Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 55502
Eingetragen
22.6.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
die fabrikmäßige Herstellung und der Vertrieb im In- und Ausland von Kakao, Schokoladenerzeugnissen, Zuckerwaren, Nahrungs- und Genußmitteln, pharmazeutischen Artikeln, Stärke-Präparate und Automatenwaren sowie Verpackungsmittel aller Art und deren grafische Ausstattungen, ferner der Erwerb und der Betrieb von Unternehmungen sowie die Beteiligung an jeder gesetzlichen zulässigen Form an solchen Unternehmungen, welche mit dem vorgegebenen Zweck zusammenhing oder diesen Zweck zu fördern geeignet erscheint.

Historie

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Management

NameRolle
Brita Bieder
seit 12.3.2015
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Hubert Hennig
seit 22.6.2005
Prokura
Norbert Seibel
seit 22.6.2005
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stollwerck GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2013 bis zum 30.04.2014

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat sich nach dem Jahreswechsel 2013/2014 deutlich gefestigt. Die seit einiger Zeit beobachtbare Aufwärtsbewegung der Binnenkonjunktur hat das nachfrageseitig breit getragene Wirtschaftswachstum trotz Störeinflüssen aus dem internationalen Umfeld verstärkt. Das Bruttoinlandsprodukt konnte im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorquartal um 0,8 % zulegen und übertrifft damit die zyklische Grunddynamik erkennbar. Die moderate Investitionstätigkeit haben die Unternehmen in der Vergangenheit verstärkt zur Rückführung von Außenständen genutzt. Insoweit dürfte sich die wieder anziehende Investitionskonjunktur mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in einer höheren Kreditnachfrage ausdrücken.

Durch die jüngst vorgenommenen geldpolitischen Entscheidungen bekräftigt die EZB ihre Bereitschaft, die Leitzinssätze für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem noch niedrigeren Niveau zu belassen. Die EZB beabsichtigt, mit diesen unkonventionellen Maßnahmen einer Phase niedriger Inflation wirksam entgegenzutreten.

Der private Konsum und der ungewöhnlich milde Winter bilden neben einer weiter deutlich gesunkenen Sparneigung auch im ersten Quartal 2014 eine wichtige Säule des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland. Die expansive Arbeitsnachfrage begünstigt angesichts niedriger Arbeitslosigkeit die Aktivierung von Personen, die dem Arbeitsmarkt bisher nicht zur Verfügung standen und sorgt mittlerweile für eine kräftige Zuwanderung insbesondere aus den EU-Staaten nach Deutschland. Die Arbeitslosenquote beträgt im April 2014 saisonbereinigt 6,8%. (Quelle: Monatsbericht Mai 2014 der Deutschen Bundesbank, 66. Jahrgang Nr. 5)

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Seit dem 01.01.2013 fungiert die Stollwerck GmbH sowohl als Vertriebsorganisation als auch als Produzent von Schokoladenwaren. Die Stollwerck GmbH verfügt über zwei Produktionsstandorte in Berlin und Saalfeld sowie einem Verwaltungsstandort in Köln.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft belaufen sich für das Geschäftsjahr 2013/2014 auf EUR 329,3 Mio. (i. Vj. EUR 311,5 Mio.). Diese wurden im Wesentlichen auf dem deutschen Markt realisiert (83,3 %).

Die Preise für die Hauptrohstoffe bewegten sich auch in diesem Jahr weiterhin auf einem hohen Niveau. Diese Preissteigerungen konnten über höhere Verkaufspreise gegenüber dem Handel nur teilweise durchgesetzt werden und dies auch nur zeitversetzt.

Die im Vorjahr konsequent durchgeführten Rationalisierungs- und Kostenminimierungsmaßnahmen auf allen Unternehmensebenen haben im laufenden Geschäftsjahr schon Erfolge gezeigt.

B. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Bei einem Umsatz von EUR 329,3 Mio. hat die Stollwerck GmbH ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 9,0 Mio. (i. Vj. EUR 12,5 Mio.) sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6,4 Mio. (i. Vj. EUR Mio. 10,4) erzielt.

Bedingt durch den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6,4 Mio. stellt sich das Eigenkapital nunmehr mit EUR 98,7 Mio. (i. Vj. EUR 92,3 Mio.) dar.

Die Eigenkapitalquote beträgt 61,6 % (i. Vj. 55,0 %). Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,6 Mio.; Hauptursache hierfür ist im Wesentlichen der Rückgang des Vorratsvermögens.

Seit Oktober 2011 ist die Stollwerck GmbH in das Cash Management System der Sweet Products-Gruppe eingebunden, welches der Stollwerck GmbH den Zugriff auf umfassende Kreditlinien zu optimalen Konditionen gewährt. Ebenfalls mit Wirkung zum Oktober 2011 ist ein Cash-Management System mit der InG-Bank N.V., Brüssel/Belgien, eingerichtet worden.

In 2014 weist die Gesellschaft Finanzverbindlichkeiten gegenüber der Baronie N.V. (ehemals Sweet Products Chocolate N.V.) in Höhe von EUR 4,3 Mio. (i. Vj. EUR 12,3 Mio.) in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus. Aufgrund gruppeninterner Umstrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr übernahm die Stollwerck GmbH Finanzverbindlichkeiten von deutschen Beteiligungen in Höhe von TEUR 55.696.

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum auf EUR 2,2 Mio. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen.

Für die Vermögens- und Finanzlage wird auch in Zukunft mit einer entsprechenden stabilen Entwicklung gerechnet.

C. Risiko- und Chancenbericht

Die Aktivitäten der Stollwerck GmbH sind einer Vielfalt von Marktrisiken ausgesetzt, insbesondere den Effekten, welche aus der Veränderung von Commodity-Preisen, Zinssätzen und Kreditrisiken resultieren. Vor diesem Hintergrund ist die Stollwerck GmbH seit Oktober 2011 dem Risikomanagementprogramm der Sweet Products-Gruppe beigetreten. Die vorrangige Aufgabe des Risikomanagements besteht darin, der mitunter hohen Volatilität an den Commodity- und Finanzmärkten Rechnung zu tragen und den damit eventuell verbundenen negativen Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft entgegenzuwirken. Im Einzelnen wird hinsichtlich des Einkaufs der nachfolgend aufgeführten Commodity-Produktgruppen wie folgt verfahren:

1.

Kakaobohnen, Kakaobutter, Kakaomasse

2.

Raffinierter Kristallzucker

3.

Milchpulver, Vollmilchpulver, Magermilchpulver und Molkepulver

4.

Haselnüsse, Erdnüsse, Mandeln und deren Folgeprodukte

5.

Rosinen

Für die Rohstoffe und Halbfabrikate der Kategorien 1 und 2 wird mit einem Deckungshorizont von 12 - 18 Monaten gearbeitet. Für die Rohstoffe und Halbfabrikate der Kategorien 3,4 und 5 wird aufgrund des saisonalen Geschäftes mit einem Deckungshorizont von 6 - 12 Monaten gearbeitet. Durch die gewählten Zeiträume ist die Gesellschaft frühzeitig in der Lage, Preisrisiken abzumildern und einem kurzfristig erhöhten Rohstoffbedarf weitestgehend kostenneutral entgegenzuwirken.

Die Rohstoffpreise für sämtliche Kategorien werden fortlaufend anhand externer und unabhängiger Quellen überwacht. In diese Überwachung mit einbezogen sind die noch offenen Kontrakte, die noch zu produzierenden Volumen aufgrund offener Bestellungen und die Entwicklung der Lagerbestände. Der Deckungsbedarf der Gesellschaft wird auf monatlicher Basis anhand historischer und prognostizierter Verbräuche unserer Werke ermittelt und über Fix-preise an die verbundenen Unternehmen weiterbelastet. Diese Vorgehensweise erlaubt das frühzeitige Erkennen von Deckungslücken und ermöglicht eine rechtzeitige Anpassung der Parameter, die für die Kalkulation der Rohstoffkosten erforderlich sind.

Das Marktrisiko der Gesellschaft bezüglich Veränderungen von Zinssätzen bezieht sich auf die Verbindlichkeiten aus kurz- und langfristiger Finanzierung. Bei entsprechender Einschätzung der Zinsentwicklung nutzt die Sweet Products-Gruppe die Möglichkeit der Absicherung mittels Zinssatzswaps und -derivaten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war keine Absicherung vorzunehmen.

Basierend auf den historischen Erfahrungen der Stollwerck GmbH bezüglich der Einbringbarkeit von Forderungen sind die verbuchten Wertberichtigungen angemessen. Auf Grund dieser Fakten ist das Management der Ansicht, dass bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine zusätzlichen Kreditrisiken bestehen, die über die erfassten Wertberichtigungen hinausgehen.

Gegen Produktrisiken haben wir das bestehende Netz von Qualitätskontrollen, in das kontinuierlich die wichtigsten Lieferanten einbezogen werden, weiter ausgebaut und verbessert. Unsere Werke sind alle nach der DIN EN ISO 9000 Familie zertifiziert. Interne und externe Audits liefern zusätzlich wertvolle Impulse.

Potenziell existenzgefährdende Risiken werden mit Hilfe von Versicherungen abgedeckt. Prämien werden hierbei durch zumutbare Selbstbehalte reduziert.

Nach Abwägung der gegebenen Risikosituation sind wir der Auffassung, dass keine Risiken bestehen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Durch den Wiedereintritt in das direkte Marktgeschehen können bestehende und zukünftige Ertragspotentiale besser, schneller und effizienter entwickelt und ausgebaut werden. Aus den sich daraus ergebenden Chancen erwarten wir eine dauerhaft positive Unternehmensentwicklung.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Obwohl sich die im Vorjahr vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen bereits im laufenden Geschäftsjahr positiv auswirken und zu einer Verbesserung in der Kosten- und Organisationsstruktur geführt haben, sind noch weitere Einsparungen im Bereich Personal notwendig und geplant.

Aufgrund des Verlustes von Produktionsaufträgen hat sich die Auslastung und Gesamttonnage des Werkes Berlin in den beiden zurückliegenden Geschäftsjahren deutlich verringert. Vor diesem Hintergrund besteht die Notwendigkeit, Personalanpassungen vorrangig im indirekten Bereich (Technik, Logistik und Administration) vorzunehmen.

Hierzu werden derzeit intensive Verhandlungen über den Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geführt.

Neben den notwendigen Personalanpassungen sind weitere Maßnahmen, wie z.B. die Reduzierung der externen Lagerkosten, die Optimierung der Transportlogistik sowie eine Beschaffungsoptimierung für Wartungstätigkeiten geplant. Diese Vorgehensweise dient vorrangig dem Erhalt und der Optimierung der bestehenden Standorte und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Kontinuierlich werden unser Produktsortiment und unser Markenportfolio im Hinblick auf Kundenerfordernisse und Kosteneffizienz angepasst und optimiert. Auf dieser Basis wird sich die Stollwerck GmbH weiterhin stabil entwickeln.

 

Köln, den 30. Juni 2014

Jan Nuyts

Johannes Maria van Logtestijn

Bilanz zum 30. April 2014

Aktiva

30.04.2014
EUR
30.04.2013
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 675.983,28 815.025,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.339.000,00 7.876.000,00
  8.014.983,28 8.691.025,47
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.624.828,66 7.320.102,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.938.769,62 13.409.056,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.759.780,97 1.728.554,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 814.163,81 779.033,00
  20.137.543,06 23.236.746,53
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.354.089,52 1.354.089,52
2. Sonstige Ausleihungen 6.724,21 6.724,21
  1.360.813,73 1.360.813,73
  29.513.340,07 33.288.585,73
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.192.819,83 12.630.943,57
2. Unfertige Erzeugnisse 3.031.653,63 2.773.557,12
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 21.034.127,50 31.004.054,73
  34.258.600,96 46.408.555,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.264.294,87 29.448.372,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 55.964.447,79 52.268.612,21
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.281.691,60 2.797.993,29
  92.510.434,26 84.514.977,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.667.800,68 3.120.709,40
  130.436.835,90 134.044.242,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 333.403,14 509.232,50
  160.283.579,11 167.842.060,82

Passiva

   
  30.04.2014
EUR
30.04.2013
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 20.500.000,00 20.500.000,00
II. Kapitalrücklage 11.193.713,16 11.193.713,16
III. Gewinnrücklagen    
1. Gesetzliche Rücklage 460.162,69 460.162,69
2. Andere Gewinnrücklagen 28.673.417,78 28.673.417,78
-- davon aus BilMoG-Umstellung EUR 314.555,00 -- 29.133.580,47 29.133.580,47
IV. Bilanzgewinn 37.843.786,54 31.489.758,19
-- davon Gewinnvortrag EUR 31.489.758,19 (i.Vj. EUR 21.088.897,85) --    
  98.671.080,17 92.317.051,82
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14.522.575,10 15.351.559,73
2. Steuerrückstellungen 2.696.684,31 762.852,24
3. Sonstige Rückstellungen 22.369.843,67 25.618.577,63
  39.589.103,08 41.732.989,60
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.972.771,00 426.441,03
-- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr --    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.212.734,86 18.097.961,87
-- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr --    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.074.163,88 13.917.555,39
-- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr --    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 763.726,12 1.350.061,11
-- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr --    
-- davon aus Steuern EUR 303.393,88 (i.Vj.: EUR 407.713,92) --    
-- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 44.840,70 (i.Vj. EUR 49.980,95) --    
  22.023.395,86 33.792.019,40
  160.283.579,11 167.842.060,82

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014

2013/14
EUR
2012/13
EUR
1. Umsatzerlöse 329.289.138,60 311.519.271,31
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -9.711.830,72 28.393.075,27
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.074.203,90 9.896.717,93
  323.651.511,78 349.809.064,51
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 248.364.085,49 267.972.424,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 156.559,70 381.626,90
  248.520.645,19 268.354.051,56
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 29.497.622,03 33.926.976,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.110.326,90 6.880.461,59
-- davon für Altersversorgung EUR 132.514,37 (Vorjahr: EUR 331.129,20) --    
  35.607.948,93 40.807.438,03
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.972.274,40 7.404.922,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 24.527.928,91 20.152.501,51
8. Erträge aus Beteiligungen 44,00 55,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.114.567,25 348.030,67
-- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.113.916,88 (Vorjahr: EUR 333.460,61) --    
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.110.635,84 940.185,69
-- davon an verbundene Unternehmen EUR 302.589,58 (Vorjahr: EUR 37.835,88) --    
-- davon aus Aufzinsung von Rückstellungen EUR 805.705,00 (Vorjahr: EUR 899.841,00) --    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.026.689,76 12.498.050,45
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.486.041,72 1.912.190,10
13. Sonstige Steuern 186.619,69 185.000,01
14. Jahresüberschuss 6.354.028,35 10.400.860,34
15. Gewinnvortrag 31.489.758,19 21.088.897,85
16. Bilanzgewinn 37.843.786,54 31.489.758,19

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das abgelaufene Geschäftsjahr umfasst die Monate Mai 2013 bis April 2014.

Das Geschäftsjahr ist nur bedingt mit dem des Vorjahres vergleichbar. Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden kostenintensive Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt. Darüber hinaus wurde das bisherige Cost-Plus-Geschäftsmodell zum 31.12.2012 abgeschafft. Mit Stichtag 01.01.2013 erwarb die Stollwerck GmbH das aktive Geschäft "Östlich des Rheins" von der Baronie N.V (ehemals Sweet Products Chocolate N.V.) Seit diesem Zeitpunkt fungiert die Stollwerck GmbH sowohl als Produzent von Schokoladenwaren als auch als Vertriebsagent für Deutschland und Osteuropa.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert worden und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Nutzungsdauern für Sachanlagen betragen zwischen 3 und 50 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegegenstände mit einem Wert von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG aufgenommen. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Anwendung der steuerlichen Bewertungsmaßstäbe aktiviert, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste planmäßige Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen, Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung, freiwillige soziale Leistungen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen und Altersteilzeit dienen, sind mit den daraus resultierenden Schulden verrechnet worden, da sie dem Zugriff aller Gläubiger mit Ausnahme des jeweils Begünstigten entzogen sind. Diese Vermögensgegenstände wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (kurz PUC-Verfahren: Projected Unit Credit-Verfahren) auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB und beträgt 4,85 % (i. Vj. 5,0 %). Lohn-, Gehalts- und Rententrends wurden insoweit berücksichtigt, als dass sie auf begründeten Erwartungen und hinreichend objektiven Hinweisen beruhen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Berechnung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (kurz PUC-Verfahren: Projected Unit Credit-Verfahren) auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB. Für Altersteilzeitverpflichtungen ist es sachgerecht, eine kürzere Duration zu unterstellen. Der verwendete Zinssatz in Höhe von 3,52 % (i. Vj. 3,86 %) entspricht dem durch die Bundesbank veröffentlichten Rechnungszins zum 28.02.2014 für Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von drei Jahren. Die Gehaltsdynamik wurde mit ca. 2,6 % (i. Vj. 3,0%) angesetzt.

Die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen erfolgte ebenfalls nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB und beträgt 4,85%. Die Gehaltsdynamik wurde mit ca. 2,23 % (i. Vj. 2,25 %) angesetzt. Der in 2011 sich aus der geänderten Bewertung ergebene Auflösungsbetrag wurde gemäß § 67 Abs.1 Satz 3 EGHGB unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Verbindlichkeiten wurden nach § 253 Abs.1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Fremdwährungspositionen erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% TEUR TEUR
Inland        
Eszet Schokoladen GmbH, Köln EUR 100 374 8
Karina Schokoladenvertrieb GmbH, Köln EUR 100 27 -0,2
Sarotti GmbH, Berlin EUR 100 698 10
Sprengel GmbH, Hannover EUR 100 133 2
Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH, Köln EUR 100 -43.783 370
Waldbaur Feine Schokoladen GmbH, Köln EUR 100 715 12

Vorräte

30.4.2014 30.4.2013
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.193 12.631
Unfertige Erzeugnisse 3.032 2.774
Fertige Erzeugnisse 21.034 31.004
  34.259 46.409

Der Abnahme der Vorräte resultiert im Wesentlichen aus der Optimierung der Produktionsabläufe.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Insgesamt wurden sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 421 (i. Vj. TEUR 778), davon TEUR 293 mit Verpflichtungen für Altersversorgung (TEUR 14.816) und TEUR 128 mit Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 193), verrechnet.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Stollwerck GmbH beträgt EUR 20.500.000,00 und besteht aus einem Geschäftsanteil in Höhe von EUR 20.500.000,00.

Kapitalrücklage

Hier wird unverändert der aus den Kapitalerhöhungen der Jahre 1961 und 1982 bei der Stollwerck AG über den Nennwert der ausgegebenen Aktien hinaus erzielte Betrag ausgewiesen.

Andere Gewinnrücklagen

Ein Betrag in Höhe von TEUR 315 wurde im Geschäftsjahr 2010/11 gemäß § 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Bilanzergebnis

Im Bilanzergebnis ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 31.489.758,19 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche der Mitarbeiter, Weihnachtsgeld, Abfindungen, Altersteilzeit, Jubiläumsverpflichtungen, Rückvergütungen an Kunden sowie ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Haftungsverhältnisse

Patronatserklärung gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH

Mit Schreiben vom 1. August 2011 hat die Stollwerck GmbH, Köln, gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH, Köln, eine Patronatserklärung abgegeben, in der sich die Stollwerck GmbH verpflichtet, die Gesellschaft mit dem erforderlichen Vermögen und den erforderlichen Mitteln auszustatten, um eine Insolvenz durch Überschuldung nach § 19 InsO oder durch Zahlungsunfähigkeit nach §§ 17, 18 InsO zu vermeiden.

Die Patronatserklärung gilt für alle bis zum 31. August 2015 begründeten Verbindlichkeiten. Eine hieraus resultierende Nachrangigkeit der Ansprüche der Gesellschaft gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH besteht zu Gunsten aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger der Gesellschaft unbefristet fort.

Zum 30. April 2014 weist die Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 43.783 (i. Vj. TEUR 44.152) aus. Mit einer Inanspruchnahme wird bis auf weiteres nicht gerechnet, da die Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH in das ESC-Modell (European Supply Company-Modell) der Stollwerck GmbH eingebunden ist. Im Rahmen des ESC-Modells wird die Abrechnung der Leistungen auf Basis von "Kosten plus Marge" ermittelt, so dass von positiven Jahresüberschüssen in der Zukunft ausgegangen werden kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 4.733 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0). Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Liefer- und sonstigen Verträgen:

TEUR
Fällig 2015 244
Fällig 2016 bis 2019 495
Fällig nach 2019 3.994

Es bestehen Avalgarantien in Höhe von TEUR 1.046.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Der Umsatz für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 329.289 (i. Vj. TEUR 311.519). Die Stollwerck GmbH fungierte bis 31. Dezember 2012 ausschließlich als Produzent von Süßwaren und verkaufte ihre Erzeugnisse bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich an ein verbundenes Unternehmen der Sweet Products-Gruppe, die ihrerseits die Waren an den Handel veräußerte. Seit dem 01. Januar 2013 hat die Stollwerck GmbH das aktive Geschäft übernommen und tritt nunmehr wieder selber am Markt auf.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt: auf Deutschland entfallen 83,3 %, auf Europa (ohne Deutschland) entfallen 15,9 % und auf das übrige Ausland 0,8 %. Im Vorjahr wurde bei der prozentualen Aufteilung nur ein Zeitraum von vier Monaten in Betracht gezogen, daher ist nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen gegeben (Deutschland 95,6 %, Europa 4,1 %, übriges Ausland 0,3%).

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Kostenumlage von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 99 (i. Vj. TEUR 363), Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 80 (i. Vj. TEUR 13), Mieterträge in Höhe von TEUR 463 (i. Vj. TEUR 484) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in einer Summe von TEUR 244 (i. Vj. TEUR 256) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 608 (i. Vj. TEUR 273) enthalten. Aus den im Rahmen des European Supply Company-Modells weiter zu belastenden Kosten und Gewinnmargen waren im Vorjahr Erträge in Höhe von TEUR 4.220 angefallen.

Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen

Entsprechend der Verrechnung von Altersvorsorgeverpflichtungen und Altersteilzeitverpflichtungen mit den korrespondierenden Deckungsvermögen wurden Erträge in Höhe von TEUR 45 (i Vj. TEUR 38) mit den Aufwendungen verrechnet.

Personalaufwand

Die im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen haben zur deutlichen Verringerung des Personalaufwandes beigetragen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Aufwendungen für die Verwaltung und Vertrieb, Reparaturen, Instandhaltungen, Dienstleistungen, Mieten, Leasing-Raten, Kursverluste sowie sonstige Risikovorsorgen ausgewiesen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 161 (i. Vj. TEUR 47). Es haben sich Verluste aus Anlagenabgang in Höhe von TEUR 5 ergeben.

Zinsergebnis

Gemäß § 277 Absatz 5 Satz 1 HGB sind Zinsaufwendungen aufgrund der Aufzinsung von Rückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert auszuweisen. Aus der Aufzinsung von Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen ergab sich ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 806 (i. Vj. TEUR 890).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Latente Steuern

Zum 30. April 2014 ergibt sich eine künftige Steuerentlastung aus niedrigeren steuerbilanziellen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen, der Pensionsrückstellungen, Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen.

Die aktiven Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Onno Bleeker,

Unternehmer

Slootmans, Jozef,

Rechtsanwalt

Van Logtestijn, Johannes Maria, (bis 11. November 2013)

Ir/Ingenieur

Nuyts, Jan, (bis 11. November 2013)

Ir/Ingenieur

De Kuijper, Corrine, (ab 3. Februar 2014)

Unternehmerin

Walder, Alphonsus Paul Lambert, (ab 3. Februar 2014)

Wirtschaftswissenschaftler

Bernd Jebsen, Arbeitnehmervertreter

Industriekaufmann

Achim Goetz, Arbeitnehmervertreter

Elektriker

Beirat

Walder, Alphonsus, Unternehmer, (ab 02. Dezember 2013)

Geschäftsführung

Walder, Alphonsus, Unternehmer, (bis 12. November 2013)

Nuyts, Jan, Ir/Ingenieur, (seit 12. November 2013)

Van Logtestijn, Johannes Maria, Ir/Ingenieur (seit 12. November 2013)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Es wurden keine Geschäftsführungsvergütungen bezahlt.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats (Beirats)

Für Mitglieder des Aufsichtsrates wurde eine Vergütung in Höhe von insgesamt EUR 3.318,46 zurückgestellt.

Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge EUR 88.847,16.

Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 30. April 2014 auf EUR 1.073.263.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl, ohne Auszubildende, stellt sich wie folgt dar:

2013/14 2012/13
Anzahl Anzahl
Gewerbliche 681 765
Angestellte 194 208
  875 973

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar beträgt TEUR 47.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen des Konsolidierungskreises, für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird, ist die Sweet Products N.V., Veurne/Belgien. Dieser kann beim Rechtspersonenregister Rechtbank van Koophandel van Veurne unter der Nummer 0449.345.966 abgerufen werden.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Stollwerck GmbH zum 30. April 2014 nicht verpflichtet, da die Stollwerck GmbH als mittelbares Tochterunternehmen der Sweet Products N.V., Veurne/Belgien von den Befreiungen des § 292 HGB i. V. m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung Gebrauch macht.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss der Stollwerck GmbH zum 30. April 2014 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.354.028,35 aus. Wir schlagen vor, den Jahresüberschuss und den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 31.489.758,19, insgesamt einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 37.843.786,54, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 30. Juni 2014

Jan Nuyts

Johannes Maria van Logtestijn

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stollwerck GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis zum 30. April 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Siegburg, den 30. Juni 2014

Stefan Hörstmann, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.05.2013 Umbuchung Zugang Abgang Stand 30.04.2014
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 5.874.325,13 0,00 13.046,46 0,00 5.887.371,59
2. Geschäfts- und Firmenwert 13.286.092,94 0,00 0,00 0,00 13.286.092,94
  19.160.418,07 0,00 13.046,46 0,00 19.173.464,53
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.272.218,27 0,00 86.985,20 0,00 55.359.203,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 141.870.621,47 588.517,57 1.015.793,10 595.417,25 142.879.514,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.387.987,44 179.219,18 282.471,43 33.794,88 21.815.883,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 779.033,00 -767.736,75 814.163,81 11.296,25 814.163,81
  219.309.860,18 0,00 2.199.413,54 640.508,38 220.868.765,34
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.029.821,56 0,00 0,00 0,00 2.029.821,56
2. Sonstige Ausleihungen 6.724,21 0,00 0,00 0,00 6.724,21
  2.036.545,77 0,00 0,00 0,00 2.036.545,77
  240.506.824,02 0,00 2.212.460,00 640.508,38 242.078.775,64
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.05.2013 Zugang Abgang Stand 30.04.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 5.059.299,66 152.088,65 0,00 5.211.388,31
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.410.092,94 537.000,00 0,00 5.947.092,94
  10.469.392,60 689.088,65 0,00 11.158.481,25
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.952.116,14 782.258,67 0,00 48.734.374,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 128.461.564,71 4.070.462,80 591.282,24 131.940.745,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.659.432,80 430.464,28 33.794,88 20.056.102,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  196.073.113,65 5.283.185,75 625.077,12 200.731.222,28
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 675.732,04 0,00 0,00 675.732,04
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  675.732,04 0,00 0,00 675.732,04
  207.218.238,29 5.972.274,40 625.077,12 212.565.435,57
Buchwerte
Stand 30.04.2014 Stand 30.04.2013
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 675.983,28 815.025,47
2. Geschäfts- und Firmenwert 7.339.000,00 7.876.000,00
  8.014.983,28 8.691.025,47
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.624.828,66 7.320.102,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.938.769,62 13.409.056,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.759.780,97 1.728.554,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 814.163,81 779.033,00
  20.137.543,06 23.236.746,53
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.354.089,52 1.354.089,52
2. Sonstige Ausleihungen 6.724,21 6.724,21
  1.360.813,73 1.360.813,73
  29.513.340,07 33.288.585,73

Berichts des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 30. April 2014

der Stollwerck GmbH

Der Aufsichtsrat der Stollwerck GmbH hat den durch Herrn Dipl-Volksw. Stefan Hörstmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 30. April 2014, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages - geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag der Geschäftsführung und bejaht deren Umsetzung durch die Gesellschafterversammlung der Stollwerck GmbH. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Köln, 27. Februar 2015

Onno Bleeker, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stollwerck GmbH

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