AI Charlie German Bidco GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Schulze seit 9.10.2024 | Geschäftsführer |
Simon Carnelli seit 10.10.2023 | Geschäftsführer |
Aurélie Marie-Claire Comptour seit 10.10.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
IRCA Group (Luxembourg) Midco 4 S.à r.l. | 75.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SUCREST Gesellschaft mit beschränkter HaftungHochheim am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015der SUCREST Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hochheim am Main1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1.1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit 1.1.1. Unternehmenszweck Die SUCREST GmbH stellt Premium-Produkte als Differenzierungsmöglichkeiten für die Lebensmittelindustrie her. Aus dem Zusammenspiel qualitativ hochwertiger Ingredienzen und komplexer Prozesse werden Lösungen z. B. für die Süßwaren-, Eiscreme-, Backwaren- und Cerealien-Industrie hergestellt. Die komplexen Ingredienzen werden hauptsächlich aus unterschiedlichen Fetten, Zucker und Milchprodukten sowie auch aus Trockenfrüchten (Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen) hergestellt. Flexibilität, Know-How, Innovation und Kundennähe sind die Basis für einen nachhaltigen Geschäftserfolg. 1.1.2. Marktumfeld Die veröffentlichten Zahlen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden weisen für die gesamtwirtschaftliche Lage 2015 ein im Vergleich zum Vorjahr mit +1,7 % stabil gestiegenes Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) aus. Dieses liegt leicht über dem Jahresdurchschnitt der Jahre 2004 -2014 (1,3 %). Mit einem Anstieg der gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte (+2,0 %) sind auch die Konsumausgaben privater Haushalte für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren um 2,1 % gestiegen (preisbereinigt). Allerdings ist die wirtschaftliche Situation im Euroraum weiterhin schwierig, insbesondere in den südlichen Märkten (z. B. Spanien, Portugal, Italien und Griechenland). So kann sich die Süßwarenindustrie davon nicht absetzen. Die Problematik, die hohen Rohstoffpreise an den Handel weiterzugeben, besteht weiterhin, da der Handel Preiserhöhungen ablehnt oder nur zeitverzögert akzeptiert. Dadurch besteht ein unverminderter Margendruck im Markt. 1.2. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr lagen um 25.2 % unter Vorjahresniveau. Die für die Gesellschaft ungünstige Entwicklung der Umsatzerlöse ist zu einem wesentlichen Anteil auf einen aggressiven Wettbewerb zurückzuführen. So hatte der Ausfall der Produktionslinie im Vorjahr auch im Geschäftsjahr 2015 zu Umsatzeinbußen geführt. Schließlich hat die Gesellschaft einzelne Kunden ganz verloren. In allen Bereichen waren Umsatzrückgänge zu verzeichnen, vor allem aber bei den Glasuren und Cremes (-30,0 %) sowie Karamell (-19,5 %) und Krokant (-19,4 %). Seit November 2012 erfolgt der Verkauf an Dritte über die irische Schwesterfirma Kerry Ingredients & Flavours Ltd., Tralee, Irland. Diese ist für Umsatzsteuerzwecke in Deutschland registriert. Alle Umsätze stellen seitdem Umsätze an verbundene Unternehmen dar. 1.2.1. Ertragslage Bei Informationen über Umsatzerlöse und Ergebnis haben wir im Abschluss für 2014 bereits die Ist-Werte für 2015 angegeben, sodass sich hieraus keine Unterschiede ergeben. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss im Berichtsjahr betrug T€ 349. Das Rohergebnis in 2015 liegt bei 13.358 T€ (Vorjahr 15.925 T€). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von -T€ 1.064 auf T€ 365 verbessert. Der Überschuss im Geschäftsjahr resultiert daher, dass bei einem geringeren Rohergebnis die Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wesentlich reduziert werden konnten und somit sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt haben. Der prozentuale Aufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen ist für den Personalaufwand auf 21,7 % (Vorjahr 23,6 %) gesunken und für die um Lizenz- und Servicegebühren bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen jedoch auf 13,5 % (Vorjahr 11,1 %) gestiegen. Der Aufwand für Lizenz- und Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen betrug im Berichtsjahr T€ 2.867 (Vorjahr T€ 3.917). 1.2.2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Zuflüsse aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie - soweit erforderlich - über Darlehen, die durch die Kerry Ingredients GmbH zur Verfügung gestellt wurden. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang, da die Geschäfte der Gesellschaft im Wesentlichen in EURO abgewickelt werden. Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten übersteigen das Anlagevermögen (146,3 %, Vorjahr 108,5 %), damit wurde die "goldene Finanzierungsregel" eingehalten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug T€ -1.864 (Vorjahr T€ -88). Die weitere negative Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist darauf zurückzuführen, dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Jahresende stark angestiegen sind. Die Zahlungsfähigkeit ist durch die Bereitstellung benötigter Mittel aus dem Konzern jederzeit gegeben. 1.2.3. Vermögenslage Die Aktiva des Unternehmens sind durch einen hohen prozentualen Anteil des Anlagevermögens (insbesondere Sachanlagen) gekennzeichnet. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme fiel im Berichtsjahr bei relativ konstanter Investitionstätigkeit aufgrund der Veräußerung der Anteile an der OOO Kerry, Moskau und einer dadurch verminderten Bilanzsumme auf 52,3 % (Vorjahr 65,0 %). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Umsatzerlöse/durchschnittlicher Vorratsbestand) ist mit dem Faktor 10,9 gegenüber dem Vorjahr (Faktor 12,0) leicht gefallen. Die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2015 beträgt 45,7 % (Vorjahr 42,2 %). Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres sanken die Verbindlichkeiten und Rückstellungen um 13,5 % (T€ -1.460), was im Wesentlichen in den gesunkenen Personalrückstellungen sowie den sonstigen betrieblichen Rückstellungen begründet ist. 2. Weitere Angaben zur Geschäftstätigkeit2.1. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt Forschungs- und Entwicklungsarbeit nach den Richtlinien der Kerry Group und unter der Führung der Kerry Group Services International Ltd., Tralee, Irland. 2.2. Personal- und Sozialwesen Zum Ende des Berichtsjahres waren im Unternehmen 107 Mitarbeiter (Vorjahr 113), im Wesentlichen in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Instandhaltung, Entwicklung, Qualität, Administration und Logistik, beschäftigt. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 4.864 (Vorjahr T€ 7.417). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 897 (Vorjahr T€ 951) waren T€ 78 (Vorjahr T€ 87) für Altersversorgung enthalten. Unsere betriebliche Altersvorsorge ist ein Bestandteil unseres Manteltarifvertrages für die Feinkost-, Nährmittel- und Teigwarenindustrie in Hessen und Rheinland-Pfalz für Mitarbeiter aus dem Standort Hochheim. 2.3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in Höhe von T€ 279 in Projekte investiert, um die Flexibilität und Qualität unserer Anlagen zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2016 ist ein ähnliches Investitionsvolumen eingeplant zur Optimierung unserer Anlagen und für Ersatzinvestitionen. 2.4. Rechtliche Verhältnisse Die SUCREST GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Kerry Ingredients GmbH mit Sitz in Kleinheubach. Mit Wirkung zum 01. November 2012 ging die komplette Vertriebsaktivität mit allen Rechten und Pflichten auf die Kerry Ingredients & Flavours Ltd., Tralee, Irland, über. Unter der geschlossenen Vereinbarung verkauft unsere Gesellschaft alle Produkte zunächst an diese Gruppengesellschaft, die dann anschließend den Weiterverkauf an die Kunden und die Forderungsabwicklung vornimmt. 2.5. Umweltschutz Der komplette Kerry Konzern verpflichtet sich, alle Bereiche seines Geschäftes in einer der Umwelt gegenüber verantwortlichen und nachhaltigen Weise zu führen. Unser Anspruch ist es, alle anwendbaren Umweltgesetze einzuhalten und die anerkannten Richtlinien eines vorbildlichen Umweltschutzes umzusetzen. Das Unternehmen erfüllt die gesetzlichen Normen und arbeitet kontinuierlich an der Verminderung von Emissionen und Immissionen. Alle Maßnahmen im Rahmen der langfristigen Standortsicherung in Hochheim werden in enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Umweltbehörden getroffen. 3. Tochtergesellschaften3.1. OOO Kerry, Moskau, Russland Die SUCREST GmbH hat ihre Finanzanlage in Höhe von 50 % der Anteile an der OOO Kerry, einer Vertriebsgesellschaft für den russischen Markt mit Sitz in Moskau, mit einem Verlust i. H. v. T€ 432 veräußert. 3.2. Vicos Nahrungsmittel GmbH, Hochheim Die SUCREST GmbH hält 100 % der Anteile an der Vicos Nahrungsmittel GmbH, Hochheim/Main. 3.3. Vitella, Vitebsk, Weißrussland Die IP Vitella, eine 100-prozentige Enkelgesellschaft der SUCREST GmbH, ist ein Produktionsbetrieb in Vitebsk, Weißrussland. An diesem Standort werden hauptsächlich Glasuren und Cremes für den russischen Markt sowie in geringem Umfang auch für den weißrussischen Markt hergestellt. Im Geschäftsjahr stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 36 %. 4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBNach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. 5. PrognoseberichtAufgrund der weiterhin angespannten Lage in wichtigen Exportmärkten in Europa steht auch die Süßwarenindustrie unter Druck. Preiserhöhungen aufgrund gestiegener Kosten werden vom Handel abgelehnt oder nur zeitverzögert akzeptiert. Durch den dadurch entstehenden Margendruck sehen wir nur geringes Steigerungspotenzial für unser Ergebnis. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnen wir mit einem leichten Umsatzrückgang und einem ähnlichen Ergebnis wie in 2015. 6. Risikobericht6.1 Risikomanagement Im Rahmen eines Risk-Management Programms führt die Kerry Gruppe regelmäßig Untersuchungen im Hinblick auf Risiken durch. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit unabhängigen Consultants und Versicherungen. Der Fokus liegt dabei auf Feuersicherheit, Risiken aus dem Faktor Mensch, Diebstahlsicherheit und Betriebsunterbrechungsrisiken. Signifikante Risiken sind, soweit möglich, weitgehend durch entsprechende Versicherungen auf Konzernebene abgedeckt. International anerkannte Institutionen auditieren darüber hinaus jährlich die Qualitätssicherheit unserer Produktionsanlagen und Produktionsprozesse. In 2015 wurden unsere hohen Qualitätsstandards durch die Re-Zertifizierung nach IFS 6.0 bestätigt. Konkrete Bestandsgefährdungspotentiale des Unternehmens sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 6.2 Risiken aus Finanzinstrumenten Aufgrund der positiven Ertragslage und dem positiven Eigenkapital werden zurzeit keine wesentlichen Risiken bezüglich des Tochterunternehmens Vicos Nahrungsmittel GmbH und deren Tochterunternehmen IP Vitella gesehen. Fremdwährungsrisiken spielen als typische Preisänderungsrisiken für unser Unternehmen eine relativ geringe Rolle, da nur ein geringer Teil der Umsätze in Fremdwährung fakturiert wird. Potentielle Ausfallrisiken von Forderungen wurden soweit bekannt in angemessenen Rahmen durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Notwendige liquide Mittel -wurden in ausreichendem Maße durch den Konzern zur Verfügung gestellt, soweit sie nicht durch laufende Geschäftstätigkeit zugeflossen sind. Davon ist auch in Zukunft auszugehen. Im Geschäftsjahr 2015 ist die Fähigkeit, finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen stets gegeben gewesen. Da sich die Zinsen für Konzerndarlehen an Marktzinsen orientieren, kann hier ein gewisses Risiko nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des im Jahre 2012 mit der Kerry Ingredients GmbH, Kleinheubach, abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages wird sich die Eigenkapitalausstattung zumindest kurzfristig nicht ändern. 7. Bericht über ChancenDurch das Eingehen auf spezielle Kundenanforderungen sowie unsere Bestrebungen im Bereich der Neu- und Weiterentwicklung von innovativen Spezialprodukten sehen wir Chancen sowohl in bestehenden wie auch in neuen Marktsegmenten. 8. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld und dem hohen Margendruck bei unseren Produkten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Hochheim am Main, 31. Oktober 2016 Stan McCarthy Brian Mehigan Dr. Gregor Peter Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 wurde unter Anwendung der Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr ist von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht abgewichen worden. Die SUCREST GmbH, Hochheim am Main, Deutschland, gehört zum Konzernverbund der Kerry Group plc., Tralee, Irland. Alleiniger Anteilseigner ist seit dem 01. November 2011 die Kerry Ingredients GmbH, Kleinheubach, Deutschland, ein Tochterunternehmen der Kerry Group plc., Tralee, Irland. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Wiesbaden unter Registernummer HRB 18117 geführt. 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der betriebsindividuellen Nutzungsdauer, die zwischen drei und fünfundzwanzig Jahren liegen; dabei gilt der Zeitraum bis 15 Jahre für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung und der Zeitraum bis 25 Jahre für technische Anlagen und Maschinen. Bei Gebäuden erfolgt die Abschreibung linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren bzw. degressiv. Auf Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens wird im gesamten Geschäftsjahr die Prorata-Temporis-Methode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden jahresweise unter einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis einschließlich € 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Der Ansatz erfolgt bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder, soweit geboten, zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Abwertungen auf niedrigere beizulegende Werte wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen kommen nicht zum Ansatz. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die auf Euro lautenden Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrags bemessen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Bilanzstichtag mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit deren Laufzeit am Bilanzstichtag weniger als ein Jahr betrug, wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gleichartige Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden saldiert dargestellt. Dagegen werden ungleichartige Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen separat ausgewiesen. 2. Angaben zur Bilanz2.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Der Anlagespiegel weist zudem die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus. 2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.796 (Vorjahr T€ 1.642) enthalten. Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie folgt:
2.3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 5.000.000,00. Der Gewinnvortrag von € 2.877.599,92 resultiert aus der Zeit vor dem Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages mit der Kerry Ingredients GmbH. 2.4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Posten für ausstehende Rechnungen und Personalkosten. Unter den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten zu nennen:
2.5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 7.148 (Vorjahr T€ 6.810) sind Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Vicos Nahrungsmittel GmbH in Höhe von T€ 300 (Vorjahr T€ 300) und Zinsverbindlichkeiten aus diesem Darlehen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 17) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 5.767 (Vorjahr T€ 5.000) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 5.767 bestehen im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.000), Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 217 (Vorjahr T€ 17) sowie aus Verbindlichkeiten für Kostenweiterbelastungen in Höhe von T€ 605 (Vorjahr T€ 376 mit Forderungen gegen den Gesellschafter verrechnet). Darüber hinaus wurden, aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsvereinbarung, nachrichtlich Forderungen für das Vorjahr in Höhe von T€ 404 sowie Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von T€ 349 verrechnet. Das Darlehen ist unbesichert und der variable Zinssatz orientiert sich am EURIBOR für drei Monate. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sind wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt. Bei Verbindlichkeiten, die Warenlieferungen betreffen, bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen, von denen im Geschäftsjahr 2016 T€ 13 und in den folgenden vier Geschäftsjahren insgesamt T€ 12 fällig werden. Es bestehen keine derivative Finanzinstrumente in Form von Devisen- Termingeschäften. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Regionen und Sparten wie folgt: 3.1.1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Region Seit November 2012 erfolgt der Verkauf an Dritte über die irische Schwesterfirma Kerry Ingredients & Flavours Ltd., Tralee, Irland. Alle Umsätze stellen seitdem Umsätze an verbundene Unternehmen dar. 3.1.2. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Sparten
3.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 466 (Vorjahr: T€ 184) sowie Kostenerstattungen von Gruppengesellschaften in Höhe von T€ 348 (Vorjahr T€ 1.051). 3.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 6.434 (Vorjahr: T€ 7.833) enthalten als wesentliche Posten Kostenumlagen für Leistungen von Gruppengesellschaften in Höhe von T€ 2.242 (Vorjahr T€ 3.211), Ausgangsfrachten in Höhe von T€ 626 (Vorjahr: T€ 706), Aufwendungen für Strom, Gas und Wasser in Höhe von T€ 689 (Vorjahr: T€ 836). Des Weiteren ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres ein Verlust in Höhe von T€ 432 erfasst, der aus der Veräußerung der Anteile an der OOO Kerry, Moskau resultierte. Periodenfremde Aufwendungen waren nur in einem Umfang vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. 4. Sonstige Angaben4.1. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 111 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 120).
4.2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer Deloitte GmbH berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 25 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4.3. Mitglieder der Geschäftsführung
Eine Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt, weil solche nur von einem bezogen werden (§ 286 Abs. 4 HGB). 4.4. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die SUCREST GmbH gehört zum Konzern der Kerry Group plc., Tralee, Irland und ihr Jahresabschluss wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die Kerry Group plc., Tralee, Irland, erstellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss ist unter folgender Adresse erhältlich:
sowie am Sitz der Gesellschaft in Tralee, Irland. Es besteht eine Beteiligung in Höhe von 100 % am Stammkapital von € 52.000,00 der VICOS Nahrungsmittel GmbH, Hochheim/Main. Aus dem vorliegenden Jahresabschlussbericht zum 31. Dezember 2015 ergeben sich ein Eigenkapital von € 3.945.660,26 und ein Jahresüberschuss 2015 von € 10.664,69. Deren 100 %-ige Tochtergesellschaft IP Vitella in Vitebsk / Weißrussland hat gemäß dem letzten vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 einen Jahresüberschuss von T€ 452 erzielt. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 beträgt T€ 2.431. Im Geschäftsjahr wurden die Anteile der SUCREST GmbH, in Höhe von 50 % und nominell RUB 10.000, an der OOO Kerry, Moskau veräußert und dabei ein Verlust in Höhe von T€ 432 erzielt. 4.5. Ergebnisabführung Laut Gewinnabführungsvertrag vom 10. August 2012 mit der Kerry Ingredients GmbH, Kleinheubach verpflichtet sich diese für das Geschäftsjahr 2015 den gesamten Verlust der SUCREST GmbH, Hochheim/Main zu übernehmen und auszugleichen.
Hochheim/Main, 31. Oktober 2016 Stan McCarthy Brian Mehigan Dr. Gregor Peter Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SUCREST Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hochheim am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SUCREST Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hochheim am Main, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 8. November 2016 Deloitte
GmbH
Lüdke, Wirtschaftsprüfer Ludwig, Wirtschaftsprüfer |
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