Terhalle
Holzbau GmbH
Ahaus
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1.
Grundlagen des Unternehmens
Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit
Gegründet wurde die Terhalle Holzbau GmbH als
Zimmerei Terhalle GmbH im Jahr 1986.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der
Gesellschaft liegt in dem Betrieb einer Zimmerei,
Dachdeckerei und im schlüsselfertigen Bauen sowie der
damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.
Die große Produktpalette umfasst sämtliche
Angebote im Bereich des Holzbaus. Das Produktangebot
erstreckt sich von Einfamilienhäusern und Carports
über Hallen bis hin zu Schulen und Kindergärten
sowie Industrie- und landwirtschaftlichen Bauten.
Ständige Maßnahmen zur Qualitätskontrolle
sichern auf allen Fertigungsstufen den hohen
Qualitätsstandard, welcher eine wesentliche Grundlage
für den Markterfolg der durch die Gesellschaft
angebotenen Produkte bildet.
2.
Wirtschaftsbericht
Entwicklung der allgemeinen sowie der branchenbezogenen
Wirtschaftslage
Der Sachverständigenrat hat in seinem
Jahresgutachten 2023/24 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung
begutachtet. Dieses trägt den Titel:
"Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft
investieren".
Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat
gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende
Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der
starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen
Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im
Vereinigten Königreich, belasteten die hohen
Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache
Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China
dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und
Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit
zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung
durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im
Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu
erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten
in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich
graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle
Ausblick verhalten.
In der Kurzfrist-Prognose dominieren die
Abwärtsrisiken. So ist die Entwicklung der
Weltwirtschaft schwer abzusehen, insbesondere aufgrund der
Binnenkonjunktur in China. Darüber hinaus könnten
geopolitische Risiken wie eine Eskalation des
Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf
Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im
Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine
zu neuen Energiepreisschüben führen.
Für das laufende Jahr erwartet der
Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7
%. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen.
Im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie im 4. Quartal
2019 lag das BIP im Euro-Raum im 2. Quartal 2023 um 3,1 %
höher, gegenüber dem 4. Quartal 2021 hat es um 2,0
% zugenommen. Das Wachstum war in den Mitgliedstaaten jedoch
recht unterschiedlich. Die verschiedenen Volkswirtschaften
und Wirtschaftsbereiche waren von der Corona-Pandemie und der
Energiekrise asymmetrisch betroffen. Während Faktoren
wie etwa die nachwirkenden Effekte der Lockerungen der
Corona-Maßnahmen zeitnah auslaufen sollten,
dürften strukturelle Produktionsveränderungen
infolge der höheren Energiepreise noch länger
andauernde Effekte haben.
Entwicklung in Deutschland
Der Sachverständigenrat erwartet, dass das
deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 %
zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der
Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich,
zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang
der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im
Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten
Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen
Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der
Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber
fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte
bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag
negativ sein.
Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich
das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,6 % beträgt.
Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen
Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023
deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem
Monat Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023.
Für das Jahr 2023 prognostiziert der
Sachverständigenrat eine durchschnittliche
Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6
%.
Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und
Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials
deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die
kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung
wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig
sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des
Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des
Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen
Ländern seit Jahrzehnten rückläufig.
Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner
Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um
das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden
Entwicklungen entgegenzuwirken, durch verbesserte
Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie
Innovationsund Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft
zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu
steigern. Unterstützt werden sollte dies durch eine
Stärkung und Integration der europäischen
Kapitalmärkte.
Nach Angaben von Holzbau Deutschland - Bund deutscher
Zimmermeister ist die bundesweite Holzbauquote, d.h. die
Anzahl der genehmigten Gebäude, bei denen
überwiegend Holz verbaut wurde, im Jahr 2023 sowohl beim
Neubau von Wohngebäuden als auch bei
Nichtwohngebäuden weiter gestiegen. Bei den
Wohngebäuden lag sie 2023 bei 22 Prozent und bei den
Nichtwohngebäuden stieg sie auf 23,4 Prozent. Die Anzahl
der Betriebe im Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist im Jahr 2023
minimal um 14 auf 12.143 gesunken. Die Beschäftigtenzahl
sank um 0,6 Prozent auf 74.239 Beschäftigte.
Während die Nachfrage nach Ein- und
Zweifamilienhäusern deutlich rückläufig ist,
wird der Holzbau unter anderem durch die Zunahme von
Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen gestützt.
Insgesamt ist in der Branche eine Trend zu mehr Vorfertigung
von Bauteilen zu erkennen.
Geschäftsverlauf
Die Gesamtleistung der Terhalle Holzbau GmbH
beträgt im Berichtsjahr TEuro 65.190 (Vorjahr: TEuro
62.496). Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 %. Das
Geschäftsjahr 2023 übertraf damit die Erwartungen
und lag im Branchenvergleich über dem Niveau der
Mitbewerber. Auf Basis der aktuellen Auswertungen und vor dem
Hintergrund eines konstant hohen Auftragsbestandes ist
für das Geschäftsjahr 2024 von einer nochmals
erhöhten Gesamtleistung auszugehen. Unklar ist
allerdings, in welchem Umfang sich Lieferengpässe und
Preiserhöhungen auf die Ertragslage auswirken werden.
Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Gegenüber dem Vorjahr lässt sich ein Anstieg
der Gesamtleistung um TEuro 2.694 bzw. 4,31 % auf TEuro
65.190 verzeichnen. Der Anstieg resultiert vorwiegend aus der
Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen in
Höhe von TEuro 10.434.
Der Materialaufwand stieg überproportional um
TEuro 3.408 bzw. 6,75 % auf TEuro 53.890.
Die Personalkosten betragen im Berichtsjahr TEuro 3.908
und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 184
vermindert.
Die Abschreibungen betragen im Kalenderjahr 2023
aufgrund der getätigten Investitionen TEuro 720
(Vorjahr: TEuro 660).
Die sich im Wesentlichen aus Betriebs-, Verwaltungs-
und Vertriebskosten zusammensetzenden sonstigen betrieblichen
Aufwendungen betragen im Berichtsjahr TEuro 5.888 (Vorjahr:
TEuro 5.189). Die Erhöhung resultiert vorwiegend aus
gestiegenen Miet- und Pachtkosten, Kfz-Kosten und
Leasinggebühren.
Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr
verbessert und schließt im Kalenderjahr 2023 mit
TEuro 463 (Vorjahr: TEuro 27) ab.
Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag sowie der sonstigen Steuern verbleibt für
das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEuro 822, ein
Rückgang in Höhe von TEuro 765 im Vergleich zum
Vorjahr. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit dem
Aufbau des Bestands an unfertigen Leistungen, da einige
größere Projekte erst im Geschäftsjahr 2024
abgeschlossen werden können.
Finanz- und Liquiditätslage
Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das
Ziel im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu
sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren,
sowie Kapitalkosten zu begrenzen.
Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft
wurde eine Kapitalflussrechnung gemäß den
Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR
erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS
21) erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im
Berichtszeitraum durch Mittelzu- und Mittelabflüsse
verändert haben. Dabei wird zwischen
Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Die ermittelte zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelfonds (Cash Flow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit, der Investitions- und
Finanzierungstätigkeit) beläuft sich auf TEuro
-1.414, so dass sich unter Berücksichtigung des
Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von TEuro 763
ein Bestand von TEuro -652 am Ende der Periode ergibt.
Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner
Zeit angespannt.
Die Terhalle Holzbau GmbH rechnet damit, auch
künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit
erfüllen zu können. Mit einer geordneten
Vermögens- und Finanzlage sieht die Terhalle Holzbau
GmbH eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch
künftig erfolgreich arbeiten zu können.
Vermögenslage und Kapitalstruktur
Die
Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum
Vorjahr wie folgt dar:
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem
Vorjahr um TEuro 1.141 bzw. 3,7 % auf TEuro 31.562
erhöht. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus
der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen auf
Vorräte.
Die Minderung des Anlagevermögens um TEuro 34 ist
auf Abschreibungen in Höhe von TEuro 720 sowie
Anlagenabgänge in Höhe von TEuro 13
zurückzuführen. Dem stehen Anlagenzugänge in
Höhe von TEuro 699 gegenüber.
An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31.
Dezember 2023 einen Anteil von 8,6 % (Vorjahr: 9,0 %).
Maßgeblichen Anteil hieran hat das
Sachanlagevermögen mit TEuro 2.582.
Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag
TEuro 28.859 (Vorjahr: TEuro 27.686). Dies
entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von
91,4 % (Vorjahr: 90,9 %).
Das Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag
TEuro 11.203 (Vorjahr: TEuro 9.617).
Aufgrund bestehender Liefervereinbarungen war die
termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im
abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich jederzeit
sichergestellt. Nennenswerte Engpässe traten im
abgelaufenen Geschäftsjahr nicht auf.
Wie in den vergangenen Jahren war es zur
termingerechten Abarbeitung der Aufträge erforderlich,
in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.
Die Lieferforderungen verminderten sich per 31.
Dezember 2023 um TEuro 32 auf TEuro 2.014.
Bei den Verbundforderungen ist ein Anstieg um
TEuro 247 auf TEuro 14.978 zu beobachten.
Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag
TEuro 9.
Die
Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr
wie folgt dar:
Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom
Eigenkapital an der Bilanzsumme von 39,1 % (Vorjahr:
37,9 %) gekennzeichnet. Das gezeichnete Kapital
beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 129 und hat sich
somit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
Neben den Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen waren Steuerrückstellungen und
Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten zu
bilden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
betragen zum Bilanzstichtag TEuro 7.994 und beinhalten
Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 7.334 und
Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 660. Die
erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die den Wert der in
Arbeit befindlichen Aufträge übersteigen, betragen
zum Bilanzstichtag TEuro 6.838. Gegenüber dem
Vorjahr ist hier ein deutlicher Rückgang um TEuro 5.631
zu verzeichnen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und die sonstigen Verbindlichkeiten beliefen sich zum
Bilanzstichtag in Summe auf TEuro 3.136 (Vorjahr:
TEuro 4.960).
Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
- Umsatzentwicklung,
- Betriebsergebnis und
- Branchenentwicklung.
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Deckungsbeitrag /
Auftrag, Umsatzrendite und den Cashflow heran.
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöhte
sich im Berichtsjahr von 37,9 % auf 39,1 %. Mit dem
erzielten Jahresüberschuss in Höhe von
TEuro 822 konnten wir ein überaus
zufriedenstellendes Ergebnis ausweisen.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Zum Stichtag 31.12.2023 beschäftigte die Terhalle
Holzbau GmbH 59 Vollzeitkräfte und 17 Auszubildende. In
der gesamten Unternehmensgruppe waren zum Bilanzstichtag 581
Mitarbeiter beschäftigt.
Das Durchschnittsalter des gesamten Terhalle-Teams
beträgt 39 Jahre.
Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden in
beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und
Weiterbildung der Mitarbeiter durchgeführt. Ein
Schwerpunkt der Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die
Ausbildung junger Mitarbeiter. Zurzeit beschäftigt die
Unternehmensgruppe 56 Auszubildende in neun angebotenen
Ausbildungsberufen sowie einen dualen Studenten im Bereich
Holzingenieurwesen. Wir sind stolz, jedem Auszubildenden nach
Abschluss der Ausbildung ein festes
Anstellungsverhältnis angeboten haben zu können und
sie weiterhin in unserem Team zu wissen.
Auch für das neue Ausbildungsjahr bieten wir
Ausbildungsplätze in allen vorgenannten Bereichen an.
Durch die Ausbildungsquote soll proaktiv den Auswirkungen des
demografischen Wandels und des sich abzeichnenden
Fachkräftemangels begegnet werden.
Neben der eigenen Ausbildung legen wir unseren Fokus
auf Kooperationen mit Fachhochschulen und Universitäten.
In den vergangenen Jahren wurden bereits viele Diplom- bzw.
Bachelor- und Masterarbeiten bei uns im Unternehmen mit
direktem Praxisbezug geschrieben. Darüber hinaus
ermöglichen wir es regelmäßig, dass
Studierende ihre Praxissemester bei uns absolvieren.
Um unsere Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand der
Technik und auch in rechtlichen Belangen aktuell zu halten,
führen wir jährlich Produktschulungen sowie VOB
Schulungen in unserem Hause durch. Darüber hinaus
ermöglichen wir unseren Mitarbeitern Weiterbildungen in
den Bereichen Vertragsrecht, Wirtschafts- und Steuerrecht,
sowie Schulungen für die persönliche Entwicklung
wie beispielsweise Rhetorikseminare und Telefonseminare
"für Auszubildende". Wir stellen sicher, dass wir
qualifiziertes, auf unsere Bedürfnisse ausgebildetes
Personal für die weitere Unternehmensentwicklung zur
Verfügung haben.
Zudem ist es uns besonders wichtig, dass unsere
Belegschaft sicher und gesund arbeitet, was gerade im
handwerklichen Umfeld, bei dem die Wahrscheinlichkeit eines
Unfalls höher ist als in anderen Berufsgruppen, sehr
wichtig ist. In diesem Kontext führen wir jährliche
Sicherheitstage durch, bei denen die gewerblichen
Mitarbeiter, sowie Bauleiter nochmals für die
Arbeitssicherheit sensibilisiert werden.
Auch haben wir ein betriebliches Gesundheitsmanagement
eingeführt, welches aktiv gelebt wird. Das betriebliche
Gesundheitsmanagement umfasst unter anderem Sportkurse,
Dienstradleasing, Bonusheft Gesundheit plus,
Mitarbeitergespräche, Firmeninformationsveranstaltungen.
Die Qualität im Werk und auf der Baustelle
überwachen wir durch eine kontinuierliche werkseigene
Produktionskontrolle und Fremdüberwachung. Wir
führen das "RAL Gütezeichen Holzhausbau".
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir als gut ein.
Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist
zufriedenstellend.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch Vorräte und
Lieferforderungen gedeckt.
3.
Prognose-, - Risiko- und Chancenbericht
Prognosebericht
Eine Prognose der zukünftigen
Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten
konjunkturellen Entwicklungen erscheint sehr schwierig.
Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende
Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben teilweise
elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wir
gehen davon aus, dass sich die positive
Geschäftsentwicklung auch in Zukunft fortsetzt. Für
das Geschäftsjahr 2024 kann nach dem derzeitigen Stand
der Planungen sowie aufgrund mehrerer bereits begonnener
Aufträge von einem weiter steigenden Betriebsergebnis
ausgegangen werden. In welchem Umfang der
Geschäftsverlauf von den Beeinträchtigungen im
Preisgefüge und der Lieferfähigkeit durch die
Ukraine-Krise beeinflusst wird, kann derzeit nicht
verlässlich eingeschätzt werden.
Die Terhalle Holzbau GmbH fokussiert sich in den
kommenden Jahren auf
- öffentliche Gebäude in
Holzbauweise
- mehrgeschossiger Wohnungsbau
- Konstruktionen in Hybridbauweise
- Wohnungs- und Gewerbebau in
Holzkonstruktionen inklusive Sonderbauten
- Bauen im Bestand
- Neue Entwicklungen im Bereich Modul- bzw.
Elementbau sowie Ingenieurholzbau
Im Berichtsjahr wurde die neue Elementbauhalle
fertiggestellt. In der neuen Halle können nun
Wandelemente und Module bis zu einer Breite von 4,6 Metern
und einer Länge von 14 Metern gebaut werden. Durch die
erweiterten Möglichkeiten der Vorfertigung wird die
Logistik auf der Baustelle effektiver und es werden
Lkw-Fahrten zwischen Produktion und Baustelle eingespart. Die
Elemente werden bei Bedarf auch komplett mit Fenstern,
Fassaden, sämtlicher Installation und Trockenbau
vorproduziert.
Weitere Vorteile dieser Investition sind:
· Witterungsunabhängigkeit, da
deutlich mehr vorproduziert wird
· Familienfreundlichkeit, da Montagezeiten
verkürzt werden und die Mitarbeiter mehr vor Ort sind
· Fertigungsgenauigkeit wird durch den
Einsatz der Maschinen erhöht
· Unfallrisiko wird minimiert
· Umweltfreundlichkeit, da es weniger
Fahrzeiten gibt · Umweltfreundlichkeit, da
wir seit dem Umbau fast energieautark arbeiten, zum einen
durch die Photovoltaikanlage, deren Überschuss ins
Stromnetz eingespeist wird und zum anderen durch die
Wärmeenergie, die durch unsere Hackschnitzelheizung
gewonnen wird.
· Attraktive Arbeitsplätze durch
Industrie 4.0
Auch weiterhin wird Terhalle Anstrengungen zur
Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung fortsetzen, um den
Unternehmenswert weiter nachhaltig zu steigern. Seit dem
Beginn des Jahres 2021 haben sich die Preise und
Verfügbarkeiten für die Rohstoffe drastisch
verändert. Vor allem bei Materialien für den
konstruktiven Holzbau ist der Preisanstieg enorm.
Im Bereich des Personals soll sowohl durch Aus- als
auch durch Weiterbildung auf qualitativ sehr hohem Niveau
punktuell aufgestockt werden.
Risikobericht
Übergeordnete Risikominimierung durch interne
Überwachungssysteme
Zu einem internen Überwachungssystem gehören
unter anderem die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der
Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung
qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen,
Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie
Maßnahmen zur Funktionstrennung. Die vorstehenden
Überwachungssysteme sind alle installiert und werden
regelmäßig ausgewertet.
Preisänderungs-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können
grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Um die Gefahr
des Preisänderungs- und Ausfallrisikos für
prozesskritische Waren zu vermindern, haben wir für die
von uns bezogenen Produkte immer mehrere Lieferanten bzw.
Produzenten. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie
Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und
Bonitätsrisiken werden durch geeignete Maßnahmen -
soweit möglich - reduziert. Wie bereits im
Prognosebericht dargestellt, haben sich seit Beginn des
Jahres 2021 die Preise und Verfügbarkeiten für die
von uns verarbeiteten Rohstoffe drastisch verändert.
Nach unseren Erwartungen ist für die
Holzpreisentwicklung und die Verfügbarkeit auch von
anderen Rohstoffen (z.B. Dämmung, Dachziegeln,
Bitumenbahnen) noch keine Entspannung in Sicht. Wir werden
dennoch alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere
Kunden wie gewohnt bedienen zu können.
Personalrisiken
Die Fachkräftesicherung stellt ein Risiko für
die nächsten Jahre dar. Die Terhalle Holzbau GmbH ist
ein attraktiver Arbeitgeber. Dies präsentieren wir so
oft es geht nach außen und innen. Die Gewinnung neuer
Mitarbeiter ist eine wichtige Aufgabe der Personalarbeit bei
Terhalle. Der Einsatz auf Messen und
Rekrutierungsveranstaltungen ist eine gute Möglichkeit,
um Ausbildungsplätze möglichst frühzeitig
besetzen zu können.
Informationstechnische Risiken
In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich
von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr
abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter
Umständen gravierende Folgen für das gesamte
Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen
umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören
unter anderem Zutrittskontrollsysteme sowie die
unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und
Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch
unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir
Firewall-Systeme und Virenscanner ein.
Um uns weniger abhängig von IT-Dienstleistern zu
machen haben wir fünf festangestellte Mitarbeiter, die
sich ausschließlich um unser ERP System kümmern
und dort unternehmensspezifische Anpassungen
eigenständig programmieren können. Dazu ist die
zweite IT-Abteilung mit drei festangestellten Mitarbeitern
und zwei Auszubildenden besetzt. Diese Abteilung kümmert
sich um die Hardware und besonders um die IT-Sicherheit.
Bestandsgefährdende Risiken
Die vorstehenden Risiken stellen derzeit keine
Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende
Risiken sind ebenfalls nicht zu erwarten.
Chancenbericht
Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken,
die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem
Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die
zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:
- innovativen Produkten (Konstruktionen
für Bauwerke
und für die Hybridbauweise)
- hohe Wertschöpfung vor Ort
- intensive Marktbeobachtung
- einer stabilen finanziellen Situation
- hoher Produktqualität
- Förderung beim Einsatz von Holz
Die Terhalle-Gruppe wurde zudem vom Hauptverband der
deutschen Holzindustrie als klimaneutrales Unternehmen
ausgezeichnet. Dafür waren alle Mitarbeiter aufgefordert
worden, alle Unternehmensabläufe auf ihre
Umweltverträglichkeit hin zu überprüfen. Mit
dem Branchenlabel kann Terhalle Architekten, Kommunen,
Investoren und Endverbraucher auf das Engagement für den
Klimaschutz aufmerksam machen.
Ständige Maßnahmen zur
Qualitätskontrolle sichern auf allen Fertigungsstufen
den hohen Qualitätsstandard, welcher eine wesentliche
Grundlage für den Markterfolg der durch die Gesellschaft
angebotenen Produkte bildet.
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen
unverändert bleiben.
4.
Sonstige Angaben
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt derzeit Forschung und
Entwicklung im Bereich Holzrahmenbaukonstruktionen für
Bauwerke und für die Hybridbauweise. Gemeinsam mit der
Fachhochschule Bocholt bearbeiten wir das Projekt
"Innovationen - von der Natur inspiriert zur Forschung
für eine grüne Fassade".
Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Ahaus-Ottenstein, 29. Mai
2024
gez.
Josef Terhalle, Geschäftsführer
gez.
Jürgen Ellerkamp, Geschäftsführer
gez.
Hendrik Mulder, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.702.228,27 |
2.736.087,52 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
111.606,25 |
54.610,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz-
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
70.366,00 |
54.610,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen |
41.240,25 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
2.582.422,02 |
2.673.277,52 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
209.000,52 |
209.000,52 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
718.416,50 |
663.613,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.655.005,00 |
1.800.664,00 |
| III.
Finanzanlagen |
8.200,00 |
8.200,00 |
| 1.
Beteiligungen |
8.200,00 |
8.200,00 |
| 2.
sonstige Ausleihungen |
0,00 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
28.850.506,36 |
27.616.919,36 |
| I.
Vorräte |
11.203.373,40 |
9.617.323,65 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
657.569,40 |
995.535,64 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
34.608.190,05 |
24.174.390,54 |
| 3.
geleistete Anzahlungen |
10.545.804,00 |
8.621.788,01 |
| 4.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen
abgesetzt |
34.608.190,05 |
24.174.390,54 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
17.638.236,54 |
17.236.807,25 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.014.321,46 |
2.045.546,17 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
14.978.332,39 |
14.731.151,52 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
645.582,69 |
460.109,56 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
8.896,42 |
762.788,46 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.012,49 |
11.575,36 |
| D.
Aktive latente Steuern |
0,00 |
56.781,33 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
31.561.747,12 |
30.421.363,57 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
12.340.174,87 |
11.517.771,50 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
129.000,00 |
129.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
100.000,00 |
100.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
11.288.771,50 |
9.701.113,60 |
| IV.
Jahresüberschuss |
822.403,37 |
1.587.657,90 |
| B.
Rückstellungen |
1.198.439,63 |
1.292.433,40 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
425.059,67 |
415.053,44 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
283.729,96 |
283.729,96 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
489.650,00 |
593.650,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
17.967.779,62 |
17.555.092,67 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
7.994.315,92 |
125.832,00 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
6.837.768,37 |
12.469.152,52 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.991.296,86 |
1.771.830,76 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
836,37 |
0,00 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.143.562,10 |
3.188.277,39 |
| davon
aus Steuern |
954.582,49 |
2.994.991,87 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
8.762,64 |
12.792,86 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
55.353,00 |
56.066,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
31.561.747,12 |
30.421.363,57 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
54.756.638,25 |
59.308.073,02 |
| 2.
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an
fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
10.433.799,51 |
3.188.014,87 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
78.237,96 |
189.123,99 |
| 4.
Materialaufwand |
53.889.541,79 |
50.481.332,42 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
13.649.533,43 |
14.459.956,38 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
40.240.008,36 |
36.021.376,04 |
| 5.
Personalaufwand |
3.908.253,21 |
4.092.136,24 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.526.924,22 |
2.681.694,50 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.381.328,99 |
1.410.441,74 |
| davon
für Altersversorgung |
522.898,34 |
640.330,92 |
| 6.
Abschreibungen |
720.352,08 |
660.259,83 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen |
720.352,08 |
660.259,83 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
5.887.526,67 |
5.188.873,75 |
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
328,00 |
0,00 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
742.931,67 |
154.286,11 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
742.154,30 |
150.783,81 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
280.075,41 |
127.694,60 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
0,00 |
9,02 |
| davon
aus Abzinsung |
14.397,60 |
10.100,94 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
483.154,21 |
674.868,10 |
| a)
Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern |
-56.781,33 |
11.409,78 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
843.032,02 |
1.614.333,05 |
| 13.
sonstige Steuern |
20.628,65 |
26.675,15 |
| Jahresüberschuss |
822.403,37 |
1.587.657,90 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Terhalle Holzbau GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Ahaus |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Register-Nr.: |
HRB 3785 |
| Registergericht: |
Amtsgericht Coesfeld |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.
Soweit erhaltene Anzahlungen den Wert der In Arbeit
befindlichen Aufträge nicht übersteigt, werden sie
mit den in Arbeit befindlichen Aufträge in Höhe des
Erfüllungsbetrags verrechnet. Die erhaltenen Anzahlungen
übersteigen im Berichtsjahr den Betrag der in Arbeit
befindlichen Aufträge um Euro 6.837.768,37.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gemäß §
253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die
Herstellungskosten
Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für
Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des
Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand
betrifft nur die Dauer der Herstellung.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden
Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden.
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird
dazu folgende Erläuterung gegeben:
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende
Posten und Sachverhalte:
Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz
mit Euro 14.978.332,39 (Vorjahr: Euro 14.731.151,52). Es
handelt sich in voller Höhe um Kontokorrentkonten.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in der Bilanz mit Euro 836,37 (Vorjahr: Euro
0,00). Es handelt sich ausschließlich um
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt Euro 1.732,51
(Vorjahr: 4.089,93). Es handelt sich hierbei um ein
Arbeitnehmerdarlehen, das unter den sonstigen
Vermögensgegenständen ausgewiesen wird.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf Euro 14.688.493,84
(Vorjahr: Euro 13.634.163,22). Die Forderungen sind
unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
ausgewiesen.
Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag
rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge,
die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen,
aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits
zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.
Im Einzelnen waren Steuererstattungsansprüche als
antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen.
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
0,00
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln
2018 G von Heubeck
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.117,00. Dieser
Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253
Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
Euro
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
823.951,02
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
398.891,35
|
Aufwendungen
|
30.510,26
|
Erträge
|
19.059,94
|
Vom Barwert der Pensionsverpflichtungen wird das zum
beizulegenden Zeitwert bewertete Deckungsvermögen
abgezogen, so dass sich die Nettopensionsverpflichtung bzw.
Pensionsrückstellung ergibt. Da kein aktiver Markt
für das Deckungsvermögen vorliegt, anhand dessen
eine Marktpreisermittlung erfolgen kann, wird als
beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens das von den
Versicherungsunternehmen ermittelte Deckungskapital
verwendet. Die Aufwendungen und Erträge aus dem
Deckungsvermögen werden mit den Aufwendungen und
Erträgen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung
saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten:
Personalverpflichtungen, Gewährleistungen und
sonstige ungewisse Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten
|
Gesamtbetrag
|
davon mit
Restlaufzeit von
|
Gesicherte
|
|
31.12.2023
|
< 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
> 5 Jahren
|
Beträge
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
(1) Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
7.994.315,92
|
7.992.694,54
|
1.621,38
|
0,00
|
7.994.315,92
|
Vorjahr
|
125.832,00
|
84.695,04
|
41.136,96
|
0,00
|
125.832,00
|
(2) Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
6.837.768,37
|
6.837.768,37
|
0,00
|
0,00
|
6.837.768,37
|
Vorjahr
|
12.469.152,52
|
12.469.152,52
|
0,00
|
0,00
|
12.469.152,52
|
(3) Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
|
1.991.296,86
|
1.991.296,86
|
0,00
|
0,00
|
1.991.296,86
|
Vorjahr
|
1.771.830,76
|
1.771.830,76
|
0,00
|
0,00
|
1.771.830,76
|
(4) Sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.143.562,10
|
1.143.562,10
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Vorjahr
|
3.188.277,39
|
3.188.277,39
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
17.966.943,25
|
17.965.321,87
|
1.621,38
|
0,00
|
16.823.381,15
|
Vorjahr
|
17.555.092,67
|
17.513.955,71
|
41.136,96
|
0,00
|
14.366.815,28
|
Die Besicherung der Verbindlichkeiten erfolgt im
Einzelnen wie folgt:
(1) Die Besicherung der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch
Sicherungsübereignung, Forderungsabtretungen sowie durch
Bürgschaftserklärungen.
(2) Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus
erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt durch
Bürgschaftserklärungen.
(3) Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen erfolgt in der Regel durch
Eigentumsvorbehalte.
Latente Steuern
Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro
56.781,33). Im Vorjahr resultierten die latenten Steuern aus
Differenzen im Anlagevermögen sowie aus der bilanzierten
Pensionsrückstellung. Es wurde ein Steuersatz von 30,34
% zu Grunde gelegt.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
|
Betrag
|
|
Euro
|
aus Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften
|
16.522.094,72
|
Summe
|
16.522.094,72
|
Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den
ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir
aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des
bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als
gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere
Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht
vor.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von Euro 2.801.575,26 sonstige
finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und
Leasingverträgen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Tätigkeitsbereich
|
Umsatz
|
|
Euro
|
Erlöse Zimmerei
|
31.815.381,59
|
Erlöse Objektbau
|
22.936.101,05
|
Grundstückserträge
|
5.155,61
|
Umsatzerlöse lt. GuV
|
54.756.638,25
|
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Durchschnittlich
vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer
|
|
58
|
Durchschnittlich
teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer
|
|
0
|
Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
|
|
58
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Josef Terhalle
|
ausgeübter Beruf:
|
Zimmer- und
Tischlermeister
|
Geschäftsführer:
|
Hendrik Mulder
|
ausgeübter Beruf:
|
Zimmer- und
Dachdeckermeister
|
Geschäftsführer:
|
Jürgen Ellerkamp
|
ausgeübter Beruf:
|
Diplom-Ingenieur
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Die Angabe der Vergütung der
Geschäftsführer unterbleibt gemäß §
286 Abs. 4 HGB, da aufgrund des Verteilungsschlüssels
die Bezüge der einzelnen Organmitglieder annähernd
verlässlich geschätzt werden können.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt Euro 15.
Es werden ausschließlich
Abschlussprüfungsleistungen nach § 285 Nr. 17a) HGB
erbracht.
Konzernzugehörigkeit
Die Terhalle Holzbau GmbH wurde in den Konzernabschluss
der Terhalle Holding GmbH & Co. KG, Ahaus, einbezogen.
Die Terhalle Holding GmbH & Co. KG, Ahaus, stellt den
Konzernabschluss für den größten und
kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der offen gelegte
Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger
(Amtsgericht Coesfeld, HRA 5953) erhältlich.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine
weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher
Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des
Unternehmens führen könnten.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt Euro 822.403,37.
Einschließlich des zu berücksichtigenden
Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von
Euro 12.111.174,87, der zu verwenden ist.
Auf neue Rechnung werden Euro 12.111.174,87
vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Ahaus, den 29. Mai 2024
gez.
Josef Terhalle, Geschäftsführer
gez.
Jürgen Ellerkamp, Geschäftsführer
gez.
Hendrik Mulder, Geschäftsführer
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
294.533,42
|
63.891,48
|
0,00
|
358.424,90
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
41.240,25
|
0,00
|
41.240,25
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
294.533,42
|
105.131,73
|
0,00
|
399.665,15
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
209.000,52
|
0,00
|
0,00
|
209.000,52
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
1.843.542,69
|
262.007,30
|
0,00
|
2.105.549,99
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
3.067.922,98
|
332.392,80
|
211.810,03
|
3.188.505,75
|
Summe Sachanlagen
|
5.120.466,19
|
594.400,10
|
211.810,03
|
5.503.056,26
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
8.200,00
|
0,00
|
0,00
|
8.200,00
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
8.200,00
|
0,00
|
0,00
|
8.200,00
|
Summe Anlagevermögen
|
5.423.199,61
|
699.531,83
|
211.810,03
|
5.910.921,41
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
239.923,42
|
48.135,48
|
0,00
|
288.058,90
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
239.923,42
|
48.135,48
|
0,00
|
288.058,90
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
1.179.929,69
|
207.203,80
|
0,00
|
1.387.133,49
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.267.258,98
|
465.012,80
|
198.771,03
|
1.533.500,75
|
Summe Sachanlagen
|
2.447.188,67
|
672.216,60
|
198.771,03
|
2.920.634,24
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
2.687.112,09
|
720.352,08
|
198.771,03
|
3.208.693,14
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
70.366,00
|
54.610,00
|
geleistete Anzahlungen
|
41.240,25
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
111.606,25
|
54.610,00
|
Sachanlagen
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
209.000,52
|
209.000,52
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
718.416,50
|
663.613,00
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.655.005,00
|
1.800.664,00
|
Summe Sachanlagen
|
2.582.422,02
|
2.673.277,52
|
Finanzanlagen
|
|
|
Beteiligungen
|
8.200,00
|
8.200,00
|
Sonstige Ausleihungen
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0,00
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0,00
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Summe Finanzanlagen
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8.200,00
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8.200,00
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Summe Anlagevermögen
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2.702.228,27
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2.736.087,52
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Terhalle Holzbau GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Terhalle Holzbau GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Terhalle
Holzbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion
auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher
als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, den 31. Mai 2024
KRP audit GmbH -
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Bachelor of Laws (LL.B.) Thomas Terhaar,
Wirtschaftsprüfer
gez.
Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands,
Wirtschaftsprüfer
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