Liberator German Newco GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Schollweck seit 28.8.2025 | Geschäftsführer |
Andrew William Bates seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Volker Büttel seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Meike Verena Tincani seit 12.2.2025 | Prokura |
John Faurholdt Jensen seit 8.8.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
iglo Holding | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Frozen Fish International GmbHBremerhavenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Frozen Fish International GmbHGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSGESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS Die Frozen Fish International GmbH (FFI) ist eine Gesellschaft der deutschen iglo Gruppe. Unter der iglo Holding GmbH werden in dieser Gruppe mehrere Gesellschaften zusammengefasst. Maßgeblich sind die operativen Einheiten der iglo GmbH mit Standorten in Hamburg und Reken sowie die Frozen Fish International GmbH in Bremerhaven. Die Iglo Holding und ihre Tochtergesellschaften werden als Teilkonzern der Nomad Foods Limited, Ritter House, Wickhams Cay II, Road Town, Tortola, VG1110, British Virgin Islands, UK-Registernummer FC033111 (im Folgenden Nomad Foods Group) geführt. Steuerlicher Sitz des Mutterkonzerns ist Bedfont in Großbritannien. Die FFI produziert und vertreibt hochwertige Tiefkühlprodukte, zum überwiegenden Teil auf Fischbasis, für den europäischen Markt. Die in Bremerhaven hergestellten Produkte werden vor allem an Schwestergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland unter den Hauptmarken "iglo", "Birds Eye" bzw. "Findus" verkauft. Die Produktions- und Vertriebsaktivitäten der FFI werden durch Gruppenfunktionen unterstützt. Hierbei handelt es sich um einen zentral organisierten Wareneinkauf und standortübergreifende Forschungs- und Entwicklungsressourcen. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Das Ernährungssegment ist stark getrieben von Themen wie Gesundheit, Tierwohl, Nachhaltigkeit und Klimarelevanz. Daraus ergeben sich nicht nur neue Herausforderungen an die Kundenansprache, sondern auch für die Entwicklung und Produktion. Daher stehen die Weiterentwicklung und Ergänzung des bestehenden Sortiments unverändert stark im Fokus der Aktivitäten der internationalen Nomad Foods Group. Dies betrifft sowohl neue Lebensmittelprodukte mit besserer Nährwert- und CO 2 e-Bilanz als auch innovativen, nachhaltigeren Verpackungslösungen. Diese werden entsprechend der lokalen Vorgaben kontinuierlich in den Produktionsstätten der Gruppe im In- und Ausland entwickelt, erforscht und umgesetzt. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind im Konzern als standortübergreifende Gruppenfunktionen organisiert. Der finanzielle Aufwand hierfür wird im Konzernabschluss unserer Muttergesellschaft in Großbritannien ausgewiesen. WIRTSCHAFTSBERICHTENTWICKLUNG VON BRANCHE UND GESAMTWIRTSCHAFT Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Rückgang von Import und Export, Abnahme von Bauinvestitionen bei Anstieg der Zinsen und weiterhin hohe Preise dämpften die Konjunktur. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland (Zuwanderung). Die Arbeitslosenquote ist um 0,4% -Punkte auf 5,7% gegenüber 2022 gesunken und betrug somit 2,6 Millionen Arbeitslose in 2023. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im Vorjahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Staatliche Entlastungsmaßnahmen milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf teilweise ab. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2023 bei +6,0 % gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 verteuerten sich Nahrungsmittel besonders stark um 12,4 % (2022: +13,4%) und es waren fast alle Nahrungsmittelgruppen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: +15,7 %). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+14,7 %) oder Gemüse (+13,3 %) wurden 2023 gegenüber 2022 überdurchschnittlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2023 verbilligten sich hingegen Speisefette und Speiseöle (-3,5 %, darunter Butter: -17,8 %). Quellen: www.destatis.de, GESCHÄFTSVERLAUF Im Jahr 2023 konnte das Produktionsvolumen der FFI gegenüber dem Vorjahr konstant gehalten werden. Der Umsatz konnte stark gesteigert werden und das Ergebnis nach Steuern stieg ebenfalls stark an. Hintergrund für diese Anstiege sind vor allem die Preissteigerungen der letzten Monate, die sich auch in den Transferpreisen an die Kunden wiederfanden. Das Supply Chain Netzwerk und die Zusammenarbeit von nationalen und internationalen Funktionen in der Nomad Foods Gruppe wurde weiter intensiviert. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess am Standort Bremerhaven, der insbesondere auch im Rahmen der Operational Excellence Initiativen durchgeführt wird, hat sich weiter positiv auf die Prozesse im Produktionsbereich ausgewirkt. Die Zahlen, welche diese beschriebenen Entwicklungen widerspiegeln, werden in den folgenden Abschnitten, wie zum Beispiel den "Bedeutsamen Leistungsindikatoren" sichtbar. Ungeachtet der durch die Inflation bedingt großen zusätzlichen Aufwendungen, konnten auch im Jahr 2023 Projekte zur Effizienzsteigerung und kontinuierlichen Prozessverbesserung realisiert werden. BEDEUTSAME LEISTUNGSINDIKATOREN Die FFI steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand des Produktionsvolumens, der Umsatzerlöse und der Kennzahl Earnings before Interest, Taxes, Non-recurring items & Royalties ("EBIT without Non-recurring items & Royalties") nach IFRS. Das EBIT nach IFRS lässt sich für das Berichts- und Vorjahr wie folgt auf das Ergebnis nach HGB überleiten:
Die "Group Charges" beinhalten außergewöhnliche, i.d.R. nicht wiederkehrende Geschäftsvorfälle (Non-Recurring Items). Innerhalb der Position "Bewertungsunterschiede (HGB vs. IFRS)" werden des Weiteren abweichende Wertansätze zwischen IFRS und HGB zusammengefasst. Hierbei handelt es sich u.a. um abweichende Wertansätze in der Darstellung von Anlagevermögen, Pensions- und Jubiläumsleistungen, Transferpreisen, Kreditoren und Debitoren sowie Fremdwährungsabsicherungsgeschäften. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr stellen sich wie folgt dar:
Die im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Werte der Leistungsindikatoren und deren Erreichung im Geschäftsjahr sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Das Volumenziel hat die Prognose für das Jahr 2023 bestätigt, wo hingegen das prognostizierte Umsatzvolumen deutlich gesteigert werden konnte. Mit dem gestiegenen Umsatz einhergehend, konnte auch das EBIT deutlich gesteigert werden. Beide steigenden Effekte, trotz sinkendem Produktionsvolumen, sind darauf zurückzuführen, dass deutliche Preisanpassungen durchgeführt werden konnten und somit die Teuerungen der Beschaffungsmärkte weitergegeben werden konnten. Weiterhin ein positiver Beitrag zum EBIT wurde durch die positiven Wechselkurse beigetragen. BESCHAFFUNGSPOLITIK Die Rohware bezieht FFI von ausgewählten und geprüften Produzenten. Die wichtigsten Fischarten Alaska Seelachs, Kabeljau, Lachs, Schellfisch und Seehecht stammen aus den Fanggebieten Nordost- und Südatlantik sowie Nordpazifik. Die Beschaffungssituation der Rohware zeigte im Vergleich zu den Vorjahren eine leichte Entspannung, auch da sich die weltweiten Lieferketten an die neuen Herausforderungen anpassen konnten. So konnte die Produktion ohne größere Ausfälle sichergestellt werden. Die in 2022 angestrebte, weitere Diversifikation der des Rohwarenbezugs konnte in 2023 bereits zu ersten Teilen umgesetzt werden und wird für die zukünftige Beschaffungspolitik weiterverfolgt. PRODUKTION Das Produktionsvolumen im Jahr 2023 lag mit 89.875 Tonnen auf dem Vorjahresniveau. Das Produktsortiment umfasste im Jahr 2023 etwas mehr als 450 unterschiedliche Artikel. Der umsatzbasierte Exportanteil lag im Berichtsjahr bei knapp 49% und ist damit zum Vorjahresniveau (48%) leicht gestiegen. Zur Sicherung unserer hohen Produktqualität unterliegen die bezogenen Rohwaren und Zutaten sowie die daraus hergestellten Fertigprodukte einer permanenten Qualitätssicherung. Diese Aufgaben werden von entsprechend qualifizierten Mitarbeiter*innen am Standort Bremerhaven oder durch zertifizierte Laboratorien und Prüfinstitute extern wahrgenommen. In der Produktion wenden wir die Prinzipien des weltweit anerkannten HACCP Konzepts an. Unsere Systeme unterliegen ständiger externer Überprüfung. Bereits im Jahre 1995 erhielt FFI das Zertifikat nach der damals gültigen ISO-Norm 9001:1994. Diese Normanforderung erfüllen wir seitdem durchgehend. Selbstverständlich verfügt FFI auch über eine Chain of Custody Zertifizierung des Marine Stewardship Council (MSC). Darüber hinaus ist Frozen Fish gegen den global durch den GFSI anerkannten BRC-Standard zertifiziert. Die Anstrengungen zur Reduzierung des Materialeinsatzes und zur Steigerung der Produktivität wurden auch 2023 konsequent und erfolgreich fortgesetzt. Effizienzverbesserungen konnten vor allem im Materialverbrauch umgesetzt werden. PERSONAL Im Berichtsjahr hat FFI durchschnittlich ca. 639 Mitarbeiter*innen (Vorjahr: ca. 667) beschäftigt. Dies bedeutet einen Rückgang um 4,2%. Die Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter*innen betrug durchschnittlich 484, die Zahl der Angestellten durchschnittlich 155. Die allgemeine Personalfluktuation bei FFI war auch im Jahr 2023 gering. Für die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Talentförderung investiert das Unternehmen auf unterschiedliche Weise in die Entwicklung der Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen. Im Jahr 2023 wurden eine Vielzahl von Fortbildungs- und Förderungsmaßnahmen zur Weiterentwicklung und Qualifizierung der Mitarbeiter durchgeführt. Ergänzt werden diese Maßnahmen vom Mutterkonzern, beispielsweise hinsichtlich besonderer Projekte zur Förderung der Karrieren von Frauen, spezifische individuelle Coaching-Angebote etc. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG NACH § 289F ABS. 4 HGB Die Frozen Fish International GmbH und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind darauf bedacht, den Anteil an Frauen innerhalb der Gesellschaft ausgeglichener zu gestalten und es werden sich aus diesem Grund, für verschiedene Gremien und Ebenen, Ziele zur Erreichung einer höheren Frauenquote innerhalb des Unternehmens gesetzt. Für den Aufsichtsrat, der aus 6 Arbeitgeber- sowie 3 Arbeitnehmervertreterinnen und Vertretern besteht bedeutet dies, dass die iglo GmbH eine Frauenquote von 33,3% anstrebt. Diese Quote wird dabei sowohl durch die wählende Belegschaft als auch durch die Gesellschafter der Frozen Fish International GmbH beeinflusst und die aktuelle Quote liegt bei 33,3%. Da auf Ebene, der aus zwei Personen bestehenden Geschäftsführung weder ein Wechsel noch eine Vergrößerung geplant ist, beträgt die Zielgröße hier 0,0%. Für den Frauenanteil in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung hatte die Frozen Fish International GmbH einen Zielwert von 40,0% festgelegt, welcher nach aktuellem Stand zum 31.12.2023, mit 44,4% eingehalten wird. Der Frauenanteil in der gesamten Belegschaft der Frozen Fish International GmbH beläuft sich mit Blick auf das Jahresende 2023 auf 27,3%. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE ERTRAGSLAGE Im Geschäftsjahr 2023 sanken die sonstigen betrieblichen Erträge auf 11,1 Mio. € an (Vorjahr: 36,2 Mio. €). Diese Veränderung ist mit einem starken Rückgang, aber nach wie vor positiven Währungsdifferenzen in Höhe von 9,1 Mio. € zu erklären. Ergänzend zu den Angaben im Bereich Geschäftsverlauf belief sich der Materialaufwand auf 320,3 Mio. € und lag um 38,7 Mio. €, bei niedrigerem Produktionsvolumen, deutlich über dem Vorjahreswert von 281,5 Mio. €). Maßgeblich getrieben ist dieser Anstieg durch die starke Inflation aufgrund der anhaltenden Ukrainekrise und Marktentwicklungen in nahezu allen Bereichen, die das produzierende Gewerbe betreffen. Der Personalaufwand stieg um 1,8 Mio. € auf 44,9 Mio. €. Der Aufwand für Löhne und Gehälter stieg um 0,8 Mio. € auf 32,7 Mio. € (Vorjahr: 31,8 Mio. €), die Aufwendungen für Personalnebenkosten und Sozialabgaben stiegen um 1,0 Mio. € auf 12,2 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €). Der Anstieg der Lohn- und Gehaltsaufwendungen ist dabei ebenfalls auf die anhaltende Inflation und den angekommenen Auswirkungen auf die Mitarbeiterbezahlung zurückzuführen. Ein gleichwertiger Effekt ist in den Ausgaben für Altersversorgung zu erkennen (Veränderung: 1,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr). Der Abschreibungsaufwand auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen lag im Berichtsjahr bei 5,7 Mio. € (Vorjahr: 5,7 Mio. €) und damit auf gleichbleibendem Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Währungsumrechnungseffekt) liegen in 2023 mit 18,6 Mio. € auf Vorjahresniveau (12,7 Mio. €). Die Bestände für fertige und unfertige Erzeugnisse stiegen zum Bilanzstichtag um ca. 2,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahresstichtag. Als Ergebnis nach Steuern ergibt sich somit für das Gesamtjahr 2023 ein Wert von 7,7 Mio. €. Nach 4,9 Mio. € im Vorjahr bedeutet dies ein Ergebnisanstieg von 2,8 Mio. €. Die Gründe hierfür liegen überwiegend in den gestiegenen Preisen aus den beschriebenen Inflationsgründen und nachlassenden Coronaeffekten und -Maßnahmen. Bei stagnierendem Produktionsvolumen konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden und das Ergebnis wurde zusätzlich durch positive Wechselkurse beeinflusst, so dass auch das Ergebnis nach Steuern gesteigert werden konnte. FINANZLAGE KAPITALSTRUKTUR Die FFI wird im Wesentlichen durch die Bereitstellung von Gruppendarlehen finanziert, die von der iglo Holding GmbH gehalten werden. LIQUIDITÄT Die Veränderung des Finanzmittelbestands ist der nachfolgenden Kapitalflussrechnung zu entnehmen:
Unter der Position "Cashflow aus Gruppenaktivitäten" werden hauptsächlich die Finanzmitteltransfers an die iglo Holding GmbH aus dem Gewinnabführungsvertrag und für Steuerzahlungen sowie das konzerninterne Cash Pooling subsummiert. Zahlungen aus dem Gewinnabführungsvertrag erfolgen regelmäßig in dem auf das Berichtsjahr nachfolgenden Wirtschaftsjahr. Sowohl FFI als auch die gesamte Gruppe konnten ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtszeitraum uneingeschränkt und jederzeit vollständig nachkommen. INVESTITIONEN Die Sachanlageinvestitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf 4,4 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €). Der Ausgabenschwerpunkt lag im Bereich der Maschinen und Anlagen sowie der Modernisierung der Produktionsgebäude, um die Produktionskapazität zu erweitern. Die Erhöhung der Arbeitssicherheit war und ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Investitionsmaßnahmen. VERMÖGENSLAGE Die Eigenkapitalquote zum Abschlussstichtag sank auf rund 4,8 %. Grund hierfür ist die Erhöhung der Bilanzsumme um etwa 4,0 Mio. € von 173,1 Mio. € in 2022 auf 177,1 Mio. € in 2023, bei unveränderter Höhe des Eigenkapitals. Der Anstieg der Bilanzsumme ist auf das Umlaufvermögen und insbesondere der Vorräte und den gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Auf der Passivseite kommt es durch die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und die sonstigen Rückstellungen zu einer gestiegenen Bilanzsumme. Durch den beschriebenen Verlauf des Geschäftsjahres 2023 und dem damit verbundenen, gestiegenen Ergebnis nach Steuern erhöhte sich die Eigenkapitalrendite um 33,4 pp auf 90,9%. Im Geschäftsjahr 2023 kam es zu einer Verminderung des Sachanlagevermögens um rund 1,3 Mio. €. Es beläuft sich zum Abschlussstichtag auf 38,4 Mio. €. Das Vorratsvermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Mio. € auf 45,2 Mio. €. Der starke Anstieg ist hauptsächlich auf den um 1,0 Mio. € gestiegenen Rohwarenbestand zurückzuführen. Der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen betrug zum Bilanzstichtag 93,6 Mio. €. Nach 92,0 Mio. € im Vorjahr, entspricht dies einer Differenz von 1,6 Mio. € und ist insbesondere auf gestiegene Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. GESAMTAUSSAGE ZUM GESCHÄFTSVERLAUF UND DER LAGE DES UNTERNEHMENS Die im Vergleich zu 2022 gleichbleibenden Volumen und die hohe Inflation stellte die FFI in 2023 vor große Herausforderungen. Unterbrechungen in den globalen Lieferketten, bedingt durch Schließung international bedeutungsvoller Häfen in Asien, hat zu einer kurzzeitigen Verknappung wichtiger Rohmaterialien geführt. Die durch den Angriff auf die Ukraine ausgelöste Krise auf dem Gas- und Energiemarkt stellte für uns eine mögliche Versorgungslücke mit Gas dar. Durch Umrüstung unserer technischen Anlagen konnten wir diesem Versorgungsengpass entgegenwirken und uns mehr Flexibilität für zukünftige Energieversorgung erarbeiten. Durch den möglichen Einsatz von Öl haben wir die Abhängigkeit von Gas deutlich reduzieren können. Die Gesamtlage hat sich zum Ende 2023 hin deutlich stabilisiert, wobei die gute Auslastung der Anlagen auf Basis einer 5 Tage Woche uns ausreichend Spielraum für kontinuierliche Prozessoptimierungen gibt. Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft hat keine Anhaltspunkte dafür gegeben, dass der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet wäre. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTCHANCENBERICHT Gute Chancen werden insbesondere darin gesehen, dass die Investitionsausgaben der letzten Jahre das Unternehmen in die Lage versetzen, neue Produkte schnell auf den Markt zu bringen und auf Kundenanforderungen flexibel zu reagieren. Zudem hat die Konzentration auf das Kerngeschäft die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bremerhaven verbessert. Außerdem wird davon ausgegangen, dass weitere Maßnahmen zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und zu Einsparungen bei Materialeinsatz und Energieverbräuchen führen werden. Weitere Verbesserungen der Produktivität werden zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Profitabilität des Unternehmens beitragen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Nomad Foods Group richten sich einerseits auf die Optimierung bestehender Prozesse und Produkte. Andererseits wird permanent an Neuproduktentwicklungen gearbeitet. Die Aktivitäten im Bereich F&E werden durch umfassende Marktforschungsaktivitäten begleitet. Wir sehen auch weiterhin Entwicklungs- und Wachstumspotential im Bereich tiefgekühlter Lebensmittel. Für die gesamte iglo Gruppe gilt, dass sich durch den Fokus auf und die kontinuierliche Weiterentwicklung der starken, bestehenden Kernsegmente im Bereich Fisch und Gemüse sowie den Einstieg in die pflanzenbasierte - sowohl vegetarische als auch vegane - Ernährungsalternativen und die erfolgreiche Marktbearbeitung, auch in Zukunft gute Chancen ergeben, am Marktwachstum teilzuhaben. Hinzu kommen Vorteile der Kategorie Tiefkühlkost per se, die viele relevante Makrothemen bedienen und somit an Konsumentenrelevanz gewinnen sollten. Besonders hervorzuheben wären hier die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung durch längere Haltbarkeit und Portionierbarkeit. Eine geringere CO 2 e Bilanz im Vergleich zu vielen alternativen Produkten, sowie ein hoher Grad an Convenience, der ideal zu umgestellten Lebensgewohnheiten, Familiensituationen und einer agileren Arbeitswelt passt, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Im Zuge weiterer Optimierungen für eine Effizienzverbesserung in der internationalen Zusammenarbeit der Unternehmensgruppe wurden einige Aufgaben im Finanzbereich aus Deutschland in das Nomad Foods Shared Finance Centre in London überführt. Dies betrifft die Verantwortung für Buchhaltung, Reporting und Controlling in den Bereichen Procure to Pay, Order to Cash, Record to Report und Financial Planning & Analysis. Des Weiteren bietet die Markenstärke der Marke iglo einen Wettbewerbsvorteil, da sie in ökonomisch unsicheren Zeiten und einem dynamischen Wettbewerbsumfeld sowohl Konsumenten als auch Handelspartnern einen verlässlichen Partner darstellt. Sowohl die Markenikonen als auch die neuen Elemente werden weiterhin zu einer Stärkung beitragen und mit der erfolgreichen Umsetzung der Strategie ist das Unternehmen zuversichtlich, im Tiefkühlmarkt weiter zu wachsen. RISIKOBERICHT Dem Risiko der weltweit begrenzten Verfügbarkeit von Fischrohwaren wird durch langfristige Kontrakte, Entwicklung und Flexibilisierung alternativer Rohwaren und vor allem durch die Bemühungen von FFI im Verbund mit der Nomad Foods Group für eine weltweite bestandserhaltend geführte Fischerei begegnet. FFI bezieht seine Rohwaren zum großen Teil aus internationalen Beschaffungsmärkten. Die Rohware wird auf USD-Basis gehandelt. Um ihren Verpflichtungen in USD-Fremdwährung nachzukommen, sichert das Unternehmen das Wechselkursrisiko weitgehend ab. Dadurch können Risiken aus kurzfristigen Währungseffekten zumindest teilweise kompensiert werden. Inflation spielt bei der Beschaffung von Rohstoffen, Waren und Leistungen weiter eine zentrale Rolle, insbesondere zu Zeiten der Krise in der Ukraine, die den Preisanstieg in einer Reihe von Bereichen wie Energie, Verkehr und Inhaltsstoffen wie Ölen und Fisch beschleunigt hatte. Infolgedessen sehen wir höhere weiter Inputkosten und Komplexität und Volatilität in unserer Lieferkette. Produktrisiken werden durch umfassende interne Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle permanent überwacht. Eine Risikobeurteilung unserer Produktionsprozesse erfolgt fortwährend. Die implementierten internen Maßnahmen werden durch eine Vielzahl externer Audits regelmäßig überprüft. Die ergriffenen Maßnahmen reduzieren die Eintrittswahrscheinlichkeit möglicher Produktrisiken und tragen dem derzeitigen Stand der Gefährdungsbeurteilung vollumfänglich Rechnung. Potenzielle finanzielle Auswirkungen werden durch Risikoabsicherungsmaßnahmen seitens externer Versicherer begrenzt. Die FFI ist Teil des internen Risiko-Management- und Internal Audit-Systems der Nomad Foods Group. Dieses System validiert bestehende finanzielle Prozessrisiken in allen Bereichen des Unternehmens, schlägt Prozessanpassungen und Prozessverbesserungen vor und überwacht deren Einführung, Anwendung und Wirksamkeit im Rahmen wiederkehrender Audits. Ziel dieser Bemühungen ist die Vermeidung / Begrenzung bestehender Risiken durch geeignete Kontrollen und deren regelmäßige Überprüfung auf Aktualität, Angemessenheit und Wirksamkeit. Dasselbe gilt für das Risiko von Produktionsunterbrechungen bzw. Betriebsstörungen aufgrund von besonderen Ereignissen (z.B. Food Safety, Cyberattaken u.a.). Durch die Einbindung der FFI in die gruppenweite IT-Sicherheit bzw. Qualitätssicherung und die beständige Optimierung dieser Systeme und Prozesse wird kontinuierlich an einer weitgehenden Minimierung dieser Risiken gearbeitet. Da das Werk am Standort Bremerhaven für sämtliche Zielmärkte der Gruppe produziert, werden unterschiedliche Geschäftsentwicklungen in den einzelnen Verkaufseinheiten i.d.R. kompensiert (Risikostreuung). Zudem ist der Markt für Lebensmittel regelmäßig weniger stark von konjunkturellen Schwankungen betroffen als andere Wirtschaftszweige. Dies lässt das Kundenrisiko moderat erscheinen. Dem Risiko steigender Energiepreise und höherer Netzkosten versucht das Unternehmen durch den Einsatz energieeffizienter Systeme zu begegnen. Durch eine integrierte Geschäftsplanung werden Risiken im Logistikbereich, insbesondere bei der Beschaffung der Rohware frühzeitig erkannt und gemanagt. Bei der Neuproduktentwicklung sind alle notwendigen Bereiche des Unternehmens von Beginn des Projektes an eingebunden. Probleme werden frühzeitig erkannt und Lösungen entwickelt. In Feldversuchen werden neue Produkte gründlich getestet, bevor es eine Freigabe für die Markteinführung gibt. In der nachstehenden Tabelle werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die möglichen finanziellen Auswirkungen der Risiken dargestellt: Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird dabei in drei Kategorien beurteilt, die wie folgt definiert sind:
Die potenziellen finanziellen Auswirkungen folgen einer Beurteilung in drei Kategorien, die sowohl den monetären Schaden als auch den Reputationsschaden berücksichtigen. Die Risiken werden in der Form dargestellt und beurteilt, wie sie nach der Umsetzung oben genannter Risikobegrenzungsmaßnahmen verbleiben (Nettobetrachtung).
Neben dem Ukraine-Konflikt kam im Berichtsjahr der Konflikt im Nahen Osten dazu. Darüber hinaus ergeben sich Unsicherheiten aus dem Verhalten der politischen Akteure in China und in den USA. Zunächst haben diese Faktoren nur einen mittelbaren Einfluss auf das Unternehmen. Allerdings führen diese Ereignisse sowohl in der deutschen Wirtschaftspolitik als auch bei den Konsumenten zu Verhaltensänderungen, die auch unmittelbar Risiken beinhalten können. Betroffen sind beispielsweise die Preisentwicklungen für Energie, Logistik oder relevante Rohstoffe. Eine mögliche Weiterentwicklung der allgemeinen Inflation könnte die Konsumentennachfrage nach Eigenmarkenangeboten weiter ansteigen lassen. Die Unternehmensgruppe ist weiterhin weder in Russland noch in der Ukraine tätig oder verfügt dort über Produktionsstandorte. Es gibt lediglich einige Lieferketten eines Teils der Rohstoffe, die mit Russland oder der Ukraine verbunden sind. Selbstverständlich werden alle Gesetze, Sanktionen und staatlichen Vorgaben eingehalten. Zudem werden aktiv mittel- und langfristige Lieferalternativen geprüft, um die Rohwarenversorgung und damit die Produktion sicherzustellen. Aufgrund der volatilen Lage lässt sich jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Quantifizierung dieser Risiken nicht durchführen und es wird auf eine derartige Stellungnahme verzichtet. Um zukünftige, mögliche Risiken zu minimieren, arbeitet das Unternehmen auch parallel an alternativen Beschaffungs- bzw. Lieferszenarien. ZUSAMMENFASSENDE BEURTEILUNG DER RISIKOLAGE DES UNTERNEHMENS Die Geschäftsleitung sieht keine wesentlichen Risiken mit maßgeblichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Die oben beschriebenen Risiken sind Teil des allgemeinen Geschäftsverlaufs. Je nach Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellen finanziellen Auswirkungen sind erprobte Maßnahmen zur Risikobegrenzung implementiert. Allgemeine Geschäftsrisiken werden durch umfassende Versicherungspakete abgedeckt. Eine Gefährdungsanalyse, Risikoabschätzung und die Auswahl geeigneter Absicherungsmaßnahmen erfolgten zentral durch unsere Muttergesellschaft in UK. Die ergriffenen Maßnahmen halten wir für angemessen. PROGNOSEBERICHTERSTATTUNG Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung von einem steigenden Produktionsvolumen aus, bedingt durch einen gezielten Bestandsaufbau sowie eine höhere Planung der Kunden. Damit einhergehend werden steigende Umsatzerlöse und ein höheres EBIT erwartet. Die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe für die kommenden Jahre ist auch weiterhin auf profitables Wachstum und Ergebnisverbesserung ausgerichtet.
Bremerhaven, 31. Mai 2024 Die Geschäftsführung Philipp Kluck Markus Mischko BILANZAKTIVA
Gewinn - und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang zum Jahresabschluss 2023Allgemeine HinweiseDie Frozen Fish International GmbH hat ihren Sitz in Bremerhaven und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremen (Reg.Nr. HRB 2705 BHV). Zum Bilanzstichtag erfüllt sie die Voraussetzungen einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) in T€ aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig und entsprechend den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Sich im Bau befindliche Anlagen werden zum Stichtag mit Ihren bis dahin verursachte Anschaffungskosten ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Eine Bilanzierung zum niedrigeren beizulegenden Wert war nicht erforderlich. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 1.250 Euro an der ELAG Geschäftsführungs GmbH mit Sitz in München. Auf die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses der Gesellschaft wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 Satz 2 HGB verzichtet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe nach der gleitenden Durchschnittsmethode. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Standardkosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten Zuschläge für Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Beträge für Abschreibungen auf Produktionsanlagen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Falls erforderlich werden entsprechende Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert, entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung für den Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83%. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand erfasst. Seit dem Jahresabschluss der Gesellschaft per 31.12.2016 wird die Neufassung des § 253 HGB gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F angewendet. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 73.181. Diese liegen um T€ 1.010 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 3,0% für die dynamischen Zusagen und Rentensteigerungen von jährlich 2,2%, 1,0% für Zusagen nach 2001, zugrunde gelegt. Für die Mitarbeiter im Alter von 20 bis 60 Jahren wurde eine durchschnittliche Fluktuationsrate in Höhe von 4,7% p.a. unterstellt. Zur Fortschreibung der Verpflichtungsseite im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 6.764 vorgenommen, die nach reinen Personalaufwendungen (T€ 5.555) und Zinsaufwendungen (T€ 1.209) getrennt in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen sind. Darüber hinaus wurden Versorgungsleistungen in Höhe von T€ 2.204 ausgezahlt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), zu verrechnen. Saldierungsfähiges Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB besteht zum Bilanzstichtag nicht. Bei der Bewertung der künftigen Jubiläumszuwendungen wird den einzelnen Dienstjahren der Barwert des jeweils erdienten ratierlichen Teilanspruchs auf Jubiläumsleistungen zugeordnet. Bei den Berechnungen wurde unter Anwendung der Pauschalregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Rechnungszins in Höhe von 1,75% berücksichtigt. Zur Fortschreibung der Verpflichtungsseite im Wirtschaftsjahr 2023 wurde eine Reduzierung der Jubiläumsrückstellung in Höhe von T€ 204 vorgenommen. Der Zinsaufwand beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf T€ 22. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Wechselkurs- und Preisrisiken wurden Rohwarenkontrakte mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit). Soweit die Voraussetzungen für Bewertungseinheiten mit den jeweiligen Grundgeschäften nicht erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Auf Grund der steuerlichen Organschaft mit der iglo Holding GmbH, Bremerhaven, ist alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft in dem Abschluss der Organträgerin erfasst. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungErläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und resultieren im Wesentlichen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der iglo Holding GmbH. Offene Forderungen gegenüber dem Finanzamt wurden zum Stichtag nicht beglichen und dementsprechend noch nicht an die Frozen Fish International GmbH weitergereicht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 35.278; Vorjahr T€ 26.850). Des Weiteren sind Forderungen aus Cash-Pooling enthalten, die gemäß § 387 BGB aus der Verrechnung von gleichartigen Forderungen und Verbindlichkeiten entstanden sind. Das Geschäftsjahr 2023 schließt hier mit Forderungen in Höhe von T€ 47.128 ab. Dem gegenüber stehen, nach Anpassung der Darstellungsweise an dieses Verrechnungsverfahren, Forderungen in Höhe von T€ 50.819 für das Geschäftsjahr 2022. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Rückvergütungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit den Lieferanten der Frozen Fish International GmbH enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen aus betrieblich oder tariflich vereinbarten Leistungen an Mitarbeiter und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten Die Aufteilung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 2.218; Vorjahr T€ 745). Die Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling sind gemäß § 387 BGB mit den gleichartigen Forderungen aus Cash-Pooling verrechnet worden und in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren beinhalten die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter den Ergebnisübertrag an die iglo Holding GmbH. Eine Besicherung der Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besteht nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag für zukünftige, nicht passivierte finanzielle Verpflichtungen beträgt € 8,5 Mio. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen. Für die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich folgende Fristen:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge (sbE):
3. Derivative Finanzinstrumente und BewertungseinheitenDie Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungs- und Preisrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist es, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Wert- oder Zahlungsstromänderungen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen und Marktpreisen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei Verbindlichkeiten in Fremdwährungen aus Rohwarenkontrakten eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet: Devisentermingeschäfte in US$ (Micro Hedge) Art der gebildeten Bewertungseinheit: Micro Hedge Art des abgesicherten Risikos: Wertänderungsrisiko von Rohwarenkontrakten (Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen (US$)) In die Bewertungseinheit sind zum Abschlussstichtag Verbindlichkeiten aus Rohwarenkontrakten in US$ in Höhe von insgesamt US$ 272,3 Mio. einbezogen. Da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt, gehen wir von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen aus. Für die einzelnen Verbindlichkeiten wurden jeweils einzelne Devisenterminkontrakte abgeschlossen, deren Laufzeiten der erwarteten Fälligkeit der Grundgeschäfte entsprechen. Zum Abschlussstichtag wurde aus der Bewertungseinheit ein nicht realisierter Gewinn in Höhe von € 0,0 Mio. ermittelt. Dieser setzt sich aus den nicht realisierten Verlusten der Devisenterminkontrakte von € 3,4 Mio. und den nicht realisierten Gewinnen aus der Bewertung der Rohwarenkontrakte in US$ von € 3,4 Mio. Der Zeitwert der Devisentermingeschäfte betrug am Bilanzstichtag € 246,8 Mio. Die Wert- und Zahlungsstromänderungen der Grundgeschäfte (Verbindlichkeiten in US$) und die gegenläufigen Wert- und Zahlungsstromänderungen der Devisenterminkontrakte (Kauf von US$ gegen Euro) gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko (hier: Wechselkurs US$/EUR) ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität, da den Verbindlichkeiten in US$ zum Fälligkeitszeitpunkt Forderungen in US$ zu einem festen Euro-Kurs gegenüberstehen. Die am Abschlussstichtag bestehenden Verbindlichkeiten in US$ werden im Zeitraum vom Januar 2024 - Dezember 2024 fällig; dies gilt ebenso für die Devisentermingeschäfte. Sobald absehbar wird, dass es zu zeitlichen Verschiebungen bei der Zahlung der Verbindlichkeiten kommt, werden die Laufzeiten der entsprechenden Devisenterminkontrakte angepasst. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf € 246,8 Mio. Aufgrund einer nicht 100%igen Korrelation ist der Hedge jedoch nicht vollständig effektiv. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Die Wirksamkeit wird prospektiv festgestellt. Verlustspitzen werden imparitätisch aufwandswirksam durch die Bildung von Drohverlustrückstellungen erfasst. 4. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Geschäftsjahr erfolgte weiterhin eine gezielte Bestandssteuerung im Bereich der Fisch-Rohwaren von einer eigenen Lagerung zur Konsignationslagerung. Der Konsignationsbestand in eigenen Lagern umfasste zum Bilanzstichtag ein Volumen von insgesamt rund 1.469 Tonnen. Mit dieser Maßnahme werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt, die Bilanz- und Finanzierungsstruktur verbessert und allgemeine Bestandsrisiken reduziert. Risiken könnten in einer möglicherweise nicht ausreichend vorrätigen Bestandsmenge liegen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Es wurden Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 129 T€ und Steuerberatungsleistungen in Höhe von 58 T€ in Anspruch genommen. Mitglieder des Aufsichtsrats
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats
Mitglieder der Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr wurden an die Geschäftsführung keine Bezüge gezahlt.
Angaben zum Mutterunternehmen Der Kreis der verbundenen Unternehmen unserer Gesellschaft umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Nomad Foods Limited, Ritter House, Wickhams Cay II, Road Town, Tortola, VG1110, British Virgin Islands (Registration number: 1818482), und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Da unsere Gesellschaft und unser Mutterunternehmen des kleinsten Kreises von Unternehmen (iglo Holding GmbH, Bremerhaven, Handelsregister beim Amtsgericht Bremen, HRB 5136 Bremerhaven) in den Konzernabschluss der Nomad Foods Limited (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen werden, hat unsere Muttergesellschaft darauf verzichtet, einen Teilkonzernabschluss aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss der Nomad Foods Limited wird nach den Grundsätzen der "International Financial Reporting Standards" (IFRS) aufgestellt. Der befreiende Konzernabschluss und der befreiende Konzernlagebericht der Nomad Foods Limited sind einem nach § 291 Abs. 2 Nr. 1 HGB aufgestellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht gleichwertig und der befreiende Konzernabschluss wird geprüft. Der Konzernabschluss der Nomad Foods Limited, Ritter House, Wickhams Cay II, Road Town, Tortola, VG1110, British Virgin Islands, ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich, wird unter der Registernummer FC033111 in Großbritannien veröffentlicht und wird von der iglo Holding GmbH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet für fremde Verbindlichkeiten in Form von Pfandrechten für einen Darlehensvertrag der Nomad Foods Limited. Die Pfandrechte bestehen in der Verpfändung von Bankguthaben (zum Bilanzstichtag 2023 T€ 0 / Vorjahr: T€ 0). Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen fremden Verbindlichkeiten wird als sehr gering eingestuft, da der originäre Darlehensnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen bislang fristgerecht nachgekommen ist. Die Gesellschaft hat zusammen mit anderen (mittelbaren) Tochtergesellschaften der Nomad Foods Europe MidCo Limited und der Nomad Foods Limited eine Garantie zugunsten der Finanzierungsparteien unter dem Konsortialdarlehensvertrag abgegeben, wonach sich jeder Garantiegeber unter anderem unwiderruflich und bedingungslos verpflichtet, auf Verlangen unverzüglich jeden Betrag zu zahlen, den die unter dem Konsortialdarlehensvertrag Verpflichteten bei Fälligkeit unter oder in Verbindung mit einem Finanzierungsdokument nicht zahlen, und jede Finanzierungspartei auf Verlangen unverzüglich von allen Kosten, Verlusten oder Verbindlichkeiten freizustellen, die dieser Finanzierungspartei entstehen, wenn eine von ihr garantierte Verpflichtung nicht durchsetzbar, ungültig oder rechtswidrig ist oder wird. Die Haftung der Gesellschaft im Rahmen dieser Garantie ist unter eine Limitation Language vertraglich in marktüblicher Weise beschränkt, um den Kapitalerhaltungsvorschriften der §§ 30, 31 GmbH zu entsprechen. Die Garantiehöhe beläuft sich auf € 2.094,1 Mio zum 31.12.2023 (Vorjahr € 2.140,2 Mio). Gewinnverwendung bzw. Verlustübernahme Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die iglo Holding GmbH, Bremerhaven, übertragen. Eine entsprechende Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Zu aktuellen Geschehnissen, aus denen sich sowohl Chancen als auch Risiken für das Unternehmen ergeben können, wie zum Beispiel dem Ukraine / Russland Konflikt, wird auf den Lagebericht zum Jahresabschluss 2023 verwiesen.
Bremerhaven, den 31. Mai 2024 Die Geschäftsführung Philipp Kluck Markus Mischko ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS zum 31. Dezember 2023
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Frozen Fish International GmbH, Bremerhaven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frozen Fish International GmbH, Bremerhaven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frozen Fish International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer ppa. Elin Astrid Lüdemann, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsFrozen Fish International GmbH, BremerhavenDie Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Berichtszeitraums laufend über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft informiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben 3 Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. An ihnen hat auch die Geschäftsführung teilgenommen. In den jeweiligen Sitzungen hat die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat ausführlich den Geschäftsverlauf des Unternehmens und die vorgelegten Berichte erläutert. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Jahresplanungen der Gesellschaft analysiert und verabschiedet. Im Dezember 2023 wurden die arbeitnehmerseitigen Aufsichtsräte von der Belegschaft neu gewählt, so dass eine 4. Aufsichtsratssitzung des noch amtierenden Aufsichtsrates für die Billigung des Jahresabschlusses 2023 im Juni 2024 stattgefunden hat. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Frozen Fish International GmbH über das Geschäftsjahr 2023 wurden durch den Abschlussprüfer, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat nach eigenen Feststellungen sowie nach eingehender Prüfung und Befragung des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat erhebt nach abschließender Prüfung keine Einwendungen und billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.06.2024 festgestellt.
Der Aufsichtsrat Stephan Weber, Vorsitzender Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.06.2024 festgestellt. |
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