SLL UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rouven Lörch seit 21.4.2004 | Geschäftsführer |
Alexander Lörch seit 21.4.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
| 20.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
CID GmbHEigenbeteiligung | 20.00% |
Strauß Trading KGEigenbeteiligung | 20.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CID GmbHFreigerichtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR ZUM 31. DEZEMBER 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die CID GmbH hat ihren Sitz in 63579 Freigericht und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hanau unter HRB 12964 eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare oder degressive (soweit diese dem tatsächlichen Nutzenverlauf entsprechen) Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Planmäßige Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen sowie der individuellen Verhältnisse der Gesellschaft vorgenommen. Die Anlagengüter werden linear oder in geringem Umfang degressiv (soweit dies dem tatsächlichen Nutzenverlauf entspricht) abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 33 Jahre. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden bis zu einem Wert von 800 Euro im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Stammkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Nennbetrag der erworbenen Anteile wird in der Vorspalte offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden gemäß §§ 274 HGB gebildet. Vom Aktivierungswahlrecht für einen Überhang an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Kurzfristige auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Sie enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 79 TEuro (Vorjahr: 24 TEuro). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 15 TEuro (Vorjahr: 84 TEuro). Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 35 TEuro (Vorjahr: 119 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 13,4 Mio. Euro durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 45 TEuro sowie in Höhe von 35 TEuro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 18,6 Mio. Euro. Umsatzerlöse In Bezug auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nimmt die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. IV. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Verträge über derivative Finanzinstrumente:
Das Grundgeschäft 3 besteht aus mehreren variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen (Bezug auf Euribor) mit Laufzeiten bis zum 29. Juni 2029 (Buchwert am Bilanzstichtag insgesamt 0,8 Mio. Euro), mit Laufzeiten bis zum 31. Dezember 2029 (Buchwert am Bilanzstichtag insgesamt 0,6 Mio. Euro) und mit Laufzeiten bis zum 31. Januar 2043 (Buchwert am Bilanzstichtag insgesamt 1,2 Mio. Euro). Der Cap mit einer Bezugsbasis von insgesamt 5,5 Mio. Euro sichert in Höhe von 2,6 Mio. Euro am Bilanzstichtag bis zum 29. Juni 2029 die variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, sofern der variable Zinssatz den Höchstsatz von 3,75% p.a. zzgl. Marge übersteigt, mithin besteht zum Bilanzstichtag eine vollständige Gesamtabsicherung des Grundgeschäftes. Der darüberhinausgehende Teilbetrag in Höhe von 2,9 Mio. Euro wird zur weiteren Absicherung von Grundgeschäft 1 und 2 verwendet. Die Sicherung ist jeweils gegeben, da sowohl Sicherungs- als auch Grundgeschäft demselben Risiko (Zinsänderungsrisiko / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen durch Bezugnahme auf Euribor) ausgesetzt sind. Der Ermittlung der Wirksamkeit der Bewertungseinheit lag die Critical Term Match-Methode zugrunde. Der Berechnung des beizulegenden Zeitwertes des zinsbezogenen Geschäftes liegt eine Marktbewertung zu Grunde. Dabei handelt es sich um OTC-Transaktionen. Die gezahlte Prämie ist mit einem Buchwert von 35 TEuro (beizulegender Zeitwert: 35 TEuro) in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Das Grundgeschäft 1 besteht aus zwei variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen (Bezug auf Euribor) mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2038 bzw. 31. Januar 2043, deren Buchwert am Bilanzstichtag insgesamt 11,0 Mio. Euro beträgt. Der Swap mit einer Bezugsbasis am Bilanzstichtag von 8,2 Mio. Euro sichert bis zum 30. März 2030 die variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, mithin 74% des Grundgeschäftes. Der Cap mit einer Bezugsbasis von 5,5 Mio. Euro sichert ab 30. März 2030 bis zum Laufzeitende der Grundgeschäfte die variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, sofern der variable Zinssatz den Höchstsatz von 1,88% p.a. zzgl. Marge übersteigt. Ein in 2023 abgeschlossener CAP mit einer Bezugsbasis von insgesamt 5,5 Mio. Euro sichert in Höhe von 1,3 Mio. Euro am Bilanzstichtag bis zum 29. Juni 2029 die variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, sofern der variable Zinssatz den Höchstsatz von 3,75% p.a. zzgl. Marge übersteigt, mithin besteht zum Bilanzstichtag eine Gesamtabsicherung von 86% des Grundgeschäftes. Die Sicherung ist jeweils gegeben, da sowohl Sicherungs- als auch Grundgeschäft demselben Risiko (Zinsänderungsrisiko / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen durch Bezugnahme auf Euribor) ausgesetzt sind. Der Ermittlung der Wirksamkeit der Bewertungseinheit lag die Critical Term Match-Methode zugrunde. Der Berechnung der beizulegenden Zeitwerte der zinsbezogenen Geschäfte liegt jeweils eine Marktbewertung zu Grunde. Dabei handelt es sich um OTC-Transaktionen. Das Grundgeschäft 2 besteht aus einem variabel verzinslichen Tilgungsdarlehen (Bezug auf Euribor) mit einer Laufzeit bis zum 29. Juni 2029, dessen Buchwert am Bilanzstichtag insgesamt 3,9 Mio. Euro beträgt. Der Cap mit einer Bezugsbasis von 2,4 Mio. Euro am Bilanzstichtag sichert bis zum Laufzeitende des Grundgeschäfts das variabel verzinsliche Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, sofern der variable Zinssatz den Höchstsatz von 3,15% p.a. zzgl. Marge übersteigt. Der Berechnung des beizulegenden Zeitwertes des zinsbezogenen Geschäftes liegt eine Marktbewertung zu Grunde. Dabei handelt es sich um OTC-Transaktionen. Die gezahlte Prämie ist mit einem Buchwert von 20 TEuro (beizulegender Zeitwert: 20 TEuro) in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Ein in 2023 zusätzlich abgeschlossener CAP mit einer Bezugsbasis von insgesamt 5,5 Mio. Euro sichert in Höhe von 1,5 Mio. Euro am Bilanzstichtag bis zum 29. Juni 2029 das variabel verzinsliche Tilgungsdarlehen gegen Zinsänderungsrisiken / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Grund variabler Verzinsung in entsprechender Höhe ab, sofern der variable Zinssatz den Höchstsatz von 3,75% p.a. zzgl. Marge übersteigt, mithin besteht zum Bilanzstichtag eine vollständige Gesamtabsicherung des Grundgeschäftes. Die Sicherung ist jeweils gegeben, da sowohl Sicherungs- als auch Grundgeschäft demselben Risiko (Zinsänderungsrisiko / Risiken aus Zahlungsstromschwankungen durch Bezugnahme auf Euribor) ausgesetzt sind. Der Ermittlung der Wirksamkeit der Bewertungseinheit lag die Critical Term Match-Methode zugrunde. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Es bestehen Miet- und Pachtverträge über unbewegliches Anlagevermögen (0,5 Mio. Euro p. a.) sowie Leasingverträge über bewegliches Anlagevermögen von derzeit 1,3 Mio. Euro pro Jahr. Die Laufzeiten der jeweiligen Verträge liegen im branchenüblichen Bereich. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 157 Vollzeitkräfte und 27 Teilzeitkräfte. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, den Gewinnvortrag zusammen mit dem Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Anteilsbesitz An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht folgender Anteilsbesitz:
Die Angaben beziehen sich auf die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2023. Latente Steuern
Geschäftsführung Alexander Lörch, kfm. und techn. Geschäftsführer Rouven Lörch, techn. Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Wesentliche, ergebnisbeeinflussende Auswirkungen für die Gesellschaft aus dem Ukraine-Konflikt sind derzeit nicht zu verzeichnen.
Freigericht, den 16. September 2024 gez. Alexander Lörch gez. Rouven Lörch Gesellschafterversammlung vom 27.11.2024:
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023A. Geschäftsmodell Die CID GmbH (nachfolgend: "CID") ist ein mittelständisches Software-Unternehmen, mit gruppenweit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, an 14 europäischen Standorten. Geschäftsentwicklung und strategische Neuausrichtung Das Jahr 2023 war für unser Unternehmen ein Jahr der strategischen Transformation und der Neuausrichtung unserer Geschäftstätigkeit. Nachdem die im Vorjahr stark forcierten Bemühungen im Bereich der Produktentwicklung nicht den erhofften Markterfolg und die angestrebte Profitabilität erzielen konnten, haben wir unser Geschäftsmodell im Oktober 2023 neu ausgerichtet. Wir haben uns von der Entwicklung eines eigenständigen Produkts für den Finanzmarkt verabschiedet und konzentrieren uns nun auf maßgeschneiderte Softwarelösungen für gehobene mittelständische und große Kunden. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte und hat bereits in den letzten Monaten des Jahres 2023 zu den ersten profitablen Kundenprojekten geführt. Um diesen strategischen Wandel erfolgreich zu vollziehen, war eine Verschlankung unseres Teams notwendig. Dies war einer der schwereren Schritte, den wir im Jahr 2023 vollziehen mussten, doch er hat es uns ermöglicht, unsere Kostenstruktur besser an die neuen Marktbedingungen anzupassen und flexibler auf Kundenanforderungen einzugehen. Die Umstrukturierungskosten und die Kosten der Neuausrichtung unseres Geschäftsmodells haben sich in unseren Geschäftszahlen für das Jahr 2023 bemerkbar gemacht. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Umstellung auf maßgeschneiderte Lösungen im Laufe des Jahres 2024 ihre vollen positiven Effekte zeigen wird. Rückblick auf die Produktentwicklung und Neuausrichtung Seit 26 Jahren verfügt die CID GmbH über ein sehr robustes Bestandsgeschäft im Bereich der maßgeschneiderten Softwareentwicklung. Unsere langjährigen Kundenverbindungen waren stets der Kern unseres bisherigen Erfolges. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden konnten wir innovative und nachhaltige Softwarelösungen entwickeln, die deren Geschäftsprozesse optimierten und zukunftssicher machten. Diese langjährige Expertise ist ein stabiles Fundament, auf dem unsere neuen Aktivitäten aufbauen können. Mit der Entscheidung, uns verstärkt auf den Bereich der kundenspezifischen Softwarelösungen zu konzentrieren, haben wir das Ziel, nicht nur unsere bestehenden Kompetenzen zu nutzen, sondern sie durch neue Angebote weiter auszubauen. Unser Bestreben ist es, diese Kompetenz in den kommenden Jahren zu nutzen, um unsere Kundenbasis signifikant zu erweitern. In einem zunehmend von Effizienz und Kostenbewusstsein geprägten Marktumfeld sehen wir großes Potenzial, unsere Expertise in der digitalen Transformation weiter auszubauen und unseren Kunden innovative Lösungen anzubieten, die ihnen helfen, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in unser Angebot Obwohl wir uns von der direkten Produktentwicklung verabschiedet haben, bleibt künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Kompetenz in unserem Unternehmen und ein entscheidender Bestandteil unseres Angebots für unsere Kunden. In den vergangenen 17 Jahren haben wir umfassendes Fachwissen in Bezug auf KI-Technologien aufgebaut und uns zu Recht als Pioniere in diesem Bereich etabliert. Unsere Expertise in den Bereichen maschinelles Lernen, Datenverarbeitung und kognitive Technologien wird auch in Zukunft ein wesentlicher Teil unserer maßgeschneiderten Softwarelösungen bleiben. Unsere Kunden erkennen zunehmend den hohen Wert ihrer Daten und die Notwendigkeit, diese für ihr operatives Geschäft und zur strategischen Unternehmenssteuerung zu nutzen. Wir sehen hier eine große Chance, maßgeschneiderte Softwarelösungen mit KI-Technologien zu verbinden, um unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Daten effizient zu nutzen und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zusammenarbeit mit internationalen Technologieanbietern Im Zuge unserer strategischen Neuausrichtung haben wir uns 2023 weitgehend von der Entwicklung proprietärer Technologien verabschiedet. Stattdessen suchen wir den Schulterschluss mit namhaften internationalen Technologieanbietern, deren Produkte ein großes Kundeninteresse gefunden haben und die bereits eine hohe Marktverbreitung genießen. Diese Partnerschaften ermöglichen es uns, Technologien in unser Angebot zu integrieren, die nahtlos zu unserer Strategie und zu den Anforderungen unserer Kunden passen. Zu diesem Zweck haben wir im Jahr 2023 wichtige Kooperationsvereinbarungen mit führenden Technologieanbietern abgeschlossen, deren Produkte unsere maßgeschneiderten Lösungen optimal ergänzen. Durch diese Partnerschaften sind wir in der Lage, unseren Kunden bewährte Technologien anzubieten, die nicht nur den aktuellen Marktanforderungen entsprechen, sondern auch zukunftssicher sind. Diese Kooperationen erweitern unser Portfolio und ermöglichen es uns, flexible, leistungsstarke Lösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Erste Erfolge und ein positiver Ausblick Seit der Neuausrichtung konnten wir bereits mehrere profitabel abgeschlossene Kundenprojekte gewinnen. Diese Erfolge zeigen, dass unser neues Go-to-Market-Konzept für maßgeschneiderte Softwarelösungen großen Anklang bei unserer Zielgruppe findet und wir mit dieser Strategie langfristig erfolgreich sein können. Der direkte Austausch mit unseren Kunden und die Fähigkeit, schnell und flexibel auf deren spezifische Anforderungen zu reagieren, haben sich als wesentliche Wettbewerbsvorteile erwiesen. Obwohl das wirtschaftliche Umfeld in unseren vertrieblichen Zielländern, insbesondere in Deutschland, von uns weiterhin kritisch beurteilt wird, zeigt sich, dass unsere neue strategische Ausrichtung auf den Kundenbedarf ausgerichtet ist und uns in die Lage versetzt, auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten erfolgreich zu sein. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die genaue Analyse ihrer Anforderungen und die Umsetzung individueller Softwarelösungen konnten wir bereits einen deutlichen Beitrag zur Stabilisierung unserer Umsätze leisten. Drei wesentliche Tätigkeitsbereiche Mit unserer neuen strategischen Ausrichtung setzen wir auf drei Kernbereiche, in denen wir exzellente Angebote für unsere Kunden etablieren wollen:
Diese drei Tätigkeitsbereiche bilden das Fundament unseres neuen Geschäftsmodells und bieten uns die Möglichkeit, unsere Kunden in zentralen Bereichen ihrer digitalen Transformation zu unterstützen. Da wir fest davon überzeugt sind, dass die digitale Transformation niemals endet und in Zeiten, in denen Effizienz eine immer größere Rolle spielt, sogar noch an Bedeutung gewinnt, sind wir mit unseren neuen Angeboten sehr gut positioniert, um unseren Kunden langfristig als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen. Unternehmenssteuerung: Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft stand im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter unter dem Eindruck der geopolitischen Spannungen, die vornehmlich durch den Krieg in der Ukraine bestimmt wurden. Das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 3,0% gestiegen, nach einem Anstieg von 3,3% im Vorjahr. In der Eurozone lag das Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes bei 0,5% (Vorjahr: 3,4%). Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich insgesamt leicht rückläufig. Das Bruttoinlandprodukt war real im Vergleich zum Vorjahr mit - 0,1% leicht rückläufig. Die Inflation überschritt ihren Höhepunkt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres. Die mehrfachen Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigten eine positive Wirkung bei der Bekämpfung der Preissteigerungen. Für das Gesamtjahr 2024 rechnen führende Marktforschungsinstitute, sowie die Bundesregierung mit keinem spürbaren Wirtschaftswachstum, rezessive Entwicklungen sind zu erwarten. Einflussfaktoren für die Wirtschaftsentwicklung sind insbesondere Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem derzeitigen Ukraine-Krieg, der bestehenden Inflationssituation und bestehenden Problemen in den Lieferketten. Die Geschäftsleitung der CID geht dennoch weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. 2. Geschäftsverlauf Entgegen der allgemeinen wirtschaftlich belastenden Situation konnte CID im Jahr 2023 ihr Umsatzwachstum fortsetzten. Der Umsatzanstieg beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr rund 19%. Gleichwohl war das Jahr 2023 von einer strategischen Transformation und der Neuausrichtung unserer Geschäftstätigkeit geprägt. Nachdem die im Vorjahr stark forcierten Bemühungen im Bereich der Produktentwicklung nicht den erhofften Markterfolg und die angestrebte Profitabilität erzielen konnten, haben wir, wie vorstehend ausführlich erläutert, unser Geschäftsmodell im Oktober 2023 neu ausgerichtet. Bedingt durch die Umsatzausweitung konnte das Betriebsergebnis zwar um EUR 0,8 Mio. gesteigert werden. Allerdings wirkten sich höhere Zinsaufwendungen gegenläufig aus, sodass der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr nur um EUR 0,15 Mio. gesteigert werden konnte (EUR 1,7 Mio.; Vorjahr: EUR 1,6 Mio.). Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 dennoch zufrieden. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) beträgt EUR 26,4 Mio. (Vorjahr: EUR 24,3 Mio.). Die Umsatzerlöse konnten um rund 19% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die überproportional gestiegenen Materialaufwendungen resultieren insbesondere aus zusätzlich bezogenen Dienstleistungen im Unternehmensverbund zur Erbringung des erhöhten Umsatzvolumens. Die Personalaufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt EUR 14,9 Mio. (Vorjahr: EUR 14,2 Mio.). Dies entspricht einem Anteil von 56% (Vorjahr: 58%) des Rohergebnisses. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren national insgesamt 184 Arbeitnehmer*innen für die Gesellschaft tätig (Vorjahr: 182). Die Abschreibungen auf Anlagevermögen betrugen EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge zu immateriellen Vermögensgegenständen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 6,6 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) liegen über dem Vorjahresniveau. Ursächlich für den Anstieg sind im Wesentlichen höhere Aufwendungen für Softwarelizenzen und Raumkosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raumkosten (EUR 1,0 Mio.; Vorjahr: EUR 0,8 Mio.), Werbe- und Reisekosten (EUR 0,4 Mio.; Vorjahr: EUR 0,3 Mio.), Fahrzeugkosten (EUR 0,3 Mio.; Vorjahr: EUR 0,3 Mio.), Aufwendungen für Software-Lizenzen (EUR 1,6 Mio.; Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) sowie Aufwendungen für Mietleasing (EUR 1,1 Mio.; Vorjahr: EUR 1,1 Mio.). Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -896 (Vorjahr: TEUR -365) enthält im Wesentlichen erhaltene Ausschüttungen in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 215) aus ausländischen Beteiligungen. Gegenläufig wirkte sich eine höhere Zinsbelastung aus (TEUR 1.146; Vorjahr: TEUR 580) aus. Das Ergebnis vor Steuern beträgt EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.). Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.). b) Finanzlage Der Cash flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21) beträgt EUR 0,0 Mio. (2022: EUR 2,9 Mio.). Ursächlich hierfür ist ein erst kurz nach Jahresbeginn gutgeschriebener Zahlungseingang in Höhe von EUR 3,5 Mio., der im Vorjahr noch Ende Dezember zahlungswirksam wurde. Der Cash flow aus der Investitionstätigkeit beträgt EUR -0,9 Mio. (2022: EUR -1,3 Mio.). Er enthält im Wesentlichen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen (EUR 0,7 Mio.). Der Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 0,2 Mio. (2022: EUR - 6,1 Mio.). Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.). Freie Kreditlinien bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 0,3 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 20,1 Mio. (Vorjahr: EUR 19,9 Mio.), wovon EUR 16,3 (Vorjahr: EUR 18,1 Mio.) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Des Weiteren bestehen langfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2,0 Mio. Die Geschäftsleitung erwartet unter Bezug auf die aktuelle Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres 2024 sowie die Ergebnisplanung derzeit keine Zahlungsschwierigkeiten. c) Vermögenslage Das Aktivvermögen beinhaltet langfristig gebundenes Vermögen in Höhe von EUR 23,1 Mio. (Vorjahr: EUR 23,9 Mio.), kurzfristig gebundenes Vermögen in Höhe von EUR 5,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.) sowie liquide Mittel in Höhe von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.). Wesentliche Posten des langfristig gebundenen Vermögens sind Grundstücke und Bauten (EUR 19,6 Mio.; Vorjahr: EUR 20,2 Mio.), Betriebs- und Geschäftsausstattung (EUR 1,1 Mio.; Vorjahr: EUR 1,4 Mio.) sowie entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (EUR 1,3 Mio.; Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Das kurzfristig gebundene Vermögen enthält im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände (EUR 0,4 Mio., Vorjahr: EUR 0,6 Mio.), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 4,4 Mio.; Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten (EUR 0,5 Mio.; Vorjahr: EUR 0,6 Mio.). Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt EUR 4,5 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 15% (Vorjahr: 10%). Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen als wirtschaftliches Eigenkapital beträgt die Eigenkapitalquote 22%. Die Passiva enthalten im Wesentlichen mittel- und längerfristiges Fremdkapital aus Darlehensgewährungen (einschl. Gesellschafter) in Höhe von EUR 18,3 Mio. (Vorjahr: EUR 20,1 Mio.), kurzfristiges Fremdkapital aus Darlehensgewährungen in Höhe von EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.) sowie kurzfristiges Fremdkapital aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) sowie sonstige Verbindlichkeiten EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.). Rückstellungen bestehen in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (EUR 0,2 Mio.). d) Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsleitung verfolgt das Ziel durch nachhaltige Gewinne die Eigenkapitalbasis zu erhöhen und so die finanziellen Grundlagen für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum zu erhalten und auszubauen. Vor dem Hintergrund der Liquidität und des vorhandenen Eigenkapitals, auch nach Berücksichtigung des Erwerbs von eigenen Anteilen, hält die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag für insgesamt solide. Die Geschäftsleitung geht von einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft aus. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um rund 19% gesteigert werden. Aufgrund der vorgenannten Effekte liegt der Jahresüberschuss geringfügig über dem Vorjahresniveau und beträgt EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.). C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht Unsere derzeitige Einschätzung ist, dass sich das Unternehmen nach dieser Transformation auf einem sehr guten Weg befindet. Profitabilität und Wachstum werden durch die erfolgreichen Kundenprojekte im Jahr 2023 sichtbar, und wir sind zuversichtlich, dass wir diesen positiven Trend im kommenden Jahr weiter fortsetzen können. Der klare Fokus auf maßgeschneiderte Lösungen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz, der Aufbau enger Kundenbeziehungen und die erfolgreiche Realisierung erster Projekte haben das Fundament für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum gelegt. Sobald die Kosten der Umstrukturierung vollständig absorbiert sind, sind wir überzeugt, dass wir im Jahr 2024 einen deutlichen Ergebnisbeitrag sehen werden. Die positive Entwicklung, die wir gegen Ende des Jahres 2023 begonnen haben, wird unser Unternehmen im kommenden Jahr weiter voranbringen und unsere Marktposition nachhaltig stärken. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2024 weiter mit steigenden Umsatzerlösen. Dies ist einerseits auf die Intensivierung der bestehenden Geschäftsverbindungen, sowie auf die Verbreiterung des Kundenstammes im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft zurückzuführen. Einhergehend mit der geplanten Umsatzausweitung wird insbesondere der notwendige Personalbedarf weiter ansteigen. Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsleitung trotz der bestehenden, gesamtwirtschaftlichen Planungsunsicherheiten aufgrund der weiterhin andauernden Krisen, dem derzeitigen Ukraine-Krieg, der bestehenden Inflation (insbesondere in der ersten Jahreshälfte) und bestehenden Problemen in den Lieferketten von einem Jahresergebnis mindestens auf Vorjahresniveau aus. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist nach wie vor sehr stabil. Die Geschäftsführung erwartet derzeit keine Liquiditätsengpässe für die kommenden Monate. b) Risikobericht Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung von wesentlichen Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensleitung eine rechtzeitige Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf sämtliche Risiken (einschließlich bestandsgefährdender Risiken) zu ermöglichen. Wesentliche Elemente einer frühzeitigen Erkennung von Risiken und deren Kommunikation an die Unternehmensleitung sowie zur Einleitung von Maßnahmen im Hinblick auf einen angemessenen Umgang mit den Risiken sind:
Risiken, die sich negativ auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken könnten, resultieren insbesondere aus den mit dem Projekt- und Produktgeschäft verbundenen üblichen Risiken. Zu den üblichen Risiken gehören das branchenbedingte Kapazitätsvorhalterisiko sowie die Abhängigkeit vom Nachfrage- und Ausgabeverhalten der wesentlichen Auftraggeber. Nachfrageseitigen Konzentrationen und dem Kapazitätsvorhalterisiko wird insbesondere in der Weise begegnet, dass neue Märkte erschlossen und neue Kundenstrukturen geschaffen werden. Zudem bestehen im Einzelfall vertragliche Absicherungen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung bei entsprechender Branchenzugehörigkeit hinausgehen, sieht die Geschäftsführung nicht. Die Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert. c) Chancenbericht Chancen ergeben sich für CID insbesondere auf Grund der bestehenden Unternehmensstruktur, sowie des vorhandenen Know-hows, das es jederzeit ermöglicht zielgerichtet und zeitnah auf die Anforderungen und Wünsche der Kunden einzugehen. Durch unsere umfangreichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Vergangenheit sehen wir uns bestens für die künftigen Herausforderungen gerüstet. Weitere Chancen können sich aus der Erschließung neuer Märkte und dem Aufbau neuer Kundenstrukturen, sowie aus der Verbreiterung der Angebotspalette ergeben. Die Chancen sehen wir im Vergleich zum Vorjahr nach der strategischen Neuausrichtung unseres Geschäftsmodells verbessert. D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei steht die Vermeidung von derartigen Risiken im Vordergrund. Zinsänderungsrisiken ist die Gesellschaft grundsätzlich in Bezug auf variable Darlehensverzinsungen ausgesetzt. Zur Reduzierung der Zinsänderungsrisiken wurden allerdings Zinssicherungs- und Zinsbegrenzungsgeschäfte abgeschlossen. Zinssicherungsgeschäfte bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 8,2 Mio. (Micro-Hedge). Zinsbegrenzungsgeschäfte bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 7,9 Mio. (Micro- und Portfolio-Hedge). Verbleibende Zinsänderungsrisiken sind nicht wesentlich. Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden Liquiditätsbetrachtungen und -planungen erstellt, die sofern notwendig an aktuelle Änderungen angepasst werden. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen.
Freigericht, den 18. September 2024 gez. Alexander Lörch gez. Rouven Lörch Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CID GmbH, Freigericht Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CID GmbH, Freigericht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CID GmbH, Freigericht, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aschaffenburg, 7. Oktober 2024 KM&K
Mergler Audit GmbH & Co. KG
Mergler, Wirtschaftsprüfer ppa. Ackmann, Wirtschaftsprüfer |
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