzt geändert mit Datum vom 13. Januar 2003, sieht jedoch in § 21 Abs. 1 vor, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufzustellen und zu prüfen sind. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach den Bestimmungen der §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Dementsprechend tritt an die Stelle der Posten "Jahresüberschuss" und "Gewinnvortrag" der Posten Bilanzgewinn. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den ausgewiesenen technischen Anlagen handelt es sich im Wesentlichen um das am 20. August 2004 fertig gestellte Biomasse-Kraftwerk. Dieses wird über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschrieben. Nachträgliche Anschaffungskosten aus Zugängen des jeweiligen Geschäftsjahres werden über die verbleibende Restnutzungsdauer abgeschrieben. Daneben ist in den technischen Anlagen eine Stromleitung aktiviert, die über 33 Jahre, also noch bis 2047 abgeschrieben wird. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen 7 und 15 Jahren abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel gezeigt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind einzeln zu Anschaffungskosten bzw. - falls niedriger - zu Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, angesetzt. Flüssige Mittel sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig sind. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz:Nachfolgend werden alle Zahlen in TEUR gerundet dargestellt. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Abgänge bei den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen geleistete Zahlungen für die im Geschäftsjahr durchgeführten Revisionsarbeiten. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 683 und die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.343 haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beruhen im Wesentlichen auf für das Geschäftsjahr 2022/2023 vorausgezahlte Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie einen Körperschaftsteuererstattungsanspruch auf Grund des Verlustrücktrages. SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen beinhalten Ertragsteuern aus dem Jahr 2021/2022 in Höhe von TEUR 1.418. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten folgende Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseBeschaffungsvertrag über BrennstoffDie Biomasse Rhein-Main GmbH hat mit Datum vom 30. Oktober 2002 einen Beschaffungsvertrag über Brennstoff für das Biomassekraftwerk mit dem Gesellschafter KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH, Flörsheim-Wicker, geschlossen. Dieser Vertag wurde mit Datum vom 22. Januar 2008 angepasst. Der Gesellschafter übernimmt hiermit die Sicherstellung und Lieferung der für den Betrieb des Biomassekraftwerks erforderlichen Brennstoffmengen. Durch den Beschaffungsvertrag ist eine Vollauslastung der Anlage gesichert. Seit dem 1. Januar 2020 wurde der Vertrag dahingehend angepasst, dass die Bioma als Annahmepreis einen Betrag in Höhe des mittleren Wertes des vom EUWID veröffentlichten Quartalspreises für behandeltes Altholz Hackschnitzel (0-150mm) pro Tonne erhält oder zuzahlt. Die KKM erhält für den Betriebsaufwand eine Kostenpauschale pro Tonne. Die Parteien stellen klar, dass der Preis je nach Höhe des veröffentlichten EUWID-Preises einen negativen als auch einen positiven Wert aufweisen kann. Ein negativer Wert versteht sich als Zahlung von KKM an Bioma. Ein positiver Wert versteht sich als Zahlung von Bioma an KKM. Ergänzend zu diesem Vertrag wurde Folgendes vereinbart: 1. Für die Beschickung des bestehenden Schubbodens erhält die KKM ein Entgelt. 2. Für die Fläche des Lagerplatzes und des Aufgabetrichters in der Altholzaufbereitungsanlage erhält die KKM eine monatliche Miete. BetriebsführungsvertragMit Datum vom 30. Oktober 2002 wurde ein Betriebsführungsvertrag mit der MVV RHE AG, Mannheim, abgeschlossen. Seit dem 1. Oktober 2003 hat die 100%ige Tochtergesellschaft der MVV RHE AG, die MVV Umwelt O&M GmbH, Mannheim, die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag übernommen. Der Vertrag wurde mit Datum vom 6./17. Dezember 2007 aufgrund der Erweiterung des Holzförderweges angepasst. Mit Datum vom 1. Januar 2018 wurde seitens der MVV die Betriebsführung von MVV Umwelt O&M GmbH auf die MVV Umwelt Asset GmbH geändert. Der Betriebsführer verpflichtet sich hierin, den Betrieb, die Wartung und die Instandhaltung des Biomassekraftwerks zu übernehmen. Für den Betriebsführer ist ein jährliches Entgelt vereinbart, das aus der Höhe der jährlichen Stromproduktion abgeleitet wird. MietvertragDie Biomasse Rhein-Main GmbH hat mit Datum vom 30. Oktober 2002 mit ihrem Gesellschafter, der MTR Main-Taunus-Recycling GmbH, Flörsheim-Wicker, einen Untermietvertrag geschlossen. Angemietet wurde das zur Betreibung und Erschließung des Biomassekraftwerks erforderliche Grundstück. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde die bisher letzte Indexanpassung des Mietvertrages durchgeführt. Kaufmännischer BetriebsführungsvertragZwischen der Biomasse Rhein-Main GmbH und ihrem Gesellschafter MTR MainTaunus-Recycling GmbH besteht seit dem 1. Juni 2004 ein kaufmännischer Betriebsführungsvertrag. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen VerpflichtungenAus allen oben aufgeführten Verträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 972. Diese teilen sich wie folgt auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse aus der Stromerzeugung, die aus der Einspeisung in das Netz der Süwag erzielt wurden, betragen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 13.212 (Vorjahr: TEUR 21.364). Die Umsatzerlöse aus Industrieschrott betragen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 9). Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 139 enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene LeistungenDie Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen: Betriebsführungsentgelt in Höhe von TEUR 3.980 (Vorjahr: TEUR 3.722), Altholzlieferungen in Höhe von TEUR 7.327 (Vorjahr: TEUR 5.406), Stromverbrauch in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 116), Transport- und Entsorgungskosten in Höhe von TEUR 909 (Vorjahr: TEUR 887), Heizölkosten in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 148), Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 279), Aufwand für Versicherungen in Höhe von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 268), Aufwendungen für Reparatur und Instandhaltung in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 64) sowie Aufwendungen für Fremdarbeiten in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 34). AbschreibungenDie Abschreibungen betragen TEUR 2.931 und sind um TEUR 76 niedriger als im Vorjahr. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus der Erlösabschöpfung der Übergewinnsteuer TEUR 806 sowie Kosten der laufenden Buchführung TEUR 43 zusammen. Geschäfte mit nahestehenden PersonenIm Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte mit den Gesellschaftern bzw. deren verbundenen Unternehmen getätigt:
AbschlussprüferhonorarDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 7.400 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Mitglieder des
Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrats
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Dr. Ing. Johannes Günther, Geschäftsführer der MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim |
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Frank-Steffen Meinhardt, Geschäftsführer der Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Hofheim-Wallau |
| ― |
Beate Ibiß, Geschäftsführerin der MTR Main-Taunus-Recycling GmbH, Flörsheim am Main |
| Schorr, Thorsten Vorsitzender | Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises |
| Krebs, Ulrich | Landrat des Hochtaunuskreises |
| Overdick, Madien | Erste Kreisbeigeordnete des MainTaunus-Kreises |
| Kilb, Jochen | Geschäftsführer der KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH, Hofheim-Wallau |
| Schmitz, Holger | Geschäftsführer der KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH, Hofheim-Wallau |
| Adlon, Marcus | Kaufmännischer Geschäftsführer der MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim |
| Bracht, Marcus | Geschäftsführer der MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim |
Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge für ihre Geschäftsführertätigkeit von der Gesellschaft.
Dem Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 Bezüge in Höhe von EUR 300 bezahlt.
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 538.921,67, bestehend aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 3.417.421,42 sowie dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.956.343,09, auf neue Rechnung vorzutragen.
Es haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben.
Flörsheim am Main, 28. November 2023
Frank-Steffen Meinhardt, Geschäftsführer
Dr. Ing. Johannes Günther, Geschäftsführer
Beate Ibiß, Geschäftsführerin
| Anschaffungs- und Herstellungkosten | ||||
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Stand 1.10.2022
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand 30.09.2023
EUR |
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| Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen | 40.237.426,83 | 621.465,63 | 0,00 | 40.858.892,46 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 564.402,61 | 213.292,59 | 0,00 | 777.695,20 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 430.231,49 | 3.811.478,97 | 834.437,22 | 3.407.273,24 |
| 41.232.060,93 | 4.646.237,19 | 834.437,22 | 45.043.860,90 | |
| Abschreibungen | Restbuchwerte | |||||
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Stand 1.10.2022
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand 30.09.2023
EUR |
Stand 30.09.2023
EUR |
Stand 30.09.2022
EUR |
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| Sachanlagen | ||||||
| 1. Technische Anlagen | 34.950.995,83 | 2.905.387,63 | 0,00 | 37.856.383,46 | 3.002.509,00 | 5.286.431,00 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 439.381,61 | 25.591,59 | 0,00 | 464.973,20 | 312.722,00 | 125.021,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 287.257,19 | 0,00 | 0,00 | 287.257,19 | 3.120.016,05 | 142.974,30 |
| 35.677.634,63 | 2.930.979,22 | 0,00 | 38.608.613,85 | 6.435.247,05 | 5.554.426,30 | |
Die Biomasse Rhein-Main GmbH wurde mit notarieller Urkunde vom 7. Mai 2002 gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 5. Juni 2002. Gesellschafter der Biomasse Rhein-Main GmbH sind zu gleichen Teilen die KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH, Hofheim-Wallau, die MVV Umwelt GmbH, Mannheim, und die MTR Main-TaunusRecycling GmbH, Flörsheim am Main. Die nachfolgenden Aufgaben wurden zwischen den einzelnen Gesellschaftern geteilt. Die Aufgabe der KKM ist die Sicherung der erforderlichen Biomassemengen zur Brennstoffversorgung, Aufgabe der MVV Umwelt GmbH sind technische Konzeption sowie der Betrieb des Kraftwerks und die Aufgabe der MTR ist die Bereitstellung von Genehmigungen, Standort und Infrastruktur. Zweck der Biomasse Rhein-Main GmbH ist die Errichtung und der Betrieb eines Biomassekraftwerks auf dem Gelände des Deponieparks Flörsheim am Main. Der Grund und Boden ist von der MTR an die Bioma über die gesamte Nutzungsdauer vermietet. Das Biomassekraftwerk hat eine elektrische Leistung von bis zu 15 Megawatt bei einem genehmigten jährlichen Durchsatz von Biomasse bis zu 120.000 Tonnen. Um das Ziel, die Einhaltung einer Feuerwärmeleistung von <50 Megawatt einzuhalten, wird die elektrische Leistung bei 14,5 Megawatt abgeriegelt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 105.335 MWh ins öffentliche Netz eingespeist, 1.521 MWh mehr als im Vorjahr. Gegenüber der Jahresplanung 2022/2023 in Höhe von 100.072 MWh lag die Einspeisung um 5.263 MWh höher.
Die angespannte Angebots- und Nachfragesituation im Altholzmarkt hat sich ab dem 2. Quartal des Geschäftsjahres in Bezug auf die Annahmepreise für die Bioma kontinuierlich verbessert. Die Einspeisevergütungen für Strom waren im 1. Quartal sehr hoch, sind im 2. Quartal zurückgegangen und betrugen im restlichen Geschäftsjahr konstant zwischen 80100 Euro pro MWh.
Seit Inbetriebnahme des Biomassekraftwerks wurden diverse Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen durchgeführt. Der operativ erwirtschaftete Cash Flow konnte im Geschäftsjahr 2022/2023 die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen decken.
Für die interne Unternehmensführung werden diverse Kennzahlen genutzt. Monatlich erfolgt ein Soll-/Ist-Abgleich zwischen Budget und Kostenrechnung. Weiterhin verfügt das Unternehmen über eine monatliche Liquiditätsplanung.
Die finanziellen Leistungsindikatoren sind unter anderem die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis, die im Rahmen eines Soll-/Ist-Abgleichs analysiert werden.
Nachfolgend werden alle Zahlen in TEUR gerundet dargestellt.
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEUR 17.188 auf TEUR 13.776 verringert.
Auf der Aktivseite im Umlaufvermögen reduzierten sich vor allem die liquiden Mittel von TEUR 10.777 auf TEUR 5.051. Der wesentliche Grund hierfür ist die Anschaffung einer neuen Brennstofflagerhalle für insgesamt TEUR 5.000, welche aus eigenen Mitteln bis zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.991 finanziert wurden. Zum Bilanzstichtag befindet sich die Brennstofflagerhalle noch im Bau und ist unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau ausgewiesen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche auf für das Geschäftsjahres 2022/2023 vorausgezahlte Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie einen Körperschaftsteuererstattungsanspruch auf Grund des Verlustrücktrages. Wesentliche Ausfallrisiken sind bei den Forderungen nicht erkennbar.
Das Eigenkapital beträgt nach dem Jahresfehlbetrag 2022/2023 von TEUR 3.417 insgesamt TEUR 10.739. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 82,4 % auf 78,0 % vermindert.
Die Steuerrückstellungen für die Ertragsteuern aus dem Geschäftsjahr 2021/2022 betragen TEUR 1.418, die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 94 auf TEUR 519 erhöht.
Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Stromerlöse in Höhe von TEUR 13.713 geplant. Im Vergleich zu den Strompreisen im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde davon ausgegangen, dass der Strompreis wieder auf ein normales Niveau sinken würde und daraus abgeleitet ein Rückgang der Stromerlöse gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 8.193 angenommen. Unter Berücksichtigung der erwarteten steigenden Kosten für im Wesentlichen Altholz und die Betriebsführung gegenüber dem Vorjahr wurde ein Jahresfehlbetrag für 2022/2023 in Höhe von TEUR 1.316 geplant.
Der Planung wurde ein Strompreis von durchschnittlich 137 Euro/MWh und einer geplanten Netzeinspeisung von 100.072 MWh zu Grunde gelegt. Gleichzeitig wurde ein durchschnittlicher Ankaufspreis für Altholz von 53 Euro/Tonne rund 110.000 Tonnen angenommen.
Entgegen der Planung ist der Strompreis im 1. Quartal stetig bis auf 250 Euro/MWh im Dezember gestiegen und dann durch Einspeisungen ins Netz durch erneuerbare Energien im Januar 2023 auf 118 Euro/MWh gefallen und bis zum Geschäftsjahresende bei durchschnittlich niedrigen 97 Euro/MWh geblieben. Obwohl die geplanten Mengen um 5.263 MWh übertroffen wurden, blieben die Stromerlöse rund TEUR 500 unter den geplanten Erlösen.
Das positive Ergebnis aus dem Monat Dezember 2022 wurde auf Grund des Strompreisbremsegesetzes abgeschöpft und belastet den Jahresabschluss mit TEUR 806.
Darüber hinaus haben sich die Preise für Altholz entgegen der Planung von anfänglich 83 Euro/Tonne langsamer erholt und lagen im Jahresdurchschnitt bei 61 Euro/Tonne. Dies führte zu einem Mehraufwand von rund TEUR 1.500.
Gegenläufig wirkten die sonstigen betriebliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 139, ein positives Finanzergebnis von TEUR 78 und ein Ertrag aus dem Verlustrücktrag für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 495.
Auf Grund dieser Ereignisse ist der Jahresfehlbetrag um TEUR 2.131 höher als geplant ausgefallen und beträgt TEUR 3.417.
Die Umsätze aus der Stromerzeugung haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.152 verringert und betragen TEUR 13.212. Die Erlöse aus der Verschrottung von Industrieschrott haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5 auf TEUR 4 vermindert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um TEUR 136 erhöht und betragen TEUR 139. Dies resultiert aus der Auflösung der Rückstellung für die Erlösabschöpfung der Übergewinnsteuer.
Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.941 auf TEUR 7.352 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Annahmepreise für die Altholzlieferungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich um TEUR 366 erhöht und betragen TEUR 6.144. Dies ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Betriebsführungskosten (TEUR 3.981, i.Vj. TEUR 3.722), gestiegene Heizölkosten (TEUR 184, i.Vj TEUR 148), gestiegene Entsorgungskosten (TEUR 909, i.Vj. TEUR 887), gestiegene Versorgungsleistungen (TEUR 376, i.Vj. TEUR 180) sowie die gestiegenen Fremdarbeitskosten (TEUR 72, i.Vj. 34) begründet. Gegenläufig haben sich die Versicherungen für das Kraftwerk um TEUR 46 auf TEUR 221 vermindert und die Kosten der Eigenstromnutzung sind von TEUR 116 auf TEUR 28 gesunken.
Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.931 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 76 gesunken. Das Vorjahr ist durch eine außerplanmäßige Abschreibung für das Projekt "Tiefbunker" in Höhe von TEUR 287 belastet.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 524 gestiegen. Im Wesentlichen ist die Erhöhung auf die Aufwendungen für die Erlösabschöpfung der Übergewinnsteuer im Monat Dezember 2022 in Höhe von TEUR 806 zurückzuführen. Die weiteren sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 281 verringert.
Wegen des Verlustes im Geschäftsjahr 2022/2023 besteht eine Steuerforderung auf Grund des Verlustrücktrages für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 495.
Risiken ergeben sich für die Biomasse Rhein-Main GmbH sowohl aus möglichen Ausfällen der Anlagentechnik des Kraftwerks als auch aus der Entwicklung des Altholzmarktes sowie aus Änderungen in den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die für das Geschäftsjahr 2023/2024 erkennbaren Chancen und Risiken werden nachfolgend beschrieben:
Das Risikomanagement wird durch die monatlichen Berichte, in denen die Finanzströme, die technischen Parameter sowie der jeweilige Forecast dargestellt wird, abgedeckt. Derivate Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
Durch den Bau der neuen Brennstofflagerhalle, die in 2023 fertiggestellt wird, wird der Betrieb des Brennstoffförderwegs weiter ausgebaut und für die Zukunft auf der Deponie sichergestellt.
Weiter ist der Umbau der Turbine geplant, um Strom über eine Wärmeabkopplung ins Fernwärmenetz der Stadt Hochheim einspeisen zu können und hier ein weiteres Geschäftsfeld zu akquirieren.
Die Eigenkapitalausstattung und die stabile Anlagenverfügbarkeit sind ein belastbares Fundament für die weitere Entwicklung. Die künftige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch die Innenfinanzierungskraft gewährleistet.
Die Biomasse Rhein-Main GmbH kann aufgrund der beschriebenen Situation weiterhin finanziell in die Zukunft planen. Wie bisher wird die weitere Entwicklung zeitnah und kritisch bewertet. Im regelmäßigen Turnus finden Abstimmungen zu den technischen und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen mit der Geschäftsführung der Bioma statt. Dadurch können zielgerichtet gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit geprüft und umgesetzt werden. In Bezug auf die Brennstoffbeschaffung wird der Markt beobachtet und soweit erforderlich werden Anpassungen vorgenommen.
Die durch das EEG garantierte Einspeisevergütung läuft zum 31. Dezember 2023 aus. Der Betrieb des Biomassekraftwerks wird über diesen Zeitpunkt hinausgehen. Bis auf die neu errichtete Brennstofflagerhalle wird das Anlagenvermögen zu diesem Zeitpunkt fast vollständig abgeschrieben sein, damit liegen auch zukünftig gute Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb vor. Nach dem derzeitigen Stand ist geplant, dass das Kraftwerk weiterhin mit dem Brennstoff Altholz betrieben wird. Die Geschäftsführung geht aufgrund der bisherigen Planung von einem wirtschaftlich gesicherten Betrieb auch über 2023 hinaus aus.
Für die folgenden Jahre werden weiterhin Zuzahlungen für die Brennstofflieferungen geplant, die Stromerlöse werden in den kommenden Jahren sinken, jedoch auf hohem Niveau erwartet. Für das Kraftwerk wurden zudem steigende Betriebskosten geplant. Die Sicherstellung der Verfügbarkeit der notwendigen Betriebsmittel wird in den kommenden Jahren ein weiterer Schwerpunkt sein.
Aufgrund der aktuellen Einschätzungen der Entwicklung der Stromerlöse sowie der Altholzpreise, werden für das Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.626 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 36 geplant. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.973 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.681 geplant. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.037 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 877 geplant.
Flörsheim am Main, den 28. November 2023
Frank-Steffen Meinhardt, Geschäftsführer
Dr. Ing. Johannes Günther, Geschäftsführer
Beate Ibiß, Geschäftsführerin
Die Gesellschafter der Biomasse Rhein-Main GmbH beschließen einstimmig auf der Grundlage des von Muth & Reich GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wiesbaden, geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2022/2023:
1. Der Jahresabschluss der Biomasse Rhein-Main GmbH für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird wie folgt festgestellt:
| a) Bilanzsumme von | 13.776.222,93 EUR |
| b) Jahresfehlbetrag zum 30.09.2023 von | 3.417.421,42 EUR |
2. Der Bilanzgewinn in Höhe von 538.921,67 EUR, der sich aus dem Jahresfehlbetrag 2022/2023 in Höhe von 3.417.421,42 EUR zzgl. des Gewinnvortrags in Höhe von 3.956.343,09 EUR ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen
3. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt.
4. Dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt.
Thorsten Schorr, Aufsichtsratsvorsitzender
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