voestalpine Präzisionsprofil GmbH
Franz-Tilgner-Straße 10, 50354 Hürth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Klömpges seit 16.6.2020 | Geschäftsführer |
Stephan Rubino seit 22.7.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
voestalpine SADEF NV | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
voestalpine Präzisionsprofil GmbHHürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Grundlagen der Gesellschaft Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH ist Tochter des weltweit tätigen voestalpine-Konzerns mit mehr als 500 Konzerngesellschaften und -standorten in über 50 Ländern auf allen Kontinenten. Der voestalpine-Konzern zeigt seine Stärke bei anspruchsvollen, kundenspezifischen Produkten und Lösungen rund um den Werkstoff Stahl im gehobenen Qualitäts- und Technologiesegment. Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH konzentriert sich auf die Herstellung und Vermarktung hochwertiger Sonderprofile, womit mehr als 74 % (Vorjahr: 77 %) des Umsatzes erzielt werden. Entsprechend hat die Stahlpreisentwicklung einen bedeutenden Einfluss auf das Geschäft. Als weitere Produktgruppen sind z.B. der Weinbergpfahl und Standardprofile zu nennen. Die Gesellschaft produziert ihre Produkte insbesondere an ihrem Produktionsstandort in Hürth. Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich gemeinsam mit unseren Kunden auf die Entwicklung neuer Querschnitte und die Anwendung neuer, alternativer Werkstoffe. Uns ist es erneut gelungen, die Produktionsprozesse durch innovative Lösungen einzelner Arbeitsschritte weiter zu optimieren. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023/2024 zeigte sich die weltweite Wirtschaft sehr angespannt, aufgrund der geopolitischen Lage und der daraus resultierenden schwächelnden Konjunktur. Die Inflationsraten blieben dabei auf einem erhöhten Niveau. Dies hemmte das Investitions- und Kaufverhalten in Deutschland in starkem Maße und führte zu einer Rezession. Die wirtschaftliche Entwicklung war somit insgesamt von weiterhin hohen Zinsen und Preissteigerungen-, sowie Sparbeschlüssen der Regierung gekennzeichnet. Gerade die Bauindustrie und die Landwirtschaft, als Branchen signifikanter Kunden, waren von dieser Entwicklung stark betroffen. In weiterer Folge zeichnete sich ein Nachfragerückgang in der Stahlindustrie ab und die Betriebe versuchten über Stahlpreisreduzierungen dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Eine Weitergabe der hohen Fixkosten wurde damit jedoch erheblich erschwert, was sich entsprechend auch auf die Ertragslage der voestalpine Präzisionsprofil GmbH auswirkte. Die Kostensteigerungen konnten somit und aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks nicht in vollem Umfang weitergegeben werden. Dies hatte zur Folge, dass in mehreren Produktbereichen die Wertschöpfung rückgängig war. Lage Finanzlage Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH wird hauptsächlich konzernintern finanziert. Die Zahlung aller Außenstände ist über ein konzerninternes Cash-Pooling sowie ein konzerninternes Factoring gesichert. Ausgehend von einem Jahresergebnis von TEUR 74 wurde unter Berücksichtigung von zahlungsunwirksamen Abschreibungen von TEUR 1.219 sowie von Änderungen des Net Working Capitals, des Ergebnisses aus Anlagenabgängen und der Rückstellungen von TEUR 449 ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 1.742 erzielt. Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Cashflow von TEUR -2.799 und aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -2.612. Aufgrund dieser Entwicklungen ergab sich im Berichtsjahr insgesamt eine zahlungswirksame Reduzierung des Finanzmittelfonds um TEUR 3.669. Der Finanzmittelfonds enthält neben den liquiden Mitteln auch jederzeit fällige Verbindlichkeiten aus Cash-Pool-Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen. Zum 31. März 2024 betrug der Finanzmittelfonds TEUR -5.511, gegenüber TEUR -1.842 im Vorjahr. Diese Entwicklung ergab sich insbesondere aus den hohen Investitionsausgaben, welche vor allem durch den Hallenbau getrieben wurden, und einer Gewinnausschüttung für das Vorjahr und die Geschäftsjahre 2019/2020 bis 2022/2023 in Höhe von insgesamt TEUR 2.292. Ertragslage Getrieben durch die beschriebene schwache Konjunktur, ging der Absatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Damit konnte das prognostizierte gleichbleibende Niveau des Vorjahres nicht gehalten werden. Der Absatzpreis reduzierte sich ebenfalls moderat gegenüber dem Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch die rückläufigen Stahlpreise. Damit entwickelte sich der Preis wie im Vorjahr vorhergesehen. Diese Entwicklungen verursachten in Summe einen erkennbaren Rückgang des finanziell bedeutsamen Leistungsindikators Umsatzerlöse zum Vorjahr wie auch zur Prognose auf Mio. EUR 30,9. Entgegen der Prognose ist jedoch nicht nur der Absatzpreis, sondern auch die Absatzmenge gesunken. Trotz eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen bei den bezogenen Leistungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit der Reduzierung von Leiharbeitern sowie der Optimierung von Logistik- und Vertriebsabläufen konnten die entstandenen Aufwendungen nicht im selben Umfang reduziert werden. Als Folge zeigte sich ein deutlicher Ergebnisrückgang. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung zuzüglich anderer aktivierter Eigenleistungen zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge abzüglich Materialaufwand) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,5 auf Mio. EUR 12,0. Die Reduzierung wurde getrieben durch den schwächeren Umsatz. Durch den veränderten Produktmix und die gesunkene Materialaufwandsquote konnte ein noch stärkerer Rückgang abgewendet werden. Abzüglich der Personalaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 6,9, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 3,5 und Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 1,2 ergibt sich ein Betriebsergebnis (EBIT) von Mio. EUR 0,4 gegenüber Mio. EUR 1,8 im Vorjahr. Die Entwicklung des Personalaufwands wurde dabei im Wesentlichen durch den Aufbau der Mitarbeiteranzahl, welcher im Abschnitt Personal beschrieben wird, sowie geringere Aufwendungen für Bonus geprägt. Ausgehend von den erzielten Umsatzerlösen beträgt die EBIT-Quote, als weiterer bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator, 1,4% (Vorjahr: 4,2%). Der Rückgang ist auf die bereits beschriebene Nachfrage- und Stahlpreisentwicklung zurückzuführen, was damit die Verfehlung der im Vorjahr getroffenen Prognose erklärt. Unter Berücksichtigung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag reduzierte sich der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023/2024 auf Mio. EUR 0,1 (Mio. EUR 1,1 im Vorjahr). Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt zum 31. März 2024 Mio. EUR 8,2 (Vorjahr: Mio. EUR 10,4) und ergibt eine Eigenkapitalquote von 39 % (Vorjahr: 50 %), welche unter der prognostiziert gleichbleibenden Quote liegt. Neben dem gesunkenen Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres trägt die bereits beschriebene Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 2.292 maßgeblich zur Reduzierung des Eigenkapitals bei. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 20,8 auf Mio. EUR 21,1 nur gering. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Nach dem Kauf eines benachbarten Grundstücks im Vorjahr begannen im aktuellen Geschäftsjahr 2023/2024 die Bauarbeiten zur Errichtung einer weiteren Produktionshalle. Aufgrund der geringeren Marktnachfrage und des Preisrückgangs reduzierte sich das Vorratsvermögen und schmälerte den Anstieg der Bilanzsumme ebenso wie der Rückgang der Forderungen leicht. Die gestiegenen Investitionsausgaben auf der einen Seite (Anstieg Sachanlagen) sowie die geleistete Gewinnausschüttung auf der anderen Seite (Reduzierung Eigenkapital) führten zu einem Anstieg der benötigten finanziellen Mittel, welche über das konzerninterne Cash Pooling bereitgestellt wurden und zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen führte. Zugleich reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie auch die Rückstellungen, getrieben durch die gesunkene Nachfrage und den daraus resultierenden geringeren Bezug von Rohstoffen und Dienstleistungen. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr stark geprägt durch die negative konjunkturelle Entwicklung auf dem deutschen wie aber auch auf dem internationalen Absatzmarkt. Personal Der durchschnittliche Personalstand in Höhe von 100 Mitarbeitern erhöhte sich leicht gegenüber dem prognostizierten gleichbleibenden Mitarbeiterbestand und dem Vorjahresstand von 95 Mitarbeitern. Es wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass in der nächsten Zeit Mitarbeiter aufgrund des Erreichens der Altersgrenze das Unternehmen verlassen werden. Der Fachkräftemangel in Deutschland blieb weiter angespannt. Abhängig von der Auslastung wurde der Bedarf an Zeitarbeitskräften im Geschäftsjahr 2023/2024 angepasst. Besonderes Augenmerk wurde auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie auf Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gelegt. Die Gesellschaft wird durch Herrn Sascha Klömpges als Geschäftsführer des Unternehmens vertreten. Qualitätsmanagement Die Geschäftsführung bekennt sich weiterhin zu den hohen Zielen im Qualitätswesen. Im Dezember 2023 wurde ein Rezertifizierungsaudit nach ISO 9001 und IATF 16949 durch den TÜV Nord erfolgreich durchgeführt. Risikomanagement Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH ist nach wie vor in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Dieses System schreibt die regelmäßige Erfassung und Bewertung von neuen und bekannten Risiken vor und wird in einem Reporting-System festgelegt. Die eingeführte ergebnis- und deckungsbeitragsorientierte Nachkalkulation von Aufträgen hat sich als Steuerungselement bewährt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Weltweit ist generell eine Zunahme von Cyberangriffen erkennbar. Im gesamten voestalpine-Konzern wird diese Gefahr bereits seit einigen Jahren ernst genommen und steht zugleich immer mehr im Fokus. Wir begegnen dieser Gefahr mit gezielten Maßnahmen in Form u.a. von Schulungen und IT-Auditierungen, um die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren und das Unternehmen zu schützen. Wichtige Bestandteile sind beispielsweise der Umgang mit Spam- und Phishing-E-Mails oder der Schutz über Firewalls und Serversicherungen. Das Risikomanagement ist fixer Bestandteil der Konzernphilosophie. Chancen- und Risikobericht Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH verfolgt als Teil des österreichischen voestalpine-Konzerns das Ziel, einen nachhaltigen und den Konzernvorgaben entsprechenden Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis zu leisten. Wir erachten die kontinuierliche Steigerung der Produktivität und der Qualität auf der Grundlage eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der alle Unternehmensbereiche umfasst, gepaart mit einem straffen Kosten- und Preismanagement als Schlüssel zum Erreichen dieses Ziels. Eine Vielzahl an Verbesserungsmaßnahmen wurde bereits identifiziert und abgearbeitet. Des Weiteren sehen wir Chancen, unsere Marktpräsenz in einigen ausgewählten Branchen bzw. Kundensegmenten und neuen regionalen Märkten auszuweiten. Für die Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft ergeben sich insbesondere Risiken aus der Entwicklung des Stahlpreises sowie der Legierungszuschläge. In weiterer Folge könnten hierdurch Absatzmengen wegfallen oder Produkte unwirtschaftlich werden. Im Rahmen unseres regelmäßigen Risikomanagements bewerten wir derartige Entwicklungen mit ausreichenden strategischen Maßnahmen. Für die voestalpine Präzisionsprofil GmbH lassen sich derzeit in Gesamtbetrachtung der Risikosituation weder unter Ertrags- noch unter Substanz- oder Liquiditätsgesichtspunkten bestandsgefährdende Risiken erkennen. Prognosebericht Laut der ifo-Wirtschaftsprognose ist für die erste Jahreshälfte noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen 1. Das ifo Institut geht aufgrund aktuell vorliegender Zahlen lediglich von einer BIP-Steigerung in Deutschland um 0,2 % zum Vorjahr aus. Insbesondere die Erholung der Industrienachfrage ist erst ab dem 2. Halbjahr des Wirtschaftsjahres zu erwarten. Der weitere Verlauf hängt jedoch entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Ein weiteres bedeutendes Risiko geht mit der weiteren Inflationsentwicklung einher sowie der deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Unseren Bemühungen, die Produktivität und Effizienz weiter zu erhöhen, kommt nach wie vor große Bedeutung zu. Es wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 weiterhin wichtig sein, durch verstärkte Absatzbemühungen in bestimmten Zielbranchen bzw. Produktsegmenten und neuen Märkten Erfolge zu verzeichnen. Diesen Weg werden wir konsequent weiter beschreiten. Trotz der schwer einschätzbaren gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung sowie des Prognosecharakters dieser Aussagen und der damit verbundenen Unsicherheit sind wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 optimistisch. Die Suche nach geeigneten Fachkräften, speziell im gewerblichen Bereich, wird auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 im Fokus liegen. Erweiterung und Nachbesetzung von geplanten Abgängen müssen gewährleistet sein. Die Veränderung der Vermögens- und Finanzlage wird auch im kommenden Jahr geprägt sein durch den anhaltenden Hallenneubau und die damit verbundene Erweiterung des Standortes. Langfristig möchten wir im Branchenvergleich eine überdurchschnittliche Ergebnisentwicklung erreichen, um den Fortbestand und die positive Entwicklung des Unternehmens zu sichern. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen moderaten Anstieg des Absatzniveaus und der Umsatzerlöse. Unsere geplanten Effizienz- und Kostenoptimierungen sollen dabei zu einem signifikanten Anstieg der EBIT-Quote führen. In den kommenden Jahren werden einige Mitarbeiter das Unternehmen aufgrund des Eintritts in die Rente verlassen. Daher planen wir in dem kommenden Geschäftsjahr den durchschnittlichen Personalbestand bereits leicht aufzubauen, um die Abgänge kompensieren zu können. Wir weisen darauf hin, dass diese Prognose aufgrund der aktuellen geopolitischen sowie wirtschaftlichen Lage entsprechend schwer vorhersehbar und mit Unsicherheiten behaftet ist.
Hürth, den 6. Mai 2024 Sascha Klömpges Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/20241. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die voestalpine Präzisionsprofil GmbH mit Sitz in Hürth, eingetragen im Handelsregister des zuständigen Amtsgerichts Köln, Registernummer HRB 45004, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist in EUR unter Angabe der Vorjahreszahlen in TEUR aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren und entspricht den Vorgaben des § 275 HGB. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Die in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke wurden zur besseren Übersichtlichkeit der Angaben teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen Die Bewertung des Lagerbestands an Vormaterialien unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt ab diesem Geschäftsjahr nach den allgemeinen Bewertungsvorschriften zu Anschaffungskosten. In den Vorjahren wurde das Vormaterial zum gleitenden Durchschnitt bewertet. Die Umstellung erfolgte, um eine genauere Bewertung der Vormaterialien zu ermöglichen. Die Auswirkungen der Bewertungsänderung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind unbedeutsam, da in den meisten Fällen die Bestände an Vormaterialien verarbeitet werden, bevor eine neue Bestellung getätigt wird und sich daher die Bewertung zum gleitenden Durchschnittswert wie auch zur Einzelbewertung deckt. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Der Umfang der aktivierten Herstellungskosten entspricht den Pflichtbestandteilen des § 255 Abs. 2 HGB. Ist den immateriellen Vermögensgegenständen oder den Sachanlagen zum Bilanzstichtag - wegen dauernder Wertminderungen - ein niedrigerer Wert beizulegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände liegen die nachfolgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt im Wesentlichen über die nachfolgenden Nutzungsdauern:
Im Berichtsjahr angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten unter EUR 250,00 wurden mit dem Zugangswert voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter im Wert von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, der planmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird. Soweit erforderlich, werden für die im Sammelposten enthaltenen Anlagengüter außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert des Abschlussstichtags vorgenommen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zu ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen. Die Abschreibung beginnt ab dem Zeitpunkt, zu dem die betreffenden Vermögensgegenstände fertiggestellt sind und im Geschäftsbetrieb eingesetzt werden. In den Vorräten sind die Rohstoffe mit den Anschaffungskosten ihres jeweiligen Zugangs angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung der Wahlrechtsbestandteile des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. Die Herstellungskosten werden nach der retrograden Methode ermittelt. Bei der Bewertung der Vorräte wird das strenge Niederstwertprinzip angewendet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für individuell erkennbare Einzelrisiken aktiviert. Darüberhinausgehende Pauschalwertberichtigungen zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden im Geschäftsjahr nicht gebildet. Die nicht mit den bestehenden Pensionsrückstellungen saldierungsfähigen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen sind mit den durch die jeweiligen Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapitalien zzgl. der unwiderruflich zugeteilten Überschussbeteiligungen bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraums, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 32,6 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine Steuerentlastung, für die keine aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt wurde. Passiva Die Pensionsrückstellungen sind nach der Methode der laufenden Einmalprämie (sog. "Projected- Unit-Credit-Methode") unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,83 % (Vorjahr: 1,80 %) auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgt damit gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die erwarteten Rentensteigerungen wurden mit 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) angenommen. Die Fluktuation wurde wie im Vorjahr mit 0,00 % festgelegt. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, der sich zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5). Die Steuerrückstellungen beinhalten die Steuerverpflichtungen des Unternehmens. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden angemessene Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 3. Bilanzerläuterungen Anlagevermögen Die Aufgliederung in Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von TEUR 1.257 (Vorjahr: TEUR 1.776) sowie gegen verbundene Unternehmen von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 117) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 117) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen. Forderungen in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert der Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag bewertet, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 7.800. Es ist in der Bilanz mit dem voll eingezahlten Nominalwert angesetzt. Hinzu kommen eine Gewinnrücklage von TEUR 307 (Vorjahr TEUR 1.517) und ein Jahresüberschuss von TEUR 74 (Vorjahr TEUR 1.082). Somit beläuft sich das Eigenkapital insgesamt auf TEUR 8.181 (Vorjahr TEUR 10.399). Im Wesentlichen aufgrund einer an die Gesellschafterin erfolgten Ausschüttung über TEUR 2.292 hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.219 vermindert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 724 (Vorjahr: TEUR 1.100) beinhalten unter anderem personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr: TEUR 623), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 27), Rückstellungen für Kundenrückvergütungen (Boni, Provisionen, Frachtausgleich) in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 48), Rückstellungen für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 86) sowie Rückstellungen für Gewährleistung in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 96). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegenüber inländischen Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 5.886 (Vorjahr: TEUR 1.922) Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit und in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 17) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen für Steuern ausgewiesen. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash-Pooling der voestalpine-Gruppe einbezogen. Ein mögliches Cash-Pool-Guthaben haftet daher für die Verbindlichkeiten der Gruppe. Aufgrund der Bonitätseinschätzung wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis als gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.236 bestehend aus Leasingverträge für Mobilien in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 22) sowie aus dem Hallenneubau in Höhe von TEUR 1.203. Sämtliche Verpflichtungen sind innerhalb von 5 Jahren fällig. Außerbilanzielle Geschäfte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden an die voestalpine Financial Service B.V., Hilversum/Niederlande veräußert. Zum Stichtag 31. März 2024 lag ein liquiditätswirksamer Factoring-Stand von TEUR 3.568 (Vorjahr: TEUR 3.150) vor. Factoring hat eine Finanzierungsfunktion, da eine Bevorschussung der Forderungen erfolgt. Nachteil des Forderungsverkaufs sind die damit verbundenen Zinsaufwendungen. Angaben zur Geschäftsführung und Beirat Hauptberuflicher Geschäftsführer ist im Geschäftsjahr:
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2023/2024 gehörten die folgenden Herren der voestalpine-Gruppe zum Beirat:
Für Versorgungsverpflichtungen früherer Geschäftsführer sind TEUR 28 (Vorjahr TEUR 30) zurückgestellt. Mitarbeiter Zum 31. März 2024 waren 99 Mitarbeiter beschäftigt, davon 60 gewerbliche Arbeitnehmer und 39 Angestellte. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug nach § 267 Abs. 5 HGB im abgelaufenen Geschäftsjahr:
Mutterunternehmen Die Gesellschafterin ist zu 100% die voestalpine SADEF N.V., Gits/Belgien. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der voestalpine Präzisionsprofil GmbH wird in den Konzernabschluss der voestalpine AG, Linz/Österreich, einbezogen, die zugleich den Konzernabschluss für den größten wie auch den kleinsten Kreis einbezogener Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist beim zuständigen Handelsregister in Linz, FN 66209 t erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der voestalpine Präzisionsprofil GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/2024 in voller Höhe (TEUR 74) auszuschütten.
Hürth, den 6. Mai 2024 Sascha Klömpges Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die voestalpine Präzisionsprofil GmbH, Hürth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der voestalpine Präzisionsprofile GmbH, Hürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der voestalpine Präzisionsprofile GmbH, Hürth, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 3. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Jörg Panning, Wirtschaftsprüfer Robin Stemmer, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss und Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 27. August 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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