Liebherr-Rostock GmbH
Liebherrstraße 1, 18147 Rostock, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Danyel Temizkan seit 29.1.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Strauch seit 1.7.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Müller seit 22.1.2024 | Geschäftsführer |
Steffen Bartke seit 11.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Liebherr-MCCtec GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Liebherr-MCCtec Rostock GmbHRostockJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Rostock, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing, Österreich, deren Alleingesellschafterin die Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, ist. Sitz der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH ist Rostock. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 9219 im Register des Amtsgerichtes Rostock eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert und der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsqrundsätze Der Jahresabschluss der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH wird unverändert nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über eine erwartete betriebliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren (immaterielle Vermögensgegenstände), von 6 bis 14 Jahren (technische Anlagen) sowie von 3 bis 14 Jahren (Büro- und Geschäftsausstattung) bzw. 33 Jahren (Gebäude). Bei Fahrzeugen des Mietparks richtet sich die Abschreibungsdauer nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für die verschiedenen Fahrzeugtypen und beträgt 6 bis 8 Jahren. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen auf deren niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 800 werden im Anlagenvermögen aktiviert und im Monat des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Ermittlung erfolgt durch Verwendung des kleineren Werts aus Durchschnittspreis, letztem Einkaufspreis und dem zum Abschlussstichtag gültigen Beschaffungspreis bzw. Wiederbeschaffungspreis. Die Ermittlung der Gängigkeitsabschreibungen der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt durch Ermittlung der Bedarfssituation zum Bilanzstichtag. Der Bedarf ergibt sich grds. als Bedarf für die kommenden 6 Monate ab Bilanzstichtag auf Basis des Produktionsprogramms und berücksichtigt bei Produktionsrückständen auch den Zeitraum von 3 Monaten vor dem Bilanzstichtag (sog. "6-Monats-Bedarf"). Auf Basis der Überbestände ergeben sich folgende Gängigkeitsklassen, für welche die folgenden Abschreibungssätze gelten: Gängigkeitsklasse 0: Vorratsbestand zum Bilanzsstichtag ist kleiner als 6-Monats-Bedarf: Abschreibung von 0 % Gängigkeitsklasse 1: 6-Monatsbedarf entspricht 50-100 % des Vorratsbestands zum Bilanzsstichtag: Abschreibung von 20 % Gängigkeitsklasse 2: 6-Monatsbedarf entspricht 30 - 50 % des Vorratsbestands zum Bilanzsstichtag: Abschreibung von 30 % Gängigkeitsklasse 3: 6-Monatsbedarf entspricht 20 - 30 % des Vorratsbestands zum Bilanzsstichtag: Abschreibung von 50 % Gängigkeitsklasse 4: 6-Monatsbedarf liegt unter 20 % des Vorratsbestands zum Bilanzsstichtag: Abschreibung von 75 % Gängigkeitsklasse 5: Es liegt kein Bedarf vor: Abschreibung von 90 % Der Bilanzposten fertige Erzeugnisse und Waren umfasst sowohl die fertiggestellten Geräte als auch zum Verkauf bestimmte Handelswaren. Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfasst die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Dem Grad der Verwendbarkeit der Vorräte wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktwerten bilanziert. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben und auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als Sonderposten werden erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen, die entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter korrespondierend erfolgswirksam als sonstiger betrieblicher Ertrag aufgelöst werden. Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund von versicherungsmathematischen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit dem Barwert bilanziert. Der Berechnung des Barwerts liegt der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre zugrunde, der pauschal für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 ermittelt worden ist (1,82 %, Vj. 1,78 %). Die Bewertung der Rückstellung erfolgte auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten von der Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Die Rückstellungen für Gewährleistungen wurden prozentual von den maritimen Umsätzen ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles oder mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach Maßgabe des Niederstwertprinzips für Forderungen bzw. Höchstwertprinzips für Verbindlichkeiten. In der Abbildung des Jahresabschlusses werden auf volle Euro gerundete Werte verwendet. Aus rechentechnischen Gründen können daher in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anlagespiegel (summarische) Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten auftreten. Bilanzerläuterungen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagengitter (Anhang, Seite 9) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 22.021 (Vorjahr TEUR 31.682) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistung und davon keine gegenüber der Gesellschafterin MCCtec Rostock GmbH. Saldierung von Vermögen und Schulden bei Altersversorgungsverpflichtungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB)
Der beizulegende Zeitwert entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen sind von untergeordneter Bedeutung. Eigenkapital Im Berichtsjahr wurde die Kapitalrücklage im Zuge einer Darlehensumwandlung um TEUR 50.000 erhöht. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Unter dem Posten "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" werden Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen, die nach R 6.5 EStR 2005 gebildet wurden. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Verpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen betragen die Rückstellungen TEUR 3.578. Der Ermittlung des Rückstellungsbetrages liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 %, ein Rententrend von 2,20 % sowie eine Fluktuationsrate von 3,4 % zugrunde. Bei einer Bewertung auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes in Höhe von 1,72 % würde sich ein Verpflichtungsumfang von TEUR 3.650 ergeben. Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt demnach TEUR 72 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Rechnungszinsfußes wird im Finanzergebnis erfasst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 55.514 enthalten als größte Einzelposten die Rückstellungen für Vertragsstrafen (TEUR 11.616), Erfüllungsrückstände des Personalbereichs (TEUR 8.698), Provisionen und sonstige Verkaufsrückstellungen (TEUR 5.743), Drohverluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 4.540), Drohverlustrückstellung aus Mieten (TEUR 4.027), pauschale Garantierückstellung (TEUR 3.598), Fehlende Selbstkosten (TEUR 2.214), Spezifikationsliste (TEUR 1.656), Versandkosten (TEUR 1.480) sowie Einzelgarantie (TEUR 1.218). Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind teilweise durch Akkreditive bzw. Bankgarantien besichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 193.000 (Vorjahr: TEUR 218.000) auf Darlehen, TEUR 26.344 (Vorjahr TEUR 37.163) auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und 36.480 TEUR (Vorjahr TEUR 38.180) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing, Österreich, bestehen in Höhe von TEUR 81.468 (Vorjahr TEUR 105.000) und betreffen Gesellschafterdarlehen. Des Weiteren bestehen gegenüber der Liebherr International AG, Bulle, Schweiz, Darlehen in der Höhe von TEUR 113.000 (Vorjahr TEUR 113.000). Diese Darlehen sind insgesamt in dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Latente Steuern Aktive latente Steuerdifferenzen resultieren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus den Vorräten, Pensionsrückstellungen, Sonstigen Rückstellungen sowie aus körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Wesentliche passive latente Steuerdifferenzen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Auf den Ansatz des Aktivüberhanges latenter Steuerdifferenzen wird in Ausübung des Aktivierungswahlrechtes nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Vom Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 582.721 wurden TEUR 291.906 oder 50,1 % in Europa, TEUR 131.510 oder 22,6 % in Amerika, TEUR 93.808 oder 16,1 % in Asien, TEUR 40.932 oder 7,0% in Afrika und TEUR 24.568 oder 4,2 % in Australien und Ozeanien erzielt. Vom Gesamtumsatz entfielen etwa 56,1 % auf den Bereich Hafenmobilkran, 9,4 % auf den Bereich Schiffskran, 8,1 % auf den Bereich Offshorekran. Der restliche Umsatz mit 26,4 % wurde mit Reachstackern, Ersatzteilen und Service sowie sonstigen Erlösen und Fremdgeräten erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 24.071 sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen TEUR 7.448, periodenfremde Erträge TEUR 9.659 TEUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 2.090, Erträge aus Auflösung der Einzel- und Pauschalwertberichtigung zu Forderungen TEUR 1.762, Gewinne aus Derivaten von TEUR 946, Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 524 sowie Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von TEUR 60 enthalten. Personalaufwand Die Personalaufwendungen, in denen die Entgelte, die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung zusammengefasst sind, betragen TEUR 125.271. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 1.070 zurückgestellt. Abschreibungen Im Berichtsjahr wurden auf das Anlagevermögen Abschreibungen in Höhe von TEUR 14.103 vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 176.588 sind Transportkosten von TEUR 40.861, Lizenzkosten von TEUR 35.011, allgemeine Dienstleistungen von TEUR 16.414, Verluste aus Wertminderung des Umlaufsvermögens TEUR 10.630, Provisionen TEUR 10.189, Vertragsstrafen TEUR 7.771, periodenfremde Aufwendungen TEUR 2.301, Währungskursverluste von TEUR 891 und Verluste aus Derivaten TEUR 804 enthalten. Im Berichtsjahr waren außerordentliche Aufwendungen für die Rückstellungsbildung einer Pönale in Höhe von TEUR 7.000 und außerordentliche Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 7.448 enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die GuV-Position "Zinserträge und ähnliche Erträge" in Höhe von TEUR 562 enthalten Erträge aus Abzinsung von Forderungen von TEUR 16. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 10.442 enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 9.943 an verbundene Unternehmen, Zinsanteile aus Pensionsverpflichtungen von TEUR 30 sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aus der zukünftigen Anwendung des Mindeststeuergesetzes (MinStG) sind für die Gesellschaft keine Auswirkungen zu erwarten Ertrag und Aufwand aus Währungsumrechnungen Im Berichtsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 525 und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 891 angefallen. Die Beträge enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursgewinne und -verluste. Ergebnis und Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestand kein Leasingvertrag mit Finanzinstituten (Liebherr ist Leasingnehmer im Rahmen eines Sale and lease back) Der Leasingvertrag wurde November 2023 beendet. Allerdings bestanden zum Bilanzstichtag Leasingverträge mit Kunden (Liebherr ist Leasinggeber) mit jährlichen Leasingraten in Höhe von TEUR 1.703. Die Leasingverträge dienen der Refinanzierung bzw. Finanzierung von Absatzgeschäften mit Kunden. Im Falle einer Insolvenz des Kunden trägt Liebherr das Ausfallrisiko. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 1.451 Mitarbeiter beschäftigt, wovon 739 gewerbliche Arbeitnehmer, 712 kaufmännisch-technische Arbeitnehmer. Ferner wurden 102 Azubis und Praktikanten und 171 Leiharbeiter im kaufmännisch-technischen und gewerblichen Bereich beschäftigt. Einbeziehung in den Konzernabschluss Die Liebherr-International AG stellt den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der Liebherr-Gruppe auf, welcher für größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss anzuwenden findet. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im Unternehmensregister veröffentlicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 209.587 (davon verbundene Unternehmen TEUR 20.782). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Nutzungsverträgen, Erbbaupachtverträgen mit einer Laufzeit bis 2102 sowie um Bestellungen für Investitionen und Rücknahmeverpflichtungen. Diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben folgende Laufzeiten:
Für Ruhegeldleistungen, die von der betrieblichen Unterstützungskasse Hans Liebherr-Hilfe e.V. erbracht werden, bestehen unter Berücksichtigung des Kassenvermögens nicht passivierte mittelbare Verpflichtungen auf Basis des 10-Jahres Durchschnittszinssatzes in Höhe von TEUR 26.735 und auf Basis des 7-Jahres Durchschnittszinssatzes in Höhe von TEUR 27.734. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen nicht in Bewertungseinheiten eingebundene derivative Finanzinstrumente in folgendem Umfang (gem. § 285 Nr. 19 HGB):
Die Nominalbeträge der derivativen Finanzinstrumente entsprechen den Verkaufsbeträgen. Bei Zinsswaps gilt als Nominalwert der Betrag, auf welchen die Zinsen berechnet werden. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Position zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Negative Marktwerte stehen für Verluste. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag wurde durch die Gesellschafter MCCtec GmbH, Nenzing, ein weiteres Darlehen in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe gewährt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete bzw. voraussichtlich zu berechnende Gesamthonorar in Höhe von TEUR 77 betrifft folgende Leistungen:
Aufsichtsrat
Geschäftsführer
Rostock, den 5. Februar 2024 Liebherr-MCCtec Rostock GmbH Die Geschäftsführung Steffen Bartke - Technik Rudolf Ganser - Produktion Andreas Müller - Vertrieb Steffen Pohl - Kaufmännische Leitung Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH entwickelt und fertigt Schiffs-, Hafenmobil- und Offshorekrane. Außerdem zählen Servicegeschäfte zu ihrem Produktportfolio. Die direkte Anbindung des Werks an die Ostsee bietet beste logistische Voraussetzungen, vor allem für den weltweiten Vertrieb der groß dimensionierten Geräte, die Traglasten von bis zu 5.000 Tonnen aufweisen. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft maritime Technologien an, wie bspw. die Kransimulationssoftware "LiSIM", das Datenübertragungs- und Ortungssystem "LiDAT", die LiDAT smartApp zur Analyse großer Datenmengen, das XpertAssist ein remote support tool, ein CarePacks tool für Serviceverträge sowie ein sog. Transform Tool für upgrades und retrofit Kits. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH ist über ihre alleinige Muttergesellschaft, die Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing/Österreich, in den Konzernverbund der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, eingebunden. Die Firmengruppe Liebherr ist ein Technologieunternehmen mit breit diversifiziertem Produktprogramm. Gegründet im Jahr 1949, umfasst die Firmengruppe heute über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten und beschäftigt mehr als 53.500 Mitarbeiter. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 nur langsam von den Folgen der Corona- Pandemie, den Auswirkungen des anhaltenden Russland-Ukraine-Konfliktes sowie den deutlichen Preissteigerungen. Den Prognosen des IWF im "World Economic Outlook" zufolge schwächte sich das globale Wirtschaftswachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 ab (Stand: Oktober 2023). Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten in den einzelnen Ländern stellten eine Herausforderung für die Rückkehr zum Produktionsniveau vor der Corona-Pandemie dar. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ging die Wachstumsdynamik von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 zurück. Das Wirtschaftswachstum in den USA betrug hierbei 2,1 % (Vorjahr: 2,1 %), in Japan 2,0 % (Vorjahr: 1,0 %) sowie in Kanada 1,3 % (Vorjahr: 3,4 %). In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit 0,7 % deutlich schwächer als im Vorjahr (3,3 %) 1. Für Deutschland sagte das Statistische Bundesamt (Stand: Januar 2024) sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung (- 0,3 %) voraus (Vorjahr: 1,8 %) 2. Ein stärkeres Wachstum wiesen nach Angaben des IWF im Vergleich dazu die Schwellen- und Entwicklungsländer mit 4,0 % (Vorjahr: 4,1 %) auf (Stand: Oktober 2023). Die höchsten Wachstumsraten konnten in Indien mit 6,3 % (Vorjahr: 7,2 %) und in China mit 5,0 % (Vorjahr: 3,0 %) erreicht werden 3. Die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Warenhandels im Jahr 2023 wurden von der WTO (Global Trade Outlook and Statistics, Stand: Oktober 2023) angesichts des anhaltenden Produktionsrückgangs, der im vierten Quartal 2022 einsetzte, nach unten korrigiert Das weltweite Handelsvolumen wird im Jahr 2023 voraussichtlich einen Anstieg von 0,8 % erfahren, was einem deutlichen Rückgang, gegenüber dem im April 2023 prognostizierten Wachstum von 1,7 % entspricht 4. Die durchschnittliche Inflationsrate weltweit liegt für das Jahr 2023 voraussichtlich bei rund 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (Statista Stand: November 2023) 5. Für den harmonisierten Verbraucherpreisindex in Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2023 eine durchschnittliche Zunahme von 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %) (Stand: Januar 2024). 6 Die maritime Branche steht nach der Corona-Pandemie insbesondere im Hinblick auf die Energiewende und die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft vor großen Herausforderungen 7. Die Konjunkturaussichten der maritimen Wirtschaft in Deutschland haben sich laut IHK-Nord-Konjunkturreport im Herbst 2023 deutlich eingetrübt. Einen signifikanten Rückgang zeigt das Konjunkturbarometer im Schiffbau mit einem Minus von über 63,0 Punkten. Bei der Hafenwirtschaft hingegen steigt der Geschäftsklimaindex von 83,0 auf 93,3 Punkte. In der Schifffahrt haben sich die Konjunkturaussichten um drei Prozentpunkte auf einen Geschäftsklimaindex von 68,2 Punkten verringert 8. Gründe hierfür sind laut den Teilnehmern der Studie des SMM Maritime Industry Report die unsichere wirtschaftliche Situation (55 %), die hohen Energiekosten (42 %) und die Auswirkungen der Inflation (39 %). Die Folgen des Ukrainekriegs spüren dabei die Schiffbauer am stärksten: Sie beklagen höhere Materialkosten (64 %), höhere Energiekosten (50 %) und Lieferprobleme (45 %) 9.
1
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/10/10/world-economic-outlook-october-2023
(Veröffentlicht 10/23; Abruf 19.12.2023).
2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH einen Gesamtumsatz von 583 Mio. EUR (Vorjahr: 553 Mio. EUR). Dies entspricht einem Zuwachs um 29,6 Mio. EUR bzw. 5,3 % gegenüber dem Vorjahreswert. Die Hafenmobilkrane stellen bei der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH nach wie vor den Produktbereich mit dem deutlich größten Umsatzanteil dar. Im Berichtsjahr entwickelten sich sowohl die Umsätze mit Hafenmobilkranen (+ 18,0 %) als auch Schiffskrane (+ 94,7 %) positiv. Die Offshorekrane (-51,4 %) und die Reachstacker (-50,2 %) verzeichnen Rückgänge, wobei der Rückgang des Reachstackers auf seine Stilllegung in der Produktion zurückzuführen ist. Die wichtigsten Exportmärkte lagen im Berichtsjahr weiterhin in Europa, gefolgt von Asien (einschließlich Naher und Mittlerer Osten) und Mittel- und Südamerika. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Jahres 2023 auf dem Vorjahresniveau. Die Situation am Beschaffungsmarkt hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin im Vergleich zum Vorjahr entspannt. Dennoch sind sowohl die Lieferzeiten als auch die Einkaufspreisepreise weiterhin auf erhöhtem Niveau. Vor allem in den Bereichen Elektrik, Antriebe und Hydraulik war die Versorgungslage weiterhin angespannt. Dies führte teilweise zu Produktionsstörungen und damit verbundenen zu verzögerten Produktauslieferungen. Infolgedessen wurde das Lieferantenmanagement weiter intensiviert. Das Produktionsvolumen ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, liegt jedoch unter den geplanten Werten. Dies ist neben Lieferengpässen auf die sich schwierig gestaltende Personalakquise aufgrund des Fachkräftemangels zurückzuführen. Die angespannte Situation auf dem Beschaffungsmarkt sowie die Herausforderungen bei der Aufstockung von Produktionspersonal haben dazu geführt, dass die Bestände im Vergleich zum Vorjahr aufgebaut wurden 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die für die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Betriebliche Ergebnis (EBIT). Vermögenslage
Die Bilanzsumme reduzierte sich im Jahr 2023 von 560 Mio. EUR auf 533 Mio. EUR. Auf der Aktivseite war dies bedingt zum einen durch Reduzierung der Flüssigen Mittel um 78,6 % und zum anderen durch die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die sich um 30,3 % auf 76 Mio. EUR reduziert haben. Die Vorräte erhöhten sich um 9,5% um 26 Mio. EUR auf 301 Mio. EUR, aufgrund von Engpässen beim Produktionspersonal als auch Lieferkettenproblemen am Beschaffungsmarkt. Die Anlagenintensität ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr bei 28,6 %. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags sowie der Umwandlung von Gesellschafterdarlehen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 4 Mio. EUR auf 33 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag somit 6,3%. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Mio. EUR erhöht. Dies liegt im Wesentlichen an der Erhöhung der Rückstellungen für Vertragsstrafen. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt von 455 Mio. EUR auf 420 Mio. EUR reduziert. Dies liegt im Wesentlichen an der Veränderung der darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 38 Mio. EUR, welche durch eine Umwandlung eines Intercompany Darlehens reduziert sind.
Der Mittelabfluss beläuft sich auf 10 Mio. EUR (Vorjahr: Mittelabfluss von 4 Mio. EUR). Neben den bestehenden Kreditlinien erfolgt die Finanzierung insbesondere konzernintern. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Gesellschaft investierte im Geschäftsjahr 2023 rund 6 Mio. EUR (Vorjahr: 4 Mio. EUR) in das Anlagevermögen. Investitionsschwerpunkte waren die Betriebsausstattung und Maschinen. Ertragslage
Die Produktgruppen Hafenmobilkran und Schiffskran haben im Berichtsjahr zu den Umsatzsteigerungen geführt. Die Bestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH erreichte im Berichtsjahr einen Rohertrag in Höhe von 258 Mio. EUR (Vorjahr: 224 Mio. EUR). Im 3-Jahres-Vergleich entwickelte sich die Rohertragsquote wie folgt: 2021: 40,3 % und 2022: 41,8 % und 2023: 42,6 %. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % und beträgt 125 Mio. EUR (Vorjahr: 115 Mio. EUR). Grund hierfür ist ein leichter Anstieg der Mitarbeiterzahl sowie tarifliche Anpassungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 35 Mio. EUR aufgrund von Lizenzkosten, allgemeinen Transportkosten, Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, Rückstellungsbildung für Pönale und Währungskursverlusten. Der Anstieg der Zinsaufwendungen ist begründet durch variablen Zinssatz einen allgemeinen Anstieg des Zinsniveaus in 2023 sowie einem variablen Zinssatz Das Jahresergebnis wird mit - 46 Mio. EUR (Vorjahr: - 31 Mio. EUR) ausgewiesen. 2.4 Gesamtaussage Im Berichtsjahr konnten die Umsatzerlöse deutlich gesteigert und somit die erwarteten Werte fast erreicht werden. Das Betriebliche Ergebnis (EBIT) hat sich - entgegen der Prognose - im Vergleich zum Vorjahr nochmals verschlechtert. Die deutlich positive Nachfrage der maritimen Produkte wurde zum einen durch den angespannten Beschaffungsmarkt und zum anderen durch die Herausforderungen bei der Aufstockung von Produktionspersonal beeinflusst und haben sich negativ auf das EBIT ausgewirkt. Die Geschäftsführung der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als nicht zufriedenstellend. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich Die Belegschaft inklusive Leiharbeiter ist im Berichtsjahr zum 31. Dezember 2023 mit 1.808 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr mit 1.719 darüber hinaus befanden sich 109 Mitarbeiter in der Ausbildung konstant geblieben. In Berufsausbildung befanden sich zum Jahresende 116 (Vorjahr: 99) Auszubildende. Dies entspricht 6 % (Vorjahr: 6 %) der Belegschaft. Die betriebseigene Liebherr-Akademie in Rostock sorgt als staatlich anerkannte Bildungseinrichtung und als Kompetenzzentrum für fachliches Know-how nicht nur für den eigenen Berufsnachwuchs; sie schult auch Fach- und Führungskräfte für Industrieunternehmen in der Region. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB Die Zielgröße gemäß dem "Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" sieht für die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH bis zum 30. Juni 2027 keine Veränderung des bestehenden Anteils von Frauen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung von 0 % vor. Im gleichen Zeitraum beträgt die Zielgröße der Gesellschaft i. S. dieses Gesetzes 0 % für die erste und 11 % für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Die Firmengruppe Liebherr strebt allgemein das Ziel einer ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern in den oberen Führungspositionen an. Der Verwaltungsrat der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, welcher das oberste Entscheidungs- und Führungsorgan der Firmengruppe Liebherr darstellt, lebt dieses Ziel mit einem Frauenanteil von 62,5 % bereits vor. Entsprechend diesem Vorbild beabsichtigen die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH und ihre Muttergesellschaft, die Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing/Österreich, in ihrer Führungskräfteentwicklung eine ständige Erhöhung des Frauenanteils, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen weiterhin zu fördern. Die Gesellschaften werden nach Möglichkeit leistungsstarke und überzeugende weibliche Führungskräfte entwickeln sowie von außen gewinnen, dies immer unter Berücksichtigung der technischen und kaufmännischen Fähigkeiten und Qualifikationen. Da der Frauenanteil in den einschlägigen Studiengängen und Ausbildungsberufen, insbesondere im technischen Bereich, in der Regel eher gering ausfällt, sehen sich die Gesellschaften vor der Herausforderung, entsprechende weibliche Kandidatinnen für die jeweiligen Führungspositionen zu finden, weshalb für die Geschäftsführung sowie die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung vorerst eine Zielgröße von 0 % festgelegt wurde. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind stets Mitglieder der Geschäftsleitung der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, unter denen sich zum Zeitpunkt der Beschlussfassung keine Frauen befanden. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeitet kontinuierlich an Neu- und Weiterentwicklungen zur Verbesserung und Erweiterung der Produktpalette. Dabei stehen stets ein hoher Kundennutzen sowie weitere Standardisierungen im Fokus. In Bezug auf eine hohe Umweltverträglichkeit wird darauf geachtet, dass der Ressourceneinsatz sowohl für die Herstellung als auch für den Betrieb möglichst gering ist. In der Forschung und Entwicklung arbeitet die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH mit verschiedenen Forschungspartnern wie Hochschulen oder anderen Konzernunternehmen zusammen, u. a. zur Erprobung von Werkstoffen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagement und Internes Kontrollsystem Zur Früherkennung von Risiken besteht ein Risikomanagementsystem, das die Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken umfasst. Für jedes identifizierte Risiko werden geeignete Maßnahmen definiert und von der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Das Risikomanagement im Finanzbereich betrifft die Sicherung von Fremdwährungen und Forderungen. Es beruht auf der Sicherungsstrategie der Firmengruppe Liebherr und wird zentral koordiniert und überwacht. Alle derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Sicherung von Währungsrisiken und orientieren sich an den Anforderungen des Grundgeschäftes und dessen Planungsparametern. Bewertungseinheiten für bilanzielle Zwecke werden nicht gebildet. Die Sicherungsgeschäfte werden ausschließlich mit Kreditinstituten abgeschlossen, die ein Rating im Investmentgrade haben. Soweit sich bei den Zahlungsströmen in Fremdwährung zeitliche Verschiebungen ergeben, werden die Sicherungsgeschäfte entsprechend angepasst. Dem Risiko steigender Beschaffungskosten oder fehlender Materialverfügbarkeit wird durch ein aktives Lieferantenmanagement begegnet. Risiken für die Umwelt werden durch verschiedene Maßnahmen im Rahmen eines umfassenden Umweltmanagements minimiert. Risiken im Bereich der Informationstechnik - unberechtigter Datenzugriff bzw. Datenmissbrauch - wird durch ein in der gesamten Firmengruppe Liebherr implementiertes Sicherheitskonzept Rechnung getragen. Produktrisiken sind mit einer umfassenden Deckung durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert. Weitere Risiken wie Brandschäden; Haftpflichtschäden und Betriebsunterbrechung sind ebenfalls versichert. Des Weiteren ist in der Gesellschaft ein internes Kontrollsystem installiert, mit dessen Hilfe die Geschäftsleitung die Einhaltung von Richtlinien und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung nach konzerneinheitlichen Vorgaben überwacht. 3.2 Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken Für das Jahr 2024 kündigt der IWF mit 2,9 % eine leichte Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums an (Stand: Oktober 2023). In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist mit einem Gesamtwachstum von 1,4 % zu rechnen. Hierbei ist für die USA ein Rückgang auf 1,5 % vorausgesagt, während für Kanada ein weiterer Zuwachs von 1,6 % erwartet wird. Für den Euroraum wird insgesamt ein leichter Anstieg von 1,2 % prognostiziert 10. Die Wachstumsdynamik in Deutschland sollte sich mit einem Wert von 0,9 % 11 gegenüber dem Vorjahresniveau (- 0,5 %) 12 erholen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer liegt die Wachstumsprognose mit 4,0 % auf dem Niveau des Jahres 2023. Impulse werden unter anderem aus Indien mit 6,3 %
10
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/10/10/world-economic-outlook-october-2023
(Veröffentlicht 10/23; Abruf 24.11.2023).
und Saudi-Arabien mit 4,0 % erwartet. Für China wird ein rückläufiges Wirtschaftswachstum von 4,2 % prognostiziert 13. Das weltweite Handelsvolumen wird laut WTO im kommenden Jahr ein Wachstum von 3,3 % erfahren (Stand: Oktober 2023) 14. Die globale Inflation wird den Prognosen zufolge weiter zurückgehen: von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024, was auf eine straffere Geldpolitik zurückzuführen ist, die durch niedrigere internationale Rohstoffpreise unterstützt wird 15. Die Prognosen für die Maritime Wirtschaft sind laut dem Maritime Industry Score vom Oktober 2023 durchaus positiv. Auch wenn die Reeder ihre hohen Erwartungen aus 2021 (durch Rekordwerte bei Fracht- und Charterraten) etwas reduzieren mussten, bleibt das Niveau immer noch hoch. Das Unterstreichen auch Umfragen, die zeigen, dass 46 % der Verantwortlichen es für "wahrscheinlich" oder "sehr wahrscheinlich" halten, bis Ende 2024 neue Schiffe zu ordern. Stabil ist auch der Ausblick der Werften, die nach der pandemiebedingten Krise im Kreuzfahrtschiffbau wieder optimistisch sind. Hoffnung macht hier auch die Energiewende: Der Ausbau der Windenergie auf See forciert sowohl die Nachfrage nach Spezialschiffen als auch nach Konverter-Plattformen. Überdies wird eine Auftragswelle bei Marineschiffen erwartet 16. Vor dem Hintergrund dieser gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen ergeben sich für die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH die nachfolgenden Chancen und Risiken, dargestellt entsprechend ihrer Bedeutung. Im Personalbereich ist die Akquise der zum Wachstum notwendigen Fachkräfte auf dem angespannten Arbeitsmarkt schwierig und stellt eine wachsende Herausforderung dar. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH pflegt daher einen engen Kontakt zu Schulen und Hochschulen. Die Erstausbildung ist ein wichtiger Schwerpunkt. Um die Qualität der Mitarbeiter zu erhalten und auszubauen, werden interne und externe Mitarbeiterschulungen angeboten. Wesentliche Risiken ergeben sich aus den Versorgungsengpässen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aufgrund der angespannten Situation auf den Beschaffungs- und Logistikmärkten nicht. Die Gesellschaft kann allerdings nicht ausschließen, dass es im Jahr 2024 weiterhin aufgrund von geopolitische Veränderungen zu längeren Lieferzeiten, ungeplanten Lieferabrissen und weiteren Preissteigerungen kommen kann. Dies kann Produktionsunterbrechungen sowie nicht rechtzeitige Auslieferungen an unsere Kunden zur Folge haben. Umgekehrt können sich aus den schwierig zu planenden Lieferzeiten auch zu hohen Lagerbeständen ergeben, welche entsprechend Kapital binden. Um dies zu verhindern, wurden diverse Kontrollmechanismen definiert.
13
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/10/10/world-economic-outlook-october-2023
(Veröffentlicht 10/23; Abruf 24.11.2023).
Die Prozesse in der Fertigung werden kontinuierlich weiterentwickelt, um so das Fehler- und Qualitätsrisiko zu minimieren und die Wirtschaftlichkeit der Produktionsabläufe sicherzustellen. Wachstumschancen sieht die Gesellschaft in der konsequenten Weiterentwicklung und Erweiterung der Produktpalette, insbesondere durch Innovationen. Chancen und Risiken der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH hängen eng mit der Entwicklung der Märkte in den Absatzländern zusammen. Geopolitische Unsicherheiten, handelspolitische Spannungen und restriktivere geldpolitische Maßnahmen könnten die Märkte weiter beeinträchtigen und sie stärker belasten als erwartet. Zudem besteht das Risiko, dass sich die Konsum- und Investitionstätigkeit langsamer erholt. Weitere Risiken sieht die Gesellschaft in einem erhöhten Preisdruck, der auszunehmenden Konzentrationsprozessen in der Schifffahrts- und Offshorebranche sowie der Containerumschlagkrane und einem sich weiter verschärfenden Wettbewerb resultieren könnte. Weitere Chancen und Risiken können aus Wechselkursänderungen in Absatzmärkten außerhalb des Euro-Währungsgebietes resultieren. Ebenso können Risiken aus der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Ölpreises entstehen. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH hat mehrere Jahre in Folge Jahresfehlbeträge erwirtschaftet (2023: -TEUR 45.366; 2022: -TEUR 30.723). Das negative Jahresergebnis im Jahr 2023 ist von Zinsen, Lizenzkosten sowie den Rückstellungsbildungen für Pönalforderungen geprägt. Die Fehlbeträge haben das Eigenkapital deutlich gemindert. Zur Aufstockung des Eigenkapitals erfolgte gemäß Gesellschafterbeschluss vom 20. Dezember 2023 eine Umwandlung von Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing, in Höhe von TEUR 50.000 in die Kapitalrücklage. Eine angemessene Ausstattung an Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die Firmengruppe Liebherr und eine zentral koordinierte Finanzplanung auch für die Zukunft permanent sichergestellt. Am 25. Januar 2024 wurde durch die Gesellschafterin ein weiterer Darlehensrahmen über EUR 40 Mio., der bis zum 31. März 2025 befristet ist, eingeräumt. Es besteht ein Zinsrisiko, da die derzeit in Anspruch genommenen Konzerndarlehen mit einem variablen Zinssatz versehen sind und der Marktzins weiter steigen könnte. Aufgrund der Einbindung in die Firmengruppe Liebherr sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, weil zum einen mit weiteren Entspannung auf dem Beschaffungsmarkt gerechnet wird und zum anderen eine Aufstockung im Bereich Produktionspersonal erfolgt. Dementsprechend wird auch mit einer deutlichen Verbesserung des Betrieblichen Ergebnisses (EBIT) gerechnet. Die Prognosen beruhen auf verschiedenen Annahmen sowie derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintreten unterschiedlicher Umstände davon abweichen.
Rostock, den 5. Februar 2024 Liebherr-MCCtec Rostock GmbH Die Geschäftsführung Steffen Bartke Rudolf Ganser Andreas Müller Steffen Pohl BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Rostock, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 14. Februar 2024 in Rostock unterzeichneten eingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Rostock EINGESCHRÄNKTES PRÜFUNGSURTEIL ZUM JAHRESABSCHLUSS UND PRÜFUNGSURTEIL ZUM LAGEBERICHT Wir haben den Jahresabschluss der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, Rostock - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DAS EINGESCHRÄNKTE PRÜFUNGSURTEIL ZUM JAHRESABSCHLUSS UND FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL ZUM LAGEBERICHT Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und des Aufsichtsrats nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonsti-gen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetz-lichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung vom 8. April 2024der Firma Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, RostockAm 8. April 2024 erfolgte in Nenzing eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr- MCCtec Rostock GmbH mit Sitz in Rostock. Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing, vertreten durch die Herren Dr. Reinhard Krappinger und Markus Schmidle, wie folgt:
Nenzing, 8. April 2024 NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung vom 2. Mai 2024der Firma Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, RostockAm 2. Mai 2024 erfolgte in Nenzing eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr- MCCtec Rostock GmbH mit Sitz in Rostock. Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-MCCtec GmbH, Nenzing, vertreten durch die Herren Dr. Reinhard Krappinger und Markus Schmidle, wie folgt:
Nenzing, 2. Mai 2024 Beschlussfassung des Aufsichtsrats über den an die Gesellschafterversammlung zu erstattenden PrüfungsberichtDer Aufsichtsrat der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH beschließt in seiner am 5. April 2024 stattfindenden Sitzung entsprechend § 171 Abs. 2 AktG nachstehenden Bericht an die Gesellschafterversammlung zu erstatten:
Rostock, 5. April 2024 TS / con |
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