Autohaus Peter Vogel GmbHLiquidiert

73066 Uhingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 532044
Eingetragen
4.12.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Ankauf und Verkauf und Wartung und Reparatur von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art sowie Ersatzteil-, Zubehör- und Dienstleistungsangebote des Kraftfahrzeugmarktes.

Historie

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Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Peter Vogel GmbH

Uhingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

der Firma Autohaus Peter Vogel GmbH, 73066 Uhingen

I. Allgemeine Lage der deutschen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft verzeichnet seit dem Jahr 2010 einen anhaltenden Aufschwung. Die Wirtschaftsleistung stieg von -4,77% in 2009 auf +3,6% in 2010.

Bedingt durch die Kurzarbeit in 2009 machte sich der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nur unwesentlich bemerkbar und führte zu einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 7,6 auf 7,3 %. Die Inflationsrate lag mit 1,1 % höher als im Vorjahr.

II. Der Markt

Mit dem Wegfall der Abwrackprämie normalisierte sich der Kfz-Absatz im Jahr 2010 Die Zahl der Neuzulassungen reduzierte sich um 20,4 % an. Der Trend zu Dieselfahrzeugen setzte sich wieder fort.

III. Die Marke Renault

Die Renault Gruppe umfasst die Marken Renault Dacia und Renault Samsung Motors. Die Zahl der Neuzulassungen der Renault Gruppe nahm nach dem Wegfall der Abrackprämie um rund 31% gegenüber dem Vorjahr ab. Der Marktanteil ging im Pkw-Bereich auf rund 5,5 % zurück. Renault bleibt damit stärkste ausländische Marke in Deutschland. Renault nimmt auf dem deutschen Automarkt seit nunmehr 18 Jahren diese Spitzenposition unter den ausländischen Automobil- herstellern ein. In 2011 erfolgte auch der Serienstart von zukunftsfähigen Elektroautos.

IV. Geschäftsverlauf Autohaus Vogel

Die Firma Autohaus Peter Vogel GmbH in 73066 Uhingen betreibt den Handel mit Kraftfahrzeugen insbesondere solcher der Renault AG und der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH und jeweils dazugehörige Autowerkstätten.

1) Vermögenslage Bilanz zum Bilanz zum Änderungen

  31.12.2010 31.12.2009 zum Vorjahr
  TEUR   TEUR   TEUR  
AKTIVA            
Immaterielles Anlagevermögen 1 0 % 0 0 % 1 0 %
Sachanlagen 1.146 10 % 946 7 % 200 21 %
Vorräte 7.579 69 % 9.718 72 % -2.139 -22 %
Forderungen 227 2 % 593 4 % -366 -62 %
Sonstige Vermögensgegenstände 1.987 18 % 2.301 17 % -314 -14 %
Flüssige Mittel/Wertpapiere 1 0 % 1 0 % 0 0 %
Rechnungsabgrenzungsposten 18 0 % 17 0 % 1 6 %
Summe Aktiva 10.959 100 % 13.577 100 % -2.618 -19 %

2) Finanzlage Bilanz zum Bilanz zum Änderungen

  31.12.2010 31.12.2009 zum Vorjahr
  TEUR   TEUR   TEUR  
PASSIVA            
Eigenkapital 1.714 16 % 1.605 12 % 109 7 %
Rückstellungen 64 1 % 48 0 % 16 33 %
Kreditverbindlichkeiten 7.177 65 % 9.582 71 % -2.405 -25 %
Lieferverbindlichkeiten 495 5 % 765 6 % -270 -35 %
Sonstige Verbindlichkeiten 1.510 14 % 1.577 12 % -67 -4 %
Summe Passiva 10.959 100 % 13.577 100 % -2.618 -19 %

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um T€ 201 insbesondere durch Mieter- einbauten und die Anmeldung von Vorführfahrzeugen. Das Umlaufvermögen sank aufgrund geringerer Fahrzeug und Forderungsbestände. Zudem wirkte die Rückführung des Gesellschafter-Verrechnungskontos reduzierend auf die sonstigen Vermögensgegenstände. Die liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungen blieben im wesentlichen unverändert. Das Eigenkapital stieg in Höhe des Jahresüberschusses. Die Rückstellungen erhöhten sich im Bereich der Archiv- und Urlaubskosten. Die Kreditverbindlichkeiten sanken um T€ 2.405. Ursächlich hierfür war vor allem der geringere Finanzierungsbedarf der Vorratsbestände. Zudem kam es zur Rückführung der Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten.

Durch die Reduzierung der Bilanzsumme und den Jahresüberschuss erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 15,6%, die damit über dem Sollwert von 10% liegt. Im nationalen Vergleich wird damit ein überdurchschnittlicher Wert erreicht. Die Eigenkapitalrendite erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 von 4% auf 7%.

Zum 31.12.2010 ergibt sich folgende Finanzlage:

  31.12.2010
in TEUR
31.12.2009
in TEUR
Liquide Mittel 1 1
Monetäres Umlaufvermögen 2.214 2.895
Monetäres Umlaufvermögen und Vorräte 9.793 12.612
Kurzfristiges Fremdkapital 9.008 11.757
Barliquidität 1% 1%
Liquidität auf kurze Sicht 23% 25%
Liquidität auf mittlere Sicht 109% 107%

Die Liquiditätskennzahlen spiegeln die kurzfristig gewählte Finanzierungsform des Unternehmens wieder.

  2010
TEUR
2009
TEUR
Operativer Cash Flow 3.492 -1.740
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.067 851
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -2.425 889
Cash Flow gesamt -0 -0

Die liquiden Mittel blieben zum Periodenende unverändert. Der operative Cash Flow erklärt sich im wesentlichen durch die Reduzierung des Vorratsbestandes, der erhaltenen Rückzahlung des Gesellschafter-Verrechnungskontos und des Jahresüberschusses. Hierdurch wurden im wesent- lichen Kreditverbindlichkeiten aus der Vorratsfinanzierung und Lieferverbindlichkeiten zurück- geführt.

3) Ertragslage

Mit dem Wegfall der Abwrackprämie und der Erholung der Wirtschaft konnte der in- und ausländische Absatz von Mittelklassemodellen verdoppelt werden.

Das Rohergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr T€ 403 oder 18%. Der EBITDA erreicht unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern (T€ 38; Vorjahr T€ 20) einen Wert von T€ 1.004 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 233. Ein Beteiligungsengagement bei einem regionalen Konkurrenten belastete das Ergebnis mit T€ 220. Der verbleibende Jahresüberschuss erhöhte sich dennoch gegenüber dem Vorjahr um T€ 39 auf T€ 108.

  31.12.2010 bzw. 2010
in TEUR
31.12.2009 bzw. 2009
in TEUR
Rohergebnis 2.650 2.247
Personalaufwand 680 615
Sonstige betriebl. Auf- wendungen u. Erträge 928 841
EBITDA 1042 791
Abschreibungen 404 149
EBIT 638 642
Zinsaufwand 424 489
Steueraufwand 106 84
Jahresergebnis 108 69

II. Umwelt

Die Autohaus Peter Vogel GmbH hat über keine Gegebenheiten bezüglich Umweltauflagen und Beachtung bzw. Förderung des Umweltschutzes zu berichten, welche über den branchenüblichen Umfang hinausgehen. Die für den Betrieb einer Kfz-Werkstatt gestellten Anforderungen, insbe- sondere des Gewässerschutzes, der Entsorgung und des Emissionsverhaltens werden voll umfänglich erfüllt.

III. Chancen und Risiken

Das Unternehmen ist darauf vorbereitet, dass die weitere Entwicklung in der Branche an Intensität zunehmen wird. Der Konzentrationsprozess in der Automobilindustrie wird zu einem weiteren Preisdruck führen. Eine immer vielfältigere Modellpalette und kürzere Produktlaufzeiten stellen erhöhte Anforderungen an die Vertriebsstrukturen. Weitere explizite Einzelrisiken sind in der künftigen Entwicklung der Firma derzeit nicht erkennbar.

Zur Stärkung der regionalen Präsenz wurde in ein Austellungsgrundstück in der Automeile von Göppingen investiert . Mit dem Serienstart der Renault-Elektroautos wurde das Unternehmen zum E-Mobil-Stützpunkthändler für die Region benannt. In diesem Zusammenhang wurde zur bes- seren Kundenbetreuung auch die Investition in ein neues Diagnosecenter vorgenommen.

Vorrangiges Ziel der Geschäftsleitung und des Gesellschafters wird auch in Zukunft die Verbesserung der Eigenkapitalstruktur sein, um die finanzielle Stabilität und Bonität der Gesellschaft auf lange Sicht zu gewährleisten.

Die Chancen der Gesellschaft liegen insbesondere in einer umfassenden Modelloffensive seitens der Marke Renault, welche für das Geschäftsjahr 2011 mit neuen Modellen ihre Stellung als meistverkaufter Importeur gefestigt hat und dauerhaft den Marktanteil im PKW-Bereich auf 6 % steigern möchte. Darüber verspricht die Marke Dacia auf Grund weiterer Modelle und der niedrigen Verkaufspreise weitere Steigerungen.

IV. Prognose

Nach Lieferengpässen durch die Ereignisse in Fukoshima stellt Renault in der zweiten Jahreshälfte wieder alle Modelle für die beabsichtigten Marktanteilssteigerungen zur Verfügung. Die Gellschaft erwartet in 2011 wiederum ein positives Ergebnis. Bedingt durch das neue Verkaufsgrundstück und die Einrichtung eines Diagnosecenters wird sich die Arbeitnehmerzahl im Jahr 2011 leicht erhöhen.

Sonstige Angaben

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB sind nicht eingetreten.

2) Berichterstattungspflichtige Finanzinstrumente wurden nicht getätigt.

3) Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen.

 

Uhingen, den 30. Juni 2011

Autohaus Peter Vogel GmbH

Peter Vogel

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.146.759,00 946.357,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.228,50 0,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.228,50 0,50
II. Sachanlagen 1.145.528,50 946.356,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.321,00 47.013,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,50 0,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.707,00 899.343,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.500,00 0,00
III. Finanzanlagen 2,00 0,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 0,00
2. Beteiligungen 1,00 0,00
B. Umlaufvermögen 9.794.242,90 12.613.565,78
I. Vorräte 7.579.178,20 9.717.661,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.213.842,78 2.894.640,34
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.213.842,78 2.894.640,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.221,92 1.263,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.415,74 16.669,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.959.417,64 13.576.591,94

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 1.713.808,98 1.605.477,72
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.505.477,72 1.436.543,55
III. Jahresüberschuss 108.331,26 68.934,17
B. Rückstellungen 63.501,24 47.853,40
C. Verbindlichkeiten 9.182.107,42 11.923.260,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.176.588,32 9.581.571,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.019.167,41 8.768.124,71
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.005.519,10 2.341.688,97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.952.185,86 2.268.355,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.959.417,64 13.576.591,94

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 2.769.149,34 2.385.351,19
2. Personalaufwand 680.023,61 615.158,93
a) Löhne und Gehälter 576.878,70 522.714,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 103.144,91 92.443,98
3. Abschreibungen 183.538,85 148.562,98
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 180.308,41 148.562,98
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.230,44 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.046.401,36 979.543,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.813,18 47.876,86
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 219.998,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 478.016,97 536.865,68
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 214.983,73 153.097,09
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 69.016,47 63.636,15
10. sonstige Steuern 37.636,00 20.526,77
11. Jahresüberschuss 108.331,26 68.934,17

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Autohaus Peter Vogel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes anzuwenden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang ausgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

I. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresüberschuss beinhaltet periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.622,53 EUR aus der Berücksichtigung von Lohnsteuernachzahlungen für Vorjahre als Ergebnis einer im Geschäftsjahr durchgeführten Lohnsteueraussenprüfung.

Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von 1.000.000,00 EUR durch den Gesellschafter zugeführt. Die Mittelzuführung diente zur Tilgung der aufgelaufenen Forderungen aus dem Gesellschafter-Verrechnungskonto.

Ferner führte die Insolvenz eines Unternehmens mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht, zu außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Beteiligungswert, ausgereichter Darlehen, rückständiger Zinsen und auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt 228.490,78 EUR. Dem gegenüber stehen verrechenbare Verbindlichkeiten von 48.800,00 EUR.

II. Angaben zur Bilanzierungsstetigkeit

Die Form, Darstellung und Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Abgaben zur Nichtvergleichbarkeit

Der vorliegende Jahresabschluss gibt die tatsächlichen Vermögens-, Finanz und Ertragslage wieder. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem im wesentlichen unverändert. Abweichungen ergaben sich hinsichtlich der Bewertung der Archivkostenrückstellung. Hier wurde die Abzinsung gemäß der durch die Deutsche Bundesbank ausgewiesenen Zinssätze im Sinne des § 253 Abs. HGB durchgeführt. Der sich hieraus ergebende Rückstellungsmehrbedarf beläuft sich auf 388 EUR. Die Vorjahreszahlen wurden gemäß des Wahlrechtes nach § 67 Abs. 8 EGHGB nicht an das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMOG) angepasst.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Abschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der Bewertungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, §§ 279-286 HGB, erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Zugrundelegung des Gesamtkostenverfahren erstellt. Zum Ansatz kamen folgende Bewertungsgrundsätze:

I. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vom Bilanzierungswahl- recht selbstgeschaffener Immaterieller Vermögensgegenstände wurde kein Gebrauch gemacht.

Gegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, die notwendigen Gemeinkosten, der durch die Herstellung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens sowie die Fremdkapitalkosten einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen hauptsächlich nach der linearen und im geringen Umfang nach der degressiven Methode über Zeiträume von 3 bis 33 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter aus den Vorjahren im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG werden im Zugangsjahr und den folgenden vier Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben.

Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstige Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten, Ausleihungen, unverzinsliche sowie niedrig verzinsliche Ausleihungen werden zum Nennwert bewertet. Soweit erforderlich wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

II. Umlaufvermögen

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, gelangen diese zum Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet. Falls erforderlich, werden zur Risikovorsorge Wertberichtigungen vorgenommen.

Wertpapiere, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Der Bewertungsausweis erfolgt höchstens mit den Anschaffungskosten

III. Rechnungsabgrenzungsposten

Auszahlungen, die Aufwand für folgende Geschäftsjahre darstellen werden aktiv, Einzahlungen, die Erlöse für das folgenden Geschäftsjahr darstellen werden passiv abgegrenzt. Der Ansatz erfolgt zu Nominalwerten der geleisteten bzw. erhaltenen Zahlungen.

IV. Rückstellungen

Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen ungewissen Risiken und Verpflichtungen Rechnung tragen. Langfristige Rückstellungen werden einer Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB unterworfen.

V. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert.

C. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZ

I. Bruttoanlagenspiegel und Geschäftsjahresabschreibung

Die Aufgliederung und Enwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

II. Forderungen

Die Zusammensetzung der Forderung ergibt sich wie folgt:

  Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
  EUR bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 227.011,66 227.011,66 0,00
sonstigen Vermögensgegenständen 1.986.831,12 1.986.831,12 0,00
Gesamt 2.213.842,78 2.213.842,78 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 116.918,53      

III. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 100.000,00 EUR. Es ist vollständig einbezahlt.

Der Jahresabschluss wurde ohne Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 108.331,26 EUR steht zur Entscheidung der Gesellschafterversammlung.

IV. Rückstellungen

Die Zusammensetzung der Rückstellungen ergibt sich wie folgt:

Rückstellung für Gewerbesteuer 1.352,00
Rückstellung für Körperschaftsteuer 7.134,24
Rückstellung für Archivierungskosten 6.915,00
Rückstellung für Urlaubskosten 11.100,00
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 37.000,00
  63.501,24

V. Verbindlichkeiten

  Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
  EUR bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten        
gegenüber Kreditinstituten 7.176.588,32 7.035.830,99 76.121,47 64.635,86  
aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 295.072,00 295.072,00 0,00 0,00  
aus Lieferungen und Leistungen 200.278,63 200.278,63 0,00 0,00
Übrige 1.510.168,47 1.476.835,27 33.333,20 0,00
Gesamt 9.182.107,42 9.008.016,89 109.454,67 64.635,86
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.771,11        
davon aus Steuern EUR 232.124,40        
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 188.452,00        
davon durch Pfandrechte gesichert EUR 6.156.017,17        

Bei den Besicherungen handelt es sich um durch Kfz-Briefe und Zessionen für Bankkredite sowie um Eigentumsvorbehalt gesicherte Lieferantenkredite.

VI. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von ca. 363 TEUR. Davon ist ein Volumen von 191 TEUR binnen Jahresfrist kündbar bzw. zu bezahlen. Weitere nicht aus dem Jahresabschluss ersichtliche Bürgschaften, Gewährleistungen und Sicherheitenbestellungen für fremde Darlehen sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen existieren nicht.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Im Anlagevermögen wurden aufgrund dauerhafter Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 219.998,00 EUR vorgenommen.

D. SONSTIGE ANGABEN

I. Beteiligungsbesitz

Gegenüber folgenden Unternehmen bestanden Beteiligungen mit mindestens 20%:

Name Sitz Beteiligung Eigenkapital Jahresergebnis
Autohaus Merz GmbH Aalen 50% Verzicht gem.§ 286 Abs. 3 S. 3 HGB Verzicht gem.§ 286 Abs. 3 S. 3 HGB (Jahr)

II. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Die Geschäftsführung erfolgt durch Herrn Peter Vogel aus Uhingen. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen befreit.

Der Geschäftsführung wurden weder Vorschüsse oder Kredite gewährt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

III. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeiter 4
Angestellte 16

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt somit 20.

IV. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Uhingen, den 30.06.2011

Peter Vogel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Peter Vogel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertragsliegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ertingen, 09. Dezember 2011

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