Kungsleden Werder GmbHLiquidiert

81679 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 166083
Vorher
Blitz 07-401 GmbH
Eingetragen
2.2.2007
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Erwerb, Halten und Veräußerung von Grundstückseigentum und Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie Vermietung von Immobilien; ferner Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene Rechnung, wobei alle Leistungen im handwerklichen Sinne an Subunternehmer vergeben werden und alle Geschäfte und Maßnahmen, die der Genehmigung nach § 34 c der Gewerbeordnung unterliegen, ausgenommen sind;

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kungsleden Werder GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 10.750.000,00 12.768.210,85
I. Sachanlagen 10.750.000,00 12.768.210,85
B. Umlaufvermögen 1.380.846,85 813.717,75
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 109.329,64 25.408,37
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.271.517,21 788.309,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.866,59 2.744,91
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.634.919,14 3.758.543,41
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.768.632,58 17.343.216,92

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 3.783.543,41 3.582.439,14
III. Jahresfehlbetrag 876.375,73 201.104,27
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.634.919,14 3.758.543,41
B. Rückstellungen 19.972,00 24.400,00
C. Verbindlichkeiten 16.748.660,58 17.318.816,92
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.768.632,58 17.343.216,92

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012


Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus werden sämtliche größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften für die Erstellung und Offenlegung in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den ertragsteuerlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB ausgerichtet. Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Die planmäßigen Abschreibungen im Sachanlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Beim Sachanlagevermögen wird, soweit eine dauerhafte Wertminderung zum Bilanzstichtag eingetreten ist, der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital und Schuldposten

Die Gesellschaft ist zum Stichtag bilanziell überschuldet. Eine bilanzielle Überschuldung bedeutet nicht zwingend, dass die Gesellschaft auch im insolvenzrechtlichen Sinne überschuldet ist. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt vor, wenn das zum Zeitwert bewertete Vermögen der Gesellschaft die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung führt die bilanzielle Überschuldung nicht zu einer nachhaltigen Bestandsgefährdung der Gesellschaft und die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Daher wurde der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Diese Einschätzung begründet sich wie folgt:

Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung ist die Kungsleden Fastighets AB, Schweden, mit ihren Forderungen in Höhe von Euro 16.693.750,00 bis zu einer Höhe von Euro 5.000.000,00 gegenüber allen derzeitigen und künftigen Forderungen nebst Zinsen sämtlicher Gläubiger zurückgetreten. Die Kungsleden Fastighets AB verpflichtet sich, die nachrangigen Ansprüche bis zu der oben genannten Höhe gegenüber der Gesellschaft solange nicht geltend zu machen, wie deren vollständige oder teilweise Befriedigung zu einer Überschluldung im Sinne von § 19 InsO der Gesellschaft führen würde.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 50.000,00 enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer

 Thomas Erik Torsten Erséus, Dipl.-Ingenieur (bis April 2013)
 Ake Theblin, Anwalt
 
geführt.

Die Gesellschaft ist ein 100-%iges Tochterunternehmen der Kungsleden Holding GmbH, München. Die Kungsleden Holding GmbH ist nach § 293 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Der Name und Sitz des Mutterunternehmens mit dem größten Konsolidierungskreis lautet: Kungsleden AB Stockholm, Schweden. Die Gesellschaft wird in deren Konzernabschluss miteinbezogen. Der Konzernabschluss wird unter www.kungsleden.se veröffentlicht.

München, den 30. April 2013

 Geschäftsführer:

gez. Ake Theblin 

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2013 festgestellt.

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