Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 3785
Vorher
BEnedgeinRnöRtöutnugng Zimmerei Terhalle GmbHEBnedgeinRnöRtöutnugng Terhalle Zimmerei GmbH
Eingetragen
21.1.1992
Branche
Zimmerei und IngenieurholzbauGroßhandel mit Roh- und SchnittholzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Betrieb einer Zimmerei und der damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Der Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Planung, der Vertrieb und die Errichtung von Gebäuden zu Wohn-, Gewebe- und industriellen Zwecken im eigenen Namen im Sinne des § 34c GewO i.V.m. der Makler- und Bauträgerverordnung. Der Gegenstand des Unternehmnens umfasst auch den Handel mit Baubedarfsmaterialien, insbesondere mit Bauelementen, Beschlagsmaterialien, Glas, Ge- und Verbrauchsmaterialien aller Art aus dem Baubereich sowie IT-Dienstleistungen für den Baubereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Lewers
seit 11.12.2024
Geschäftsführer
Carsten Looks
seit 11.12.2024
Prokura
Ludger Wittland
seit 11.12.2024
Geschäftsführer
Marcus Erbacher
seit 2.8.2016
Prokura
Jürgen Ellerkamp
seit 2.8.2016
Geschäftsführer
Heinz-Bernd Röring
seit 28.5.2015
Prokura
Hendrik Mulder
seit 18.1.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Terhalle Holzbau GmbH

Ahaus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens
Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit
Gegründet wurde die Terhalle Holzbau GmbH als Zimmerei Terhalle GmbH im Jahr 1986.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt in dem Betrieb einer Zimmerei, Dachdeckerei und im schlüsselfertigen Bauen sowie der damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Die große Produktpalette umfasst sämtliche Angebote im Bereich des Holzbaus. Das Produktangebot erstreckt sich von Einfamilienhäusern und Carports über Hallen bis hin zu Schulen und Kindergärten sowie Industrie- und landwirtschaftlichen Bauten. Ständige Maßnahmen zur Qualitätskontrolle sichern auf allen Fertigungsstufen den hohen Qualitätsstandard, welcher eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg der durch die Gesellschaft angebotenen Produkte bildet.

2. Wirtschaftsbericht
Entwicklung der allgemeinen sowie der branchenbezogenen Wirtschaftslage
Der Sachverständigenrat hat in seinem Jahresgutachten 2023/24 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begutachtet. Dieses trägt den Titel: "Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren".

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten.

In der Kurzfrist-Prognose dominieren die Abwärtsrisiken. So ist die Entwicklung der Weltwirtschaft schwer abzusehen, insbesondere aufgrund der Binnenkonjunktur in China. Darüber hinaus könnten geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen.

Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen.

Im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie im 4. Quartal 2019 lag das BIP im Euro-Raum im 2. Quartal 2023 um 3,1 % höher, gegenüber dem 4. Quartal 2021 hat es um 2,0 % zugenommen. Das Wachstum war in den Mitgliedstaaten jedoch recht unterschiedlich. Die verschiedenen Volkswirtschaften und Wirtschaftsbereiche waren von der Corona-Pandemie und der Energiekrise asymmetrisch betroffen. Während Faktoren wie etwa die nachwirkenden Effekte der Lockerungen der Corona-Maßnahmen zeitnah auslaufen sollten, dürften strukturelle Produktionsveränderungen infolge der höheren Energiepreise noch länger andauernde Effekte haben.
Entwicklung in Deutschland
Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein.

Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,6 % beträgt.

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Monat Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023.

Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %.

Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegenzuwirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovationsund Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Unterstützt werden sollte dies durch eine Stärkung und Integration der europäischen Kapitalmärkte.

Nach Angaben von Holzbau Deutschland - Bund deutscher Zimmermeister ist die bundesweite Holzbauquote, d.h. die Anzahl der genehmigten Gebäude, bei denen überwiegend Holz verbaut wurde, im Jahr 2023 sowohl beim Neubau von Wohngebäuden als auch bei Nichtwohngebäuden weiter gestiegen. Bei den Wohngebäuden lag sie 2023 bei 22 Prozent und bei den Nichtwohngebäuden stieg sie auf 23,4 Prozent. Die Anzahl der Betriebe im Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist im Jahr 2023 minimal um 14 auf 12.143 gesunken. Die Beschäftigtenzahl sank um 0,6 Prozent auf 74.239 Beschäftigte. Während die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich rückläufig ist, wird der Holzbau unter anderem durch die Zunahme von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen gestützt. Insgesamt ist in der Branche eine Trend zu mehr Vorfertigung von Bauteilen zu erkennen.

Geschäftsverlauf
Die Gesamtleistung der Terhalle Holzbau GmbH beträgt im Berichtsjahr TEuro 65.190 (Vorjahr: TEuro 62.496). Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 %. Das Geschäftsjahr 2023 übertraf damit die Erwartungen und lag im Branchenvergleich über dem Niveau der Mitbewerber. Auf Basis der aktuellen Auswertungen und vor dem Hintergrund eines konstant hohen Auftragsbestandes ist für das Geschäftsjahr 2024 von einer nochmals erhöhten Gesamtleistung auszugehen. Unklar ist allerdings, in welchem Umfang sich Lieferengpässe und Preiserhöhungen auf die Ertragslage auswirken werden.

Lage: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Gegenüber dem Vorjahr lässt sich ein Anstieg der Gesamtleistung um TEuro 2.694 bzw. 4,31 % auf TEuro 65.190 verzeichnen. Der Anstieg resultiert vorwiegend aus der Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen in Höhe von TEuro 10.434.

Der Materialaufwand stieg überproportional um TEuro 3.408 bzw. 6,75 % auf TEuro 53.890.

Die Personalkosten betragen im Berichtsjahr TEuro 3.908 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 184 vermindert.

Die Abschreibungen betragen im Kalenderjahr 2023 aufgrund der getätigten Investitionen TEuro 720 (Vorjahr: TEuro 660).

Die sich im Wesentlichen aus Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammensetzenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr TEuro 5.888 (Vorjahr: TEuro 5.189). Die Erhöhung resultiert vorwiegend aus gestiegenen Miet- und Pachtkosten, Kfz-Kosten und Leasinggebühren.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und schließt im Kalenderjahr 2023 mit TEuro 463 (Vorjahr: TEuro 27) ab.

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie der sonstigen Steuern verbleibt für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEuro 822, ein Rückgang in Höhe von TEuro 765 im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit dem Aufbau des Bestands an unfertigen Leistungen, da einige größere Projekte erst im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen werden können.
Finanz- und Liquiditätslage
Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen.

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft wurde eine Kapitalflussrechnung gemäß den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die ermittelte zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit) beläuft sich auf TEuro -1.414, so dass sich unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von TEuro 763 ein Bestand von TEuro -652 am Ende der Periode ergibt.

Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt.

Die Terhalle Holzbau GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Terhalle Holzbau GmbH eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Vermögenslage und Kapitalstruktur
Die Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.141 bzw. 3,7 % auf TEuro 31.562 erhöht. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte.

Die Minderung des Anlagevermögens um TEuro 34 ist auf Abschreibungen in Höhe von TEuro 720 sowie Anlagenabgänge in Höhe von TEuro 13 zurückzuführen. Dem stehen Anlagenzugänge in Höhe von TEuro 699 gegenüber.

An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 8,6 % (Vorjahr: 9,0 %). Maßgeblichen Anteil hieran hat das Sachanlagevermögen mit TEuro 2.582.

Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 28.859 (Vorjahr: TEuro 27.686). Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 91,4 % (Vorjahr: 90,9 %).

Das Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag TEuro 11.203 (Vorjahr: TEuro 9.617).

Aufgrund bestehender Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Waren im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich jederzeit sichergestellt. Nennenswerte Engpässe traten im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht auf.

Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Abarbeitung der Aufträge erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.

Die Lieferforderungen verminderten sich per 31. Dezember 2023 um TEuro 32 auf TEuro 2.014.

Bei den Verbundforderungen ist ein Anstieg um TEuro 247 auf TEuro 14.978 zu beobachten.

Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEuro 9.

Die Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 39,1 % (Vorjahr: 37,9 %) gekennzeichnet. Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 129 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Neben den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen waren Steuerrückstellungen und Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag TEuro 7.994 und beinhalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 7.334 und Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 660. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die den Wert der in Arbeit befindlichen Aufträge übersteigen, betragen zum Bilanzstichtag TEuro 6.838. Gegenüber dem Vorjahr ist hier ein deutlicher Rückgang um TEuro 5.631 zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten beliefen sich zum Bilanzstichtag in Summe auf TEuro 3.136 (Vorjahr: TEuro 4.960).

Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

-  Umsatzentwicklung,
-  Betriebsergebnis und
-  Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Deckungsbeitrag / Auftrag, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr von 37,9 % auf 39,1 %. Mit dem erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 822 konnten wir ein überaus zufriedenstellendes Ergebnis ausweisen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Zum Stichtag 31.12.2023 beschäftigte die Terhalle Holzbau GmbH 59 Vollzeitkräfte und 17 Auszubildende. In der gesamten Unternehmensgruppe waren zum Bilanzstichtag 581 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Durchschnittsalter des gesamten Terhalle-Teams beträgt 39 Jahre.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter durchgeführt. Ein Schwerpunkt der Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. Zurzeit beschäftigt die Unternehmensgruppe 56 Auszubildende in neun angebotenen Ausbildungsberufen sowie einen dualen Studenten im Bereich Holzingenieurwesen. Wir sind stolz, jedem Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung ein festes Anstellungsverhältnis angeboten haben zu können und sie weiterhin in unserem Team zu wissen.

Auch für das neue Ausbildungsjahr bieten wir Ausbildungsplätze in allen vorgenannten Bereichen an. Durch die Ausbildungsquote soll proaktiv den Auswirkungen des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels begegnet werden.

Neben der eigenen Ausbildung legen wir unseren Fokus auf Kooperationen mit Fachhochschulen und Universitäten. In den vergangenen Jahren wurden bereits viele Diplom- bzw. Bachelor- und Masterarbeiten bei uns im Unternehmen mit direktem Praxisbezug geschrieben. Darüber hinaus ermöglichen wir es regelmäßig, dass Studierende ihre Praxissemester bei uns absolvieren.

Um unsere Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand der Technik und auch in rechtlichen Belangen aktuell zu halten, führen wir jährlich Produktschulungen sowie VOB Schulungen in unserem Hause durch. Darüber hinaus ermöglichen wir unseren Mitarbeitern Weiterbildungen in den Bereichen Vertragsrecht, Wirtschafts- und Steuerrecht, sowie Schulungen für die persönliche Entwicklung wie beispielsweise Rhetorikseminare und Telefonseminare "für Auszubildende". Wir stellen sicher, dass wir qualifiziertes, auf unsere Bedürfnisse ausgebildetes Personal für die weitere Unternehmensentwicklung zur Verfügung haben.

Zudem ist es uns besonders wichtig, dass unsere Belegschaft sicher und gesund arbeitet, was gerade im handwerklichen Umfeld, bei dem die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls höher ist als in anderen Berufsgruppen, sehr wichtig ist. In diesem Kontext führen wir jährliche Sicherheitstage durch, bei denen die gewerblichen Mitarbeiter, sowie Bauleiter nochmals für die Arbeitssicherheit sensibilisiert werden.

Auch haben wir ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt, welches aktiv gelebt wird. Das betriebliche Gesundheitsmanagement umfasst unter anderem Sportkurse, Dienstradleasing, Bonusheft Gesundheit plus, Mitarbeitergespräche, Firmeninformationsveranstaltungen.

Die Qualität im Werk und auf der Baustelle überwachen wir durch eine kontinuierliche werkseigene Produktionskontrolle und Fremdüberwachung. Wir führen das "RAL Gütezeichen Holzhausbau".

Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch Vorräte und Lieferforderungen gedeckt.

3. Prognose-, - Risiko- und Chancenbericht
Prognosebericht
Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklungen erscheint sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben teilweise elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Geschäftsentwicklung auch in Zukunft fortsetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 kann nach dem derzeitigen Stand der Planungen sowie aufgrund mehrerer bereits begonnener Aufträge von einem weiter steigenden Betriebsergebnis ausgegangen werden. In welchem Umfang der Geschäftsverlauf von den Beeinträchtigungen im Preisgefüge und der Lieferfähigkeit durch die Ukraine-Krise beeinflusst wird, kann derzeit nicht verlässlich eingeschätzt werden.

Die Terhalle Holzbau GmbH fokussiert sich in den kommenden Jahren auf
-  öffentliche Gebäude in Holzbauweise
-  mehrgeschossiger Wohnungsbau
-  Konstruktionen in Hybridbauweise
-  Wohnungs- und Gewerbebau in Holzkonstruktionen inklusive Sonderbauten
-  Bauen im Bestand
-  Neue Entwicklungen im Bereich Modul- bzw. Elementbau sowie Ingenieurholzbau

Im Berichtsjahr wurde die neue Elementbauhalle fertiggestellt. In der neuen Halle können nun Wandelemente und Module bis zu einer Breite von 4,6 Metern und einer Länge von 14 Metern gebaut werden. Durch die erweiterten Möglichkeiten der Vorfertigung wird die Logistik auf der Baustelle effektiver und es werden Lkw-Fahrten zwischen Produktion und Baustelle eingespart. Die Elemente werden bei Bedarf auch komplett mit Fenstern, Fassaden, sämtlicher Installation und Trockenbau vorproduziert.

Weitere Vorteile dieser Investition sind:

·  Witterungsunabhängigkeit, da deutlich mehr vorproduziert wird ·  Familienfreundlichkeit, da Montagezeiten verkürzt werden und die Mitarbeiter mehr vor Ort sind ·  Fertigungsgenauigkeit wird durch den Einsatz der Maschinen erhöht ·  Unfallrisiko wird minimiert ·  Umweltfreundlichkeit, da es weniger Fahrzeiten gibt ·  Umweltfreundlichkeit, da wir seit dem Umbau fast energieautark arbeiten, zum einen durch die Photovoltaikanlage, deren Überschuss ins Stromnetz eingespeist wird und zum anderen durch die Wärmeenergie, die durch unsere Hackschnitzelheizung gewonnen wird.
·  Attraktive Arbeitsplätze durch Industrie 4.0
Auch weiterhin wird Terhalle Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung fortsetzen, um den Unternehmenswert weiter nachhaltig zu steigern. Seit dem Beginn des Jahres 2021 haben sich die Preise und Verfügbarkeiten für die Rohstoffe drastisch verändert. Vor allem bei Materialien für den konstruktiven Holzbau ist der Preisanstieg enorm.

Im Bereich des Personals soll sowohl durch Aus- als auch durch Weiterbildung auf qualitativ sehr hohem Niveau punktuell aufgestockt werden.
Risikobericht
Übergeordnete Risikominimierung durch interne Überwachungssysteme
Zu einem internen Überwachungssystem gehören unter anderem die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung. Die vorstehenden Überwachungssysteme sind alle installiert und werden regelmäßig ausgewertet.
Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken
Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Um die Gefahr des Preisänderungs- und Ausfallrisikos für prozesskritische Waren zu vermindern, haben wir für die von uns bezogenen Produkte immer mehrere Lieferanten bzw. Produzenten. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch geeignete Maßnahmen - soweit möglich - reduziert. Wie bereits im Prognosebericht dargestellt, haben sich seit Beginn des Jahres 2021 die Preise und Verfügbarkeiten für die von uns verarbeiteten Rohstoffe drastisch verändert. Nach unseren Erwartungen ist für die Holzpreisentwicklung und die Verfügbarkeit auch von anderen Rohstoffen (z.B. Dämmung, Dachziegeln, Bitumenbahnen) noch keine Entspannung in Sicht. Wir werden dennoch alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere Kunden wie gewohnt bedienen zu können.

Personalrisiken
Die Fachkräftesicherung stellt ein Risiko für die nächsten Jahre dar. Die Terhalle Holzbau GmbH ist ein attraktiver Arbeitgeber. Dies präsentieren wir so oft es geht nach außen und innen. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter ist eine wichtige Aufgabe der Personalarbeit bei Terhalle. Der Einsatz auf Messen und Rekrutierungsveranstaltungen ist eine gute Möglichkeit, um Ausbildungsplätze möglichst frühzeitig besetzen zu können.

Informationstechnische Risiken
In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören unter anderem Zutrittskontrollsysteme sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir Firewall-Systeme und Virenscanner ein.
Um uns weniger abhängig von IT-Dienstleistern zu machen haben wir fünf festangestellte Mitarbeiter, die sich ausschließlich um unser ERP System kümmern und dort unternehmensspezifische Anpassungen eigenständig programmieren können. Dazu ist die zweite IT-Abteilung mit drei festangestellten Mitarbeitern und zwei Auszubildenden besetzt. Diese Abteilung kümmert sich um die Hardware und besonders um die IT-Sicherheit.
Bestandsgefährdende Risiken
Die vorstehenden Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind ebenfalls nicht zu erwarten.

Chancenbericht
Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

-  innovativen Produkten (Konstruktionen für Bauwerke
und für die Hybridbauweise)
-  hohe Wertschöpfung vor Ort
-  intensive Marktbeobachtung
-  einer stabilen finanziellen Situation
-  hoher Produktqualität
-  Förderung beim Einsatz von Holz

Die Terhalle-Gruppe wurde zudem vom Hauptverband der deutschen Holzindustrie als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet. Dafür waren alle Mitarbeiter aufgefordert worden, alle Unternehmensabläufe auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu überprüfen. Mit dem Branchenlabel kann Terhalle Architekten, Kommunen, Investoren und Endverbraucher auf das Engagement für den Klimaschutz aufmerksam machen.

Ständige Maßnahmen zur Qualitätskontrolle sichern auf allen Fertigungsstufen den hohen Qualitätsstandard, welcher eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg der durch die Gesellschaft angebotenen Produkte bildet.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

4. Sonstige Angaben
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt derzeit Forschung und Entwicklung im Bereich Holzrahmenbaukonstruktionen für Bauwerke und für die Hybridbauweise. Gemeinsam mit der Fachhochschule Bocholt bearbeiten wir das Projekt "Innovationen - von der Natur inspiriert zur Forschung für eine grüne Fassade".

Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

 

Ahaus-Ottenstein, 29. Mai 2024

gez. Josef Terhalle, Geschäftsführer

gez. Jürgen Ellerkamp, Geschäftsführer

gez. Hendrik Mulder, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.702.228,27 2.736.087,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 111.606,25 54.610,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.366,00 54.610,00
2. geleistete Anzahlungen 41.240,25 0,00
II. Sachanlagen 2.582.422,02 2.673.277,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 209.000,52 209.000,52
2. technische Anlagen und Maschinen 718.416,50 663.613,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.655.005,00 1.800.664,00
III. Finanzanlagen 8.200,00 8.200,00
1. Beteiligungen 8.200,00 8.200,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen 28.850.506,36 27.616.919,36
I. Vorräte 11.203.373,40 9.617.323,65
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 657.569,40 995.535,64
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 34.608.190,05 24.174.390,54
3. geleistete Anzahlungen 10.545.804,00 8.621.788,01
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 34.608.190,05 24.174.390,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.638.236,54 17.236.807,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.014.321,46 2.045.546,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.978.332,39 14.731.151,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 645.582,69 460.109,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.896,42 762.788,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.012,49 11.575,36
D. Aktive latente Steuern 0,00 56.781,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 31.561.747,12 30.421.363,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.340.174,87 11.517.771,50
I. gezeichnetes Kapital 129.000,00 129.000,00
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100.000,00
III. Gewinnvortrag 11.288.771,50 9.701.113,60
IV. Jahresüberschuss 822.403,37 1.587.657,90
B. Rückstellungen 1.198.439,63 1.292.433,40
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 425.059,67 415.053,44
2. Steuerrückstellungen 283.729,96 283.729,96
3. sonstige Rückstellungen 489.650,00 593.650,00
C. Verbindlichkeiten 17.967.779,62 17.555.092,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.994.315,92 125.832,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.837.768,37 12.469.152,52
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.991.296,86 1.771.830,76
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 836,37 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.143.562,10 3.188.277,39
davon aus Steuern 954.582,49 2.994.991,87
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.762,64 12.792,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 55.353,00 56.066,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 31.561.747,12 30.421.363,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 54.756.638,25 59.308.073,02
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 10.433.799,51 3.188.014,87
3. sonstige betriebliche Erträge 78.237,96 189.123,99
4. Materialaufwand 53.889.541,79 50.481.332,42
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.649.533,43 14.459.956,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 40.240.008,36 36.021.376,04
5. Personalaufwand 3.908.253,21 4.092.136,24
a) Löhne und Gehälter 2.526.924,22 2.681.694,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.381.328,99 1.410.441,74
davon für Altersversorgung 522.898,34 640.330,92
6. Abschreibungen 720.352,08 660.259,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 720.352,08 660.259,83
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.887.526,67 5.188.873,75
8. Erträge aus Beteiligungen 328,00 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 742.931,67 154.286,11
davon aus verbundenen Unternehmen 742.154,30 150.783,81
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 280.075,41 127.694,60
davon an verbundene Unternehmen 0,00 9,02
davon aus Abzinsung 14.397,60 10.100,94
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 483.154,21 674.868,10
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern -56.781,33 11.409,78
12. Ergebnis nach Steuern 843.032,02 1.614.333,05
13. sonstige Steuern 20.628,65 26.675,15
Jahresüberschuss 822.403,37 1.587.657,90

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Terhalle Holzbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ahaus
Registereintrag: Handelsregister
Register-Nr.: HRB 3785
Registergericht: Amtsgericht Coesfeld

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Soweit erhaltene Anzahlungen den Wert der In Arbeit befindlichen Aufträge nicht übersteigt, werden sie mit den in Arbeit befindlichen Aufträge in Höhe des Erfüllungsbetrags verrechnet. Die erhaltenen Anzahlungen übersteigen im Berichtsjahr den Betrag der in Arbeit befindlichen Aufträge um Euro 6.837.768,37.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 14.978.332,39 (Vorjahr: Euro 14.731.151,52). Es handelt sich in voller Höhe um Kontokorrentkonten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 836,37 (Vorjahr: Euro 0,00). Es handelt sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.732,51 (Vorjahr: 4.089,93). Es handelt sich hierbei um ein Arbeitnehmerdarlehen, das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 14.688.493,84 (Vorjahr: Euro 13.634.163,22). Die Forderungen sind unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren Steuererstattungsansprüche als antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:



Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln 2018 G von Heubeck



Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.117,00. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden
823.951,02
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
398.891,35
Aufwendungen
30.510,26
Erträge
19.059,94



Vom Barwert der Pensionsverpflichtungen wird das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Deckungsvermögen abgezogen, so dass sich die Nettopensionsverpflichtung bzw. Pensionsrückstellung ergibt. Da kein aktiver Markt für das Deckungsvermögen vorliegt, anhand dessen eine Marktpreisermittlung erfolgen kann, wird als beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens das von den Versicherungsunternehmen ermittelte Deckungskapital verwendet. Die Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit den Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Personalverpflichtungen, Gewährleistungen und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten


Gesamtbetrag
davon mit Restlaufzeit von
Gesicherte

31.12.2023
< 1 Jahr
 > 1 Jahr
> 5 Jahren
Beträge

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
(1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
7.994.315,92
7.992.694,54
1.621,38
0,00
7.994.315,92
Vorjahr
125.832,00
84.695,04
41.136,96
0,00
125.832,00
(2) Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
6.837.768,37
6.837.768,37
0,00
0,00
6.837.768,37
Vorjahr
12.469.152,52
12.469.152,52
0,00
0,00
12.469.152,52
(3) Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
1.991.296,86
1.991.296,86
0,00
0,00
1.991.296,86
Vorjahr
1.771.830,76
1.771.830,76
0,00
0,00
1.771.830,76
(4) Sonstige Verbindlichkeiten
1.143.562,10
1.143.562,10
0,00
0,00
0,00
Vorjahr
3.188.277,39
3.188.277,39
0,00
0,00
0,00

17.966.943,25
17.965.321,87
1.621,38
0,00
16.823.381,15
Vorjahr
17.555.092,67
17.513.955,71
41.136,96
0,00
14.366.815,28



Die Besicherung der Verbindlichkeiten erfolgt im Einzelnen wie folgt:

(1) Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Sicherungsübereignung, Forderungsabtretungen sowie durch Bürgschaftserklärungen.

(2) Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt durch Bürgschaftserklärungen.

(3) Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt in der Regel durch Eigentumsvorbehalte.

Latente Steuern

Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 56.781,33). Im Vorjahr resultierten die latenten Steuern aus Differenzen im Anlagevermögen sowie aus der bilanzierten Pensionsrückstellung. Es wurde ein Steuersatz von 30,34 % zu Grunde gelegt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Betrag

Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
16.522.094,72
Summe
16.522.094,72



Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 2.801.575,26 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich
Umsatz

Euro
Erlöse Zimmerei
31.815.381,59
Erlöse Objektbau
22.936.101,05
Grundstückserträge
5.155,61
Umsatzerlöse lt. GuV
54.756.638,25



Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Durchschnittlich vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer

58
Durchschnittlich teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer

0
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

58



Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:
Josef Terhalle
ausgeübter Beruf:
Zimmer- und Tischlermeister
Geschäftsführer:
Hendrik Mulder
ausgeübter Beruf:
Zimmer- und Dachdeckermeister
Geschäftsführer:
Jürgen Ellerkamp
ausgeübter Beruf:
Diplom-Ingenieur



Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da aufgrund des Verteilungsschlüssels die Bezüge der einzelnen Organmitglieder annähernd verlässlich geschätzt werden können.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt Euro 15. Es werden ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen nach § 285 Nr. 17a) HGB erbracht.

Konzernzugehörigkeit

Die Terhalle Holzbau GmbH wurde in den Konzernabschluss der Terhalle Holding GmbH & Co. KG, Ahaus, einbezogen. Die Terhalle Holding GmbH & Co. KG, Ahaus, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger (Amtsgericht Coesfeld, HRA 5953) erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 822.403,37.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 12.111.174,87, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 12.111.174,87 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ahaus, den 29. Mai 2024

gez. Josef Terhalle, Geschäftsführer

gez. Jürgen Ellerkamp, Geschäftsführer

gez. Hendrik Mulder, Geschäftsführer

Anlagespiegel


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023


31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
294.533,42
63.891,48
0,00
358.424,90
geleistete Anzahlungen
0,00
41.240,25
0,00
41.240,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
294.533,42
105.131,73
0,00
399.665,15
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
209.000,52
0,00
0,00
209.000,52
Technische Anlagen und Maschinen
1.843.542,69
262.007,30
0,00
2.105.549,99
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.067.922,98
332.392,80
211.810,03
3.188.505,75
Summe Sachanlagen
5.120.466,19
594.400,10
211.810,03
5.503.056,26
Finanzanlagen




Beteiligungen
8.200,00
0,00
0,00
8.200,00
Sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
8.200,00
0,00
0,00
8.200,00
Summe Anlagevermögen
5.423.199,61
699.531,83
211.810,03
5.910.921,41

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Abgänge
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023


31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
239.923,42
48.135,48
0,00
288.058,90
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
239.923,42
48.135,48
0,00
288.058,90
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
0,00
0,00
0,00
Technische Anlagen und Maschinen
1.179.929,69
207.203,80
0,00
1.387.133,49
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.267.258,98
465.012,80
198.771,03
1.533.500,75
Summe Sachanlagen
2.447.188,67
672.216,60
198.771,03
2.920.634,24
Finanzanlagen




Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
2.687.112,09
720.352,08
198.771,03
3.208.693,14

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände


Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
70.366,00
54.610,00
geleistete Anzahlungen
41.240,25
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
111.606,25
54.610,00
Sachanlagen


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
209.000,52
209.000,52
Technische Anlagen und Maschinen
718.416,50
663.613,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.655.005,00
1.800.664,00
Summe Sachanlagen
2.582.422,02
2.673.277,52
Finanzanlagen


Beteiligungen
8.200,00
8.200,00
Sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
8.200,00
8.200,00
Summe Anlagevermögen
2.702.228,27
2.736.087,52

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Terhalle Holzbau GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Terhalle Holzbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Terhalle Holzbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, den 31. Mai 2024


KRP audit GmbH - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bachelor of Laws (LL.B.) Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer

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5 nahegelegene Organisationen

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