Saarstahl Precision Bright Steel GmbH
Mainzer Straße 38, 66424 Homburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Müller seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Pascal Port seit 15.1.2025 | Prokura |
Mark Johannes Philipps seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Peter Andreas Holz seit 15.1.2025 | Geschäftsführer |
Annette Reimsbach seit 8.4.2024 | Prokura |
Torsten Schirra seit 3.12.2020 | Prokura |
Carsten Kai Bäcker seit 16.2.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saar-Blankstahl GmbHHomburg/SaarJahresabschluss zum 31. Dezember 2012LageberichtEntwicklung der BrancheDie inländische Marktversorgung (Deutsche Hersteller plus Import), hat sich getragen durch die Produktionszahlen der deutschen Automobilindustrie, nach 2010 mit 66.692 t/M, 2011 mit 77.754 t/M, auch in 2012 mit 74.551 t/M zwar leicht um 4,1 % reduziert, aber letztendlich als stabil gezeigt. Die Branche erreicht damit den Wert von 2006. Der Durchschnitts-Preis für Inlandslieferungen in 2012 mit 1.051 €/t (2011 = 1.070 €/t, 2010 = 933 €/t) der deutschen Mitgliedswerke der Stabziehereienvereinigung ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Marktschwäche im II. Halbjahr 2012 um 1,8 % zurückgegangen, lag aber immer noch 12,7 % über 2010. Die Rahmenverträge 2012 konnten, trotz der hohen Vormaterialpreise noch auf einem zufriedenstellenden Niveau abgeschlossen werden. In der II. Jahreshälfte 2012 kamen sowohl die Vormaterialpreise, als auch die Blankstahlpreise im Tagesgeschäft aufgrund der Mengenrückgänge unter Druck und sowohl die Werke als auch die Ziehereien haben teils spürbar nachgegeben. Besonders im IV. Quartal 2012 war dies deutlich am Markt spürbar, mit den entsprechenden Auswirkungen in Form von Preisreduzierungen bei den Abschlüssen für 2013, zumindest für Lieferungen im I. Halbjahr 2013. Es zeigt sich, dass das Blankstahlgeschäft immer volatiler in kurzen Zyklen abläuft. Die Jahre 2008 bis 2012 zeigen einen sehr unterschiedlichen mengenmäßigen Verlauf bezüglich des Auftragseinganges und des Versandes. Das Jahr 2012 zeigt im Durchschnitt die erwähnte stabile Marktsituation, jedoch mit Schwankungen innerhalb des Jahres, was die nachstehenden Zahlen (SZV) belegen:
Die Schwäche im Auftragseingang im II. HJ ist wesentlich auf einen Bestandsabbau in der gesamten Lieferkette hin zum Auto zurückzuführen. Diese Situation hat sich seit Anfang Dezember 2012 erfreulicherweise in den Mengenvorgaben wieder umgekehrt. Die Situation des Marktes wird nach wie vor getragen durch die Produktionszahlen der Automobilindustrie und etwas eingeschränkt durch den Maschinenbau. Der Importanteil hat sich im Jahr 2012 mit 28,6 % wieder erhöht und ist mengenmäßig von 20.440 t/M. in 2011 auf 21.336 t/M. in 2012 gestiegen. Auffallend sind die Importe aus der Tschechischen Republik und Polen. Der Inlandsversand 2012 der Mitgliedswerke der Stabziehereienvereinigung ist im Vergleich zum Vorjahr mit 30.443 t/M (2008 32.460 t/M., 2009 18.184 t/M., 2010 29.604 t/M, 2011 34.042 t/M) mengenmäßig um 10,6 % zurückgegangen. Anteilsmäßig liegt er bei 40,8 % der Marktversorgung nach 45,2 % in 2007, 41.0 % in 2009, 44,4 % in 2010 und 43,8 % in 2011. Der Auftragsbestand der Branche hat sich von 264.000 t (31.12.2007), über 185.210 t ( 31.12.2008 ), 151.170 t ( 31.12.2009 ), 190.333 t (31.12.2010), 215.715 t ( 31.12.2011) um 17 % auf 179.175 t Ende 2012 reduziert. Er hat damit eine Reichweite von ca. 4,9 Monaten. Geschäftsverlauf der GesellschaftFür unsere Gesellschaft zeigt das Jahr 2012 ein ausgeglicheneres Bild wie das der gesamten Branche. Die Quartale I bis III zeigen sich im Versand auf gutem Niveau, im IV. Quartal kam es zur Abschwächung durch verringerte Mengeneinteilungen unserer Abnehmer (ca. 70% Automobil) auf Grund von Bestandsabbau. Doch bereits Anfang Dezember ist eine Rückkehr zu wieder erhöhten Mengen zu erkennen. Der Auftragseingang 2012 liegt um 33 % unter dem Vorjahreswert. Wir zehren von dem hohen kaufmännischen Auftragsbestand aus 2011, der sich im Laufe des Jahres um bis zu 18 % abgebaut hat. Er deckt eine Beschäftigung von ca. 6,3 Monaten ab. Die Produktionsmenge des Vorjahres wurde um 17,6 % unterschritten. Einerseits Markt, aber auch zusätzlich eine bewusste Maßnahme zum Abbau der Vor- und Fertigbestände. Der Versand hat sich, wie vor geschildert, im Verlaufe des Jahres 2012 reduziert und wir liegen aufgelaufen um 11,9 % unter dem Vorjahr. Die Absatzplanmenge wurde damit nicht erreicht. Der Durchschnittserlös 2012 hat sich aufgrund der Marktentwicklung, der Vormaterialpreisentwicklung und unserer Produktstruktur nur leicht um 2,6 % verringert. Aufgrund dieser Tatsache haben wir, bei ab Mitte des Jahres sinkenden Rohmaterialpreisen, für unsere Jahresabschlüsse einen Ausgleich für das I. Halbjahr gefunden. Im Tagesgeschäft bei Verbraucher, sowie im Händlergeschäft haben sich die Blankstahlpreise sehr stark nach unten entwickelt und gegen Ende des Jahres ein absolutes Tiefst-Niveau erreicht. Aufgrund der schlechten Wirtschaftssituation in Italien, Spanien, Frankreich und England ist der Wettbewerbsdruck von Anbietern aus diesen Ländern außerordentlich stark geworden und hat zusätzlichen Druck auf die Preise ausgeübt. Saar-Blankstahl ist im IV. Quartal im Commoditiebereich aus diesen Niedrigstpreisen ausgestiegen (ist auch aufgrund unserer Einstandspreise nicht darstellbar), mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Versandmengen. Durch die Weiterführung der konsequenten Produktpolitik, verstärkte Akquisition von Produkten mit höherer Wertschöpfung, den hohen Anteil des direkten Verbraucher-Geschäftes, auch im Export, ist es uns gelungen unsere Rohspanne zu erhöhen und ein zufriedenstellendes operatives Jahresergebnis zu erwirtschaften. Bei einem Umsatz in Höhe von 134 Mio. € weist die Gesellschaft nach Steuern einen Jahresüberschuß in Höhe von 3.528 T€ aus. Der cash-flow vor Steuern beträgt 6.731 T€. Bei einer Bilanzsumme von 66,3 Mio. € beträgt die Eigenkapitalintensität 74,5 %, ( 2011 68,4 %, 2010 69,7 % ), der Deckungsgrad des Anlagevermögens 660,1 %, ( 2011 518,8 %, 2010 563,1 % ). Höhere Investitionen und anlagenerhaltende Maßnahmen in den Werken Homburg und Burbach/Siegen wurden in 2012 plangemäß durchgeführt. Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit lag einerseits bei anwendungsbezogenen Optimierungen, Verfahrens-Verbesserungen, qualitätsverbessernden Maßnahmen durch Prüflinien in Linie, andererseits bei anwendungsspezifischen Produkt-Entwicklungen, mit den Kunden. Der Stand der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Risiko- und UmweltmanagementsystemDie Gesellschaft hat das bei der Saarstahl AG in Anwendung befindliche Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem übernommen. Die Richtlinien für das Risikomanagementsystem basieren auf Vorgaben der Geschäftsführung, die über die wesentlichen Risiken sowie über Gegenmaßnahmen nach einem einheitlichen System in regelmäßigen Abständen informiert wird. Im Rahmen des Risikomanagements werden Beschäftigungsrisiken durch das Absatz-, Planungs- und Produktionssteuerungssystem frühzeitig identifiziert. Durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen, wie zusätzliche Auftragsbuchungen oder Kapazitätsanpassungen, wird eventuellen Beschäftigungsrisiken gegengesteuert. Im Übrigen wird den technischen Risiken durch fortlaufende vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt. Risiken aus Währungsschwankungen bestehen aufgrund der Vertragsgestaltung in Fremdwährungsräumen nicht. Die Forderungsausfallrisiken werden durch eine Warenkreditversicherung nahezu vollständig abgedeckt. Saar-Blankstahl GmbH ist nach DIN EN ISO 14001:2005 und DIN EN 16949 zertifiziert. NachtragsberichtBerichtspflichtige Ereignisse nach Bilanzstichtag liegen nicht vor. Ausblick auf die Geschäftsjahre 2012 / 2013Aufgrund der guten qualitativen Positionierung unserer Gesellschaft in Verbindung mit dem hohen Qualitätsniveau unseres Vormateriallieferanten und Gesellschafters SAARSTAHL, unserer engagierten und leistungsfähigen Mitarbeiter sowie unseres technisch führenden Anlagenstandes - dies bestätigen uns auch unsere Kunden - sehen wir uns für den zukünftigen Markt gut gerüstet. Die Marktentwicklung 2012 zeigt für unser Unternehmen eine mengenmäßig durchweg stabile Entwicklung, die auch laut vorliegenden Angaben unserer Kunden in 2013 ihre Fortsetzung findet. Die Produktionszahlen der Automobilindustrie bewegen sich vor allem bei deutschen Herstellern nach wie vor auf hohem Niveau, basierend auf weltweitem Absatz, vor allem bei den von SBG bedienten, technisch anspruchsvollen Produkten für die Automobilindustrie (Teile für die Diesel- und Benzineinspritzung, Verstellmotore, Lenkung etc., die weltweit zum Einbau kommen, damit unabhängig von den Zulassungszahlen in Deutschland). Wir folgen unseren Großen Kunden verstärkt mit Erfolg in Länder wie China, Indien, USA, Brasilien und Osteuropa. Hier erwarten wir spürbare Mengenzuwächse als Ausgleich zur Marktschwäche in Europa. Hinzu kommt, dass neue Produkt-Entwicklungen für uns zum Tragen kommen. Die Bestände in der gesamten Lieferkette sind inzwischen auf Normalstand und aufgrund der weltweit wachsenden Produktion müssen die Sicherheitsbestände überwacht werden. Auch beim Blankstahlhandel sind im II. Halbjahr 2012 aufgrund der volatilen Preise durch größere Dispositionszurückhaltung die Bestände herunter gefahren worden. Die Exportmärkte zeigen, wie oben erwähnt, eine positive Tendenz. Wir erwarten, dass die Mengen weiter steigen und haben für 2013 mit einem Plus zum Jahr 2012 geplant. Die Erlöse im Gesamtjahr 2013 werden aufgrund der Marktsituation aus dem IV. Quartal 2012 im Bereich der Automaten-, C- und St-Stähle fallen und bei den legierten Stählen mit moderaten Preisnachlässen im Wesentlichen stabil bleiben. Eventuell zu erwartenden Vormaterialpreissteigerungen innerhalb 2013 werden für die Blankseite nur schwierig weitergegeben werden können. Unsicherheiten bestehen ebenfalls in der Nachhaltigkeit der verbesserten Stahlnachfrage und bei der Entwicklung der Rohstoff- (Erze, Kohle,) und Energiepreise und ihren Auswirkungen auf die Durchsetzbarkeit in den Blankstahlpreisen. Die Gesellschaft erwartet für die Jahre 2013 und 2014 aufgrund der stabilen Mengen und der damit guten Kapazitätsauslastung, teilweise bis zur Vollauslastung, wieder positive Jahresergebnisse. Notwendige Anpassungsmaßnahmen zur Kostenreduzierung werden mit entsprechenden, bereits eingeleiteten Investitionen und Verbesserungen des Materialflusses konsequent weiterverfolgt. Es sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANGAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss 2012 der Saar-Blankstahl GmbH wurde nach den Vorschriften des neuen Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Saar-Blankstahl GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Gesellschafter ist die Saarstahl AG, Völklingen. Mehrheitsaktionär der Saarstahl AG ist die SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA, Dillingen. Diese wird für das Jahr 2012 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufstellen, in den die Saar-Blankstahl GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Beide sind auch am Sitz der SHS - Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA erhältlich. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurden bestimmte Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang erläutert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen auf den Bestand bis zum 01.01.2004 und ab dem 01.01.2008 bewertet. Die Abschreibungen auf die Zugänge von beweglichem Anlagevermögen vom 01.01.2004 bis zum 31.12.2007 erfolgten nach der degressiven Abschreibungsmethode. Hierbei wurden die steuerlichen Abschreibungshöchstsätze zugrunde gelegt. In die Herstellungskosten sind die aktivierungspflichtigen Bestandteile einbezogen. Soweit erforderlich, wird bei den Sachanlagen der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Für Reserveteile und Betriebsmittel im Einzelwert über € 204,52 sind unter den technischen Anlagen und Maschinen sowie unter den anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Festwerte gebildet. Sie sind mit 40 % der ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von 150 bis 1.000 € werden ab dem Jahr 2008 aktiviert und als Sammelposten gemäß den steuerlichen Vorschriften über 5 Jahre abgeschrieben. Für die Ermittlung der Abschreibung wurde bis Ende 2010 in den einzelnen Anlagegruppen einheitlich folgende Nutzungsdauer angewendet:
Seit 2011 werden, wegen der einheitlichen Bewertung im Konzern, die steuerlichen Nutzungsdauern gemäß der allgemeinen amtlichen AFA-Tabelle, bzw. die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern angewandt. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist unwesentlich. Im Bereich der Rohstoffe erfolgt die Bewertung nach der Lifo-Methode. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, welche die aktivierungspflichtigen Bestandteile umfassen. Die Erzeugnisse werden, soweit eine verlustfreie Bewertung erforderlich ist, zu den voraussichtlichen Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten angesetzt. Hierbei werden bei der Ermittlung der noch entstehenden Aufwendungen Vollkosten zugrunde gelegt. Die verlustfreie Bewertung wurde auf Basis der einzelnen Kundenaufträge ermittelt. Die in den Vorräten wegen langer Lagerdauer und Sachmängel bestehenden Risiken sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Wertansätze der Vorräte entsprechen dem Niederstwertprinzip. Als Verbrauchsfolgeverfahren wird die Lifo-Methode angewandt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB zu Marktpreisen beträgt T€ 3.506. An den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden für alle erkennbaren Risiken individuelle Absetzungen vorgenommen. Für nicht erkennbare Risiken in den Warenforderungen und für Skontoabzüge der Kunden besteht eine an den Forderungen gekürzte Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Forderungen in Fremdwährung bestehen nicht. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) gemäß BilMoG mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt zum 31.12.2012 5,04%. Die Rentendynamik wurde mit 2% und die Gehaltsdynamik mit 3% berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte gemäß der IDW-Stellung-nahme vom 18.11.1998 und auf Basis des Bilanzrechtmodernisierungsgesetzes (BilMoG) mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wurde zum 31.12.2012 ein Rechnungszins in Höhe von 5,04% und eine Anwartschaftsdynamik von 3% p.a. berücksichtigt. Die Erfüllungsbeträge wurden nach der PUC-Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurde die Sterbetafel 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Sonstige langfristige Rückstellungen wurden mit einer Preissteigerungsrate von 2,0% berechnet und gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 32,0% zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Passive latente Steuern auf Währungsgewinne wurden mit aktiven latenten Steuern aus Abweichungen aus den Rückstellungen und Abschreibung des Sachanlagevermögens saldiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. (1) Sachanlagen Unter den technischen Anlagen und Maschinen bzw. anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Festwerte für Reserveteile und Betriebsmittel in Höhe von T€ 870 bilanziert. (2) Finanzanlagen Die Saar-Blankstahl GmbH hält eine Beteiligung in Höhe von 0,357% an der Secosar Etirage S.A.S., Fontenay und 0,00943% an der Secosar S.A.S., Fontenay. (3) Vorräte Die Verminderung der Vorräte ist mengen- und wertmäßig bedingt. (4) Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital zum 31.12.2012 der Saar-Blankstahl GmbH beträgt T€ 12.783. (5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen, Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung und andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden insolvenzgesicherte Festgeldkonten in Höhe von T€ 348 mit den Rückstellungen für Altersteilzeit verrechnet. Auch die Zinsen aus den Festgeldanlagen in Höhe von T€ 7 wurden mit dem Aufwand in Höhe von T€ 21 aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit verrechnet. (6) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Restlaufzeit beträgt in keinem Fall mehr als ein Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 5.663 (i.Vj. T€ 9.403). Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.862 (i.Vj. T€ 6.717). (7) sonstige Verbindlichkeiten Aus Steuern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 384 (i.Vj. T€ 386). Im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 39 (i.Vj. T€ 46).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Jahrespacht für fremde Grundstücke und Gebäude in Homburg und Burbach/ Siegen beträgt T€ 285 für das Jahr 2013. Die Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen belaufen sich in den nächsten fünf Jahren auf T€ 31. Das Bestellobligo aus Investitionen beläuft sich zum 31.12.2012 auf T€ 10. SBG haftet mit seinen Anlagen in den Werken Homburg und Burbach/Siegen für Verbindlichkeiten der Saarstahl AG in Höhe von T€ 7.466 (i.Vj. T€ 9.012) Die zugunsten der SAG eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Banken waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die SAG voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Die Umsatzerlöse verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 21.384 was 13,8 % entspricht. Die Aufteilung auf die Absatzmärkte stellt sich wie folgt dar:
(9) Sonstige betriebliche Erträge
(10) Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(11) Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Vertriebsaufwendungen in Höhe von T€ 3.538 (i. Vj. T€ 3.710) ausgewiesen. In dieser Position sind Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von T€ 12 (i. Vj. T€ -) enthalten. (13) Zinsergebnis Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Die Saar-Blankstahl GmbH hat keinen Aufsichts- oder Beirat. Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2012 Herr Rolf-Dieter Bartel. Die Angaben über die Bezüge des jetzigen und des früheren Geschäftsführers entfallen gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug:
Auf die Angabe des Gesamthonorars für die Abschlussprüfer wird verzichtet, da die Angaben im befreienden Konzernabschluss der SHS - Stahl-Holding-Saar mbH & Co. KGaA, Dillingen gemacht werden. Marktunübliche Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB wurden keine getätigt. Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von 20.780.148,74 € einen Betrag von 10.000.000,00 € auszuschütten und den Restbetrag von 10.780.148,74 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Homburg, den 01. März 2013 SAAR-BLANKSTAHL
Rolf-Dieter Bartel Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Saar-Blankstahl GmbH, Homburg/Saar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Saarbrücken, den 2. Mai 2013 PricewaterhouseCoopers
Michael Schommer, Wirtschaftsprüfer Joachim Demmer, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungDer Bilanzgewinn in Hohe von 20.780.148,74 €, der sich aus dem Jahresüberschuss 2012 von 3.527.817,25 €, dem Gewinnvortag aus dem Vorjahr von 18.252.331,49 € und aus Aufwendungen für Dividendenausschüttung in Hohe von 1.000.000,00 € ergibt, wird in Hohe von 10.000.000,00 € ausgeschüttet. Der Rest in Hohe von 10.780.148,74 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Ausschüttung erfolgt am 12.07.2013. Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2013 festgestellt. |
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