Distribo
GmbH
Göttingen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
Die Distribo GmbH betreibt auf 48.000 Quadratmetern
hoch spezialisierte Inhouse- und Distributionslogistik. Das
Joint Venture zwischen dem Technologiekonzern Sartorius
Stedim Biotech GmbH und dem Logistikdienstleister Zufall
logistics group ist eines der effizientesten
Logistikunternehmen in der Region.
Distribo übernimmt sowohl den Versand der Labor-
und Prozesstechnologieprodukte als auch die
Produktionsversorgung aller Göttinger
Sartorius-Standorte.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaft
Gemäß dem Wirtschaftsbericht der
Europäischen Zentralbank verlangsamte sich zum
Jahreswechsel 2023/2024 das Weltwirtschaftswachstum, da
restriktivere geldpolitische Maßnahmen die
globale Wirtschaft beeinträchtigten. Hinter dem
langsameren Anstieg der Konsumausgaben stehen unter anderem
die nachlassenden Wachstumsimpulse in führenden
Industrieländern, wo die Entwicklung am Arbeitsmarkt
zwar noch relativ angespannt ist, sich aber allmählich
abkühlt, und die in der Corona-Pandemie gebildeten
überschüssigen Ersparnisse
größtenteils abgebaut sind.1
Die Logistikbranche war im Jahr 2023 mit den
Herausforderungen konfrontiert, die Resilienz und
Stabilität der Lieferketten in einem unsicheren
globalen Umfeld zu gewährleisten. Insbesondere
die Energiekrise und deren Auswirkungen auf die
Produktionskosten und - kapazitäten waren für
energieintensive Industriezweige eine signifikante
Belastung.
Im internationalen Warenhandel werden allerdings
weiterhin positive Zuwachsraten verzeichnet. Hinter dieser
Verbesserung steht eine Korrektur der Entwicklungen, die
während der Erholung von der Pandemie eingetreten
sind. Hierzu zählten beispielsweise eine
Rückverlagerung der Ausgaben hin zu Waren und einer
Normalisierung der Ausgaben bei Dienstleistungen sowie eine
Anpassung der globalen Lagerbestände. Trotz der
vorausgesagten Erholung dürfte der Welthandel unter
seinem historischen Trend bleiben. Darin spiegeln sich die
Auswirkungen der strukturellen Veränderungen wider,
denen die Handelsbeziehungen unter dem Eindruck der
zunehmenden geopolitischen Spannungen derzeit unterworfen
sind. 1
Branche
Die Logistik gehört neben der Automobilbranche
und dem Handel weiterhin zu den umsatzstärksten
Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Im Jahr 2023 wurde
branchenübergreifend ein Umsatz von etwa 327
Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von
rund 2,5 % im Vergleich zu 2022, das auch durch steigende
Kosten entlang der Lieferketten angetrieben wurde. 2
Mehr als 70.000 Unternehmen sind im Bereich der
logistischen Dienstleistungen tätig, wobei diese
größtenteils mittelständisch geprägt
sind und über 3 Millionen Menschen beschäftigen.
Deutschland hat mit einem Anteil von rund 25 % einen
bedeutenden Marktanteil am europäischen Logistikmarkt.
Aufgrund seiner geografischen Lage im Herzen Europas
behält Deutschland weiterhin eine internationale
Spitzenposition in Bezug auf Infrastrukturqualität und
Logistiktechnologie bei.3
Im Wirtschaftsbereich Logistik in Deutschland hat
sich das Geschäftsklima verschlechtert. Handel und
Industrie haben ihre Lageeinschätzungen nach unten
korrigiert. Der Lagerbestand ist auf einem niedrigen
Niveau, es wird dadurch weniger bewegt und weniger Personal
gebraucht. Es gibt hohe Unsicherheit bei Unternehmen und
Haushalten, die Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal 2023
um 0,3 Prozentpunkte zurückgegangen.
Logistikdienstleister spüren zurückgehende
Warenströme, Auftragsbestände sinken,
Geschäftserwartungen sind eingetrübt. Durch
sinkende Kreditzinsen und europäische
Börsenpreise für Erdgas und Strom wird im
weiteren Verlauf des Jahres 2024 aber eine
gesamtwirtschaftliche Erholung erwartet, gestützt
durch die Dynamik der Weltwirtschaft.3
Die Logistikbranche passt sich an die dynamischen
Marktbedingungen an und wird weiterhin ein wesentlicher
Bestandteil der globalen und lokalen Wirtschaft bleiben,
mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Effizienz und
digitale Innovationen, um den zukünftigen
Anforderungen gerecht zu werden.
Auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und
Standards, insbesondere im Bereich der Zollabwicklung, des
Luftsicherheitsbereiches, des Datenschutzes und der
EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive
(CSRD), werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
2. Geschäftsverlauf
Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei der operativen finanziellen Leistungsmessung
stellen der Rohertrag und das EBIT bedeutsame finanzielle
Leistungsindikatoren dar.
Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren
stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
|
2023
|
2022
|
Rohertrag (TEUR)
|
14.185
|
14.267
|
EBIT (TEUR)
|
810
|
800
|
Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Die Umsatzerlöse verminderten sich
gegenüber dem Vorjahr um 9,2 % im
Geschäftsjahr 2023.
Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein
Jahresergebnis von TEUR 573 erzielt, das somit um TEUR 57
über dem Vorjahresergebnis liegt.
Investitionen
Die Investitionen des Berichtsjahrs (TEUR 591)
betreffen die Sachanlagen. Sie entfielen im Wesentlichen
auf Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Den Investitionen stehen Abschreibungen von TEUR 334
gegenüber.
Finanzierung
Die Finanzierung der vorgenannten Investitionen
konnte wie in den Vorjahren aus eigenen Mitteln
getätigt werden.
Personal- und Sozialbereich
Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich
die Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Personen,
ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende) auf 126
Arbeitnehmer.
Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr
um 6,5 % (TEUR 353) auf TEUR 5.758.
Zentrales Thema im Geschäftsjahr 2023 waren die
betriebsinternen Abläufe bzw. Prozessgestaltungen, die
einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Gesellschaft
darstellen. Des Weiteren wurden Mitarbeitende in speziellen
Fachrichtungen geschult und trainiert. Daneben wurde die
Ausrichtung der Gesellschaft auf ein modernes, agiles und
zukunftsgerichtetes Unternehmen forciert.
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
um TEUR 1.777 auf TEUR 6.035 erhöht.
Der Anteil des mittel-/langfristigen Vermögens
betrug 23,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 27,7 %) und
betrifft das Anlagevermögen. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 53
und Zahlungsmittel in Höhe von TEUR 4.063 haben zum
Ende des Geschäftsjahres zusammen einen Anteil von
68,2 % (Vorjahr: 37,9 %) der Bilanzsumme.
Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom
Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von 62,4 %
(Vorjahr: 74,9 %) sowie den Anteil der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen (13,9 %, Vorjahr: 9,6 %) an
der Bilanzsumme geprägt. Das Eigenkapital beträgt
zum Bilanzstichtag TEUR 3.764 (Vorjahr: TEUR 3.191).
Das Eigenkapital übersteigt das Anlagevermögen
deutlich.
Finanzlage
Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit
gewährleistet.
Ertragslage
Aus rückläufigen Umsatzerlösen und
Materialaufwendungen resultiert ein Rohertragsrückgang
um TEUR 81 auf TEUR 14.185. Im abgelaufenen
Geschäftsjahr verminderten sich die Aufwendungen
insgesamt um TEUR 94. Dem Anstieg der Personalaufwendungen
um TEUR 353 sowie erhöhten Fahrzeugkosten und
Instandhaltungsaufwendungen stehen insbesondere
rückläufige Aufwendungen für Personalleasing
gegenüber. Das EBIT erhöhte sich um TEUR 10. Die
EBIT-Marge hat sich von 4,6 % auf 5,1 % verbessert.
Unter Berücksichtigung der Steuern wurde
insgesamt ein Jahresergebnis von TEUR 573 (Vorjahr:
TEUR 516) erzielt.
III. Prognosebericht
Das Jahr 2023 war weiterhin von schwer vorhersehbaren
geopolitischen Veränderungen geprägt. Die
Auswirkungen des Russland-Krieges in der Ukraine sowie des
Konflikts im Nahen Osten hatten an vielen Stellen einen
negativen Einfluss auf die erwartete wirtschaftliche
Erholung nach der Pandemie. Schlüsselthemen wie
gestörte Lieferketten, Engpässe in der
Energieversorgung, Anforderungen im Bereich des
Klimaschutzes und Strukturwandel bringen eine hohe
Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Verlaufs des Jahres
2024 mit.
Im Jahr 2024 wird auf Basis des Vorjahres von einem
steigenden Rohertrag / EBIT ausgegangen. In den ersten zwei
Monaten des Jahres 2024 ist eine leichte Verbesserung zum
Vorjahr ersichtlich (Rohertrag 0,2 %, EBIT 2,4 %). Durch
die Flächenerweiterung werden im neuen
Geschäftsjahr insgesamt ein EBIT von TEUR 1.231 und
ein Rohertrag von TEUR 17.469 geplant.
Die Gesellschaft ist gut aufgestellt und es wird von
einer weiterhin positiven Entwicklung ausgegangen.
IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Die Geschäfte der ZUFALL logistics group - und
damit auch der Distribo GmbH - unterliegen
branchenüblichen Risiken. Es wurden und werden
angemessene Vorkehrungen getroffen, um diesen Risiken zu
begegnen. Das Risikomanagement wird direkt auf
Geschäftsführungsebene durch kontinuierliche
Überwachung aller relevanten Risikoparameter sowie
durch den Zentralbereich Governance, Risk und Compliance
durchgeführt, dem der Managementprozess
Risikomanagement zugeordnet ist. Zusätzlich
unterstützt die Einrichtung eines Arbeitskreises
innerhalb des Zufall-Konzerns die fortlaufende
Weiterentwicklung des Risikomanagements.
In monatlichen Leitungssitzungen der einzelnen
Gesellschaften, Niederlassungen und Produktbereiche der
ZUFALL logistics group erfolgt ein Plan-/Ist-Abgleich zu
den einmal jährlich aufgestellten Budgets mit dem
Ziel, zeitnah auf Veränderungen entsprechend reagieren
zu können. Die permanente Analyse und
Weiterentwicklung von Kennzahlen gehört dabei zu den
regelmäßigen Aufgaben. Daneben findet einmal im
Quartal ein Termin mit den operativ Verantwortlichen zur
Analyse der wirtschaftlichen Lage mit dem Fokus auf
besondere Entwicklungen und strategische Themen statt.
Des Weiteren wird mehrmals im Jahr innerhalb des
Zufall-Konzerns eine Management-Tagung abgehalten, an der
Führungskräfte aller Standorte, Produktbereiche
sowie zentralen Abteilungen wie IT, Controlling und
Organisation teilnehmen. Dabei wird die
Geschäftsentwicklung sowie die strategische
Ausrichtung des Unternehmens ausführlich diskutiert
und beraten.
Es wurden zusätzliche Maßnahmen
implementiert, um eine effektive Risikoerkennung, -analyse
und -kommunikation zu gewährleisten. Verschiedene
Instrumente zur Erfassung und Steuerung von Risiken werden
kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu gehören die
Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen, die
Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz
zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung
qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen,
Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht
sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung. Diese
Maßnahmen unterstützen die
Geschäftsführung dabei, potenzielle
Geschäftsrisiken frühzeitig zu identifizieren und
effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Um dem Risiko von Forderungsausfällen
entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen
ergriffen. Dazu gehören der Abschluss von
Kreditversicherungen, die Bildung von Einzel- und
Pauschalwertberichtigungen sowie insbesondere ein
effizientes Forderungsmanagement.
Im Bereich des Schadensmanagements wurden die selbst
auferlegten Qualitätssicherungsstandards
weiterentwickelt. Transportrisiken werden durch optionale
Einzelversicherungen abgedeckt.
Die zunehmenden Cyber-Risiken im Zuge der
fortschreitenden Digitalisierung werden durch
verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im IT-Bereich
adressiert. Zusätzlich werden diese Risiken durch eine
spezielle Versicherung abgedeckt.
Der Fachkräftemangel bleibt auch im Jahr 2024
eine der größten Herausforderungen für die
Logistikbranche. Der Wettbewerb um Talente wird zunehmend
von Arbeitsbedingungen, persönlichen
Entwicklungsmöglichkeiten und der Nachhaltigkeit der
Unternehmen bestimmt. Der Rückgang verfügbarer
Arbeitskräfte aufgrund demografischer
Veränderungen verstärkt diese Herausforderung
weiter.
Veränderungen in der globalen Wirtschaft, wie
Konjunkturschwankungen, Handelskonflikte oder politische
Instabilität, können die Nachfrage nach
Logistikdienstleistungen beeinflussen und die Umsatz- und
Gewinnaussichten der Unternehmen beeinträchtigen. Die
Entwicklungen werden eng verfolgt und im Rahmen des
Risikomanagementprozesses wird mit der Ausarbeitung von
Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken reagiert.
Bestandsgefährdende wirtschaftliche und
rechtliche Risiken sind nicht erkennbar.
2. Chancenbericht
Die im Rahmen des Risikomanagements eingesetzten und
im Risikobericht dargestellten Instrumente können
genutzt werden, um positive Entwicklungen bestimmter
Bezugsgrößen sofort wahrzunehmen und deren
Ursachen auszuwerten.
Die Chancen für die zukünftige Entwicklung
liegen nicht nur im langfristig prognostizierten
Marktwachstum, sondern auch in einer konsequenten
Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden bei
gleichzeitigem Fokus auf Qualität. Die kontinuierliche
Pflege und Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen hat
höchste Priorität. Auf Konzernebene werden
fortlaufend organisatorische und strategische
Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt die darauf
abzielen, eine überdurchschnittliche
Kundenzufriedenheit zu gewährleisten und sich
stärker auf die Bedürfnisse der Kunden zu
konzentrieren. Ein Beispiel ist die intensive Entwicklung
eines modernen Kundenportals, welches unseren Kunden die
Möglichkeit bietet, ihre Logistikprozesse effizienter
zu gestalten, Sendungsverfolgung durchzuführen und
direkten Zugang zu wichtigen Informationen zu erhalten, um
die Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen zu optimieren.
Die Krisen der vergangenen Jahre, der Angriffskrieg
Russlands in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten
zeigen uns, dass wir uns als Organisation bereits
anpassungsfähig aufgestellt haben. Wir sehen aber
auch, dass wir das noch verstärken müssen, und
wir haben durch die Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen
auch in der Dimension sozialer Nachhaltigkeit den Blick
noch weiter in die Zukunft geworfen. Wir haben Ziele
definiert, die auf allen Ebenen ermöglichen sollen,
dass wir den Herausforderungen des schrumpfenden
Arbeitsmarktes und der beginnenden ökologischen
Transformation erfolgreich begegnen zu können.
Grundlage dafür ist es, alle HR-Prozesse entlang des
Employee Lifecycles auf ihre Employee und Candidate
Experience zu überprüfen und neu auszurichten.
Dies wurde in 2023 mit der Einführung der neuen
HRM-Software umgesetzt. Um die Talente und Kompetenzen im
Unternehmen zu halten, wurde Ende 2023 zum ersten Mal die
Gallup-Engagement-Mitarbeitendenbefragung
durchgeführt. In den Folgejahren werden die Ergebnisse
weiter verarbeitet und Folgemaßnahmen umgesetzt.
Neben der Bindung lag in 2023 der Fokus auf der
Neugestaltung des Recruitings und der Erarbeitung der neuen
Arbeitgebermarke.
Die Stärkung der Anpassungsfähigkeit durch
Förderung von Lernkompetenz und Vernetzung blieb ein
weiterer Schwerpunkt. So hat sich das interne
Barcamp-Format als etabliertes Vernetzungsformat erwiesen.
Zusätzlich wurde im selbstorganisierten
Sommer-Lern-Camp sowohl Wissen geteilt als auch vernetzt.
Der Bereich Human Relation unterstützt den
Wandel der Arbeitswelt maßgeblich, indem die
Rahmenbedingungen für wertschöpfendes Arbeiten
und Potenzialentfaltung konsequent verbessert werden.
Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen
eröffnet neue Chancen durch erhöhte Transparenz,
gesteigerte Effizienz und verbesserte Sicherheit. Die
wachsende Bedeutung der IT wird insbesondere durch die
fortschreitende Digitalisierung verstärkt. Durch die
organisatorische Zusammenführung von digitalem
Know-how, operativ-digitalen Anforderungen und
Innovationskraft innerhalb der Zufall-Gruppe - und damit
auch bei der Distribo GmbH - sowie einer hohen
Investitionsbereitschaft werden die Voraussetzungen
geschaffen, um den zukünftigen Anforderungen im
digitalen Zeitalter gerecht zu werden und die
Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die
Digitalisierung bleibt weiterhin eines der Top-Themen bei
Zufall - und damit auch bei der Distribo GmbH -, was sich
sowohl in der Initiierung zahlreicher Projekte als auch in
der organisatorischen Etablierung eines separaten Bereichs
mit entsprechendem Fokus auf Konzernebene widerspiegelt.
Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben deutlich
gemacht, wie wichtig robuste Lieferketten und eine
funktionierende Logistik sind. Inspiration und Innovation
sind für den Erfolg in der Zukunft unabdingbar.
Zusätzlich zur wachsenden Relevanz von Big Data,
Vernetzung und Transparenz wird sich die Automatisierung
weiterverbreiten und der ZUFALL logistics group - und damit
auch bei der Distribo GmbH - Chancen bieten.
Daneben werden moderne und effiziente Arbeitsweisen
vorangetrieben, um die Organisation erfolgreich auf
veränderte Anforderungen in der Zukunft vorzubereiten.
In diesem Zusammenhang stellt die ZUFALL logistics group
außerdem Ressourcen zur Verfügung, um
Innovationstätigkeit zu gewährleisten und zu
fördern, mit der man sich von anderen Marktteilnehmern
abgrenzen kann. Auch die Entwicklung neuer Produkte bzw.
die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten wird
hierdurch unterstützt. Zufall hat bereits im Jahr 2020
seine Innovationskraft durch den Ausbau seines
"Zukunft-Labors" (zufall.lab) und durch die Gründung
eines neuen Unternehmensbereichs zum gezielten Eingehen von
Partnerschaften mit nachhaltigem und digital-innovativem
Hintergrund weiter gestärkt und in den letzten Jahren
weiter konzentriert ausgebaut.
Nachhaltigkeit ist im Leitbild der ZUFALL logistics
group - und damit auch bei der Distribo GmbH - seit vielen
Jahren fest verankert und steht für langfristigen
Unternehmenserfolg durch generationsübergreifendes
Denken und Handeln. Das Management und die Steuerung der
unternehmerischen Nachhaltigkeit orientieren sich an den
Leitlinien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).
Entsprechend verfolgt ZUFALL nicht nur Initiativen und
Projekte zur Verbesserung der Nachhaltigkeit, sondern
entwickelt auch das Managementsystem des Unternehmens
weiter, z.B. werden im Innovationsprozess nicht nur die
Wirtschaftlichkeit eines Investitionsvorhabens, sondern
auch soziale und ökologische Effekte bewertet.
Entsprechend des Leitbilds richtet sich der Konzernverbund
an den drei Nachhaltigkeitszielen "People, Planet und
Profit" aus.
Ausgehend von der Analyse der wesentlichen Themen hat
die ZUFALL logistics group folgende Handlungsfelder
identifiziert, innerhalb derer Projekte und Initiativen zur
Verbesserung der unternehmerischen Nachhaltigkeit
entwickelt und verfolgt werden:
· Dekarbonisierung der Transportlogistik
· Ökosystem-Neutralität für die
Lagerlogistik (neben der Reduzierung von Treibhausgasen
werden auch negative Auswirkungen auf die
Biodiversität und der Flächenverbrauch reduziert)
· Entwicklung nachhaltiger
Logistikdienstleistungen ("Produktentwicklung")
· Zukunftsthemen treiben (z.B. durch
Engagement in Netzwerken, die die Marktreife von
Wasserstoffantrieben vorantreiben)
· Organisationsentwicklung (z.B.
Trainings, Ernennung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten,
Anpassung von Einkaufsrichtlinien etc.)
· Einführung eines Entgeltsystems,
das die veränderten Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt
noch besser abbildet · Weitere Erhöhung
der Mitarbeiterbindung · Weiterentwicklung des
betrieblichen Gesundheitsmanagements
ZUFALL hat Anfang 2024 in emissionsfreie schwere
Nutzfahrzeuge investiert und wird durch Sonnenenergie
produzierten Strom CO2-neutrale Services für einzelne
Kunden anbieten. Im Bereich der Lagerlogistik führt
ZUFALL umfangreiche Maßnahmen zur energetischen
Sanierung von Bestandsimmobilien durch und setzt bei
Bauvorhaben neueste energetische Standards um, so dass auch
in diesem Geschäftsfeld Kundenprojekte mit hohen
Anforderungen an die Nachhaltigkeit realisiert werden.
Im 2. Halbjahr 2023 hat die ZUFALL logistics group
mit den Vorbereitungen auf die Pflicht zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) begonnen. Durch die
Einführung der Emissionsmanagement Software shipzero
in 2023 erreicht Zufall für CO2 eine Messbarkeit, eine
Vergleichbarkeit und eine Reporting-Möglichkeit,
welches bei der Vorbereitung auf die Pflicht zur
Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) unterstützt.
Göttingen, im März 2024
Die Geschäftsführung
1 EZB Wirtschaftsbericht 02/2024 2 BVL
Logistik-Indikator 4. Quartal 2023 3 BVL Logistik Indikator
1. Quartal 2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.438.052,97 |
1.180.691,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.545,00 |
35.167,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.435.507,97 |
1.145.524,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
212.648,63 |
154.528,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
1,00 |
1,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.180.884,00 |
990.995,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
41.974,34 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.580.462,18 |
3.069.631,07 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
517.327,10 |
1.956.414,75 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
1.414.130,83 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
517.327,10 |
542.283,92 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
4.063.135,08 |
1.113.216,32 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
16.500,00 |
8.058,00 |
| Aktiva |
6.035.015,15 |
4.258.380,07 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.763.717,81 |
3.190.923,23 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
400.000,00 |
400.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
2.790.923,23 |
2.275.111,15 |
| III.
Jahresüberschuss |
572.794,58 |
515.812,08 |
| B.
Rückstellungen |
308.849,65 |
277.324,64 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.950.873,69 |
767.120,20 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
364.640,62 |
6.602,17 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
364.640,62 |
6.602,17 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
701.830,82 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
701.830,82 |
|
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
884.402,25 |
760.518,03 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
884.402,25 |
760.518,03 |
| D.
Passive latente Steuern |
11.574,00 |
23.012,00 |
| Passiva |
6.035.015,15 |
4.258.380,07 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.355.026,61 |
14.373.975,80 |
| 2.
Personalaufwand |
5.757.991,99 |
5.404.879,64 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.714.985,30 |
4.441.101,55 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.043.006,69 |
963.778,09 |
| davon
für Altersversorgung |
58.546,63 |
43.102,87 |
| 3.
Abschreibungen |
333.722,66 |
295.960,37 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
333.722,66 |
295.960,37 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.355.517,44 |
7.835.085,17 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
8.990,01 |
149,79 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
342.893,95 |
321.347,33 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
11.438,00 |
|
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
|
23.012,00 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
573.890,58 |
516.853,08 |
| 8.
sonstige Steuern |
1.096,00 |
1.041,00 |
| 9.
Jahresüberschuss |
572.794,58 |
515.812,08 |
Anhang
I.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Distribo GmbH hat ihren Sitz in Göttingen.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen
unter der Registernummer HRB 3686 eingetragen.
II.
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
deutschen Rechnungslegungsvorschriften des (HGB)
aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der
Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können,
wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Nach den in
§ 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die
Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach
den Gliederungsvorschriften der §§ 265 ff. HGB
und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes
aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
III.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im
Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Entgeltlich erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt
und soweit absetzbar um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Das
Sachanlagevermögen wurde mit den
Anschaffungskosten angesetzt und soweit absetzbar um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die
planmäßigen
Abschreibungen sind unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die
Zugänge des unbeweglichen und beweglichen
Anlagevermögens wurden pro rata temporis
abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
einem Anschaffungswert bis Euro 800,00 wurden im Jahr des
Zuganges in voller Höhe abgeschrieben.
Die den Abschreibungen zu Grunde liegenden
Nutzungsdauern betragen:
|
Jahre
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3 - 5
|
Baulichkeiten
|
6
|
Technische Anlagen und
Maschinen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
10
3 - 15
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
angesetzt.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennbetrag
angesetzt.
Die
Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor
dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte
Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Bei Bemessung der
Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken
und ungewissen Verpflichtungen mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung
latenter Steuern aufgrund von temporären
Differenzen zwischen den handelsrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen und
Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden
die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und
-entlastung mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des
Abbaus der Differenzen bewertet.
IV. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen
Posten der Bilanz
1. Bilanz
a) Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten
Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr
2023 sind in dem folgengen Anlagespiegel dargestellt.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
496.989,41
|
0,00
|
3.842,00
|
0,00
|
493.147,41
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
496.989,41
|
0,00
|
3.842,00
|
0,00
|
493.147,41
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
204.835,43
|
95.051,18
|
0,00
|
0,00
|
299.886,61
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
13.797,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
13.797,44
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.565.850,35
|
454.150,11
|
213.742,10
|
0,00
|
2.806.258,36
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
41.974,34
|
0,00
|
0,00
|
41.974,34
|
Summe Sachanlagen
|
2.784.483,22
|
591.175,63
|
213.742,10
|
0,00
|
3.161.916,75
|
Summe
Anlagevermögen
|
3.281.472,63
|
591.175,63
|
217.584,10
|
0,00
|
3.655.064,16
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
461.822,41
|
32.617,00
|
3.837,00
|
0,00
|
490.602,41
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
461.822,41
|
32.617,00
|
3.837,00
|
0,00
|
490.602,41
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
50.307,43
|
36.930,55
|
0,00
|
0,00
|
87.237,98
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
13.796,44
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
13.796,44
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.574.855,35
|
264.175,11
|
213.656,10
|
0,00
|
1.625.374,36
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.638.959,22
|
301.105,66
|
213.656,10
|
0,00
|
1.726.408,78
|
Summe
Anlagevermögen
|
2.100.781,63
|
333.722,66
|
217.493,10
|
0,00
|
2.217.011,19
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
2.545,00
|
35.167,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
2.545,00
|
35.167,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
212.648,63
|
154.528,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
1,00
|
1,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.180.884,00
|
990.995,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
41.974,34
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.435.507,97
|
1.145.524,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
1.438.052,97
|
1.180.691,00
|
b)
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, betrafen im Vorjahr
die Sartorius Stedim Biotech GmbH (Gesellschafterin).
c)
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen die Friedrich Zufall
GmbH & Co. KG Internationale Spedition
(Gesellschafterin).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen
die Sartorius Stedim Biotech GmbH (Gesellschafterin).
d) Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR
12 (Vorjahr: TEUR 23) beruhen auf den Differenzen
bilanzieller Wertansätze des Anlagevermögens. Sie
haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
|
01.01.2023
|
Zugang
|
Verbrauch
|
31.12.2023
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
aktive Steuerlatenz
|
0
|
0
|
0
|
0
|
passive Steuerlatenz
|
-23
|
0
|
11
|
-12
|
Saldo
|
-23
|
0
|
11
|
-12
|
V.
Sonstige Angaben
1.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus
Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen mit einem
Gesamtwert über die gesamte Laufzeit in Höhe von
Euro 35.417.621, davon mit einer Laufzeit von bis zu einem
Jahr in Höhe von Euro 6.049.663. Insgesamt betreffen
von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Euro 33.013.696 verbundene Unternehmen.
2.
Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im
Berichtsjahr durch Herrn Jürgen Wolpert,
Speditionskaufmann, und Herrn Peter Müller-Kronberg,
Kaufmann, geführt.
Herr Müller-Kronberg ist
einzelvertretungsberechtigt. Herr Wolpert vertritt die
Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren
Geschäftsführer oder Prokuristen.
3.
Bezüge der Mitglieder der
Geschäftsführung
Die Angabe über Bezüge für Mitglieder
der Geschäftsführung unterbleiben
gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
4.
Angaben zum Personalbestand
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug
insgesamt 126 Personen.
5.
Konzernverhältnis
Die Gesellschaft gehört zum Konzern der
Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale
Spedition, Göttingen, die einen befreienden
Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß
§ 291 HGB aufstellt und im Unternehmensregister
veröffentlicht.
Göttingen, 28. März 2024
Distribo GmbH
Geschäftsführung Jürgen Wolpert
Peter Müller-Kronberg
Bericht des Aufsichtsrats
Hallo DImi,
anbei der Tilgunsplan von der Mercedes Bank.
Liebe Grüße Nina
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
"An die Distribo GmbH:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Distribo GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023,
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Distribo GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die
zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen."
Göttingen, 11. Juni 2024
BECKMANN und PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dipl.-Kfm. Carsten Schmidt Wirtschaftsprüfer
Dipl.-Kfm. Axel Sebode Wirtschaftsprüfer
|